Von der Crowdfunding-Plattform Kickstarter kann man nur noch abraten

Von der Crowdfunding-Plattform Kickstarter kann man nur noch abraten

 

Ich habe über die Jah­re zahl­lo­se Pro­jek­te über die Crowd­fun­ding-Platt­form Kick­star­ter geba­cked. In den letz­ten Jah­ren bin ich aller­dings auf­grund schlech­ter Erfah­run­gen von phy­si­schen Pro­duk­ten weg und unter­stüt­ze fast nur noch Software.

Kick­star­ter war schon immer pro­ble­ma­tisch, wenn es um die Kon­trol­le der Pro­jek­te ging. Ist auch kein Wun­der: Die Platt­form kas­siert immer, egal ob der Pro­jekt­star­ter seri­ös ist, oder nicht. Nach ein paar pres­se­wirk­sa­men Skan­da­len um geplatz­te Crowd­fun­dings, die der Platt­form rich­tig mie­se Pres­se ein­fuh­ren (bei­spiels­wei­se die Mikro­droh­ne Zano oder die Gas­bat­te­rie Kraft­werk), gelob­te man Bes­se­rung und vor allem woll­te man zum einen die Kam­pa­gnen bes­ser prü­fen und zum ande­ren deut­lich bes­ser auf Rück­mel­dun­gen reagie­ren, dass Pro­jek­te viel­leicht nicht ganz koscher sind.

Davon ist nichts mehr übrig. Zum einen kön­nen ein­deu­ti­ge Fake-Pro­jek­te wie zum Bei­spiel DREAMWORLD völ­lig pro­blem­frei ein­ge­stellt wer­den, Kick­star­ter reagiert noch nicht mal mehr dar­auf, wenn nam­haf­te Spie­le­jour­na­lis­ten und ‑Medi­en dar­über berich­ten, dass es sich offen­sicht­lich um ein Fake-Pro­jekt handelt.

Anfra­gen und Hin­wei­se von Back­ern zu pro­ble­ma­ti­schen Pro­jek­ten wer­den inzwi­schen noch nicht ein­mal mehr beant­wor­tet, son­dern die Tickets grund­sätz­lich ein­fach geschlos­sen, das war vor ein, zwei Jah­ren noch anders (aller­dings erhielt man schon damals nur aus­wei­chen­de Ant­wor­ten). Kick­star­ter tut so, als hät­ten sie als Anbie­ter über­haupt nichts mit Betrü­gern auf ihrer Platt­form am Hut. Auch Mel­dun­gen zu nicht geleis­te­ten Pledge Rewards oder pro­ble­ma­ti­scher Kam­pa­gnen­star­ter­kom­mu­ni­ka­ti­on wer­den kom­plett ignoriert.

Das wun­dert auch nicht: Kick­star­ter bekommt sei­nen nicht eben gerin­gen Anteil an den Ein­nah­men durch die Kam­pa­gnen immer, egal ob die­se Kam­pa­gnen seri­ös sind, oder nicht. Des­we­gen hat die Platt­form ver­mut­lich über­haupt kein Inter­es­se dar­an, unse­riö­se Ange­bo­te aus­zu­fil­tern, denn das wür­de ihre Ein­nah­men schmä­lern. Even­tu­el­le recht­li­che Ansprü­che (und die gibt es auch gemäß deut­schem Recht, denn es wird ein gül­ti­ger Ver­trag geschlos­sen und der muss erfüllt wer­den, das ist aller­dings nur die sim­pli­fi­zier­te Kurz­fas­sung) bestehen gegen­über dem Kam­pa­gnen­star­ter, nicht gegen­über der Platt­form Kick­star­ter, selbst wenn die sich an betrü­ge­ri­sche Ange­bo­ten mit bereichert.

Crowd­fun­ding beinhal­tet immer ein Risi­ko, dass das Geld weg sein kann, weil ein Pro­jekt schei­tert, dar­über muss man sich immer im Kla­ren sein; ich hät­te mit Pro­jek­ten die an uner­war­te­ten Umstän­den schei­tern auch über­haupt kein Pro­blem – mit offen­sicht­li­chen Fake-Kam­pa­gnen, die bei­spiels­wei­se mit gefälsch­ten Bil­dern gegen die Kick­star­ter Regeln ver­sto­ßen ohne dass die Platt­form ein­greift, aller­dings schon. Dass Kick­star­ter sich aller­dings jeg­li­cher Ver­ant­wor­tung kom­plett ent­zie­hen möch­te – und das auch tut – ist ein sehr schlech­tes Zei­chen in Rich­tung Backer.

Des­we­gen soll­te man sich sehr genau über­le­gen, ob man die­ser in mei­nen Augen inzwi­schen hoch unse­riö­sen Platt­form, die nun sogar aktiv Betrug zulässt und nicht gegen der­ar­ti­ge Kam­pa­gnen vor­geht (Bei­spiel: DREAMWORLD mit sei­nen kom­plett gefake­ten, klar gegen die KS-Regeln ver­sto­ßen­den ingame-Vide­os) tat­säch­lich Geld hin­ter­her wer­fen möch­te. Kam­pa­gnen­star­ter soll­ten sich fra­gen, ob sie eine Platt­form nut­zen möch­ten, die die Rech­te und Belan­ge ihrer Nut­zer so voll­stän­dig igno­riert wie Kick­star­ter es inzwi­schen tut. Das ist das übli­che Pro­blem, wenn eine Platt­form eine Art Mono­pol­stel­lung erreicht.

Immer dar­an den­ken: Kick­star­ter hat als Anbie­ter von Crowd­fun­dings nur exakt eins im Blick: So viel Geld wie nur irgend mög­lich Geld durch erfolg­rei­che Kam­pa­gnen zu schef­feln. Die Rech­te und Pro­ble­me der Nut­zer inter­es­sie­ren die Ver­ant­wort­li­chen nicht mehr die Boh­ne, das zeigt das Ver­hal­ten der Platt­form deutlich.

Ich rate der­zeit von der Unter­stüt­zung irgend­wel­cher Kick­star­ter-Kam­pa­gnen ganz klar ab (es sei denn, man kennt die Kampagnenstarter°innen gut und die­se sind ver­trau­ens­wür­dig). Kick­star­ter war schon immer pro­ble­ma­tisch, wenn es um Betrug und Nut­zer­rech­te ging, inzwi­schen ist der Zustand untrag­bar geworden.

Will man ein Pro­jekt unbe­dingt unter­stüt­zen, rate ich dazu, sich Kam­pa­gnen auf Kick­star­ter sehr genau anzu­se­hen und ins­be­son­de­re bei unbe­kann­ten Pro­jekt­star­tern über die man auch anders­wo kei­ne Infor­ma­tio­nen fin­det, äußerst vor­sich­tig zu sein und viel­leicht im Zwei­fels­fall lie­ber kein Geld auszugeben.

p.s.: Nein, indiego­go ist kei­ne Alter­na­ti­ve, die waren von Anfang an halb­sei­den und gehen noch viel weni­ger gegen Fake-Kam­pa­gnen vor (und haben das auch noch nie getan).

Logo Kick­star­ter Copy­right Kickstarter

Kickstarter: Pixels – smarte Würfel

Kickstarter: Pixels – smarte Würfel

Auf Kick­star­ter wird per Crowd­fun­ding Geld für das Pro­jekt »Pixels« gesam­melt. Das ist ins­be­son­de­re für Brett- und Rol­len­spie­ler inter­es­sant, denn es geht dabei um Wür­fel, die mit elek­tro­ni­schen Gerä­ten wie einem Com­pu­ter oder einem Smart­pho­ne kom­mu­ni­zie­ren können.

Die gan­ze Elek­tro­nik ist samt LEDs in den Wür­feln inte­griert, sie kön­nen draht­los gela­den wer­den. Dabei ver­spre­chen die Macher, dass sie trotz­dem so gut gewich­tet sind, dass die Wür­fe tat­säch­lich zufäl­lig blei­ben. Das haben sie in zahl­lo­sen Test­rei­hen mit Pro­to­ty­pen und erhält­li­chen Stan­dard­wür­feln bei­spiels­wei­se von Ches­sex ver­gli­chen. Man muss ihnen natür­lich glau­ben, dass das beim End­pro­dukt genau­so sein wird.

Die Wür­fel sind etwas schwe­rer als Stan­dard­wür­fel, es gibt sie in zwei grund­sätz­li­chen Aus­füh­run­gen: ent­we­der kann der gesam­te Wür­fel leuch­ten, oder nur die Zahlen.

Ganz bil­lig ist der Spaß nicht: Für einen ein­zel­nen Wür­fel wer­den 39 Dol­lar fäl­lig, wei­te­re Zusam­men­stel­lun­gen und Sets sind teu­rer, ein Kom­pletts­datz aus sie­ben Wür­feln plus Case kos­tet 199 Dol­lar. Nicht gera­de wenig Geld für ein paar Wür­fel, außer­dem muss man beden­ken, dass dazu noch Zoll und Ein­fuhr­um­satz­steu­er kommen.

Dafür sol­len die Wür­fel ihre gewor­fe­nen Zah­len dann an Smart­pho­ne-Apps, Com­pu­ter oder bei­spiels­wei­se den vir­tu­el­len Table­top Found­ry VTT kom­mu­ni­zie­ren kön­nen. Soft- und Firm­ware sol­len zudem offen auf Git­hub bereit gestellt werden.

Zudem ist das das ers­te Kick­star­ter-Crowd­fun­ding von Jean Simo­net, man soll­te des­we­gen im Hin­ter­kopf behal­ten, dass das Geld weg ist, wenn man Pech hat und die Wür­fel nicht umsetz­bar sind, oder die Macher plei­te gehen, weil der Begriff »Pixels« mög­li­cher­wei­se schon von irgend­wem geschützt wurde …

Alle wei­te­ren Details zu den High­tech-Wür­feln fin­det man auf der Sei­te des Pro­jekts bei Kick­star­ter.

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Pro­mo­gra­fik Copy­right Jean Simonet

Rollenspiel-Crowdfunding: TSUKUYUMI – AFTER THE MOONFALL

Rollenspiel-Crowdfunding: TSUKUYUMI – AFTER THE MOONFALL

Ich hat­te schon diver­se Male über Pro­jek­te rund um Felix Mer­ti­kats post­apo­ka­lyp­ti­sches Table­top-Spiel TSUKUYUMI berich­tet, das sei­ne Man­ga-Wur­zeln nicht verleugnet.

Jetzt ist ein wei­te­res Crowd­fun­ding rund um das Spiel auf Kick­star­ter online gegan­gen. Es wird Geld für ein Pen & Paper-Basis­re­gel­werk basie­rend auf dem Spiel­uni­ver­sum gesam­melt. Man wird bei Erschei­nen also ein anthro­po­mor­phes Wild­schwein, einen Pan­da­krie­ger, einen mäch­ti­gen Land­wal oder ein­fach nur einen mensch­li­chen Über­le­ben­den (und vie­le ande­re mehr) in der Welt nach dem Mond­fall spie­len kön­nen. Ent­we­der als ein Mit­glied der Sen­ti­nels, einer Ver­ei­ni­gung, die Oni jagt, oder als Mit­glied einer der zahl­rei­chen aus TSUKUYUMI bekann­ten Fraktionen.

Die­se Kam­pa­gne dreht sich erst ein­mal um die deutsch­spra­chi­ge Fas­sung des Basis­re­gel­werks, eine eng­li­sche wird spä­ter fol­gen, dafür soll es dann ein eige­nes Crowd­fun­ding geben. Der Kam­pa­gnen­sei­te nach zu urtei­len legt man bei den Regeln Wert auf Nar­ra­ti­on und nicht auf Regel­fe­ti­schis­mus, was ich per­sön­lich bei Sys­te­men sehr begrüße.

Für eine Aus­ga­be des Basis­re­gel­werks wer­den im Rah­men des Crowd­fun­dings 45 Euro fäl­lig (dafür erhält man neben der Print­aus­ga­be auch eine PDF-Fas­sung und ein zusätz­li­ches Soft­co­ver mit Aben­teu­ern), viel mehr Details fin­det man auf der Kick­star­ter-Kam­pa­gnen­sei­te zum Pro­jekt.

Cover AFTER THE MOONFALL Copy­right King Racoon Games

Kickstarter: THE EMERALD FLAME – A Narrative Puzzle Game

Kickstarter: THE EMERALD FLAME – A Narrative Puzzle Game

Inzwi­schen wei­se ich wirk­lich nicht mehr stän­dig auf Crowd­fun­dings hin, weil  jeder und sein Hund wel­che aus­rich­ten, dar­un­ter auch nam­haf­te Fir­men, die die Koh­le für ihre Main­stream-Pro­duk­te eigent­lich auch ohne Crowd­fun­ding haben müss­ten. Doch hin und wie­der ent­deckt man Klein­odi­en, die ent­we­der eine Nischen-Ziel­grup­pe haben, oder so auf­wen­dig gestal­tet sind, dass sie sich nur so rea­li­sie­ren lassen.

THE EMERALD FLAME ist so eine Kam­pa­gne (läuft aktu­ell bei Kick­star­ter). Es geht um ein Spiel, bei dem man Hin­wei­se (solo oder als koope­ra­ti­ve Grup­pe) zusam­men­puz­zeln muss:

Com­mis­sio­ned by the Kosch­ei His­to­ri­cal Socie­ty, you will take on the role of a his­to­ri­cal expert and embark on a quest to pie­ce tog­e­ther a reci­pe for a trans­for­ma­ti­ve eli­xir by deci­phe­ring messages, inter­pre­ting alche­mi­cal dia­grams, and mani­pu­la­ting mys­te­rious artifacts

Was einen erwar­tet zeigt ver­mut­lich am deut­lichs­ten ein Blick auf den Inhalt der Box:

Man muss kei­ne Regeln lesen, son­dern kann sofort los­spie­len. Aller­dings benö­tigt man ein inter­net­fä­hi­ges Gerät, denn um das Rät­sel zu lösen muss man mit der Kosch­ei His­to­ri­cal Socie­ty kommunizieren.

Das Spiel stammt von der Desi­gne­rin Rita Orlov, die zuvor bereits das ähn­lich gela­ger­te und von Kri­ti­kern gelob­te THE TALE OF ORD rea­li­siert hatte.

Der nied­rigs­te Pled­gele­vel um das Spiel zu bekom­men liegt bei 69 Dol­lar (dazu muss man noch Por­to und ggfs. Ein­fuhr­um­satz­steu­er rech­nen). Alle wei­te­ren Details auf der Pro­jekt­sei­te bei Kick­star­ter. Man hat noch 24 Tage Zeit um mit­zu­ma­chen, das Ziel wur­de bereits erreicht, THE EMERALD FLAME wird also auf jeden Fall rea­li­siert werden.

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Crowdfunding für deutschen Science Fiction-Film: GUARDIAN

Crowdfunding für deutschen Science Fiction-Film: GUARDIAN

SF-Fil­me aus Deutsch­land sind seit Jah­ren (wenn nicht Jahr­zehn­ten) nicht nur nicht reich gesät son­dern qua­si nonexis­tent, des­we­gen rege ich an, dem Pro­jekt GUARDIAN, das soeben auf Kick­star­ter nach ein wenig Geld sucht, sol­ches hin­ter­her zu wer­fen, um die trau­ri­ge Phan­tas­tik-Situa­ti­on im zumin­dest ein biss­chen zu verbessern.

GUARDIAN ist ein Kurz­film, der sich in der Post­pro­duc­tion befin­det und dafür die Mit­tel via Crowd­fun­ding sucht. Es geht um eine KI, die eine mili­tä­ri­sche Raum­sta­ti­on kon­trol­liert und sich ent­schei­det, einen unpro­vo­zier­ten nuklea­ren Erst­schlag auf eine feind­li­che Nati­on durch­zu­füh­ren. Die Erschaf­fe­rin der KI und ein Repa­ra­tur­tech­ni­ker müs­sen ver­su­chen das zu ver­hin­dern. Es dreht sich unter ande­rem um ethi­sche Fra­gen zum The­ma »künst­li­che Intel­li­genz«, Action soll aber eben­falls nicht zu kurz kommen.

Geplan­ter Fer­tig­stel­lungs­ter­min ist im Sep­tem­ber 2020. Unter­stüt­zen kann man ab fünf Euro, ab 15 Euro bekommt man den Film zu sehen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen auf der Kick­star­ter-Sei­te zum Pro­jekt.

Pro­mo­fo­to Copy­right East End Film.

Crowdfunding: TSUKUYUMI-Roman JADETRÄNE

Crowdfunding: TSUKUYUMI-Roman JADETRÄNE

Seit ges­tern um 18:00 Uhr läuft bei Kick­star­ter ein Crowd­fun­ding, um den Roman JADETRÄNE zu finan­zie­ren, der auf Felix Mer­ti­kats Tabel­top-Spiel TSUKUYUMI basiert, geschrie­ben wird das Buch von Anja Bagus. Tat­säch­lich war ges­tern die ange­streb­te Sum­me bereits in der Rekord­zeit von zwei Stun­den erreicht, man kann aber selbst­ver­ständ­lich immer noch Geld inves­tie­ren, um den Roman und zusätz­li­che Gim­micks zu erhal­ten und Teil der Kam­pa­gne zu sein, man hat dafür nur noch fünf Tage Zeit. Nach­fol­gend der Text der Kampagnenstarter:

Tsukuyu­mi – full moon down ist ein Brett­spiel aus der Feder von Felix Mer­ti­kat, erschie­nen bei sei­nem Ver­lag King Racoon Games.

Das post­apo­ka­lyp­ti­sche Set­ting um den legen­dä­ren wei­ßen Dra­chen, der im Mond lebt und die­sen, nach­dem die Japa­ner ihn umbrin­gen woll­ten, auf die Erde fal­len lässt, ist vol­ler neu­ar­ti­ger Wesen und fan­tas­ti­schen Mög­lich­kei­ten. Die Scher­gen des Dra­chen, aus sei­nem Blut ent­stan­de­ne Oni, zie­hen über die Lan­de und zer­stö­ren alles und jeden. Aber die muta­ge­ne Wir­kung des mytho­lo­gi­schen Wesens bringt auch neue Ras­sen her­vor, bei­spiels­wei­se die Boar, aus Schwei­nen ent­stan­de­ne Krie­ger, die nun ihrer­seits Men­schen schlach­ten und essen.

Das Brett­spiel hat die Autorin Anja Bagus so fas­zi­niert, dass sie unbe­dingt einen Roman dazu schrei­ben woll­te. JADETRÄNE ist der ers­te Teil der Tri­lo­gie INSIGNIEN DES KAISERS.

Dort tref­fen von KIs erschaf­fe­ne Cyber­sa­mu­rai auf kul­tur­trei­ben­de Wild­schwei­ne und uralte Rit­ter­or­den, die ihr Leben dem Kampf gegen Dra­chen gewid­met haben. Wan­der­en­de Land­wa­le sind längst kein außer­ge­wöhn­li­cher Anblick mehr für die Sol­da­ten des ehe­ma­li­gen Flug­zeug­trä­gers USS Nomad, der im aus­ge­trock­ne­ten Pazi­fik liegt. In die­ser Welt, in der es um das blan­ke Über­le­ben geht, fin­den vier unter­schied­li­che Figu­ren zuein­an­der und müs­sen sich gegen die tot­brin­gen­den Oni des wei­ßen Dra­chen weh­ren und sei­nen fins­te­ren Plan verhindern.

Das Buch ist bereits geschrie­ben. Die momen­tan pre­kä­re Situa­ti­on der pas­sen­den Ver­la­ge ließ aber eine Ver­öf­fent­li­chung bis­her nicht zu. Daher gibt es jetzt eine Kick­star­ter Kam­pa­gne, damit das Buch pas­send zur Spie­le­mes­se Essen Ende Okto­ber erschei­nen und mit dem Spiel zusam­men erwor­ben wer­den kann.

Cover­ab­bil­dung Copy­right King Racoon Games

Crowdfunding für MYST-Nachfolger FIRMAMENT

Crowdfunding für MYST-Nachfolger FIRMAMENT

Cyan Inc., die Macher hin­ter der legen­dä­ren MYST-Rei­he, sam­meln auf Kick­star­ter mit einem Crowd­fun­ding mal wie­der Geld für ein Pro­jekt. Nach den erfolg­reich durch­ge­führ­ten OBDUCTION und MYST 25th Anni­ver­s­a­ry geht es dies­mal um FIRMAMENT.

Bei FIRMAMENT soll es sich um ein Game im Geis­te von MYST und RIVEN han­deln, das den Fokus haupt­säch­lich auf das Erzäh­len einer Geschich­te legt, aber auch das Lösen von Rät­seln wird, wie bei Cyan üblich, ein zen­tra­ler Punkt der Sto­ry sein. Auch die beim Kick­star­ter gezeig­ten Vor­schau­bil­der sehen erneut äußerst stim­mungs­voll aus.

Wer das haben will kann das Pro­jekt auf Kick­star­ter unter­stüt­zen. Nach den Erfah­run­gen die ich mit ver­gan­ge­nen Pro­jek­ten von Cyan gesam­melt habe, darf man davon aus­ge­hen, dass auch die­ses tat­säch­lich Rea­li­tät wer­den wird und man sein Geld nicht in den Sand setzt. Ein Rest­ri­si­ko bleibt bei Crowd­fun­ding natür­lich immer.

Man hat noch 25 Tage Zeit um zu unter­stüt­zen, der ange­peil­te Betrag in Höhe von 1,3 Mil­lio­nen Dol­lar ist bereits jetzt zu über einem Drit­tel erreicht.

Shut up and take my money! Ab 30 Dol­lar bekommt man eine Down­load­ver­si­on des fer­ti­gen Spiels, als Lie­fer­ter­min ist Juli 2020 ange­peilt. Cyan über­zie­hen schon mal zwei Mona­te, aber ange­sichts ande­rer Crowd­fun­dings und deren Ver­spä­tun­gen ist das nichts.

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Logo FIRMAMENT Copy­right Cyan Inc.

Crowdfunding: JUDGE DREDD-Rollenspiel auf Kickstarter

Crowdfunding: JUDGE DREDD-Rollenspiel auf Kickstarter

Crowd­fun­dings für Rol­len­spie­le gibt es heut­zu­ta­ge wie Sand am Meer, so dass man oft nur noch gäh­nend abwinkt, ins­be­son­de­re bei deut­schen, wo wir in den letz­ten Jah­ren eini­ge Aus­wüch­se gewis­ser Prot­ago­nis­ten »erle­ben« durf­ten. Ich sag nur »Har­ry Dres­den«. Doch hin und wie­der gibt es auch mal inter­es­san­te Pro­jek­te, so wie die­ses hier auf Kickstarter.

EN Publi­shing aus Sout­hamp­ton möch­te ein Rol­len­spiel zum Comic JUDGE DREDD auf den Markt brin­gen. Über Dredd hat ver­mut­lich jeder, der sich halb­wegs im Nerd-Umfeld schon mal was gehört oder einen der Fil­me gesehen.

Judge. Jury. Exe­cu­tio­ner. Play as a Judge of Mega-City One and bust perps, Sov spies, and mutant rai­ders in this action-packed stan­da­lo­ne table­top role­play­ing game, brin­ging to life the ico­nic cha­rac­ters and worlds found in the legen­da­ry Bri­tish comic 2000 AD. This book is your intro­duc­tion to Mega-City One, and your gate­way to a line of sup­ple­ments based on 2000 AD’s many cha­rac­ters and settings.

An der Ent­wick­lung betei­ligt sind Dar­ren Pear­ce (Doc­tor Who; Lone Wolf), Robert Schwalb (Dun­ge­ons & Dra­gons; War­ham­mer Fan­ta­sy Role­play), Andrew Pere­gri­ne (Doc­tor Who; Fire­fly; Buffy The Vam­pi­re Slay­er), Russ Mor­ris­sey (What’s OLD is NEW), und Nick Robinson.

Man woll­te 8395 Pfund ein­sam­meln, die waren inner­halb von neun Minu­ten zusam­men, bis jetzt wur­den bereits knapp über 80000 GBP gepledged.

Für 16 GBP bekommt man ein PDF des Regel­werks, für eine Hard­co­ver-Papier­ver­si­on wer­den min­des­tens 35 GBP fäl­lig, da ist dann ein PDF enthalten.

Alle Infor­ma­tio­nen auf der Kick­star­ter-Sei­te des Pro­jekts.

Pro­mo­gra­fik JUDGE DREDD Copy­right EN Publishing

Noch drei Tage – Crowdfunding – SPACE COMMAND: REDEMPTION

Noch drei Tage – Crowdfunding – SPACE COMMAND: REDEMPTION

SPACE COMMAND soll eine via Crowd­fun­ding finan­zier­te Retro-SF-Serie wer­den. Die Köp­fe dahin­ter sind Marc Scott Zicree & Elai­ne Zicree, die haben an hau­fen­wei­se bekann­ten Seri­en mit­ge­schrie­ben oder ‑pro­du­ziert, eine Aus­wahl: STAR TEEK – THE NEXT GENERATION, SLIDERS, BABYLON 5, DEEP SPACE NINE, HE-MAN, CAPTAIN POWER und THE REAL GHOSTBUSTERS.

Die haben für ihr Pro­jekt SPACE COMMAND: REDEMPTION eine beacht­li­che Rie­ge von Fan-Favou­riten als Schau­spie­ler gewin­nen kön­nen, näm­lich Mira Fur­lan, Bill Mumy und Bruce Box­leit­ner aus BABYLON 5, Doug Jones (STAR TREK: DISCOVER, THE SHAPE OF WATER), Robert Picar­do (STAR TREK: VOYAGER), Faran Tahir (12 MONKEYS) und James Hong (R.I.P.D. und Mil­lio­nen ande­re Rollen).

Jetzt wird Geld für die Post­pro­duc­tion gesam­melt. Je nach­dem wie viel zusam­men­kommt, wird es wei­te­re Came­os bekann­ter Stars geben, drin sind schon Armin Shi­mer­man (Quark bei DS9) und Ethan Phil­lips (Nee­lix bei VOYAGER).

Ab einem Ein­satz von 30 Dol­lar kann man sich das fer­ti­ge Pro­dukt her­un­ter laden. Alle Infor­ma­tio­nen auf der Kick­star­ter-Pro­jekt­sei­te. Man hat nur noch drei Tage Zeit, um mitzumachen.

Pro­mo­gra­fik Copy­right Marc Scott Zicree

Kickstarter: THE EXPANSE Role Playing Game

Kickstarter: THE EXPANSE Role Playing Game

Ursprüng­lich war THE EXPANSE eine SF-Buch­rei­he des Autoren­paars, das unter dem Pseud­onym James S. A. Corey auf­tritt. Der Sen­der SyFy hat dar­aus eine Fern­seh­se­rie gemacht und wie­der abge­setzt, die aller­dings von Ama­zon wei­ter geführt wer­den wird. Es geht um Aben­teu­er im Son­nen­sys­tem in einer Hard SF-Zukunft mit Ein­schlä­gen von Ali­en-Ein­fluss und Bür­ger­krieg zwi­schen der Erde und Kolo­nien (das ist jetzt eine ganz knap­pe Kurz­fas­sung einer eher kom­ple­xen Handlung).

Bei Kick­star­ter gibt es seit ges­tern ein Crowd­fun­ding für ein Rol­len­spiel dazu. Die Kam­pa­gne wur­de von Chris Pra­mas von Green Ronin Publi­shing gestar­tet. Nicht ganz uner­war­tet wur­de das Fun­ding­ziel in Höhe von 25669 Euro inner­halb einer Stun­de geknackt., es wur­den bis jetzt schon über 111000 Euro gep­led­ged, damit sind bereits sechs der acht Stretch­goals erreicht.

Wer eben­falls teil­neh­men möch­te, kann das auf der Pro­jekt­sei­te bei Kick­star­ter tun. Für das Hard­co­ver sind aller­dings 50 Euro fäl­lig, PDFs erhält man ab (in mei­nen Augen eher teu­re) 20 Euro.

Pro­mo­gra­fik Copy­right Green Ronin Publishing

Bei Kickstarter: Flip Grip für die Nintendo Switch

Bei Kickstarter: Flip Grip für die Nintendo Switch

Auf Kick­star­ter läuft gera­de eine Crowd­fun­ding-Kam­pa­gne für den »Flip Grip«, ein Zube­hör­teil für die Kon­so­le Nin­ten­do Switch. Man kann man­che Arca­de-Klas­si­ker dar­auf so spie­len, wie sie auch auf den Stand­ge­rä­ten damals lie­fen: Ver­ti­kal. Aller­dings ist die Kon­so­le dafür eigent­lich nicht aus­ge­legt, denn die Con­trol­ler befin­den sich an der lin­ken und rech­ten Sei­te – oder alter­na­tiv kop­pelt man sie ab und hält sie zum Zocken in der Hand.

Der Flip Grip löst das Pro­blem, es han­delt sich um eine Fas­sung, in die die Kon­so­le ver­ti­kal posi­tio­niert wer­den kann. Die bei­den Con­trol­ler kann man dann rechts und links ando­cken. Damit kann man dann Klas­si­ker wie Gala­gaIka­ruga oder Stri­kers 1945 ver­nünf­tig ver­ti­kal spie­len.

Der Preis ist eigent­lich ein No-Brai­ner, man kann das Pro­jekt für 12 Dol­lar unter­stüt­zen und erhält dann einen Flip Grip. Für Deutsch­land kom­men noch läp­pi­sche drei Dol­lar Ver­sand­kos­ten hin­zu. Man bleibt also auch noch unter dem Frei­be­trag von 22 Euro, so dass am Zoll kei­ner­lei Pro­ble­me zu erwar­ten sein sollten.

Mit­ma­chen kann der Switch-Nut­zer auf Kick­star­ter. Das Pledge-Goal wur­de bereits erreicht. Gelie­fert wer­den soll im Novem­ber 2018. Mein Geld haben Sie, trotz eini­ger spek­ta­ku­lär geplatz­ter Kick­star­ter-Pro­jek­te hal­te ich 15 Dol­lar für ein äußerst über­schau­ba­res Risi­ko, auch wenn ich von grö­ße­ren Crowd­fun­dings inzwi­schen absehe.

Pro­mo­fo­to Flip Grip Copy­right Fangamer

Crowdfunding: MYST 25th Anniversary Collection

Crowdfunding: MYST 25th Anniversary Collection

Im Herbst 1993 kam ein Spiel auf den Markt, das in sei­ner Art damals ein­zig­ar­tig war, und MYST sowie des­sen Nach­fol­ger schaff­ten es schnell, nicht zuletzt ihrer Hin­ter­grund­ge­schich­te, eine treue Fan­ba­sis auf­zu­bau­en. MYST wur­de eins meist­ver­kauf­ten Spie­le des 20. Jahrhunderts.

Das ist dem­nächst 25 Jah­re her und Ent­wick­ler Cyan möch­te das gebüh­rend fei­ern. Bei Kick­star­ter fin­det ein Crowd­fun­ding statt, mit dem Ziel alle Spie­le in Zusam­men­ar­beit mit Good Old Games in eine Form zu brin­gen, die auf Win­dows 10 lauf­fä­hig ist und als Bund­le erneut her­aus zu bringen.

Es geht dabei um die sie­ben Games MYST (Mas­ter­pie­ce Edi­ti­on), RIVEN, MYST III EXILE, MYST IV REVELATION, MYST V – END OF AGES, MYST URU und realMYST.

Wer bei Kick­star­ter ein ent­spre­chen­des Pled­gele­vel wählt, kann dazu Gim­micks bekom­men, die man danach nie mehr erhal­ten wird, bei­spiels­wei­se rea­le Props aus den Spie­len, dar­un­ter eins der inter­ak­ti­ven Bücher.

Der Min­dest­ein­satz für die sie­ben MYST-Inkar­na­tio­nen als Down­load ist dabei 49 Dol­lar (aktu­ell ca. 40 Euro), nach oben ist der Ein­satz bei­na­he offen.

Alle Infor­ma­tio­nen fin­det man auf der Pro­jekt­sei­te bei Kick­star­ter, noch hat man 38 Tage Zeit, das zu unter­stüt­zen. Man könn­te aller­dings auch war­ten, bis das Gan­ze offi­zi­ell für jeden bei GoG erhält­lich ist, denn das Fun­ding­ziel wur­de – wie zu erwar­ten war – in Rekord­zeit erreicht.

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