Mini-Rant: Was läuft eigentlich in diesem deutschen SF-Fandom falsch?

Mini-Rant: Was läuft eigentlich in diesem deutschen SF-Fandom falsch?

Je­der, der sich in­ten­si­ver mit Sci­en­ce Fic­tion be­schäf­tigt, weiß was Fan­zines sind. Fan­zines sind von Fans her­aus­ge­ge­be­ne Ma­ga­zi­ne, die sich mit As­pek­ten der SF und ver­wand­ten Ge­bie­ten be­schäf­ti­gen. Die gibt es seit vie­len, vie­len Jah­ren, seit man als Sterb­li­cher ab­seits von Ver­la­gen halb­wegs brauch­ba­ren Zu­griff auf Ver­viel­fäl­ti­gungs­me­tho­den für Tot­holz be­kam. Ich kann mich noch an Fan­zines er­in­nern, die vor dem groß­flä­chi­gen Ent­ste­hen von Co­py­shops mit Spi­ri­tus-Um­druck ent­stan­den sind. Mit Stück­zah­len, die man an vier Hän­den ab­zäh­len konn­te. Oder drei. Oder 20. Es gab Fan­zines mit den ver­schie­den­sten In­hal­ten, man­che be­fass­ten sich se­kun­där­li­te­ra­ri­sch mit dem Ger­ne, an­de­re brach­ten selbst­ver­fass­te Sto­ries, wie­der an­de­re wa­ren rei­ne Ego­zi­nes, die ver­mut­li­ch mei­sten ein Mix aus all dem. Fan­zines wa­ren ein As­pekt des Gen­res und des Hob­bies, das nicht weg­zu­den­ken war – und streng ge­nom­men bis heu­te ist.

Aber wenn wir das mal mit et­was Ab­stand und ob­jek­tiv be­trach­ten, dann wa­ren das Pu­bli­ka­ti­ons­for­men für je­der­mann, lan­ge be­vor so et­was wie das In­ter­net oder Self­pu­blis­hing all­ge­mein ver­füg­bar wa­ren. Ma­ga­zi­ne, die in eben­falls ei­ner Art von Self­pu­blis­hing er­schie­nen sind.

Und da kom­men wir zum Punkt: An­ge­sichts die­ser jahr­zehn­te­lan­gen Hi­sto­rie des Self­pu­blis­hings im deut­schen SF-Fan­dom kann ich ab­so­lut nicht nach­voll­zie­hen, war­um et­li­che Prot­ago­ni­sten die­ses Ge­ron­ten­stadls die­ser Grup­pie­rung heut­zu­ta­ge via Self­pu­blis­hing ver­öf­fent­lich­te Wer­ke oder Kurz­ge­schich­ten­samm­lun­gen pau­schal als »Mist« ab­leh­nen, ohne auch nur mal ein Blick hin­ein ge­wor­fen zu ha­ben? War­um fin­den Self­pu­blis­hing-Wer­ke kei­ner­lei Be­rück­sich­ti­gung, wenn es um Prei­se aus dem Dunst­kreis »deut­sches SF-Fan­dom« geht, Ver­öf­fent­li­chun­gen in Fan­zines – die heu­te bis­wei­len noch wie mit Spi­ri­tu­s­um­druck her­ge­stellt wir­ken, selbst wenn sie eine Web­prä­senz sind – aber schon? Wird da mit zwei­er­lei Maß ge­mes­sen? Weil »wir das noch nie so ge­macht ha­ben«? War­um? Ich kann es ein­fach nicht nach­voll­zie­hen, denn es gibt frag­los im Be­reich SF via Self­pu­blis­hing hau­fen­wei­se be­mer­kens­wer­te Ver­öf­fent­li­chun­gen, so­gar wel­che, die an­ders­wo Prei­se ein­heim­sen kön­nen. War­um wer­den die nicht zur Kennt­nis ge­nom­men? Weil ge­ra­de die Ju­ro­ren für SF-Prei­se eine neue Tech­no­lo­gie wie eBooks und eBook-Re­a­der als neu­mo­di­sches Teu­fels­werk ab­leh­nen und lie­ber ver­zückt an Drucker­schwär­ze und Buch­rücken­kleb­stoff von be­druck­tem Tot­holz schnüf­feln? Und weil sie nicht er­ken­nen, dass Self­pu­blis­hing so weit vom Fan­dom-Klas­si­ker Fan­zine nicht ent­fernt ist? Oder sind sie ver­grätzt, dass wir heu­te in der Lage sind, Sto­ry­samm­lun­gen via Ama­zon groß­flä­chig un­ters Volks zu brin­gen, statt nur zwei Hand­voll hand­ge­klam­mer­ter nach Sprit rie­chen­der Um­druck-Hef­te ver­tei­len oder per Post ver­schicken zu kön­nen? War­um leh­nen Ur­ge­stei­ne, die uns frü­her mit mehr oder we­ni­ger schlecht ko­pier­ten Fan­zines zwei­fel­haf­ten In­halts ge­quält ha­ben (die aber den­no­ch als Fan-Ar­beit selbst­ver­ständ­li­ch lie­bens- und be­mer­kens­wert wa­ren), heu­te an­de­re Fans ab, die ei­gent­li­ch ge­n­au das­sel­be tun?

Ich ver­ste­he es nicht. Ich ver­ste­he es wirk­li­ch nicht.

p.s.: Nein, es geht dies­mal nicht um den DPP, selbst wenn der sich auch jah­re­lang mit Hän­den und Fü­ßen ge­gen Self­pu­blis­hing ge­wehrt hat.

Hea­der­bild Co­py­right: StockUn­li­mi­t­ed

In Kürze: DIE ZEITAGENTEN von Joachim Sohn

In Kürze: DIE ZEITAGENTEN von Joachim Sohn

In Kür­ze (näm­li­ch An­fang näch­ster Wo­che) er­scheint beim Art Skript Phan­ta­stik-Ver­lag die No­vel­le DIE ZEIT­AGEN­TEN von Joa­chim Sohn. Zum In­halt:

Ein Mord im Jahr 2239, doch bei der Lei­che lie­gen No­tiz­zet­tel aus dem 19. Jahr­hun­dert. Um das auf­zu­klä­ren, wer­den die bei­den Zeit­agen­ten Jo­hann und Karl vom wil­hel­mi­ni­schen Wies­ba­den zu ih­ren Kol­le­gen nach Lon­don ins Jahr des Ver­bre­chens ge­ru­fen. Eine Tat­ort­si­mu­la­ti­on lie­fert wei­te­re wich­ti­ge Hin­wei­se, die sie nach 1879 zu ei­ner Fla­schen­post­sta­ti­on füh­ren. Der zu die­sem Zeit­punkt noch ge­plan­te Mord muss ver­hin­dert wer­den. Doch das ist nicht das Ende ih­rer Rei­se, denn der Be­ginn ei­ner gan­zen Mord­se­rie liegt im 13. Jahr­hun­dert. Ein neu­er Fall für die Time-Agent-Or­ga­ni­sa­ti­on 2223.

Die No­vel­le hat ein For­mat von 110 x 180 mm und ist 230 Sei­ten stark und ko­stet als Ta­schen­buch ge­ra­de mal 7,00 Euro. Of­fi­zi­el­ler Er­schei­nungs­ter­min ist am 9. Fe­bru­ar 2017. Ob es auch eine eBook-Fas­sung gibt, konn­te ich lei­der nicht her­aus­fin­den … Wei­te­re De­tails zum Au­tor fin­det man auf der Web­sei­te und im Blog des Ver­lags.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Art Skript Phan­ta­stik

J. J. Abrams´ nächstes Projekt: GOD PARTICLE

J. J. Abrams´ nächstes Projekt: GOD PARTICLE

J. J. AbramsNach der Re­gie an STAR WARS – THE FORCE AWA­KENS wen­de­te sich Star­re­gis­seur J. J. Ab­rams wei­te­ren Pro­jek­ten zu, das neu­este da­von trägt den Na­men GOD PAR­TI­CLE und ist we­nig über­ra­schend wie­der ein fan­ta­sti­scher Film.

In GOD PAR­TI­CLE geht es um eine Grup­pe von Astro­nau­ten, die auf ein­mal al­lein im All sind, nach­dem ein wis­sen­schaft­li­ches Ex­pe­ri­ment die gan­ze Erde hat ver­schwin­den las­sen, und die in ei­ner al­ter­na­ti­ven Rea­li­tät ums Über­le­ben kämp­fen müs­sen. Das klingt doch mal nach ori­gi­nel­ler Sci­en­ce Fic­tion.

Noch in­ter­es­san­ter dar­an ist al­ler­dings, dass es sich dem Ver­neh­men nach um den drit­ten Teil der CLOVER­FIELD-Rei­he han­deln soll. An­geb­li­ch plant Pa­ra­mount so­gar eine gan­ze Rei­he im CLOVER­FIELD-Uni­ver­sum, von der jähr­li­ch ein Film er­schei­nen soll.

Ob das tat­säch­li­ch so ist, wird die Zu­kunft zei­gen, denn wir wis­sen, dass  J. J. Ab­rams der Mei­ster des Smo­ke­screens und der Fehl­in­for­ma­tio­nen ist. Auch 10 CLOVER­FIELD LANE wur­de ur­sprüng­li­ch un­ter dem tar­nen­den Ti­tel THE CEL­LAR pro­du­ziert. Viel­leicht kommt also auch GOD PAR­TI­CLE nicht mit die­sem Na­men in die Lich­spiel­häu­ser.

Bild JJ Ab­rams von Da­vid Shank­bone, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY

DUAL UNIVERSE Crowdfunding

DUAL UNIVERSE Crowdfunding

DUAL UNI­VER­SE ist ein MMO, das ich auf­grund sei­nes in­no­va­ti­ven An­sat­zes schon län­ger be­ob­ach­te. Er­stens han­delt es sich nicht um das um­pf­zig­ste Fan­ta­sy-Spiel, son­dern es ist Sci­en­ce Fic­tion. Zwei­tens ba­sier­te es auf Vo­xel-Tech­no­lo­gie, bei dem der Spie­ler die Welt ak­tiv be­ein­flus­sen, ver­än­dern und Struk­tu­ren er­schaf­fen kann. Das letz­te äu­ßer­st viel­ver­spre­chen­de Pro­jekt in der Rich­tung war (EVER­QUEST) LAND­MARK, nach dem Ver­kauf des ge­sam­ten EVER­QUEST-Fran­chise durch Sony ging es da aber lei­der steil berg­ab.

DUAL UNI­VER­SE wird ein Sand­box-Spiel, bei dem alle Teil­neh­mer auf dem­sel­ben Shard spie­len sol­len, also auf ei­nem ein­zi­gen Ser­ver, statt auf vie­len da­von, wie bei an­de­ren MMOs. Al­les in DUAL UNI­VER­SE wird von Spie­lern er­schaf­fen, Sta­tio­nen, Häu­ser, Raum­schif­fe, Or­bi­tal­sta­tio­nen, Städ­te – an­geb­li­ch gibt es kei­ne Be­gren­zung der Grö­ße (ab­ge­se­hen ver­mut­li­ch von Ga­me­play- und öko­no­mi­schen Be­gren­zun­gen). Es soll eine Öko­no­mie ge­ben, die aus den Hand­lun­gen der Spie­ler ent­steht und es wer­den so­wohl PvP als auch non-PvP-Spiel mög­li­ch sein. Was man nach Fer­tig­stel­lung wird tun kön­nen:

  • Zu­sam­men mit Freun­den eine mond­gro­ße Raum­sta­ti­on bau­en
  • Ein in­ter­ga­lak­ti­sches Em­pi­re grün­den
  • Sich mit tau­sen­den an­de­ren in Spie­ler-ge­mach­ten Städ­ten ver­sam­meln
  • Hun­der­te Spie­ler in ei­nem For­schungs­schiff
  • Mas­sen­pro­duk­ti­on selbst­ent­wor­fe­ner Schif­fe, um sie an an­de­re Spie­ler zu ver­kau­fen
  • Were ein Händ­ler, ein Lo­gi­sti­ker oder ein In­du­stri­el­ler
  • Pro­gram­mie­re kom­ple­xe Ver­hal­ten­wei­sen für Dei­ne Kontruk­tio­nen
  • Lebe in ei­ner Sta­ti­on ei­nen Ki­lo­me­ter un­ter der Erde oder auf ei­nem ab­ge­le­ge­nen Mond
  • Ma­che Dir ei­nen Na­men als Raum­schiff-De­si­gner oder Ar­chi­tekt von Au­ßen­po­sten
  • und na­tür­li­ch noch vie­les mehr …

No­vaquarks Spiel kann man noch 19 Tage lang un­ter­stüt­zen, es sol­len 500000 Dol­lar zu­sam­men kom­men, da­von wur­den fast 350000 be­reits ge­spen­det. Wei­te­re De­tails fin­det man auch auf der Kick­star­ter-Sei­te des Pro­jekts oder der Home­page. Die Clo­sed Beta wur­de für De­zem­ber 2018 an­ge­kün­digt. Et­li­che der Vi­deos zei­gen aber schon of­fen­bar weit for­ge­schrit­te­ne In­hal­te.

Hier ein Vi­deo zur ver­wen­de­ten Vo­xel-Tech­no­lo­gie.

Science Fiction-Kurzfilm: OFF

Science Fiction-Kurzfilm: OFF

Mar­tin Na­be­leks voll­stän­dig com­pu­ter­ge­ne­rier­ter Sci­en­ce Fic­tion-Kurz­film OFF zeigt die Rei­se ei­nes Astro­nau­ten durch eine ir­rea­le frem­de Welt. Rea­li­siert wur­de das Gan­ze mit 3DS Max und ge­ren­dert mit Co­ro­na.

Af­ter months of hard work, slee­p­less nights and tons of caff­ei­ne, I’m hap­py to pre­sent you some be­hind the sce­nes of my la­test pro­ject, a short film cal­led »OFF«. I’ve done all the as­pects, with some help of my frien­ds. The­re is a lot of flaws and things that I would have done dif­fer­ent­ly now, but yet, it’s the big­ge­st pro­ject I’ve done to this day and I’ve learnt so much.

Es gibt auch ein Ma­king Of dazu:

Di­rec­tor, CGI, Ani­ma­ti­on, Com­po­sit­ing, Edit­ing: Mar­tin Na­be­lek
Ori­gi­nal Con­cept: Mar­tin Na­be­lek, Mi­ch­al Chra­sti­na
Sto­ry Su­per­vi­sor: Lu­kas Gre­gor
Ad­di­tio­nal Mo­de­lers: Jo­zef Do­li­nak, Mi­ri­am Stast­na
Tex­tu­re Ar­ti­st: Mi­ri­am Stast­na
Se­nior VFX Su­per­vi­sor: Ro­bin Be­nes
Look De­ve­lop­ment Su­per­vi­sor: Lud­vik Kout­ny
Fi­nal Co­lor Gra­ding: Petr Kud­lacek
Aca­de­mic Su­per­vi­si­on: Lu­kas Gre­gor, Ivo Hejcman

Trailer: THE SPACE BETWEEN US

Trailer: THE SPACE BETWEEN US

Wenn man »Sci­en­ce Fic­tion-Film« schriebt, denkt man an Welt­raum­schlach­ten oder Dys­to­pi­en. Dass es auch ganz an­ders und mal ori­gi­nell geht, zeigt die Sto­ry von THE SPACE BET­WEEN US:

Ein Raum­schiff star­tet zum Mars, um dort die er­ste mensch­li­che Ko­lo­nie zu er­risch­ten. Kurz nach dem Start wird fest­ge­stellt, dass eine der Astro­nau­tin­nen schwan­ger ist. Nach der An­kunft auf dem ro­ten Pla­ne­ten stirbt sie an Kom­pli­ka­tio­nen bei der Ge­burt, aber ihr Sohn ist der er­ste Men­sch, der auf dem Mars ge­bo­ren wird – ohne dass je­mand weiß, wer der Va­ter ist. So be­ginnt das au­ßer­ge­wöhn­li­che Le­ben von Gard­ner El­liot, ei­nes hoch­in­tel­li­gen­ten, neu­gie­ri­gen Jun­gen, der im Al­ter von 16 Jah­ren nur 14 an­de­re Per­so­nen per­sön­li­ch ken­nen­ge­lernt hat.
Wäh­rend er nach Hin­wei­sen auf sei­nen Va­ter sucht, und über die Erde re­cher­chiert, eine ihm frem­de Hei­mat, freun­det er sich on­line mit Tulsa an, ei­nem cle­ver­en Mäd­chen aus Co­lo­ra­do. Als er end­li­ch die Chan­ce er­hält, zur Erde zu rei­sen, ist er be­gie­rig, all die Wun­der zu er­le­ben, über die er auf dem Mars nur le­sen konn­te. Doch wäh­rend er sei­ne Ent­deckungs­rei­se be­ginnt, stel­len Wis­sen­schaft­ler fest, dass sei­ne Or­ga­ne mit den Be­din­gun­gen auf der Erde nicht zu­recht kom­men.
Ent­schlos­sen sei­nen Va­ter zu fin­den, flüch­tet er vor den Wis­sen­schaft­lern und tut sich mit Tulsa zu ei­nem Ren­nen ge­gen die Zeit zu­sam­men, um her­aus­zu­fin­den, wo­her er kam und wo­hin er im Uni­ver­sum ge­hört.

Die Haupt­rol­le spielt Asa But­ter­field, der nach END­ERS GAME da­mit er­neut eine Rol­le in ei­nem Sci­en­ce Fic­tion-Film über­nom­men hat. In wei­te­ren Rol­len sind zu se­hen: Car­la Gu­gi­no, Britt Ro­bert­son, Gary Old­man, Ja­net Mont­go­me­ry und BD Wong. Re­gie führ­te Pe­ter Chel­som (HAN­NAH MON­TANA), das Dreh­buch schrieb Allan Loeb nach ei­ner Sto­ry von Ste­wart SchillRi­chard Bar­ton Le­wis und Allan Loeb.

Deut­scher Ki­no­start ist 13. Ok­to­ber 2016.

Science Fiction-Kurzfilm: TERGO

Science Fiction-Kurzfilm: TERGO

TER­GO ist ein klei­ner Ro­bo­ter in Lon­don, der hin­ter uns Men­schen her räumt und der in eine Exi­stenz­kri­se kommt.

TER­GO ist aber auch der fünf­te Kurz­film des Lon­do­ner Künst­ler­kol­lek­tivs Pal­las Pic­tures, al­ler­dings ihr er­ster, der ei­nen CGI-Cha­rak­ter als Haupt­fi­gur hat. Re­gie führ­te der Pal­las Pic­tures-Grün­der Charles Wil­cox.

Der Phantastische Bücherbrief 632

Der Phantastische Bücherbrief 632

Cover Bücherbrief 632Zum Mo­nats­an­fang kam na­tür­li­ch von Erik Schrei­ber ein neu­er Phan­ta­sti­scher Bü­cher­brief, der selbst­ver­ständ­li­ch auch wie im­mer hier ver­öf­fent­licht wird. Pro­mi­nent wird in die­sem Bü­cher­brief Eri­ks ei­ge­ne Neu­erschei­nung RUND UM DIE WELT IN MEHR ALS 80 SF-GE­SCHICH­TEN be­spro­chen, in der sich, wie der Ti­tel be­reits ver­mu­ten lässt, Sci­en­ce Fic­tion-Sto­ries von Au­to­ren rund um den Glo­bus be­fin­den.

Wei­ter­hin fin­den sich na­tür­li­ch aber auch wie im­mer Me­di­en­be­spre­chun­gen aus den Be­rei­chen deut­sche und in­ter­na­tio­na­le Phan­ta­stik, Ju­gend­li­te­ra­tur, Kri­mi & Thril­ler, Se­kun­där­li­te­ra­tur, Hör­spie­le, Fan­zines und Co­mic.

Der PHAN­TA­STI­SCHE BÜ­CHER­BRIEF 632 kann hier wie im­mer als PDF-Da­tei ko­sten­los her­un­ter­ge­la­den wer­den.

Bü­cher­brief 632 Juni 2016 (PDF, ca. 3,3 MB)

Die Gewinner der Nebula Awards 2015

Die Gewinner der Nebula Awards 2015

NebulaAwardsWe­der Sad noch Ra­bid Pup­pies konn­ten die Ver­lei­hung der Ne­bu­la Awards in 2016 für das vor­an­ge­gan­ge­ne Jahr durch die SWFA ver­hin­dern. Wer mehr über die Hin­ter­grün­de dazu wis­sen möch­te, der soll­te mal Goo­gle be­mü­hen, es gibt hau­fen­wei­se Kom­men­ta­re nam­haf­ter US-Au­to­ren zu den Ver­su­chen kon­ser­va­ti­ver Säcke, das SF-Gen­re für sich ein­zu­neh­men und die Ne­bu­la-Ver­lei­hung zu be­ein­flus­sen.

Der Preis für den be­sten Ro­man gin an Nao­mi No­viks UPROO­TED, dass die Kon­ser­va­ti­ven of­fen­bar nicht ganz so er­flog­reich wa­ren, zeigt der Preis für die be­ste No­vel­le, da­mit wur­de Nne­di Oko­ra­fors BIN­TI aus­ge­zeich­net. Auch der Preis für MAD MAX FURY ROAD, bei der eine Prot­ago­ni­stin wich­ti­ger war als die Haupt­fi­gur dürf­te nicht im Sin­ne der rech­ten Ak­ti­vi­sten ge­we­sen sein.

Die ge­sam­te Li­ste der No­mi­nier­ten und Ge­win­ner im Fol­gen­den, die Ge­win­ner ste­hen an er­ster Stel­le uns sind mit Stern­chen ge­kenn­zeich­net. Ach ja: Alle Ge­win­ner au­ßer MAD MAX sind Frau­en. Eat this, Pup­pies!

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Science Fiction Kurzfilm: THE LAST WOMAN

Science Fiction Kurzfilm: THE LAST WOMAN

Im Sci­en­ce Fic­tion-Kurz­film THE LAST WO­MAN von Pi­xel­boom geht es um die letz­te Frau auf Er­den – und um Ali­ens. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen sind für mich lei­der schwer zu ex­tra­hie­ren, weil mein Ita­lie­ni­sch qua­si non­e­xi­stent ist. Glück­li­cher­wei­se ist der Film un­ter­ti­telt. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen fin­det man mög­li­cher­wei­se auf der Face­book­sei­te von Pi­xel­boom.

Hugo Awards 2016 – die Finalisten

Hugo Awards 2016 – die Finalisten

Hugo-LogoIm Fol­gen­den eine Li­ste der Fi­na­li­sten für die Hugo Awards 2016, also die Short­li­st, aus der die end­gül­ti­gen Ge­win­ner sub­li­miert wer­den. Jetzt wird sich viel­leicht der ein oder an­de­re fra­gen: »Und war­um zeigt uns der Holz­hau­er die, und nicht nur die Ge­win­ner?« Die Ant­wort dar­auf ist ziem­li­ch ein­fach: Die Li­ste zeigt eine Aus­wahl an ak­tu­el­ler Sci­en­ce Fic­tion bzw. Phan­ta­stik, die man mal le­sen könn­te. Für mich ist die Short­li­st im Prin­zip ei­gent­li­ch im­mer eine Art Ein­kaufs­li­ste (in die­sem Jahr gibt es eine Aus­nah­me: das un­er­träg­li­che THE AERONAUTS´S WIND­LASS, da­bei ge­hört But­cher ei­gent­li­ch zu mei­nen Lieb­lings­au­to­ren). Oder in Sa­chen Film und Fern­se­hen eine Vor­schlags­li­ste, was ich mir noch an­se­hen könn­te (falls ich es nicht oh­ne­hin ge­se­hen habe).

Dank eBooks lie­gen alle Ro­ma­ne ja nur ei­nen Maus­klick ent­fernt.

Nach­fol­gend die kom­plet­te Short­li­st:

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TEMPLE – ein SciFi-Cyberpunk-Thriller von Nguyen-Anh Nguyen

TEMPLE – ein SciFi-Cyberpunk-Thriller von Nguyen-Anh Nguyen

Im Jahr 2045 kon­trol­lie­ren cy­ber­ne­ti­sch ver­bes­ser­te We­sen­hei­ten die Ge­sell­schaft. Eine neue ge­ne­ti­sche Krank­heit führt dazu, dass die Men­schen ihre ei­ge­nen Or­ga­ne ab­sto­ßen, das zwingt ei­nen Mann dazu, an­de­ren ky­ber­ne­ti­sche Im­plan­ta­te zu steh­len, um über­le­ben zu kön­nen.

Re­gie führ­te Nguy­en-Anh Nguy­en, der Kurz­film ist eine Kon­zept­stu­die mit der man hofft, Geld­ge­ber für ei­nen Ki­no­film zu fin­den. Mehr zum Pro­jekt auch auf Face­book und der Web­sei­te des Pro­jekts.