STRANGER THINGS soll vier oder fünf Staffeln bekommen

STRANGER THINGS soll vier oder fünf Staffeln bekommen

Die Erfin­der der Net­flix-Erfolgs­se­rie STRANGER THINGS hat­ten mit dem Kon­zept sagen­haf­te 19 Sen­der ange­spro­chen, die alle abge­wun­ken hat­ten, bis Net­flix zugriff. Was dann dar­aus wur­de, wis­sen wir alle: Die Seri­en­sen­sa­ti­on 2016.

Matt und Ross Duf­fer haben kürz­lich bestä­tigt, dass es über die zwei­te Staf­fel hin­aus noch wei­te­re Sea­sons geben wird. Aller­dings will man das The­ma nicht bis in alle Ewig­keit tot rei­ten.

Matt Duf­fer sag­te, dass man nicht wie ande­re Seri­en enden möch­te, die irgend­wann den Dri­ve ver­lie­ren und nur wei­ter­ge­führt wer­den, weil sich noch Geld damit ver­die­nen lässt, »man soll­te auf­hö­ren, wenn man am Bes­ten ist«.  STRANGER THINGS wird nach sei­nen Vor­stel­lun­gen ins­ge­samt vier oder fünf Staf­feln haben. Aller­dings füg­te er hin­zu, dass es durch­aus auch noch mehr sein könn­ten, falls sie noch etwas zu erzäh­len haben, und dass die Serie ein defi­nier­tes Ende haben wird.

Die zwei­te Sea­son STRANGER THINGS star­tet zu Hal­lo­ween auf Net­flix.

Pro­mo­gra­fik STRANGER THINGS Copy­right Net­flix

PhantaNews: Tapetenwechsel

PhantaNews: Tapetenwechsel

Es war ein har­tes Stück Arbeit, künst­lich erschwert durch Feh­ler in Word­press-The­mes, aber es ist voll­bracht: Phan­ta­News hat einen Tape­ten­wech­sel bekom­men. Das nun ver­wen­de­te The­me ist end­lich ein respon­si­ves, das bedeu­tet, der Inhalt wird auf den Bild­schir­men unter­schied­li­cher Gerä­te­grö­ßen gut ange­zeigt, ohne dass ich auf irgend­wel­che mobil-Plugins zurück­grei­fen muss. Ein wei­te­rer Vor­teil  ist, dass ich mich von ver­schie­de­nen Alt­las­ten im alten The­me tren­nen konn­te.

An ver­schie­de­nen Ecken muss ich noch nach­bes­sern, bei­spiels­wei­se ragt der Sei­ten­hea­der bei der Ansicht auf Smart­pho­nes noch in Stel­len, wo er nicht hin­ge­hört. An ein paar Stel­len wer­de ich noch Über­set­zun­gen ein­pfle­gen müs­sen, bzw. über­haupt die Stel­le fin­den, an der ich über­set­zen muss. Des­we­gen steht im Kom­men­tar­feld oben links noch »Com­ment«.

Der Bil­ders­li­der für Fea­ture-Arti­kel oben rechts in der Sei­ten­leis­te zeigt das alte Bild­for­mat, das passt da aber nicht hin, des­we­gen sind die Bil­der rechts abge­schnit­ten. Neue Fea­ture-Bil­der wer­den dann das kor­rek­te For­mat haben.

Aber das und ande­re sind alles Din­ge, die jetzt nach und nach erle­di­gen kann.

Wei­ter­hin viel Spaß mit Phan­ta­News!

p.s.: Wenn ihr irgend­wo einen Feh­ler seht, wäre ein Kom­men­tar klas­se.

Schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

Schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

Ich wün­sche allen Lesern schö­ne Fei­er­ta­ge. Lehnt euch zurück, fei­ert mit wem und was ihr gern wollt und berei­tet euch dar­auf vor, das in vie­len Aspek­ten eher sub­op­ti­ma­le Jahr 2016 end­lich hin­ter euch zu las­sen. Ob das nächs­te bes­ser wer­den wird, liegt auch an euch selbst. Wir schaf­fen das!

Auch wenn die letz­ten Tage von Taten ver­blen­de­ter Irrer und Reak­tio­nen rech­ter Spin­ner über­schat­tet waren. Wir dür­fen und wer­den uns davon nicht unter­krie­gen las­sen. Auch wenn es schreck­lich ist, dass es in Ber­lin (und anders­wo) Opfer gab: Das sind tra­gi­sche Unfäl­le, und nichts ande­res. Wir sind in Euro­pa so sicher wie nie, das sagen alle Auf­zeich­nun­gen der ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te. Die Chan­ce im Stra­ßen­ver­kehr oder bei einem Arbeits- oder Haus­halts­un­fall­zu ster­ben, ist myria­den­fach höher, als bei einem Atten­tat. Das muss man sich immer vor Augen füh­ren, es macht lei­der kei­nen Toten wie­der leben­dig, aber wenn man dar­über nach­denkt, schafft es Abstand. Wir wer­den uns unse­re Lebens­wei­se, unse­re Lebens­freu­de und unse­re Lebens­art nicht neh­men las­sen, weder von ver­blen­de­ten Ter­ro­ris­ten, noch von rech­ten Het­zern, die auf abscheu­lichs­te Wei­se Lei­chen fled­dern! Bei­de wol­len uns ihre eng­stir­ni­ge, gest­ri­ge Sicht­wei­se auf­zwin­gen, und dage­gen wer­den wir uns weh­ren. Und sei es nur dadurch, dass wir ihnen kei­nen Ein­fluss auf unser Leben zuge­ste­hen. Jede und jeder wie sie oder er es kann.

Lehnt euch in den nächs­ten Tagen zurück. Sucht und fin­det Abstand. Nehmt euch Zeit. Ver­gesst die Welt. Schöpft Kraft. Man muss an gar nichts oder kann an alles glau­ben, um an die­sem Fest Ruhe, Frie­den und neue Kraft zu fin­den. Man muss nur Ruhe und Frie­den suchen. Oder Gemein­sam­kei­ten. Oder Unter­schie­de (Infi­ni­te Diver­si­ty In Infi­ni­te Com­bi­na­ti­ons). Oder viel­leicht will man auch nur mit ein paar Freun­den vir­tu­ell in einem MMO ein paar Bos­se weg­ma­chen. Oder am Hei­lig­abend DIE HARD bei ein paar Bier­chen schau­en. Oder Par­ty machen. Oder das klas­si­sche Fami­li­en-Ding. Alles gut. Jede und jeder wie sie oder er will. Tut was ihr wollt oder ver­bringt Zeit mit denen, die euch am Her­zen lie­gen. Oder bei­des. Schöpft Kraft. Und danach zei­gen wir alle zusam­men 2017 wie ein Jahr gefäl­ligst aus­zu­se­hen hat!

In den nächs­ten Tagen wird es hier wie immer zu die­ser Zeit ruhig wer­den. Ich feie­re mit irgend­wel­chen Ali­ens auf einem Frach­ter nahe dem Tann­häu­ser Tor, die Sub­raum­ver­bin­dung ist schlecht, aber da kann man immer­hin die C-Beams gut sehen und das Romu­la­ner­bräu ist legal. Ver­gesst mich nicht, wir sehen uns in 2017 wie­der. Kann wie immer trotz­dem sein, dass ich auch aus der Pau­se irgend­was schrei­be, wenn etwas ansteht und wenn der Sub­raum mit­spielt.

Lasst euch nicht unter­krie­gen!

Gra­fik von mir. Kann man groß­kli­cken.

Das Wort zum Samstag: Liebe Hater – schert euch zum Teufel!

Das Wort zum Samstag: Liebe Hater – schert euch zum Teufel!

TrollEgal wor­über ich schrei­be, aber ganz beson­ders bei Fil­men und Fern­seh­se­ri­en, all­zu oft kom­men irgend­wel­che Hater aus ihren dunk­len Kel­ler­lö­chern gekro­chen, die sofort wis­sen, dass das alles nur schei­ße wer­den kann. Oft schon bei der Ankün­di­gung neu­er Pro­jek­te, ohne dass man auch nur ein Fit­zel­chen davon gese­hen hät­te, aber auch nach der Ver­öf­fent­li­chung ers­ter Bil­der oder eines Trai­lers.

Man darf Pro­jek­te selbst­ver­ständ­lich vor­ab kri­ti­sie­ren, wenn man vali­de Punk­te für die­se Kri­tik hat oder kon­kre­te Pro­ble­me sieht (und Frau­en, Schwar­ze oder Asia­ten in Haupt­rol­len zu bemän­geln ist kei­ne Kri­tik – wer das tut ist ein­fach nur ein Arsch­loch). Und man darf Pro­jek­te selbst­ver­ständ­lich auch kri­ti­sie­ren, nach­dem man sie dann tat­säch­lich gese­hen hat.

Aber die­se stän­di­gen »das kann eh alles nur Schei­ße werden!!!einself!1!!«-Äußerungen zu allem und jedem – und vor allem ohne irgend­wel­che auch nur ansatz­wei­se nach­voll­zieh­ba­ren Fak­ten – gehen mir ordent­lich auf die Ner­ven. Denn es ent­behrt jeg­li­cher Grund­la­ge und ist für mich ein­zig und allein ein Zei­chen, dass man ent­we­der über einen begrenz­ten Hori­zont ver­fügt, oder nichts Bes­se­res zu tun hat, als unre­flek­tiert rum­zu­trol­len, oft mit nichts ande­rem als der Begrün­dung, dass frü­her sowie­so alles bes­ser war. Nein, war es nicht.

Get a life! Fuck yours­elf. Sucht euch was aus, lie­be Hater. Schreibt euer Getrol­le auf Klo­pa­pier und nutzt es dann ent­spre­chend. Dan­ke.

PhantaNews wünscht schöne Feiertage und einen guten Rutsch

PhantaNews wünscht schöne Feiertage und einen guten Rutsch

schöne Feiertage 2015!

Lie­be Leser. Ich mel­de mich für die­ses Jahr ab. Nein, ich bin nicht vom Ant­litz der Erde ver­schwun­den, habe mich auch nicht auf Jak­ku im Schat­ten eines AT-AT-Fußes ver­steckt, und ich bin auch im Prin­zip noch zuge­gen, aber wie in jedem Jahr neh­me ich mir eine klei­ne Pau­se von der Bericht­erstat­tung hier auf Phan­ta­News. Wobei es durch­aus vor­kom­men kann, dass ich noch Din­ge pos­te, wenn ich irgend­wo etwas Inter­es­san­tes und Zeit fin­de. Aber muss nicht, ganz wie es kommt.

Des­we­gen möch­te ich an die­ser Stel­le schon ein­mal allen phan­tas­tik­be­geis­ter­ten Lesern die­ser Sei­te schö­ne, stress­freie und fan­tas­ti­sche Fei­er­ta­ge und einen feucht-fröh­li­chen Über­gang ins neue Jahr wün­schen (in dem ja in Sachen Kino so eini­ges ins Haus steht). Wir lesen uns!

PhantaNews ist umgezogen

PhantaNews ist umgezogen

Phantanews-LogoWie ange­kün­digt ist Phan­ta­News am ver­gan­ge­nen Frei­tag auf einen neu­en – und hof­fent­lich nun end­gül­ti­gen – Ser­ver umge­zo­gen, da es bei Mitt­wald erheb­li­che Per­for­mance­pro­ble­me gab und deren Sup­port nur lapi­dar mit »das liegt an Word­press« ant­wor­te­te.

Dass das Unsinn ist, zeigt die gran­dio­se Per­for­mance auf dem neu­en Ser­ver. Vor­her lag die time to first byte bei über drei Sekun­den, jetzt liegt sie bei ~ 0.7 Sekun­den, was auch die Benut­zung des Backends wie­der zu einer rei­nen Freu­de macht – was hat­te ich in letz­ter Zeit geflucht, wenn ich da gefühlt ewig war­ten muss­te, je nach Tages­zeit (und Aus­las­tung der Infra­struk­tur bei Mitt­wald) sogar noch län­ger. Die Lade­zei­ten der Sei­te lagen laut dem Speed­test bei Ping­dom zwi­schen acht und zwölf Sekun­den (mit Aus­rei­ßern nach oben), jetzt wird die Sei­te in knapp über drei Sekun­den gela­den (das ist aller­dings immer ein wenig abhän­gig von den aktu­el­len Inhal­ten der Sei­te, You­tube bremst manch­mal etwas).

Jetzt fluppt alles und die Sei­te geht ab wie Schmitz´ Kat­ze. Inzwi­schen soll­te auch die DNS-Ände­rung über­all ange­kom­men sein.

PhantaNews: Server-Umzug am Freitag

PhantaNews: Server-Umzug am Freitag

Phantanews-LogoWie ich bereits berich­tet hat­te, gibt es noch­mal einen (hof­fent­lich den end­gül­tig letz­ten) Ser­ver­um­zug. Der wird am Frei­tag (25.09.2015) statt­fin­den – und zwar am spä­ten Nach­mit­tag, so ab ca. 17:00 Uhr. Das Timing wur­de gewählt, weil zu die­sem Zeit­punkt und auch Sams­tags die Zugrif­fe ohne­hin deut­lich nied­ri­ger sind als in der rest­li­chen Woche (ver­mut­lich alle irgend­wie unter­wegs :)).

Durch die DNS-Umstel­lung kann es sein, dass ihr eine Zeit lang noch die alte Sei­te seht, es kann bis zu 24 Stun­den dau­ern, bis sich die neue IP an alle Domain Name-Ser­ver her­um­ge­spro­chen hat.

Zu einem wie auch immer gear­te­ten Aus­fall wird es ver­mut­lich nicht kom­men.

Es steht mal wieder ein Umzug an

Es steht mal wieder ein Umzug an

Phantanews-LogoLei­der muss Phan­ta­News mal wie­der den Ser­ver wech­seln. Mein Anbie­ter war Ende letz­ten Jah­res aus zeit­li­chen und für mich völ­lig nach­voll­zieh­ba­ren Grün­den von einem eige­nen Ser­ver auf einen Mana­ged Ser­ver umge­zo­gen. Wie sich dann her­aus­ge­stellt hat lei­der bei Mitt­wald, wo die Lade­zei­ten völ­lig inak­zep­ta­bel sind, Wir dok­torn da jetzt schon län­ger dran her­um, aber alle Opti­mie­run­gen an der Word­press-Instal­la­ti­on haben kei­ne Ver­bes­se­rung gebracht. Da zudem die Per­for­mance tages- und stun­den­ab­hän­gig schlecht oder noch schlech­ter ist, kann das nur an ent­we­der man­gel­haf­ter Kon­fi­gu­ra­ti­on oder zu gerin­gen Res­sour­cen bei Mitt­wald lie­gen (deren Sup­port sag­te nur lako­nisch »Liegt an der Word­press-Instal­la­ti­on« und woll­te Ursa­chen­for­schung nur gegen Bezah­lung betrei­ben – das ist nicht, was ich unter »Sup­port« ver­ste­he). Unse­re Ver­mu­tun­gen konn­ten wir auch bestä­ti­gen, indem die Instal­la­ti­on auf einen ande­ren Ser­ver über­tra­gen wur­de, wo sie erheb­lich schnel­ler und bes­ser läuft. Hät­ten wir uns also auf den bezahl­ten Sup­port ein­ge­las­sen, hät­ten wir die Koh­le auch gleich cent­wei­se in den Gul­ly rol­len kön­nen – aber uns war schon vor­her rela­tiv klar, wo das Pro­blem lag, wir konn­ten es nur nicht bewei­sen. Ande­re Nut­zer haben offen­bar ähn­li­che Erfah­run­gen gemacht.

Des­we­gen kün­di­ge ich an die­ser Stel­le schon mal einen wei­te­ren Umzug an, der in nächs­ter Zeit statt­fin­den wird. Wenn das tat­säch­lich akut wird, war­ne ich noch­mal vor, wir ver­su­chen die Aus­fall­zeit so kurz wie mög­lich zu hal­ten. Und hof­fen, dass das dann der letz­te Ser­ver­wech­sel ist. Der Domain­wech­sel ist bereits ange­sto­ßen wor­den (übri­gens uni­la­te­ral durch Mitt­wald und ohne vor­he­ri­ge Rück­spra­che, wel­cher Ter­min denn pas­sen wür­de oder gewünscht ist).

Nichts los hier? PhantaNews macht Urlaub!

Nichts los hier? PhantaNews macht Urlaub!

Phantanews-LogoDer ein oder ande­re Stamm­le­ser mag sich gefragt haben, war­um hier in den letz­ten neun Tagen nichts los war. Die Ant­wort ist ein­fach: Ich hat­te Urlaub, war auf dem Fest der Fan­ta­sie und des­we­gen kei­ner­lei Zeit (uznd auch nur äußerst begrenz­ten Inter­net­zu­gang). Eben­so ein­fach ist der Grund, war­um ich das nicht vor­her klar ange­kün­digt hat­te: Ich woll­te übel­m­ei­nen­de und besitz­ergrei­fen­de Mit­men­schen, vul­go: Ein­bre­cher, nicht mit der Nase dar­auf sto­ßen, dass ich weg bin.

Ich bin jetzt zwar wie­der da, habe aber immer noch eine Woche Urlaub und wer­de die nicht stän­dig vor dem Rech­ner ver­brin­gen, des­we­gen wer­den die Arti­kel hier noch eine Zeit lang eher tröp­feln.

Also bit­te nicht wun­dern, ab unge­fähr nächs­ter Woche Mon­tag läuft hier alles wie­der nor­mal.

Solidarität mit netzpolitik.org

Solidarität mit netzpolitik.org

Netzpolitikorg_Logo1

Ich weiß, das The­ma hat so gar nichts mit Phan­tas­tik oder Gen­re zu tun, aber es ist mir wich­tig – und es ist für uns alle wich­tig.

Der Gene­ral­bun­des­an­walt ermit­telt gegen die Web­sei­te netzpolitik.org. Vor­wurf: Lan­des­ver­rat. Ange­zeigt hat­te das netz­po­li­tisch und büger­recht­lich agie­ren­de Blog Georg Maaßen, sei­nes Zei­chens Prä­si­dent des Ver­fas­sungs­schut­zes. Grund: Ver­öf­fent­li­chung von Staats­ge­heim­nis­sen (es geht um die­se bei­den Bei­trä­ge).

In einer Demo­kra­tie müs­sen Poli­ti­ker ihre Moti­va­tio­nen und Hand­lun­gen offen­le­gen. Danach wer­den sie vom Wäh­ler ein­ge­schätzt und gewählt oder nicht. Geheim­nis­tue­rei ist das genaue Gegen­teil. Nach­rich­ten und Geheim­diens­te sind in mei­nen Augen zutiefst unde­mo­kra­tisch und ver­fas­sungs­feind­lich, weil sie im Gehei­men agie­ren, lei­der all­zu oft, ohne irgend­wem ernst­haft Rechen­schaft able­gen zu müs­sen. Oder die­je­ni­gen, die über sie wachen sol­len, ver­sa­gen in ekla­tan­ter Wei­se, wie bei­spiels­wei­se die letz­te und die aktu­el­le Bun­des­re­gie­rung, die sich wei­ger­ten und wei­gern, mas­si­ve Ver­stö­ße ver­schie­de­ner Geheim­diens­te gegen Bür­ger­rech­te öffent­lich und trans­pa­rent auf­zu­be­rei­ten. Der Hin­weis auf die Geheim­hal­tung ist dabei in mei­nen Augen selbst­ver­ständ­lich nur vor­ge­scho­ben, um ver­fas­sungs­feind­li­che und unde­mo­kra­ti­sche  Machen­schaf­ten zu ver­schlei­ern und den eige­nen Stand­punkt durch­zu­set­zen.

Wenn jetzt Jour­na­lis­ten wegen Lan­des­ver­rats ange­zeigt wer­den und tat­säch­lich ermit­telt wird, ist das ein ekla­tan­ter Ver­stoß gegen die Pres­se­frei­heit und eine immense Gefahr für die­sel­be. Denn es ist der Job von Jour­na­lis­ten, unbe­quem zu sein und Infor­ma­tio­nen an die Öffent­lich­keit zu brin­gen, die Poli­tik und Geheim­diens­te gern unter den Tisch gekehrt oder ver­schwie­gen hät­ten. Der Vor­wurf des Lan­des­ver­rats kann gegen den Whist­leb­lo­wer erfol­gen, der das Mate­ri­al nach außen getra­gen hat – auch wenn man sol­chen muti­gen Men­schen eher Hoch­ach­tung ent­ge­gen­brin­gen soll­te. Der Vor­wurf darf aber nie­mals gegen die ver­öf­fent­li­chen­den Jour­na­lis­ten erfol­gen, den die tun nur ihre Pflicht als vier­te Gewalt im Staat. Und im Gegen­satz zu einer Men­ge ande­rer »Qua­li­täts­me­di­en«, die der Poli­tik nach dem Mund reden, neh­men die von Netz­po­li­tik die­se Pflicht noch ernst.

Es wird hier ein Prä­ze­denz­fall geschaf­fen (ja, ich weiß: vor über 50 Jah­ren hat­ten wir so etwas schon ein­mal, und aus guten Grün­den ging das für die Klä­ger ins Auge). Geht die­se Anzei­ge durch und fol­gen aus ihr tat­säch­lich Kon­se­quen­zen, dann wäre das ein ekla­tan­ter Angriff auf die Pres­se­frei­heit, denn jeder Jour­na­list, jeder ver­ant­wort­li­che Redak­teur müss­te Angst davor haben, nach der Ver­öf­fent­li­chung von kri­ti­schem Mate­ri­al für min­des­tens ein Jahr im Knast zu ver­schwin­den. Das wären Zustän­de wie in Dik­ta­tu­ren und Län­dern mit tota­li­tä­ren Regie­run­gen. Oder wie damals in der DDR. Sta­si 3.0 ist durch die Kom­plett­über­wa­chung der Bür­ger bereits Rea­li­tät (und es scheint nie­man­den wirk­lich zu inter­es­sie­ren). Mit einer Ver­ur­tei­lung wären wir dann auch wie­der in der Situa­ti­on, dass nur noch der Poli­tik geneh­mer Jour­na­lis­mus gemacht wer­den darf.

Es gilt in mei­nen Augen unbe­dingt, die Rech­te des Jour­na­lis­mus und die Pres­se­frei­heit mit Klau­en und Zäh­nen gegen die unde­mo­kra­ti­schen Umtrie­be der Geheim­diens­te und mög­li­cher­wei­se auch der Bun­des­re­gie­rung zu ver­tei­di­gen (der wird man ver­mut­lich nichts nach­wei­sen kön­nen). Denn die Alter­na­ti­ve ist das Ende des frei­en Jour­na­lis­mus und damit auch das Ende des Rechts­staa­tes.

Ich wer­de netzpolitik.org heu­te eine Spen­de über­wei­sen, die der Platt­form und ins­be­son­de­re ihren Betrei­bern hel­fen soll, die­sen Kampf zu füh­ren. Ich kann nur jedem, der an frei­er Bericht­erstat­tung und an frei­em Jour­na­lis­mus inter­es­siert ist, bit­ten, das eben­falls zu tun. Spen­den­mög­lich­kei­ten fin­det man auf netzpolitik.org

#DE62430609671149278400 (IBAN von netzpolitik.org, auch als Twit­ter-Hash­tag zu ver­wen­den)

Eine wei­te­re Mög­lich­keit ist es, den für euren Wahl­be­zirk zustän­di­gen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten aus den Regie­rungs­par­tei­en ein­deu­tig zu sagen, was ihr davon hal­tet.

Soli­da­ri­tät mit netzpolitik.org!

Update: Nein, »Qua­li­täts­me­di­en«, das Ver­fah­ren ist nicht ein­ge­stellt wor­den.

 

Trailer: CAPTAIN FUTURE

Trailer: CAPTAIN FUTURE

Der Kanal von Py Pro­phe­cy gibt kei­ne wei­te­ren Details dar­über, um was genau es sich hier genau han­delt, man soll­te also davon aus­ge­hen, dass es sich eine Fan­pro­duk­ti­on, eine Tech­de­mo oder ein »pro­of of con­cept« ist. Der »Trai­ler« zu CAPTAIN FUTURE erschien schon vor eini­gen Wochen, ging aller­dings bis jetzt völ­lig an mir vor­bei. Und man muss ein­fach sagen, dass das gran­di­os aus­sieht, da waren Kön­ner am Werk. Span­nend auch die Anklän­ge der deut­schen Titel­mu­sik am Ende. Viel­leicht erfah­ren wir ja in Zukunft noch mehr dazu.

Update: Bei Pro­phe­cy FX han­delt es sich offen­sicht­lich um eine pro­fes­sio­nel­le SFX-Fir­ma aus Ber­lin. Das ist ein Con­cept Design für die deut­sche Film­fir­ma Wie­de­mann und Berg.

[Update 2 – 20:00 Uhr] – und da war das Video weg. Ver­mut­lich war der Auf­trag­ge­ber not amu­sed, dass der Pitch ein­fach so ins Netz gestellt wur­de … :)

[Update 3 – 22:27 Uhr] Das Netz ver­gisst nichts. Dank an Jens Scholz für den Hin­weis auf Dai­l­y­mo­ti­on. :)

[Update 4 – 23:10 Uhr] Und auch schon wie­der off­line. Da hat es wohl jemand eilig, das Video aus dem Netz zu bekom­men. Viel­leicht taucht es ja auf einer rus­si­schen oder chi­ne­si­schen Video­platt­form noch­mal auf …

[Update 5 – 28.07.15 8:50 Uhr] Und mal wie­der You­tube, schaun wir mal, wie lan­ge. Dank an Huber (Kom­men­tar).

[Update 6 – 28.07.15 16:00] Ich habe das Video von der Sei­te genom­men Grund: Fol­gen­de Auf­for­de­rung von Wie­de­mann und Berg.

… wir (Wie­de­mann & Berg Film GmbH & Co. KG) möch­ten sie dar­auf hin­wei­sen, dass der Trai­ler zu „Cap­tain Future“ den sie auf Ihrer Platt­form ver­öf­fent­licht, bzw. geteilt haben geschützt ist und es sich hier um eine Urhe­ber­rechts­ver­let­zung han­delt. Das Mate­ri­al ist nicht für die Öffent­lich­keit bestimmt und wird sehr streng behan­delt.

Wir möch­ten sie bit­ten die Ver­lin­kung zu ent­fer­nen um wei­te­ren recht­li­chen Schrit­ten aus dem Weg zu gehen.

Dan­ke für ihr Ver­ständ­nis.

Inter­es­sant dar­an mei­ner Mei­nung nach das frag­wür­di­ge Rechts­ver­ständ­nis. Das Embed­ding-Urteil ist ein­schlä­gig. Wenn die das Video aus You­tube haben wol­len, ist You­tube der rich­ti­ge Ansprech­part­ner, nicht Sei­ten, die es ein­bin­den. Da ich mir des­we­gen aber kei­nen Stress machen (las­sen) will, habe ich das Video ent­fernt. Wie­de­mann und Berg wer­den aller­dings sicher­lich schnell fest­stel­len, dass man mit dem Ver­such, alle Fund­stel­len im Netz til­gen zu las­sen, eher das Gegen­teil bewir­ken wird. Ich habe bereits Unmen­gen von Links zum You­tube-Video auf sozia­len Medi­en gese­hen. Die Vor­ge­hens­wei­se ist erneut typisch für Deutsch­land und dem Umgang mit dem #neu­land Inter­net. Im Impres­sum der Web­sei­te von Wie­de­mann und Berg fin­det sich eine Email­adres­se, unter der man denen mal sagen könn­te, was man hier­von hält. Viel­leicht haben die ja auch Prä­sen­zen auf sozia­len Medi­en, bei­spiels­wei­se Face­book oder Goog­le+, wo man sei­ne Mei­nung los­wer­den kann. Aber immer schön freund­lich blei­ben. :)

Nied­lich fin­de ich die For­mu­lie­rung »Das Mate­ri­al ist nicht für die Öffent­lich­keit bestimmt und wird sehr streng behan­delt.« Das arme Mate­ri­al. :)

Übri­gens: Nach einem Urteil des EuGH ist Ver­lin­kung auf öffent­lich zugäng­li­ches Mate­ri­al grund­sätz­lich erlaubt, da dadurch kein »neu­es Publi­kum« geschaf­fen wird. Des­we­gen könn­te ich hier ein­fach den Link zum Video feil­bie­ten, ohne es ein­zu­bin­den und das wäre völ­lig legal. Aber ihr wisst sicher selbst, wie ihr die You­tube-Suche bedie­nen müsst …

[Update 28.07.2015 – 21:45 Uhr] Es gibt dann doch mal einen offi­zi­el­len Kom­men­tar von Wie­de­mann & Berg von 20:15 Uhr auf Face­book:

Lie­be Cap­tain-Future-Fans, ges­tern ist im Inter­net ein Trai­ler zu Cap­tain Future auf­ge­taucht, den wir kurz kom­men­tie­ren möch­ten. Bei dem Trai­ler han­delt es sich um inter­ne Con­cept-Art-Über­le­gun­gen. Wir arbei­ten der­zeit gemein­sam mit Syr­re­al Enter­tain­ment an einem Pro­jekt zu Cap­tain Future. Wir sind sel­ber gro­ße Fans der Serie und träu­men von einer Wie­der­be­le­bung! In wel­cher Form kon­kret, dazu kön­nen wir lei­der noch nichts sagen und wir bit­ten um Euer Ver­ständ­nis. Zu gege­be­nem Zeit­punkt wer­den wir Euch dar­über natür­lich infor­mie­ren.

waeregewesen

http://www.dailymotion.com/video/x2zg4b5_captain-future-hd-trailer_shortfilms

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=yZZKpofAprE[/ytv]

Dank an Mike Krzy­wik-Groß fürs Fin­den.

Wo bleiben eigentlich die Leseproben?

Wo bleiben eigentlich die Leseproben?

Leseproben LogoRegel­mä­ßi­ge Leser wer­den sich erin­nern: Ich hat­te Self­pu­blisher zum Ein­sen­den von Lese­pro­ben auf­ge­ru­fen, die dann durch eine Jury begut­ach­tet wer­den und hier auf Phan­ta­News ver­öf­fent­licht wer­den soll­ten.

Wo blei­ben die?

Zwei sind bereits da. Der Rest kommt noch. Zum einen hat­te ich den Auf­wand bei der Auf­be­rei­tung ein klein wenig unter­schätzt. Zum ande­ren hat­te ich viel um die Ohren, so dass ich mich dem nicht mit der erfor­der­li­chen Sorg­falt wid­men konn­te. Zum drit­ten aber – und das muss ich lei­der ganz offen sagen – waren die Zugrif­fe auf die bereits erschie­ne­nen Lese­pro­ben (genau­er gesagt: die zum Down­load ange­bo­te­nen Fas­sun­gen) erschre­ckend gering, so dass ich mir Gedan­ken dar­über machen muss­te, inwie­weit da der Auf­wand der Datei­er­stel­lung in Rela­ti­on zum Nut­zen steht.

Ich wer­de des­we­gen die Dar­rei­chungs­for­men ver­rin­gern. Statt der Online­va­ri­an­te plus drei ver­schie­de­ne elek­tro­ni­sche For­ma­te (pdf, epub, mobi) wird es in Zukunft aller Vor­aus­sicht nach nur noch die Online­form und ein Datei­for­mat davon geben. Ich prü­fe aber auch, ob ich eine Lese­pro­be, die hier online auf Phan­ta­News erschie­nen ist, nicht ein­fach auto­ma­ti­siert in pdf und epub umwan­deln und zum Down­load anbie­ten kann. Das wür­de den Auf­wand deut­lich ver­rin­gern.

Ergo: Kommt. In Kür­ze mehr.