Facebook stoppt den Verkauf von Oculus VR-Headsets in Deutschland

Facebook stoppt den Verkauf von Oculus VR-Headsets in Deutschland

Face­book ist (lei­der) der Besit­zer der VR-Bril­len mit dem Namen Ocu­lus, nach­dem sie die IP vor Jah­ren auf­ge­kauft haben. Die haben mit sofor­ti­ger Wir­kung bis auf wei­te­res den Ver­kauf der Head­sets in Deutsch­land gestoppt.

Grund dafür ist offen­bar eine Aus­sa­ge sei­tens Ham­bur­ger Daten­schutz­be­hör­den (Ham­bur­gi­scher Beauf­trag­ten für Daten­schutz und Infor­ma­ti­ons­frei­heit (HmbBfDI)), die es für nicht zuläs­sig hält, dass man das Gerät in Zukunft nur noch wird nut­zen kön­nen, wenn man ein Face­book-Kon­to hat. Dabei soll­te das für neue ver­kauf­te Gerä­te bereits ab dem Okto­ber 2020 gel­ten, vor­her erwor­be­ne Head­sets soll­ten erst 2023 auf das neue Modell umge­stellt wer­den.

In das Pro­blem spielt auch mit hin­ein, dass das Bun­des­kar­tell­amt Face­book ver­bo­ten hat­te, Nut­zer­da­ten aus ver­schie­de­nen Quel­len zusam­men­zu­füh­ren (die­ses Ver­bot wur­de vom Bun­des­ge­richts­hof bestä­tigt), zudem gibt es ein Kopp­lungs­ver­bot gemäß DSGVO Art. 7 Abs. 3, Face­book darf also nie­man­den zwin­gen, für die Nut­zung des Pro­dukts Ocu­lus ein Face­book-Kon­to ein­rich­ten zu müs­sen.

Eine detail­lier­te Stel­lung­nah­me der Daten­schutz­be­hör­den fin­det man bei Hei­se.

Der Ver­kaufs­stopp wur­de nicht von den Behör­den ange­ord­net, das was die Ent­schei­dung von Face­book respek­ti­ve Ocu­lus. Bereits ver­kauf­te Gerä­te sol­len wei­ter unter­stützt wer­den, was auch nicht wun­dert, denn sonst wür­de die Wut der Nut­zer über Face­book her­ein­bre­chen und es wür­de sicher­lich auch zu Rechts­strei­tig­kei­ten kom­men. Die Händ­ler dür­fen lagern­de Gerä­te noch ver­kau­fen, Face­book weist aller­dings dar­auf hin, dass aus dem Aus­land impor­tier­te Gerä­te in Zukunft nicht mit einem deut­schen Kon­to ver­wen­det wer­den kön­nen.

Ich fin­de es gut, dass Face­book end­lich mal kon­kret durch Behör­den in sei­ne Schran­ken ver­wie­sen wird.

Übri­gens kann man auch ohne einen Ocu­lus-Account Spie­le bei­spiels­wei­se auf die Quest sidel­oa­den, oder mit der Rift Soft­ware aus dem Steam-Store nut­zen.

Foto Ocu­lus Go von mir, CC BY-SA

Crowdfunding für deutschen Science Fiction-Film: GUARDIAN

Crowdfunding für deutschen Science Fiction-Film: GUARDIAN

SF-Fil­me aus Deutsch­land sind seit Jah­ren (wenn nicht Jahr­zehn­ten) nicht nur nicht reich gesät son­dern qua­si nonexis­tent, des­we­gen rege ich an, dem Pro­jekt GUARDIAN, das soeben auf Kick­star­ter nach ein wenig Geld sucht, sol­ches hin­ter­her zu wer­fen, um die trau­ri­ge Phan­tas­tik-Situa­ti­on im zumin­dest ein biss­chen zu ver­bes­sern.

GUARDIAN ist ein Kurz­film, der sich in der Post­pro­duc­tion befin­det und dafür die Mit­tel via Crowd­fun­ding sucht. Es geht um eine KI, die eine mili­tä­ri­sche Raum­sta­ti­on kon­trol­liert und sich ent­schei­det, einen unpro­vo­zier­ten nuklea­ren Erst­schlag auf eine feind­li­che Nati­on durch­zu­füh­ren. Die Erschaf­fe­rin der KI und ein Repa­ra­tur­tech­ni­ker müs­sen ver­su­chen das zu ver­hin­dern. Es dreht sich unter ande­rem um ethi­sche Fra­gen zum The­ma »künst­li­che Intel­li­genz«, Action soll aber eben­falls nicht zu kurz kom­men.

Geplan­ter Fer­tig­stel­lungs­ter­min ist im Sep­tem­ber 2020. Unter­stüt­zen kann man ab fünf Euro, ab 15 Euro bekommt man den Film zu sehen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen auf der Kick­star­ter-Sei­te zum Pro­jekt.

Pro­mo­fo­to Copy­right East End Film.

Buy Local: Amazon-Shops auch in Deutschland

Buy Local: Amazon-Shops auch in Deutschland

Das ist ver­mut­lich eher kein schö­nes Weih­nachts­ge­schenk für den hie­si­gen Buch­han­del: Ama­zon Deutsch­land-Chef Ralf Kle­ber ant­wor­te­te in einem Inter­view auf die Fra­ge, ob es auch hier­zu­lan­de sta­tio­nä­re Ama­zon-Läden geben wer­de, »das sei kei­ne Fra­ge des Ob, son­dern des Wann«.

Wei­te­re Details dazu gab es dann aber wie beim Online­ver­sen­der üblich nicht, es ist also unklar, wel­che Pro­duk­te in die­sen Ama­zon-Shops ver­kauft wer­den sol­len, oder an wel­chen Stand­or­ten sie ent­ste­hen wer­den (ich wür­de mal von Groß­städ­ten aus­ge­hen). Ama­zuon hält sich in Sachen von Neue­run­gen ja gern sehr bedeckt und rollt die­se eher über­ra­schend aus.

In den USA gibt es sowohl der­zeit 13 fes­te Stand­or­te, als auch die soge­nann­ten Pop-Up-Stores, die immer nur zeit­lich begrenzt statt­fin­den. In den Pop-Up-Stores wer­den in ers­ter Linie Ama­zon-eige­ne Pro­duk­te ver­trie­ben, also Kind­les, Fire-Tablets und Fire-TV oder Echos. Die fes­ten Läden haben die auch, aber dar­über hin­aus auch noch beson­ders gut lau­fen­de Bücher und wei­te­re Arti­kel.

Logo Ama­zon Copy­right Ama­zon

Trailer zur deutschen Mysteryserie DARK auf Netflix

Trailer zur deutschen Mysteryserie DARK auf Netflix

Ab dem ers­ten Dezem­ber 2017 kann man beim Strea­ming­dienst die Mys­te­ry­se­rie DARK sehen. Bemer­kens­wert ist dar­an, dass es sich um eine deut­sche Pro­duk­ti­on han­delt – und bekann­ter­ma­ßen wird das Phan­tas­tik-Gen­re hier­zu­lan­de nicht nur stief­müt­ter­lich behan­delt, son­dert fin­det abseits von Indie-Fil­mern schlicht­weg nicht statt. Was ange­sichts der Erfol­ge, die US-ame­ri­ka­ni­sche oder bri­ti­sche Gen­re-Seri­en fei­ern, schon arg pein­lich ist. Man kann nur hof­fen, dass Net­flix das wei­ter­hin ändern wird (und dass die Serie auch sehens­wert ist).

Kurz­kon­zept von DARK:

Zwei Ver­miss­ten­fäl­le in der Klein­stadt Win­den brin­gen Abgrün­de zuta­ge, die das Kon­zept von Zeit voll­kom­men auf den Kopf stel­len. Die Fra­ge ist nicht, wer die Kin­der ent­führt hat … son­dern wann.

Regie führt Baran bo Odar, nach Dreh­bü­chern von Jant­je Frie­se und ande­ren, es spie­len unter ande­rem: Oli­ver Masuc­ciKaro­li­ne Eich­hornJör­dis Trie­belLou­is Hof­mann und Maja Schö­ne. Pro­du­ziert wur­de das Gan­ze von Wie­de­mann & Berg Tele­vi­si­on, die Lis­te der aus­füh­ren­den Pro­du­zen­ten ist lang, die kann man sich auf IMDb anse­hen.

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STAR TREK DISCOVERY ab dem 25. September bei Netflix

STAR TREK DISCOVERY ab dem 25. September bei Netflix

Frü­her waren wir dar­auf ange­wie­sen, dass irgend­ein deut­scher Fern­seh­sen­der eine US-Serie lizen­sier­te, sie dann mise­ra­bel über­setz­te, und mit eini­gem Zeit­ver­satz zeig­te.

Die­se Zei­ten sind nicht für alle Pro­duk­tio­nen vor­bei, aber zumin­dest bei popu­lä­ren Seri­en kann man davon aus­ge­hen, dass sie kurz­fris­tig bei Net­flix oder Ama­zon zu sehen sind.

So auch STAR TREK DISCOVERY. Wie Net­flix mir ges­tern mit­tels einer Email mit­teil­te, wer­den die Epi­so­den jeweils mit einem Tag Ver­satz zur US-Aus­strah­lung zu sehen sein, die Pilot­fol­ge also ab dem 25. Sep­tem­ber 2017. Das ist erfreu­lich und so müs­sen die deut­schen Fans nicht auf ille­ga­le oder graue Metho­den zurück­grei­fen, um sich die neue Serie anschau­en zu kön­nen.

Pro­mo­gra­fik STAR TREK DISCOVERY Copy­right Net­flix

Trailer: SUM1

Trailer: SUM1

Ein Phan­tas­tik-Film aus deut­schen Lan­den, und dann sogar noch Sci­ence Fic­tion? Man mag es kaum glau­ben. die Zusam­men­fas­sung liest sich wie folgt:

SUM1 (Iwan Rhe­on) gehört im Deutsch­land des Jah­re 2070 zu spe­zi­ell aus­ge­bil­de­ten Rekru­ten des Mili­tärs. Genau wie der Rest der Mensch­heit lebt er in einem unter­ir­di­schen Sys­tem aus Bun­kern. Dort­hin haben die meis­ten Men­schen sich vor vie­len Jah­ren zurück­ge­zo­gen, als unbe­kann­te, mäch­ti­ge Krea­tu­ren, die »None­such«, die Erd­ober­flä­che über­nah­men. Doch weil noch immer eini­ge weni­ge Über­le­ben­de in einem ver­las­se­nen, dunk­len Wald dort oben aus­har­ren, wer­den regel­mä­ßig Sol­da­ten wie SUM1 als Wäch­ter auf Aus­sichts­tür­me am Rand des über­ir­di­schen Sicher­heits­krei­ses geschickt, um von dort aus die letz­ten Men­schen an der Erd­ober­flä­che vor den gefähr­li­chen außer­welt­li­chen Wesen zu beschüt­zen. Sein 100-Tage-Ein­satz beginnt für SUM1 zunächst als Rou­ti­ne, läuft dann aber aus dem Ruder und plötz­lich sieht der jun­ge Kämp­fer nicht nur sein Leben, son­dern auch sei­nen Ver­stand in Gefahr. Para­noia und Ein­sam­keit ent­fes­seln einen Alb­traum.

Regie führ­te Chris­ti­an Pas­qua­ri­el­lo, der schrieb auch mit Gabri­el­le Pfeif­fer das Dreh­buch. Pro­du­ziert wur­de das Gan­ze von Chris­ti­an Alva­rts (PANDORUM) Syr­re­al Enter­tain­ment. In den deut­schen Kinos soll SUM1 am 7. Dezem­ber 2017 star­ten.

Ich freue mich wirk­lich über jede Phan­tas­tik- und ins­be­son­de­re SF-Pro­duk­ti­on in Deutsch­land, aber der Trai­ler macht mich in sei­ner Mach­art lei­der über­haupt nicht an. Man sieht dem Film die low bud­get-Pro­duk­ti­on an, das muss erst­mal nichts schlech­tes sein, aber der Vor­gu­cker wirkt lei­der auf mich irgend­wie … so unin­spi­riert … Ich wer­de dem Film aber eine Chan­ce geben.

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Teaser zum deutschen SF-Drama DAS LETZTE LAND

Teaser zum deutschen SF-Drama DAS LETZTE LAND

Für den unab­hän­gig pro­du­zier­ten deut­schen Sci­ence Fic­tion-Film DAS LETZTE LAND unter der Regie von Mar­cel Bari­on gibt es einen ers­ten Tea­ser. Ins Leben geru­fen wur­de das Pro­jekt von einer Grup­pe jun­ger Fil­me­ma­cher aus Sie­gen, im Rah­men eines Crowd­fun­dings unter­stütz­ten fast 300 Per­so­nen den Film finan­zi­ell. Auf der Web­sei­te kann man lesen:

Die Geschich­te spielt in einem fer­nen, unmensch­lich gewor­de­nen Zeit­al­ter. In einer außer­ir­di­schen Wüs­te fin­den zwei geflo­he­ne Män­ner ein klei­nes, ver­wais­tes Raum­schiff. Sie wagen es, ihre Flucht jen­seits der dün­nen Atmo­sphä­re fort­zu­set­zen. In den eisi­gen Wei­ten des Welt­alls und zugleich auf engs­tem Raum mit­ein­an­der ein­ge­schlos­sen erwar­tet sie eine unvor­stell­ba­re Odys­see.
Der Film ist im Gro­ßen wie ein Road­mo­vie kon­zi­piert und im Klei­nen als Kam­mer­spiel – mit Ver­satz­stü­cken des Mys­te­ry-Thril­lers. Er soll eigen­sin­nig sein wie ein Autoren­film und bild­stark wie ein Ver­tre­ter des Sci­ence-Fic­tion-Gen­res.
Für alle Innen­auf­nah­men wur­de inner­halb von ein­ein­halb Jah­ren ein lebens­gro­ßes Raum­schiffset gebaut. Ein ver­klei­ner­tes Modell die­ses Raum­schiffs wur­de aus Tei­len ver­schie­dens­ter Modell­bau­sät­ze ange­fer­tigt. Die Dreh­ar­bei­ten und ein Groß­teil der Trick­auf­nah­men sind abge­schlos­sen.

Der­zeit befin­det sich DAS LETZTE LAND in der Post­pro­duc­tion.

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Deutsche Film- und Fernseh-Tristesse – sind die Amazon Studios der Ausweg?

Deutsche Film- und Fernseh-Tristesse – sind die Amazon Studios der Ausweg?

DeutscheFilmeGoogle

Ich habe hier schon diver­se Male den trau­ri­gen Zustand der Film- und Fern­seh­land­schaft beklagt, nicht nur, was Gen­re angeht, son­dern all­ge­mein scheint man in Deutsch­land außer lang­wei­len selbst­pla­gi­ie­ren­den Kri­mis oder Rosa­mun­de Pil­cher-Schmonz nichts zu kön­nen (wäh­rend aus Eng­land und den USA gefei­er­te Seri­en kom­men). Das hat vie­le Grün­de, einer der grö­ße­ren dabei die Gemenge­la­ge aus öffent­lich-recht­li­chen Sen­dern und Pro­duk­ti­ons­fir­men, oder Kom­pe­tenz­ge­ran­gel in den Sen­dern. Das Gan­ze sehr schön ana­ly­siert und auf­ge­drö­selt bei Soda­film.

Dabei kann man sicher davon aus­ge­hen, dass es hau­fen­wei­se Krea­ti­ve gibt, die gern etwas Inno­va­ti­ves oder Gen­re machen wür­den. Die dür­fen auf­grund kon­ser­va­ti­ver Ent­schei­der bei den Sen­dern und den Pro­duk­ti­ons­fir­men aber nicht. Und wan­dern dann all­zu oft frus­triert ins Aus­land ab.

Ama­zon pro­du­ziert seit eini­ger Zeit in den USA erfolg­reich Seri­en, es steht der ers­te Kino­film an. In Deutsch­land steht der Strea­ming­dienst des Online­händ­lers an ers­ter Stel­le, was die Zahl der Nut­zer angeht. Und laut Roy Pri­ce, Chef von Ama­zon Stu­di­os, steht man der­zeit bereits inten­siv im Gespräch mit hie­si­gen Pro­du­zen­ten von TV und Film, zumin­dest sagt er das gegen­über dem Spie­gel. Dabei will man den Machern größt­mög­li­che krea­ti­ve Frei­heit geben:

Wir kön­nen ihnen die Her­aus­for­de­rung bie­ten, etwas wirk­lich Neu­es zu machen – oder das, was sie schon immer machen woll­ten, aber wegen der bestehen­den Struk­tu­ren nicht ver­wirk­li­chen konn­ten. Ich glau­be, die­se Pro­jek­te schwir­ren da drau­ßen her­um. Lasst sie uns fin­den!

Gran­di­os. Ich hof­fe, dass das die Schlaf­müt­zen bei Con­stan­tin, UFA und Co. eben­so kalt erwischt, wie die gebüh­ren­ver­nich­ten­den Ableh­ner und Kom­pe­tenz­rang­ler bei den Sen­dern, und man darf gespannt sein, was bei der Suche nach Inno­va­ti­vem aus Deutsch­land her­aus kommt. Der Vor­teil dabei: Die Kon­zep­te müs­sen auch taug­lich für den inter­na­tio­na­len Markt sein, denn genau wie bis­her wür­den auch die in Deutsch­land pro­du­zier­ten Pilot­fil­me einem inter­na­tio­na­len Publi­kum zur Abstim­mung vor­ge­wor­fen wer­den.

Ich bin über­aus gespannt dar­auf, was dar­aus wird. Die Situa­ti­on kann sich nur ver­bes­sern, wenn es in der Form eine Alter­na­ti­ve zu den der­zei­ti­gen Lang­wei­lern gibt.

Kickstarter ab Mitte Mai einfacher für deutsche Projekte nutzbar

Kickstarter ab Mitte Mai einfacher für deutsche Projekte nutzbar

Logo Kickstarter

Kick­star­ter ist die ver­mut­lich bekann­tes­te Crowd­fun­ding-Platt­form und sie wur­de in der Ver­gan­gen­heit genutzt, um Pro­jek­te aus den ver­schie­dens­ten Spar­ten zu finan­zie­ren. Eins der erfolg­reichs­ten dürf­te Chris Roberts Space-Sim STAR CITIZEN sein. Bis­her konn­te man deut­sche Pro­jek­te zwar an den Start brin­gen, muss­te dafür aller­dings über ein Kon­to in den USA oder Eng­land ver­fü­gen.

Ab dem 12. Mai ist das anders, das kann man jetzt auf der Kick­star­ter-Web­sei­te lesen. Ab die­sem Zeit­punkt ist man in der Lage, Pro­jek­te auch in deut­scher Spra­che ein­zu­stel­len (vor­be­rei­ten kann man im Rah­men des »Pre Launch« bereits jetzt), die genutz­te Wäh­rung ist Euro. Als Pro­jekt­star­ter muss man über eine der »grö­ße­ren« Kre­dit­kar­ten ver­fü­gen. Man kann Pro­jek­te als Ein­zel­per­son (über 18 Jah­re) oder für eine Fir­ma star­ten.

Etwas pro­ble­ma­tisch ist dabei in mei­nen Augen die Bezah­lung. Die ist nur mit Kre­dit­kar­te mög­lich, Beträ­ge unter 250 Euro kann man auch per Last­schrift ein­zie­hen las­sen. PayPal fehlt lei­der als Zah­lungs­mög­lich­keit.

Ansons­ten gel­ten die übli­chen Regeln: Ist das Crowd­fun­ding erfolg­reich behält Kick­star­ter einen gewis­sen Betrag ein, erreicht es sein Fun­ding­ziel nicht, fal­len kei­ne Gebüh­ren an.

Logo Kick­star­ter Copy­right Kick­star­ter

Netflix startet noch in diesem Jahr in Deutschland

Netflix startet noch in diesem Jahr in Deutschland

Logo Netflix

Jetzt ist es offi­zi­ell: der US-ame­ri­ka­ni­sche Video-Strea­ming­dienst Net­flix wird noch in die­sem Jahr auch in ver­schie­de­nen euro­päi­schen Län­dern an den Start gehen, dar­un­ter auch Deutsch­land, das ließ man heu­te in einer Pres­se­mit­tei­lung ver­lau­ten. Bevor man sich jetzt aber freut: Infor­ma­tio­nen zufol­ge soll der Start wohl eher Ende des Jah­res 2014 erfol­gen, also ver­mut­lich irgend­wann im letz­ten Quar­tal. Hin­ter­grund könn­te sein, dass man zum einen Infra­struk­tur schaf­fen muss und zum ande­ren ver­mut­lich noch recht­li­che und tech­ni­sche Hin­der­nis­se bestehen.

Span­nend wird, wel­che Inhal­te ange­bo­ten wer­den. Soll­te es die gesam­te Band­brei­te des Pro­gramms sein, dann wäre das aller­dings eine Sen­sa­ti­on. ich ver­mu­te jedoch dass dem aus lizenz­recht­li­chen Grün­den lei­der nicht so sein wird.

Den­noch: Ich hal­te das für eine sehr gute Nach­richt, denn die bereits exis­tie­ren­den Ange­bi­te in Deutsch­land wer­den sich warm anzie­hen und ihr Ange­bot deut­lich ver­bes­sern müs­sen. Es darf ange­nom­men wer­den, dass Net­flix nicht kle­ckert son­dern klotzt, wie das schon in ande­ren Län­dern gemacht haben. Einen genau­en Abo-Preis nann­te man sei­tens des Unter­neh­mens nicht, außer dass er »nied­rig« sein wer­de. Es wird sich aber aller Wahr­schein­lich­keit auch bei uns um ein Flat­rate-Modell han­deln, bei dem man einen monat­li­chen Obo­lus ent­rich­tet, um dann alle Inhal­te nut­zen zu kön­nen.

Net­flix ist jetzt bereits in Groß­bri­tan­ni­en, Irland, Nor­we­gen, Finn­land, Schwe­den, Däne­mark und den Nie­der­lan­den ver­tre­ten. Hin­zu kom­men nun Deutsch­land, Öster­reich, Schweiz, Luxem­burg, Frank­reich und Bel­gi­en. Im Zuge der Expan­si­on wird der euro­päi­sche Fir­men­sitz aus Luxem­burg in die Nie­der­lan­de ver­legt.

Neben dem Strea­ming der Inhal­te ande­rer Anbie­ter pro­du­ziert Net­flix seit eini­ger Zeit auch eige­ne For­ma­te, bei­spiels­wei­se die preis­ge­krön­te Serie HOUSE OF CARDS.

Wer Inter­es­se hat, kann sich schon jetzt auf www.netflix.com regis­trie­ren und dann wei­te­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten, wann es im eige­nen Land los­geht.

Wich­tig für einen Erfolg wird sein, dass der Con­tent stimmt. Anbie­ter mit uralten Seri­en und Fil­men, zum gro­ßen Teil ohne Ori­gi­nal­ton haben wir schon genug.

Logo Copy­right Net­flix

Preiserhöhungen – die feuchten Träume der Buchbranche?

Preiserhöhungen – die feuchten Träume der Buchbranche?

Spitzweg

Ich bin schon lan­ge der Ansicht, dass ins­be­son­de­re Mas­sen­wa­re-Bücher hier­zu­lan­de deut­lich über­teu­ert sind. Und ich mei­ne damit klas­si­sche gedruck­te Bücher, die meist ver­lang­ten Mond­prei­se für eBooks sind eine ganz ande­re Geschich­te. In einem Arti­kel vom letz­ten Sonn­tag arbei­tet sich Bör­sen­blatt Online am The­ma ab und man ist ganz offen­sicht­lich der Ansicht, dass Bücher zu bil­lig sind und teu­rer wer­den müs­sen. Als Argu­men­ta­ti­ons­hil­fe bedient man sich des Ein­kaufs­lei­ters vom Bar­sor­ti­men­ter KNV. Der agiert mit Phra­sen wie »Bücher haben ihren Preis« oder »Bücher in gedruck­ter oder digi­ta­ler Form haben ihren Wert«.

Machen wir mal einen Rea­li­tätscheck hin­sicht­lich der Kos­ten von Büchern in Euro­pa und den USA. ich möch­te hier mal eini­ge Prei­se exem­pla­risch nen­nen, um zu zei­gen, dass Gedruck­tes hier­zu­lan­de im Ver­gleich ein­fach zu teu­er ist. Vor­her will ich aller­dings noch auf eine sei­ner Aus­sa­gen ein­ge­hen. Er führt aus, dass es einen Preis­an­stieg um ca. zwei Pro­zent gab und fügt hin­zu:

Seit zwan­zig Jah­ren gab es eine sol­che Preis­er­hö­hung von einem Jahr zum ande­ren nicht mehr.

Ich weiß ja nicht, von wel­chen 20 Jah­ren er redet, aber ich kann mich an deut­li­che Preis­stei­ge­run­gen zur Umstel­lung von Deutsch­mark auf Euro erin­nern – und in Blick in mein Buch­re­gal bestä­tigt das auch. War­um blen­det er die­se Tat­sa­che wis­sent­lich aus?

Aber kom­men wir zu den Preis­ver­glei­chen. Ich habe eini­ge Bücher – natür­lich aus dem Seg­ment »Phan­tas­tik« – her­aus­ge­sucht und deren Prei­se in ver­schie­de­nen Län­dern ver­gli­chen. Es han­delt sich aus nahe­lie­gen­den Grün­den um inter­na­tio­na­le Titel, die in allen Län­dern ver­füg­bar sind. Das Ergeb­nis ist wie folgt:

Suzan­ne Col­lins  – THE HUNGER GAMES, deut­scher Titel: DIE TRIBUTE VON PANEM, Hard­co­ver

  • Deutsch­land: 18,95 EUR
  • United King­dom: 9,99 GBP ~ 12,00 Euro
  • USA: 14,06 USD ~ 10,34 EUR
  • Ita­li­en: 12,67 EUR
  • Spa­ni­en: 15,20

J. R. R. Tol­ki­en – THE HOBBIT – deut­scher Titel: DER HOBBIT, Hard­co­ver

  • Deutsch­land: 14,95 EUR
  • United King­dom: 7,19 GBP ~ 8,64 EUR
  • USA: 11,80 USD ~ 8,68 EUR
  • Ita­li­en: es scheint kei­ne ita­lie­nisch­spra­chi­ge Aus­ga­be zu exis­tie­ren, die eng­li­sche kos­tet EUR 10,36
  • Spa­ni­en: 13,25 EUR

Geor­ge R. R. Mar­tin:  A SONG OF ICE AND FIRE, deut­scher Titel: DIE HERREN VON WINTERFELL und DAS ERBE VON WINTERFELL, Taschen­buch

  • Deutsch­land: 15,00 EUR plus 15,00 EUR = 30 EUR
  • United Kin­dom: 6,29 GBP ~7,56 EUR
  • USA: 8,22 USD ~ 6,05 EUR
  • Ita­li­en: 12,75 EUR (die schei­nen eben­falls auf­zu­tei­len, aber es gibt anläss­lich der TV-Serie die ers­ten bei­den Bän­de in einem Buch)
  • Spa­ni­en: 9,50 EUR

J. K. Row­ling – HARRY POTTER AND THE DEATHLY HALLOWS, deut­scher Titel HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES, Hard­co­ver (gibt es in .de nicht als Taschen­buch)

  • Deutsch­land: 24,90 EUR
  • United King­dom: 12,23 GBP ~ 14,70 EUR
  • USA: 15,86 USD ~ 11,66 EUR
  • Ita­li­en: 18,40 EUR
  • Spa­ni­en: 20,90 EUR

Cor­ne­lia Fun­ke – TINTENHERZ, eng­li­scher Titel: INKHEART

  • Deutsch­land: 9,99 Euro (Taschen­buch), 19,90 (Hard­co­ver)
  • United King­dom: 5,75 GBP ~ 6,90 EUR (Taschen­buch), 11,59 GBP ~ 13,93 EUR (Hard­co­ver)
  • USA: 8,61 USD ~ 6,33 EUR (Taschen­buch), 17,12 USD ~ 12,59 EUR (Hard­co­ver)
  • Ita­li­en: 8,93 EUR (Taschen­buch), eine Hard­co­ver­aus­ga­be scheint es nicht zu geben
  • Spa­ni­en: 11,30 EUR (Taschen­buch), 23,65 (Hard­co­ver)

Las­sen wir es dabei bewen­den, ich könn­te hun­der­te wei­te­re Bei­spie­le nen­nen. Der Trend ist ein­deu­tig: Bücher sind im Ver­gleich zu ande­ren Län­dern in Deutsch­land teu­er. Zum Teil sogar sehr teu­er. Der ein­zi­ge Aus­rei­ßer in den Stich­pro­ben ist TINTENHERZ in Spa­ni­en, ver­mut­lich sind die dor­ti­gen Ver­la­ge ordent­lich über den Tisch gezo­gen wor­den. Es möge mir bit­te auch nie­mand damit kom­men, dass auf der bri­ti­schen Insel kei­ne Umsatz­steu­er auf Bücher anfällt, in allen Fäl­len wären die­se auch dann noch deut­lich preis­güns­ti­ger, wenn man sie­ben Pro­zent auf­schla­gen wür­de. Der Fair­ness hal­ber muss man auch noch sagen, dass Bücher in Frank­reich ähn­lich teu­er sind wie in Deutsch­land. Auch da arbei­tet offen­bar eine gute Lob­by. Ja, ich weiß, der Absatz­markt und damit die Pro­duk­ti­on in eng­li­scher Spra­che ist weit­aus höher als die in deut­scher, damit kann man mehr abset­zen. Die Preis­ge­stal­tung unter­schei­det sich aller­dings auch in Län­dern mit gerin­ge­ren Absatz­zah­len übli­cher­wei­se von Deutsch­land dadurch, dass Bücher preis­wer­ter sind. Und den Osten Euro­pas habe ich dabei noch gar nicht betrach­tet. Übri­gens gilt auch in Spa­ni­en und Ita­li­en eine Buch­preis­bin­dung, eine sol­che exis­tiert in gera­de mal acht von 26 Län­dern Euro­pas. Nach aktu­el­len Sta­tis­ti­ken befin­det sich Deutsch­land beim all­ge­mei­nen Preis­ni­veau in Euro­pa unge­fähr in der Mit­te. Bei Buch­prei­sen sieht das aus schwer nach­voll­zieh­ba­ren Grün­den anders aus. Lei­der konn­te ich kei­ne Sta­tis­tik fin­den, die die Buch­prei­se in euro­päi­schen Län­dern ver­gleicht, des­we­gen mei­ne Stich­pro­ben.

Grund­sätz­lich deu­ten die Stich­pro­ben aber an, dass Bücher hier­zu­lan­de im All­ge­mei­nen deut­lich mehr kos­ten, als anders­wo. Jaja, ich weiß, jetzt wird das Argu­ment mit der Über­set­zung kom­men, das ist immer gern genom­men. Aller­dings weiß man auch, dass Über­set­zer hier­zu­lan­de äußerst mise­ra­bel bezahlt wer­den, des­we­gen kann die­ser Umstand ins­be­son­de­re bei Best­sel­lern kein Argu­ment dar­stel­len. Außer­dem kann man mit ein wenig Ver­glei­chen erken­nen, dass sich die Prei­se über­setz­ter aus­län­di­scher Lite­ra­tur an denen deut­scher Bücher ori­en­tie­ren. Dar­aus könn­te man schlie­ßen, dass auch letz­te­re zu teu­er sind.

»Aber denkt denn kei­ner an die Autoren?« höre ich es wie­der ein­mal aus den hei­li­gen Hal­len der Buch­bran­che rufen. Doch, an die den­ke ich. Stän­dig. Und ich weiß, wie mise­ra­bel die ent­lohnt wer­den. So schlecht, dass außer Best­sel­ler­au­toren in Deutsch­land kaum jemand davon leben kann.

Wir hal­ten fest: Bücher sind bereits jetzt aas­geie­rig teu­er und der Bör­sen­ver­ein scheint zu unter­stüt­zen, dass die­se noch teu­rer wer­den sol­len. Zudem geht man vom Taschen­buch immer öfter gern mal aufs Paper­back, weil man das bei glei­chem Inhalt deut­lich teu­rer ver­ti­cken kann – man könn­te es, eben­so wie das Auf­tei­len von Wäl­zern auf zwei Bücher, auch als »Kun­den­ver­ar­sche« bezeich­nen, denn es han­delt sich nur um neue Schläu­che für alten Wein. Die Bran­che ver­steht offen­sicht­lich immer noch nicht, dass sie heut­zu­ta­ge in direk­ter Kon­kur­renz zu Tablet- und Smart­pho­ne-Apps steht, die man für ein paar Cent erwer­ben kann. Von ande­ren direk­ten Kon­kur­ren­zen wie Inter­net, Spie­len, Fil­men noch gar nicht gespro­chen. Und auch nicht davon, dass man sich eben sei­nen Lese­stoff für einen Bruch­teil des deut­schen Prei­ses gleich im eng­li­schen Ori­gi­nal kau­fen kann. Aller­dings soll­te man sich die­se eng­li­schen Ori­gi­na­le bes­ser nicht bei deut­schen Anbei­tern kau­fen.

Die mas­siv anstei­gen­de Armut in Deutsch­land, nach aktu­el­len Anga­ben sind fünf Pro­zent aller Kin­der als arm anzu­se­hen, scheint die Bran­che in ihrer Fil­ter­bla­se eben­falls nicht zu inter­es­sie­ren. Wenn die Ent­schei­dung lau­tet: Buch oder etwas zu essen, ist die Ent­schei­dung wohl ein­fach. Kann sich noch jemand an Anton Phil­ipp Reclam erin­nern, der mit sei­ner Uni­ver­sal­bi­blio­thek auch weni­ger Betuch­ten das Lesen von Klas­si­kern und Bel­le­tris­tik ermög­li­chen woll­te? Was ist davon geblie­ben, außer dem Ansin­nen, mög­lichst vie­le Bücher »zu dre­hen«?

Ja, ich den­ke auch, dass Bücher einen Wert haben. Aber der Preis muss ange­mes­sen sein. Und das ist er in mei­nen Augen bereits jetzt nicht. Zumin­dest nicht bei den Publi­kums­ver­la­gen mit ihren Groß­auf­la­gen.

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Bild: Der Bücher­wurm, von Karl Spitz­weg, gemein­frei, ange­rei­chert mit Euro-Sym­bo­len

ÆTHERANGELEGENHEITEN – eine Steampunk-Webserie aus deutschen Landen

ÆTHERANGELEGENHEITEN – eine Steampunk-Webserie aus deutschen Landen

Promografik "Ætherangelegenheiten""

ÆTHERANGELEGENHEITEN (eng­lisch ÆTHER AFFAIRS) ist der Titel einer sich in Arbeit befind­li­chen Steam­punk-Web­se­rie aus deut­schen Lan­den. Mei­nes Wis­sens han­delt es sich um die ers­te Web­se­rie die­ses Gen­res aus good ol´gemany, die­se von der Künst­ler­grup­pe mit dem Namen »Evil Kra­ken« rea­li­siert.

In aller Kür­ze ein paar Infor­ma­tio­nen: Die Web­se­rie basiert auf den ANNABELLE ROSEN­HERZ-Roma­nen von Anja Bagus, nähert sich dem The­ma im Gegen­satz zur Vor­la­ge aller­dings auf humo­ris­ti­sche Wei­se. Kern­the­ma ist das fik­ti­ve »Amt für Æther­an­ge­le­gen­hei­ten«, in dem über­kor­rek­te Beam­te auf so Unka­te­go­ri­sier­ba­res wie Mann­wöl­fe tref­fen.

Die Æther­welt ist eine alter­na­ti­ve Rea­li­tät, in der seit der Sil­ves­ter­nacht auf den 1.1.1900 ein mys­te­riö­ser, grü­ner Nebel über den Gewäs­sern auf­steigt. Das Phä­no­men ist welt­weit zu beob­ach­ten, doch zunächst noch so sel­ten und unauf­fäl­lig, dass es nicht wahr­ge­nom­men wird. Aber im Lau­fe der Jah­re ent­de­cken For­scher und auf­merk­sa­me Beob­ach­ter den Stoff und nen­nen ihn Æther.
Æther beein­flusst das Leben auf viel­fäl­ti­ge Art und Wei­se. Einer­seits durch tech­ni­sche Erfin­dun­gen wie Luft­schif­fe und Blitz­waf­fen, ande­rer­seits durch die Art, wie er Pflan­zen, Tie­re und auch Men­schen ver­än­dert. Wesen aus Mythen und Legen­den tau­chen wie­der auf und stel­len die Gesell­schaft auf har­te Pro­ben.
Im Groß­her­zog­tum Baden wird im Jah­re 1911 A.D. das »Amt für Æther­an­ge­le­gen­hei­ten« gegrün­det. Hier bemüht man sich jen­seits von wirt­schaft­li­chen, poli­ti­schen oder reli­giö­sen Hin­ter­grün­den zu for­schen und das Leben in die­ser neu­en, ver­än­der­ten Welt für alle zu erleich­tern.

Logo "Evil Kraken"

Die Macher haben den Plan, jeden Steam­punk der inter­es­siert ist, in die­ses Pro­jekt ein­zu­bin­den, man wird sich auf viel­fäl­ti­ge Art und Wei­se betei­li­gen kön­nen. Eine der Grund­ideen ist es, die viel­fäl­ti­ge und über­aus krea­ti­ve deut­sche und euro­päi­sche Steam­punk-Sze­ne vor­zu­stel­len . Wie die Betei­li­gung kon­kret von­stat­ten geht, dar­über gibt es dem­nächst mehr Infor­ma­tio­nen.

Gedreht wird die Serie in deut­scher Spra­che, für Inter­es­sier­te aus ande­ren Län­dern soll sie mit Unter­ti­teln ver­se­hen wer­den. Eine eng­lisch­spra­chi­ge Fas­sung der Web­sei­te ist in Arbeit.

Eine Ein­füh­rungs­epi­so­de, Tea­ser oder Pilot­film, je nach­dem wie man es nen­nen will, ist bereits gedreht und befin­det sich der­zeit in der Post­pro­duk­ti­on. Die End­fas­sung wird ver­mut­lich eine Län­ge von ca. zehn bis zwölf Minu­ten haben. Zu Beginn wird der Steam­punk-Fak­tor noch eher gering sein, da auch das Phä­no­men Æther noch jung ist, das wird sich aber mit jeder Epi­so­de ein wenig stei­gern.
Jede Men­ge wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den sich auf der soeben online gegan­ge­nen Web­sei­te zum Pro­jekt, dort kann man auch Links auf sozia­le Medi­en wie Face­book, Goog­le+ und Twit­ter ent­de­cken, um dem Pro­jekt auf die Wei­se fol­gen zu kön­nen, die einem genehm ist.

Ætherangelegenheiten Szenenfoto

Dis­c­lai­mer: allein schon aus Trans­pa­renz­grün­den möch­te ich dar­auf hin­wei­sen, dass ich eines der Mit­glie­der von »Evil Kra­ken« bin … Ich wer­de auch auf die­ser Sei­te regel­mä­ßig über den Fort­gang des Pro­jek­tes und der Serie berich­ten.