PASSENGERS

PASSENGERS

PAS­SEN­GERS – Bun­des­start 04.01.2017

Es ist na­tür­li­ch leicht, den Nor­we­ger Mor­ten Tyld­um als Aus­nah­me­re­gis­seur zu be­zeich­nen. Selbst­ver­ständ­li­ch auch des­we­gen, weil je­der jun­ge Re­gis­seur, der über ein Mul­ti-Mil­lion-Dol­lar-Bud­get ver­fü­gen darf, sich dies ir­gend­wie er­ar­bei­ten ha­ben muss. Mor­ten Tyld­um hat spä­te­stens mit HEAD­HUN­TERS be­reits welt­weit für Auf­merk­sam­keit ge­sorgt. Al­ler­dings mus­s­te be­reits sein Nach­fol­ge­film IMI­TA­TI­ON GAME schon wie­der ei­ni­ge be­rech­ti­ge Prü­gel ein­stecken, weil es die Ge­schich­te um die Per­son Alan Tu­ring und der Ent­wick­lung sei­nes Com­pu­ters nicht im Ge­ring­sten ern­st nahm. Das lag na­tür­li­ch am Dreh­buch, denn in­sze­niert war IMI­TA­TI­ON GAME ta­del­los, aber als Ver­ant­wort­li­cher wird stets der Re­gis­seur her­an­ge­zo­gen. Es ist sein Film. Es sei denn die Pro­du­zen­ten hei­ßen Mi­cha­el Bay oder Guil­ler­mo del Toro. Doch bei PAS­SEN­GERS tappt Tyld­um in die­sel­be Fal­le: ein nicht ganz aus­ge­go­re­nes Dreh­buch.

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ROGUE ONE

ROGUE ONE

Wei­test­ge­hend spoiler­frei

Wer hät­te es für mög­li­ch ge­hal­ten? STAR WARS mit völ­lig neu­en As­pek­ten.

Ex­kur­si­on in die Ver­gan­gen­heit: Ich habe STAR WARS so­wie die bei­den Fol­ge­fil­me ge­se­hen und war für im­mer ge­flasht (ich war SF-be­ses­sen und zwölf Jah­re alt, als ich Epi­so­de IV zum er­sten Mal im Kino sah, da­na­ch kam jede Hil­fe zu spät). Si­cher, aus der heu­ti­gen Zeit be­trach­tet müss­te man ei­gent­li­ch zu­ge­ben, dass das viel­leicht stel­len­wei­se ein we­nig flach da­her kam. Holz­schnitt­ar­ti­ge Cha­rak­te­re. Dia­lo­ge, die kei­nen Preis ge­win­nen wür­den. Aber da­mals war all das aus vie­len Grün­den eine Of­fen­ba­rung. Die Ef­fek­te, die Ide­en, die Um­set­zung, al­les auf der Lein­wand, die das grö­ßer, epi­scher er­schie­nen ließ. A NEW HOPE war zwei­fel­los in vie­len As­pek­ten ein Mei­len­stein der Ki­no­ge­schich­te. Das kann man nicht zu­letzt dar­an er­mes­sen, dass STAR WARS noch heu­te, fast 40 Jah­re spä­ter, so prä­sent ist, wie Ende der 70er, die De­signs nicht lä­cher­li­ch aus­se­hen, wie es bei so ziem­li­ch je­dem an­de­ren SF-Film aus der Zeit der Fall ist. Da­mit reiht es sich in Stof­fe ein, die im­mer wie­der re­pe­tiert und neu in­ter­pre­tiert wer­den. Bei­spiels­wei­se Fran­ken­stein, Ro­bin Hood, Sher­lock Hol­mes, grie­chi­sche Sa­gen, oder Shake­speares Ge­schich­ten.

Was? Habe ich ge­ra­de die Drei­stig­keit be­ses­sen, STAR WARS in ei­nem Satz mit Shake­speare zu nen­nen? Höre ich die Feuil­le­ton-Schrei­ber heu­len? Gut so. Heult ru­hig. Hier geht es um Pop­kul­tur, da­von hab ihr kei­ne Ah­nung. Üb­ri­gens war auch Shake­speare zu sei­ner Zeit ver­lach­te Pop­kul­tur. Denkt mal drü­ber nach.

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Das ist ja gar keine Science Fiction! – Ein Kommentar

Das ist ja gar keine Science Fiction! – Ein Kommentar

Ich habe es über die Jah­re im­mer wie­der mal ver­nom­men, zu­mei­st von al­tern­den SF-»Fans«, die laut­stark die An­sicht ver­tre­ten, dass selbst­ver­ständ­li­ch »frü­her al­les bes­ser war, und das doch al­les kei­ne Sci­en­ce Fic­tion sei«. Frü­her, das ist ein nicht ganz ge­n­au zu be­zif­fern­der Zeit­raum, aber eben nicht heu­te. Aber ich schwei­fe ab. Was habe ich ge­n­au ver­nom­men? Die zu­mei­st auf­ge­bracht vor­ge­tra­ge­ne The­se, dass dies und je­nes, oft Pop­kul­tur, in Wirk­lich­keit gar kei­ne Sci­en­ce Fic­tion sei, son­dern nur … ir­gend so ein Mist. Je nach Al­ter (es sind nach mei­ner Be­ob­ach­tung tat­säch­li­ch über­wie­gend die äl­te­ren SF-An­hän­ger), Gei­stes­zu­stand und Fa­na­tis­mus­le­vels des Vor­tra­gen­den wird ver­schie­de­nen Spiel­ar­ten der SF pau­schal ab­ge­spro­chen, tat­säch­li­ch Sci­en­ce Fic­tion zu sein, in den mei­sten Fäl­len ohne in­halt­li­che Be­grün­dung, son­dern nur mit ir­gend­wel­chen ha­stig vor­ge­tra­ge­nen Schimpf­wor­ten, oder schwumm­ri­gen Schein­ar­gu­men­ten, die we­nig durch­dacht er­schei­nen. Ger­ne vor­ne­weg kri­ti­siert im­mer wie­der mal STAR WARS, heut­zu­ta­ge nimmt man sich be­vor­zugt die di­ver­sen Spiel­ar­ten des Su­per­hel­den-Gen­res vor, aber so­gar der Er­for­schungs- und Ent­deckungs­se­rie STAR TREK wird ab­ge­spro­chen, tat­säch­li­ch SF zu sein. Weil? We­gen!

War­um? Die Be­grün­dun­gen sind oft schwur­be­lig, fu­ßen aber nicht sel­ten auf der mit zahl­rei­chen Aus­ru­fe­zei­chen vor­ge­brach­ten The­se, dass »das al­les« nur »Fan­ta­sy« sei, und mit Wis­sen­schaft nichts zu tun habe. Und schließ­li­ch habe das Gen­re Sci­en­ce Fic­tion die »Wis­sen­schaft« im Ti­tel und müs­se des­we­gen auf ir­gend­wel­chen wis­sen­schaft­li­chen Grund­la­gen be­ru­hen.

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STAR TREK BEYOND – Another Fine Day in The Fleet

STAR TREK BEYOND – Another Fine Day in The Fleet

Star Trek Beyond Poster

Kann Spu­ren von Spoi­lern ent­hal­ten. Die­se Be­spre­chung ba­siert auf der eng­lisch­spra­chi­gen Ver­si­on.

Von der Fünf­jah­res­mis­si­on der USS En­t­er­pri­se sind be­reits drei Jah­re ver­gan­gen, und man merkt Schiff und Crew Er­mü­dungs­er­schei­nun­gen an. Ins­be­son­de­re Cap­tain Ja­mes T. Kirk scheint die Fa­xen nach den Jah­ren im All fern ab von Zu­hau­se dicke zu ha­ben. Aber auch Spock sucht nach neu­en Auf­ga­ben und sieht die eher auf New Vul­kan, um sein Volk zu un­ter­stüt­zen, als wei­ter­hin im Tie­f­raum auf ei­nem Ster­nen­schiff. Doch bei ei­nem Zwi­schen­stopp auf der Raum­sta­ti­on Yorktown (RAUM­STA­TI­ON! – man muss das in Groß­buch­sta­ben schrei­ben) er­gibt sich eine Auf­ga­be, für de­ren Lö­sung die En­t­er­pri­se das ein­zig sinn­vol­le Schiff weit und breit ist. So weit, so grund­sätz­li­ch be­kannt ist der Be­ginn die­ses Plots. Aber was dann kommt, ist al­les an­de­re als be­kannt.

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10 CLOVERFIELD LANE

10 CLOVERFIELD LANE

Poster 10 Cloverfield Lane10 CLOVER­FIELD LANE – Bun­des­start 31.03.2016

Also, was ist 10 CLOVER­FIELD LANE? Der Trai­ler war ein ty­pi­sches Pro­dukt für eine J.J. Ab­rams-Pro­duk­ti­on. Ab­strakt, viel­ver­spre­chend und, man muss ehr­li­ch sein, nichts­sa­gend. Als der er­ste Trai­ler von 10 CLOVER­FIELD LANE über die Lein­wän­de flat­ter­te, da wa­ren Fan und Ci­ne­ast glei­cher­ma­ßen ver­wirrt, aber eben­so an­ge­fixt. Wird es ein Pre­quel, eine Fort­set­zung, oder eine ganz ei­ge­ne Ge­schich­te? Nicht ganz, da­für wur­de das Wort Clover­field in der Wer­be­pha­se zu sehr her­vor­ge­ho­ben. Was das Rät­sel­ra­ten nur noch span­nen­der mach­te.

Was ist also 10 CLOVER­FIELD LANE wirk­li­ch? Man kann es nicht sa­gen, ohne die My­ste­ri­en dar­in er­wäh­nen zu müs­sen.

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BATMAN v SUPERMAN – DAWN OF JUSTICE

BATMAN v SUPERMAN – DAWN OF JUSTICE

PromoposterBVS

BAT­MAN v SU­PER­MAN: DAWN OF JU­STI­CE – Bun­des­start 24.03.2016

Er ist so et­was wie der Heils­brin­ger für War­ner und DC, schließ­li­ch hat Zack Sny­der mit WATCH­MEN ei­nen der be­ein­drucken­sten Su­per­hel­den­fil­me in­sze­niert, und mit 300 eine völ­lig neue Te­sto­ste­ron-Ebe­ne er­schaf­fen. Nun war MAN OF STEEL nicht der ge­wünsch­te An­schluss an das Mar­vel-Ci­ne­ma­tic-Uni­ver­se ge­wor­den. Fans und Kri­ti­ker wa­ren sel­te­ner glei­cher­ma­ßen ge­spal­ten. Aber War­ner hielt an Sny­der fest, denn Mil­li­ar­den Dol­lars wer­den mit Su­per­hel­den­fil­men ver­dient, da kann die In­iti­al­zün­dung für DC nicht so weit weg sein. Zu­dem ist Sny­der mit sei­nem Stil so weit von den Ge­fäl­lig­kei­ten ei­nes Joss Whe­donMAN OF STEEL ent­fernt, dass DC in sei­nem ei­ge­nen fil­mi­schen Uni­ver­sum Mar­vel durch­aus nicht mehr hin­ter­her he­cheln muss. Fort­an ist Sny­der auch Pro­du­zent bei künf­ti­gen Fil­men. Acht sind be­reits in Vor­pro­duk­ti­on, SUICI­DE SQUAD be­reits in Nach­be­ar­bei­tung. Man kann nur hof­fen, dass die Rech­nung auf­geht.

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DIE BESTIMMUNG – ALLEGIANT

DIE BESTIMMUNG – ALLEGIANT

PosterAllegiantTHE DI­VER­GENT SE­RIES: AL­LEGI­ANT – Bun­des­start 17.03.2016

Mit den Aus­nah­men von DER PATE II und DAS IM­PE­RI­UM SCHLÄGT ZU­RÜCK sind die zwei­ten Tei­le ei­ner Tri­lo­gie im­mer das un­ge­lieb­te Kind. Zum ei­nen müs­sen sie die Er­war­tungs­hal­tung aus dem er­sten Teil er­fül­len, aber dazu noch eine das In­ter­es­se hal­ten­de Brücke zum Ab­schluss bil­den. Doch in den letz­ten Jah­ren hat sich noch et­was viel Schreck­li­che­res in den Pro­duk­ti­ons­bü­ros für den Ki­no­gän­ger ent­wickelt. Es ist die Auf­tei­lung des letz­ten Tei­les in zwei ein­zel­ne Fil­me. Zu­ge­ge­ben, es hat bei HAR­RY POT­TER noch funk­tio­niert, aber auch Sinn ge­macht. Nie­mand woll­te nach zehn Jah­ren ein­fach so schnell Ab­schied vom Zau­ber­lehr­ling neh­men, noch dazu gab das Ur­sprungs­ma­te­ri­al die­ser Auf­tei­lung durch­aus Recht. Aber schon bei der fol­gen­den TWI­LIGHT SAGA war die ei­gent­li­che Idee hin­ter die­sem Vor­ge­hen durch­schaut, und als rei­ne Geld­schnei­de­rei ent­larvt.

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DIE 5. WELLE

DIE 5. WELLE

Poster Die 5. WelleTHE 5th WAVE – Bun­des­start 14.01.2016

Vor­sicht, Buch! Die­se an­der­wei­tig ver­wen­de­te Kam­pa­gne soll­te all­mäh­li­ch auch im Kino an­ge­wen­det wer­den, wenn sich un­be­darf­te Ki­no­gän­ger ein­fach ein­mal ei­nen an­ge­neh­men Film­abend gön­nen möch­ten. Denn ei­nen schlech­ten Ein­druck macht DIE 5. WEL­LE vor­ab nicht. Der Trai­ler ver­spricht viel, was der Film auch hält. Mit Chloë Gra­ce Mo­retz an der Spit­ze wird eine Rei­he at­trak­ti­ver, aber auch ta­len­tier­ter, Jung­schau­spie­ler prä­sen­tiert. Und Re­gis­seur J Blake­son hat mit sei­nem Erst­ling DIE ENT­FÜH­RUNG DER ALI­CE CREED or­dent­li­ch vor­ge­legt. Span­nungs­ki­no mit Ali­en-In­va­si­on, das lässt man sich ger­ne ge­fal­len. Wenn man es dann auch be­kommt. Doch zu­er­st muss der ge­neig­te Zu­schau­er eine schwe­re Hür­de mei­stern. DIE 5. WEL­LE ba­siert auf dem er­sten Band ei­ner Ju­gend­buch-Tri­lo­gie.

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Ein höchst subjektiver Bericht: Die erste German Comic Con …

Ein höchst subjektiver Bericht: Die erste German Comic Con …

Logo German Comic Con… fing so rich­tig schlimm an. Der Stau auf der Au­to­bahn war furcht­bar. Ich woh­ne wirk­li­ch nicht weit weg, aber ich habe mehr als eine Stun­de al­lein in dem Stau für die Park­plät­ze ge­stan­den. Da kann der Ver­an­stal­ter nichts da­für, ich weiß, aber das war schlimm. Dann im ei­si­gen Wind zur Hal­le lau­fen … kei­ne Bus­se, wie bei an­de­ren Mes­sen. Nein, die Mes­se Dort­mund ist wirk­li­ch mies.
Dann war ich im Vor­feld als Pres­se zwar ge­mel­det, und zwar als Er­satz für den Herrn Holz­hau­er, aber ich be­kam kei­ner­lei In­fos per Mail. Nichts. Null. Auch eine An­fra­ge zwei Tage vor­her wur­de nicht be­ant­wor­tet. (Anm. d. Red: der Herr Holz­hau­er hat­te auch mehr­fach an­ge­fragt und eben­falls kei­ner­lei Ant­wor­ten be­kom­men. Pro­fes­sio­nell geht an­ders.)
Ich lief also mit zwei aus­ge­druck­ten Emails an der ca. zwei Ki­lo­me­ter lan­gen Schlan­ge vor­bei. Ja, man hat rich­tig ge­le­sen, die bra­ven Fan­ta­sy- und Co­mi­clieb­ha­ber stan­den in Zwei­er­rei­he und war­te­ten auf Ein­lass durch ex­akt ei­nen Ein­gang. Der sich dann nicht als der her­aus­stell­te, in den wir muss­ten. Aber wo­hin wir soll­ten, wuss­te da auch nie­mand.

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STAR WARS: DAS ERWACHEN DER MACHT

STAR WARS: DAS ERWACHEN DER MACHT

Poster The Force AwakensSTAR WARS: THE FORCE AWA­KENS – Bun­des­start 17.12.2015

Nun ist es also voll­bracht. Vie­len Film­freun­den und Fans wird lan­ge ein Lä­cheln im Ge­sicht blei­ben. Feuil­le­to­ni­sten kön­nen wie­der über welt­frem­de Men­schen schrei­ben, die sich eine Er­satz­re­li­gi­on ge­schaf­fen ha­ben. Doch die­se be­son­ders in Deutsch­land im­mer wie­der selbst­er­nann­ten Kri­ti­ker für die Ver­nunft wer­den merk­li­ch we­ni­ger. Lang­sam er­kennt man an, dass KRIEG DER STER­NE kei­ne Spin­ne­rei ist, oder war, son­dern ein kul­tur­hi­sto­ri­sches Phä­no­men. Als Ste­ven Spiel­berg mit DER WEI­SSE HAI so­zu­sa­gen den Block­bu­ster er­fand, da wur­de der Weg frei für das al­les über­la­gern­de Main­stream-Kino. Tent­po­les, Zelt­stan­gen, wie man in der Bran­che sagt. Ein Film der so kon­zi­piert ist, dass ein die größ­te Band­brei­te an Zu­schau­ern an­spre­chen­der Er­folg die klei­ne­ren und ris­kan­te­ren Pro­duk­tio­nen ei­nes Stu­di­os fi­nan­zi­ell mit auf­fan­gen konn­te. Vor KRIEG DER STER­NE 1977 wuss­te man das noch nicht. Erst nach­dem das viel­fach ab­ge­lehn­te Pro­jekt von Ge­or­ge Lu­cas  schließ­li­ch in die Ki­nos kam.

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DAS ERWACHEN DER MACHT – Schwer subjektive Betrachtungen zu einem Sternenkrieg

DAS ERWACHEN DER MACHT – Schwer subjektive Betrachtungen zu einem Sternenkrieg

Poster The Force AwakensDAS ER­WA­CHEN DER MACHT – deut­scher Ki­no­start am 17.12.2015

Vor­be­mer­kung: Das hier ist kei­ne Film­be­spre­chung im üb­li­chen Sin­ne. Da­für ga­ran­tiert völ­lig spoiler­frei.

Im Jahr 1978 lief STAR WARS Epi­so­de IV im Kino, die heu­te als A NEW HOPE be­kannt ist. Ich war da­mals zwölf Jah­re alt, und auch, wenn ich vor­her be­reits SF-Fan ge­we­sen war (und des­we­gen ex­trem heiß auf den Film), än­der­te sich mit STAR WARS al­les, da­na­ch war ich nicht mehr zu re­so­zia­li­sie­ren, was Un­ter­hal­tung an­ging. Die da­na­ch fol­gen­den Epi­so­den wa­ren ein wich­ti­ger Teil mei­ner Ju­gend und ha­ben mich nach­hal­tig ge­prägt. Seit­dem hat STAR WARS mein Le­ben nie mehr wirk­li­ch ver­las­sen, ir­gend­was war im­mer, sei­en es Rol­len­spie­le (wie das le­gen­dä­re D6-Sy­stem von West End Ga­mes), die zahl­lo­sen Ro­ma­ne aus der Rei­he, die heu­te »Le­gends« heißt, weil Lu­cas­Film das Ex­pan­ded Uni­ver­se (glück­li­cher­wei­se) weg­ge­boxt hat, oder das MMO THE OLD RE­PU­BLIC.

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Philip P. Peterson – PARADOX – Gewinner des Kindle Storyteller Awards

Philip P. Peterson – PARADOX – Gewinner des Kindle Storyteller Awards

Cover ParadoxMit Phil­ip P. Pe­ter­sons PA­RA­DOX hat ein Sci­en­ce Fic­tion-Ro­man hat den Kind­le Sto­ry­tel­ler Award ge­won­nen. Das freut na­tür­li­ch ins­be­son­de­re des­we­gen, weil die SF in et­li­chen mir be­kann­ten Buch­hand­lun­gen in­zwi­schen äu­ßer­st stief­müt­ter­li­ch be­han­delt wird, sprich: man ent­spre­chen­de Li­te­ra­tur zwi­schen Vam­pirschmonz und Ro­man­ta­sy fast nicht mehr fin­det.

Da freut man sich na­tür­li­ch über die Aus­zeich­nung ei­nes Ro­mans aus eben je­nem Gen­re umso mehr, auch wenn es um die Ver­lei­hung zahl­lo­se My­then und Ge­mot­ze gibt, de­ren Wahr­heits­ge­halt man schwer bis nicht nach­voll­zie­hen kann. Aber wen in­ter­es­siert das, wenn das Buch le­sens­wert ist. Ist es das denn?

Hin­weis: Die nach­fol­gen­de Be­spre­chung ent­hält Spoi­ler. Zum ei­nen, weil der Wer­be­text wel­che ent­hält. Zum an­de­ren we­gen des En­des, aber das ist ein eher klei­ner.

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