STAR TREK im Kino: vorerst eher nicht

STAR TREK im Kino: vorerst eher nicht

Wäh­rend wir im Fern­se­hen mit hau­fen­wei­se Ite­ra­tio­nen zuge­wor­fen wer­den, sieht die Zukunft von STAR TREK im Kino eher düs­ter aus. Von der Fort­set­zung der J.J. Abrams-Rei­he hat man schon lan­ge nichts Aktu­el­les mehr gehört, das war im San­de ver­lau­fen, als sich Chris Pine und Chris Hems­worth wegen ver­rin­ger­ter Gagen­zah­lun­gen ver­ab­schie­det hat­ten. Eigent­lich soll­ten die bei­den, die Sohn und Vater Kirk spie­len, in einem wei­te­ren Film der Rei­he aus dem Kel­vin-Uni­ver­sum auf­ein­an­der tref­fen. Eben­falls auf der lan­gen Bank scheint das Quen­tin Taran­ti­no-Pro­jekt zu sein, denn auch dazu herrscht wei­test­ge­hend Funk­stil­le.

Das letz­te geplan­te Kino­pro­jekt war ein Pitch von Noah Haw­ley (FARGO & LEGION), das wur­de aller­dings soeben von der Para­mount Moti­on Pic­tu­re Group weg­g­ex­at. Der Grund dafür ist so über­ra­schend wie unver­ständ­lich: Im Film hät­te es sich um eine Pan­de­mie gedreht, die gan­ze Son­nen­sys­te­me betrifft und Pla­ne­ten ent­völ­kert. Das war den Ver­ant­wort­li­chen offen­bar zu nah an der Rea­li­tät, obwohl ich das rich­tig umge­setzt für pas­send gehal­ten hät­te – zumin­dest mit einem guten Ende. Denn man hät­te pri­ma die Gescheh­nis­se der Gegen­wart reflek­tie­ren kön­nen, wie es sich für gute Sci­ence Fic­tion gehört.

Die neue Para­mount-Che­fin ist Emma Watts, die hat den Job gera­de erst vor einem Monat ange­tre­ten, nach­dem sie zuvor Che­fin bei Cent­fox war. Und die wir­belt die Film­plä­ne des Stu­di­os offen­bar gera­de stark durch­ein­an­der, nicht nur in Sachen TREK. Nach dem was man so von Insi­dern hört, will man zwar unbe­dingt STAR TREK im Kino machen, das Gan­ze aller­dings kom­plett »neu den­ken«.

Man darf gespannt sein, was bei die­sen Denk­vor­gän­gen her­aus kommt – und soll­te nicht ver­ges­sen, dass Para­mount und CBS sich wie­der in der­sel­ben Fir­ma befin­den, näm­lich der Via­comCBS Inc, es also kei­ne strik­te Tren­nung zwi­schen Fern­se­hen und Lein­wand mehr geben muss, wie es in den ver­gan­ge­nen Jah­ren auf­grund der Rech­te­pro­ble­ma­ti­ken der Fall war.

Sicher darf man sich aller­dings sein, dass neue STAR TREK-Kino­fil­me mit hoher Wahr­schein­lich­keit in fer­ner Zukunft lie­gen (pun inten­ded).

Logo STAR TREK Copy­right Via­comCBS Inc.

Kommentar: AMC und Universal verkürzen Kino-Erstauswertungsfenster drastisch

Kommentar: AMC und Universal verkürzen Kino-Erstauswertungsfenster drastisch

COVID-19 macht Din­ge mög­lich, um die jah­re­lang ver­geb­lich gerun­gen wur­de. Bis­her hat­ten Kino­be­trei­ber auf einem ca. drei­mo­na­ti­gen Erst­aus­wer­tungs­fens­ter (das unter­schei­det sich in Details von Land zu Land) für Fil­me beharrt und waren auch nicht davon abzu­brin­gen. »Erst­aus­wer­tung­fens­ter« bedeu­tet, dass Fil­me so lan­ge im Kino lau­fen müs­sen und nicht als Stream oder als Kon­ser­ve erhält­lich sein dür­fen.

Der größ­te Kino­be­trei­ber AMC hat jetzt mit Uni­ver­sal einen Deal geschlos­sen, nach dem  das Erst­aus­wer­tungs­fens­ter zukünf­tig nur noch 17 Tage lang ist. Und das nach­dem AMC zuletzt noch groß rum­ge­tönt hat­te, so etwas wer­de es nicht geben

Ist das ein Damm­bruch? Ver­mut­lich eher nicht, denn Uni­ver­sal hat in letz­ter Zeit nicht eben die Block­bus­ter am Start (des­we­gen ist es noch ver­wun­der­li­cher, dass AMC ein­ge­knickt ist). Dis­ney ver­leiht sei­ne Fil­me selbst und hat eben­falls bereits begon­nen, Film statt im Kino auf dem haus­ei­ge­nen Strea­ming­dienst Dis­ney+ aus­zu­wer­ten, HAMILTON ist ein aktu­el­les Bei­spiel. Ande­re Stu­di­os hal­ten sich noch bedeckt.

Ist das das Ende des Kinos? Schwer zu sagen aber mög­li­cher­wei­se nicht. Aktu­ell schrei­ben die Ver­lei­her den Kinos bei Block­bus­tern wie Mar­vel-Fil­me vor, wie lan­ge die in wel­chen Sälen zu lau­fen haben. Mög­li­cher­wei­se schafft eine Abkehr vom drei­mo­na­ti­gen Erst­aus­wer­tungs­fens­ter Platz für ande­re und mehr Fil­me als bis­her. Die Fra­ge ist dann halt, ob die­se nicht-Block­bus­ter ein Publi­kum fin­den, oder ob das ohne­hin in gro­ßer Zahl nur für gigan­to­ma­ni­sches Pop­corn­ki­no in die Licht­spiel­häu­ser eilt. Und dann stellt sich die Fra­ge, ob die­se Block­bus­ter nicht ohne­hin nach zwei Wochen abge­früh­stückt sind, wenn in aller Regel inten­siv auf das Start­wo­chen­en­de geschielt wird. Wie groß ist der Wil­le der Kino­be­su­cher, sich das Erleb­nis mit gro­ßer Lein­wand zu geben, wenn sie den Film ohne­hin drei Wochen spä­ter im Heim­ki­no sehen kön­nen, wo man für Bier und Pop­corn kei­ne Bank über­fal­len muss und wo kei­ne lär­men­den Dep­pen die Vor­stel­lung stö­ren …

… und wo der­zeit auch kei­ne Coro­na­vi­ren durch die kli­ma­ti­sier­te Kino­luft tru­deln …

Wir leben in den 20er Jah­ren des 21. Jahr­hun­derts und die Digi­ta­li­sie­rung erreicht alle Win­kel unse­rer Gesell­schaft, auch wenn sich man­che Prot­ago­nis­ten mit Hän­den und Füßen dage­gen weh­ren und an über­kom­me­nen Geschäfts­mo­del­len fest­hal­ten wol­len (und damit mei­ne ich nicht ein­mal in ers­ter Linie die Kinos). Aber die Ent­wick­lun­gen las­sen sich nicht auf­hal­ten und auch nicht wie­der zurück­fah­ren, erst recht nicht in Zei­ten einer Pan­de­mie. Des­we­gen ist es mei­ner Ansicht nach unaus­weich­lich, dass  es zu sol­chen Ände­run­gen kommt und wei­ter kom­men wird.

Ich bin – und das habe ich immer wie­der gesagt – aus­ge­wie­se­ner Kino­fan, der das Spek­ta­kel im Licht­spiel­haus genießt. Und wür­de des­we­gen bedau­ern, wenn Kinos schlie­ßen müs­sen. Tat­säch­lich glau­be ich aller­dings nicht dar­an, dass eine Ver­kür­zung des Erst­aus­wer­tungs­fens­ters der­art dras­ti­sche Fol­gen haben wird. Denn wer Kino hasst war­tet ohne­hin auf die Kon­ser­ve oder sucht sich den Film in einer Tausch­bör­se der eige­nen Wahl. Wenn wie ange­kün­digt Tei­le der Ein­nah­men aus einer ange­kün­dig­ten Pre­mi­um-Film­platt­form den Kino­be­trei­ber zugu­te kom­men wer­den, wie es ange­dacht ist, dann könn­te das mög­li­cher­wei­se zu ganz neu­en Ideen bei den Kino­be­trei­ber füh­ren, die nicht mehr nur dar­auf ange­wie­sen sind, den nächs­ten Dis­ney-Block­bus­ter zu Kne­bel­kon­di­tio­nen zu zei­gen. Viel­leicht lässt man sich in Zukunft ja doch mal dazu her­ab, Net­flix-Pre­mie­ren im Kino zu zei­gen, Indie-Pro­duk­tio­nen eine Chan­ce zu geben, oder Twitch-Streams in den gro­ßen Saal zu brin­gen. Viel­leicht gibt es dafür ein zah­len­des Publi­kum. Viel­leicht auch nicht, aber das wäre zumin­dest mal Expe­ri­men­te wert.

ich gehe davon aus, dass wei­te­re Stu­di­os ähn­li­che Deals abschlie­ßen wer­den, denn die haben ein Inter­es­se dar­an, ihre auf Hal­de lie­gen­den Film ans Publi­kum zu bekom­men. Und wenn man sich die Lage in den USA so ansieht, dann kann man davon aus­ge­hen, dass die Kinos dort so schnell nicht wie­der öff­nen wer­den. Inzwi­schen denkt man sogar bereits laut dar­über nach, die Strei­fen in Län­dern mit gemä­ßig­ter COVID-Lage und geöff­ne­ten Kinos zuerst zu zei­gen – mög­li­cher­wei­se Mona­te vor der US-Erst­aus­wer­tung. Das dürf­ten die US-Film­fans mög­li­cher­wei­se auch nicht eben gnä­dig auf­neh­men, da dürf­te den Ent­schei­dern mög­li­cher­wei­se lie­ber sein, die Fil­me über eine Pre­mi­um Video-On-Demand-Platt­form zu ver­mark­ten.

p.s.: [Update] Die Ver­öf­fent­li­chung als VoD ist kein Natur­ge­setz. Es ist gut denk­bar, dass die Stu­di­os abwar­ten, wie stark die Fil­me an den Kino­kas­sen nach zwei Wochen noch lau­fen und dann evtl. den Strea­ming­start ver­schie­ben. Es bleibt auch abzu­war­ten, ob die Kun­den bereit sind, die ange­dach­ten 20 Dol­lar für den Stream zu zah­len. Für eine Fami­lie ist das ver­gleichs­wei­se güns­tig. Für Ein­zel­per­so­nen nicht.

Kommentar: Universal gegen AMC – wie Corona die Kinowelt verändert

Kommentar: Universal gegen AMC – wie Corona die Kinowelt verändert

Nach­dem das Film­stu­dio Uni­ver­sal Pic­tures vor­sich­tig ange­deu­tet hat­te, dass man auch nach dem Ende der Coro­na-Kri­se wohl Fil­me zeit­gleich zum Kino­start als Stream anbie­ten wol­le, pump­te sich AMC, einer der größ­ten Kino­be­trei­ber welt­weit, erwart­bar auf. Man kün­dig­te an, die Fil­me des Stu­di­os zu boy­kot­tie­ren, wenn es tat­säch­lich dazu kom­men soll­te. In Deutsch­land betreibt AMC, das inzwi­schen zu 100% in chi­ne­si­scher Hand ist, die UCI und Ode­on-Kinos.

Da zeich­nen sich mei­ner Ansicht nach erheb­lich Umbrü­che ab, denn seit Jah­ren rin­gen Kinos und Stu­di­os um die Ver­wer­tungs­zei­ten, die haben sich ins­be­son­de­re in den USA immer mehr ver­kürzt. Hier­zu­lan­de bestehen die Kino­be­trei­ber, ins­be­son­de­re die gro­ßen Ket­ten, auf einem drei­mo­na­ti­gen, exklu­si­ven Aus­wer­tungs­fens­ter, bevor Fil­me in Form von Streams oder Sil­ber­schei­ben ver­wer­tet wer­den dür­fen.

Dass auch die­se Bran­che von der Digi­ta­li­sie­rung betrof­fen wer­den wür­de war abzu­se­hen, auch wenn die Betrei­ber sich lan­ge dage­gen gesträubt haben. Ange­sichts der Tat­sa­che, dass aktu­el­le Fil­me, sogar Block­bus­ter, ohne­hin nur drei oder vier Wochen in den Kinos lau­fen, ist das drei­mo­na­ti­ge Aus­wer­tungs­fens­ter frag­wür­dig.

Zudem ver­wei­gern sich die Betrei­ber mög­li­chen zusätz­li­chen Ein­nah­me­quel­len: Ich wür­de mir bestimm­te Net­flix-Fil­me oder Seri­en defi­ni­tiv im Kino anse­hen. Aber auch hier behar­ren die Betrei­ber auf den drei Mona­ten und wol­len kei­nen Con­tent zei­gen, der zeit­gleich als Stream erhält­lich ist (abge­se­hen von Aus­nah­men wir ROMA oder THE IRISHMAN, wo das auf ein­mal doch geht) – eine in mei­nen Augen rück­stän­di­ges und dum­mes Behar­ren, denn das könn­te ihnen zusätz­li­che Besu­cher in die Licht­spiel­häu­ser brin­gen. Das hät­te auch nur Vor­tei­le für die Kinos, denn ohne die­ses Ange­bot ist die­se Ziel­grup­pe grund­sätz­lich ver­lo­ren, mit ihm hät­te man zusätz­li­che Ein­nah­men. Das allein auf­grund des Aus­wer­tungs­fens­ters so weit von sich zu wei­sen zeugt mei­ner Mei­nung nach von eini­ger Rück­stän­dig­keit und Ver­bohrt­heit.

Die Pan­de­mie schafft jetzt Fak­ten. Aktu­el­le Kino­fil­me, die aus offen­sicht­li­chen grün­den nicht in den Licht­spiel­häu­sern gezeigt wer­den kön­nen, lau­fen bei ein­schlä­gi­gen Strea­ming­an­bie­tern und da gene­riert sogar ein ver­gleichs­wei­se pop­li­ger Ani­ma­ti­ons­film wie TROLLS WORLD TOUR ganz erheb­li­che Ein­nah­men. Das liegt natür­lich auch an den weit über­zo­ge­nen Prei­sen, die die Kun­den aber – wie die­ses Bei­spiel zeigt – zu zah­len bereit sind.

Am Ende sit­zen die Stu­di­os mit ihren Block­bus­tern am län­ge­ren Hebel, denn letzt­end­lich wer­den die Kino­be­trei­ber sich über­le­gen müs­sen, ob sie kom­plett auf die­se ver­zich­ten wol­len. Und auf der einen Sei­te gibt es die Kino­fans, die ohne­hin wegen der gebo­te­nen Schau- und Ton­wer­te ins Licht­spiel­haus gehen und das auch wei­ter tun wer­den (ich zum Bei­spiel), und es gibt die Kino­muf­fel, die Kinos has­sen und stest auf die Sil­ber­schei­be oder den Stream war­ten wer­den. Und ver­mut­lich jede Men­ge Band­brei­te dazwi­schen. Und dabei haben wir noch gar nicht dar­über gespro­chen, dass in Sachen Home-Cine­ma samt gro­ßer Lein­wand und Top-Ton aus allen Rich­tun­gen auch Zuhau­se inzwi­schen eine Men­ge geht, und man auch als Cine­ast im Wohn­zim­mer nicht län­ger auf ein hand­tuch­gro­ßes Pan­tof­fel­ki­no mit quä­ki­gem Sound ange­wie­sen ist – und man für Bier und Pop­corn nicht vor­her eine Bank über­fal­len muss.

Lösungs­mög­lich­kei­ten wären sicher­lich vor­han­den: Denk­bar wären zum Bei­spiel Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen den Kinos und den Stu­di­os, bei denen ers­te­re für eine gewis­se Zeit an den Ein­nah­men aus dem Streams betei­ligt wer­den.

Ganz sicher ist aber: Die Land­schaft wird sich ver­än­dern, das zeich­ne­te sich bereits seit Jah­ren ab, das Gesche­hen bekommt nun aller­dings durch Coro­na eine ganz neue Dyna­mik. Stu­di­os und Kino­be­trei­ber wer­den sich neu zusam­men­rau­fen müs­sen – und ins­be­son­de­re die Betrei­ber wer­den in Sachen Digi­ta­li­sie­rung deut­lich mehr Fle­xi­bi­li­tät zei­gen müs­sen, als sie es in der Ver­gan­gen­heit taten. Und tat­säch­lich gäbe es ja sogar neue Inhal­te und damit auch Besu­cher für die Licht­spiel­häu­ser, wenn die sich dar­auf ein­las­sen wür­den, Strea­ming-Con­tent zum Start zu zei­gen. Auch ande­rer, neu­er Con­tent wären mög­lich, bei­spiels­wei­se E‑Ga­ming-Wett­be­wer­be auf gro­ßen Lein­wän­den, oder eine stär­ke­re Kon­zen­tra­ti­on auf Indie-Inhal­te, die man sonst nur auf Fes­ti­vals zu sehen bekommt. Denk­bar und mög­lich wäre viel, wenn sich ins­be­son­de­re die gro­ßen Kino­be­trei­ber mal bewe­gen und inno­va­tiv wer­den wür­den.

Für Kino­fans wie mich dürf­ten die nächs­ten Mona­te span­nend wer­den. Der­weil hof­fe ich, dass die Kinos unter Auf­la­gen bald wie­der öff­nen dür­fen.

Netflix belebt New Yorker Kino wieder, um seine Filme zu zeigen, weil das sonst niemand will

Netflix belebt New Yorker Kino wieder, um seine Filme zu zeigen, weil das sonst niemand will

Das iko­ni­sche New Yor­ker Kino »Paris Thea­ter« muss­te vor Kur­zem schlie­ßen. Jetzt eröff­net es wie­der, durch die Hil­fe des Strea­ming­diens­tes Net­flix, der dort eini­ge sei­ner pres­ti­ge­träch­ti­ge­ren Fil­me zei­gen will.

Net­flix hat in den USA das­sel­be Pro­blem wie in Deutsch­land: Man wür­de gern Fil­me in Kinos zei­gen, deren Betrei­ber bestehen aller­dings hier wie dort auf einem exklu­si­ven Erst­aus­wer­tungs­fens­ter – in Deutsch­land sind das bei­spiels­wei­se drei Mona­te. Wenn das nicht gewähr­leis­tet wird, will man die Fil­me des Strea­ming­diens­tes nicht anbie­ten.

Wie rück­wärts­ge­wandt, wie kurz­sich­tig, kann man eigent­lich sein?

Was bei fürs Kino pro­du­zie­ren Fil­men immer­hin noch einen gewis­sen Sinn macht, ver­liert sei­ne Berech­ti­gung bei Strei­fen, die im Prin­zip exklu­siv für einen Strea­ming­dienst pro­du­ziert wur­den, völ­lig. Denn die wären eigent­lich nie im Licht­spiel­haus ange­kom­men.

Ich per­sön­lich wür­de mir abso­lut Net­flix-Fil­me und auch Fern­seh­se­ri­en im loka­len Kino anse­hen, wenn die zeit­gleich mit den Strea­ming­start ange­bo­ten wer­den wür­den, und das obwohl ich ohne­hin monat­li­che Abo­ge­büh­ren für Net­flix (mit Kuss­hand) zah­le. Ich weiß, dass zahl­lo­se ande­re Gen­re-Enthu­si­as­ten das eben­falls tun wür­den. Wir wür­den also den Kino­be­trei­bern Geld für Inhal­te hin­ter­her wer­fen, für die wir eigent­lich ohne­hin bereits gezahlt haben.

Für die Kinos wären das Zusatz­ein­nah­men, die sie auf­grund ihres gera­de­zu starr­sin­ni­gen Behar­rens auf dem Erst­aus­wer­tung­fens­ter jetzt gar nicht bekom­men. Denn wenn sie das nicht anbie­ten schlep­pe ich mein Geld nicht ins Licht­spiel­haus, son­dern wer­fe zuhau­se den Bea­mer und die Sound­an­la­ge an. Völ­lig über­teu­er­tes Bier oder Snacks ver­kau­fen sie dann aller­dings eben­falls nicht an mich.

Ich kann den Starr­sinn der Kino­be­trei­ber nicht nach­voll­zie­hen – und das gilt nicht nur beim The­ma Net­flix, son­dern genau­so auch für ande­re Strea­ming­diens­te. Aber wenn sie mein Geld nicht wol­len, dann sei es so. Ich möch­te aller­dings kein Geme­cker mehr hören, dass Strea­ming­diens­te für Ein­brü­che an den Kino­kas­sen ver­ant­wort­lich sind.

Logo Net­flix Copy­right Net­flix.

DOCTOR WHO Christmas Special – im Kino

DOCTOR WHO Christmas Special – im Kino

Die BBC macht den Who­vi­ans in 2017 zu Jul ein ganz beson­de­res Geschenk. Das dies­jäh­ri­ge DOCTOR WHO Weih­nachts-Spe­cial mit dem Titel TWICE UPON A TIME wird man im Zeit­raum zwi­schen dem 25,. und dem 31. Dezem­ber in ver­schie­de­nen Kinos sehen kön­nen, zum Teil sogar par­al­lel zur Fern­seh­aus­strah­lung.

Und das Bes­te dar­an: Das gilt nicht nur für die bri­ti­sche Insel, auch Kinos im schnar­chi­gen Deutsch­land zei­gen die Epi­so­de.

Peter Capal­di kehrt in der Fol­ge ein letz­tes Mal zurück und über­gibt die Fackel an sei­ne Nach­fol­ge­rin Jodie Whit­taker. Eben­falls noch­mal zu sehen ist Com­pa­n­ion Pearl Mackie und David Brad­ley spielt den ers­ten Doc­tor.

Vor TWICE UPON A TIME gibt es zudem ein Spe­cial mit dem Titel THE END OF AN ERA, das sich um die Zeit von Capal­di und Ste­ven Moffat bei DOCTOR WHO dreht.

Eine Lis­te der Kinos, die das Weih­nachts­spe­cial zei­gen, fin­det man auf einer extra dafür ein­ge­rich­te­ten deutsch­spra­chi­gen Sei­te bei der BBC. Das nen­ne ich Fan­ser­vice!

Pro­mo­fo­to TWICE UPON A TIME Copy­right BBC

WHATEVER HAPPENED TO MONDAY in Deutschland nicht bei Netflix

WHATEVER HAPPENED TO MONDAY in Deutschland nicht bei Netflix

Ges­tern hat­te ich auf die Net­flix-SF-Pro­duk­ti­on WHATEVER HAPPENED TO MONDAY mit Noo­mi Rapace und Wil­lem Dafoe hin­ge­wie­sen und den Trai­ler gezeigt. Ursprüng­lich hieß es sei­tens des Anbie­ters, dass der Strei­fen ab August auf dem Strea­ming­dienst zu sehen sei.

Doch Net­fli­xens deut­sche Press­agen­tur die Pres­se­agen­tur des Ver­lei­hers Sple­ndid Film hat mich heu­te per Email eines Bes­se­ren belehrt. Tat­säch­lich wird der Film in deut­schen Kinos gezeigt wer­den (das ist grund­sätz­lich für Cine­as­ten erst­mal eine gute Nach­richt), aller­dings erst am 12. Okto­ber 2017, also zwei Mona­te nach dem Start auf dem Strea­ming­dienst im Rest der Welt. Das ist schlecht.

Ob und wann der Film dann hier­zu­lan­de doch bei Net­flix zu sehen sein wird, ging aus der Pres­se­mit­tei­lung lei­der nicht her­vor.

Ehr­lich gesagt kann ich das nicht nach­voll­zie­hen, und füh­le mich als Kun­de vera…lbert. Net­flix soll­te sich an die eige­ne Poli­tik hal­ten, und selbst­pro­du­zier­te Fil­me auch wie ange­kün­digt für die zah­len­de Kund­schaft auf dem eige­nen Dienst bereit­stel­len, statt zu ver­su­chen, über eine Lizen­sie­rung an einen Kino­ver­lei­her noch­mal extra Ein­nah­men zu gene­rie­ren.

Nach dem unsin­ni­gen Abset­zen von SENSE8 erneut ein Grund, sein Abo nicht zu ver­län­gern. Wenn der ange­prie­se­ne Ser­vice, zu dem auch exklu­si­ve Fil­me gehö­ren, ohne­hin nicht ein­ge­hal­ten wird …

Logo Net­flix Copy­right Net­flix

DOCTOR WHO Staffelpremiere DEEP BREATH kommt ins Kino

DOCTOR WHO Staffelpremiere DEEP BREATH kommt ins Kino

Deep Breath

Wie schon bei den äußerst erfolg­rei­chen Scree­nings der Jubi­lä­ums­epi­so­de DAY OF THE DOCTOR will die BBC auch den Start der ach­ten Staf­fel von DOCTOR WHO den Fans wie­der im Kino prä­sen­tie­ren. Die ers­te Epi­so­de, in der Peter Capal­di die Rol­le des Timel­ords über­neh­men wird, trägt den Titel DEEP BREATH und soll ab dem 23. August 2014 in Kinos rund um den Glo­bus gezeigt wer­den. Wo genau, dazu wird der bri­ti­sche Sen­der auf einer spe­zi­el­len Infor­ma­ti­ons­sei­te spä­ter noch Infor­ma­tio­nen ver­öf­fent­li­chen. Im Gegen­satz zu DAY OF THE DOCTOR wird die Staf­fel­pre­mie­re aller­dings nicht in 3D pro­du­ziert.

DEEP BREATH wird laut Pres­se­mit­tei­lung Spiel­film­län­ge haben, neben Capal­di gibt es ein Wie­der­se­hen mit Com­pa­n­ion Cla­ra Oswald, gespielt von Jen­na Cole­man. Der nam­haf­te eng­li­sche Regis­seur Ben Wheat­ley insze­nier­te die Epi­so­de, das Dreh­buch stammt von Showrun­ner Ste­ven Moffat, der ist auch aus­füh­ren­der Pro­du­zent.

Neben Capal­di und Cole­man tritt auch die »Pater­nos­ter-Gang« auf, also Neve McIn­tosh als Madame Vas­tra, Cat­rin Ste­wart als Jen­ny Flint und Dan Star­key als Strax. Die Geschich­te führt den Zuschau­er in die Stra­ßen des vik­to­ria­ni­schen Lon­don.

Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung BBC, Pro­mo­fo­to aus DEEP BREATH Copy­right BBC

30 Jahre GHOSTBUSTERS: Film wieder im Kino

30 Jahre GHOSTBUSTERS: Film wieder im Kino

Ghostbusters

Es ist kaum zu fas­sen, aber es ist drei­ßig Jah­re her, dass die GHOSTBUSTERS zum ers­ten Mal auf die Hatz nach para­nor­ma­len Phä­no­me­nen gegan­gen sind. Der Film star­te­te in den US-Kinos am 8. Juni 1984.

Colum­bia Pic­tures will das fei­ern: in den USA wird Ende August eine restau­rier­te und remas­ter­te Ver­si­on von GHOSTBUSTERS in 900 Kinos zu sehen sein, das berich­tet zumin­dest Enter­tain­ment Wee­kly. Ob er auch bei uns in die Licht­spiel­häu­ser kom­men wird, ist offen, ich wür­de aber dar­auf tip­pen. Wei­ter­hin soll es »spe­cial events« rund um das Fran­chise geben (wor­aus auch immer die bestehen sol­len), wei­ter­hin neue Mer­chan­di­se-Arti­kel und die bei­den Fil­me auf Blu­er­ay – ver­mut­lich die restau­rier­ten und remas­ter­ten Ver­sio­nen. Da wir es hier nicht mit Onkel Geor­ge zu tun haben, wer­den ver­mut­lich auch weder neue Sze­nen ein­ge­fügt, noch sonst­was ver­hunzt (und auch nich tin 3D kon­ver­tiert). GHOSTBUSTERS II war bis­her auf Blu­eR­ay nicht erhält­lich. Es soll auch eine Samm­ler­aus­ga­be mit Sli­mer-Sta­tue geben.

Und was ist mit GHOSTBUSTERS III? Lei­der ist Harold Ramis ja im Febru­ar ver­stor­ben. Laut Sony ist man auf der Suche nach einem Regis­seur und die Dreh­ar­bei­ten sol­len tat­säch­lich Anfang 2015 begin­nen. Ich glau­be es, wenn ich es sehe.

Pro­mo­fo­to GHOSTBUSTERS Copy­right Colum­bia Pic­tures und Sony

2011: und was gibts im Kino?

Das Jahr 2011 steht nicht nur vor der Tür, es klopft bereits nach­drück­lich an. Des­we­gen an die­ser Stel­le kurz vor der Beer­di­gung von 2010 ein Aus­blick dar­auf, mit was die Licht­spiel­thea­ter uns im nächs­ten Jahr in ihre Säle locken wol­len.
Die­se Lis­te hat kei­nen Anspruch auf Voll­stän­dig­keit, kann auch Spu­ren von Nicht-Phan­tas­tik ent­hal­ten und ist nicht nur mög­li­cher­wei­se sehr sub­jek­tiv. Mal davon abge­se­hen, dass der ein oder ande­re Strei­fen die deut­schen Kinos nicht von innen sehen wird…

Für die Über­sicht tei­le ich das Jahr in die klas­si­schen Kino-Jah­res­zei­ten »Früh­jahr«, »Som­mer« und »Spät­jahr« ein. :o)

Frühjahr 2011

SEASON OF THE WITCH – Nic Cage als bra­ver Rit­ter gegen schwar­ze Magie – gedreht in Deutsch­land.

THE GREEN HORNET – Seth Rogen in einer Kino-Neu­auf­la­ge der TV-Serie mit Bruce Lee. Sowas kann eine Kar­rie­re schon­mal been­den… :)

GNOMEO & JULIET – Ani­ma­ti­ons­film mit – wie urdeutsch – Gar­ten­zwer­gen. Der Trai­ler sah ganz wit­zig aus.

RANGO – John­ny Depp spricht ein ani­mier­tes Cha­mä­le­on. Was soll da schon schief gehen?

BATTLE: LOS ANGELES – wie oft ist die Erde jetzt eigent­lich schon von Ali­ens über­fal­len wor­den? Wird denen das nicht irgend­wann lang­wei­lig?

PAUL – Simon Pegg und Nick Frost hel­fen in den Rol­len zwei­er schrä­ger Sci­ence Fic­tion-Nerds einem aus­ge­rück­ten, rau­chen­den und sau­fen­den ET namens PAUL nach Hau­se. Pflicht­pro­gramm.

SUCKER PUNCH – Ja! Ja! Ja! Zack Sny­der gibt uns »Babes with Guns«. Was will man mehr? Was? Anspruch? Geh doch pol­ni­sche Kri­tik­erfil­me gucken…

SOURCE CODE – Regis­seur Dun­can Jones (MOON) will uns mit sei­ner Varia­ti­on der Bewußt­s­eins­zeit­rei­se  á la QUANTUM LEAP bekannt machen.

THE BEAVER – Die ers­te Jodie Fos­ter-Regie­ar­beit seit zehn Jah­ren und ein leicht durch­ge­knall­ter Mel Gib­son, der mit einer Stoff­pup­pe spricht…

YOUR HIGHNESS – Dan­ny McBri­de, James Fran­co und Nata­lie Port­man machen sich in die­sem Mit­tel­al­ter-Schin­ken auf eine Ques­te: ret­te die Prin­zes­sin. Auch schon­mal irgend­wo gehört…

HANNA – Eric Bana macht aus sei­ner Film­toch­ter in den abge­le­ge­nen Wei­ten Finn­lands eine Top-Kil­le­rin. Varia­ti­on des NIKI­TA-The­mas – kann gut wer­den, kann ins Auge gehen.

UNKNOWN – Liam Nee­son ver­gisst wer er ist und macht auf der Suche nach sich selbst erschre­cken­de Ent­de­ckun­gen. Nee­son hat in letz­ter Zeit mit sei­nen Rol­len auch nicht eben Glück gehabt…

Sommer 2011

THOR – lang­haa­ri­ger blon­der Gott mit Bart wird ohne Ham­mer aus Asgard ver­sto­ßen und darf sich ab dann über die Erde der Sterb­li­chen prü­geln. Wenn das mal nicht nach einem Comic ist…

KUNG FU PANDA 2 – War­um, oh, war­um nur, muss es immer zwin­gend von allem einen zwei­ten Teil geben? Wobei – manch­mal erlebt man ja Über­ra­schun­gen…

X‑MEN: FIRST CLASS – Nach­dem THE LAST STAND das Fran­chise fast getö­tet hät­te, las­sen sie jetzt glück­li­cher­wei­se Bryan Sin­ger wie­der ran, der soll reboo­ten.

SUPER 8 – J. J. Abrams mel­det sich zurück und macht wie­der ein­mal ein mäch­ti­ges Geheim­nis um den Inhalt des Films. Es dürf­te aber um Ali­ens gehen, pfeift das vira­le Mar­ke­ting von den Web­sei­ten­dä­chern.

GREEN LANTERN – die Trai­ler und ins­be­son­de­re das CGI-Kos­tüm las­sen einen schau­dern, aber Ryan Rey­nolds sieht fast uner­träg­lich sym­pa­thisch aus. Hof­fen wir das Bes­te…

CARS 2 – und auch hier muss unbe­dingt ein zwei­ter Teil her – war­um nur? Naja, Pixar und Dis­ney wer­den schon wis­sen, was sie tun…

RISE OF THE APES – lan­ge kei­nen PLANET DER AFFEN-Film mehr gehabt. Ver­misst habe ich sie irgend­wie nicht; dies­mal gibt es ein Pre­quel mit einem Affen namens Cäsar. Kommt einem irgend­wie bekannt vor.

HARRY POTTER AND THE DEATHLY HALLOWS PART 2 – man hat sich bei War­ner doch beson­nen und zeigt ihn nicht erst Weih­nach­ten 2011, son­dern schon im Som­mer. Dann ist end­lich Ruhe. Sagt man.

CAPTAIN AMERICA: THE FIRST AVENGER – der wohl par­tio­tischs­te Super­held von allen (und damit auch der pein­lichs­te) bekommt eben­falls sei­nen Kino­auf­tritt – als Vor­be­rei­tung auf die AVENGERS.

COWBOYS & ALIENS – ich muss zuge­ben, dass ich lie­ber Robert Dow­ney jr. in der Haupt­rol­le gese­hen hät­te als Dani­el Craig. Der Rest sieht aber den­noch viel­ver­spre­chend aus.

CONAN THE BARBARIAN – man wird abwar­ten müs­sen, ob es ganz gru­se­lig wird oder ob Joseph Jason Nama­kaeha Mom­oa in beweg­ten Bil­dern mehr her macht als auf Pro­mo­fo­tos…

PIRATES OF THE CARIBBEAN: ON STRANGER TIDES – John­ny Depp schlüpft wie­der ins Out­fit des außer­ge­wöhn­li­chen Cap­tain Jack Spar­row. Muss man wohl sehen, oder?

TRANSFORMERS: DARK SIDE OF THE MOON – Rie­sen­ro­bo­ter klop­pen auf ande­re Rie­sen­ro­bo­ter. Sonst noch was?

FRIGHT NIGHT – mal unter uns: war ein Remake tat­säch­lich not­wen­dig? Na? Eben! Immer­hin spie­len Anton Yel­chin, Colin Far­rell und David Tennant (als Vam­pir­jä­ger Peter Vin­cent). Letz­te­res lässt hof­fen.

Spätjahr 2011

PIRANHA 3DD – äh, ja.

NOW – Oli­via Wil­de aus TRON: LEGACY in einem SF-Thril­ler aus einer nahen Zukunft in der es kein Altern mehr gibt.

REAL STEEL – liest sich nicht nur wie ROCKY mit Robo­tern, die Trai­ler sehen auch so aus. Aber Hugh Jack­man spielt mit, das ist ja auch was.

THE THING – John Car­pen­ter hat nichts damit zu tun, kann trotz­dem was wer­den. Es han­delt sich um die Vor­ge­schich­te zum Car­pen­ter-Film.

THE MUPPETS – von denen haben wir lan­ge nix mehr gehört, jetzt wer­den sie gleich ins Kino gehievt. Hof­fen wir das Bes­te.

MISSION IMPOSSIBLE: GHOST PROTOCOL – ich habe es Tom Crui­se sehr übel genom­men, dass er aus mei­nem Jugend­hel­den Jim Phel­ps einen Bösen gemacht hat. Des­we­gen igno­rie­re ich die­se Film­rei­he wei­test­ge­hend.

WAR HORSE – Ste­ven Spiel­berg erzählt die Geschich­te eines Pferds im ers­ten Welt­krieg. Liest sich irgend­wie wie PRIVATE RYAN mit Pfer­den…

THE APPARITION – klingt wie ein Film im Zuge des Erfolgs von PARANORMAL ACTIVITY, aber viel­leicht auch nur eine wei­te­re Varia­ti­on des POL­TER­GEIST-The­mas.

FOOTLOOSE – ja, ihr lest rich­tig. Ich füh­re ihn auch nur des­we­gen auf, damit ihr genau­so sprach­los seid wie ich… :o)

TOWER HEIST – Ben Stil­ler und Eddie Mur­phy. Ja, wirk­lich. Und Mat­thew Bro­de­rick und Alan Alda. Und Judd Hirsch. Regie führt Brett Rat­ner. Es geht um den per­fek­ten Raub – mal wie­der.

IMMORTALS – Mickey fuck­ing Rour­ke als König Hype­ri­on, der alte Titan. Ob man das braucht? War­ten wir´s ab…

THE TWILIGHT SAGA: BREAKING DAWN PART 1 – auch hier wie bei Pot­ter macht man den Mone­tentrick und zer­sägt die Sto­ry in zwei Film­tei­le. Blin­kern­de Vam­pi­re, wer’s braucht…

HUGO CABRET – sehr viel­ver­spre­chen­der Film um einen Wai­sen­kna­ben, der in den Wän­den des Pari­ser Bahn­hofs lebt – mit Mys­te­ri­en und Steam­punk! Es spie­len u.a. Jude Law, Ben King­s­ley, Sacha Baron Cohen, Ray Win­stone und Chris­to­pher Lee. Und wenn dann noch John­ny Depp pro­du­ziert, was soll da noch groß pas­sie­ren?

SHERLOCK HOLMES 2 – Robert Dow­ney jr. erneut in der Rol­le des genia­len aber in die­sem Fall bis­wei­len sub­op­ti­mal gewa­sche­nen Detek­tivs. Es geht gegen Pro­fes­sor Moriar­ty. Will ich sehen!

THE ADVENURES OF TINTIN: SECRET OF THE UNICORN – bei uns bes­ser bekannt als TIM UND STRUPPI, ins Kino gebracht von kei­nem Gerin­ge­ren als Ste­ven Spiel­berg. Trotz­dem habe ich auf­grund der ver­wen­de­ten Ani­ma­ti­ons­tech­nik (und der ers­ten gese­he­nen Bil­der) etwas Angst…

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Das, lie­be Leser, soll es erst­mal gewe­sen sein. Mir ist klar, dass ich bestimmt was ver­ges­sen habe; wer ergän­zen möch­te, darf das in den Kom­men­ta­ren gern tun!

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Bild­nach­weis Pro­mo­fo­tos: SUCKER PUNCH Copy­right War­ner, POTC4: ON STRANGER TIDES Copy­right Dis­ney, SHERLOCK HOLMES Copy­right War­ner und Vil­la­ge Road­show