Demnächst: Shakespeares Enkel – neue Buchhandlung in Dresden

Demnächst: Shakespeares Enkel – neue Buchhandlung in Dresden

Woan­ders machen klas­si­sche Buch­hand­lun­gen zu, in Dres­den wird in Kür­ze eine neue eröff­net. Die ist aller­dings eher außer­ge­wöhn­lich, denn dort wird man aus­schließ­lich Bücher von unab­hän­gi­gen Klein­ver­la­gen bekom­men.

Die Buch­hand­lung mit dem Namen »Shake­speares Enkel« wird von Edi­ti­on Roter Dra­che, Lys­an­dra Books, aca­bus und und Salo­mo Publi­shing betrie­ben, man fin­det dort (momen­tan unter ande­rem) Bücher der fol­gen­den Ver­la­ge:

- Aca­bus Ver­lag (Bel­le­tris­tik)
– Seve­rus Ver­lag (über­ar­bei­te­te anti­qua­ri­sche Kost­bar­kei­ten)
– fabu­la (Klas­si­ker)
– Igel Ver­lag Ham­burg (Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­li­che Titel)
– Edi­ti­on Roter Dra­che (Bel­le­tris­tik, Sach­buch)
– Lys­an­dra Books Ver­lag (Fan­ta­sy, Frau­en­li­te­ra­tur)
– salo­mo publi­shing (Roman­li­te­ra­tur)
– Dresd­ner Buch­ver­lag (Dres­den und Sach­sen regio­nal und his­to­risch)
– zwie­book (Kurz­ro­ma­ne, Kurz­pro­sa, Poe­try-Slam-Tex­te, Lyrik)
– Mira­bi­lis Ver­lag (lite­ra­ri­sche Erzäh­lun­gen, Lite­ra­tur, die einen Bezug zu Film und Foto­gra­fie hat)
– edi­ti­on kri­mi (Kri­mi, Thril­ler)
– Edi­ti­on Wan­nen­buch (was­ser­fes­te Bade­bü­cher für Erwach­se­ne)
– Neissufer­ver­lag (Kin­der- und Jugend­buch)
– Fran­ke Ver­lag (Bel­le­tris­tik, Klas­si­ker)
– Ver­lag Ille & Rie­mer (Geis­tes­wis­sen­schaft­li­che Titel, Lan­des­ge­schich­te Mit­tel­deutsch­lands)
– ono­ma­to ver­lag (Hör­bü­cher und Bücher zum The­ma Phi­lo­so­phie und bil­den­de Kunst, Publi­ka­tio­nen zu Franz Kaf­ka)
– Ver­lag OPERNMOUTH (Opern ein­fach erklärt)
– Traum­sa­lon edi­ti­on (Kin­der­buch)
– Fahn­au­er Ver­lag / Arde­en (Fan­ta­sy)
– Ver­lag Kirch­schla­ger (His­to­ri­sche Kri­mi­nal­li­te­ra­tur)
– Edi­ti­on Pas­tor­platz (Kin­der­bü­cher, Car­toons, Comics, Gra­phic-Novels)
– Biber & But­ze­mann (Kin­der­buch)
– Wie­sen­grund Ver­lag (His­to­ri­sche Roma­ne, Kin­der­buch, Fan­ta­sy)

Die­se Lis­te ist aller­dings unvoll­stän­dig, denn es kom­men täg­lich neue hin­zu.

Die Eröff­nung der Buch­hand­lung Shake­speares Enkel fin­det am Sams­tag, den 25. August statt, geöff­net ist an die­sem Tag zwi­schen 11 und 22 Uhr. Die Adres­se lau­tet: Wei­ma­ri­sche Str. 7, 01127 Dres­den. Regel­mä­ßi­ge Updates zum Laden fin­det man auch auf des­sen Face­book-Sei­te.

Fei­ne Sache – eine Buch­hand­lung aus­schließ­lich mit Klein­ver­lags­bü­chern ist etwas Außer­ge­wöhn­li­ches, das sich von der übli­chen Mas­sen­wa­re-Dre­he­rei der Buch­bran­che erfreu­lich abhebt.

Logo Copy­right Shake­speares Enkel – Ver­lags­buch­hand­lung unab­hän­gi­ger Ver­la­ge

Verlagsvergleich oder dreiste Eigenwerbung mit Falschaussagen?

Verlagsvergleich oder dreiste Eigenwerbung mit Falschaussagen?

verlagsvergleich.orgAuf der Sei­te verlagsvergleich.org fin­det sich eine tabel­la­ri­sche Lis­te, in der die Leis­tun­gen von Ver­la­gen, Klein­ver­la­gen, Druck­kos­ten­zu­schuss­ver­la­gen, On Demand-Dienst­leis­tern und Eigen­ver­lag ver­gli­chen wer­den. Wei­ter­hin gibt es eine her­vor­ge­ho­be­ne Spal­te mit soge­nann­tem »Value Added Publi­shing«. Die ist her­vor­ge­ho­ben, denn für Leis­tun­gen unter die­sem Bull­shit-Bin­go-taug­li­chen Begriff soll offen­sicht­lich gewor­ben wer­den.

Sieht man sich die Lis­te an, bleibt einem aller­dings ob der mei­ner Ansicht nach kack­dreis­ten Falsch­aus­sa­gen ziem­lich schnell die Spu­cke weg, denn es wird ein­fach mal behaup­tet, dass man als Autor bei Klein­ver­la­gen mit Geld in Vor­leis­tung tre­ten muss, damit das eige­ne Buch ver­öf­fent­lich wer­den kann. Das ist natür­lich pau­schal – und man kann es ein­fach nicht anders sagen – Bull­shit. Da wird bei­spiels­wei­se ein­fach mal behaup­tet, man müs­se als Autor bei einem Klein­ver­lag für den Druck mit 5000 bis 15000 Euro in Vor­leis­tung tre­ten. Das ist aller­dings das typi­sche Geschäfts­mo­dell von Druck­kos­ten­zu­schuss­ver­la­gen. Wei­ter­hin wer­den Kos­ten in Höhe von 250 – 1500 Euro fürs Cover oder 500 Euro fürs Lay­out ange­ge­ben, alles eben­falls arger Blöd­sinn. Sieht man sich die Tabel­le wei­ter an, stellt man schnell fest, dass auch ande­re Anga­ben zur Ver­öf­fent­li­chungs­ge­schwin­dig­keit, zur Sicht­bar­keit in Shops oder zum Mar­ke­ting voll­kom­men aus der Luft gegrif­fen sind.

In mei­nen Augen sieht es so aus, als wol­le hier jemand durch sol­che Rea­li­täts­beu­gun­gen sei­ne Dienst­leis­tung bes­ser aus­se­hen las­sen, als sie tat­säch­lich ist.

Sehen wir uns die Sei­te wei­ter an. Als Web­sei­te, die auf ein deut­sches Publi­kum zielt, müss­te sie eigent­lich trotz .org Top­le­vel-Domain über ein Impres­sum ver­fü­gen. Das fehlt aller­dings, Macht man einen Whois-Look­up auf den Domain­na­men, stellt man fest, dass die­ser auf eine Per­son in den USA aus­ge­stellt wur­de. Hier gibt sich offen­sicht­lich jemand red­lich Mühe, den Hin­ter­grund der Domain zu ver­schlei­ern und die Impres­sums­pflicht für Web­an­ge­bo­te für ein deut­schen Publi­kum zu umge­hen. Es gibt Dienst­leis­ter, die genau das anbie­ten, also als Domain­in­ha­ber auf­zu­tre­ten, um die wah­ren Hin­ter­män­ner von Web­an­ge­bo­ten zu ver­schlei­ern und bei­spiels­wei­se Abmah­nun­gen zu ver­hin­dern. Und eine Abmah­nung durch Mit­be­wer­ber auf­grund fal­scher Aus­sa­gen wäre in die­sem Fall durch­aus denk­bar.

Seri­ös ist so etwas nicht und dient in mei­nen Augen ein­zig dazu, sich recht­li­chen Schrit­ten zu ent­zie­hen.

Folgt man aller­dings dem ein­zi­gen Link auf der Sei­te, wird schnell klar, wer hin­ter der Tabel­le mit den frag­wür­di­gen Aus­sa­gen ste­hen könn­te. Denn der führt zum Wind­sor Ver­lag (dem spen­die­re ich kei­nen Link). Die­ser möch­te sich gern als Ver­lag mit Dienst­leis­tun­gen für Autoren prä­sen­tie­ren, oder viel­leicht eben als Anbie­ter für das Buz­zword »Value Added Publi­shing«. Dabei han­delt es sich auch beim Wind­sor-Ver­lag nicht nur mei­ner mei­ner Ansicht nach eben­falls nur um einen Anbie­ter, der vor Ver­öf­fent­li­chung von den Autoren Geld haben will. Als Geschäfts­mo­dell frag­wür­dig, wenn auch nicht in irgend­ei­ner Form rechts­wid­rig.

Aller­dings zu behaup­ten, Klein­ver­la­ge näh­men hau­fen­wei­se Geld für eine Ver­öf­fent­li­chung von Autoren, um das eige­ne Geschäfts­mo­dell zu pro­mo­ten, wel­ches genau das­sel­be tut, ist mei­ner Mei­nung nach schon eine arge Unver­schämt­heit. Das Fazit »lan­ge War­te­zei­ten, teu­er« setzt dem gan­zen dann noch die Kro­ne auf. Übri­gens kommt auch der Self­pu­blisher beim Ver­gleich sehr schlecht weg. Ach was ..?

Glaubt der Pro­pa­gan­da auf der Sei­te verlagsvergleich.de also nicht, denn die arbei­tet offen­bar mit Falsch­aus­sa­gen, um Klein­ver­la­ge schlecht­zu­ma­chen und dann selbst Autoren das Geld aus der Tasche zie­hen zu kön­nen. Es han­delt sich mei­ner Mei­nung nach nicht um einen Ver­lag, son­dern um einen Anbie­ter für Lek­to­rat, Druck und ähn­li­che buch­na­he Dienst­leis­tun­gen (übli­cher­wei­se Druck­kos­ten­zu­schuss­ver­lag oder Pseu­do­ver­lag genannt). Dass den Ver­ant­wort­li­chen selbst klar ist, dass das nicht ganz koscher ist, was sie da tun, zeigt allein schon die Ver­schleie­rung der wah­ren Inter­es­sen­ten hin­ter der Ver­gleichs­web­sei­te. Wobei die Ver­ant­wort­li­chen ver­mut­lich jede Betei­li­gung an der Domain ableh­nen wer­den, ist ja nur irgend­ein Ame­ri­ka­ner.

Lasst euch nicht ins Bocks­horn jagen, lie­be Autoren. Klein­ver­la­ge wol­len nicht, dass ihr in finan­zi­el­le Vor­leis­tung tre­tet. Und wenn es doch einer will, dann ist es kein Klein­ver­lag, son­dern ein Druck­kos­ten­zu­schuss, bzw. Pseu­do­ver­lag. Klein­ver­la­ge kön­nen euch auch auf alle Ver­kaufs­platt­for­men brin­gen.

Sowohl verlagsvergleich.org wie auch der Wind­sor-Ver­lag wur­den mit vol­ler Absicht nicht ver­linkt.

[Update 9:45 Uhr] Die Web­sei­te des Wind­sor-Ver­lags ver­fügt übri­gens eben­falls nicht über ein rechts­gül­ti­ges Impres­sum: Kei­ne ladungs­fä­hi­ge Adres­se, kei­ne rechts­kon­for­me Kon­takt­mög­lich­keit. Als Domain­in­ha­ber ist bei Denic der­sel­be Eric Somes aus Che­yenne, USA ein­ge­tra­gen, wie bei verlagsvergleich.de. Auch hier möch­te man sich schein­bar aus der Ver­ant­wor­tung steh­len. Ich wür­de aller­dings mit kei­nem Dienst­leis­ter einen Ver­trag ein­ge­hen, der sei­ne Adres­se nicht ange­ben möch­te.

[Update 10:10 Uhr] Der Tweet der kurz nach der Ver­öf­fent­li­chung mei­nes Arti­kels online ging, ist ist dann aber gro­ße Real­sa­ti­re …

Screen­shot-Inhal­te Copy­right Eric J Somes

Buchmesse Leipzig: Erster Verlag zieht Konsequenzen

Buchmesse Leipzig: Erster Verlag zieht Konsequenzen

Buchmesse Euro

Nach den Que­re­len um die Phan­tas­tik-Lese­insel auf der Buch­mes­se Leip­zig zieht der ers­te Ver­lag jetzt Kon­se­quen­zen. Wie Ver­le­ge­rin Grit Rich­ter auf der Web­sei­te von Art Skript Phan­tas­tik schreibt, hat sie sich schwe­ren Her­zens ent­schlos­sen, der Mes­se im Jahr 2017 fern zu blei­ben, und recht­zei­tig die Not­brem­se zu zie­hen, bevor die Kos­ten astro­no­misch wer­den.

Das hängt eher sekun­där mit Werk­zeugs zusam­men, da die Hal­le zwei deut­lich umstruk­tu­riert wer­den soll, wie ich schon in mei­nem ande­ren Arti­kel heu­te erläu­ter­te, fal­len Stand­ty­pen weg und die Stän­de sol­len auch anders auf­ge­baut wer­den, wodurch es zu Platz­man­gel kom­men wird. Zu dem neu­en Stand­kon­zept äußer­te sich auch schon Jür­gen Egl­se­er vom Amrûn-Ver­lag mir gegen­über kri­tisch. Grit Rich­ter stellt zudem her­aus, dass es bereits in der Ver­gan­gen­heit diver­se Pro­ble­me mit der Mes­se Leip­zig gab, und das für sie jetzt nur der Trop­fen ist, der das Fass zum Über­lau­fen brach­te.

Man muss ein­fach ganz klar sehen, dass die Kos­ten für so einen Prä­senz auf der Mes­se erheb­lich sind, denn zu den Stand­ge­büh­ren kom­men ja auch noch Anrei­se, Über­nach­tung und Ver­pfle­gung. Wenn ein Ver­an­stal­ter sich so ein­deu­tig auf gro­ße Anbie­ter ein­rich­tet und kei­ne pas­sen­den Kon­di­tio­nen für Klein- und Kleinst­ver­la­ge anbie­tet, son­dern statt­des­sen auch noch von »Gleich­be­hand­lung gegen­über ande­ren Part­nern« schwa­dro­niert, dann beleuch­tet das mei­ner Mei­nung nach deut­lich, wie egal die klei­nen Anbie­ter dem Mes­se­ver­an­stal­ter sind. Denn wäre es anders, könn­ten sicher Wege gefun­den wer­den, wie man eine kul­tu­rel­le Viel­falt mit auch klei­nen Ver­la­gen oder sogar Self­pu­blishern her­stellt. Das­sel­be gilt übri­gens in ganz ähn­li­cher Form auch für die Buch­mes­se Frank­furt. Aber dass dort die Gro­ßen lie­ber unter sich blei­ben möch­ten, und das durch völ­lig über­zo­ge­ne Stand­prei­se garan­tie­ren, sind eben­falls News von vor­ges­tern. Dort blei­ben ja inzwi­schen sogar renom­mier­te Publi­kums­ver­la­ge fern, weil es sich nicht rech­net.

Ob wei­te­re Phan­tas­tik-Anbie­ter mit Absa­gen fol­gen wer­den bleibt abzu­war­ten. Ange­sichts der Tat­sa­che, dass die Mes­se zum Zeit­punkt der Werk­Zeugs-Absa­ge offen­bar bereits ein kom­plett neu­es Kon­zept inklu­si­ve geän­der­ter Stan­d­an­ord­nung ste­hen hat­te, erscheint mir die gan­ze Geschich­te ziem­lich abge­kar­tet und ich ver­mu­te nach wie vor, dass Werk­Zeugs aus­ge­boo­tet wer­den soll­te, eben zu Guns­ten des Dienst­leis­ters LSL.

[Update 16:52 Uhr:] Wie ich soeben erfah­re, ist auch der Ver­lag ohneoh­ren raus.

[Update 16.09.2016, 11:00 Uhr:] Uschi Zietsch und ihr Faby­lon-Ver­lag waren schon 2016 nicht mehr auf der Buch­mes­se Leip­zig, auch sie äußert sich in ihrem Blog kri­tisch:

Und dann, weil Werk­Zeugs öffent­lich / auf FB mit­teilt, 2017 nicht mehr dabei zu sein, tritt Oli­ver Zil­le belei­digt im Bör­sen­blatt kräf­tig nach, mit Behaup­tun­gen, die nicht nur so nicht stim­men kön­nen – wir ken­nen Werk­Zeugs seit vie­len Jah­ren und wis­sen, wie kom­mu­ni­ka­tiv und koope­ra­tiv sie sind -, son­dern man stellt sich auch noch der­art selbst­herr­lich dar, dass man schon fra­gen muss, wohin will Herr Zil­le denn?

Logo Buch­messe Leip­zig Co­py­right Leip­zi­ger Mes­se GmbH

Wortwerke: Buchhandlungen für Bücher von Selbstverlegern und Kleinverlagen

Wortwerke: Buchhandlungen für Bücher von Selbstverlegern und Kleinverlagen

Logo Wortwerke

Und es gibt sie doch, die Buch­händ­ler, die anders den­ken und nicht am Ges­tern kle­ben:

Bei »Wort­wer­ke« han­delt es sich um eine Buch­hand­lung aus Bad Sege­berg, die inzwi­schen über meh­re­re Filia­len ver­fügt (bis­lang lei­der nur in Nord­deutsch­land: Husum und Bre­mer­ha­ven) und die sich auf die Bücher von Selbst­ver­le­gern und Klein­ver­la­gen spe­zia­li­siert haben. Das steht im kras­sen Gegen­satz zum Regel­fall bei deut­schen Buch­händ­lern, die Klein­ver­lags­bü­cher nicht bestel­len wol­len, wenn der Groß­händ­ler sie zwar gelis­tet hat aber nicht direkt lie­fern kann, oder die bei Selbst­ver­le­gern gar nicht erst anfra­gen, weil ihnen das zuviel Auf­wand bedeu­tet. Alles kei­ne Aus­nah­men son­dern nach mei­nen Erfah­run­gen eher die Regel, des­we­gen kann man einen Ansatz wie bei Wort­wer­ke gar nicht hoch genug loben.

Die Betrei­ber schrei­ben auf Wort­wer­ke:

Wir von »Wort­wer­ke« haben uns auf die Prä­sen­ta­ti­on und den Ver­kauf von Büchern selbst­ver­le­gen­der Autoren und Klein­ver­la­gen spe­zia­li­siert.
Bei uns fin­den Sie Wer­ke von Inter­net-Best­sel­lern und Außen­sei­tern, von Debü­t­au­toren und Wie­der­ho­lungs­tä­tern, von  Jung­schrift­stel­lern und »alten Hasen«.
Ob Lie­bes­ro­man oder Fan­ta­sy, Kri­mi oder Sach­buch, Bel­le­tris­tik oder Lese­stoff für die Klei­nen, Kurz­ge­schich­ten­samm­lun­gen oder Fic­tion: Unse­re Rega­le sind voll mit Schät­zen, die pures Lese­ver­gnü­gen ver­spre­chen. Und es ist für jeden etwas dabei.
Doch auch Künst­ler wie Maler, Desi­gner, Bild­hau­er, Töp­fe­rer und Gold­schmie­de fin­den hier eine Platt­form, ihre Wer­ke in Aus­stel­lun­gen zu prä­sen­tie­ren. Das Ange­bot vari­iert von Filia­le zu Filia­le, es lohnt sich also, immer ein­mal wie­der her­ein­zu­schau­en.

Doch das ist nicht alles. In den Filia­len gibt es auch kuli­na­ri­sche Zusatz­an­ge­bo­te, wie Kaf­fee, Tee oder Kuchen, bei denen man in ein »Schmö­ker-Exem­plar« in aller Ruhe hin­ein­se­hen kann. Und abschlie­ßend exis­tiert auch ein Ver­an­stal­tungs­ka­len­der, denn Autoren lesen vor Ort.

Aktu­el­le Infor­ma­tio­nen fin­det man auch auf Face­book.

Bra­vo! Ich hof­fe, dass die­sem äußerst posi­ti­ven Bei­spiel vie­le fol­gen wer­den.

[Update 15:20] Es war dann doch zu schön, um wahr zu sein, denn die Kon­di­tio­nen sind lei­der nicht akzep­ta­bel, wie ich gera­de erfah­re: Es han­delt sich gar nicht um eine Buch­hand­lung im übli­chen Sin­ne, denn die Self­pu­blisher und Ver­la­ge müs­sen dort Reg­al­platz mie­ten. Wird ein Buch im Miet­zeit­raum ver­kauft, erhält man 100% der Erlö­se, wird es das nicht, hat man das Geld in den Wind geschos­sen. Das Pro­blem dabei ist: Wenn man als Klein­ver­lag oder Self­pu­blisher meh­re­re Bücher plat­ziert, die sich aber nicht, oder nur ver­ein­zelt ver­kau­fen, bedeu­te­te das im schlimms­ten Fall meh­re­re hun­dert Euro Ver­lust.

Scha­de, es hät­te so schön sein kön­nen. Das Risi­ko aus­schließ­lich auf den Anbie­ter aus­zu­la­gern mag aus Buch­händ­ler­sicht erstre­bens­wert sein, für alle Anbie­ter abseits von Best­sel­ler­au­toren ist das aber in mei­nen Augen eine ganz mie­se Geschäfts­prak­tik.

Logo »Wort­wer­ke« Copy­right Buch­hand­lung Wort­wer­ke Bian­ca Bol­duan

Kleinverlage und der Buchhandel – Keinen Bock, Bücher zu verkaufen?

Kleinverlage und der Buchhandel – Keinen Bock, Bücher zu verkaufen?

Buchhandlung2

In der ein­ge­schränk­ten schwarz-weiß-Welt­sicht des Buch­han­dels ist die Lage klar. Ama­zon wur­de als das Böse an sich aus­ge­macht und man wird nicht müde, dar­auf hin­zu­wei­sen, dass man dort gefäl­ligst nicht kau­fen soll. Mit teil­wei­se außer­or­dent­lich hane­bü­che­nen Begrün­dun­gen und völ­lig außer Acht las­send, dass der Online­ver­sen­der aus den USA ins­be­son­de­re im Bereich Kun­den­freund­lich­keit die Nase Licht­jah­re weit vor­ne hat. Man ver­sucht die Leser mit so halb­ga­ren Kam­pa­gnen wie »Vor­sicht! Buch!« oder »Buy Local« zu gewin­nen, statt ein­fach bes­ser zu wer­den.

Dass der Slo­gan »Vor­sicht! Buch!« aber auch in ganz ande­rer Hin­sicht stimmt, beweist ein Arti­kel von »Sei­ten­flü­gel«, auf den ich heu­te hin­ge­wie­sen wur­de. Dar­in beklagt man sich kon­kret über einen unwil­li­gen Buch­han­del, der offen­bar nicht die gerings­te Lust hat, Bücher zu ver­kau­fen, sobald sie außer­halb des Main­streams oder der gro­ßen Ver­la­ge lie­gen. Da heißt es:

Wir küm­mern uns nun seit einem Jahr ver­stärkt um unser Buch­pro­gramm, das bis dahin ein Neben­ge­schäft war. Und unse­re Ana­ly­sen der Bran­che sind fatal: Der klas­si­sche Buch­han­del blo­ckiert sich selbst. Ama­zon hat all unse­re Bücher immer auf­ge­nom­men, ange­bo­ten, auf Lager bestellt, damit sie jeder­zeit lie­fer­bar sind. Die Groß­ein­käu­fer des sta­tio­nä­ren Buch­han­dels (KNV, Libri, Umbreit) sind da viel trä­ger, nach­läs­si­ger.

Den Rest des Arti­kel soll­te man sich mal auf der Zun­ge zer­ge­hen las­sen, ins­be­son­de­re die kon­kre­ten Fäl­le, die genannt wer­den. Man kann nur ver­mu­ten, dass vie­le Buch­händ­ler in einem Uni­ver­sum fern ab jeg­li­cher Rea­li­tät leben, ein­ge­ku­schelt in das war­me, wei­che Kis­sen aus jahr­zehn­te­lan­ger Preis­bin­dung und die feh­len­de Not­wen­dig­keit kauf­män­ni­schen Den­kens.

Einen ganz ähn­li­chen Ton schlug neu­lich Joa­chim Kör­ber von der Edi­ti­on Phan­ta­sia auf Ste­glitz­Mind an. Der Arti­kel ist beti­telt mit »Ich habe oft den Ein­druck, dass dem deut­schen Buch­han­del nichts fer­ner liegt, als Bücher zu ver­kau­fen.« Denn auch sei­ne Erfah­run­gen mit Buch­hand­lun­gen sind seit Jah­ren ver­gleich­bar schlecht wie die aus dem oben genann­ten Bei­spiel.

Wir haben anfangs eine Men­ge Geld aus­ge­ge­ben und Adres­sen von Buch­händ­lern beim Bör­sen­ver­ein gekauft, haben Wer­be­ak­tio­nen und Mai­lings gemacht, und die Reso­nanz war gleich null. Ich habe oft den Ein­druck, dass dem deut­schen Buch­han­del nichts fer­ner liegt, als Bücher zu ver­kau­fen.

Auch die­ses Inter­view außerst lesens­wert.

Ich habe hier schon des Öfte­ren Ähn­li­ches behaup­tet, da mir sol­che Infor­ma­tio­nen bereits unter der Hand von Klein­ver­la­gen bzw. deren Mit­ar­bei­tern gesteckt wur­den. Mit der Bit­te, kei­ne Namen zu nen­nen. War­um, kann man sich leicht vor­stel­len. Des­we­gen fin­de ich es umso schö­ner, und über­aus mutig, dass das The­ma jetzt auf die­se Wei­se ein wenig öffent­li­cher gemacht wird. ich habe aller­dings die Befürch­tung, dass die ach so heh­ren Ver­fech­ter der Buch­han­dels­ethik, die es angeht, davon wie­der mal nichts mit­be­kom­men wer­den. Oder es ihnen wei­ter­hin egal ist.

Und wenn man als Klein­ver­le­ger mit vor­han­de­ner ISBN und teu­er bezahl­tem VLB-Ein­trag schon die­se Pro­ble­me hat, dann kann man sich vor­stel­len, wie es Self­pu­blishern geht.

Bild: Buch­hand­lung, aus der Wiki­pe­dia, gemein­frei.

Liste von Indie- und Kleinverlagen – bitte melden!

Liste von Indie- und Kleinverlagen – bitte melden!

Phantanews-LogoIch möch­te hier auf Phan­ta­News eine Lis­te von Klein-, Indie- und Spe­cial Inte­rest-Ver­la­gen bereit­stel­len und pfle­gen. Dabei soll sich die­se Lis­te aus­schließ­lich auf sol­che Ver­la­ge beschrän­ken, die Phan­tas­tik im Pro­gramm haben. Ich hof­fe, dem inter­es­sier­ten Leser (aber auch Autoren) damit eine Infor­ma­ti­ons­quel­le zur Ver­fü­gung stel­len zu kön­nen und den Ver­la­gen eine Mög­lich­keit zu bie­ten, sich zu prä­sen­tie­ren. Die Publi­kums­ver­la­ge brau­chen so etwas nun wirk­lich nicht, die haben Mar­ke­ting­ab­tei­lun­gen und rie­si­ge Wer­be­bud­gets – außer­dem kennt sie ohne­hin jeder. Klein­ver­la­ge sind im Bereich Phan­tas­tik viel akti­ver und inno­va­ti­ver, gehen auch schon­mal Risi­ken ein, des­we­gen haben sie es ver­dient, hier prä­sen­tiert zu wer­den.

Im Moment ist das Gan­ze in einer Ent­ste­hungs­pha­se, das bedeu­tet, es gibt eine Lis­te mit Namen, die auf Detail­sei­ten ver­lin­ken, dort fin­den sich wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Ver­lag sowie ein Link zur Web­sei­te. Spä­ter möch­te ich das erwei­tern, bei­spiels­wei­se um eine Lis­te mit Namen, Gen­res, ange­bo­te­nen Medi­en (Buch, eBook, Hör­buch etc.) und Home­page-Link.

Ich wer­de mir die Infor­ma­tio­nen im Netz zusam­men­su­chen, Ver­la­ge kön­nen aber sehr gern auch pro­ak­tiv auf mich zukom­men, und die rele­van­ten Infor­ma­tio­nen per Mail zur Ver­fü­gung stel­len. Ein paar haben das freund­li­cher­wei­se bereits getan.

Bit­te gebt die­se Infor­ma­ti­on auch an Drit­te und euch bekann­te Klein­ver­le­ger wei­ter!

Wer hier ein­ge­tra­gen wer­den möch­te, schickt mir ent­spre­chende In­for­ma­tio­nen per Email an admin[at]phantanews[dot]de. Bit­te fügt die nach­ste­hen­den In­fos auch tat­säch­lich mit bei, das macht mir das Ein­tra­gen ein­fa­cher. Bit­te nicht wun­dern, wenn es bis zum Er­schei­nen ei­nes Ein­trags ein we­nig dau­ert, ich mach das in Hand­ar­beit und sit­ze ent­ge­gen ande­rer Ver­mu­tun­gen nicht immer auf Arm­län­ge vom Com­pu­ter ent­fernt … :)

An­ga­ben:

Name
Na­mens­zu­satz (oder Slo­gan oder ähn­lich)

Gen­res (also bei­spiels­weise, SF, Fan­tasy, Hor­ror, Steam­punk)
Me­dien (bei­spiels­weise Bü­cher, eBooks, Hör­bü­cher)

Stras­se, Adress­zu­satz (falls vor­han­den), PLZ, Ort

Email­adresse
Te­le­fon­num­mer
Te­le­fax­num­mer (falls vor­han­den)

Home­page-Adres­se

Twit­ter, Face­book, Goog­le Plus (bit­te je­weils die URLs, ali­as Adres­sen)

Be­schrei­bung (ei­nen In­for­ma­ti­ons­text, der eu­ren Ver­lag beschreibt)

Bit­te sen­det auch euer Logo mit, denn auch das kann ich ein­bauen. Bit­te in ei­nem web­taug­li­chen For­mat und nicht so groß, dass ich mei­ne Wand da­mit ta­pe­zie­ren kann… ;)

Ach ja: Bitte weitersagen!

Morgen ist Indiebookday. Schon was davon gehört? Ich auch nicht …

Heu­te ist wie­der so ein Tag … Ich woll­te nicht schon wie­der meckern. Ehr­lich nicht. Aber es tut so weh …

Mor­gen ist »Indie­book­day« (könnt ihr ruhig kurz hinkli­cken, die Sei­te ist mit »über­sicht­lich« schon sehr aus­führ­lich cha­rak­te­ri­siert). Das habe ich soeben eher zufäl­lig her­aus gefun­den. Initi­iert wur­de die Akti­on von mai­risch; der Plan ist, dass man mor­gen, also am 23.03.2013, in eine Buch­hand­lung gehen und dort ein Buch eines Indie-Ver­la­ges kau­fen soll. Dar­über schreibt man dann in den sozia­len Medi­en oder in sei­nem Blog und pos­tet auch ein Bild des gekauf­ten Buches.

Eigent­lich eine gute Idee. Die nur einen Haken hat. Oder zwei. Haken eins: in so gut wie kei­ner mir bekann­ten Buch­hand­lung fin­det man Bücher von Klein- oder Indie-Ver­la­gen aus dem Bereich Phan­tas­tik. Da liegt immer nur das übli­che Publi­kums­ver­lag­pro­gramm pro­mi­nent prä­sen­tiert rum – und in den Rega­len dann die Titel, die ent­we­der schon älter sind, oder bei denen die Her­aus­ge­ber es ver­säumt haben, genug Koh­le abzu­drü­cken, um auf den Prä­sen­tier­tel­ler zu kom­men.

Haken zwei: Es gibt einen Blog­bei­trag zum The­ma »was ist eigent­lich ein Indie-Ver­lag?«. Damit der dum­me Kun­de nicht aus Ver­se­hen was von einem nicht-Indie kauft, lie­fert man in dem Arti­kel gleich eine Lis­te sol­cher Ver­la­ge. Seht es euch ruhig mal an. Und man stellt groß­äu­gig und vol­ler Stau­nen fest, dass da die Phan­tas­tik nicht statt­fin­det. Gar nicht. Nada. Nien­te. Wo sind bei­spiels­wei­se Feder & Schwert, Wur­dack, Tors­ten Low, Atlan­tis, Aca­bus, Faby­lon (Lis­te erhebt kei­ner­lei Anspruch auf Voll­stän­dig­keit!) und die gan­zen andern klei­nen, unab­hän­gi­gen Ver­la­ge, die sich – im Gegen­satz zu den Publi­kums­ver­la­gen mit ihrem Main­stream-Kram – um die deut­sche Phan­tas­tik bemü­hen? Oder muss man die etwa gar nicht lis­ten, weil die sowie­so in den aller­meis­ten Buch­hand­lun­gen nicht aus­lie­gen? Bleibt wohl wie­der mal nur, sein Indie-Buch bei Ama­zon zu erwer­ben, oder was?

Oder ist Phan­tas­tik mal wie­der nicht »anspruchs­voll« genug und es dür­fen nur lite­ra­risch hoch­wer­ti­ge Indies gekauft wer­den?

Das darf doch alles gar nicht wahr sein!

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Logo Indie­book­day Copy­right mai­risch (ver­mut­lich, stand nicht dran)

Jürgen Eglseer startet Amrûn – Marktplatz für Kleinverlage und Selbstverleger

Jür­gen Egl­se­er ist dem an Phan­tas­tik Inter­es­sier­ten (nicht nur) im Web sicher­lich kein Unbe­kann­ter, denn er hob bereits im jahr 2001 das Rezen­si­ons­por­tal Fic­tion­fan­ta­sy aus der Tau­fe, war auch davor bereits in Sachen Fan­zines umtrie­big und lie­fert mit dem Maga­zin PHANTAST regel­mä­ßig kom­pe­ten­ten Lese­stoff für Freun­de des Gen­res.

Genau die­ser Jür­gen Egl­se­er hat  nun die die Web­sei­te »Amrûn« ins Leben geru­fen, dort kann man Bücher kau­fen. Das wäre an sich zwar schon eine Mel­dung wert, aber es hat etwas Beson­de­res damit auf sich: denn die­se Buch­platt­form ver­kauft kei­ne Mas­sen­wa­re von Publi­kums­ver­la­gen, son­dern Bücher von Self­pu­blishern und Klein­ver­la­gen. Dazu kann ich eigent­lich nur eins sagen:

Was für eine groß­ar­ti­ge Idee!

Die Kon­di­tio­nen für die Selbst­ver­le­ger wie für die Kun­den sind mehr als freund­lich und auf den ers­ten und zwei­ten Blick sieht das bereits deut­lich bes­ser aus, als die unför­mi­gen und uner­go­no­mi­schen Platt­for­men der soge­nann­ten »Pro­fis«, die ich mir in den letz­ten Tagen für mei­ne Kurz­tests so ange­se­hen habe. Der­zeit befin­det sich die Sei­te noch im Auf­bau, aber es wer­den stän­dig neue Inhal­te hin­zu­ge­fügt.

Der Ablauf ist wie folgt: man bestellt ein Buch und sobald das Geld via Vor­kas­se oder Pay­Pal ein­ge­gan­gen ist, wird der Ver­lag oder Self­pu­blisher infor­miert und der ver­schickt dann an den Kun­den. Inner­halb Deutsch­lands por­to­frei, in ande­re euro­päi­sche Län­der fal­len drei Euro Ver­sand­kos­ten an. Ein­fa­cher geht’s kaum.

Der­zeit fin­det man übri­gens noch kei­ne eBooks auf Amrûn, weil man sich vor­erst auf Print­bü­cher beschrän­ken möch­te, aller­dings wird das für die Zukunft nicht kate­go­risch aus­ge­schlos­sen.

Also: nix wie hin!

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Portal für Buchhändler und Kleinverlage

Logo Pro BuchhandelVom Arca­num Fan­ta­sy-Ver­lag erreich­te uns der Hin­weis auf eine neue Web­sei­te unter der Adres­se www.pro-buchhandel.de. Ziel des Por­tals ist es, Klein­ver­la­ge und Buch­händ­ler mit­ein­an­der in Kon­takt zu brin­gen. Auf der Sei­te wird erläu­tert:

Was ist der Sinn die­ser Web­site?

Klei­ne Ver­la­ge und Kleinst­ver­la­ge haben oft ein Pro­blem: Die Anbin­dung an den Buch­han­del ist schwie­rig erfolg­reich zu gestal­ten, denn allein der Anschluss an ein oder meh­re­re Bar­sor­ti­men­te genügt nicht, damit ein Buch auch bestellt wird. Auch, wenn das Inter­net erst die Exis­tenz­grund­la­ge für vie­le Klein­ver­la­ge geschaf­fen hat, so ist die Anbin­dung an den Buch­han­del doch ein wich­ti­ger, wahr­schein­lich sogar der wich­tigs­te Punkt für einen erfolg­rei­chen Klein­ver­lag.

Buch­hand­lun­gen auf der ande­ren Sei­te haben eben­falls oft Pro­ble­me. Genannt sei­en hier bei­spiel­haft Liqui­di­täts­pro­ble­me, da Bar­sor­ti­men­te im Vor­aus bezahlt wer­den müs­sen und somit drin­gend benö­tig­tes Kapi­tal gebun­den wird, sowie die Fra­ge nach attrak­ti­ven Ange­bo­ten oder Extras, die Kun­den in die Buch­hand­lung zie­hen könn­ten. […]

Ein wie ich fin­de sehr sinn­vol­les Pro­jekt.