LION – Der lange Weg nach Hause

LION – Bun­des­start 23.02.2017

In In­dien le­ben elf Mil­lio­nen Kin­der auf der Stra­ße. Und wie we­nig das eine Kul­tur in­ter­es­sie­ren kann, schafft LION in sei­nen er­sten 30 Mi­nu­ten sehr ein­drucks­voll, aber auch be­drückend zu zei­gen. In In­dien wer­den jähr­li­ch 80.000 Kin­der als ver­misst ge­mel­det. Was mit ih­nen al­les ge­sche­hen könn­te, scheut sich der Film auch nicht an­zu­deu­ten. Re­gis­seur Gar­th Da­vies muss da­bei nicht ex­pli­zit wer­den, weil dazu auch nicht viel Vor­stel­lungs­kraft ge­hört. Dem fünf­jäh­ri­gen Sa­roo bleibt so man­ches Schick­sal er­spart, aber mit sei­nen Au­gen lernt der Zu­schau­er eine Welt ken­nen, die so fremd und auch bi­zarr an­mu­tet, dass es schmerzt. Selbst­ver­ständ­li­ch gibt es Scheuß­lich­kei­ten und Gleich­gül­tig­keit ge­gen­über Kin­dern auch bei uns, in der viel­ge­prie­se­nen west­li­chen Welt. Aber die Na­tür­lich­keit in wel­cher LION dies auf­zeigt, hat et­was Er­schrecken­des.

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HIDDEN FIGURES: Unerkannte Heldinnen

HIDDEN FIGURES: Unerkannte Heldinnen

HI­D­DEN FI­GU­RES – Bun­des­start 02.02.2017

Der Ti­tel HI­D­DEN FI­GU­RES hat vie­ler­lei Be­deu­tung. Un­ter an­de­rem deu­tet er auf die ma­the­ma­ti­schen Schwie­rig­kei­ten hin, mit de­nen sich die Cha­rak­te­re im Zei­chen des Fort­schritts her­um­schla­gen müs­sen. Oder es ist auch der Hin­weis auf eine Grup­pe Men­schen, die im Welt­raum­pro­gramm der NASA nach au­ßen hin äu­ßer­st zu­rück­hal­tend prä­sen­tiert wur­den. Es ist 1961, Prä­si­dent Ken­ne­dy hat der Na­ti­on ver­spro­chen, noch vor Ende der De­ka­de auf dem Mond zu lan­den. Nicht weil es leicht ist, son­dern ge­ra­de weil es schwie­rig ist. Da ist Mary Jack­son, wel­che In­ge­nieu­rin für Welt­raum­kap­seln wer­den möch­te. Und Do­ro­thy Vaug­han, die eine rie­si­ge Ab­tei­lung lei­tet, ohne da­na­ch be­zahlt zu wer­den, und auch nicht den Ti­tel er­hält. Oder das Ma­the­ge­nie Ka­the­ri­ne John­son, die le­dig­li­ch zu stump­fen Re­vi­si­ons­ana­ly­sen ver­dammt wird. Es ist 1961, und die drei Da­men sind Far­bi­ge. Da­mals durf­te man das so noch sa­gen. Manch­mal fällt so­gar das Wort »Ne­ger«, der Eu­ro­pä­er wird sich wie­der ein­mal em­pört zei­gen.

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HELL OR HIGH WATER

HELL OR HIGH WATER

HELL OR HIGH WA­TER – Bun­des­start 12.01.2017

“Hell or high wa­ter” ist so et­was wie ein Syn­onym für “Al­les oder Nichts”. Au­tor Tay­lor She­ridan hat das the­ma­ti­sch schon in SI­CA­RIO her­vor­ra­gend ein­ge­baut, wo nie­mand der zu sein scheint, den er vor­gibt. She­ridan hat sich als Dar­stel­ler durch eine ziem­li­ch An­zahl von Se­ri­en wie VE­RO­NI­CA MARS oder SONS OF AN­AR­CHY ge­ar­bei­tet.

Aber nun, mit HELL OR HIGH WA­TER, scheint er sei­ne ei­gent­li­che Be­stim­mung ge­fun­den ha­ben, und zeigt, dass der Er­folg von SI­CA­RIO kein Zu­fall war. Zwei wei­te­re Fil­me auf Grund­la­ge sei­ner Dreh­bü­cher sind be­reits in Vor­pro­duk­ti­on.

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PASSENGERS

PASSENGERS

PAS­SEN­GERS – Bun­des­start 04.01.2017

Es ist na­tür­li­ch leicht, den Nor­we­ger Mor­ten Tyld­um als Aus­nah­me­re­gis­seur zu be­zeich­nen. Selbst­ver­ständ­li­ch auch des­we­gen, weil je­der jun­ge Re­gis­seur, der über ein Mul­ti-Mil­lion-Dol­lar-Bud­get ver­fü­gen darf, sich dies ir­gend­wie er­ar­bei­ten ha­ben muss. Mor­ten Tyld­um hat spä­te­stens mit HEAD­HUN­TERS be­reits welt­weit für Auf­merk­sam­keit ge­sorgt. Al­ler­dings mus­s­te be­reits sein Nach­fol­ge­film IMI­TA­TI­ON GAME schon wie­der ei­ni­ge be­rech­ti­ge Prü­gel ein­stecken, weil es die Ge­schich­te um die Per­son Alan Tu­ring und der Ent­wick­lung sei­nes Com­pu­ters nicht im Ge­ring­sten ern­st nahm. Das lag na­tür­li­ch am Dreh­buch, denn in­sze­niert war IMI­TA­TI­ON GAME ta­del­los, aber als Ver­ant­wort­li­cher wird stets der Re­gis­seur her­an­ge­zo­gen. Es ist sein Film. Es sei denn die Pro­du­zen­ten hei­ßen Mi­cha­el Bay oder Guil­ler­mo del Toro. Doch bei PAS­SEN­GERS tappt Tyld­um in die­sel­be Fal­le: ein nicht ganz aus­ge­go­re­nes Dreh­buch.

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ROGUE ONE

ROGUE ONE

Wei­test­ge­hend spoiler­frei

Wer hät­te es für mög­li­ch ge­hal­ten? STAR WARS mit völ­lig neu­en As­pek­ten.

Ex­kur­si­on in die Ver­gan­gen­heit: Ich habe STAR WARS so­wie die bei­den Fol­ge­fil­me ge­se­hen und war für im­mer ge­flasht (ich war SF-be­ses­sen und zwölf Jah­re alt, als ich Epi­so­de IV zum er­sten Mal im Kino sah, da­na­ch kam jede Hil­fe zu spät). Si­cher, aus der heu­ti­gen Zeit be­trach­tet müss­te man ei­gent­li­ch zu­ge­ben, dass das viel­leicht stel­len­wei­se ein we­nig flach da­her kam. Holz­schnitt­ar­ti­ge Cha­rak­te­re. Dia­lo­ge, die kei­nen Preis ge­win­nen wür­den. Aber da­mals war all das aus vie­len Grün­den eine Of­fen­ba­rung. Die Ef­fek­te, die Ide­en, die Um­set­zung, al­les auf der Lein­wand, die das grö­ßer, epi­scher er­schie­nen ließ. A NEW HOPE war zwei­fel­los in vie­len As­pek­ten ein Mei­len­stein der Ki­no­ge­schich­te. Das kann man nicht zu­letzt dar­an er­mes­sen, dass STAR WARS noch heu­te, fast 40 Jah­re spä­ter, so prä­sent ist, wie Ende der 70er, die De­signs nicht lä­cher­li­ch aus­se­hen, wie es bei so ziem­li­ch je­dem an­de­ren SF-Film aus der Zeit der Fall ist. Da­mit reiht es sich in Stof­fe ein, die im­mer wie­der re­pe­tiert und neu in­ter­pre­tiert wer­den. Bei­spiels­wei­se Fran­ken­stein, Ro­bin Hood, Sher­lock Hol­mes, grie­chi­sche Sa­gen, oder Shake­speares Ge­schich­ten.

Was? Habe ich ge­ra­de die Drei­stig­keit be­ses­sen, STAR WARS in ei­nem Satz mit Shake­speare zu nen­nen? Höre ich die Feuil­le­ton-Schrei­ber heu­len? Gut so. Heult ru­hig. Hier geht es um Pop­kul­tur, da­von hab ihr kei­ne Ah­nung. Üb­ri­gens war auch Shake­speare zu sei­ner Zeit ver­lach­te Pop­kul­tur. Denkt mal drü­ber nach.

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Das ist ja gar keine Science Fiction! – Ein Kommentar

Das ist ja gar keine Science Fiction! – Ein Kommentar

Ich habe es über die Jah­re im­mer wie­der mal ver­nom­men, zu­mei­st von al­tern­den SF-»Fans«, die laut­stark die An­sicht ver­tre­ten, dass selbst­ver­ständ­li­ch »frü­her al­les bes­ser war, und das doch al­les kei­ne Sci­en­ce Fic­tion sei«. Frü­her, das ist ein nicht ganz ge­n­au zu be­zif­fern­der Zeit­raum, aber eben nicht heu­te. Aber ich schwei­fe ab. Was habe ich ge­n­au ver­nom­men? Die zu­mei­st auf­ge­bracht vor­ge­tra­ge­ne The­se, dass dies und je­nes, oft Pop­kul­tur, in Wirk­lich­keit gar kei­ne Sci­en­ce Fic­tion sei, son­dern nur … ir­gend so ein Mist. Je nach Al­ter (es sind nach mei­ner Be­ob­ach­tung tat­säch­li­ch über­wie­gend die äl­te­ren SF-An­hän­ger), Gei­stes­zu­stand und Fa­na­tis­mus­le­vels des Vor­tra­gen­den wird ver­schie­de­nen Spiel­ar­ten der SF pau­schal ab­ge­spro­chen, tat­säch­li­ch Sci­en­ce Fic­tion zu sein, in den mei­sten Fäl­len ohne in­halt­li­che Be­grün­dung, son­dern nur mit ir­gend­wel­chen ha­stig vor­ge­tra­ge­nen Schimpf­wor­ten, oder schwumm­ri­gen Schein­ar­gu­men­ten, die we­nig durch­dacht er­schei­nen. Ger­ne vor­ne­weg kri­ti­siert im­mer wie­der mal STAR WARS, heut­zu­ta­ge nimmt man sich be­vor­zugt die di­ver­sen Spiel­ar­ten des Su­per­hel­den-Gen­res vor, aber so­gar der Er­for­schungs- und Ent­deckungs­se­rie STAR TREK wird ab­ge­spro­chen, tat­säch­li­ch SF zu sein. Weil? We­gen!

War­um? Die Be­grün­dun­gen sind oft schwur­be­lig, fu­ßen aber nicht sel­ten auf der mit zahl­rei­chen Aus­ru­fe­zei­chen vor­ge­brach­ten The­se, dass »das al­les« nur »Fan­ta­sy« sei, und mit Wis­sen­schaft nichts zu tun habe. Und schließ­li­ch habe das Gen­re Sci­en­ce Fic­tion die »Wis­sen­schaft« im Ti­tel und müs­se des­we­gen auf ir­gend­wel­chen wis­sen­schaft­li­chen Grund­la­gen be­ru­hen.

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Eine subjektive Betrachtung: Die komische Con in Dortmund – Flop oder Top?

Eine subjektive Betrachtung: Die komische Con in Dortmund – Flop oder Top?

komischercon

Die­ser Be­richt be­zieht sich auf die Teil­nah­me an der Ver­an­stal­tung als Aus­stel­ler.

Die er­ste Co­mic­Con in Dort­mund im De­zem­ber 2015 war furcht­bar. Zu klein, zu schlecht or­ga­ni­siert und chao­ti­sch. Ich habe sie da­mals als Be­su­cher mit Pres­se­aus­weis wahr­ge­nom­men und war ent­täuscht. Hät­te ich re­gu­lär be­zahlt, wäre ich ziem­li­ch sau­er ge­we­sen.

Aber als Aus­stel­ler woll­te ich der Sa­che noch ein­mal eine Chan­ce ge­ben, man lernt ja manch­mal aus Feh­lern, dach­te ich, und hoff­te, dass das auch für den Ver­an­stal­ter gel­ten wür­de. Aber weit ge­fehlt.

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DOCTOR STRANGE und wie ich ihn sah

DOCTOR STRANGE und wie ich ihn sah

Doctor Strange

Vor­sicht, die Be­spre­chung könn­te nicht ganz spoiler­frei sein, an­de­rer­seits … die Sto­ry ist ja nun nicht ge­ra­de über­ra­schend.

Ich mag den Film. Ich grüb­le aber schon seit ich ihn sah, war­um ich nicht juble. Ich bin eine Cum­ber­bit­ch und lie­be die Mar­vel Fil­me. Ich soll­te ei­gent­li­ch hin- und weg­ge­ris­sen sein, aber ich komm nicht drauf, war­um ich das nicht bin.

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LARKLIGHT – Philip Reeve und David Wyatt

LARKLIGHT – Philip Reeve und David Wyatt

Cover Larklight

Hin­weis: Die­se Be­spre­chung er­schien ur­sprüng­li­ch im Sep­tem­ber 2008 im al­ten Ar­ti­kel­por­tal und wur­de nun hier­her »ge­ret­tet«. Viel Spaß!

Wir schrei­ben das Jahr des Herrn 1851. Im bri­ti­schen Im­pe­ri­um herrscht Kö­ni­gin Vic­to­ria über Eng­land, die ame­ri­ka­ni­schen Ko­lo­ni­en und die Be­sitz­tü­mer der Kro­ne auf Mond, Mars und an­de­ren Pla­ne­ten des Son­nen­sy­stems. Das Uni­ver­sum von Lark­light ist de­fi­ni­tiv nicht das, wel­ches wir ken­nen – 1703 ent­wickel­te Isaac New­ton den Äther­an­trieb, seit­dem ei­fer­süch­tig ge­hü­tet von den Al­chi­mi­sten der Royal Al­che­mists So­cie­ty und der Grund für die un­an­ge­foch­te­ne Vor­macht­stel­lung der Eng­län­der. All dies wei­st be­reits dar­auf hin: Die­ses Kin­der­buch kommt »very bri­tish« da­her.

Aber ge­n­au das ist der ganz be­son­de­re Char­me von Lark­light, denn der Au­tor ver­steht es vor­treff­li­ch, die Stim­mung des Lan­des und der Zeit ein­zu­fan­gen und mit dem von ihm er­dach­ten Steam­punk-Uni­ver­sum zu et­was über­aus Ori­gi­nel­lem und Kurz­wei­li­gem zu ver­mi­schen.

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»Zahl was Du willst«? Börsenvereins-Justiziar zur Buchpreisbindung – und Konsequenzen daraus

»Zahl was Du willst«? Börsenvereins-Justiziar zur Buchpreisbindung – und Konsequenzen daraus

eBook-Paragraph

Ich hat­te vor ei­ni­ger Zeit (2012) mal beim Bör­sen­ver­ein in Sa­chen Buch­preis­bin­dung nach­ge­fragt und dar­auf­hin von de­ren Ju­sti­zi­ar Chri­sti­an Sprang eine Ant­wort be­kom­men, die die Sicht der Lob­by­or­ga­ni­sa­ti­on aus­drück­te. Wie je­der weiß muss das al­ler­dings nicht den Tat­sa­chen ent­spre­chen; dass so­gar die Buch­bin­dungs­treu­händ­ler­kanz­lei das spä­ter an­ders sah, dürf­te zwi­schen de­nen und dem Ver­ein zu ei­ni­gem … »Spaß« ge­führt ha­ben, wie das spä­te­re Rum­ge­eie­re zum The­ma ziem­li­ch deut­li­ch zeigt. Da man al­ler­dings sei­ne Mei­nung gern in Ge­set­ze ge­fasst sieht, wur­de so lan­ge auf die Ge­setz­ge­ber ein­ge­re­det, bis eBooks ex­pli­zit ins Buch­preis­bin­dungs­ge­setz auf­ge­nom­men wur­den, die Er­wei­te­rung trat am 1. Sep­tem­ber in Kraft. So weit, so nor­mal.

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Strange, stranger, Verlage

Strange, stranger, Verlage

Anja BagusEin Gast­bei­trag von Anja Ba­gus

Lie­be Schrei­ber­lein­chen, passt fein auf, ich er­zähl euch jetzt was.

Wenn man was fer­tig ge­schrie­ben hat, dann darf man stolz sein. Man darf et­was da­für be­kom­men und man darf An­sprü­che stel­len. Man hat näm­li­ch et­was ge­lei­stet.
Ich weiß, es ist die Mär noch nicht zu al­len vor­ge­drun­gen, aber so, wie Frau­en bei den Män­nern in der Kir­che sit­zen dür­fen, wir alle der hei­li­gen Mes­se in deut­sch zu­hö­ren, und wir das Klo­pa­pier seit ein paar Ta­gen per Knopf­druck bei Ama­zon nach­be­stel­len kön­nen, so gibt es heut­zu­ta­ge meh­re­re Mög­lich­kei­ten, mit dem Ge­schrie­be­nen um­zu­ge­hen.
Was man nicht tun muss, je­den­falls nicht zwin­gend, sind fol­gen­de Din­ge:

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Gamescom 2016: Die Luft ist raus

Gamescom 2016: Die Luft ist raus

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Die Re­so­nanz im Netz war groß, als die Ver­an­stal­ter der Ga­mes­com kurz vor der Ver­an­stal­tung neue »Si­cher­heits­re­geln« for­mu­lier­ten, die aus der ne­bu­lö­sen Angst vor ir­gend­wel­chen An­schlä­gen re­sul­tier­ten. Die­se be­tra­fen die nor­ma­len Be­su­cher, die eine Si­cher­heits- und Ta­schen­kon­trol­le auf sich neh­men muss­ten (das kann man noch so eben ak­zep­tie­ren) so­wie die Cosplay­er. Letz­te­ren un­ter­sag­te man nicht nur das Mit­brin­gen von Spiel­zeug- und La­tex­waf­fen, son­dern auch von »waf­fen­ähn­li­chen Ob­jek­ten«, wo­bei man das lei­der nicht nä­her spe­zi­fi­zier­te. Die kaf­ka­es­ke Aus­sa­ge, dass auch Plüsch­tie­re und Sty­ro­por­vö­gel »waf­fen­ähn­li­che Ob­jek­te« sei­en, nahm man erst auf mei­ne Pres­se­an­fra­ge hin zu­rück. Eine der Be­grün­dun­gen war, dass man nie­man­den durch die An­we­sen­heit von Waf­fen in Angst und Schrecken ver­set­zen woll­te. Dass die Ziel­grup­pe durch­aus zwi­schen rea­len und ein­deu­ti­gen Ge­wan­dungs­waf­fen un­ter­schei­den kann, ließ man au­ßen vor (mög­li­cher­wei­se hat­te hier die Köl­ner Po­li­zei die Fin­ger im Spiel, die hat­te ja zu Kar­ne­val auch ernst­haft Angst, dass man La­ser­schwer­ter für ech­te Waf­fen hal­ten könn­te). Und dann der Knül­ler: Di­rekt ne­ben dem Cosplay-Vil­la­ge (dazu spä­ter noch mehr) be­fand sich al­len Ern­stes der Stand der Bun­des­wehr.

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