»Ich werde Pilot. Der Beste in der Galaxis.«: SOLO – A STAR WARS STORY

nahezu 100% spoil­er­frei

Der zweite Film nach ROGUE ONE »außer der Rei­he«, also jen­seits der Sky­walk­er-Saga, dreht sich um eine der beliebtesten Fig­uren aus dem STAR WARS-Uni­ver­sum über­haupt, wenn es nicht sog­ar die beliebteste ist: Han Solo, den Schurken mit dem Herzen aus Gold.

Doch eben weil diese Fig­ur so beliebt ist, und der zen­trale Punkt dafür sicher­lich dessen Darstel­lung durch den Schaus­piel­er Har­ri­son Ford war, regten sich im Vor­feld bei vie­len Zweifel, ob ger­ade diese Fig­ur in SOLO – A STAR WARS STORY ein­fach so von jemand anderem dargestellt wer­den kann. Zudem Alden Ehren­re­ich zwar vom Typ her ähn­lich ist, aber eben nicht wie der junge Ford aussieht.

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Produziert von denselben Personen, die John Wicks Hund erschossen haben

Produziert von denselben Personen, die John Wicks Hund erschossen haben

Weit­ge­hend spoil­er­frei

Der erste DEADPOOL war ein absoluter Über­raschungser­folg, und das trotz der Freiga­be ab 16. Das machen Stu­dios nor­maler­weise nicht so gerne, weil man dann die Com­ic-affine Ziegruppe ab 12 außen vor hat, was sich meist neg­a­tiv auf die Ein­spiel­ergeb­nisse nieder­schlägt. Den­noch zeigte der erste Teil, dass man trotz­dem einen Riesen­er­folg lan­den kann – wenn man sich nur Mühe gibt, und damit eben die erwach­senere Ziel­gruppe ins Kino bekommt.

Doch man muss sich natür­lich immer fra­gen: Wer­den die Mach­er in der Lage sein, die Num­mer in DEADPOOL 2 nochmal durchzuziehen? Denn die ganzen Gags wie das Durch­brechen der vierten Wand oder Seit­en­hiebe auf Genre und Pop­kul­tur kön­nen bei einem nicht-Ori­gin-Film schw­er­lich nochmal über zwei Stun­den tra­gen. Oder doch?

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AVENGERS: INFINITY WAR

AVENGERS: INFINITY WAR

Um Asgards Willlen, wie soll man den diesen Film besprechen ohne zu spoil­ern? Ich will es mal ver­suchen …

So etwas wie das, was Mar­vel und Dis­ney in den ver­gan­genen zehn Jahren getan haben, ist in dieser Form noch nie gemacht wor­den. Sich­er gab es schon Film­rei­hen, und auch deut­lich lan­glebigere als das Mar­vel Cin­e­mat­ic Uni­verse, aber mal waren es lose zusam­men­hän­gende Einzelfilme wie JAMES BOND, oder es ging eigentlich nur um einen Pro­tag­o­nis­ten wie bei HARRY POTTER – und diese Film­rei­he war let­z­tendlich durch die Romane vorgegeben.

Aber zehn Jahre lang 20 Filme (und Fernsehse­rien) als Orig­i­nal­con­tent zu pro­duzieren, die alle im sel­ben Uni­ver­sum han­deln und irgend­wie zusam­men­hän­gen, sog­ar so schräge wie die um einen sprechen­den Waschbären, und die dann in dieser Form in AVENGERS: INFINITY WAR kul­minieren zu lassen, das ist ein Werk, dem ich nur Achtung zollen kann. Nach dem Betra­cht­en von INFINITY WAR sog­ar noch mehr, denn hier bekommt man deut­lich mehr geboten, als nur Super­helden-Gek­loppe.

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READY PLAYER ONE FTW!

READY PLAYER ONE FTW!

+++ Spoil­er­frei +++

Wenn man einen Film macht, der die 80er Jahre und deren Pop­kul­tur in zahllosen Facetten abfeiert, dann kann man ver­mut­lich keinen besseren Regis­seur für eine Umset­zung find­en, als einen der­jeni­gen, der genau diese 80er im Kino mit definiert hat: Steven Spiel­berg.

Angesichts dessen wun­dert es auch ver­mut­lich nie­man­den, dass Spiel­berg sich nach dem großen Über­raschungser­folg von Ernie Clines‹ Roman READY PLAYER ONE die Rechte an ein­er Ver­fil­mung gesichert hat, denn sich­er hat er die Möglichkeit­en erkan­nt, die dieses Buch bietet: Zum einen all die Nerds aus den Jahren nos­tal­gisch ins Kino zu bekom­men, zusät­zlich holt man noch Com­put­er­spiel­er ab, und als Sah­ne­häubchen ist der Streifen auch für Per­so­n­en inter­es­sant, die erst deut­lich nach den 80ern geboren wur­den, denn er hat eine eigen­ständi­ge Hand­lung, weit über das Abfeiern der dama­li­gen und heuti­gen Pop­kul­tur hin­aus.

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STARGATE ORIGINS: Was soll das denn?

STARGATE ORIGINS: Was soll das denn?

Die Rechtein­hab­er hin­ter dem STAR­GATE-Fran­chise (also MGM) müssen irgend­was Schlecht­es im Kaf­fee gehabt haben. Sie kündi­gen STARGATE ORIGINS als Web­serie an, also mit Episo­den in Häp­pchen von zehn bis 15 Minuten, die auf ein­er eige­nen Web­seite gezeigt wer­den. Und das anlässlich des 20-jähri­gen Fernse­hju­biläums der Kult­serie STARGATE SG-1. Da hätte man sich als Fan trotz des merk­würdi­gen For­mats freuen kön­nen.

Allerd­ings nur so lange, bis man sich das tat­säch­lich ansieht, denn das, was die Mach­er da geliefert haben wirkt wie anlässlich des Jubiläums schnell und vor allem nicht beson­ders pro­fes­sionell zusam­mengeschus­tert. Da mir schon die Häp­pchen­dar­re­ichung ordentlich auf die Ner­ven ging hat­te ich gewartet bis alle Fol­gen am Stück vor­liegen, um mir das anzuse­hen.

STARGATE ORIGINS ist ein Pre­quel. Es geht um den Pro­fes­sor, der in den 1930ern in Ägypten das Star­gate find­et und erforscht, sowie um seine Tochter Cather­ine (die ken­nt man aus dem Kinofilm). Weit­er­hin geht es natür­lich um Nazis. Und um Goa’uld, auf die man auf einem frem­den Plan­eten trifft, nach­dem man das Ding aktiviert bekommt.

Die ver­mut­lich pein­lich­ste Goa’uld aller Zeit­en (und das will was heißen)

Die Sto­ry ist so hanebüchen wie das Drehbuch, das Schaus­piel bis auf einzelne Aus­nah­men eben­so schlecht wie die Spezial­ef­fek­te – und ger­ade bei let­zteren müssten sie doch aus einem reich­halti­gen Fun­dus schöpfen kön­nen? Noch nicht mal für leuch­t­ende Goa’uld-Augen war Geld da, die wur­den mit pein­lichen Kon­tak­tlin­sen hergestellt. Das ganze wirkt tat­säch­lich wie eine Fan-Web­serie, vielle­icht auf einem min­i­mal höheren Pro­duk­tion­s­stan­dard, aber eben nur min­i­mal. Die Ausstat­tung ist okay, was die Baut­en ange­ht, aber schon bei den Kostü­men habe ich Cos­play­er gese­hen, die deut­lich ela­bori­ert­ere Klam­ot­ten tru­gen.

Die Hand­lungsträger stolpern durch eine Sto­ry die wirkt, als sei sie mal schnell aus üblichen Ver­satzstück­en zusam­mengek­löp­pelt wor­den, weil man den Fans zum Jubiläum irgend­was vorset­zen muss – und für dieses Jubiläum kam das Ganze dann auch noch zu spät.

Mit diesem Mach­w­erk und dessen Präsen­ta­tions­form haben sich die Rechtein­hab­er hin­ter STARGATE keinen Gefall­en getan, denn man merkt in jed­er Minute, dass das schnell und lieb­los zusam­mengestop­pelt wurde. Da half auch Con­nor Trin­neer (ENTERPRISE) als Pro­fes­sor Lang­fort nicht mehr, der spielte ohne­hin nur eine Neben­rolle.

Keine Sehempfehlung, das Ganze ist eine Frech­heit. Wer gibt mir die ver­schwen­dete Leben­szeit zurück?

Pro­mo­fo­tos Copy­right MGM Stu­dios und Star­gate Com­mand

STAR WARS Episode VIII – DIE LETZTEN JEDI – spoilerfrei

STAR WARS Episode VIII – DIE LETZTEN JEDI – spoilerfrei

Dass DAS ERWACHEN DER MACHT mir gut gefall­en hat, habe ich damals in ein­er Besprechung deut­lich gemacht. Klar hat­te der gewisse kleinere Schwächen, das war aber auch kein Wun­der, denn er musste den Spa­gat schaf­fen, das Alte mit dem Neuen zusam­men zu führen, und das gle­ich in mehrfach­er Hin­sicht. Er musste die Sto­ry­line der alten Filme beacht­en, aber den­noch genug Frisches bieten, um nicht altertüm­lich zu wirken und neue Fans zu gewin­nen. Und das hat er getan.

Damals sagte ich, dass sie bei Episode VII noch Welpen­schutz hat­ten und beim Näch­sten, von dem damals noch nie­mand wusste, dass er THE LAST JEDI heißt, eine gewaltige Schippe wür­den drau­fle­gen müssen.

Und – beim Kessel Run! – die haben ganze Last­wa­gen­ladun­gen Schip­pen draufgelegt.

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Lesempfehlung: Adrian Tchaikowsky – CHILDREN OF TIME

Lesempfehlung: Adrian Tchaikowsky – CHILDREN OF TIME

Auch wenn die Fan­ta­sy derzeit nicht nur gefühlt mas­siv in der Überzahl ist, was Phan­tastik in Deutsch­land ange­ht (in manchen Buch­hand­lun­gen wurde die SF-Abteilung sog­ar voll­ständig abgeschafft), und die großen Ver­lage offen­bar der Ansicht sind, dass das Genre Sci­ence Fic­tion nie­man­den mehr inter­essiert, sieht das inter­na­tion­al glück­licher­weise ganz anders aus. Und wenn man in der Lage ist, im englis­chen Orig­i­nal lesen zu kön­nen, dann bekommt man wirk­lich jede Menge Mate­r­i­al abseits der aus­ge­trete­nen Pfade der deutschen Pub­likumsver­lage. Und manch­mal ist ein echt­es Klein­od darunter. Ein solch­es ist CHILDREN OF TIME von Adri­an Tchaikowsky.

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STAR TREK DISCOVERY S01E04: THE BUTCHER’S KNIFE CARES NOT FOR THE LAMB’S CRY

STAR TREK DISCOVERY S01E04: THE BUTCHER’S KNIFE CARES NOT FOR THE LAMB’S CRY

Enthält Spoil­er

Wenn nach den vor­ange­gan­genen Episo­den von STAR TREK DISCOVERY noch jemand einen Beweis gebraucht hätte, dass das nicht das STAR TREK ist, das wir ken­nen, bekommt er ihn jet­zt. Für mich war STAR TREK immer eine pos­i­tive Zukun­ftsvi­sion. Was wir hier präsen­tiert bekom­men, ist trotz einzel­ner Kon­tra­punk­te durch Charak­tere etwas ganz anderes. Und lei­der macht Episode vier für mich den dur­chaus pos­i­tiv­en Ein­druck von Folge drei nach­drück­lich zunichte.

Und das nicht nur durch die Dystopie, die man später in der Staffel noch auflösen kön­nte, son­dern auch durch die zahllosen dum­men und und zudem völ­lig über­flüs­si­gen Plotlöch­er.

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STAR TREK DISCOVERY – Pilot (spoilerfrei)

STAR TREK DISCOVERY – Pilot (spoilerfrei)

Seit gestern kann man die ersten bei­den Episo­den, also den Piloten, der neuen STAR TREK-Serie DISCOVERY anse­hen. Ganz legal, einen Tag nach der US-Ausstrahlung, Net­flix sei es gedankt. Was hät­ten wir Fans uns das in den 80ern oder 90ern gewün­scht, heute ist es Real­ität.

Auf den ersten Blick wird klar: DISCOVERY unter­schei­det sich in Cin­e­matogra­phie und auch erzäh­lerisch grundle­gend von dem, was man man früher von STAR TREK-Serien kan­nte. Und lei­der ignori­ert man auch zahllose als gegeben angenommene Eck­punk­te und His­to­rie des Fran­chise. Das stößt dem Fan sauer auf, aber die Show ist eben nicht nur für Fans gemacht, son­dern soll die heuti­gen TV-Zuschauer all­ge­mein ansprechen.

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Erster Eindruck: STAR TREK BRIDGE CREW

Erster Eindruck: STAR TREK BRIDGE CREW

Es war als erste echte VR-Killer-App angekündigt wor­den und ist ein Voll­preis­spiel – für VR-Games ungewöhn­lich. Doch man muss sich nicht wun­dern, denn lei­der ist STAR TREK BRIDGE CREW von den Abzock­ern bei Ubisoft, die in der Ver­gan­gen­heit durch über­teuerte DLCs oder »always on«-Zwang bei Offline­spie­len aufge­fall­en waren. Der Pub­lish­er war auch ein Grund dafür, warum ich lange darüber nachgedacht habe, ob ich das Game wirk­lich kaufen soll – obwohl ich nicht nur langjähriger Trekker, son­dern auch VR-Fan bin. Ersteres hat dann den Auss­chlag gegeben: Eine Ster­nen­schiff-Brück­en­sim­u­la­tion in der virtuellen Real­ität kon­nte ich mir nun wirk­lich nicht ent­ge­hen lassen.

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ALIEN: COVENANT

ALIEN: COVENANT

ALIEN: COVENANT – Bun­desstart 18.05.2017

Fünf Jahre hat es gedauert, bis sich Rid­ley Scott erneut seinem bekan­ntesten Uni­ver­sum zuge­wandt hat. Dazwis­chen lagen vier mehr oder weniger erfol­gre­iche Spielfilme, der schlecht­este war COUNSELOR, dafür strahlte THE MARTIAN. Viel Schelte hat­te Scott für seinen PROMETHEUS ein­steck­en müssen. Die Einen bemän­gel­ten das Fehlen von Erk­lärun­gen. Die Anderen regten sich darüber auf, dass PROMETHEUS ja gar kein ALIEN-Film sei. Hätte sich Rid­ley Scott nach diesen ungerecht­fer­tigten Äußerun­gen entschlossen, das Alien-Uni­ver­sum zu ver­lassen, wäre es nur allzu ver­ständlich gewe­sen. Und dass der Regis­seur sich tat­säch­lich vier Filme Zeit nahm, um doch weit­er zu machen, hat den Ver­dacht des Absprungs nur ver­härtet. Aber jet­zt dürften die let­zten neg­a­tiv­en Kri­tik­er endlich ver­s­tum­men.

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