Wenn man BARBIE-Regisseurin Greta Gerwig C.W. Lewis’ beliebtes NARNIA-Franchise anvertraut, dann kann man davon ausgehen, dass man etwas Unerwartetes bekommen wird. Und selbstverständlich liefert Gerwig, das zeigt der erste Trailer zu NARNIA: THE MAGICIAN’S NEPHEW (deutsch: DAS WUNDER VON NARNIA), bei den sie nicht nur Regie führt, sondern auch das Drehbuch verfasst hat.
Der Film kann mit einer beeindruckenden Besetzungliste aufwarten, es spielen unter anderem Daniel Craig, Meryl Streep (als Stimme des Löwen Aslan), Emma Mackey, David McKenna, Susan Wokoma, Carey Mulligan, Kobna Holdbrook-Smith und Ciarán Hinds.
Der offiziellen Beschreibung zufolge werden wir der Erschaffung von Narnia beiwohnen dürfen, es geht aber auch um eine böse Königin, die in unsere Welt kommt.
Es handelt sich um einen Netflix-Film, der in den USA in die Kinos kommen soll, man darf gespannt sein, ob die hiesigen Betreiber von Lichtspielhäusern ihre Netflix-Aversion überwinden werden, oder ob man den Film in Schland gar nicht oder gleich auf dem Streamingdienst zu sehen bekommen wird.
Ich fände letzteres sehr schade, denn der Vorgucker zeigt bereits eindrücklich, was Greta Gerwig kann. Das sieht sehr, sehr gut aus – und das sage ich nicht nur wegen des Soundtracks.
In den USA startet NARNIA: THE MAGICIAN’S NEPHEW am 12. Februar 2027 in den Kinos.
Edit: Ich habe mir den gerade mal in sehr groß über den Beamer angesehen und dabei ist mir etwas sehr Unschönes aufgefallen: Meiner Ansicht nach kann man im Trailer in einigen Szenen KI-generierte Bilder erkennen. Das würde meine bislang positive Meinung zu dem Trailer deutlich ändern. Ich werde mal versuchen, zu recherchieren.
englisch:
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deutsch:
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Die virtuellen Spatzen pfeifen es von allen Netzdächern: Netflix hat Probleme. Zum einen melden gerade diverse Medien, die alle voneinander abschreiben (was ich hier streng genommen ebenfalls tue), dass sich kaum noch jemand zweite Staffeln von Serien ansieht. Beispielsweise geht offenbar gerade Season zwei von AVATAR – THE LAST AIRBENDER unter.
Das nächste Problem ist, dass Netflix offenbar die Abonnentinnen in Scharen weglaufen, das haben »Quellen« zumindest gegenüber dem Wall Street Journal gesagt.
Tja. Irgendwann sind die Zuschauerinnen halt nicht mehr gewillt, die Preiserhöhungen mitzumachen. Und die vergleichsweise langen Zeiträume, die zwischen den Staffeln vergehen, lassen möglicherweise das Interesse einfach schwinden. Dazu kommt, dass man die Zielgruppe darauf trainiert hat, sich Serien sofort am Stück ansehen zu können, das berühmte »Bingen«, und wenn man dann die Nutzer°Innen durch das Aufteilen der Inhalte dazu nötigen möchte, länger zu abonnieren, dann könnte es sein, dass denen das auffällt.
Ich selbst habe mein Netflix-Abo über Jahre durchlaufen lassen, es gab halt immer irgendwas zu sehen, unter anderem eben auch diverse STAR TREK-Serien. Im vergangenen Jahr hatte ich nach den letzten frechen Preiserhöhungen die Faxen aber dicke und habe gekündigt; nicht ausschließlich wegen des Preises, sondern auch weil Inhalte, die mich interessierten immer seltener wurden (weil die Anbieter die lieber auf ihren eigenen Diensten zeigen wollten). WEDNESDAY und STRANGER THINGS habe ich mir erst angesehen, als alles komplett vorhanden war und dann auch nur für einen Monat gezahlt. Seitdem nicht mehr, denn mich hat auch nichts bei Netflix wirklich interessiert. Die erste Staffel von AVATAR war zwar ganz nett. Aber eben nur das.
Die Goldgräberzeit des Streaming ist vorbei. Der Versuch, den Zuschauer°Innen zwanzig kostenpflichtige Dienste aufzudrücken, wenn man alles sehen wollte, war zum Scheitern verurteilt, auch wenn das die Nieten in Nadelstreifen mit Dollarzeichen in den Augen in den Studios nicht sehen wollten. Nebeneffekt: Das illegale Herunterladen von Inhalten hat wieder zugenommen, nachdem es zu Beginn der Streaming-Ära, als man alles für kleines Geld bekommen konnte, eingebrochen war.
Netflix hat jetzt zwei Pläne: Zum einen wollen sie Inhalte Dritter bündeln, man soll also Amazon Video-artig auch Content anderer Anbieter sehen können. Ich finde das nicht sonderlich originell, denn das gab es auch bereits in der Vergangenheit. Zudem müssten diese Anbieter dabei aber auch mitspielen. Die wollen allerdings lieber selbst Geld verdienen.
Zum anderen wollen sie dem Vernehmen nach ernsthaft einen linearen Dienst anbieten, ähnlich wie PlutoTV, der die Nutzer°Innen dann wieder zwingen würde, Sendungen zu bestimmten Uhrzeiten zu schauen. Wie bitte?
Und wir Dummerchen hatten gedacht, dass lineares Fernsehen was mittelalterliches ist, das nur noch Boomer nutzen …
Am Ende zeigt das wieder einmal, dass man als Nutzer°In eben doch Macht hat und dass man mit den Füßen abstimmen kann. Und das sollten wir alle vielleicht viel öfter tun, nicht nur bei Streamingdiensten.
Neulich war ich äußerst positiv überrascht, als ich die SciFi-Mystery-Serie THE BOROUGHS, ausführend produziert von den Duffer Brothers (STRANGER THINGS) bei Netflix entdeckte. Man könnte es als eine Art STRANGER THINGS mit Senior°Innen beschreiben; innovativ und eben mal mal mit älteren statt jungen Schauspieler°Innen.
Netflix hat die Show allerdings nach einer Staffel abgesetzt, knapp einen Monat nach dem Start und während die Serie noch in den hauseigenen Top 10 lief. Das berichtet The Hollywood Reporter unter Berufung auf mehrere Quellen. Im Cast: Alfred Molina, Geena Davis, Alfre Woodard, Denis O’Hare, Clarke Peters und Bill Pullman, also nicht die billigste Truppe, die man so zusammenbekommt.
Das Kuriose: Die Serie kam gut an. In der ersten vollen Woche Platz eins der englischsprachigen Netflix-Charts mit 9,5 Millionen Views, danach Platz vier, dann Platz acht, bei Nielsen Platz zwei für die Startwoche hinter NEMESIS, ebenfalls Netflix. Bei Rotten Tomatoes 97 Prozent Kritikenscore, 79 Prozent Audience Score. Abgesetzt wurde THE BOROUGHS am 17. Juni, einen Tag nach Veröffentlichung der Zahlen für die vierte Woche.
Offiziell sind es die Kosten. Laut THR liegt das Budget bei rund zehn Millionen Dollar pro Folge, eine zweite Quelle nennt eine deutlich höhere Zahl. Netflix rechnet Zuschauer gegen Produktionskosten und THE BOROUGHS war zwar erfolgreich, aber halt nicht WEDNESDAY.
Die etwas weniger offizielle Version: Die Duffer-Brüder haben Netflix für einen Vierjahresvertrag bei Paramount verlassen, und das hat einigen Verantwortlichen beim Streamingdienst offenbar gar nicht geschmeckt. Eine Quelle sagte dem Hollywood Reporter, das Verhältnis sei seitdem »angespannt«, die Brüder hätten den Streamer mit ihrem Abgang »blamiert«. Eine Netflix-nahe Quelle dementiert das allerdings prompt und eine den Duffer-Brüdern nahestehende Quelle sagte, das Verhältnis zu Netflix sei weiterhin gut und die beiden hätten dort mehrere Projekte in Entwicklung, was die Zerwürfnis-Lesart wieder ein Stück weit einkassiert.. Zwei Tage vor der Absetzungsmeldung hatte Paramount übrigens den geheimnisumwitterten Event-Film der Duffer-Brothers auf den 3. November 2028 datiert. Zufall?
Am 15. Juni lief die Frist für die Verlängerung der Cast-Optionen, der Streamer ließ sie ungenutzt verstreichen. Netflix besitzt die Serie zu 100 Prozent, ein Verkauf an die Konkurrenz, zu der jetzt eben auch Paramount gehört, gilt als ausgeschlossen. Geena Davis sagt im Interview mit dem Hollywood Reporter, sie habe keine Erklärung für die Absetzung bekommen.
Die erste Staffel ONE PIECE hatte mir gut gefallen, da man es verstanden hatte, die überdrehten Animés ziemlich zielsicher in eine ebenso überdrehte Realserie zu übertragen, inklusive bekloppter Charaktere und noch bekloppterer Fähigkeiten. Das war allgemein so gut angekommen, dass schnell eine zweite Staffel angekündigt wurde, die nun auch in den Startlöchern steht. ONE PIECE Season zwei mit dem Untertitel INTO THE GRAND LINE soll am 10. März 2026 beim Streamingdienst Netflix starten.
Man spendiert einen Trailer, der schon zeigt, dass man wieder mit unterhaltsamen Abstrusitäten rechnen darf.
Trailer eins: deutsch, Trailer zwei: englisch.
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Das Phänomen STRANGER THINGS nähert sich seinem Ende. Die Serie von den Duffer Brothers startete 2016 als Überraschungshit bei Netflix und entwickelte sich zu einem der größten Erfolge des Streamingdienstes. Die Mischung aus moderner Mystery-Inszenierung und 80er Jahre-Nostalgie mit Spielberg-Flair war gut geeignet, bei alt und jung anzukommen.
Jetzt steht der Start der fünften und letzten Staffel kurz bevor, in der sollen die Geschehnisse um die inzwischen Jugendlichen, Vecna und das Down Below zu einem Abschluss gebracht werden. Und im Gegensatz zu anderen Serien, bei denen niemals Hauptdarsteller°Innen abtreten, ist das hier eben nicht sicher.
Und so dürfte es sehr spannend werden zu sehen, was sich die Duffer-Brüder für das Finale ausgedacht haben.
STRANGER THINGS Staffel 5 startet am 26 November 2025 bei Netflix. Allerdings nur das erste Häppchen, um die Abonnenten länger bei der Stande (oder besser: am Zahlen) zu halten, wurde das Finale in drei Teile aufgeteilt. Das erste Häppchen an Episoden eben im November, das zweite zu Weihnachten und das Finale-Finale dann an Silvester.
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Wer einen Trailer mit einem meiner Lieblingslieder hinterlegt (Deep Purples »Child In Time«) hat schonmal viel richtig gemacht. Der erste Teaser zur fünften und letzten Staffel STRANGER THINGS ist da, man darf davon ausgehen, dass noch ein paar Trailer folgen werden. Und da geht mächtig was ab, man darf gespannt sein, wie episch die Duffer Brothers (Matt&Ross) ihre Ausnahmeserie zum Abschluss bringen werden.
Die bekannten Gesichter sind natürlich wieder mit dabei und ich würde mal annehmen wollen, dass »Child In Time« nicht der einzige Song-Klassiker sein dürfte, der verwendet wird, wir erinnern uns an die Renaissance von »Running Up That Hill« in der letzten Staffel.
Netflix teilt auch hier die Staffel auf, um die Abonnenten länger bei der Stange – also beim Bezahlen – zu halten. Volume 1 startet am 26. November 2025, Volume 2 zu Weihnachten.
Schon bemerkenswert, wie lange man mit den Protagonisten jetzt bereits mitfiebert … neun Jahre …
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Lange ist es nicht mehr hin, bis zum Start der zweiten Staffel des Netflix-ADDAMS FAMILY Ablegers WEDNESDAY, bei dem Tim Burton unverkennbar seine Finger im Spiel hat.
Es gibt ein Wiedersehen mit einer Menge bekannter Figuren aus Staffel eins, neu hinzugekommen ist aus naheliegenden Gründen Steve Buscemi als Schulvorsteher Barry Dort. Showrunner sind Alfred Gough und Miles Millar (SMALLVILLE), Burton führt bei vier Episoden der zweiten Staffel Regie.
Plot: Wednesday Addams (Jenna Ortega) sieht den Tod ihrer Werwolf-Freundin Enid (Emma Myers) voraus – und dass sie daran schuld sein wird. Das gilt es natürlich zu verhindern.
Netflix hat die Staffel zweigeteilt, damit die Abonnenten länger im Boot bleiben. Der erste Teil startet am 6. August 2025, weiter geht es dann am 3. September.
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Mal abgesehen davon, dass es mal wieder ein Film mit dem in Deutschland wohl unvermeidlichen Matthias Schweighöfer ist, sieht der Vorgucker zur Netflix-Produktion BRICK dann doch recht vielversprechend aus. Und da es sich um ein Horrorszenario handelt, stört das typisch deutsche Overacting vielleicht etwas weniger als sonst …
Die Prämisse ist so kurz wie knackig:
Sie wollen raus – doch ihre Wohnung lässt sie nicht mehr gehen.
Und tatsächlich hat man es geschafft, im Trailer zwar das Szenario darzulegen, aber nicht zu spoilern, was da eigentlich abgeht.
Regie führt Philip Koch (TRIBES OF EUROPA, TATORT) nach einem Drehbuch von ihm selbst. Hoffen wir, dass der TATORT-Einfluss nicht zu groß ist, wie bei anderen vergangenen deutschen Produktionen.
BRICK wird ab dem 10. Juli 2025 beim Streamingdienst Netflix zu sehen sein.
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Es ist schon ein wenig ironisch: Da produziert Disney mit ANDOR eine der besten STAR WARS-Serien aller Zeiten – von Kritikern gefeiert, von Fans geliebt – und dann kommt ausgerechnet vom Showrunner die Hiobsbotschaft: »Streaming ist tot«.
Diese bemerkenswerte Aussage machte Tony Gilroy, Showrunner von ANDOR, auf dem ATX Television Festival. Während der Verhandlungen zur zweiten Staffel wurde ihm von Disney mitgeteilt, dass das Studio nicht mehr das Geld habe wie früher. Sicherlich eine bittere Pille für den Mann, der aus dem STAR WARS-Universum eine erwachsene, politisch aufgeladene Geschichte über Faschismus und Widerstand geformt hat.
Die Zahlen sind durchaus beeindruckend – und erschreckend zugleich. Für die gesamten 24 Episoden von ANDOR (beide Staffeln) hat Disney stolze 650 Millionen Dollar ausgegeben, das ist mehr als so mancher Blockbuster-Film kostet. Gilroy berichtet, dass er während der ersten Staffel praktisch keine kreativen Vorgaben erhielt – Disney ließ ihn machen, selbst als die Serie mit dem berühmten »Fuck the Empire«-Ausspruch für Diskussionen sorgte.
Doch dann kam die Ernüchterung. Für die zweite Staffel musste Gilroy um das Budget kämpfen, mehrere Handlungsstränge mussten gestrichen werden. Die kreative Freiheit blieb zwar bestehen, aber die finanziellen Ressourcen wurden drastisch gekürzt.
Disney CEO Bob Iger hatte bereits bestätigt, dass Streaming dem Konzern vier Milliarden Dollar Verluste beschert hat. Der Misserfolg von teuren Produktionen wie THE ACOLYTE – die über 200 Millionen Dollar kostete, aber wenige Zuschauer anlockte – führte offenbar zu einem Umdenken. Die Folgen sind bereits spürbar: THE ACOLYTE wurde nach einer Staffel abgesetzt, die bei Faninnen relativ beliebte Show SKELETON CREW schaffte es nicht in die Nielsen-Charts und Disney kündigte massive Stellenkürzungen in den Film- und TV-Abteilungen an. Hunderte von Arbeitsplätzen in den Bereichen Casting, Marketing und Produktion fallen weg. Und sollen wohl irgendwie durch »KI« ersetzt werden.
Und auch außerhalb von STAR WARS wurden die Mittel gekürzt, auch Marvel-Produktionen waren betroffen: DAREDEVIL: BORN AGAIN hatte ebenfalls unter Budgetkürzungen zu leiden – was dabei heraus kam, war nicht wirklich sehenswert und zudem bemüht und stellenweise sinnlos gewalttätig, was sich in den vergleichsweise geringen Zuschauerzahlen niederschlug.
Der Fokus verlagert sich dem Vernehmen nach wieder auf Kinofilme. THE MANDALORIAN & GROGU kommt im Mai 2026 in die Kinos, und dessen Erfolg wird wohl darüber entscheiden, ob weitere Star Wars-Filme folgen werden. KENOBI Staffel 2? Abgesagt. THE BOOK OF BOBA FETT Staffel 2? Ebenfalls begraben. Für Genre-Fans ist das ein herber Rückschlag. Gerade Serien wie ANDOR zeigten, dass komplexe, erwachsene Science Fiction auf Streaming-Plattformen funktionieren kann. Doch die aufgeblähten Budgets brachten das Streaming-Modell offenbar an seine Grenzen.
Experten sehen die Entwicklung kritisch: Am Ende bleiben wohl nur drei, vier große Streaming-Anbieter übrig – Netflix, Amazon, Disney und vielleicht noch Apple TV+. Dabei wird das Gebotene immer mehr dem alten US-Kabelfernsehen ähneln: Man zahlt Premium-Preise, muss aber trotzdem Werbung schauen (falls die Zuschauer°Innen mitspielen, schon seit einiger Zeit ist aufgrund der kundenfeindlichen Sperenzchen der Anbieter wieder ein Trend zu P2P-Plattformen erkennbar). Gilroys Enthüllungen zeigen ein Dilemma auf: ANDOR ist eines der wenigen Projekte, bei denen man sagen kann »das Geld war gut investiert«. Die Serie wird vermutlich auch in 30 Jahren noch als Meisterwerk gelten. Doch in der aktuellen Kostenrealität wird es wohl keine vergleichbaren Produktionen mehr geben.
Für STAR WARS-Fans bleibt die Hoffnung auf Staffel zwei von AHSOKA – eine der wenigen Serien, die überlebt haben. Ob sie allerdings mit dem gleichen Budget und der gleichen kreativen Freiheit produziert wird wie ihre Vorgänger, steht in den Sternen. Oder sollte man sagen: in einer weit, weit entfernten Galaxie, in der Streaming einst Imperator war und jetzt in einen tiefen Schacht fällt?
Verschiedenen Informationen zufolge will man im Maus-Haus zukünftig bei Produktionen vermehrt auf KI setzen. Ob ich das sehen will? Ich werfe mal einen Blick in meine Kristallkugel und prophezeihe: Nein. Für billig produzierten KI-Schrott werde ich ganz sicher kein Geld ausgeben. Netflix, Apple TV+, Disney+ und Co. haben sich mit ihrer aggressiven Verdrängungspolitik und der damit einher gehenden immer teureren Produktion von Streaming-Blockbustern, um die Konkurrenten in den Schatten zu stellen und Abos zu generieren, selbst ein Bein gestellt. Und natürlich auch mit den letzten Preiserhöhungen und der Einführung von Werbung.
Netflix hat endlich das Startdatum für die fünfte und finale Staffel von STRANGER THINGS bekannt gegeben. Während des Live-Tudum-Events kündigte der Streaming-Dienst an, dass die Abschlussstaffel in drei Teile aufgesplittet wird: Volume 1 startet am 26. November, Volume 2 folgt am 25. Dezember und das große Finale läuft am Silvesterabend (als ob wir da nicht was besseres zu tun haben).
Neben den Startdaten präsentierte Netflix auch einen Teaser, der andeutet, womit Eleven (Millie Bobby Brown), Mike (Finn Wolfhard), Dustin (Gaten Matarazzo), Lucas (Caleb McLaughlin), Will (Noah Schnapp) und Max (Sadie Sink) in der finalen Staffel konfrontiert werden.
Ursprünglich war geplant, die letzte Staffel in zwei Teile zu gliedern. Die Aufteilung in drei Volumes scheint Netflixs Strategie zu sein, die Zuschauer länger bei der Stange zu halten (und fürs Abo zu blechen), anstatt sie die Serie am stück »durchbingen« zu lassen. Obwohl dies das Ende der Hauptserie markiert, arbeitet Netflix bereits an Live-Action- und animierten Spin-offs, zu denen konkrete Details allerdings noch fehlen.
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