Humble 3D Printable Dungeons & Cities Bundle

Humble 3D Printable Dungeons & Cities Bundle

Nach­dem Hum­ble Bund­le Inc. qua­si wöchent­lich irgend­ein neu­es Bund­le von Com­pu­ter­spie­len oder eBooks raus­ge­hau­en hat, hat­te sich das Neue und Ori­gi­nel­le etwas abge­nutzt und ich nichts mehr dar­über gemel­det (unter ande­rem auch des­we­gen weil sie mich bei einem Bund­le mit tech­ni­schen Unzu­läng­lich­kei­ten der Web­sei­te und mise­ra­blem Sup­port sehr geär­gert hat­ten). Das neue Bund­le ist aller­dings so außer­ge­wöhn­lich, dass ich es mal wie­der tue.

Das »Hum­ble 3D Prin­ta­ble Dun­ge­ons & Cities Bund­le« besteht aus her­un­ter­lad­ba­ren 3D-Objek­ten zum Gestal­ten von Batt­le­maps fürs Tischrol­len­spiel oder für Table­tops. Den Datei­en kann man dann mit einem 3D-Dru­cker Stoff­lich­keit ver­lei­hen und für die eige­nen Spiel­run­den nut­zen.

Die Druck­da­tei­en lie­gen im 3D-Druck-übli­chen For­mat STL vor. Ab einem Dol­lar ist man dabei, das gesam­te Paket kos­tet 15 Dol­lar. Man kann das »Hum­ble 3D Prin­ta­ble Dun­ge­ons & Cities Bund­le« auf der Web­sei­te von Hum­ble Bund­le Inc. erwer­ben und die Datei­en dann her­un­ter laden und dru­cken.

Wie immer geht ein Teil der Ein­nah­men an wohl­tä­ti­ge Zwe­cke.

Screen­shots Copy­right Hum­ble Bund­le Inc.

Bau Dir Dein eigenes Smartphone mit dem RasPi

Bau Dir Dein eigenes Smartphone mit dem RasPi

Tyfone

Dass man mit dem Mini­rech­ner Raspber­ry Pi jede Man­ge coo­le Pro­jek­te durch­füh­ren kann, hat sich schon her­um­ge­spro­chen. Tylers Tyfo­ne hebt das gan­ze aber auf eine neue Ebe­ne, denn man kann sich auf ver­gleichs­wei­se ein­fa­che Wei­se ein Smart­pho­ne bau­en.

Basis ist ein Raspber­ry Pi, mit­tels eines Adaf­ruit Fona wird die Mobil­funk-Funk­tio­na­li­tät her­ge­stellt. Das Fona kann eine Sim­kar­te auf­neh­men und gibt dem RasPi die Mög­lich­keit, über ihn Gesprä­che abzu­wi­ckeln oder SMS zu sen­den und zu emp­fan­gen. Eben­falls mit drin ist ein Kame­ra­mo­dul und selbst­ver­ständ­lich ein TFT-Touch­screen, betrie­ben wird das Tyfo­ne mit­tels eines Akkus, es steckt in einem Gehäu­se aus dem 3D-Dru­cker.

Wun­der­din­ge darf man natür­lich nicht erwar­ten, so ist die Leis­tung des Mini­rech­ners beschränkt und Adaf­ruits Fona kann auch nur 2G-Mobil­funk nut­zen. Das Han­dy läuft mit einem eigens dafür pro­ghram­mier­ten Betriebs­sys­tem. Trotz der Beschrän­kung auf 2G hal­te ich das für ein außer­ord­net­lich inter­es­san­tes Pro­jekt, das wie­der ein­mal beein­dru­ckend auf­zeigt, was heu­te im Bereich DIY alles mög­lich ist.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Bil­der auf HackA­Day, die Bau­an­lei­tung fin­det sich auf Inst­ruc­ta­bles.

Bild Tyfo­ne Copy­right Tyler Spad­gen­s­ke

Amazon »Food Unlimited« – 3D-Drucker für Nahrungsmittel

Amazon »Food Unlimited« – 3D-Drucker für Nahrungsmittel

"Food Unlimited" 3D-Drucker

Ja. Klar war es ein April­scherz. Aber ich habe immer­hin drei Stun­den für die Design­stu­die inves­tiert. Und es gibt tat­säch­lich Food­prin­ter, jetzt schon. Etwas Ähn­li­ches könn­te also schnel­ler kom­men, als man den­ken mag.

Ama­zon ist bekann­ter­ma­ßen immer für eine Über­ra­schung gut, sei es die Ankün­di­gung, dass man Waren aus­lie­fern möch­te, bevor der Kun­de sie bestellt, oder sei es der Plan, die Sen­dun­gen mit Droh­nen auf den Weg zu schi­cken. Letz­te­rer Plan wur­de erst vor Kur­zem von der US-ame­ri­ka­ni­schen Luft­fahrt­be­hör­de ver­ei­telt, da es kei­ne Geneh­mi­gung gab.

Ama­zon hat gera­de aus­ge­wähl­ten US-Jour­na­lis­ten ein neu­es Pro­jekt vor­ge­stellt, das man erneut nur als visio­när bezeich­nen kann, soll­te es denn stim­men, und das ein wenig an den Repli­ka­tor aus STAR TREK erin­nert. Beim Pro­jekt »Food Unli­mi­ted« will der Online­händ­ler sei­nen Kun­den einen 3D-Dru­cker ver­kau­fen, mit dem man Nah­rungs­mit­tel aus­dru­cken kann. Tat­säch­lich sind 3D-Prin­ter für Nah­rungs­mit­tel nichts Neu­es.

Das Prin­zip bei Ama­zons Her­an­ge­hens­wei­se ist mit For­schun­gen ver­wandt, mit deren Hil­fe erfolg­reich und medi­en­wirk­sam im Jahr 2013 ein Ham­bur­ger aus­ge­druckt wur­de. Damals hieß es noch, die Kos­ten für einen Bur­ger lägen bei 300000 Dol­lar. Doch das ist lan­ge her und Ama­zon hat dem Ver­neh­men nach eine Bio­tech-Fir­ma damit beauf­tragt, das Prin­zip nach­zu­ah­men und gleich meh­re­re Paten­te für das Ergeb­nis bean­tragt. Dabei her­aus­ge­kom­men ist ein 3D-Dru­cker, der mit Hil­fe einer bio­or­ga­ni­schen Roh­mas­se der beim Druck­pro­zess ein Enzym bei­gefügt wird, Fleisch­lap­pen her­zu­stel­len. Das Enzym regt die Bio­mas­se dazu an, Lang­ket­ten zu bil­den, was dann zu einem form­sta­bi­len Stück Fleisch führt, des­sen Kon­sis­tenz aller­dings nicht ganz der Fes­tig­keit ech­ten, gewach­se­nen Flei­sches gleich kommt. Die Zeit für den Druck eines schnit­zel­ähn­li­chen Objek­tes soll bei unter fünf Minu­ten lie­gen (das ist auch durch­aus glaub­wür­dig, da Details beim Druck irrele­vant sind und die Schicht­dick­te deut­lich höher ist, als bei 3D-Dru­ckern, die PLA ver­ar­bei­ten). Das ent­stan­de­ne Lebens­mit­tel kann dann gegrillt, frit­tiert oder gebra­ten wer­den, angeb­lich lässt sich der Geschmack über bei­gefüg­te Aro­men breit vari­ie­ren. Da die Mas­se natur­iden­tisch ist, aber nicht auf tie­ri­schen Stof­fen beruht, ist sie für Vega­ner geeig­net.

Der Dru­cker weist zwei Tanks für die bei­den Stof­fe auf, die Bio­mas­se muss nicht gekühlt wer­den, das Enzym aber schon, es soll im Kühl­schrank vier Wochen halt­bar sein. Alle Mate­ria­li­en bestehen aus einem schmutz­ab­wei­sen­den, neu ent­wi­ckel­ten Kunst­stoff (ver­mut­lich ähn­lich wie »Pure­ment«), der sich ein­fach rei­ni­gen lässt. Die Hand­ha­bung des Geräts soll »idio­ten­si­cher« sein, es kommt fer­tig mon­tiert, Steue­rungs-Soft­ware wird für Win­dows, Mac OS, Andro­id und iOS ver­füg­bar sein.

Die Bio­mas­se ist künst­lich aber »natur­nah« (was auch immer das bedeu­ten mag), eine wei­te­re Mög­lich­keit den Dru­cker zu nut­zen, ist die Ver­wen­dung einer Roh­mas­se aus Insek­ten, hier erkennt man Ähn­lich­kei­ten zu For­schun­gen, wie sie bei­spiels­wei­se der nie­der­län­di­sche Pro­fes­sor Arnold van Huis durch­führt, der die Bio­mas­se von Insek­ten in eine Art Teig umwan­delt, der dann gegrillt oder frit­tiert wer­den kann. Auch die­se Mas­se ist vom 3D-Dru­cker ver­wert­bar. Gemäß Huis kön­nen Insek­ten auf ein­fa­che Art und Wei­se jede Men­ge Nah­rungs­pro­ble­me lösen und die Her­stel­lung ist erheb­lich umwelt­freund­li­cher als die Pro­duk­ti­on von her­kömm­li­chem Fleisch. Pro­ban­den beschrei­ben den Geschmack des Insek­ten­flei­sches als nus­sig und ähn­lich dem von Geflü­gel.

Angeb­lich soll sich der Preis für den »Food Unlimited«-Drucker im Bereich von 200 Dol­lar bewe­gen, wie üblich zah­len Prime-Kun­den weni­ger. Über die Kos­ten für die Bio­mas­se und das Enzym oder die Insek­ten­roh­mas­se ist bis­her noch nichts bekannt, aber sie dürf­te deut­lich preis­wer­ter sein, als ech­tes Fleisch. Ver­mut­lich will Ama­zon den ver­gleichs­wei­se güns­ti­gen Gerä­te­preis über die Bio­mas­se und die Enzy­me finan­zie­ren.

Die »Food Unlimited«-Produkte könn­ten in den USA bereits bis Ende des Jah­res 2015 auf den Markt kom­men, bei uns wird es wie immer etwas län­ger dau­ern (in tech­no­lo­gie­feind­li­chen Deutsch­land wird zudem wie üblich die Geneh­mi­gung nicht ganz ein­fach wer­den). Damit dürf­te Ama­zon nach den Buch­händ­lern nun auch Nah­rungs­mit­tel­her­stel­ler gegen sich auf­brin­gen.

Com­pu­ter: Schnit­zel!

Bild: Design­stu­die »Food Unli­mi­ted« 3D-Dru­cker, Copy­right Ama­zon

 

Druck Dir eine bionische Hand

Druck Dir eine bionische Hand

Der ita­lie­ni­sche Tech­de­si­gner Feder­i­co Cic­ca­re­se hat eine bio­ni­sche Hand ent­wi­ckelt, deren mecha­ni­sche Tei­le man sich ein­fach mit dem 3D-Dru­cker aus­dru­cken kann, die Elek­tro­nik basiert auf einem Ardui­no. Das Kon­zept ermög­licht es, dass man zu Hau­se Tei­le nach­dru­cken kann, wenn Updates ver­öf­fent­licht wer­den, oder irgend­ein Frick­ler eine gute Idee für eine Ver­bes­se­rung hat. Das­sel­be gilt für die Soft­ware, auch die kann ein­fach aktua­li­siert wer­den, da es sich um eine offe­ne Platt­form han­delt.

Ardui­no haben für die­ses Pro­jekt einen spe­zi­el­len Sen­sor bereit gestellt, der die bei Mus­kel­be­we­gun­gen ent­ste­hen­den Strö­me aus­le­sen und an den Mikro­con­trol­ler schi­cken kann.

Mehr Infor­ma­tio­nen fin­det man auf Cic­ca­re­ses Web­sei­te youbionic.com. Die­ser Bei­trag ist all jenen Spin­nern gewid­met, die sofort »Waffen!!!einsölf!!« sagen, wenn sie »3D-Dru­cker« hören.

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Die Papierflieger-Kanone

Die Papierflieger-Kanone

Was man heu­te mit der Hil­fe von 3D-Dru­ckern so alles bekloppt-wit­zi­ges bau­en kann, zeigt das unten­ste­hen­de Video. Wer es jetzt nicht so span­nend fin­det, dass ein Gerät Papier­flie­ger abschießt, der soll­te sich den Clip kom­plett anschau­en, denn das Papier wird im Gerät gefal­tet. Ziem­lich cool!

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