Die Rückkehr von X‑WING und TIE-FIGHTER

Die Rückkehr von X‑WING und TIE-FIGHTER

Cover X-Wing

X‑WING und TIE-FIGHTER von Luca­s­A­rts gehö­ren ohne Zwei­fel zu den bes­ten Spie­len aller Zei­ten inner­halb des STAR WARS-Uni­ver­sums. Wer sie bis­her auf aktu­el­len Rech­nern spie­len woll­te, muss­te zu halb­sei­de­nen und, was die Lega­li­tät anging, eher grau­en Mods greifen.

Good Old Games macht dem jetzt ein Ende. Ab sofort kann man dort offi­zi­el­le Ver­sio­nen der bei­den Spie­le erwer­ben. Es han­delt sich dabei um die CD-Rom-Ver­sio­nen mit auf­ge­motz­ter SVGA-Gra­fik und Sprach­aus­ga­be, mit im Paket sind auch gleich die damals ange­bo­te­nen Erweiterungspacks.

Die bei­den Game-Klas­si­ker sind ab heu­te auf gog erhält­lich und kos­ten jeweils zehn Dol­lar (7,99 Euro). Das mag auf den ers­ten Blick für 20 Jah­re alte Spie­le teu­er erschei­nen, aber zum einen kann man sie auf­grund der bei­gefüg­ten Modi­fi­ka­tio­nen ohne gro­ße Klimm­zü­ge auf aktu­el­len Rech­nern spie­len, und das – zum ande­ren – völ­lig legal. Da bleibt mir nur erneut zu sagen: shut up and take my money!

Aktu­ell sind die Spie­le auf gog noch nicht online geschal­tet, das soll­te aller­dings in Kür­ze geschehen.

Dank an Cynx fürs Finden.

Cover X‑WING Coyp­right LucasFilm

Zahle was Du willst bei Good Old Games

Auf der Web­sei­te von Good Old Games bekommt man … good old games. Es wer­den dort älte­re Spiele­klas­si­ker DRM-frei für klei­nes Geld ange­bo­ten, die oft­mals an die Erfor­der­nis­se moder­ner Rech­ner ange­passt wur­den. Erwirbt man dort Spie­le, erhält man zudem immer wie­der auch Gim­micks wie bei­spiels­wei­se den Sound­track dazu. Hin und wie­der ver­treibt GoG aller­dings auch neue Spie­le, wie bei­spiels­wei­se LEGEND OF GRIMROCK.

Ähn­lich wie bei den schon bekann­ten Hum­ble Bund­les star­te­te GoG soeben eine »zahl’ was Du willst«-Aktion, in deren Rah­men man Games von Inter­play im Paket erwer­ben kann. Wer weni­ger als 14,99 Dol­lar inves­tiert, der erhält acht Spie­le, dar­über sind es 20, wer mehr als 34,99 Dol­lar aus­gibt, darf sich sogar über 32 Spie­le freu­en. Dar­un­ter Klas­si­ker wie DESCENT, EARTHWORM JIM, FREESPACE oder FALLOUT.

Alle Details zur Akti­on, die noch knapp zehn­ein­halb Tage läuft, fin­den sich auf der zuge­hö­ri­gen Web­sei­te. Ich habe bereits des Öfte­ren Spie­le über GoG erwor­ben und es gab nie irgend­wel­che Pro­ble­me. Die erwor­be­nen Spie­le (und zuge­hö­ri­ge Gim­micks) ste­hen ab Kauf im per­sön­li­chen Bereich als Down­loads zur Ver­fü­gung und kön­nen immer wie­der her­un­ter gela­den werden.

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LEGEND OF GRIMROCK – DUNGEON MASTER reborn

Neu­lich wur­de ich von einem Freund auf die Web­sei­te zu LEGEND OF GRIMROCK auf­merk­sam gemacht und war sofort Feu­er und Flam­me. Die Älte­ren unter uns kön­nen sich unter Garan­tie an DUNGEON MASTER oder EYE OF THE BEHOLDER erin­nern, die uns Ende der 1980er zahl­lo­se Stun­den unse­re Zeit gestoh­len haben. GRIMROCK greift die­ses Spiel­prin­zip wie­der auf und bie­tet eine moder­ni­sier­te Fas­sung davon, wobei den­noch eine Men­ge des alten Fee­lings erhal­ten bleibt.

Der »Wasch­zet­tel« zu GRIMROCK sagt:

LEGEND OF GRIMROCK ist ein Dun­ge­on Craw­ler-Rol­len­spiel vom Ent­wick­ler Almost Human, das ein Old­school-Herz mit moder­ner Aus­füh­rung verbindet.
Eine Grup­pe Gefan­ge­ner wird für Ver­bre­chen die sie mög­li­cher­wei­se nicht began­gen haben dem siche­ren Tod über­ant­wor­tet, indem man sie im abge­le­ge­nen Mount Grim­rock aus­setzt. Doch was die Gefan­ge­nen nicht wis­sen: der Berg ist durch­zo­gen von uralten Tun­neln und Ver­lie­sen, erbaut von längst ver­gan­ge­nen Zivi­li­sa­tio­nen. Wenn sie das Tages­licht jemals wie­der­se­hen und ihre Frei­heit zurück erlan­gen wol­len, muss die zusam­men­ge­wür­fel­te Grup­pe zum Team wer­den und Eta­ge für Eta­ge in den Berg her­ab steigen …

Das Kon­zept fin­det erheb­li­chen Anklang. Inner­halb von weni­gen Tagen hat GRIMROCK sei­ne Pro­duk­ti­ons­kos­ten bereits durch Ver­käu­fe ein­ge­spielt und ist nun in der Gewinn­zo­ne – und das trotz des schein­bar ver­al­te­ten Spiel­prin­zips, denn man bewegt sich bei­spiels­wei­se nicht frei, son­dern von Schritt zu Schritt, genau wie im gro­ßen Vor­bild. Mei­ner Ansicht nach erneut ein Beweis dafür, dass es abseits des Main­streams der gro­ßen Publis­her eine Men­ge zu ent­de­cken gibt – und dafür, dass die Kun­den bereits sind zu bezah­len, wenn man ihnen dafür auch etwas bie­tet. Selbst­ver­ständ­lich erhält man das Spiel ohne DRM-Maßnahmen.

GRIMROCK kann man auf der Web­sei­te zum Spiel oder bei Good Old Games zum Preis von gera­de mal 13,49 Euro erwer­ben (wobei ich es zuge­ge­be­ner­ma­ßen etwas selt­sam fin­de, dass der Euro- gleich dem Dol­lar­preis ist, aber es sei ihnen gegönnt), bei GoG gibt es wie immer diver­se Gim­micks kos­ten­los dazu. Der Down­load schlägt mit 435 MB zu Buche.

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Für umme (aber nicht mehr lange): FALLOUT

Wer sich beeilt, kann den moder­nen Rol­len­spiel-Klas­si­ker FALLOUT ohne Kos­ten auf die hei­mi­sche Fest­plat­te spü­len. Die Web­sei­te »Good Old Games« bie­tet das Spiel gera­de zeit­be­grenzt zum kos­ten­lo­sen Down­load an.

FALLOUT stammt aus dem Jah­re 1997 und wur­de von Inter­play Enter­tain­ment ver­öf­fent­licht. Nach­dem ein Atom­krieg im Jahr 2077 wei­te Tei­le der Erde ver­nich­tet hat, han­delt das Spiel im post­apo­ka­lyp­ti­schen 22. und 23. Jahr­hun­dert. Trotz die­ses eher erns­ten Hin­ter­grun­des spart FALLOUT nicht an Gags und Ver­al­be­run­gen des ame­ri­ka­ni­schen Lebens­stils und zeigt einen Tech­nik­mix zwi­schen den 1950er Jah­ren und futu­ris­ti­schen Gadgets.

Die Ent­schei­dun­gen die der Spie­ler bei der Erschaf­fung des Ava­tars fällt haben direk­ten Ein­fluss auf die Art und Wei­se, wie die Spiel­hand­lung sich ent­wi­ckelt. Man kann sowohl einen Voll­trot­tel spie­len, der kaum der mensch­li­chen Spra­che fähig ist, dafür aber bul­len­stark, wie eine Intel­li­genz­bes­tie, die dafür aber kein Mar­me­la­den­glas auf­be­kommt. Und alles dazwi­schen. Die Kämp­fe lau­fen in FALLOUT run­den­ba­siert ab.

In der eng­li­chen Fas­sung wur­den nam­haf­te Schau­spie­ler als Spre­cher ver­pflich­tet. Den Erzäh­ler spricht bei­spiels­wei­se Ron Perl­man, Kili­an wur­de von Richard Dean Ander­son ver­tont, Tony Shal­houb leiht Ara­desh sei­ne Stim­me und David War­ner gibt Morpheus.

Um FALLOUT auf Good Old Games her­un­ter­la­den zu kön­nen, muss man nichts wei­ter tun, als dort ein Kon­to anzu­le­gen. Das lohnt aber allein schon auf­grund der ande­ren Spiele­klas­si­ker, die man dort auch noch erhal­ten kann. Neben dem eigent­li­chen Spiel wer­den wie auf GOG üblich noch wei­te­re Goo­dies zum Down­load ange­bo­ten, bei­spiels­wei­se der Sound­track oder Anlei­tun­gen, Ava­tare und Art­work. Der Down­load schlägt mit 500 MB zu Buche.

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Für umme: ULTIMA 4 auf Good Old Games

Richard Gar­riotts ULTIMA-Serie hat das Gen­re der Fan­ta­sy-Com­pu­ter­spie­le frag­los nach­hal­tig beein­flusst und bis heu­te hat zum Bei­spiel das MMO ULTIMA ONLINE nach wie vor zahl­lo­se Anhän­ger, auch wenn es spie­le­risch wie gra­fisch längst über­holt scheint…

Bereits im Jahr 1985 erschien ULTIMA 4 – QUEST OF THE AVATAR, heu­te einer der gro­ßen Klas­si­ker des Gen­res, der erst­mals das Com­pu­ter­spiel weg vom Hack&Slash-Dungeoncrawl hin zu mehr sto­ry­ge­trie­be­ner Hand­lung und zu ethi­schen Spie­ler­ent­schei­dun­gen führ­te. Es wur­de ein Sys­tem von acht Tugen­den ein­ge­führt, die sich aus den drei grund­le­gen­den Prin­zi­pi­en Lie­be, Wahr­heit und Mut ablei­te­ten. Die Hand­lun­gen des Spie­lers beein­fluss­ten sei­nen Stand in den ver­schie­de­nen Tugenden.

Good Old Games ermög­licht es nun, die­sen Fan­ta­sy-Klas­si­ker erneut spie­len zu kön­nen – und das kos­ten­los! Bis­her war es zwar mög­lich gewe­sen, dies durch Emu­la­to­ren tun zu kön­nen, »nor­ma­le« Com­pu­ter­bent­zer waren damit jedoch oft über­for­dert. GoG hat das Spiel ange­passt, so dass es auch auf moder­ner Hard­ware und auf aktu­el­len Betriebs­sys­te­men lauf­fä­hig ist. Die Gra­fik wur­de bei­be­hal­ten, man soll­te sich also dar­über im Kla­ren sein, dass die­se auf dem Stand der Mit­te der 1980er Jah­re ist. GoG stellt neben dem Spiel, das mit einem Down­load von 25 MB daher kommt (wahr­schein­lich auf­grund der Anpas­sun­gen für die unter­stütz­ten Betriebs­sys­te­me Win­dows 7, Vis­ta und XP), zusätz­lich noch digi­ta­le Gim­micks wie eine Anlei­tung, ein Zau­ber­buch und eine Kar­te Bri­tan­ni­as bereits.

Für Retro-Fans und Nost­al­gi­ker eine ein­ma­li­ge Mög­lich­keit, den Klas­si­ker noch­mals zu spie­len, für die­je­ni­gen, die ULTIMA 4 nicht ken­nen, weil sie bei­spiels­wei­se zu jung sind, eine Gele­gen­heit, eines der Stan­dard­wer­ke des Gen­res ken­nen zu lernen.

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