Asterix 38 – DIE TOCHTER DES VERCINGETORIX

Asterix 38 – DIE TOCHTER DES VERCINGETORIX

Ale­schia? Isch ken­ne kein Ale­schia!

Manch einer wird es schon mit­be­kom­men haben: Spie­gel und ande­re Feuil­le­tons haben den neu­en Aste­rix DIE TOCHTER DES VERCINGETORIX ver­ris­sen. Ich sag­te dazu ohne Kennt­nis des Inhalts: Wenn das so ist, muss er gut sein. Wie recht hat­te ich …

Wenn man schon nach den ers­ten Sei­ten Lach­trä­nen im Gesicht hat und das im Prin­zip bis zum Ende nicht mehr auf­hört, dann fra­ge ich mich, was die­se Kri­ti­ker gele­sen haben? Der neue Aste­rix-Band 38, erneut vom inzwi­schen bewähr­ten Team Jean-Yves Fer­ri (Autor) und Didier Con­rad (Zeich­nun­gen), kann es nicht gewe­sen sein, denn der ist ein Voll­tref­fer, der mei­ner nicht ganz beschei­de­nen Ansicht nach (ich lese Aste­rix seit mei­ner Kind­heit und die liegt laaaaan­ge zurück, und bin seit­dem Fan) mühe­los das Niveau der Klas­si­ker erreicht.

wei­ter­le­sen →

Bandit bespricht: EVEREST – Ein Yeti will hoch hinaus

 

ABOMINABLE – Bun­des­start 26.09.2019

Nie­mand kann Fami­li­en­un­ter­hal­tung so aus­ge­klü­gelt und berech­nend wie Pixar. Da muss man sich einig sein. Dream­Works Ani­ma­ti­on woll­te da von Anfang an in nichts nach­ste­hen. Dis­ney funk­tio­nier­te genera­tio­nen­über­grei­fend durch sei­nen Nied­lich­keits­fak­tor und die mora­li­schen Ansprü­che, zudem war ein heu­te erwach­se­nes Publi­kum schon von Kind­heit an durch die Mar­ke geprägt. Pixar hat­te durch ande­re Ansät­ze sei­ne Erfol­ge auf­ge­baut. Witz und The­ma­tik sind gleich­be­rech­tigt geteilt und umge­setzt, um der Anfor­de­run­gen an alle Alters­grup­pen gerecht zu wer­den, und zwar in einem ste­ten Wech­sel der jede Grup­pe stän­dig bei Lau­ne hält und bei kei­ner die Auf­merk­sam­keits­span­ne abrei­ßen lässt. Zwangs­läu­fig erge­ben sich dar­aus auch Schnitt­men­gen. Dream­Works Ani­ma­ti­on hat­te das Kon­zept für ANTZ noch leicht holp­rig über­nom­men, mit SHREK aber für sich bril­lant ver­voll­komm­net. Bei EVEREST ist davon kaum mehr etwas übrig geblie­ben.

wei­ter­le­sen →

Grandios: John Scalzi – REDSHIRTS

Grandios: John Scalzi – REDSHIRTS

Nach­dem ich lei­der fest­stel­len muss­te, dass der drit­te Band von THE INTERDEPENDENCY erst im April 2020 erscheint, such­te ich nach einer Alter­na­ti­ve. Da ich eh gera­de auf Scal­zi gesto­ßen war, erin­ner­te ich mich, dass ich bereits 2012 sei­ne Par­odie REDSHIRTS lesen woll­te, damals aber davon abge­se­hen hat­te, da sich der eBook-Preis am Hard­co­ver ori­en­tier­te. Danach hat­te ich den Roman aus den Augen ver­lo­ren. Jetzt – sie­ben Jah­re spä­ter – kos­te­te das eBook nur noch knapp sechs Euro. Ein äußerst akzep­ta­bler Preis.

Ich hat­te ange­nom­men ich erwer­be eine STAR TREK-Par­odie. Ich soll­te nicht ent­täuscht wer­den, ganz im Gegen­teil – und ich bekam sogar mehr als erwar­tet.

wei­ter­le­sen →

Bandit bespricht: A TOY STORY – Alles hört auf kein Kommando

Bandit bespricht: A TOY STORY – Alles hört auf kein Kommando

TOY STORY 4 – Bun­des­start 15.08.2019

Eigent­lich möch­te man jeman­den bei Dis­ney-Deutsch­land knut­schen, die wie­der ein­mal einen Titel anders ins Deut­sche über­tra­gen haben. Aber die­ses mal zurecht. Lässt man den Zusatz weg, hat man mit A TOY STORY die Bat­te­ri­en genau rich­tig ein­ge­setzt. Und Zuschau­er wel­che glau­ben die Rei­he wäre längst been­det gewe­sen, die haben nicht Unrecht. TOY STORY 3 war der per­fek­te Abschluss einer per­fek­ten Tri­lo­gie. Zwei­fel waren daher durch­aus ange­bracht. Durch die Absenz der Num­mer 4 eröff­nen sich aber auch neue Mög­lich­kei­ten. Und mit sei­nen enor­men Abstän­den zwi­schen den ein­zel­nen Fil­men konn­ten Woo­dy, Buzz und der Rest der Spiel­zeug­kis­te mehr Kin­der ins Erwach­se­nen­al­ter beglei­ten als HARRY POTTER. Der Zau­ber­lehr­ling brach­te es zwar in zehn Jah­ren auf acht Fil­me, doch TOY STORY tobt nun schon 24 Jah­re durch die Her­zen aller Alters­schich­ten. Das ist eben die Kunst von Pixar-Fil­men: sie zie­hen die Jun­gen von damals nicht nur mit, son­dern gewin­nen heut­zu­ta­ge durch ihre nun zu Eltern gewor­de­nen Fans eine neue Gemein­schaft hin­zu.

wei­ter­le­sen →

Bandit bespricht: ONCE UPON A TIME … IN HOLLYWOOD

Bandit bespricht: ONCE UPON A TIME … IN HOLLYWOOD

e
Bun­des­start 15.08.2019

Vol­ler Stolz ver­kün­de­te Quen­tin Taran­ti­no in Can­nes, Brad Pitt und Leo­nar­do DiCa­prio wären das bes­te Lein­wand­duo seit New­man und Red­ford. Das mag in den Augen von Taran­ti­no so erschei­nen, dazu müss­te er aber selbst ein­mal Fil­me wie BUTCH CASSIDY AND THE SUNDANCE KID oder DER CLOU schrei­ben und insze­nie­ren. Das hat er bis­her nicht annä­hernd erreicht. Was Taran­ti­no in sei­ner Fil­mo­gra­fie fehlt, ist etwas Eigen­stän­di­ges, etwas ori­gi­nell Neu­es. Das kann man – mit viel gutem Wil­len – dem Fil­me­ma­cher bereits zuge­ste­hen. Das Eige­ne bei Taran­ti­no ist sein unend­li­cher Zita­ten­schatz, den er sich zusam­men­setzt wie ein Spiel mit Bau­klöt­zen. Bei ihm steht stets die Lie­be zu Film, des­sen Geschich­te und sei­ner Indus­trie im Vor­der­grund. Jetzt ist Hol­ly­wood also direkt an der Rei­he. Näher wird er der Traum­fa­brik wahr­schein­lich auch nicht mehr kom­men. Eben­falls in Can­nes soll er gesagt haben, ONCE UPON A TIME … IN HOLLYWOOD wäre sein Magnum Opus.

wei­ter­le­sen →

Bandit bespricht: SPIDER MAN – FAR FROM HOME

Bandit bespricht: SPIDER MAN – FAR FROM HOME

SPIDER-MAN – FAR FROM HOME – Bun­des­start 04.07.2019

Sony tat gut dar­an, die Rech­te an SPIDER-MAN etwas auf­zu­wei­chen. Das ließ das Stu­dio nicht dumm aus­se­hen, son­dern mach­te es dadurch sogar zum Sym­pa­thie­trä­ger. Denn Fans und Kri­ti­ker war­fen Sony zuerst wegen des ers­ten Reboots, schließ­lich auch bezo­gen auf die Qua­li­tät der AMAZING SPI­DER-MANs vor, weder einer Comic-Ver­fil­mung noch ins­be­son­de­re dem Cha­rak­ter gerecht wer­den zu kön­nen. Ein zwei­ter, bereits ange­dach­ter, Reboot wäre in sei­ner Akzep­tanz zum Schlacht­fest gewor­den. Sam Rai­mis drei Fil­me hat­ten im Schnitt welt­weit jeweils 800 Mil­lio­nen Dol­lar ein­ge­spielt. Die zwei Nach­fol­ger jeweils 730 Mil­lio­nen Dol­lar. Gutes Geschäft, infla­ti­ons­be­rei­nigt aller­dings eine Kata­stro­phe.

wei­ter­le­sen →

Don’t text and swing – SPIDER-MAN: FAR FROM HOME

Don’t text and swing – SPIDER-MAN: FAR FROM HOME

Garan­tiert spoi­ler­frei

Der unin­for­mier­te Kino­gän­ger hät­te mög­li­cher­wei­se ange­nom­men, dass AVENGERS: ENDGAME der letz­te Film der Pha­se III des Mar­vel Cine­ma­tic Uni­ver­se sei. Denn immer­hin schloss der einen Hand­lungs­bo­gen ab, der über mehr als zehn Jah­re gewach­sen war, etwas, das es in die­ser Form im Kino noch nie gege­ben hat­te. Doch das mit dem Abschluss stimmt nicht, denn tat­säch­lich been­det erst SPIDER-MAN: FAR FROM HOME die Pha­se III des MCU.

Und der ist viel­leicht nicht das, was die Fans von einem sol­chen Abschluss erwar­tet hät­ten. Aber exakt das haben die Mäch­ti­gen bei Mar­vel und die Macher die­ses Films genau rich­tig gemacht.

wei­ter­le­sen →

Bandit bespricht – MEN IN BLACK: INTERNATIONAL

Bandit bespricht – MEN IN BLACK: INTERNATIONAL

MEN IN BLACK: INTERNATIONAL – Bun­des­start 13.06.2019

Das Wich­tigs­te natür­lich vor­ne weg. Die Fra­gen aller Fra­gen. Nicht der Anfang, nicht der Film selbst, nicht die Auf­lö­sung. Noch bevor man sich für einen Film ent­schei­det, muss man wis­sen, hat der Film eine Post-Credit-Sce­ne. Bevor man sich den Neben­säch­lich­kei­ten wid­met, sei die­se Fra­ge geklärt: Viel­leicht. Selbst her­aus­fin­den, das macht wirk­lich Spaß.

Die zwei­te der wich­tigs­ten Fra­gen über­haupt: Ist das Pferd nicht schon längst tot gerit­ten? Nein, ist es nicht. Selbst im Wahn von Sequels, Reboots und Neu­in­ter­pre­ta­tio­nen, haben die Men in Black noch lan­ge nicht ihr Plas­ma ver­schos­sen. Ein­fach selbst her­aus­fin­den, das macht näm­lich auch Spaß.

wei­ter­le­sen →

Bandit bespricht: THE DEAD DON’T DIE

Bandit bespricht: THE DEAD DON’T DIE

THE DEAD DON’T DIE – Bun­des­start 13.06.2019

Es ist eher sel­ten, aber dafür über­ra­schen­der, dass ein Zom­bie-Film das Film­fes­ti­val von Can­nes eröff­net. Dass Regis­seur und Autor Jim Jar­musch Macher die­ses Eröff­nungs­fil­mes ist, wirft dann schon wie­der ein ande­res Licht auf die Umstän­de. Fünf­zehn mal war Jar­musch für diver­se Prei­se in Can­nes nomi­niert, bei fünf Gewin­nen in ver­schie­de­nen Kate­go­ri­en. Er ist also kein unbe­kann­ter, dafür ger­ne gese­he­ner Gast in Frank­reich. Und das mit einem Zom­bie-Film, wo sich in dem beschau­li­chen Städt­chen Cen­ter­vil­le die Toten aus den Grä­ber erhe­ben, auf der Suche nach war­mem, leben­di­gem Fleisch. Chief Robert­son und Offi­cer Peter­son ste­hen dabei etwas über­for­dert in der Gegend her­um und ver­su­chen mit den noch Über­le­ben­den von Cen­ter­vil­le in aller Ruhe die Lage zu son­die­ren. Die Erd­ach­se hat sich ver­scho­ben und etwas Schreck­li­ches wird des­we­gen gesche­hen. Doch wie soll man mit so etwas umge­hen, was man nur aus Fil­men kennt.

wei­ter­le­sen →

MEN IN BLACK INTERNATIONAL

MEN IN BLACK INTERNATIONAL

Garan­tiert spoi­ler­frei.

Die Geheim­or­ga­ni­sa­ti­on MEN IN BLACK, die die Erde vor dem Abschaum des Uni­ver­sums schützt, eig­net sich auf­grund des The­mas natür­lich per­fekt für eine Film­rei­he, bei der auch mal die Haupt­fi­gu­ren wech­seln kön­nen. Nach­dem wir Tom­my Lee Jones zwei­ein­vier­tel­mal und Will Smith drei­mal im schwar­zen Anzug sehen konn­ten, bekom­men wir es dies­mal mit Tes­sa Thomp­son und Chris Hems­worth als … äh … Women In Black zu tun.

Und – soviel will ich vor­weg­neh­men – auch wenn der Film nicht der ganz gro­ße Wurf ist, habe ich mich über die gesam­te Lauf­zeit aus­ge­spro­chen gut unter­hal­ten gefühlt.

wei­ter­le­sen →

Bandit bespricht: MISTER LINK – Ein Fellig Verrücktes Abenteuer

Bandit bespricht: MISTER LINK – Ein Fellig Verrücktes Abenteuer

MISSING LINK – Bun­des­start 30.05.2019

110 Kulis­sen für 65 Dreh­or­te. Das ist selbst für einen kal­ku­lier­ten Block­bus­ter eine beacht­li­che Men­ge. Zei­chen­trick und am Com­pu­ter ani­mier­te Fil­me tun sich hier­bei auch – ver­hält­nis­mä­ßig – ein­fach. Die Figu­ren wur­den 20% klei­ner model­liert, als in Stop-Moti­on Fil­men üblich ist, damit die größ­te Figur, mit vier­zig Zen­ti­me­tern, noch gut zu hand­ha­ben war. Manch­mal waren bis zu 91 Teams waren gleich­zei­tig mit stän­dig 47 Moti­on-Con­trol Kame­ravor­rich­tun­gen im Ein­satz. Von den 1500 Kame­ra­ein­stel­lun­gen, war der Com­pu­ter bei 460 Ein­stel­lun­gen von­nö­ten, um diver­se Sets optisch zu ver­grö­ßern, eben­so vie­le wur­den für Effek­te gebraucht, und 320 für Ani­ma­tio­nen. Aber kein Com­pu­ter bei den Figu­ren, da ist alles gute alte Hand­ar­beit. Will­kom­men in der Welt von Mis­ter Link, der ger­ne Susan genannt wer­den möch­te.

wei­ter­le­sen →

Bandit bespricht: SHAZAM!

Bandit bespricht: SHAZAM!

SHAZAM! – Bun­des­start 04.04.2019

Eigent­lich soll­te man Ver­ständ­nis dafür haben, wenn die Rufe immer lau­ter wer­den, wann denn mit den Super­hel­den-Fil­men end­lich Schluss ist. Ver­ständ­lich, wenn man gese­hen hat, wie sich die Start­ter­mi­ne um den letz­ten AVENGERS aus­ge­dünnt haben, nur um den eige­nen Kas­sen­er­folg nicht zu gefähr­den. Und da beißt sich die Kat­ze in den Schwanz, oder bedeckt sich der Held mit Kryp­to­nit, oder so ähn­lich. Denn der Super­held hat immer Vor­rang, an Beliebt­heit, mitt­ler­wei­le auch im Feuil­le­ton, oder bei Ein­spiel­ergeb­nis­sen. Trotz des angeb­li­chen Über­drus­ses. Und wer nimmt Haw­keye schon den Bogen, wenn er noch immer trifft? Auf Gedeih und Ver­derb will DC Comics da noch eini­ges nach­ho­len, geht aber doch immer wie­der als Zwei­ter ins Ziel. An der Kas­se, wie beim Publi­kum. Dar­an wird SHAZAM! nichts ändern. Dafür hat er viel mehr Unter­hal­tungs­wert als sei­ne Kon­kur­ren­ten, oder die Hasen aus dem eige­nen Stall.

wei­ter­le­sen →