Der Justiziar des Börsenvereins zur Preisbindung von eBooks

Im Zu­sam­men­hang mit der Preis­bin­dung von eBooks habe ich eine An­fra­ge an den Bör­sen­ver­ein ge­stellt. Mei­ne Fra­gen und die Ant­wor­ten von Dr. Chri­sti­an Sprang, dem Ju­sti­zi­ar des Bör­sen­ver­eins des Deut­schen Buch­han­dels, gebe ich im Fol­gen­den wie­der. Ich wei­se be­reits zu­vor dar­auf hin, dass es sich bei den Aus­sa­gen des Herrn selbst­ver­ständ­li­ch auch nur um eine Mei­nung han­delt, denn das The­ma ist un­ter Ju­ri­sten nach wie vor stark um­strit­ten. Ich hat­te in der An­fra­ge dar­auf hin­ge­wie­sen, dass ich die Ant­wor­ten im In­ter­net ver­öf­fent­li­chen wer­de. Ich gehe des­we­gen da­von aus, dass die Ant­wort ein Ein­ver­ständ­nis der Ver­öf­fent­li­chung be­deu­tet.

Man soll­te eben­falls nicht ver­ges­sen, dass die Sicht des Bör­sen­ver­eins hier selbst­ver­ständ­li­ch eine ein­sei­ti­ge ist und der ei­ge­ne Stand­punkt ver­tre­ten wird.

Für die schnel­le Ant­wort möch­te ich mich be­dan­ken; Fra­gen ge­stellt am 11.01.2012, Ant­wort be­reits heu­te, da­mit hat­te ich nicht ge­rech­net.

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Noch ’né App: Libri bringt DRM-fähigen iOS-eReader eBookS (Update)

Das Le­sen von mit DRM ver­seuch­ten eBooks war auf dem iPad (und an­de­ren Ge­rä­ten mit iOS) bis­her kein Spaß und man mus­s­te ei­ni­ge Klimm­zü­ge durch­füh­ren, um sol­ches Ma­te­ri­al dort gou­tie­ren zu kön­nen. Li­bri ver­spricht nun mit sei­ner über­aus krea­tiv eBookS be­nann­ten App, dem ab­zu­hel­fen, und das pro­blem­lo­se Kon­su­mie­ren auch von ePub-eBooks zu er­mög­li­chen, de­nen die Ado­be Di­gi­tal Edi­ti­ons-Pest an­hängt.

eBookS be­kommt man wie im­mer im App­Sto­re und die In­stal­la­ti­on er­wei­st sich wie im­mer völ­lig un­pro­ble­ma­ti­sch (ich habe das Gan­ze auf dem iPad aus­pro­biert). Al­les an­de­re hät­te mich al­ler­dings auch ge­wun­dert…

Nach der In­stal­la­ti­on und dem er­sten Start wird man von ei­nem Splash­screen be­grüßt, den man nicht weg­klicken kann und der viel zu lan­ge steht. Das ist so nicht halt­bar und hier soll­te man bei li­bri drin­gend nach­bes­sern, im­mer­hin möch­te ich mein Buch le­sen und nicht erst­mal stu­pi­de auf die Wer­bung des Buch­ver­sen­ders star­ren müs­sen. Soll­te man das über­sprin­gen kön­nen, habe ich je­den­falls nicht her­aus­ge­fun­den wie – al­les Tip­pen und Klop­fen auf dem High­tech-Schmink­spie­gel war ver­geb­li­ch. (Nach­trag: beim zwei­ten Start ging’s deut­li­ch schnel­ler mit dem Splash­screen – trotz­dem soll­te der weg­klick­bar sein!)

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