Für umme: ULTIMA 4 auf Good Old Games

Richard Gar­riotts ULTIMA-Serie hat das Genre der Fan­ta­sy-Com­put­er­spiele fra­g­los nach­haltig bee­in­flusst und bis heute hat zum Beispiel das MMO ULTIMA ONLINE nach wie vor zahllose Anhänger, auch wenn es spielerisch wie grafisch längst über­holt scheint…

Bere­its im Jahr 1985 erschien ULTIMA 4 – QUEST OF THE AVATAR, heute ein­er der großen Klas­sik­er des Gen­res, der erst­mals das Com­put­er­spiel weg vom Hack&Slash-Dungeoncrawl hin zu mehr sto­rygetrieben­er Hand­lung und zu ethis­chen Spiel­erentschei­dun­gen führte. Es wurde ein Sys­tem von acht Tugen­den einge­führt, die sich aus den drei grundle­gen­den Prinzip­i­en Liebe, Wahrheit und Mut ableit­eten. Die Hand­lun­gen des Spiel­ers bee­in­flussten seinen Stand in den ver­schiede­nen Tugen­den.

Good Old Games ermöglicht es nun, diesen Fan­ta­sy-Klas­sik­er erneut spie­len zu kön­nen – und das kosten­los! Bish­er war es zwar möglich gewe­sen, dies durch Emu­la­toren tun zu kön­nen, »nor­male« Com­put­er­bentzer waren damit jedoch oft über­fordert. GoG hat das Spiel angepasst, so dass es auch auf mod­ern­er Hard­ware und auf aktuellen Betrieb­ssys­te­men lauf­fähig ist. Die Grafik wurde beibehal­ten, man sollte sich also darüber im Klaren sein, dass diese auf dem Stand der Mitte der 1980er Jahre ist. GoG stellt neben dem Spiel, das mit einem Down­load von 25 MB daher kommt (wahrschein­lich auf­grund der Anpas­sun­gen für die unter­stützten Betrieb­ssys­teme Win­dows 7, Vista und XP), zusät­zlich noch dig­i­tale Gim­micks wie eine Anleitung, ein Zauber­buch und eine Karte Bri­tan­nias bere­its.

Für Retro-Fans und Nos­tal­gik­er eine ein­ma­lige Möglichkeit, den Klas­sik­er nochmals zu spie­len, für diejeni­gen, die ULTIMA 4 nicht ken­nen, weil sie beispiel­sweise zu jung sind, eine Gele­gen­heit, eines der Stan­dard­w­erke des Gen­res ken­nen zu ler­nen.

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Screen­shot ULTIMA 4 Copy­right Elec­tron­ic Arts

AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­los­er Nerd mit natür­lich­er Affinität zu Pix­eln, Bytes, Buch­staben und Zah­n­rädern. Kon­sum­iert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online darüber.

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