Keine indizierten Spiele mehr bei Good Old Games

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Der ins­be­son­de­re für älte­re Spie­le bekann­te pol­ni­sche Online­händ­ler Good Old Games (GoG) ver­kauft ab sofort 31 in Deutsch­land indi­zier­te Pro­duk­te nicht mehr an Käu­fer mit einer deut­schen IP-Adres­se. Dar­un­ter befin­den sich Spie­le wie FAR CRY, POSTAL 2, KINGPIN, aber auch STAR WARS: DARK FORCES.

Offen­bar wird die Sper­re an der IP-Adres­se des Käu­fers fest­ge­macht, mög­li­cher­wei­se kön­nen die gesperr­ten Games mit einem VPN-Anbie­ter, der eine Adres­se aus einem ande­ren Land vor­täuscht, wei­ter­hin auch aus Deutsch­land erwor­ben wer­den.

Schon ab dem Start der deut­schen Ver­si­on der Platt­form im Febru­ar 2015 stan­den drei Spie­le der COMMANDOS-Rei­he nicht zur Ver­fü­gung, da das Amts­ge­richt Kas­sel gegen den ers­ten Tei eine Beschlag­nah­me beschlos­sen hat­te.

Ins­ge­samt fin­de ich die Sper­rung in die­ser Form merk­wür­dig, denn nach erfolg­tem Alters­nach­weis kann man indi­zier­te Spie­le auch hier­zu­lan­de erwer­ben. Ich ver­mu­te, dass die Sper­rung auf­grund von Druck aus Deutsch­land erfolg­te und dem Anbie­ter die Ein­füh­rung eines Alters­ve­ri­fi­ka­ti­ons­sys­tems nur für die­ses Land zu auf­wen­dig – und damit teu­er – war. Da freut man sich doch erneut, im Inter­net-Ent­wick­lungs­land mit Geset­zen aus der Jung­stein­zeit zu leben. Aber dank die­ses Inter­nets wird man für alle die­se Spie­le irgend­wo im Netz ganz sicher trotz­dem einen Anbie­ter fin­den.

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AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit natür­li­cher Affi­ni­tät zu Pixeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online dar­über.

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