Dungeons And Dragons

Wizards-of-the-Coast-Chef John Hight tritt zum 1. September zurück

Wizards of the Coast Logo

Erst vor einem Monat habe ich hier über die Rück­kehr von DRAGONLANCE zu Wizards of the Coast geschrie­ben und dar­über, dass sich beim Rech­te­inha­ber von DUNGEONS & DRAGONS und MAGIC: THE GATHERING gera­de eini­ges zum Posi­ti­ven zu wen­den schien. Wer wie ich in den 1980ern und frü­hen 1990ern D&D gespielt hat, ver­folgt so etwas mit einem gewis­sen Wohl­wol­len. Jetzt kommt aller­dings eine Mel­dung, die deut­lich weni­ger nach Auf­bruch klingt: Der Prä­si­dent des Ver­lags nimmt sei­nen Hut.

John Hight tritt zum 1. Sep­tem­ber 2026 als Prä­si­dent von Wizards of the Coast zurück, nach gut zwei Jah­ren im Amt. Bekannt wur­de das über eine Anmel­dung bei der US-Bör­sen­auf­sicht, weni­ge Tage vor der Gen Con 2026 und der D&D Visi­on Key­note, die für den 30. Juli ange­setzt ist. Der Zeit­punkt ist bemer­kens­wert und eher uner­war­tet, denn der Rück­tritt folgt kurz auf aus­ge­spro­chen gute Quar­tals­zah­len: MAGIC: THE GATHERING und DUNGEONS & DRAGONS lie­fen zuletzt her­vor­ra­gend, für MTG wur­den sogar Rekord­um­sät­ze gemel­det.

Par­al­lel dazu hat­te Has­bro aller­dings eine Wert­be­rich­ti­gung von rund 56 Mil­lio­nen US-Dol­lar auf sein Video­spiel­port­fo­lio ver­bucht (die Redak­ti­on von The­Gamer nann­te abwei­chend 58 Mil­lio­nen), nach­dem meh­re­re geplan­te Spie­le gestri­chen wor­den waren. Hier set­zen Spe­ku­la­tio­nen an, denn Hight kam aus der Video­spiel­bran­che. Rund zwölf Jah­re arbei­te­te er bei Bliz­zard, zuletzt als Gene­ral Mana­ger der WAR­CRAFT-Rei­he, bevor er 2024 zu WotC wech­sel­te. Sei­ne Beru­fung galt sei­ner­zeit als Signal, dass Has­bro stär­ker ins digi­ta­le Geschäft ein­stei­gen wol­le.

In der offi­zi­el­len Mit­tei­lung heißt es ledig­lich, Hight wer­de ande­re krea­ti­ve und beruf­li­che Mög­lich­kei­ten ver­fol­gen, für die er sich begeis­te­re. Auf einen Zusam­men­hang zwi­schen Wert­be­rich­ti­gung und Rück­tritt woll­te man sich bei Has­bro aus­drück­lich nicht fest­na­geln las­sen. Gegen­über PC Gamer erklär­te der Kon­zern:

The $56 mil­li­on impair­ment and John Hight’s depar­tu­re are in no way con­nec­ted. Any impli­ca­ti­on that the two are con­nec­ted is inac­cu­ra­te.

Die Wert­be­rich­ti­gung über 56 Mil­lio­nen Dol­lar und der Abgang von John Hight ste­hen in kei­ner­lei Zusam­men­hang. Jede Andeu­tung, dass bei­des mit­ein­an­der zu tun habe, ist unzu­tref­fend.

Man kann von sol­chen Demen­tis hal­ten, was man möch­te, auf­fäl­lig ist, dass der Pos­ten bei Wizards of the Coast zuletzt nicht son­der­lich sta­bil besetzt war. Chris Cocks führ­te den Ver­lag von 2016 bis 2022 und sitzt inzwi­schen im Chef­ses­sel bei Has­bro (ist also eher die Kar­rie­re­lei­ter hoch­ge­fal­len). Ihm folg­te Cyn­thia Wil­liams, die nach rund zwei Jah­ren im April 2024 ging. Hight über­nahm im Som­mer 2024 und ist nach eben­falls gut zwei Jah­ren schon wie­der weg. Die Fluk­tua­ti­on an der Stel­le ist schwer zu über­se­hen.

Dazu kommt, dass es intern zuletzt angeb­lich nicht span­nungs­frei zuging. Geekna­ti­ve berich­tet, die Entwickler°Innen von MAGIC: THE GATHERING – ARENA hät­ten im Juni die Gewerk­schaft United Wizards of the Coast gegrün­det (dazu gibt es bis­lang aller­dings nur eine ein­zel­ne Quel­le). An den Table­top-Mar­ken selbst soll sich der­weil nichts ändern. Has­bro gibt sich betont gelas­sen, das Kern­ge­schäft sei unbe­rührt, und die für 2027 geplan­ten Video­spie­le EXODUS und WARLOCK stün­den wei­ter­hin auf dem Plan. Nach dem 1. Sep­tem­ber bleibt Hight dem Ver­lag zudem in bera­ten­der Funk­ti­on erhal­ten.

Für Rollenspieler°Innen und Magic-Spieler°Innen ist die Per­so­na­lie an der Spit­ze am Ende weni­ger inter­es­sant als die Fra­ge, in wel­che Rich­tung Has­bro den Ver­lag steu­ern wird. Die ver­gan­ge­nen Jah­re haben mit der OGL-Pos­se und eini­gen ande­ren frag­wür­di­gen Ent­schei­dun­gen gezeigt, dass gute Quar­tals­zah­len und ein guter Umgang mit der Com­mu­ni­ty zwei völ­lig ver­schie­de­ne Din­ge sind – und dass mit die­ser Com­mu­ni­ty nicht zu spa­ßen ist. Ob die Rück­kehr von Weis, Hick­man und DRAGONLANCE für den ers­ten Punkt steht oder der neu­er­li­che Prä­si­den­ten­wech­sel für den zwei­ten, wird sich zei­gen. Bei der D&D Visi­on Key­note am 30. Juli dürf­ten zumin­dest die Pro­dukt­plä­ne kon­kre­ter wer­den.

Quel­len: Ner­dist, PC Gamer, Geekna­ti­ve, Logo Wizards Of The Coast Copy­right Wizards of the Coast/​Hasbro

DRAGONLANCE kehrt zurück: Weis, Hickman und Manganiello bei Wizards Of The Coast

Dan Ayoub mit Margaret Weis, Tracy Hickman, Laura Hickman und Joe Manganiello

Wer in den 1980ern ADVANCED DUNGEONS & DRAGONS gespielt hat, für den war DRAGONLANCE ver­mut­lich eines der prä­gen­den Erleb­nis­se: die Welt Krynn, die Dra­chen­lan­ze, Rais­t­lin, Tanis, Tas­s­le­hoff (ich hab das damals auch gespielt). Die ori­gi­na­le CHRO­NIC­LES-Tri­lo­gie von Mar­ga­ret Weis und Tra­cy Hick­man ver­kauf­te sich über 35 Mil­lio­nen Mal und mach­te das Set­ting zu einem der belieb­tes­ten in der gesam­ten D&D‑Geschichte. In den letz­ten Jah­ren war es aller­dings still gewor­den um Krynn, zumin­dest was offi­zi­el­le D&D‑Produkte anging. Doch das ändert sich gera­de.

Dan Ayoub, seit Juli 2025 neu­er Chef der D&D‑Franchise beim Rech­te­inha­ber Wizards of the Coast, hat im Okto­ber 2025 auf X ein Foto geteilt, das ihn zusam­men mit Weis, Tra­cy Hick­man, des­sen Frau Lau­ra Hick­man und Schau­spie­ler Joe Man­gani­ello im WotC-Haupt­quar­tier in Ren­ton, Washing­ton zeigt. Ayoubs Kom­men­tar:

When I took over D&D, I had some very spe­ci­fic folks I wan­ted to bring back to The Table. Today, I had the honor of wel­co­ming the­se folks back home. Ama­zing things ahead

Man­gani­ello pos­te­te das glei­che Bild auf Insta­gram mit »WE’RE BACK«, Tra­cy Hick­man schrieb auf Face­book: »Some­thing is coming…« Was genau, wur­de nicht ver­ra­ten. Man­gani­ello trug auf dem Foto wenig sub­til ein DRA­GON­LAN­CE-T-Shirt.

Die Bezie­hung zwi­schen den DRA­GON­LAN­CE-Schöp­fern und WotC war zuletzt alles ande­re als har­mo­nisch. 2020 ver­klag­ten Weis und Hick­man Wizards, nach­dem eine ver­trag­lich ver­ein­bar­te Roman­tri­lo­gie ein­sei­tig gestoppt wor­den war. Die Kla­ge wur­de spä­ter ohne Urteil zurück­ge­zo­gen. Man­gani­ello, beken­nen­der DRA­GON­LAN­CE-Fan und im TTRPG-Umfeld bekannt durch sei­nen D&D‑Charakter Ark­han der Grau­sa­me (unter ande­rem bei CRITICAL ROLE), arbei­te­te par­al­lel an einer Live-Action-DRA­GON­LAN­CE-Serie, bestä­tig­te aber im Febru­ar 2024, dass WotC kein Inter­es­se an dem Pro­jekt hat­te. Er ver­such­te sogar, die DRA­GON­LAN­CE-Rech­te zu kau­fen, wur­de aller­dings abge­wie­sen. Dass jetzt alle gemein­sam am WotC-Haupt­quar­tier ste­hen, dürf­te am Füh­rungs­wech­sel lie­gen: Ayoub über­nahm, nach­dem Crea­ti­ve Direc­tor Chris Per­kins und Game Direc­tor Jere­my Craw­ford zu Dar­ring­ton Press (CRITICAL ROLE) gewech­selt waren; die bei­den hat­ten in den ver­gan­ge­nen Jah­ren eini­ge äußerst frag­wür­di­ge Ent­schei­dun­gen bei WotC getrof­fen.

Bereits auf der Gen­Con 2024 hat­ten Weis und Hick­man die Roman­tri­lo­gie DRAGONLANCE LEGACIES ange­kün­digt. Der ers­te Band, WAR WIZARD, erzählt die Geschich­te des Magi­ers Magi­us und des Rit­ters von Sol­am­nia Huma Dra­chen­tö­ter und erscheint am 4. August 2026 bei Ran­dom House Worlds (352 Sei­ten, Hard­co­ver). Auf die Fra­ge, ob die Hand­lung mit Richard A. Knaaks THE LEGEND OF HUMA kol­li­die­re, ant­wor­te­te Weis: »This is our sto­ry«. Auf die Fra­ge nach Has­bros Betei­li­gung ver­wies sie ledig­lich auf Ran­dom House Worlds als Ver­lag.

Die Roman­tri­lo­gie war zum Zeit­punkt des WotC-Tref­fens aller­dings bereits ange­kün­digt, das Foto muss also auf etwas dar­über hin­aus hin­deu­ten. Die Spe­ku­la­tio­nen rei­chen von einer Wie­der­be­le­bung der TV-Serie über ein neu­es Quel­len­buch bis hin zu einem Com­pu­ter­spiel. Für ein Quel­len­buch spricht, dass das letz­te D&D‑Produkt für Krynn, DRAGONLANCE: SHADOW OF THE DRAGON QUEEN (2022), laut Poly­gon gera­de ein­mal 20 Sei­ten Set­ting­in­for­ma­tio­nen ent­hielt. Laut Weis soll es im August 2026 Neu­ig­kei­ten geben, pas­send zum Erschei­nungs­ter­min von WAR WIZARD.

Erfah­rungs­ge­mäß tun Stu­di­os aller­dings nichts lie­ber, als Pro­jek­te zu beer­di­gen, ins­be­son­de­re WoTC hat in der Hin­sicht einen schlech­ten Ruf, aber die Zei­chen schei­nen dies­mal gut zu ste­hen; man darf also gespannt sein, was dar­aus wird.

Bild: Dan Ayoub auf X

Teile des DUNGEONS & DRAGONS-Regelwerks jetzt unter Creative Commons-Lizenz

verschiedene Rollenspielwürfel

Um 2023 her­um gab es einen gro­ßen Auf­schrei in der Rol­len­spiel­sze­ne, als die DUNGEONS & DRA­GONS-Rech­te­inha­ber Wizards Of The Coast, oder genau­er deren Besit­zer Has­bro, uni­la­te­ral die Open Game Licen­se ändern woll­ten, die es Drit­ten ermög­licht hat­te, die Regel­wer­ke zu nut­zen (WotC hat­te die OGL in den 2000ern ein­ge­führt, um die Basis­re­geln urhe­ber­rechts­frei zu machen, inspi­riert von der GNU Lizenz). Die neue Lizenz hät­te vie­len klei­nen Publishern ins­be­son­de­re finan­zi­el­le Schwie­rig­kei­ten berei­tet (denn natür­lich ging es Has­bro nur um Geld) und zu mas­si­ven Rech­te­pro­ble­men geführt. Pai­zo hat­te im Zuge der Geschich­te sogar eine eige­ne Open RPG Lizenz ange­kün­digt.
Das ist WotC und Has­bro damals der­ma­ßen um die Ohren geflo­gen und hat­te zu mas­si­ven Pro­tes­ten aus der Sze­ne geführt, dass sie einen Rück­zie­her mach­ten, den ihnen aller­dings vie­le nicht so recht abge­kauft hat­ten. Der Tenor war: Man kann denen nicht mehr trau­en, wenn sie es ein­mal ver­su­chen, wer­den sie es wie­der tun.

Die neu­es­te Ent­wick­lung in die­sem The­men­kom­plex ist nun, dass das neue Sys­tem Refe­rence Docu­ment (SRD) in der Ver­si­on 5.2 seit ges­tern unter einer Crea­ti­ve Com­mons 4.0 Attri­bu­ti­on 4.0 Inter­na­tio­nal Licen­se steht. Im Gegen­satz zur OGL, bei der WotC und Has­bro der Ansicht waren, dass man sie ein­fach so ändern kön­ne, ist die­se CC-Lizenz auf­grund ihrer Lizenz­be­din­gun­gen dau­er­haft, das bedeu­tet, dass sie nicht mehr zurück­ge­nom­men wer­den kann. Die letz­te SRD (Ver­si­on 5.1) umfass­te noch die 2014er D&D‑Regeln, die neue basiert auf dem 5th Edi­ti­on Regel­satz aus dem Jahr 2024.

Wich­tig ist aller­dings dar­auf hin­zu­wei­sen, dass das nicht für alle D&D‑Inhalte gilt, man­che unter­lie­gen nach wie vor dem Wot­C/Has­bro-Copy­right, bei­spiels­wei­se Krea­tu­ren wie zum Bei­spiel Behol­der, Dis­pla­cer Beast, Illi­thid, Githyan­ki oder Yuan-Ti. Man muss sich also das SRD wei­ter­hin genau anse­hen, bevor man Geld mit Pro­duk­ten basie­rend auf dem Regel­werk ver­die­nen möch­te.

Am Ende zeigt das aller­dings, dass die Com­mu­ni­ty durch­aus in der Lage sein kann, gro­ße Fir­men in ihre Schran­ken zu ver­wei­sen, ins­be­son­de­re wenn erfolg­rei­che Boy­kott­auf­ru­fe ans Geld gehen und die nega­ti­ve PR über­hand nimmt.

Bild Wür­fel von J B, aus der Wiki­pe­dia, CC BY

Netflix produziert DUNGEONS & DRAGONS: FORGOTTEN REALMS-Fernsehserie

Cover Forgotten Realms Campaign Set

Alte Dun­ge­ons & Dra­gon-Häsin­nen wis­sen natür­lich sofort, wor­um es geht, wenn der Name FORGOTTEN REALMS fällt, es han­delt sich um den vom Kana­di­er Ed Green­wood ent­wi­ckel­ten Kam­pa­gnen-Hin­ter­grund für das TTRPG, mit euro­päi­schen und asia­ti­schen Ein­flüs­sen auf dem Kon­ti­nent Faerûn. Die ers­ten Pro­duk­te aus der Rei­he erschie­nen 1987. Zudem wur­den zahl­lo­se Roma­ne vor die­sem Hin­ter­grund ver­öf­fent­licht, dar­un­ter die über­aus erfolg­rei­chen Drizzt Do’Ur­den-Bücher von R.A. Sal­va­to­re. Auch der Kino­film DUNGEONS & DRAGONS: HONOR AMONG THIEVES (2023) basiert auf die­sem Set­ting – und selbst­ver­ständ­lich das rasend erfolg­rei­che Com­pu­ter­spiel BALDUR’S GATE 3 (2023) oder der Klas­si­ker NEVERWINTER NIGHTS (2002).

Eigent­lich woll­te Para­mount+ dar­aus eine Strea­ming­se­rie machen, das ist aber geschei­tert. Jetzt wur­de laut ver­schie­de­nen Quel­len im Netz Shawn Levy (STRANGER THINGS, DEADPOOL & WOLVERINE) durch den Strea­ming­dienst Net­flix ange­heu­ert, um die FORGOTTEN REALMS in eine Serie zu adap­tie­ren (ver­mut­lich nicht ganz zufäl­lig nach dem Erfolg von HONOR AMONG THIEVES). Show­run­ner soll Drew Cre­vel­lo (WE CRASHED) wer­den, D&D‑Rechteinhaber Has­bro pro­du­ziert mit. Ein Zusam­men­hang zum aktu­el­len Kino­film soll aller­dings nicht bestehen.

Details zu Beset­zung oder Start­ter­min gibt es der­zeit noch nicht.

Cover­ab­bil­dung Copy­right TSR/​Wizards of the Coast/​Hasbro

Hasbro, Wizards Of The Coast und die Open Game License: WotC rudern zurück

Nach dem Leak einer »über­ar­bei­te­ten« Open Game Licen­se für DUNEONS & DRAGONS kam es in den letz­ten Wochen zu eini­gen Ver­wer­fun­gen in der Fan- und RPG-Ver­lags­sze­ne. Ich hat­te mehr­fach berich­tet, auch dar­über, dass ande­re Ver­la­ge jetzt eige­ne offe­ne RPG-Lizen­zen pla­nen. Hin­ter­grund des gan­zen Dra­mas kann gewe­sen sein, dass Has­bro im ver­gan­ge­nen Jahr dra­ma­ti­sche Gewinn­ein­brü­che zu ver­zeich­nen hat­te und des­we­gen viel­leicht auf die Idee kam, zusätz­li­che Pro­fi­te aus D&D zie­hen zu wol­len, um die Aktio­nä­re zu beru­hi­gen.

Das ging dra­ma­tisch schief, man hat­te offen­sicht­lich die Orga­ni­sa­ti­ons­fä­hig­keit der Bran­che und die Markt­macht der Fans unter­schätzt. Unter ande­rem wur­de zur Kün­di­gun­gen der Abos von D&D BEYOND auf­ge­ru­fen, einer kos­ten­pflich­ti­gen Abo­platt­form, die digi­ta­le Tools zum Spiel bereit stellt. Dort gin­gen berich­ten zufol­ge dar­auf­hin die Kün­di­gun­gen durch die Decke.

Der mas­si­ve Wider­stand und die Kün­di­gun­gen haben nun dazu geführt, dass man sei­tens Wizards Of The Coast schein­bar ein­lenkt (wir wer­den abwar­ten müs­sen, was kon­kret pas­sie­ren wird) und sowohl die alte OGL nicht zurück neh­men möch­te und wei­ter­hin umfang­rei­che Ände­run­gen an der neu­en vor­neh­men will.

Doch mög­li­cher­wei­se ist es jetzt zu spät, denn sowohl Pai­zo als auch Free League Games haben eige­ne offe­ne Gam­ing-Lizen­zen ange­kün­digt und die wer­den das auch sicher trotz des WotC-Rück­zie­hers durch­zie­hen. Denn man weiß nicht, wann sie es sich erneut anders über­le­gen wer­den.

Hier der kom­plet­te Wort­laut der Erklä­rung, die WotC letz­ten Frei­tag auf der D&D BEY­OND-Web­sei­te ver­öf­fent­lich­ten, und die von PR-Sprech nur so trieft:

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