Bildergalerie: Medieval Fantasy Convention auf Schloss Burg

Bildergalerie: Medieval Fantasy Convention auf Schloss Burg

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So et­was hat es in den ehr­wür­di­gen Mau­ern von Schloss Burg bei Wer­mels­kir­chen noch nicht ge­ge­ben. Auch wenn dort be­reits zahl­lo­se Mit­tel­al­ter­märk­te statt­fan­den, eine Fan­ta­sy Con­ven­ti­on mit in­ter­na­tio­na­len Film- und Fern­seh­stars, das war et­was ganz Neu­es. Und selbst­ver­ständ­li­ch ist eine sol­che Burg mit ih­rem Am­bi­en­te per­fekt für die­se Art von Ver­an­stal­tun­gen ge­eig­net.

Und so tum­mel­ten sich jede Men­ge Be­su­cher auf der Burg, dar­un­ter selbst­ver­ständ­li­ch auch jede Men­ge Ge­wan­de­te, auch wenn ich mit mehr da­von ge­rech­net hät­te. Aber man muss ganz ein­fach se­hen, dass sich si­cher­li­ch nicht eben ge­rin­ge Men­gen an Cosplay­ern an die­sem Wo­chen­en­de ganz in der Nähe in Köln auf der Ga­mes­com auf­hiel­ten. Beim näch­sten Mal bes­ser ei­nen Ter­min wäh­len, an dem kei­ne der­ar­ti­ge Groß­ver­an­stal­tung mit Be­su­cher-Schnitt­men­ge ums Eck statt­fin­det.

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GÄNSEHAUT – natürlich in 3D

GÄNSEHAUT – natürlich in 3D

Poster GänsehautGOO­SE­BUMPS – Bun­des­start 04.02.2015
Die Be­spre­chung ba­siert auf der ame­ri­ka­ni­schen Blu­Ray-Fas­sung

Ro­bert La­wren­ce Sti­ne hat in der Ori­gi­nal-Rei­he von GÄN­SE­H­AUT zwi­schen 1992 und 1997 gleich 62 Ro­ma­ne ge­schrie­ben, ob­wohl ver­trag­li­ch ge­ra­de ein­mal eine Hand­voll ver­ein­bart wa­ren. Der Workaho­lic R.L. Sti­ne schafft es ohne wei­te­res, zwei Ro­ma­ne im Mo­nat zu schrei­ben. Sei­ne Bi­blio­gra­phie lie­st sich ent­spre­chend. Nach 1997 kre­ierte Sti­ne noch wei­te­re GÄN­SE­H­AUT-Rei­hen. Gru­se­li­ge Kin­der­bü­cher, die ohne je­den mo­ra­li­schen An­spruch aus­kom­men, und ein­fach nur un­ter­hal­ten soll­ten. Hor­ror­ge­schich­ten, in wel­chen Kin­der sich ohne Hil­fe von Er­wach­se­nen aus ih­rer Mi­se­re ret­ten muss­ten. Es gab schon eine 74­tei­li­ge Fern­seh­se­rie, bei wel­cher die ein­zel­nen Fol­gen ge­ra­de ein­mal 22 Mi­nu­ten lie­fen, wes­we­gen die Se­rie haupt­säch­li­ch aus Zwei­tei­lern be­steht. Den­no­ch wa­ren die ein­zel­nen Bü­cher für ei­nen Ki­no­film ein­fach zu dünn. Da­für ha­ben sich Scott Alex­an­der und Lar­ry Ka­ra­szew­ski eine hüb­sche Ge­schich­te aus­ge­dacht, die Dar­ren Lem­ke in ein über­aus ge­fäl­li­ges Dreh­buch wan­del­te.

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Ein höchst subjektiver Bericht: Die erste German Comic Con …

Ein höchst subjektiver Bericht: Die erste German Comic Con …

Logo German Comic Con… fing so rich­tig schlimm an. Der Stau auf der Au­to­bahn war furcht­bar. Ich woh­ne wirk­li­ch nicht weit weg, aber ich habe mehr als eine Stun­de al­lein in dem Stau für die Park­plät­ze ge­stan­den. Da kann der Ver­an­stal­ter nichts da­für, ich weiß, aber das war schlimm. Dann im ei­si­gen Wind zur Hal­le lau­fen … kei­ne Bus­se, wie bei an­de­ren Mes­sen. Nein, die Mes­se Dort­mund ist wirk­li­ch mies.
Dann war ich im Vor­feld als Pres­se zwar ge­mel­det, und zwar als Er­satz für den Herrn Holz­hau­er, aber ich be­kam kei­ner­lei In­fos per Mail. Nichts. Null. Auch eine An­fra­ge zwei Tage vor­her wur­de nicht be­ant­wor­tet. (Anm. d. Red: der Herr Holz­hau­er hat­te auch mehr­fach an­ge­fragt und eben­falls kei­ner­lei Ant­wor­ten be­kom­men. Pro­fes­sio­nell geht an­ders.)
Ich lief also mit zwei aus­ge­druck­ten Emails an der ca. zwei Ki­lo­me­ter lan­gen Schlan­ge vor­bei. Ja, man hat rich­tig ge­le­sen, die bra­ven Fan­ta­sy- und Co­mi­clieb­ha­ber stan­den in Zwei­er­rei­he und war­te­ten auf Ein­lass durch ex­akt ei­nen Ein­gang. Der sich dann nicht als der her­aus­stell­te, in den wir muss­ten. Aber wo­hin wir soll­ten, wuss­te da auch nie­mand.

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Leseempfehlung: A DARKER SHADE OF MAGIC – V. E. Schwab

Leseempfehlung: A DARKER SHADE OF MAGIC – V. E. Schwab

Cover A Darker Shade Of MagicFan­ta­sy. Wenn man et­was in dem Gen­re le­sen möch­te, be­kommt man es lei­der oft mit ab­ge­stan­de­nen Epi­go­nen be­kann­ter Wer­ke zu tun. Sei­en es Au­to­ren, die die Hel­den­rei­se aus Tol­ki­ens HERR DER RIN­GE nach­ah­men, oder sei­en es die dar­aus ent­lie­he­nen Völ­ker, die ge­gen­ein­an­der vor­ge­hen, El­fen ge­gen Zwer­ge, Orks ge­gen El­fen, Zwer­ge ge­gen To­ma­ten. Die an­de­re Va­ri­an­te ist Ur­ban-Fan­ta­sy. Hier fin­det man in letz­ter Zeit zu vie­le Har­ry Dres­den-Ko­pi­en, et­li­che da­von schlecht. Und wenn man viel Pech hat, dann stol­pert man aus Ver­se­hen über ir­gend­ei­nen Ro­man­ta­sy-Schmonz, wie er seit TWI­LIGHT lei­der boomt, und der sich haupt­säch­li­ch dar­um dreht, wie die Haupt­dar­stel­le­rin was mit ir­gend­wel­chen Fan­ta­sy­we­sen an­fängt. Oder von der Vam­pir­jä­ge­rin zur Vam­pir­ma­trat­ze wird …

Ori­gi­nel­les zu fin­den ist schwie­rig. Umso er­freu­ter war ich, so et­was in V. E. Schwabs Ro­man A DAR­KER SHADE OF MA­GIC zu ent­decken. Ja, ich weiß, auch hier kom­men ei­nem Ver­satz­stücke be­kannt vor, aber es gibt tat­säch­li­ch neue Ide­en, und Sto­ry wie Prot­ago­ni­sten wis­sen zu über­zeu­gen.

Hin­weis: Die­se Be­spre­chung kann Spoi­ler ent­hal­ten.

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Fast verpasst: THE LAST WITCH HUNTER

Fast verpasst: THE LAST WITCH HUNTER

Poster The Last Witch HunterTHE LAST WIT­CH HUN­TER – Bun­des­start 22.10.2015

Seit über 800 Jah­ren hält Kaul­der den Frie­den zwi­schen Men­schen und He­xen im Gleich­ge­wicht. Der­ein­st ver­damm­te ein Fluch Kaul­der zur Un­sterb­lich­keit. Ein Fluch, der ihm von der He­xen­kö­ni­gin auf­er­legt wur­de, als er die­se tö­te­te. Da­mals war Kaul­ders Mo­ti­va­ti­on Ra­che für den Tod sei­ner Fa­mi­lie. 800 Jah­re spä­ter hat er sich mit sei­nem Schick­sal ar­ran­giert, fährt tol­le Sport­wa­gen, und bringt mit Cool­ness und der­ber Männ­lich­keit nicht nach den Richt­li­ni­en agie­ren­de He­xen zur Rä­son. Un­ter­stützt wird er da­bei von Do­lan, ei­nen Ab­ge­sand­ten der Kir­che, der un­ter dem Ban­ner »Axt und Kir­che« ar­bei­tet. We­gen Kaul­ders Le­bens­er­war­tung ist Mi­cha­el Cai­nes Do­lan die Num­mer 36. Weil der aber in Ren­te geht, folgt El­jiah Wood als Do­lan 37. Es ist eine hüb­sch er­spon­ne­ne Welt, die sich die Au­to­ren Good­manSa­za­ma und Shar­pless da aus­ge­dacht ha­ben. Und als eine Welt, in der ein Vin Die­sel Dienst tun soll, funk­tio­niert sie ziem­li­ch gut, wenn­gleich nicht weit dar­über hin­aus.

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MARA UND DER FEUERBRINGER, Phantastik in Deutschland – und ich

MARA UND DER FEUERBRINGER, Phantastik in Deutschland – und ich

Poster Mara und der FeuerbringerDank glück­li­cher Um­stän­de ist mir end­li­ch et­was ge­lun­gen. Ich hat­te schon nicht mehr dar­an ge­glaubt. Man soll­te mei­nen, dass es heut­zu­ta­ge ver­gleichs­wei­se ein­fach ist, ei­nen Film im Kino zu se­hen. Das ist auch so, zu­min­dest, wenn es um ame­ri­ka­ni­sche Block­bu­ster oder hoh­le bis plat­te deut­sche Ko­mö­di­en geht. Geht es je­doch um Phan­ta­stik, dann tut sich die hie­si­ge Film­bran­che un­ge­heu­er schwer – da­bei hat der deut­sche Film eine be­ein­drucken­de Ge­schich­te, was Phan­ta­stik an­geht, und war mal Vor­rei­ter im Gen­re. NOS­FE­RA­TU, ME­TRO­PO­LIS, DOK­TOR MA­BU­SE wa­ren ei­ni­ge der frü­hen Ver­tre­ter, ver­mut­li­ch die be­kann­te­sten. Und so­gar im Fern­se­hen und Film spä­te­rer Jah­re gab es vie­les Phan­ta­sti­sches zu se­hen, selbst wenn sich man­ch ei­ner der heu­te Ver­ant­wort­li­chen nicht dar­an zu er­in­nern scheint, oder sich nicht er­in­nern will. RAUM­PA­TROUIL­LE ist weit vor­ne zu nen­nen. Kennt noch wer AL­PHA AL­PHA aus dem Jahr 1972, mit Karl-Mi­cha­el Vog­ler in der Rol­le des Agen­ten Al­pha? Eine ZDF-Se­rie, die qua­si die X-Ak­ten vor­weg­nahm – die als »ver­schol­len« galt (man be­kommt sie seit Fe­bru­ar 2015 auf DVD). Fern­seh­fil­me und Se­ri­en von Rai­ner Er­ler? WELT AM DRAHT? MOON 44? Die in Co­pro­duk­ti­on mit Hol­ly­wood ent­stan­de­nen UN­END­LI­CHE GE­SCHICH­TE oder EN­E­MY MINE (GE­LIEB­TER FEIND)?

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STRANGE MAGIC

STRANGE MAGIC

Strange MagicSTRAN­GE MA­GIC – Bun­des­start 25.06.2015

Be­spre­chung be­ruht auf der ame­ri­ka­ni­schen DVD mit ori­gi­na­ler Sprach­fas­sung

Ge­or­ge Lu­cas woll­te schon im­mer ein­mal ein Mu­si­cal ma­chen. War­um auch nicht, schließ­li­ch stammt von ihm auch das er­folg­reich­ste Mär­chen al­ler Zei­ten. Und da scheint sich Lu­cas ge­dacht zu ha­ben, dann lege ich das auch noch zu­sam­men, und fer­tig ist der Knül­ler. Be­vor man sich je­doch mit ei­nem Song­schrei­ber aus­ein­an­der­set­zen muss, setzt man auf 18 Pop-Klas­si­ker der letz­ten Jahr­zehn­te, da weiß man schon, dass die gut sind. Ein biss­chen Shake­speare, or­dent­li­ch Pix­ar, eine dicke Por­ti­on Mo­ral, und fer­tig ist das ma­gi­sche Eli­xier zur Ver­zau­be­rung des Ziel­pu­bli­kums. Viel­leicht, aber nur viel­leicht, hat er sich das so ge­dacht. An­ders wäre das fil­mi­sche Re­sul­tat nicht zu er­klä­ren, wo das Kö­nig­reich der Feen ge­gen den Dunk­len Wald an­tritt. Zwei Wel­ten, die son­st un­be­hel­ligt von­ein­an­der ne­ben­her le­ben. Bis ein über­mu­ti­ger Elf aus dem Fe­en­reich von der sehr, sehr schma­len Gren­ze eine Schlüs­sel­blu­me pflückt, um ei­nen Lie­bes­trank her­zu­stel­len. Da dreht Kö­nig Bog aus dem Dunk­len Wald durch, schließ­li­ch hat er der Lie­be für im­mer ab­ge­schwo­ren, und möch­te die­se am be­sten ganz aus­rot­ten.

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Leserkommentar zum AVENGERS-Boykott-Artikel

Leserkommentar zum AVENGERS-Boykott-Artikel

Kino

Ich habe ei­nen Kom­men­tar zu mei­nem gest­ri­gen Rant be­kom­men, den ich hier noch­mal pro­mi­nen­ter platzie­ren möch­te, Ich gehe mal da­von aus, dass »Flex« echt ist, auch wenn er oder sie die Iden­ti­tät ver­birgt. Bei den De­tails kann ich das aber nach­voll­zie­hen. Be­son­ders in­ter­es­sant fin­de ich die Aus­sa­gen zu MARA. Nehmt es als so et­was Ähn­li­ches wie eine Ge­gen­dar­stel­lung, auch wenn ich et­li­che An­mer­kun­gen auf­recht er­hal­te. Ich habe na­tür­li­ch kei­ne Mög­lich­keit, die Aus­sa­gen zu prü­fen.

Hal­lo Ste­fan,

ich bin so­eben via Face­book auf dei­nen Ar­ti­kel auf­merk­sam ge­wor­den.
Erst habe ich mich ge­är­gert, al­ler­dings habe ich mir den Ar­ti­kel dann noch­mal ein zwei­tes mal durch­ge­le­sen und möch­te nun ein paar Din­ge rich­tig stel­len.
Vie­le dei­ner Ansich­ten er­schei­nen durch­aus lo­gisch, wenn man über die Ki­no­bran­che in Deutsch­land nur so­viel weiß, wie ein Kun­de eben über die Ki­no­bran­che wis­sen kann.

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Rant: AGE OF ULTRON, MARA und die Dummheit der deutschen Kinobetreiber

Rant: AGE OF ULTRON, MARA und die Dummheit der deutschen Kinobetreiber

no brainEs geht so­eben durch den vir­tu­el­len Blät­ter­wald und durch die »Qua­li­täts­me­di­en«: »Klei­ne Ki­no­be­trei­ber« üben den Auf­stand und wol­len den Block­bu­ster AVEN­GERS – AGE OF UL­TRON nicht zei­gen (Vor­sicht, Link zum Dum­men­blatt Fo­cus). War­um das so ist? Kurz­fas­sung: Weil Ver­lei­her Dis­ney mal kurz uni­la­te­ral die Ver­trä­ge auf­ge­kün­digt hat, und ei­nen hö­he­ren An­teil an den Ein­tritts­gel­dern will. Weil sie es kön­nen. Die Re­ak­ti­on von in­zwi­schen bun­des­weit bis­her un­ge­fähr 200 Ki­nos ist: Dann boy­kot­tie­ren wir den eben. Ätsch!

Das ist na­tür­li­ch ein Mords­plan. Ei­nen Film nicht an­zu­bie­ten, der ver­mut­li­ch ei­ner der Top Acts in die­sem Jahr sein wird. Ein wei­te­rer ist DAS ER­WA­CHEN DER MACHT, üb­ri­gens auch von Dis­ney. Es kön­nen zwei Din­ge pas­sie­ren. Be­su­cher ge­hen in ein an­de­res Kino -> kei­ne Ein­nah­men. Gibt es kein an­de­res Kino in brauch­ba­rer Nähe, wird der Film auf Tausch­bör­sen her­un­ter­ge­la­den -> kei­ne Ein­nah­men.

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MARA UND DER FEUERBRINGER

MARA UND DER FEUERBRINGER

Poster Mara und der FeuerbringerAu­to­ren, die ihre Bü­cher selbst ver­fil­men, gibt es nicht oft. Fan­ta­sy­fil­me aus deut­schen Lan­den sind so­gar eher noch sel­te­ner. Und dann auch noch ei­ner, der hin­ter aus­län­di­schen Pro­duk­tio­nen nicht zu­rück­ste­hen will? Der nicht be­reits an­ders­wo ver­film­ten Stoff wie­der­käut? Ei­ner, der un­ter­hal­ten, aber gleich­zei­tig nicht völ­lig an­spruchs­los sein will? Der so­wohl Kin­der als auch Er­wach­se­ne be­gei­stern soll?

Das klingt schon fast nach ei­ner ei­er­le­gen­den Woll­milch­s­au – Tom­my Krapp­weis, Buch­au­tor, Co-Dreh­buch­au­tor und Re­gis­seur in ei­ner Per­son, hat sich die Lat­te, die er über­win­den möch­te, nicht ge­ra­de nied­rig ge­legt.

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Fast verpasst: PADDINGTON

Fast verpasst: PADDINGTON

Poster Paddington

PAD­DING­TON – Bun­des­start 04.12.14

Der For­scher Mont­go­me­ry Cly­de er­kun­det das dun­kel­ste Peru, und ent­deckt da­bei ein Paar bis­her un­be­kann­ter pe­rua­ni­sche Bä­ren. Doch an­statt ei­nen Bä­ren für das Na­tur­kun­de­mu­se­um zu schie­ßen, freun­det Cly­de sich mit dem Pär­chen an. Er bringt ih­nen bei, Mar­me­la­de zu ko­chen und Eng­li­sch zu re­den. Und als es wie­der Zeit ist, in die Zi­vi­li­sa­ti­on zu­rück zu keh­ren, ver­ab­schie­det er sich mit den Wort­en: »und wenn ihre je­mals nach Lon­don kommt, habt ihr bei mir im­mer ein Zu­hau­se«. Und was da­na­ch folgt, ist ei­ner der ehr­lich­sten und herz­er­wär­mend­sten Fa­mi­li­en­fil­me, den man seit lan­gem im Hai­fisch­becken von Main­stream-Pro­duk­tio­nen er­le­ben durf­te. Kei­ne nach den El­tern schie­len­den pop­kul­tu­rel­len An­spie­lun­gen. Kei­ne ab­ge­flach­te, Rück­sicht neh­men­de Hand­lung. Kei­ne über­trie­be­nen Zu­ge­ständ­nis­se an die Mög­lich­kei­ten des mo­der­nen Ki­nos. Na­tür­li­ch ver­fügt PAD­DING­TON über erst­klas­si­ge Spe­zi­al­ef­fek­te, aber die blei­ben im­mer im Rah­men des Not­wen­di­gen. Üb­li­cher­wei­se sagt man: wenn com­pu­ter­ani­mier­te Fi­gu­ren bes­ser sind als die Schau­spie­ler, dann hat der Film ein Pro­blem. Hier kann man ge­tro­st sa­gen, der Film hät­te ein sehr gro­ßes Pro­blem ohne sei­ne künst­li­ch er­schaf­fe­ne Fi­gur.

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THE SEVENTH SON in 3D

THE SEVENTH SON in 3D

Poster Seventh Son

THE SEVEN­TH SON – Bun­des­start 05.03.2015

Bild­ge­wal­tig und mit al­len tech­ni­schen Fi­nes­sen ver­se­hen, ist SEVEN­TH SON ein kurz­wei­li­ges Fan­ta­sy-Aben­teu­er, das nicht durch Ori­gi­na­li­tät über­zeugt, aber durch sein Be­kennt­nis zu den ei­ge­nen Re­strik­tio­nen. SEVEN­TH SON will das Gen­re gar nicht neu er­fin­den, son­dern sich in den Ver­satz­stücken suh­len – und zu­min­dest die­se Rech­nung ist auf­ge­gan­gen.

Die Spooks sind ein al­ter Or­den, der die Men­schen vor al­ler­lei bö­sen Aus­wüch­sen be­schützt. Lei­der ist der in die Jah­re ge­kom­me­ne Gre­go­ry der vor­er­st letz­te sei­ner Art, weil nur der sieb­te Sohn ei­nes sieb­ten Soh­nes die Gabe hat, ge­gen He­xen, Ge­stalt­wand­ler und Irr­wich­ter zu be­stehen. Und sieb­te Söh­ne sind lei­der sel­ten ge­wor­den. Vor Jah­ren hat­te Gre­go­ry die zer­stö­re­ri­sche Hexe Mal­kin in ein Ver­lies ver­bannt, nun ge­lang ihr die Flucht, mit nichts wei­ter, als den Ra­che­ge­dan­ken ge­gen­über dem Spook. Da­bei kommt des­sen Lehr­ling Brad­ley ums Le­ben. Doch in nicht all zu wei­ter Fer­ne gibt es den jun­gen un­be­darf­ten Far­mers­sohn Tom, ei­ner der letz­ten sieb­ten Söh­ne ei­nes sieb­ten Soh­nes. Doch um ei­nen Spook al­les rich­tig bei­zu­brin­gen, be­darf es Jah­re. Gre­go­ry ist auf Tom an­ge­wie­sen, hat aber nur we­ni­ge Tage Zeit, ihn zu leh­ren. Denn dann wird Mut­ter Mal­kin alle bos­haf­ten, mör­de­ri­schen We­sen los­las­sen, um Un­heil über die Men­schen zu brin­gen.

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