Sega Forever – klassische Spiele auf Mobilgeräten

Sega Forever – klassische Spiele auf Mobilgeräten

Sega Fore­ver ist eine in Zukunft wei­ter wach­sen­de Samm­lung klas­si­scher Spie­le des Publishers, umge­setzt für moder­ne mobi­le Gerä­te, also Smart­pho­nes und Tablets.

Dabei sind etli­che der Spie­le in der Grund­ver­si­on kos­ten­los, blen­den aller­dings Wer­bung ein. Wer die los­wer­den oder Pro-Fea­tures frei­schal­ten möch­te, zahlt einen Obo­lus von zwei Dol­lar pro Spiel. Die­se Wer­bung erscheint nur beim Start des Spiels, im Start­s­creen oder auf High­score-Lis­ten, nicht aber im Spiel selbst, sie beein­flusst also das Game­play nicht.

Das Gan­ze star­tet heu­te in den App-Stores von Goog­le und Apple, zu den zum Launch erhält­li­chen Spie­len gehö­ren unter ande­rem Sonic The Hedge­hog, Phan­ta­sy Star II, Comix Zone, Kid Cha­me­le­on oder Alte­red Beast.

Wei­te­re details auch auf der offi­zi­el­len Home­page von Sega Fore­ver.

Pro­mo­gra­fik Copy­right Sega

Die Retro-Konsole: Hyperkin RetroN 5

Die Retro-Konsole: Hyperkin RetroN 5

Der Retro-Spie­le-Fan (so wie ich) schlägt sich ja gern mal mit Emu­la­to­ren her­um, oder hält alte Spiel­kon­so­len (und ande­re Hard­ware) vor, bei denen man nie weiß, wann sie das Hand­tuch wer­fen und auf­ge­ben. Der Anbie­ter Hyper­kin hat schon frü­her Meta-Kon­so­len her­aus gebracht, die es mög­lich mach­ten, die Car­tridges älte­rer Gaming­Hard­ware in einem Gerät zu nut­zen, ein Bei­spiel hier­für ist die RetroN 3, der Her­stel­ler redet also nicht nur, er hat bereits gelie­fert.

Jetzt haben sie unter dem Namen RetroN 5 ein Gerät ange­kün­digt, das die Her­zen aller Retro-Kon­so­len-Fans höher schla­gen las­sen muss. Denn es kann Car­tridges von fol­gen­den Kon­so­len lau­fen las­sen: NES, SNES, Mega Dri­ve (aka Gene­sis), sowie den Hand­helds Game­boy, Game­boy Advan­ced und Game­boy Color. Dabei ist es bei den Kon­so­len irrele­vant, um wel­che Län­der­ver­si­on es sich han­delt, es kön­nen alle Modu­le ein­ge­setzt und ver­wen­det wer­den. Wow! Der Her­stel­ler nennt einen vor­aus­sicht­li­chen Laden­preis für das Wun­der­ge­rät von gera­de mal 99 Dol­lar. Es bleibt abzu­war­ten, was Ein­fuhr­zöl­le und Gier hie­si­ger Händ­ler dar­aus machen wer­den.

Die RetroN 5 wird neben einem AV-Anschluss auch über einen HDMI-Con­nec­tor ver­fü­gen, um an moder­ne Fern­seh­ge­rä­te anschließ­bar zu sein, dabei kommt ein angeb­lich hoch­wer­ti­ger Ups­ca­ler zum Ein­satz, denn die Auf­lö­sun­gen der betag­ten Kon­so­len sind selbst­ver­ständ­lich weit ent­fernt von HD. Man soll hier­bei zwi­schen 4:3 und 16:9 wäh­len kön­nen, letz­te­res dürf­te aller­dings ver­zerrt sein. Auch der Sound soll mit tech­ni­schen Tricks (der Her­stel­ler spricht von »audio inter­po­la­ti­on«) ver­bes­sert wer­den. Das kann, der Purist selbst­ver­ständ­lich deak­ti­vie­ren.
Es gibt Anschlüs­se für die klas­si­schen Con­trol­ler, das Gerät kommt aber zudem mit kabel­lo­sen Blue­tooth-Pads daher. Hat man vier davon, kann man ohne Mul­ti­tap Mehr­spie­ler-Games zocken. Wei­ter­hin kann man die Con­trol­ler­be­le­gung über die Menü­füh­rung des Gerä­tes frei kon­fi­gu­rie­ren.

Geil. Ich will das haben!

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Quel­le: Eng­ad­get

Pres­se­fo­to RetroN 5 Copy­right Hyper­kin

Kickstarter: Open Source Spiele-Handheld GCW Zero

Der Pro­jekt­in­itia­tor Jus­tin Bar­wick möch­te es bes­ser machen, als die Ent­wick­ler ande­rer alter­na­ti­ver Spie­le-Hand­helds wie Din­goo, Caanoo oder Gemei (die er selbst ver­trie­ben hat), da sei­ner Ansicht nach dort die Com­mu­ni­ty-Wün­sche nicht genü­gend Beach­tung fin­den. Des­we­gen hob er das GCW Zero aus der Tau­fe, ein Linux-basier­tes Gerät spe­zi­ell für Retro-Gaming, Emu­la­to­ren und Home­brew.

Als Pro­zes­sor dient eine 1-GHz-MIPS-CPU vom Typ Inge­nic JZ4770, für die Gra­fik ist eine OpenGL-ES-2.0-kompatible Gra­fik­ein­heit zustän­dig. Das Dis­play hat eine Grö­ße von 3,5 Zoll und nur 320 x 240 Pixel im For­mat 4:3. Das mutet wenig an, ist aber für den ange­streb­ten Zweck, klas­si­sche Kon­so­len­spie­le wie­der­zu­ge­ben, aus­rei­chend. Die Rechen­power soll auch für betag­te Com­pu­ter­spie­le rei­chen, hier­für wird man aller­dings um Peri­phe­rie wie eine Tas­ta­tur nicht her­um kom­men.

Wei­te­re tech­ni­sche Eck­da­ten sind: Betriebs­sys­tem Linux 3.x, genau­er gesagt Open­Din­gux, 512 MByte DDR2-SDRAM, 16 GByte inter­ner Flash-Spei­cher (auf einer aus­tausch­ba­ren MicroSD-Kar­te), bis zu 64 GByte exter­ner Flash-Spei­cher (eben­falls auf SDHC/SDHX), einen Mini USB-Anschluss, Mini-HDMI-1.3-Ausgang, ein Anschluss für ein ana­lo­ges Video­si­gnal-, Kopf­hö­rer­aus­gang und Mikro­fon. Eben­falls ver­baut sind Ste­reo­laut­spre­cher, das GCW Zero ver­fügt zudem über WLAN (IEEE 802.11 b/g/n im 2,4 GHz-Bereich), über eine Vibra­ti­ons­funk­ti­on und einen Beschleu­ni­gungs­sen­sor. Das GCW Zero ist 143 * 70 * 18 mm groß, wiegt 225 Gramm, der Akku hat eine Kapa­zi­tät von 2800 mAh, das soll für sie­ben bis zehn Stun­den Dad­deln rei­chen.

Gesteu­ert wird über vier But­tons, ein digi­ta­les Steu­er­kreuz, einen Ana­log­stick, Start- und Select-Knöp­fe, sowie zwei Schul­ter­tas­ten.

Kos­ten soll das Gerät 115 Dol­lar zuzüg­lich 15 Dol­lar Ver­sand nach Euro­pa. Die ers­ten Gerä­te könn­ten bereits im März 2013 zur Ver­fü­gung ste­hen, im Moment wer­kelt man noch an der Soft­ware. Alle wei­te­ren details zu die­sem für mich als Retro-Fan sehr inter­es­san­ten Pro­jekt fin­den sich auf der Kick­star­ter-Sei­te des Pro­jekts sowie auf der Web­sei­te des Anbie­ters.

Creative Commons License

Bil­der GCW Zero Copy­right Jus­tin Bar­wick