Steampunk-Adventure SYBERIA gratis bei Good Old Games

Steampunk-Adventure SYBERIA gratis bei Good Old Games

Das fast schon klas­sisch zu nen­nen­de Gra­fik-Ad­ven­ture SY­BE­RIA kann man der­zeit bei Good Old Ga­mes be­kom­men, und zwar gra­tis. Es stammt von Be­noît So­kal in Zu­sam­men­ar­beit mit dem fran­zö­si­schen Ent­wick­ler Mi­croïds und er­schien ur­sprüng­lich im Jahr 2002.

Zum In­halt:

Kate Wal­ker, eine jun­ge am­bi­tio­nier­te An­wäl­tin aus New York, be­kommt ei­nen ziem­lich ein­fach er­schei­nen­den Auf­trag: Nur ein kur­zer Zwi­schen­stopp, um den Ver­kauf ei­ner al­ten, in den Al­pen­tä­lern ver­steck­ten Au­to­ma­ten­fa­brik ab­zu­wickeln, dann ge­ra­de­wegs zu­rück nach New York. Als sie ihn an­nimmt, ahnt sie noch nicht, dass von nun an ihr Le­ben auf den Kopf ge­stellt wird.
Auf ih­rer Ex­pe­di­ti­on quer durch Eu­ro­pa reist sie von West­eu­ro­pa bis in die Wei­ten des öst­li­chen Russ­lands, trifft eine Viel­zahl un­glaub­li­cher Men­schen und be­gibt sich an stim­mungs­vol­le Orte vol­ler au­ßer­ge­wöhn­li­cher Ma­schi­nen. Bei ih­rem Ver­such, den ge­nia­len Er­fin­der Hans auf­zu­spü­ren – der letz­te Schlüs­sel, um das Ge­heim­nis von Sy­be­ria zu ent­hül­len –, durch­quert sie Raum und Zeit auf ei­ner Rei­se, die al­les in Fra­ge stellt. Da­bei wird der Ver­trag, den sie ei­gent­lich un­ter­schrei­ben soll­te, auf ein­mal zu ei­nem le­bens­ver­än­dern­den Er­eig­nis.

SY­BE­RIA ist ein Game, das schein­bar in un­se­rer Zeit und un­se­rer Rea­li­tät spielt, aber in sei­nem Ver­lauf durch Steam­punk-Ele­men­te im­mer sur­rea­ler wird.

Das Spiel gibt es in di­ver­sen Spra­chen für Win­dows (XP, Vi­sta, 7, 8, 10) und Mac OS X (10.9.0+).

Screen­shot Sy­be­ria Co­py­right Anuman In­ter­ac­tive

ZAK MCKRAKEN für kleines Geld bei Good Old Games

ZAK MCKRAKEN für kleines Geld bei Good Old Games

Good Old Ga­mes, der An­bie­ter, bei dem man äl­te­re Com­pu­ter­spie­le le­gal er­wer­ben kann, ohne auf ir­gend­wel­che Aban­don­wa­re-Sei­ten zu­rück­grei­fen zu müs­sen, hat heu­te ein Schman­kerl für Ad­ven­ture-Fans im An­ge­bot: Noch heu­te mor­gen schrieb ich in Sa­chen THIM­BLE­WEED PARK über Ron Gil­bert, der auch der Kopf hin­ter dem Lu­cas­Arts-Spiel ZAK MCK­RA­KEN AND THE ALI­EN MIND­BEN­DERS war.

Das Point & Click-Ad­ven­ture gibt es der­zeit bei GoG für ge­ra­de mal 1,39 Euro. DRM-frei und SCUMM VM-ba­siert für Win­dows (XP, Vi­sta, 7, 8, 10), Mac OS X (10.7.0+) und Li­nux (Ubun­tu 14.04, Ubun­tu 16.04).

Screen­shot ZAK MCK­RA­KEN Co­py­right Lu­cas­film & Dis­ney

Keine indizierten Spiele mehr bei Good Old Games

Keine indizierten Spiele mehr bei Good Old Games

Logo gog.com

Der ins­be­son­de­re für äl­te­re Spie­le be­kann­te pol­ni­sche On­line­händ­ler Good Old Ga­mes (GoG) ver­kauft ab so­fort 31 in Deutsch­land in­di­zier­te Pro­duk­te nicht mehr an Käu­fer mit ei­ner deut­schen IP-Adres­se. Dar­un­ter be­fin­den sich Spie­le wie FAR CRY, PO­STAL 2, KING­PIN, aber auch STAR WARS: DARK FORCES.

Of­fen­bar wird die Sper­re an der IP-Adres­se des Käu­fers fest­ge­macht, mög­li­cher­wei­se kön­nen die ge­sperr­ten Ga­mes mit ei­nem VPN-An­bie­ter, der eine Adres­se aus ei­nem an­de­ren Land vor­täuscht, wei­ter­hin auch aus Deutsch­land er­wor­ben wer­den.

Schon ab dem Start der deut­schen Ver­si­on der Platt­form im Fe­bru­ar 2015 stan­den drei Spie­le der COM­MAN­DOS-Rei­he nicht zur Ver­fü­gung, da das Amts­ge­richt Kas­sel ge­gen den er­sten Tei eine Be­schlag­nah­me be­schlos­sen hat­te.

Ins­ge­samt fin­de ich die Sper­rung in die­ser Form merk­wür­dig, denn nach er­folg­tem Al­ters­nach­weis kann man in­di­zier­te Spie­le auch hier­zu­lan­de er­wer­ben. Ich ver­mu­te, dass die Sper­rung auf­grund von Druck aus Deutsch­land er­folg­te und dem An­bie­ter die Ein­füh­rung ei­nes Al­ters­ve­ri­fi­ka­ti­ons­sy­stems nur für die­ses Land zu auf­wen­dig – und da­mit teu­er – war. Da freut man sich doch er­neut, im In­ter­net-Ent­wick­lungs­land mit Ge­set­zen aus der Jung­stein­zeit zu le­ben. Aber dank die­ses In­ter­nets wird man für alle die­se Spie­le ir­gend­wo im Netz ganz si­cher trotz­dem ei­nen An­bie­ter fin­den.

Logo GoG Co­py­right gog.com

Endlich: DAY OF THE TENTACLE REMASTERED

Endlich: DAY OF THE TENTACLE REMASTERED

dottremastered

Es hat et­was län­ger ge­dau­ert. An­ge­kün­digt hat­te Tim Scha­fer die über­ar­bei­te­te und mo­der­ni­sier­te Ver­si­on des Kult-Ad­ven­tures DAY OF THE TEN­TA­CLE aus dem Jahr 1993 be­reits im De­zem­ber 2014. Im Ok­to­ber 2015 hieß es, dass das Spiel noch in 2015 er­schei­nen sol­le, dar­aus wur­de aber lei­der nichts. Und jetzt ist es end­lich so weit: der of­fi­zi­el­le Re­lease­ter­min ist am 22. März 2016.

Die neue Fas­sung wur­de von Scha­fers Stu­dio Dou­ble Fine ent­wickelt, greift so­gar auf die da­mals fürs Ur­spiel auf­ge­nom­me­nen ori­gi­na­len Ton­da­tei­en zu­rück und kann wie die Spe­cial Edi­ti­ons von MON­KEY IS­LAND auf die klas­si­sche Pi­xel­gra­fik um­ge­schal­tet wer­den.

DAY OF THE TEN­TA­CLE RE­MA­STE­RED wird über die Sei­te Good Old Ga­mes ver­trie­ben und kann ab so­fort zum Preis von 13,49 Euro vor­be­stellt wer­den. Der Vor­be­stel­ler­preis ist 10% gün­sti­ger als der Preis nach Er­schei­nen, der wird aber auch nur 14,99 Euro be­tra­gen.

Pro­mo­gra­fik DAY OF THE TEN­TA­CLE RE­MA­STE­RED Co­py­right Dou­ble Fine

STAR TREK-Spieleklassiker bei Good Old Games

STAR TREK-Spieleklassiker bei Good Old Games

Trek Games bei GoG

Nach­dem der Com­pu­ter­spie­le­ver­käu­fer Good Old Ga­mes kürz­lich erst alte STAR WARS-Spie­le für neue Com­pu­ter le­gal ver­füg­bar mach­te, tut er dies nun auch mit STAR TREK.

Ab so­fort sind die Klas­si­ker STAR TREK – 25TH AN­NI­VER­S­A­RY (1992), STAR TREK: JUDGMENT RI­TES (1993) und STAR­FLEET ACA­DE­MY (1997) bei GoG zu er­wer­ben, letz­te­res nur für Win­dows, die er­sten bei­den in Fas­sun­gen für Win­dows, Mac OS und so­gar Li­nux. Der Preis ist mit 5,69 Euro je Spiel äu­ßerst mo­de­rat. Ein Pa­ket mit al­len drei zu­sam­men ko­stet 17,07 Euro, ist also nicht gün­sti­ger.

Bei 25TH AN­NI­VER­S­A­RY und JUDGMENT RI­TES sind klas­si­sche Point & Click-Ad­ven­tures, die die Crew der TOS-En­ter­pri­se auf neue Aben­teu­er schicken. Bei­de wa­ren über­aus er­folg­reich und sind un­ter Fans be­liebt. STAR­FLEET ACA­DE­MY setzt den Spie­ler als Ka­dett der Ster­nen­flot­te in den Kom­man­do­ses­sel ver­schie­de­ner Raum­schif­fe, mit de­nen er Sze­na­ri­en be­stehen muss. Das Spiel war für sei­ne Zeit über­aus auf­wen­dig pro­du­ziert, mit Film­sze­nen und es tra­ten Schau­spie­ler aus der Klas­sik-Se­rie auf, näm­lich Wil­liam Shat­ner, Wal­ter Koenig und Ge­or­ge Ta­kei.

Pro­mo­gra­fik Co­py­right Good Old Ga­mes

Auch wieder da: INDIANA JONES AND THE FATE OF ATLANTIS

Auch wieder da: INDIANA JONES AND THE FATE OF ATLANTIS

FateOfAtlantis

Ge­stern hat­te ich be­reits dar­auf hin­ge­wie­sen, dass Good Old Ga­mes Ver­sio­nen von X-WING und TIE-FIGH­TER vor­ge­legt hat, die auf ak­tu­el­ler Hard­ware lau­fen. Da­mit aber nicht ge­nug, wenn es um sol­che Soft­ware-Klas­si­ker aus dem Hau­se Lu­caArts geht. Freun­de des Ar­chäo­lo­gen mit dem Hut und der Peit­sche dür­fen sich freu­en, denn seit ge­stern steht dort eine für mo­der­ne Rech­ner an­ge­pass­te Ver­si­on des Kult-Point&Click-Adventures IN­DIA­NA JO­NES AND THE FATE OF AT­LAN­TIS zur Ver­fü­gung. Da­bei han­delt es sich frag­los um eins der be­sten Spie­le die­ser Art al­ler Zei­ten. Gog sagt dazu:

1939 – the eve of World War II. Nazi agents are about to get their hands on a wea­pon more dan­ge­rous than the atom bomb. Only Indy can stop them be­fo­re they un­leash the de­ad­ly se­cret that sank Atlantis!In In­dia­na Jo­nes and the Fate of At­lan­tis, you play the role of In­dia­na Jo­nes, fa­med ar­chaeo­lo­gist-ad­ven­tu­rer, as he attempts to dis­co­ver and ex­plo­re long-fabled At­lan­tis. Nazi agents, eager to un­leash the powers of At­lan­tis against an un­su­spec­ting world, are hot on Indy’s heels… or have they al­re­ady pas­sed him?

  • Point ´n´ click your way through fist­fights, puz­zles, bal­loon ri­des, car cha­ses and Indy one-li­ners.

  • Ex­plo­re over 200 spec­ta­cu­lar lo­ca­ti­ons as you take Indy to such exo­tic back­drops as Mon­te Car­lo, Al­giers, and the is­land of Cre­te.

  • Hear ex­clu­si­ve iMU­SE crea­te a mu­si­cal score that fol­lows your every move.

  • Play and re­play – three uni­que chal­len­ging paths to van­quish the Reich.

Die GoG-Ver­si­on von IN­DIA­NA JO­NES AND THE FATE OF AT­LAN­TIS läuft un­ter Win­dows, Mac OS und so­gar Li­nux, man muss da­für ge­ra­de mal läp­pi­sche 4,79 Euro be­rap­pen (und ich wür­de mir wün­schen, dass Lu­cas­Film mal eine mo­der­ni­sier­te Fas­sung wie bei MON­KEY IS­LAND sprin­gen lässt).

Screen­shot IN­DIA­NA JO­NES AND THE FATE OF AT­LAN­TIS Co­py­right Lu­cas­Film und Dis­ney

 

Die Rückkehr von X-WING und TIE-FIGHTER

Die Rückkehr von X-WING und TIE-FIGHTER

Cover X-WingX-WING und TIE-FIGH­TER von Lu­cas­Arts ge­hö­ren ohne Zwei­fel zu den be­sten Spie­len al­ler Zei­ten in­ner­halb des STAR WARS-Uni­ver­sums. Wer sie bis­her auf ak­tu­el­len Rech­nern spie­len woll­te, muss­te zu halb­sei­de­nen und, was die Le­ga­li­tät an­ging, eher grau­en Mods grei­fen.

Good Old Ga­mes macht dem jetzt ein Ende. Ab so­fort kann man dort of­fi­zi­el­le Ver­sio­nen der bei­den Spie­le er­wer­ben. Es han­delt sich da­bei um die CD-Rom-Ver­sio­nen mit auf­ge­motz­ter SVGA-Gra­fik und Sprach­aus­ga­be, mit im Pa­ket sind auch gleich die da­mals an­ge­bo­te­nen Er­wei­te­rungs­packs.

Die bei­den Game-Klas­si­ker sind ab heu­te auf gog er­hält­lich und ko­sten je­weils zehn Dol­lar (7,99 Euro). Das mag auf den er­sten Blick für 20 Jah­re alte Spie­le teu­er er­schei­nen, aber zum ei­nen kann man sie auf­grund der bei­ge­füg­ten Mo­di­fi­ka­tio­nen ohne gro­ße Klimm­zü­ge auf ak­tu­el­len Rech­nern spie­len, und das – zum an­de­ren – völ­lig le­gal. Da bleibt mir nur er­neut zu sa­gen: shut up and take my mo­ney!

Ak­tu­ell sind die Spie­le auf gog noch nicht on­line ge­schal­tet, das soll­te al­ler­dings in Kür­ze ge­sche­hen.

Dank an Cynx fürs Fin­den.

Co­ver X-WING Coyp­right Lu­cas­Film

Zahle was Du willst bei Good Old Games

Auf der Web­sei­te von Good Old Ga­mes be­kommt man … good old ga­mes. Es wer­den dort äl­te­re Spiele­klas­si­ker DRM-frei für klei­nes Geld an­ge­bo­ten, die oft­mals an die Er­for­der­nis­se mo­der­ner Rech­ner an­ge­passt wur­den. Er­wirbt man dort Spie­le, er­hält man zu­dem im­mer wie­der auch Gim­micks wie bei­spiels­wei­se den Sound­track dazu. Hin und wie­der ver­treibt GoG al­ler­dings auch neue Spie­le, wie bei­spiels­wei­se LE­GEND OF GRIM­ROCK.

Ähn­lich wie bei den schon be­kann­ten Hum­ble Bund­les star­te­te GoG so­eben eine »zahl’ was Du willst«-Aktion, in de­ren Rah­men man Ga­mes von In­ter­play im Pa­ket er­wer­ben kann. Wer we­ni­ger als 14,99 Dol­lar in­ve­stiert, der er­hält acht Spie­le, dar­über sind es 20, wer mehr als 34,99 Dol­lar aus­gibt, darf sich so­gar über 32 Spie­le freu­en. Dar­un­ter Klas­si­ker wie DE­SCENT, EAR­THWORM JIM, FREE­SPACE oder FALL­OUT.

Alle De­tails zur Ak­ti­on, die noch knapp zehn­ein­halb Tage läuft, fin­den sich auf der zu­ge­hö­ri­gen Web­sei­te. Ich habe be­reits des Öf­te­ren Spie­le über GoG er­wor­ben und es gab nie ir­gend­wel­che Pro­ble­me. Die er­wor­be­nen Spie­le (und zu­ge­hö­ri­ge Gim­micks) ste­hen ab Kauf im per­sön­li­chen Be­reich als Down­loads zur Ver­fü­gung und kön­nen im­mer wie­der her­un­ter ge­la­den wer­den.

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LEGEND OF GRIMROCK – DUNGEON MASTER reborn

Neu­lich wur­de ich von ei­nem Freund auf die Web­sei­te zu LE­GEND OF GRIM­ROCK auf­merk­sam ge­macht und war so­fort Feu­er und Flam­me. Die Äl­te­ren un­ter uns kön­nen sich un­ter Ga­ran­tie an DUN­GE­ON MA­STER oder EYE OF THE BE­HOL­DER er­in­nern, die uns Ende der 1980er zahl­lo­se Stun­den un­se­re Zeit ge­stoh­len ha­ben. GRIM­ROCK greift die­ses Spiel­prin­zip wie­der auf und bie­tet eine mo­der­ni­sier­te Fas­sung da­von, wo­bei den­noch eine Men­ge des al­ten Fee­lings er­hal­ten bleibt.

Der »Wasch­zet­tel« zu GRIM­ROCK sagt:

LE­GEND OF GRIM­ROCK ist ein Dun­ge­on Craw­ler-Rol­len­spiel vom Ent­wick­ler Al­most Hu­man, das ein Old­school-Herz mit mo­der­ner Aus­füh­rung ver­bin­det.
Eine Grup­pe Ge­fan­ge­ner wird für Ver­bre­chen die sie mög­li­cher­wei­se nicht be­gan­gen ha­ben dem si­che­ren Tod über­ant­wor­tet, in­dem man sie im ab­ge­le­ge­nen Mount Grim­rock aus­setzt. Doch was die Ge­fan­ge­nen nicht wis­sen: der Berg ist durch­zo­gen von ur­alten Tun­neln und Ver­lie­sen, er­baut von längst ver­gan­ge­nen Zi­vi­li­sa­tio­nen. Wenn sie das Ta­ges­licht je­mals wie­der­se­hen und ihre Frei­heit zu­rück er­lan­gen wol­len, muss die zu­sam­men­ge­wür­fel­te Grup­pe zum Team wer­den und Eta­ge für Eta­ge in den Berg her­ab stei­gen …

Das Kon­zept fin­det er­heb­li­chen An­klang. In­ner­halb von we­ni­gen Ta­gen hat GRIM­ROCK sei­ne Pro­duk­ti­ons­ko­sten be­reits durch Ver­käu­fe ein­ge­spielt und ist nun in der Ge­winn­zo­ne – und das trotz des schein­bar ver­al­te­ten Spiel­prin­zips, denn man be­wegt sich bei­spiels­wei­se nicht frei, son­dern von Schritt zu Schritt, ge­nau wie im gro­ßen Vor­bild. Mei­ner An­sicht nach er­neut ein Be­weis da­für, dass es ab­seits des Main­streams der gro­ßen Pu­blisher eine Men­ge zu ent­decken gibt – und da­für, dass die Kun­den be­reits sind zu be­zah­len, wenn man ih­nen da­für auch et­was bie­tet. Selbst­ver­ständ­lich er­hält man das Spiel ohne DRM-Maß­nah­men.

GRIM­ROCK kann man auf der Web­sei­te zum Spiel oder bei Good Old Ga­mes zum Preis von ge­ra­de mal 13,49 Euro er­wer­ben (wo­bei ich es zu­ge­ge­be­ner­ma­ßen et­was selt­sam fin­de, dass der Euro- gleich dem Dol­lar­preis ist, aber es sei ih­nen ge­gönnt), bei GoG gibt es wie im­mer di­ver­se Gim­micks ko­sten­los dazu. Der Down­load schlägt mit 435 MB zu Bu­che.

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Für umme (aber nicht mehr lange): FALLOUT

Wer sich be­eilt, kann den mo­der­nen Rol­len­spiel-Klas­si­ker FALL­OUT ohne Ko­sten auf die hei­mi­sche Fest­plat­te spü­len. Die Web­sei­te »Good Old Ga­mes« bie­tet das Spiel ge­ra­de zeit­be­grenzt zum ko­sten­lo­sen Down­load an.

FALL­OUT stammt aus dem Jah­re 1997 und wur­de von In­ter­play En­ter­tain­ment ver­öf­fent­licht. Nach­dem ein Atom­krieg im Jahr 2077 wei­te Tei­le der Erde ver­nich­tet hat, han­delt das Spiel im post­apo­ka­lyp­ti­schen 22. und 23. Jahr­hun­dert. Trotz die­ses eher ern­sten Hin­ter­grun­des spart FALL­OUT nicht an Gags und Ver­al­be­run­gen des ame­ri­ka­ni­schen Le­bens­stils und zeigt ei­nen Tech­nik­mix zwi­schen den 1950er Jah­ren und fu­tu­ri­sti­schen Gad­gets.

Die Ent­schei­dun­gen die der Spie­ler bei der Er­schaf­fung des Ava­tars fällt ha­ben di­rek­ten Ein­fluss auf die Art und Wei­se, wie die Spiel­hand­lung sich ent­wickelt. Man kann so­wohl ei­nen Voll­trot­tel spie­len, der kaum der mensch­li­chen Spra­che fä­hig ist, da­für aber bul­len­stark, wie eine In­tel­li­genz­be­stie, die da­für aber kein Mar­me­la­den­glas auf­be­kommt. Und al­les da­zwi­schen. Die Kämp­fe lau­fen in FALL­OUT run­den­ba­siert ab.

In der eng­li­chen Fas­sung wur­den nam­haf­te Schau­spie­ler als Spre­cher ver­pflich­tet. Den Er­zäh­ler spricht bei­spiels­wei­se Ron Perl­man, Ki­li­an wur­de von Ri­chard Dean An­der­son ver­tont, Tony Shal­houb leiht Ara­de­sh sei­ne Stim­me und Da­vid War­ner gibt Mor­pheus.

Um FALL­OUT auf Good Old Ga­mes her­un­ter­la­den zu kön­nen, muss man nichts wei­ter tun, als dort ein Kon­to an­zu­le­gen. Das lohnt aber al­lein schon auf­grund der an­de­ren Spiele­klas­si­ker, die man dort auch noch er­hal­ten kann. Ne­ben dem ei­gent­li­chen Spiel wer­den wie auf GOG üb­lich noch wei­te­re Goodies zum Down­load an­ge­bo­ten, bei­spiels­wei­se der Sound­track oder An­lei­tun­gen, Ava­ta­re und Art­work. Der Down­load schlägt mit 500 MB zu Bu­che.

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Für umme: ULTIMA 4 auf Good Old Games

Ri­chard Gar­riotts UL­TI­MA-Se­rie hat das Gen­re der Fan­ta­sy-Com­pu­ter­spie­le frag­los nach­hal­tig be­ein­flusst und bis heu­te hat zum Bei­spiel das MMO UL­TI­MA ON­LINE nach wie vor zahl­lo­se An­hän­ger, auch wenn es spie­le­risch wie gra­fisch längst über­holt scheint…

Be­reits im Jahr 1985 er­schien UL­TI­MA 4 – QUEST OF THE AVA­TAR, heu­te ei­ner der gro­ßen Klas­si­ker des Gen­res, der erst­mals das Com­pu­ter­spiel weg vom Hack&Slash-Dungeoncrawl hin zu mehr sto­ry­ge­trie­be­ner Hand­lung und zu ethi­schen Spie­lerent­schei­dun­gen führ­te. Es wur­de ein Sy­stem von acht Tu­gen­den ein­ge­führt, die sich aus den drei grund­le­gen­den Prin­zi­pi­en Lie­be, Wahr­heit und Mut ab­lei­te­ten. Die Hand­lun­gen des Spie­lers be­ein­fluss­ten sei­nen Stand in den ver­schie­de­nen Tu­gen­den.

Good Old Ga­mes er­mög­licht es nun, die­sen Fan­ta­sy-Klas­si­ker er­neut spie­len zu kön­nen – und das ko­sten­los! Bis­her war es zwar mög­lich ge­we­sen, dies durch Emu­la­to­ren tun zu kön­nen, »nor­ma­le« Com­pu­ter­bent­zer wa­ren da­mit je­doch oft über­for­dert. GoG hat das Spiel an­ge­passt, so dass es auch auf mo­der­ner Hard­ware und auf ak­tu­el­len Be­triebs­sy­ste­men lauf­fä­hig ist. Die Gra­fik wur­de bei­be­hal­ten, man soll­te sich also dar­über im Kla­ren sein, dass die­se auf dem Stand der Mit­te der 1980er Jah­re ist. GoG stellt ne­ben dem Spiel, das mit ei­nem Down­load von 25 MB da­her kommt (wahr­schein­lich auf­grund der An­pas­sun­gen für die un­ter­stütz­ten Be­triebs­sy­ste­me Win­dows 7, Vi­sta und XP), zu­sätz­lich noch di­gi­ta­le Gim­micks wie eine An­lei­tung, ein Zau­ber­buch und eine Kar­te Bri­tan­ni­as be­reits.

Für Re­tro-Fans und Nost­al­gi­ker eine ein­ma­li­ge Mög­lich­keit, den Klas­si­ker noch­mals zu spie­len, für die­je­ni­gen, die UL­TI­MA 4 nicht ken­nen, weil sie bei­spiels­wei­se zu jung sind, eine Ge­le­gen­heit, ei­nes der Stan­dard­wer­ke des Gen­res ken­nen zu ler­nen.

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Screen­shot UL­TI­MA 4 Co­py­right Elec­tro­nic Arts