Kurzkritik: THE ORVILLE (spoilerfrei)

Kurzkritik: THE ORVILLE (spoilerfrei)

Seth Mac­Far­la­nes neue Sci­ence Fic­tion-Co­me­dy THE OR­VIL­LE hat­te uns vor­ab nicht wirk­lich viel ge­zeigt, nur ei­nen ein­zi­gen ech­ten Trai­ler, der ei­nen gro­ßen Schwer­punkt auf den Co­me­dy-As­pekt leg­te. Und da war dann auch mei­ne Sor­ge be­grün­det, denn oft lie­gen Mac­Far­la­nes Hu­mor und mei­ner nicht auf ei­ner Wel­len­län­ge.

THE OR­VIL­LE macht an kei­ner Stel­le ei­nen Hehl dar­aus, dass sie eine Hom­mage an STAR TREK ist, und gleich­zei­tig des­sen Tro­pes or­dent­lich durch den Ka­kao zieht – letzt­end­lich wirkt das wie eine Fan­se­rie, die sich be­müht, all das zu ver­mei­den, was zu ei­nem Rechts­streit mit CBS und Pa­ra­mount füh­ren könn­te, sich aber an die­ser »letz­ten Gren­ze« mit ei­ni­gem Ge­schick ent­lang la­viert (und auch Fox hat eine schlag­kräf­ti­ge Rechts­ab­tei­lung, mit der man sich bei den TREK-Rech­te­inha­bern ver­mut­lich nicht ohne Not an­le­gen möch­te).

Ich hat­te STAR­GA­TE SG 1 im­mer als »plan­los im Welt­all« be­zeich­net, das ist ein Prä­di­kat, das THE OR­VIL­LE un­be­dingt auch ver­dient, aber hier ist das Pro­gramm. Tat­säch­lich war der Plot des Pi­lo­ten ei­ner, wie er auch in ei­ner be­lie­bi­gen STAR TREK-Show ähn­lich hät­te statt­fin­den kön­nen, hier wird die Hand­lung al­ler­dings im­mer wie­der durch Gags und One­li­ner auf­ge­lockert – und eben durch das hu­mo­ri­sti­sche Über­stei­gern von Ver­satz­stücken, wie man sie eben aus dem Uni­ver­sum von Kirk, Pi­card und Co kennt.

Das hät­te übel ins Auge ge­hen kön­nen, aber von ein, zwei klei­ne­ren, Mac­Far­la­ne-ty­pi­schen, Hu­mor­aus­set­zern hal­ten sie sich mit den Gags noch zu­rück und so­mit pas­sie­ren die halt in der Hand­lung, stö­ren sie je­doch meist nicht, son­dern lockern das, was bei TREK eine bier­ern­ste Aus­ein­an­der­set­zung mit Ali­ens ge­we­sen wäre, er­fri­schend auf. Und den­noch schim­mert auch eine ge­wis­se Ernst­haf­tig­keit durch, tat­säch­lich SF-Ge­schich­ten er­zäh­len zu wol­len und die nicht zu­letzt we­gen der Ku­lis­sen und des Set­tings ge­ra­de und ge­zielt auch für STAR TREK-Fans. Aber eben gar­niert mit ei­nem Au­gen­zwin­kern. Trek­ker, die ihr Hob­by mit Hu­mor neh­men kön­nen, wer­den an THE OR­VIL­LE ver­mut­lich eine Men­ge Spaß ha­ben, ähn­lich wie bei GA­LA­XY QUEST. Und ge­nau wie bei GA­LA­XY QUEST schaf­fen die Ma­cher es, dem Gan­zen trotz al­ler Hom­mage und Par­odie eine wun­der­ba­re Ei­gen­stän­dig­keit zu ge­ben.

Fun Fact am Ran­de: Nach vor­ab-Scree­nings war die Se­rie in den letz­ten Ta­gen von so ziem­lich al­len Pro­fi-Kri­ti­kern arg ver­ris­sen wor­den. Jetzt al­ler­dings kom­men die Fan-Be­wer­tun­gen rein – und die sind so­wohl auf Rot­ten To­ma­toes (91%) als auch bei IMDd (7,5 von 10) ziem­lich po­si­tiv.

Ich bin mir un­si­cher, wie lan­ge das Kon­zept trägt, aber ich freue mich sehr auf die näch­sten Fol­gen. Und man kann nur hof­fen, dass ge­nug Zu­schau­er ak­ti­viert wer­den kön­nen, denn Fox ist be­kann­ter­ma­ßen der Ab­setz-Sen­der.

Wie man das se­hen kann? Se­mi­le­gal. Es gibt ei­nen frei­en Stream der er­sten Fol­ge bei Ya­hoo, die hat al­ler­dings ei­nen Geo­lo­ca­ti­on-Fil­ter. Den muss man mit ei­nem VPN um­ge­hen, das dem Ser­ver vor­spie­gelt, man woh­ne in den USA. Ist das le­gal? Sa­gen wir, es ist eine Grau­zo­ne, aber wirk­lich il­le­gal ist es nicht.

[Up­date 10:10 Uhr] Ich wur­de ge­fragt, ob es der­zeit eine völ­lig le­ga­le Mög­lich­keit gibt, sich das in Deutsch­land an­zu­se­hen. Lei­der nein. Da THE OR­VIL­LE in den USA al­ler­dings auch bei Ama­zon Prime Vi­deo läuft, wür­de ich da­von aus­ge­hen, dass die Show dem­nächst auch in Deutsch­land dort zu se­hen sein wird.

Pro­mo­fo­tos THE OR­VIL­LE Co­py­right Fox Te­le­vi­si­on

In eigener Sache: Interview beim Würfelheld

In eigener Sache: Interview beim Würfelheld

Na schau mal ei­ner an: An­dré Sko­ra, der Wür­fel­held, hat mich für sein Blog in­ter­viewt und mir Fra­gen zu di­ver­sen The­men ge­stellt, bei­spiels­wei­se Phan­ta­News, den Steam­punk-Chro­ni­ken, Self­pu­bli­shing, Fan­dom, Pen & Pa­per-Rol­len­spiel und noch so ei­ni­ges mehr.

Die Er­geb­nis­se die­ser Be­fra­gung kann man ab heu­te beim Wür­fel­held nach­le­sen.

STRANGER THINGS soll vier oder fünf Staffeln bekommen

STRANGER THINGS soll vier oder fünf Staffeln bekommen

Die Er­fin­der der Net­flix-Er­folgs­se­rie STRAN­GER THINGS hat­ten mit dem Kon­zept sa­gen­haf­te 19 Sen­der an­ge­spro­chen, die alle ab­ge­wun­ken hat­ten, bis Net­flix zu­griff. Was dann dar­aus wur­de, wis­sen wir alle: Die Se­ri­en­sen­sa­ti­on 2016.

Matt und Ross Duf­fer ha­ben kürz­lich be­stä­tigt, dass es über die zwei­te Staf­fel hin­aus noch wei­te­re Se­a­sons ge­ben wird. Al­ler­dings will man das The­ma nicht bis in alle Ewig­keit tot rei­ten.

Matt Duf­fer sag­te, dass man nicht wie an­de­re Se­ri­en en­den möch­te, die ir­gend­wann den Dri­ve ver­lie­ren und nur wei­ter­ge­führt wer­den, weil sich noch Geld da­mit ver­die­nen lässt, »man soll­te auf­hö­ren, wenn man am Be­sten ist«.  STRAN­GER THINGS wird nach sei­nen Vor­stel­lun­gen ins­ge­samt vier oder fünf Staf­feln ha­ben. Al­ler­dings füg­te er hin­zu, dass es durch­aus auch noch mehr sein könn­ten, falls sie noch et­was zu er­zäh­len ha­ben, und dass die Se­rie ein de­fi­nier­tes Ende ha­ben wird.

Die zwei­te Se­a­son STRAN­GER THINGS star­tet zu Hal­lo­ween auf Net­flix.

Pro­mo­gra­fik STRAN­GER THINGS Co­py­right Net­flix

PhantaNews: Tapetenwechsel

PhantaNews: Tapetenwechsel

Es war ein har­tes Stück Ar­beit, künst­lich er­schwert durch Feh­ler in Wor­d­Press-The­mes, aber es ist voll­bracht: Phan­ta­News hat ei­nen Ta­pe­ten­wech­sel be­kom­men. Das nun ver­wen­de­te The­me ist end­lich ein re­spon­si­ves, das be­deu­tet, der In­halt wird auf den Bild­schir­men un­ter­schied­li­cher Ge­rä­te­grö­ßen gut an­ge­zeigt, ohne dass ich auf ir­gend­wel­che mo­bil-Plug­ins zu­rück­grei­fen muss. Ein wei­te­rer Vor­teil  ist, dass ich mich von ver­schie­de­nen Alt­la­sten im al­ten The­me tren­nen konn­te.

An ver­schie­de­nen Ecken muss ich noch nach­bes­sern, bei­spiels­wei­se ragt der Sei­ten­he­a­der bei der An­sicht auf Smart­pho­nes noch in Stel­len, wo er nicht hin­ge­hört. An ein paar Stel­len wer­de ich noch Über­set­zun­gen ein­pfle­gen müs­sen, bzw. über­haupt die Stel­le fin­den, an der ich über­set­zen muss. Des­we­gen steht im Kom­men­tar­feld oben links noch »Com­ment«.

Der Bil­ders­li­der für Fea­ture-Ar­ti­kel oben rechts in der Sei­ten­lei­ste zeigt das alte Bild­for­mat, das passt da aber nicht hin, des­we­gen sind die Bil­der rechts ab­ge­schnit­ten. Neue Fea­ture-Bil­der wer­den dann das kor­rek­te For­mat ha­ben.

Aber das und an­de­re sind al­les Din­ge, die jetzt nach und nach er­le­di­gen kann.

Wei­ter­hin viel Spaß mit Phan­ta­News!

p.s.: Wenn ihr ir­gend­wo ei­nen Feh­ler seht, wäre ein Kom­men­tar klas­se.

Schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

Schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

Ich wün­sche al­len Le­sern schö­ne Fei­er­ta­ge. Lehnt euch zu­rück, fei­ert mit wem und was ihr gern wollt und be­rei­tet euch dar­auf vor, das in vie­len As­pek­ten eher sub­op­ti­ma­le Jahr 2016 end­lich hin­ter euch zu las­sen. Ob das näch­ste bes­ser wer­den wird, liegt auch an euch selbst. Wir schaf­fen das!

Auch wenn die letz­ten Tage von Ta­ten ver­blen­de­ter Ir­rer und Re­ak­tio­nen rech­ter Spin­ner über­schat­tet wa­ren. Wir dür­fen und wer­den uns da­von nicht un­ter­krie­gen las­sen. Auch wenn es schreck­lich ist, dass es in Ber­lin (und an­ders­wo) Op­fer gab: Das sind tra­gi­sche Un­fäl­le, und nichts an­de­res. Wir sind in Eu­ro­pa so si­cher wie nie, das sa­gen alle Auf­zeich­nun­gen der ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te. Die Chan­ce im Stra­ßen­ver­kehr oder bei ei­nem Ar­beits- oder Haus­halts­un­fall­zu ster­ben, ist my­ria­den­fach hö­her, als bei ei­nem At­ten­tat. Das muss man sich im­mer vor Au­gen füh­ren, es macht lei­der kei­nen To­ten wie­der le­ben­dig, aber wenn man dar­über nach­denkt, schafft es Ab­stand. Wir wer­den uns un­se­re Le­bens­wei­se, un­se­re Le­bens­freu­de und un­se­re Le­bens­art nicht neh­men las­sen, we­der von ver­blen­de­ten Ter­ro­ri­sten, noch von rech­ten Het­zern, die auf ab­scheu­lich­ste Wei­se Lei­chen fled­dern! Bei­de wol­len uns ihre eng­stir­ni­ge, gest­ri­ge Sicht­wei­se auf­zwin­gen, und da­ge­gen wer­den wir uns weh­ren. Und sei es nur da­durch, dass wir ih­nen kei­nen Ein­fluss auf un­ser Le­ben zu­ge­ste­hen. Jede und je­der wie sie oder er es kann.

Lehnt euch in den näch­sten Ta­gen zu­rück. Sucht und fin­det Ab­stand. Nehmt euch Zeit. Ver­gesst die Welt. Schöpft Kraft. Man muss an gar nichts oder kann an al­les glau­ben, um an die­sem Fest Ruhe, Frie­den und neue Kraft zu fin­den. Man muss nur Ruhe und Frie­den su­chen. Oder Ge­mein­sam­kei­ten. Oder Un­ter­schie­de (In­fi­ni­te Di­ver­si­ty In In­fi­ni­te Com­bi­na­ti­ons). Oder viel­leicht will man auch nur mit ein paar Freun­den vir­tu­ell in ei­nem MMO ein paar Bos­se weg­ma­chen. Oder am Hei­lig­abend DIE HARD bei ein paar Bier­chen schau­en. Oder Par­ty ma­chen. Oder das klas­si­sche Fa­mi­li­en-Ding. Al­les gut. Jede und je­der wie sie oder er will. Tut was ihr wollt oder ver­bringt Zeit mit de­nen, die euch am Her­zen lie­gen. Oder bei­des. Schöpft Kraft. Und da­nach zei­gen wir alle zu­sam­men 2017 wie ein Jahr ge­fäl­ligst aus­zu­se­hen hat!

In den näch­sten Ta­gen wird es hier wie im­mer zu die­ser Zeit ru­hig wer­den. Ich feie­re mit ir­gend­wel­chen Ali­ens auf ei­nem Frach­ter nahe dem Tann­häu­ser Tor, die Sub­raum­ver­bin­dung ist schlecht, aber da kann man im­mer­hin die C-Be­ams gut se­hen und das Ro­mu­la­ner­bräu ist le­gal. Ver­gesst mich nicht, wir se­hen uns in 2017 wie­der. Kann wie im­mer trotz­dem sein, dass ich auch aus der Pau­se ir­gend­was schrei­be, wenn et­was an­steht und wenn der Sub­raum mit­spielt.

Lasst euch nicht un­ter­krie­gen!

Gra­fik von mir. Kann man groß­klicken.

Das Wort zum Samstag: Liebe Hater – schert euch zum Teufel!

Das Wort zum Samstag: Liebe Hater – schert euch zum Teufel!

TrollEgal wor­über ich schrei­be, aber ganz be­son­ders bei Fil­men und Fern­seh­se­ri­en, all­zu oft kom­men ir­gend­wel­che Ha­ter aus ih­ren dunk­len Kel­ler­lö­chern ge­kro­chen, die so­fort wis­sen, dass das al­les nur schei­ße wer­den kann. Oft schon bei der An­kün­di­gung neu­er Pro­jek­te, ohne dass man auch nur ein Fit­zel­chen da­von ge­se­hen hät­te, aber auch nach der Ver­öf­fent­li­chung er­ster Bil­der oder ei­nes Trai­lers.

Man darf Pro­jek­te selbst­ver­ständ­lich vor­ab kri­ti­sie­ren, wenn man va­li­de Punk­te für die­se Kri­tik hat oder kon­kre­te Pro­ble­me sieht (und Frau­en, Schwar­ze oder Asia­ten in Haupt­rol­len zu be­män­geln ist kei­ne Kri­tik – wer das tut ist ein­fach nur ein Arsch­loch). Und man darf Pro­jek­te selbst­ver­ständ­lich auch kri­ti­sie­ren, nach­dem man sie dann tat­säch­lich ge­se­hen hat.

Aber die­se stän­di­gen »das kann eh al­les nur Schei­ße werden!!!einself!1!!«-Äußerungen zu al­lem und je­dem – und vor al­lem ohne ir­gend­wel­che auch nur an­satz­wei­se nach­voll­zieh­ba­ren Fak­ten – ge­hen mir or­dent­lich auf die Ner­ven. Denn es ent­behrt jeg­li­cher Grund­la­ge und ist für mich ein­zig und al­lein ein Zei­chen, dass man ent­we­der über ei­nen be­grenz­ten Ho­ri­zont ver­fügt, oder nichts Bes­se­res zu tun hat, als un­re­flek­tiert rum­zu­trol­len, oft mit nichts an­de­rem als der Be­grün­dung, dass frü­her so­wie­so al­les bes­ser war. Nein, war es nicht.

Get a life! Fuck yours­elf. Sucht euch was aus, lie­be Ha­ter. Schreibt euer Ge­trol­le auf Klo­pa­pier und nutzt es dann ent­spre­chend. Dan­ke.

PhantaNews wünscht schöne Feiertage und einen guten Rutsch

PhantaNews wünscht schöne Feiertage und einen guten Rutsch

schöne Feiertage 2015!

Lie­be Le­ser. Ich mel­de mich für die­ses Jahr ab. Nein, ich bin nicht vom Ant­litz der Erde ver­schwun­den, habe mich auch nicht auf Jak­ku im Schat­ten ei­nes AT-AT-Fu­ßes ver­steckt, und ich bin auch im Prin­zip noch zu­ge­gen, aber wie in je­dem Jahr neh­me ich mir eine klei­ne Pau­se von der Be­richt­erstat­tung hier auf Phan­ta­News. Wo­bei es durch­aus vor­kom­men kann, dass ich noch Din­ge po­ste, wenn ich ir­gend­wo et­was In­ter­es­san­tes und Zeit fin­de. Aber muss nicht, ganz wie es kommt.

Des­we­gen möch­te ich an die­ser Stel­le schon ein­mal al­len phan­ta­stik­be­gei­ster­ten Le­sern die­ser Sei­te schö­ne, stress­freie und fan­ta­sti­sche Fei­er­ta­ge und ei­nen feucht-fröh­li­chen Über­gang ins neue Jahr wün­schen (in dem ja in Sa­chen Kino so ei­ni­ges ins Haus steht). Wir le­sen uns!

PhantaNews ist umgezogen

PhantaNews ist umgezogen

Phantanews-LogoWie an­ge­kün­digt ist Phan­ta­News am ver­gan­ge­nen Frei­tag auf ei­nen neu­en – und hof­fent­lich nun end­gül­ti­gen – Ser­ver um­ge­zo­gen, da es bei Mitt­wald er­heb­li­che Per­for­mance­pro­ble­me gab und de­ren Sup­port nur la­pi­dar mit »das liegt an Wor­d­Press« ant­wor­te­te.

Dass das Un­sinn ist, zeigt die gran­dio­se Per­for­mance auf dem neu­en Ser­ver. Vor­her lag die time to first byte bei über drei Se­kun­den, jetzt liegt sie bei ~ 0.7 Se­kun­den, was auch die Be­nut­zung des Backends wie­der zu ei­ner rei­nen Freu­de macht – was hat­te ich in letz­ter Zeit ge­flucht, wenn ich da ge­fühlt ewig war­ten muss­te, je nach Ta­ges­zeit (und Aus­la­stung der In­fra­struk­tur bei Mitt­wald) so­gar noch län­ger. Die La­de­zei­ten der Sei­te la­gen laut dem Speed­test bei Ping­dom zwi­schen acht und zwölf Se­kun­den (mit Aus­rei­ßern nach oben), jetzt wird die Sei­te in knapp über drei Se­kun­den ge­la­den (das ist al­ler­dings im­mer ein we­nig ab­hän­gig von den ak­tu­el­len In­hal­ten der Sei­te, You­tube bremst manch­mal et­was).

Jetzt fluppt al­les und die Sei­te geht ab wie Schmitz´ Kat­ze. In­zwi­schen soll­te auch die DNS-Än­de­rung über­all an­ge­kom­men sein.

PhantaNews: Server-Umzug am Freitag

PhantaNews: Server-Umzug am Freitag

Phantanews-LogoWie ich be­reits be­rich­tet hat­te, gibt es noch­mal ei­nen (hof­fent­lich den end­gül­tig letz­ten) Ser­ver­um­zug. Der wird am Frei­tag (25.09.2015) statt­fin­den – und zwar am spä­ten Nach­mit­tag, so ab ca. 17:00 Uhr. Das Ti­ming wur­de ge­wählt, weil zu die­sem Zeit­punkt und auch Sams­tags die Zu­grif­fe oh­ne­hin deut­lich nied­ri­ger sind als in der rest­li­chen Wo­che (ver­mut­lich alle ir­gend­wie un­ter­wegs :)).

Durch die DNS-Um­stel­lung kann es sein, dass ihr eine Zeit lang noch die alte Sei­te seht, es kann bis zu 24 Stun­den dau­ern, bis sich die neue IP an alle Do­main Name-Ser­ver her­um­ge­spro­chen hat.

Zu ei­nem wie auch im­mer ge­ar­te­ten Aus­fall wird es ver­mut­lich nicht kom­men.

Es steht mal wieder ein Umzug an

Es steht mal wieder ein Umzug an

Phantanews-LogoLei­der muss Phan­ta­News mal wie­der den Ser­ver wech­seln. Mein An­bie­ter war Ende letz­ten Jah­res aus zeit­li­chen und für mich völ­lig nach­voll­zieh­ba­ren Grün­den von ei­nem ei­ge­nen Ser­ver auf ei­nen Ma­na­ged Ser­ver um­ge­zo­gen. Wie sich dann her­aus­ge­stellt hat lei­der bei Mitt­wald, wo die La­de­zei­ten völ­lig in­ak­zep­ta­bel sind, Wir dok­torn da jetzt schon län­ger dran her­um, aber alle Op­ti­mie­run­gen an der Wor­d­Press-In­stal­la­ti­on ha­ben kei­ne Ver­bes­se­rung ge­bracht. Da zu­dem die Per­for­mance ta­ges- und stun­den­ab­hän­gig schlecht oder noch schlech­ter ist, kann das nur an ent­we­der man­gel­haf­ter Kon­fi­gu­ra­ti­on oder zu ge­rin­gen Res­sour­cen bei Mitt­wald lie­gen (de­ren Sup­port sag­te nur la­ko­nisch »Liegt an der Wor­d­Press-In­stal­la­ti­on« und woll­te Ur­sa­chen­for­schung nur ge­gen Be­zah­lung be­trei­ben – das ist nicht, was ich un­ter »Sup­port« ver­ste­he). Un­se­re Ver­mu­tun­gen konn­ten wir auch be­stä­ti­gen, in­dem die In­stal­la­ti­on auf ei­nen an­de­ren Ser­ver über­tra­gen wur­de, wo sie er­heb­lich schnel­ler und bes­ser läuft. Hät­ten wir uns also auf den be­zahl­ten Sup­port ein­ge­las­sen, hät­ten wir die Koh­le auch gleich cent­wei­se in den Gul­ly rol­len kön­nen – aber uns war schon vor­her re­la­tiv klar, wo das Pro­blem lag, wir konn­ten es nur nicht be­wei­sen. An­de­re Nut­zer ha­ben of­fen­bar ähn­li­che Er­fah­run­gen ge­macht.

Des­we­gen kün­di­ge ich an die­ser Stel­le schon mal ei­nen wei­te­ren Um­zug an, der in näch­ster Zeit statt­fin­den wird. Wenn das tat­säch­lich akut wird, war­ne ich noch­mal vor, wir ver­su­chen die Aus­fall­zeit so kurz wie mög­lich zu hal­ten. Und hof­fen, dass das dann der letz­te Ser­ver­wech­sel ist. Der Do­main­wech­sel ist be­reits an­ge­sto­ßen wor­den (üb­ri­gens uni­la­te­ral durch Mitt­wald und ohne vor­he­ri­ge Rück­spra­che, wel­cher Ter­min denn pas­sen wür­de oder ge­wünscht ist).

Nichts los hier? PhantaNews macht Urlaub!

Nichts los hier? PhantaNews macht Urlaub!

Phantanews-LogoDer ein oder an­de­re Stamm­le­ser mag sich ge­fragt ha­ben, war­um hier in den letz­ten neun Ta­gen nichts los war. Die Ant­wort ist ein­fach: Ich hat­te Ur­laub, war auf dem Fest der Fan­ta­sie und des­we­gen kei­ner­lei Zeit (uznd auch nur äu­ßerst be­grenz­ten In­ter­net­zu­gang). Eben­so ein­fach ist der Grund, war­um ich das nicht vor­her klar an­ge­kün­digt hat­te: Ich woll­te übel­m­ei­nen­de und be­sitz­ergrei­fen­de Mit­men­schen, vul­go: Ein­bre­cher, nicht mit der Nase dar­auf sto­ßen, dass ich weg bin.

Ich bin jetzt zwar wie­der da, habe aber im­mer noch eine Wo­che Ur­laub und wer­de die nicht stän­dig vor dem Rech­ner ver­brin­gen, des­we­gen wer­den die Ar­ti­kel hier noch eine Zeit lang eher tröp­feln.

Also bit­te nicht wun­dern, ab un­ge­fähr näch­ster Wo­che Mon­tag läuft hier al­les wie­der nor­mal.

Solidarität mit netzpolitik.org

Solidarität mit netzpolitik.org

Netzpolitikorg_Logo1

Ich weiß, das The­ma hat so gar nichts mit Phan­ta­stik oder Gen­re zu tun, aber es ist mir wich­tig – und es ist für uns alle wich­tig.

Der Ge­ne­ral­bun­des­an­walt er­mit­telt ge­gen die Web­sei­te netzpolitik.org. Vor­wurf: Lan­des­ver­rat. An­ge­zeigt hat­te das netz­po­li­tisch und bü­ger­recht­lich agie­ren­de Blog Ge­org Maaßen, sei­nes Zei­chens Prä­si­dent des Ver­fas­sungs­schut­zes. Grund: Ver­öf­fent­li­chung von Staats­ge­heim­nis­sen (es geht um die­se bei­den Bei­trä­ge).

In ei­ner De­mo­kra­tie müs­sen Po­li­ti­ker ihre Mo­ti­va­tio­nen und Hand­lun­gen of­fen­le­gen. Da­nach wer­den sie vom Wäh­ler ein­ge­schätzt und ge­wählt oder nicht. Ge­heim­nis­tue­rei ist das ge­naue Ge­gen­teil. Nach­rich­ten und Ge­heim­dien­ste sind in mei­nen Au­gen zu­tiefst un­de­mo­kra­tisch und ver­fas­sungs­feind­lich, weil sie im Ge­hei­men agie­ren, lei­der all­zu oft, ohne ir­gend­wem ernst­haft Re­chen­schaft ab­le­gen zu müs­sen. Oder die­je­ni­gen, die über sie wa­chen sol­len, ver­sa­gen in ekla­tan­ter Wei­se, wie bei­spiels­wei­se die letz­te und die ak­tu­el­le Bun­des­re­gie­rung, die sich wei­ger­ten und wei­gern, mas­si­ve Ver­stö­ße ver­schie­de­ner Ge­heim­dien­ste ge­gen Bür­ger­rech­te öf­fent­lich und trans­pa­rent auf­zu­be­rei­ten. Der Hin­weis auf die Ge­heim­hal­tung ist da­bei in mei­nen Au­gen selbst­ver­ständ­lich nur vor­ge­scho­ben, um ver­fas­sungs­feind­li­che und un­de­mo­kra­ti­sche  Ma­chen­schaf­ten zu ver­schlei­ern und den ei­ge­nen Stand­punkt durch­zu­set­zen.

Wenn jetzt Jour­na­li­sten we­gen Lan­des­ver­rats an­ge­zeigt wer­den und tat­säch­lich er­mit­telt wird, ist das ein ekla­tan­ter Ver­stoß ge­gen die Pres­se­frei­heit und eine im­mense Ge­fahr für die­sel­be. Denn es ist der Job von Jour­na­li­sten, un­be­quem zu sein und In­for­ma­tio­nen an die Öf­fent­lich­keit zu brin­gen, die Po­li­tik und Ge­heim­dien­ste gern un­ter den Tisch ge­kehrt oder ver­schwie­gen hät­ten. Der Vor­wurf des Lan­des­ver­rats kann ge­gen den Whist­leb­lo­wer er­fol­gen, der das Ma­te­ri­al nach au­ßen ge­tra­gen hat – auch wenn man sol­chen mu­ti­gen Men­schen eher Hoch­ach­tung ent­ge­gen­brin­gen soll­te. Der Vor­wurf darf aber nie­mals ge­gen die ver­öf­fent­li­chen­den Jour­na­li­sten er­fol­gen, den die tun nur ihre Pflicht als vier­te Ge­walt im Staat. Und im Ge­gen­satz zu ei­ner Men­ge an­de­rer »Qua­li­täts­me­di­en«, die der Po­li­tik nach dem Mund re­den, neh­men die von Netz­po­li­tik die­se Pflicht noch ernst.

Es wird hier ein Prä­ze­denz­fall ge­schaf­fen (ja, ich weiß: vor über 50 Jah­ren hat­ten wir so et­was schon ein­mal, und aus gu­ten Grün­den ging das für die Klä­ger ins Auge). Geht die­se An­zei­ge durch und fol­gen aus ihr tat­säch­lich Kon­se­quen­zen, dann wäre das ein ekla­tan­ter An­griff auf die Pres­se­frei­heit, denn je­der Jour­na­list, je­der ver­ant­wort­li­che Re­dak­teur müss­te Angst da­vor ha­ben, nach der Ver­öf­fent­li­chung von kri­ti­schem Ma­te­ri­al für min­de­stens ein Jahr im Knast zu ver­schwin­den. Das wä­ren Zu­stän­de wie in Dik­ta­tu­ren und Län­dern mit to­ta­li­tä­ren Re­gie­run­gen. Oder wie da­mals in der DDR. Sta­si 3.0 ist durch die Kom­plett­über­wa­chung der Bür­ger be­reits Rea­li­tät (und es scheint nie­man­den wirk­lich zu in­ter­es­sie­ren). Mit ei­ner Ver­ur­tei­lung wä­ren wir dann auch wie­der in der Si­tua­ti­on, dass nur noch der Po­li­tik ge­neh­mer Jour­na­lis­mus ge­macht wer­den darf.

Es gilt in mei­nen Au­gen un­be­dingt, die Rech­te des Jour­na­lis­mus und die Pres­se­frei­heit mit Klau­en und Zäh­nen ge­gen die un­de­mo­kra­ti­schen Um­trie­be der Ge­heim­dien­ste und mög­li­cher­wei­se auch der Bun­des­re­gie­rung zu ver­tei­di­gen (der wird man ver­mut­lich nichts nach­wei­sen kön­nen). Denn die Al­ter­na­ti­ve ist das Ende des frei­en Jour­na­lis­mus und da­mit auch das Ende des Rechts­staa­tes.

Ich wer­de netzpolitik.org heu­te eine Spen­de über­wei­sen, die der Platt­form und ins­be­son­de­re ih­ren Be­trei­bern hel­fen soll, die­sen Kampf zu füh­ren. Ich kann nur je­dem, der an frei­er Be­richt­erstat­tung und an frei­em Jour­na­lis­mus in­ter­es­siert ist, bit­ten, das eben­falls zu tun. Spen­den­mög­lich­kei­ten fin­det man auf netzpolitik.org

#DE62430609671149278400 (IBAN von netzpolitik.org, auch als Twit­ter-Hash­tag zu ver­wen­den)

Eine wei­te­re Mög­lich­keit ist es, den für eu­ren Wahl­be­zirk zu­stän­di­gen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten aus den Re­gie­rungs­par­tei­en ein­deu­tig zu sa­gen, was ihr da­von hal­tet.

So­li­da­ri­tät mit netzpolitik.org!

Up­date: Nein, »Qua­li­täts­me­di­en«, das Ver­fah­ren ist nicht ein­ge­stellt wor­den.