Kurzgeschichtenband-Ausschreibung: REISEZIEL UTOPIA

Kurzgeschichtenband-Ausschreibung: REISEZIEL UTOPIA

Edi­tion Rot­er Drache und Phan­taNews präsen­tieren:

REISEZIEL UTOPIA

Es gab eine Zeit, in der Sci­ence Fic­tion eine pos­i­tive Vision der Zukun­ft trans­portierte, eine Vision, die angesichts beispiel­sweise des kalten Kriegs und divers­er denkbar­er Szenar­ien eines Endes der Welt auch bit­ter nötig war. Nicht erst seit William Gib­sons Cyber­punk und erst recht in den let­zten Jahren dominieren aber mehr und mehr Dystopi­en und Postapoka­lypsen das Genre, sowohl im lit­er­arischen wie auch im pop­kul­turellen Bere­ich, die düstere Aus­sicht­en in die Zukun­ft oder gle­ich das Ende der Welt präsen­tierten. Wir sind der Ansicht, dass es ger­ade heute angesichts der Lage in Deutsch­land und auf der Erde erneut pos­i­tiv­er Visio­nen für eine bessere Zukun­ft bedarf, deswe­gen wurde diese Auss­chrei­bung für eine Kurzgeschicht­en­samm­lung aus der Taufe gehoben.

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LIFE

LIFE

LIFE – Bun­desstart 23.03.2017

Nun ist das mit Sci­ence Fic­tion so ein Prob­lem. An Zuschauern ist das Genre durch Män­ner dominiert. Da hat­te Morten Tyl­dum ein gold­enes Händ­chen, als er den let­zten Jahr erschiene­nen PASSENGERS drehte. Mit Jen­nifer Lawrence und Chris Pratt set­zte er zwei der momen­tan ange­sagtesten Schaus­piel­er in ein Raum­schiff, und gestal­tete es als Romanze mit starken Startschwierigkeit­en. Aber so ein Konzept ist nicht beliebig wieder­hol­bar. Da hat­ten schein­bar auch die Drehbuchau­toren Rhett Reese und Paul Wer­nick die Einge­bung, auf das Ursprüngliche zurück­zu­greifen. In 400 Kilo­me­tern über der Erde zieht die Inter­na­tionale Raum­sta­tion ihre Bah­nen. Die Auf­gabe der Astro­naut­en: eine Sonde vom Mars abz­u­fan­gen und zu unter­suchen. Mit Fol­gen, für die man als Kinogänger nicht viel Phan­tasie braucht.

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LOGAN – The Wolverine

LOGAN – The Wolverine

LOGAN – Bun­desstart 02.03.2017

Als zur Jahrtausendwende der erste X-MEN über die Lein­wand fegte, da wurde schnell klar, dass hier eine Goldad­er freigelegt wor­den war. Was die Pro­duzen­ten allerd­ings über­sa­hen, war diesen Claim auch richtig abzusteck­en. Waren die fol­gen­den zwei Fort­set­zun­gen noch immer wun­der­bare Main­stream-Unter­hal­tung, erre­icht­en sie nicht den Charme und die Kurzweil des ersten Teiles. Cent­Fox als pro­duzieren­des Stu­dio musste reagieren, schließlich machte sich die Pub­likum­ser­mü­dung auch in den Kassen bemerk­bar. Wenn etwas zu ret­ten war, dann mit ein­er grundle­gen­den Änderung des Konzeptes. Und es hat­te keine Ana­lysten gebraucht zu sagen, wer das größte Nugget in dieser Goldad­er war. Aber das Konzept der Ursprungs­geschicht­en woll­ten Fans und Fre­unde auch nicht so richtig schluck­en. Die Ein­spiel­ergeb­nisse stag­nierten, trotz steigen­der Ein­trittspreise. Ein let­ztes Auf­bäu­men gab es bei ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT. Das sollte es gewe­sen sein? Doch eine Serie wie diese kon­nte man nicht sang und klan­g­los aus­ge­hen lassen.

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PASSENGERS

PASSENGERS

PASSENGERS – Bun­desstart 04.01.2017

Es ist natür­lich leicht, den Nor­weger Morten Tyl­dum als Aus­nah­meregis­seur zu beze­ich­nen. Selb­stver­ständlich auch deswe­gen, weil jed­er junge Regis­seur, der über ein Mul­ti-Mil­lion-Dol­lar-Bud­get ver­fü­gen darf, sich dies irgend­wie erar­beit­en haben muss. Morten Tyl­dum hat spätestens mit HEADHUNTERS bere­its weltweit für Aufmerk­samkeit gesorgt. Allerd­ings musste bere­its sein Nach­fol­ge­film IMITATION GAME schon wieder einige berechtige Prügel ein­steck­en, weil es die Geschichte um die Per­son Alan Tur­ing und der Entwick­lung seines Com­put­ers nicht im Ger­ing­sten ernst nahm. Das lag natür­lich am Drehbuch, denn insze­niert war IMITATION GAME tadel­los, aber als Ver­ant­wortlich­er wird stets der Regis­seur herange­zo­gen. Es ist sein Film. Es sei denn die Pro­duzen­ten heißen Michael Bay oder Guiller­mo del Toro. Doch bei PASSENGERS tappt Tyl­dum in dieselbe Falle: ein nicht ganz aus­ge­gorenes Drehbuch.

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ROGUE ONE

ROGUE ONE

Weitest­ge­hend spoil­er­frei

Wer hätte es für möglich gehal­ten? STAR WARS mit völ­lig neuen Aspek­ten.

Exkur­sion in die Ver­gan­gen­heit: Ich habe STAR WARS sowie die bei­den Fol­ge­filme gese­hen und war für immer geflasht (ich war SF-besessen und zwölf Jahre alt, als ich Episode IV zum ersten Mal im Kino sah, danach kam jede Hil­fe zu spät). Sich­er, aus der heuti­gen Zeit betra­chtet müsste man eigentlich zugeben, dass das vielle­icht stel­len­weise ein wenig flach daher kam. Holzschnit­tar­tige Charak­tere. Dialoge, die keinen Preis gewin­nen wür­den. Aber damals war all das aus vie­len Grün­den eine Offen­barung. Die Effek­te, die Ideen, die Umset­zung, alles auf der Lein­wand, die das größer, epis­ch­er erschienen ließ. A NEW HOPE war zweifel­los in vie­len Aspek­ten ein Meilen­stein der Kino­geschichte. Das kann man nicht zulet­zt daran ermessen, dass STAR WARS noch heute, fast 40 Jahre später, so präsent ist, wie Ende der 70er, die Designs nicht lächer­lich ausse­hen, wie es bei so ziem­lich jedem anderen SF-Film aus der Zeit der Fall ist. Damit rei­ht es sich in Stoffe ein, die immer wieder repetiert und neu inter­pretiert wer­den. Beispiel­sweise Franken­stein, Robin Hood, Sher­lock Holmes, griechis­che Sagen, oder Shake­spear­es Geschicht­en.

Was? Habe ich ger­ade die Dreistigkeit besessen, STAR WARS in einem Satz mit Shake­speare zu nen­nen? Höre ich die Feuil­leton-Schreiber heulen? Gut so. Heult ruhig. Hier geht es um Pop­kul­tur, davon hab ihr keine Ahnung. Übri­gens war auch Shake­speare zu sein­er Zeit ver­lachte Pop­kul­tur. Denkt mal drüber nach.

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Das ist ja gar keine Science Fiction! – Ein Kommentar

Das ist ja gar keine Science Fiction! – Ein Kommentar

Ich habe es über die Jahre immer wieder mal ver­nom­men, zumeist von altern­den SF-»Fans«, die laut­stark die Ansicht vertreten, dass selb­stver­ständlich »früher alles bess­er war, und das doch alles keine Sci­ence Fic­tion sei«. Früher, das ist ein nicht ganz genau zu bez­if­fer­n­der Zeitraum, aber eben nicht heute. Aber ich schweife ab. Was habe ich genau ver­nom­men? Die zumeist aufge­bracht vor­ge­tra­gene These, dass dies und jenes, oft Pop­kul­tur, in Wirk­lichkeit gar keine Sci­ence Fic­tion sei, son­dern nur … irgend so ein Mist. Je nach Alter (es sind nach mein­er Beobach­tung tat­säch­lich über­wiegend die älteren SF-Anhänger), Geis­teszu­s­tand und Fanatismuslevels des Vor­tra­gen­den wird ver­schiede­nen Spielarten der SF pauschal abge­sprochen, tat­säch­lich Sci­ence Fic­tion zu sein, in den meis­ten Fällen ohne inhaltliche Begrün­dung, son­dern nur mit irgendwelchen hastig vor­ge­tra­ge­nen Schimpf­worten, oder schwumm­ri­gen Scheinar­gu­menten, die wenig durch­dacht erscheinen. Gerne vorneweg kri­tisiert immer wieder mal STAR WARS, heutzu­tage nimmt man sich bevorzugt die diversen Spielarten des Super­helden-Gen­res vor, aber sog­ar der Erforschungs- und Ent­deck­ungsserie STAR TREK wird abge­sprochen, tat­säch­lich SF zu sein. Weil? Wegen!

Warum? Die Begrün­dun­gen sind oft schwurbe­lig, fußen aber nicht sel­ten auf der mit zahlre­ichen Aus­rufeze­ichen vorge­bracht­en These, dass »das alles« nur »Fan­ta­sy« sei, und mit Wis­senschaft nichts zu tun habe. Und schließlich habe das Genre Sci­ence Fic­tion die »Wis­senschaft« im Titel und müsse deswe­gen auf irgendwelchen wis­senschaftlichen Grund­la­gen beruhen.

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STAR TREK BEYOND – Another Fine Day in The Fleet

STAR TREK BEYOND – Another Fine Day in The Fleet

Star Trek Beyond Poster

Kann Spuren von Spoil­ern enthal­ten. Diese Besprechung basiert auf der englis­chsprachi­gen Ver­sion.

Von der Fün­f­jahresmis­sion der USS Enter­prise sind bere­its drei Jahre ver­gan­gen, und man merkt Schiff und Crew Ermü­dungser­schei­n­un­gen an. Ins­beson­dere Cap­tain James T. Kirk scheint die Fax­en nach den Jahren im All fern ab von Zuhause dicke zu haben. Aber auch Spock sucht nach neuen Auf­gaben und sieht die eher auf New Vulkan, um sein Volk zu unter­stützen, als weit­er­hin im Tiefraum auf einem Ster­nen­schiff. Doch bei einem Zwis­chen­stopp auf der Raum­sta­tion York­town (RAUMSTATION! – man muss das in Großbuch­staben schreiben) ergibt sich eine Auf­gabe, für deren Lösung die Enter­prise das einzig sin­nvolle Schiff weit und bre­it ist. So weit, so grund­sät­zlich bekan­nt ist der Beginn dieses Plots. Aber was dann kommt, ist alles andere als bekan­nt.

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10 CLOVERFIELD LANE

10 CLOVERFIELD LANE

Poster 10 Cloverfield Lane10 CLOVERFIELD LANE – Bun­desstart 31.03.2016

Also, was ist 10 CLOVERFIELD LANE? Der Trail­er war ein typ­is­ches Pro­dukt für eine J.J. Abrams-Pro­duk­tion. Abstrakt, vielver­sprechend und, man muss ehrlich sein, nichtssagend. Als der erste Trail­er von 10 CLOVERFIELD LANE über die Lein­wände flat­terte, da waren Fan und Cineast gle­icher­maßen ver­wirrt, aber eben­so ange­fixt. Wird es ein Pre­quel, eine Fort­set­zung, oder eine ganz eigene Geschichte? Nicht ganz, dafür wurde das Wort Clover­field in der Wer­bephase zu sehr her­vorge­hoben. Was das Rät­sel­rat­en nur noch span­nen­der machte.

Was ist also 10 CLOVERFIELD LANE wirk­lich? Man kann es nicht sagen, ohne die Mys­te­rien darin erwäh­nen zu müssen.

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BATMAN v SUPERMAN – DAWN OF JUSTICE

BATMAN v SUPERMAN – DAWN OF JUSTICE

PromoposterBVS

BATMAN v SUPERMAN: DAWN OF JUSTICE – Bun­desstart 24.03.2016

Er ist so etwas wie der Heils­bringer für Warn­er und DC, schließlich hat Zack Sny­der mit WATCHMEN einen der beein­druck­en­sten Super­helden­filme insze­niert, und mit 300 eine völ­lig neue Testos­teron-Ebene erschaf­fen. Nun war MAN OF STEEL nicht der gewün­schte Anschluss an das Mar­vel-Cin­e­mat­ic-Uni­verse gewor­den. Fans und Kri­tik­er waren sel­tener gle­icher­maßen ges­pal­ten. Aber Warn­er hielt an Sny­der fest, denn Mil­liar­den Dol­lars wer­den mit Super­helden­fil­men ver­di­ent, da kann die Ini­tialzün­dung für DC nicht so weit weg sein. Zudem ist Sny­der mit seinem Stil so weit von den Gefäl­ligkeit­en eines Joss Whe­donMAN OF STEEL ent­fer­nt, dass DC in seinem eige­nen filmis­chen Uni­ver­sum Mar­vel dur­chaus nicht mehr hin­ter­her hecheln muss. For­t­an ist Sny­der auch Pro­duzent bei kün­fti­gen Fil­men. Acht sind bere­its in Vor­pro­duk­tion, SUICIDE SQUAD bere­its in Nach­bear­beitung. Man kann nur hof­fen, dass die Rech­nung aufge­ht.

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DIE BESTIMMUNG – ALLEGIANT

DIE BESTIMMUNG – ALLEGIANT

PosterAllegiantTHE DIVERGENT SERIES: ALLEGIANT – Bun­desstart 17.03.2016

Mit den Aus­nah­men von DER PATE II und DAS IMPERIUM SCHLÄGT ZURÜCK sind die zweit­en Teile ein­er Trilo­gie immer das ungeliebte Kind. Zum einen müssen sie die Erwartung­shal­tung aus dem ersten Teil erfüllen, aber dazu noch eine das Inter­esse hal­tende Brücke zum Abschluss bilden. Doch in den let­zten Jahren hat sich noch etwas viel Schreck­licheres in den Pro­duk­tions­büros für den Kinogänger entwick­elt. Es ist die Aufteilung des let­zten Teiles in zwei einzelne Filme. Zugegeben, es hat bei HARRY POTTER noch funk­tion­iert, aber auch Sinn gemacht. Nie­mand wollte nach zehn Jahren ein­fach so schnell Abschied vom Zauber­lehrling nehmen, noch dazu gab das Ursprungs­ma­te­r­i­al dieser Aufteilung dur­chaus Recht. Aber schon bei der fol­gen­den TWILIGHT SAGA war die eigentliche Idee hin­ter diesem Vorge­hen durch­schaut, und als reine Geld­schnei­derei ent­larvt.

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DIE 5. WELLE

DIE 5. WELLE

Poster Die 5. WelleTHE 5th WAVE – Bun­desstart 14.01.2016

Vor­sicht, Buch! Diese ander­weit­ig ver­wen­dete Kam­pagne sollte allmäh­lich auch im Kino angewen­det wer­den, wenn sich unbe­darfte Kinogänger ein­fach ein­mal einen angenehmen Filmabend gön­nen möcht­en. Denn einen schlecht­en Ein­druck macht DIE 5. WELLE vor­ab nicht. Der Trail­er ver­spricht viel, was der Film auch hält. Mit Chloë Grace Moretz an der Spitze wird eine Rei­he attrak­tiv­er, aber auch tal­en­tiert­er, Jungschaus­piel­er präsen­tiert. Und Regis­seur J Blake­son hat mit seinem Erstling DIE ENTFÜHRUNG DER ALICE CREED ordentlich vorgelegt. Span­nungski­no mit Alien-Inva­sion, das lässt man sich gerne gefall­en. Wenn man es dann auch bekommt. Doch zuerst muss der geneigte Zuschauer eine schwere Hürde meis­tern. DIE 5. WELLE basiert auf dem ersten Band ein­er Jugend­buch-Trilo­gie.

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Ein höchst subjektiver Bericht: Die erste German Comic Con …

Ein höchst subjektiver Bericht: Die erste German Comic Con …

Logo German Comic Con… fing so richtig schlimm an. Der Stau auf der Auto­bahn war furcht­bar. Ich wohne wirk­lich nicht weit weg, aber ich habe mehr als eine Stunde allein in dem Stau für die Park­plätze ges­tanden. Da kann der Ver­anstal­ter nichts dafür, ich weiß, aber das war schlimm. Dann im eisi­gen Wind zur Halle laufen … keine Busse, wie bei anderen Messen. Nein, die Messe Dort­mund ist wirk­lich mies.
Dann war ich im Vor­feld als Presse zwar gemeldet, und zwar als Ersatz für den Her­rn Holzhauer, aber ich bekam kein­er­lei Infos per Mail. Nichts. Null. Auch eine Anfrage zwei Tage vorher wurde nicht beant­wortet. (Anm. d. Red: der Herr Holzhauer hat­te auch mehrfach ange­fragt und eben­falls kein­er­lei Antworten bekom­men. Pro­fes­sionell geht anders.)
Ich lief also mit zwei aus­ge­druck­ten Emails an der ca. zwei Kilo­me­ter lan­gen Schlange vor­bei. Ja, man hat richtig gele­sen, die braven Fan­ta­sy- und Comi­clieb­haber standen in Zweier­rei­he und warteten auf Ein­lass durch exakt einen Ein­gang. Der sich dann nicht als der her­ausstellte, in den wir mussten. Aber wohin wir soll­ten, wusste da auch nie­mand.

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