Apple möchte keine Steam Link-App in seinem Shop

Apple möchte keine Steam Link-App in seinem Shop

Steam Link von Val­ve gibt es schon län­ger. Ursprüng­lich eine Hard­ware, mit deren Hil­fe man Games aus Val­ves Steam Shop vom Com­pu­ter auf den Fern­se­her strea­men kann, kün­dig­te man Anfang die­sen Monats an, dass es auch Apps geben wird, mit denen man das­sel­be auf Tablets tun kann. Kurz dar­auf erschien dann auch eine Andro­id App die genau das kann. Eine äußerst coo­le Sache.

Apple möch­te die App aber offen­bar nicht in sei­nem Shop, denn nach­dem die zuerst geneh­migt wur­de, hat man die­se Geneh­mi­gung wie­der zurück genom­men, und zwar erst nach­dem Steam bereits Wer­bung dafür gemacht hat­te. Man kann jetzt spe­ku­lie­ren, ob Apple das tat, damit Val­ve dumm aus­sieht.

Die Begrün­dung ist eher dünn, Apple redet von »Geschäfts­kon­flik­ten«. Das State­ment von Val­ve dazu liest sich wie folgt:

On Mon­day, May 7th, Apple appro­ved the Steam Link app for release. On Weds, May 9th, Val­ve released news of the app. The fol­lo­wing morning, Apple revo­ked its appro­val citing busi­ness con­flic­ts with app gui­de­li­nes that had alle­ged­ly not been rea­li­zed by the ori­gi­nal review team. Val­ve appealed, exp­lai­ning the Steam Link app sim­ply func­tions as a LAN-based remo­te desk­top simi­lar to nume­rous remo­te desk­top app­li­ca­ti­ons alrea­dy avail­ab­le on the App Store. Ulti­mate­ly, that appeal was denied lea­ving the Steam Link app for iOS blo­cked from release. The team here spent many hours on this pro­ject and the appro­val pro­cess, so we’re clear­ly disap­poin­ted. But we hope Apple will recon­si­der in the future.

Das Getue App­les ist natür­lich sehr merk­wür­dig. Erst wird die App geneh­migt, und dann fällt ihnen plötz­lich auf, dass ein »Busi­ness-Kon­fllkt« vor­liegt? Und was könn­te das sein? Die Tat­sa­che, dass Apple eben­falls Spie­le ver­kau­fen möch­te und Val­ve des­we­gen als direk­ten Kon­kur­ren­ten sieht? Auf Nach­fra­gen sei­tens Val­ve hat Apple nicht geant­wor­tet.

Ich bin immer wie­der froh, dass ich nach dem iPad-Desas­ter mit aus­blei­ben­den Updates und äußerst nega­ti­ven Erfah­run­gen mit iTu­nes (für Seri­en­sea­son bezahlt, die dann am Tag danach aus dem Shop ver­schwun­den war) ent­schie­den habe, Apple nie wie­der Geld hin­ter­her­zu­wer­fen.

Logos Val­ve und Steam Copy­right Val­ve

Kurztest: LAND’S END für die Oculus Go

Kurztest: LAND’S END für die Oculus Go

»Ein Spiel von den Machern von MONUMENT VALLEY« – war einer der Teaser­sprü­che für die App LAND’S END für die Ocu­lus Go. Da ich das Head­set neu habe, und zum Tes­ten ein Game kau­fen woll­te, griff ich für 4,99 Euro zu. Wenn es von ust­wo games ist, kann es so übel nicht sein – dach­te ich.

Tat­säch­lich ist das Spiel an sich nicht schlecht. Man bewegt sich per Kurz­te­le­por­ta­tio­nen durch eine sti­li­sier­te aber ziem­lich stim­mungs­vol­le low-poly-Land­schaft und muss hier ver­schie­de­ne Rät­sel lösen, die zum einen dar­in bestehen, Punk­te mit Power­li­ni­en zu ver­bin­den, um irgend­was zu akti­vie­ren, das einen dann im Spiel wei­ter bringt. Bis­wei­len muss man auch Stei­ne her­um­le­vi­tie­ren, um die­se Ver­bin­dun­gen mög­lich zu machen. Was sich jetzt rela­tiv sim­pel anhört, könn­te ein ganz gran­dio­ses Game sein.

War­um nur »könn­te«?

Weil man für 4,99 gera­de mal fünf Level bekommt und die hat­te ich ohne gro­ße Eile und mit Her­um­pro­bie­ren an den Rät­seln in knapp 40 Minu­ten durch, das hal­te ich für eine Frech­heit. Man kann das höchs­tens als Demo ein­stu­fen, als Appe­ti­zer – und dafür ist es zu teu­er. LAND’S END wirkt für mich, als habe man ust­wo games gesagt: »Macht mal schnell was zum Launch der Ocu­lus Go, das kön­nen wir dann teu­er ver­ti­cken!« Aber das stimmt nicht, denn es gab das Game bereits für die Gear VR – da kos­te­te es sogar 7,99 Euro.

Wäre es ein voll­stän­di­ges Spiel mit mehr Leveln wür­de ich für die Rea­li­sie­rung, Stim­mung, Musik und vor allem die cle­ve­re VR-Steue­rung ver­mut­lich fünf Ster­ne ver­ge­ben. Für Preis/Leistung kann ich aller­dings nur einen Stern gewäh­ren, und das nur mit viel Wohl­wol­len für das eigent­lich net­te Spiel­prin­zip und die Umset­zung auf der Ocu­lus Go.

Und des­we­gen ist der Kurz­test ein Kurz­test: weil das Spiel zu kurz ist …

Inves­tiert euer Geld lie­ber woan­ders oder war­tet dar­auf, dass LAND’S END im Ange­bot ist. 99 Cent hiel­te ich für ange­mes­sen. Sowas klop­pen Indie-Ent­wick­ler ver­mut­lich an einem Wochen­en­de in Unity zusam­men.

Pro­mo­gra­fik LAND’S END Copy­right ust­wo games

Mobiles Game: JURASSIC WORLD ALIVE – Saurier statt Pokémons

Mobiles Game: JURASSIC WORLD ALIVE – Saurier statt Pokémons

Die ange­kün­dig­te App JURASSIC WORLD ALIVE ver­folgt ein ähn­li­ches Kon­zept wie der Stroh­feu­er-Block­bus­ter POKÈMON GO: Man kann über hun­dert Dino­sau­ri­er jagen, und sogar über die Mani­pu­lie­rung von DNA ganz neue Arten erschaf­fen. Auch hier­bei muss man offen­bar wie­der durch die Stra­ßen lau­fen, um nach den prä­his­to­ri­schen Gigan­ten zu suchen und sie zu fan­gen (na hof­fent­lich pas­sen die ins Smart­pho­ne …).

Doch anders als beim Vor­bild kann man zudem eine Art vir­tu­el­le Droh­ne los­schi­cken, die das direk­te Umfeld auto­ma­ti­siert nach Sau­ri­ern durch­sucht, man kann also auch vom Sofa aus neue fin­den. Ich wür­de aber mal davon aus­ge­hen, dass auch hier beson­de­re Vie­cher an beson­de­ren Orten zu fin­den sein wer­den.

Man kann die Sau­ri­er nicht nur fan­gen und sam­meln, son­dern sie auch in Kämp­fe gegen ande­re Spie­ler schi­cken.

JURASSIC WORLD ALIVE soll für Andro­id und iOS erschei­nen, einen Releaseter­min gibt es noch nicht (ich tip­pe mal auf eine Zeit rund um den Start des zwei­ten Kino­films, also mög­li­cher­wei­se Juni 2018), eben­falls unbe­kannt ist, ob man auch Chris Pratt fan­gen kann …

Pro­mo­gra­fik JURASSIC WORLD Copy­right Uni­ver­sal Pic­tures

Angekündigt – Mobilspiel HARRY POTTER: HOGWARTS MYSTERY

Angekündigt – Mobilspiel HARRY POTTER: HOGWARTS MYSTERY

Neben dem POKÈMON GO-ähn­li­chen AR-Spiel um den Zau­ber­lehr­ling ist auch noch ein wei­te­res Mobil­spiel in Arbeit. Es soll den Titel HARRY POTTER: HOGWARTS MYSTERY tra­gen und eine Art RPG sein.

Dar­in soll man laut Ent­wick­ler Jam City einen Cha­rak­ter erstel­len kön­nen, mit dem man dann auf die Zau­be­r­er­schu­le Hog­warts geht, dort meh­re­re Jah­re ver­bringt, und natür­lich alle bekann­ten Fächer absol­viert, also bei­spiels­wei­se Ver­tei­di­gung gegen die dunk­len Küns­te oder Trän­ke. Es wird auch einen Duell­club geben und es sol­len die aus den Büchern bekann­ten Pro­fes­so­ren vor­kom­men.

Unklar ist im Moment noch, ob man auch auf Pot­ter und sei­ne Freun­de tref­fen kann, und wie das Spiel genau aus­sieht, also ob es sich um eine Anein­an­der­rei­hung von Miniga­mes han­delt, oder das Gan­ze ein ela­bo­rier­te­res RGB ist.

HARRY POTTER: HOGWARTS MYSTERY soll für Mobil­te­le­fo­ne erschei­nen, einen Ter­min gibt es der­zeit noch nicht.

Pro­mo­fo­to HARRY POTTER AND THE ORDER OF THE PHOENIX Copy­right War­ner Bros.

Sega Forever – klassische Spiele auf Mobilgeräten

Sega Forever – klassische Spiele auf Mobilgeräten

Sega Fore­ver ist eine in Zukunft wei­ter wach­sen­de Samm­lung klas­si­scher Spie­le des Publishers, umge­setzt für moder­ne mobi­le Gerä­te, also Smart­pho­nes und Tablets.

Dabei sind etli­che der Spie­le in der Grund­ver­si­on kos­ten­los, blen­den aller­dings Wer­bung ein. Wer die los­wer­den oder Pro-Fea­tures frei­schal­ten möch­te, zahlt einen Obo­lus von zwei Dol­lar pro Spiel. Die­se Wer­bung erscheint nur beim Start des Spiels, im Start­s­creen oder auf High­score-Lis­ten, nicht aber im Spiel selbst, sie beein­flusst also das Game­play nicht.

Das Gan­ze star­tet heu­te in den App-Stores von Goog­le und Apple, zu den zum Launch erhält­li­chen Spie­len gehö­ren unter ande­rem Sonic The Hedge­hog, Phan­ta­sy Star II, Comix Zone, Kid Cha­me­le­on oder Alte­red Beast.

Wei­te­re details auch auf der offi­zi­el­len Home­page von Sega Fore­ver.

Pro­mo­gra­fik Copy­right Sega

Netflix – Erstkontakt: katastrophal

Netflix – Erstkontakt: katastrophal

Logo NetflixIch habe mir natür­lich allein schon aus Inter­es­se ges­tern sofort einen Net­flix-Account ange­legt. Da ich aller­dings nicht vor­ha­be, mir Fil­me auf dem Rech­ner anzu­se­hen, wären mei­ne bei­den End­ge­rä­te die PS3 am Bea­mer in der Man­Ca­ve und der Smart-TV im Wohn­zim­mer.

Letz­te­res war aller­dings nicht erfolg­reich. Ich konn­te die App zwar instal­lie­ren, aber sie star­tet nicht. Man sieht kurz einen Lade­bal­ken, dann pas­siert nichts mehr. Ich muss die Smart-Funk­ti­on des Phil­ips-Fern­se­hers ver­las­sen, um das Gerät wei­ter bedie­nen zu kön­nen.

Na pri­ma, dach­te ich, dann tes­te ich doch mal den Net­flix-Sup­port. Dort kann man ent­we­der anru­fen, oder man nutzt einen Chat auf der Web­sei­te, ich wähl­te letz­te­res. Erfreu­li­cher­wei­se war sofort ein Sup­port­mit­ar­bei­ter ver­füg­bar. Die ange­bo­te­ne Hil­fe war aller­dings mise­ra­bel. Man merk­te dass der Mit­ar­bei­ter sich an einer Lis­te ent­lang­ar­bei­te­te und ohne Sinn und Ver­stand Lösungs­mög­lich­kei­ten vor­schlug.

Die meis­ten davon völ­lig unsin­nig. Man sol­le bei­spiels­wei­se »das Netz­werk und alle Gerä­te dar­in kurz von Netz tren­nen«. War­um? Alles ande­re funk­tio­niert. Dann die Idee, dass auf dem TV zu vie­le Strea­ming-Apps sei­en (die Fra­ge war: »Sind Strea­ming-Apps auf dem Gerät?« Ich ant­wor­te­te: »Ja, 95% der Apps sind Strea­ming-Apps, denn es han­delt sich um ein Smart-TV …«), die zuviel Traf­fic ver­brau­chen, so dass Net­flix nicht funk­tio­nie­ren kann. Auch das natür­lich Mum­pitz, denn das Gerät ist nicht mul­ti­tas­king-fähig, es kann immer nur eine App lau­fen und Traf­fic ver­ur­sa­chen. Dann übli­che Tipps wie »Gerät vom Netz tren­nen« – hat­te ich bereits gemacht. Wei­ter hieß es noch, dass die gan­zen Gerä­te in mei­nem Netz­werk zuviel Traf­fic ver­ur­sa­chen und des­we­gen nicht mehr genug für die Net­flix-App blie­be. Ja, ne, is klar. Ich konn­te sehen, dass die 16M­bit-Lei­tung nicht mal zu fünf Pro­zent aus­ge­las­tet war und auch der Rest des Netz­werks sich gepflegt lang­weil­te . Außer­dem: Die Net­flix-App star­te­te ja noch nicht ein­mal.

Er blieb aber dabei: Auf jeden Fall gäbe es Ver­bin­dungs­pro­ble­me, dass alle ande­ren Strea­ming-Apps funk­tio­nier­ten, inter­es­sier­te den Sup­port­mit­ar­bei­ter nicht die Boh­ne, ben­so­we­nig, dass die App ja nicht nicht mal auf die Füße kam, also bei Star­ten bereits abschmier­te.

Irgend­wann ver­steif­te er sich dann dar­auf, dass ich auf alle Fäl­le »mein Netz­werk neu star­ten müs­se«, um das Pro­blem zu lösen. ich habe die »Support«-Sitzung an der Stel­le abge­bro­chen. Die Zeit hät­te ich deut­lich sinn­vol­ler ver­brin­gen kön­nen. Der Net­flix-Sup­port bekommt von mir die Schul­no­te fünf, da er sich aus­schließ­lich an zum Feh­ler nicht wirk­lich pas­sen­den Stan­dard­ant­wor­ten ent­lang han­gel­te. Es ist kei­ne sechs, weil der der Sup­port­mit­ar­bei­ter zwar ahnungs­los, aber wenigs­tens freund­lich war und weil die Chatses­si­on zumin­dest aus humo­ris­ti­scher Sicht einen gewis­sen Unter­hal­tungs­wert hat­te.

Quint­essenz: Net­flix läuft auf einem aktu­el­len Smart-TV der Mar­ke Phil­ips nicht, dem ich extra kurz vor­her noch­mal ein Firm­ware-Update spen­diert hat­te. Der Sup­port ist nicht in der Lage, zu hel­fen. So wird das nichts, Net­flix.

Auf der ande­ren Sei­te: Amzon bie­tet für sei­nen Strea­ming-Dienst noch nicht ein­mal eine App für Phil­ips-Gerä­te

Heu­te Abend mal die PS3 tes­ten, wenn das da auch so gut funk­tio­niert, dann gute Nacht, Net­flix.

Logo Net­flix Copy­right Net­flix Luxem­bourg S.à r.l.

LChoice – Stellungnahme des Betreibers

LChoice – Stellungnahme des Betreibers

Logo LChoiceAuf mei­nen gest­ri­gen Arti­kel hin hat­te sich Herr Bin­tig von LChoice ja bereits in den Kom­men­ta­ren gemel­det. Ich hal­te es für ein äußerst posi­ti­ves Zei­chen, dass der Betrei­ber offen auf die Kri­tik ein­geht. Wei­ter­hin erhielt ich von ihm noch eine Email, die ich hier – wie ange­kün­digt – wie­der­ge­ben und auch mei­ner­seits kom­men­tie­ren möch­te.

Sehr geehr­ter Herr Holz­hau­er,

vie­len Dank für Ihre Nach­fra­gen – wir freu­en uns sehr, wenn sich Nut­zer inten­siv mit unse­ren Pro­duk­ten aus­ein­an­der­set­zen und natür­lich auch, wenn sie vor­han­de­ne Schwach­stel­len fin­den, die wir dann behe­ben kön­nen.

Las­sen Sie mich gleich tech­nisch ins Detail gehen und Ihre Fra­gen beant­wor­ten:

Zugriff auf die SD-Kar­te wird benö­tigt, da ver­schie­de­ne Tele­fon-Model­le exter­nen Spei­cher als SD-Kar­te moun­ten und wir dort Daten able­gen. Das tun wir, um den inter­nen Spei­cher des Tele­fons zu ent­las­ten.
Die Funk­tio­nen für Blitz­licht, WLAN und Kame­ra sind Teil der Anwen­dung – dar­über hin­aus nicht sehr sicher­heits­kri­tisch. Unse­rer Kennt­nis
Zugriff auf Sys­tem­ein­stel­lun­gen: Die­se Opti­on ist gewählt, um z.B. die Geo­lo­ca­ti­on ein- oder aus­schal­ten zu kön­nen. Aktu­ell nut­zen wir die­se Opti­on noch nicht, sie wird aber in einem der nächs­ten Releases ver­füg­bar sein.
Per­ma­nen­tes Aus­füh­ren der App benö­ti­gen wir für Messa­ging­diens­te – die­sen wer­den wir aller­dings in naher Zukunft wei­ter­ent­wi­ckeln und die­ses Recht dann nicht mehr benö­ti­gen.
Ent­wick­ler-Tools. Dahin­ter ver­birgt sich z.B. das Löschen von gecach­ten Files, die im geschütz­ten Bereich abge­legt sind.
Dar­über hin­aus ent­zie­hen wir per­ma­nent bei fast jedem Release der App Rech­te – im Lau­fe der Ent­wick­lung benö­tig­te LChoice immer weni­ger davon. Ein kom­plett »recht­lo­se« App ist aller­dings schwie­rig zu bau­en, auch wenn sie »nur Bücher kau­fen« wol­len.
Abschlie­ßend möch­te ich dar­auf hin­wei­sen, dass zahl­rei­che ande­re Apps, wie ebay, Ama­zon, Xing etc. eben­falls Rech­te besit­zen, die auf den ers­ten Blick suspekt erschei­nen kön­nen, z.B. das zum Löschen von Cache­files, was als »Ent­wick­ler-Tools« auf­taucht oder den Zugriff auf den exter­nen SD-Spei­cher. LChoice ist im Ver­gleich mit den genann­ten Apps sogar ver­gleichs­wei­se spar­sam, was die gefor­der­ten Rech­te betrifft, man den­ke nur an den Zugriff auf Nut­zer­kon­ten und -daten.

Abschlie­ßend noch eine kur­ze Ant­wort zu Ihrer Fra­ge, war­um wir nur eine App anbie­ten. Wir arbei­ten aktu­ell an einer Web­ver­si­on der App, u.a. aus dem von Ihnen genann­ten Grund, eben allen Nut­zern die Mög­lich­keit zu bie­ten, ihre Buch­händ­ler auf die­se Art und Wei­se zu unter­stüt­zen.

Ich freue mich auf Ihr Feed­back und die wei­te­ren Dis­kus­sio­nen auf Ihrer Sei­te.

Mit freund­li­chen Grü­ßen,
Robert Bin­tig

Dazu fol­gen­de Anmer­kun­gen. Dass die App Netzwek­zu­gang haben muss, damit man sich über ein WLAN ver­bin­den kann, sehe ich ein. Unnö­tig ist jedoch der Zugriff auf die Lis­te der lokal vor­han­de­nen WLANs. Ich ent­schei­de als Nut­zer ob ich mich mit einem davon ver­bin­de, die App hat damit gar nichts zu tun. Wer­den alle WLAN-Netz­wer­ke in Reich­wei­te mit­ge­schnit­ten, wäre es theo­re­tisch sogar mög­lich, dar­über ein Bewe­gungs­pro­fil zu erstel­len. Bewe­gungs­pro­fil ist ein gutes Stich­wort für das viel grö­ße­re Pro­blem und es wird die Geo­lo­ca­ti­on, also die Posi­ti­ons­be­stim­mung des Nut­zers, auch direkt in der Ant­wort ange­spro­chen. Zugriff auf sämt­li­che Sys­tem­ein­stel­lun­gen – und ich wie­der­ho­le mich – ist völ­lig inak­zep­ta­bel. Der Hin­weis dar­auf, dass die App sich erlaubt, die Posi­ti­ons­be­stim­mung selbst­stän­dig zu akti­vie­ren ver­schlim­mert das Daten­schutz­pro­blem sogar noch. Aus wel­chem logi­schen Grund soll­te eine – wir erin­nern uns – stän­dig lau­fen­de App sich selbst dau­er­haft Zugriff auf unse­re Posi­ti­on geben dür­fen? Der ein­zi­ge, der mir ein­fällt, wäre ein Bewe­gungs­pro­fil zu erstel­len. Das benö­tigt man für einen Buch­kauf kei­nes­falls. Ich ver­mu­te mal, es soll haupt­säch­lich ver­wen­det wer­den, um die nächs­te Buch­hand­lung anzu­zei­gen. Das könn­te man aber leicht lösen, wie bei ande­ren Anwen­dun­gen auch: indem man den Nut­zer ein­fach fragt, ob er für die­sen Fall und kurz­zei­tig eine Posi­ti­ons­be­stim­mung zulas­sen möch­te.

Der Hin­weis, dass sich Apps ande­rer Anbie­ter noch viel wei­ter rei­chen­de Rech­te ein­räu­men ist kor­rekt, aber nicht ziel­füh­rend. Dass ande­re deut­lich kri­ti­scher sind, ändert ja nichts an den bestehen­den Defi­zi­ten mit LChoice.

Posi­tiv sehe ich die Rück­mel­dung, dass die in mei­nen Augen höchst kri­ti­schen Rech­te in Sachen Sys­tem­ein­stel­lun­gen eben­so wie ande­re Pro­ble­me bei einem Update der App beho­ben wer­den sol­len. Ich wer­de LChoice dann erneut prü­fen und eine neue Bewer­tung abge­ben, soll­ten mei­ne Beden­ken dann zer­streut sein, wer­de ich auch Ange­bot und Umset­zung tes­ten und auf Phan­ta­News in Form eines Arti­kels ver­öf­fent­li­chen (bis zu die­sem Zeit­punkt gibt es dann viel­leicht auch einen Buch­händ­ler bei mir vor Ort, der sich dem Sys­tem ange­schlos­sen hat). Dass zudem eine web­ba­sier­te Mög­lich­keit ein­ge­rich­tet wer­den soll, mit der man das Ange­bot nut­zen kann, hal­te ich eben­falls für eine sehr gute Nach­richt. Denn grund­sätz­lich fin­de ich die Idee immer noch groß­ar­tig.

Logo LChoice Co­py­right MChoice AG

LChoice – online kaufen, trotzdem den lokalen Buchhandel unterstützen? Schön wär´s …

LChoice – online kaufen, trotzdem den lokalen Buchhandel unterstützen? Schön wär´s …

Logo LChoiceEs ist im Prin­zip genau das Kon­zept, dass ich hier auf Phan­ta­News schon mehr­fach als wün­schens­wert beschrie­ben hat­te: Ich kau­fe mei­ne Bücher online, bekom­me sie nach Hau­se gelie­fert und der Betrag wird einem loka­len Buch­händ­ler gut­ge­schrie­ben.

Jetzt gibt es offen­bar end­lich einen Anbie­ter, der genau das tut, aller­dings nicht mit einem Web­por­tal, son­dern mit einer App für Andro­id und iOS. Mit der LChoice-App kann man ent­we­der einen QR-Code scan­nen, oder eine ISBN-Num­mer ein­ge­ben, oder ein Buch über den Titel suchen und dann erwer­ben. Den Kauf kann man dann ent­we­der in der gewünsch­ten (und ein­ge­stell­ten) Buch­hand­lung abho­len, oder sich die Ware zuschi­cken las­sen.

Laut der Info­sei­te sind die Kos­ten für den Buch­händ­ler hier­bei über­schau­bar, es wer­den 3% vom Kauf für die Auf­trags­ab­wick­lung fäl­lig, will man zusätz­lich den optio­na­len Bezahl­ser­vice in Anspruch neh­men, fal­len noch ein­mal 1% an. Bei den Alter­na­ti­ve »gar nicht ver­die­nen, weil der Kun­de irgend­wo online kauft« sind das in mei­nen Augen Top-Kon­di­tio­nen.

Eigent­lich gran­di­os, genau so muss das gehen. Das Gan­ze ist noch sehr neu, des­we­gen neh­men bis­her gera­de mal unge­fähr 100 Buch­händ­ler teil, das müs­sen natür­lich deut­lich mehr wer­den. War­um dann »eigent­lich«? Des­we­gen:

BerechtigungenBei der Instal­la­ti­on der App auf einem Andro­id-Pho­ne zei­gen sich dann aller­dings Merk­wür­dig­kei­ten. Die Berech­ti­gun­gen, die sich LChoice geneh­mi­gen will, sind in mei­nen Augen nicht mal ansatz­wei­se akzep­ta­bel. War­um muss die App Vide­os auf­neh­men kön­nen? Für einen QR-Code reicht Zugriff auf die Kame­ra. Dann will sich die App das Recht ein­räu­men, per­ma­nent aus­ge­führt zu wer­den und – man fasst es kaum – Sys­tem­ein­stel­lun­gen ändern zu dür­fen. Vol­ler Netz­werk­zu­griff dürf­te klar sein, sonst könn­te man das Inter­net nicht nut­zen. War­um die App SD-Kar­ten-Inhal­te ändern will, ver­ste­he ich eben­falls nicht ganz, genau­so wenig, war­um sie Zugriff  auf Vibra­ti­on,  Blitz­licht und geschütz­ten Spei­cher haben und die WLAN-Ver­bin­dun­gen anzei­gen möch­te.

Was soll das Gan­ze? Etli­che Berech­ti­gun­gen davon sind für einen rei­nen Buch­kauf über­haupt nicht nötig. Da man den Ser­vice leicht auch als Web­sei­te anbie­ten könn­te, die­se Mög­lich­keit aber nicht exis­tiert, kann man eigent­lich nur davon aus­ge­hen, dass die App im Tele­fon schnüf­feln möch­te. Ich wer­de mal eine Anfra­ge beim Anbie­ter stel­len, was die sich dabei den­ken.

Ich habe LChoice den­noch instal­liert, um das mal aus­zu­pro­bie­ren. Die unver­schäm­ten Berech­ti­gun­gen kann man mit ent­spre­chen­den Anwen­dun­gen wie App­Guard ein­schrän­ken, was ich getan habe. Lei­der wei­gert sich LChoice dann, zu star­ten. Tja, dumm gelau­fen, hier könn­te eine an sich pri­ma Idee an beklopp­ten App-Berech­ti­gun­gen schei­tern. Im Moment wür­de ich LChoice auf­grund die­ser Pro­ble­ma­tik nicht nut­zen. Mal abwar­ten, was der Anbie­ter sagt. Auf der Web­sei­te fin­det sich unter dem Menü­punkt »Mar­ken­leit­bild« fol­gen­der Text:

Unser Anspruch ist das Leben der Men­schen in ihrem All­tag zu berei­chern – ver­trau­ens­wür­dig und inno­va­tiv. Wir wol­len prak­tisch funk­tio­nal, echt benut­zer­freund­lich und sinn­voll sein.

Soso, »ver­trau­ens­wür­dig« … Bin gespannt, was auf mei­ne Anfra­ge geant­wor­tet wird.

Logo LChoice Copy­right MChoice AG, Screen­shot Berech­ti­gun­gen von mir

APOCALYPSIS III – dritte Staffel des Serienromans von Bastei

APOCALYPSIS III – dritte Staffel des Serienromans von Bastei

Cover Apokalypsis3[Spon­so­red Post] Mit APOCALYPSIS III erscheint bei Bas­tei Lüb­be soeben die drit­te Staf­fel des Seri­en­ro­mans, der in Form einer App, spe­zi­ell auf digi­ta­le End­ge­rä­te abge­stimmt ist. Audio­vi­su­el­le Ele­men­te, Tex­te sowie Illus­tra­tio­nen ver­schmel­zen damit zu einem Lese­er­leb­nis. Der Ver­lag schreibt dazu:

Man befin­det sich stän­dig im Zen­trum des Gesche­hens und fühlt sich den Ereig­nis­sen extrem nah. Mario Gior­da­no hat es geschafft einen packen­den End­zeit­thril­ler zu schaf­fen, der durch sei­ne mul­ti­me­dia­le Erschei­nungs­form das Lese­er­leb­nis noch ein­mal inten­si­viert.

Auch die drit­te Staf­fel der Best­sel­ler-Serie um die Haupt­fi­gur Peter Adam geht packend wei­ter. Papst Johan­nes Paul III. ist zurück­ge­tre­ten und spur­los ver­schwun­den. Der Col­le­ge­pro­fes­sor Peter Adam ver­liert sei­ne Frau sowie sei­ne klei­ne Toch­ter Maya bei einem Flug­zeug­ab­sturz. Sein Bru­der Niko­las eröff­net ihm, dass ihr Tod im Zusam­men­hang mit den Akti­vi­tä­ten eines okkul­ten Ordens ste­he. Peter stößt bei sei­nen Nach­for­schun­gen auf einen mys­te­riö­sen Orden, der sich dem Welt­un­ter­gang ver­schrie­ben hat. Dabei ahnt er nicht wel­che Bedeu­tung er für den Orden hat. Als selbst der neue Papst, Petrus II., von Dämo­nen beses­sen ist, schei­nen Peters rät­sel­haf­te Täto­wie­run­gen die letz­te Hoff­nung gegen die dro­hen­de Apo­ka­lyp­se zu sein. Kann er das Ende der Welt noch auf­hal­ten?

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­det man auf der Seri­en-Web­sei­te.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Bas­tei Lüb­be

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Kickstarter: GIRL GENIUS AND THE RATS OF MECHANICSBURG

Wer sich mit Steam­punk beschäf­tigt, hat wahr­schein­lich auch schon ein­mal etwas über Phil und Kaja Fogli­os Web- und Print-Comic GIRL GENIUS gehört. Das Mot­to der Serie lau­tet:

»Adven­ture, Romance, MAD SCIENCE!«

GIRL GENIUS ver­folgt die Aben­teu­er einer jun­ge Hel­din namens Aga­tha Hete­ro­dy­ne in einem par­al­lel­welt­li­chen, vik­to­ria­ni­schen Steam­punk-Set­ting, oder auch einem »Gas­lamp-Style«, wie es die Autoren nen­nen.

Auf Kick­star­ter wur­de Ende letz­ter Woche ein Pro­jekt mit dem Titel GIRL GENIUS AND THE RATS OF MECHANICSBURG aus­ge­ru­fen. Hier sucht man Unter­stüt­zer für ein Spiel, das für iOS und Andro­id erschei­nen soll. Unter­stützt wer­den muss da inzwi­schen nichts mehr, denn das 7500-Dol­lar-Zeil wur­de nahe­zu in Null­zeit erreicht, bis  jetzt gin­gen fast 31000 Dol­lar ein. Spen­den kann man aller­dings wei­ter­hin, noch 19 Tage ste­hen zur Ver­fü­gung. Für gera­de mal 4 Dol­lar erhält man als Gegen­leis­tung die Andro­id-App – da habe zumin­dest ich nicht lan­ge über­legt … :)

Alles wei­te­re auf der Kick­star­ter-Pro­jekt­sei­te.

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Pro­mo­gra­fik Copy­right Ste­phen Bee­man

INGRESS – Augmented Reality Game

So etwas muss­te frü­her oder spä­ter kom­men, ich hat­te bereits seit lan­gem damit gerech­net: Goog­le star­tet ein MMO, das die Rea­li­tät in das Spiel mit ein­be­zieht. Goo­g­les neu­es Pro­jekt INGRESS ist offen­bar (Details feh­len noch) ein Andro­id-basier­tes »Aug­men­ted Rea­li­ty Game«, in dem man durch sein Smart­pho­ne via App in der rea­len Welt mit ande­ren Spie­lern inter­agiert, gleich­zei­tig wer­den aber auch Din­ge ein­be­zo­gen, die tat­säch­lich gar nicht exis­tie­ren. Das Gan­ze ergibt dann einen FRIN­GE-ähn­li­chen Mys­te­ry-Plot.

Man muss sich für eine von zwei Frak­tio­nen ent­schei­den, ent­we­der den Wider­stand (Resis­tan­ce) oder die Erleuch­te­ten (Enligh­te­ned). Eine mys­te­riö­se neue Form von Ener­gie ist ent­deckt wor­den – die Erleuch­te­ten wol­len dies dadurch ent­ste­hen­den unfass­ba­ren Mög­lich­kei­ten nutz­bar machen, wäh­rend der Wider­stand glaubt, dass durch die Ener­gie unse­re Gedan­ken kon­trol­liert wer­den und die Mensch­heit davor beschützt wer­den muss.

Auf der Sei­te zu INGRESS kann man sich für einen Beta­zu­gang vor­mer­ken.

Ich muss zuge­ben: ich bin etwas gespal­ten. Einer­seits fin­de ich die Idee und das Kon­zept über­aus span­nend, ins­be­son­de­re, da der Schlüs­sel zum Erfolg offen­bar Koope­ra­ti­on ist. Auf der ande­ren Sei­te wird das zu noch mehr Smart­pho­ne-Zom­bies füh­ren, als wir ohne­hin jetzt schon auf den Stra­ßen sehen. Wol­len wir das?

Ich habe mich auf jeden Fall für einen Beta-Account ange­mel­det, denn aus­pro­bie­ren muss ich das ein­fach. Stellt sich die Fra­ge, ob das In Euro­pa über­haupt spiel­bar sein wird, aber ich kann mir nicht vor­stel­len, dass Goog­le das nicht vor­ge­se­hen hat.

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PhantaNews für Smartphones und Tablets via Google Currents

Ab sofort kann man die Inhal­te von Phan­ta­News auch bequem auf dem Smart­pho­ne und Tablet lesen – und das unab­hän­gig davon, ob es sich um ein Andro­id- oder iOS-Gerät han­delt. Goog­le Cur­r­ents machts mög­lich.

Ich hat­te eine Zeit lang mobi­le Inhal­te über spe­zi­el­le Word­press-Plugins und The­mes ange­bo­ten, lei­der war das feh­ler­an­fäl­lig und die­se Lösun­gen hat­ten ernst­haf­te Pro­ble­me mit Custom Post Types, so dass ich dar­auf wie­der ver­zich­ten muss­te.

Goo­g­les neu­er Dienst Cur­r­ents macht es nun ein­fach, die Inhal­te von Phan­ta­News für ver­schie­de­ne mobi­le Platt­for­men anzu­bie­ten, ohne dass ich mir Sor­gen um die Tech­nik machen muss, denn die Auf­be­rei­tung für die ver­schie­de­nen Fla­vours (und Auf­lö­sun­gen) von Smart­pho­nes und Tablets über­nimmt Goo­g­les Tech­nik.

Um Phan­ta­News via Cur­r­ents zu lesen, muss man ein­fach nur die fürs eige­ne Gerät pas­sen­de kos­ten­lo­se App instal­lie­ren (für Andro­id oder für iOS) und dort dann in den Inhal­ten nach »Phan­ta­News« suchen, um es zur eige­nen Biblio­thek hin­zu­zu­fü­gen. Man kann mit dem Mobil­ge­rät der eige­nen Wahl auch ein­fach die­sen Link auf­su­chen.

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