FIREFLY: Die Serenity in VR

FIREFLY: Die Serenity in VR

Nerds muss man nicht erk­lären, was FIREFLY ist: Eine Wild­west-Sci­ence Fic­tion-Serie von Anfang der 2000er, real­isiert von Joss Whe­don, die der Dep­pensender Fox nach nur ein­er Staffel abset­zte, und die Kult wurde.

Ein Fan haben sich jet­zt daran gemacht, die Seren­i­ty, das Raum­schiff aus der Show, in virtueller Real­ität für VR-Head­sets umzuset­zen. Kaveh Tabar hat das gesamte Schiff in Uni­ty real­isiert, man kann es sich mit jed­er VR-Brille anse­hen, die Steam VR unter­stützt. Tabar arbeit­et seit vier Jahren daran und hat es soeben veröf­fentlicht.

Inter­essierte kön­nen sich die VR-Seren­i­ty auf der itch.io-Seite des Mach­ers herunter laden, der Down­load ist ca. ein Giga­byte groß.

Das Video zeigt, wie das ganze aussieht.

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Kurztest: LAND’S END für die Oculus Go

Kurztest: LAND’S END für die Oculus Go

»Ein Spiel von den Mach­ern von MONUMENT VALLEY« – war ein­er der Teaser­sprüche für die App LAND’S END für die Ocu­lus Go. Da ich das Head­set neu habe, und zum Testen ein Game kaufen wollte, griff ich für 4,99 Euro zu. Wenn es von ust­wo games ist, kann es so übel nicht sein – dachte ich.

Tat­säch­lich ist das Spiel an sich nicht schlecht. Man bewegt sich per Kurztele­por­ta­tio­nen durch eine stil­isierte aber ziem­lich stim­mungsvolle low-poly-Land­schaft und muss hier ver­schiedene Rät­sel lösen, die zum einen darin beste­hen, Punk­te mit Pow­er­lin­ien zu verbinden, um irgend­was zu aktivieren, das einen dann im Spiel weit­er bringt. Bisweilen muss man auch Steine herum­levi­tieren, um diese Verbindun­gen möglich zu machen. Was sich jet­zt rel­a­tiv sim­pel anhört, kön­nte ein ganz grandios­es Game sein.

Warum nur »kön­nte«?

Weil man für 4,99 ger­ade mal fünf Lev­el bekommt und die hat­te ich ohne große Eile und mit Herumpro­bieren an den Rät­seln in knapp 40 Minuten durch, das halte ich für eine Frech­heit. Man kann das höch­stens als Demo ein­stufen, als Appe­tiz­er – und dafür ist es zu teuer. LAND’S END wirkt für mich, als habe man ust­wo games gesagt: »Macht mal schnell was zum Launch der Ocu­lus Go, das kön­nen wir dann teuer vertick­en!« Aber das stimmt nicht, denn es gab das Game bere­its für die Gear VR – da kostete es sog­ar 7,99 Euro.

Wäre es ein voll­ständi­ges Spiel mit mehr Lev­eln würde ich für die Real­isierung, Stim­mung, Musik und vor allem die cle­vere VR-Steuerung ver­mut­lich fünf Sterne vergeben. Für Preis/Leistung kann ich allerd­ings nur einen Stern gewähren, und das nur mit viel Wohlwollen für das eigentlich nette Spiel­prinzip und die Umset­zung auf der Ocu­lus Go.

Und deswe­gen ist der Kurztest ein Kurztest: weil das Spiel zu kurz ist …

Investiert euer Geld lieber woan­ders oder wartet darauf, dass LAND’S END im Ange­bot ist. 99 Cent hielte ich für angemessen. Sowas klop­pen Indie-Entwick­ler ver­mut­lich an einem Woch­enende in Uni­ty zusam­men.

Pro­mo­grafik LAND’S END Copy­right ust­wo games

Erster Eindruck: Virtual Reality mit der Oculus Go

Erster Eindruck: Virtual Reality mit der Oculus Go

Ich war äußerst skep­tisch, als ich von der Ocu­lus Go hörte, einem stand­alone VR-Head­set mit einge­bautem Android-Mini­com­put­er, das Vir­tu­al Real­i­ty ohne Strip­pen ermöglichen soll. Denn ich besitze auch eine Ocu­lus Rift und kenne deren Leis­tungsan­forderun­gen für den Rech­n­er und auch die Prob­leme durch die exter­nen Sen­soren, die das Spiel­er­leb­nis an vie­len Stellen doch so erhe­blich ein­schränken, dass ich die Brille lei­der trotz eigentlich großar­tiger VR-Erfahrung kaum noch nutze.

Nach den ersten Rück­mel­dun­gen zur Go-Vari­ante war ich dann doch neugierig und habe eine geordert. das geht aktuell nur über die offizielle Ocu­lus-Seite, für Europa wer­den die Head­sets aus den Nieder­lan­den geliefert und die Brille war ratz­fatz da (ich gehe aber davon aus, dass es die Brille dem­nächst auch bei Ama­zon und Co geben wird). Der Preis liegt bei 220 Euro für die 32 GB-Vari­ante und 270 Euro für die 64 GB-Ver­sion. Die Spe­icherangabe sagt wie beim Smart­phone, wie viele Apps auf das Gerät passen.

Die Ocu­lus Go kommt in grauem Fin­ish und erfreulich kom­pakt daher. Als Bril­len­träger hat­te ich arge Sor­gen, ob die Sehhil­fe darunter passt, aber hier hat man ganz offen­sichtlich von der Rift gel­ernt: Man kann einen zusät­zlichen Abstand­hal­ter ein­set­zen und mit dem passt meine Brille völ­lig prob­lem­los unter die Maske. Auch anson­sten hat man in Sachen Bequem­lichkeit von den Erfahrun­gen mit den Vorgänger­mod­ellen offen­sichtlich gel­ernt.

Um das Gerät kon­fig­uri­eren zu kön­nen, benötigt man zwin­gend ein Smart­phone und eine App, die gibts für Android und iOS, sowie einen Account bei Ocu­lus. Hier­bei sollte der Dat­en-Para­noik­er immer bedenken, dass hin­ter dem Unternehmen Face­boook ste­ht, und dass mit Sicher­heit Dat­en über den Nutzer und die Nutzung gesam­melt wer­den, auch wenn man an den Berech­ti­gun­gen und den Pri­vat­sphäre-Ein­stel­lun­gen schrauben kann.
Die App führt den Nutzer dann auch durch die Erstin­stal­la­tion und gibt ein paar Bedi­en­hin­weise, das geht dann nach dem Auf­set­zen naht­los in der VR weit­er.

Der Ocu­lus Go liegt ein min­i­mal­is­tis­ch­er Con­troller bei. Zumin­d­est wirkt der auf den ersten Blick min­i­mal­is­tisch, tat­säch­lich hat man eine erstaunliche Menge an Funk­tio­nen in das kleine Gerät gesteckt, neben drei Knöpfen auch ein Gamepad mit Touch-Funk­tion, damit kann man eine Menge machen.

Was mir als erstes auffiel: Das Head­track­ing und die Erken­nung des Con­troller sind fast schon erschreck­end gut, und das ohne jegliche externe Sen­soren. Als zweites muss ich äußerst verblüfft die Ton­wieder­gabe nen­nen. Obwohl keine Kopfhör­er oder Laut­sprech­er zu erken­nen sind, wird der Sound ziem­lich präzise auf die Ohren pro­jiziert und das in ein­er für diese Tech­nik erstaunlich guten, wenn auch etwas mit­ten­lasti­gen, Qual­ität. Wer etwas Ela­bori­ert­eres möchte, kann einen Kopfhör­er anschließen.
Beim Head­track­ing wird der VR-Vet­er­an fest­stellen, dass bei manchen Sit­u­a­tio­nen dann die exter­nen Sen­soren oder ein Raum­track­ing doch fehlen, denn man kann beispiel­sweise nicht durch Bewe­gung des Kopfes »an Objek­ten vor­bei schauen«, oder zumin­d­est nur sehr rudi­men­tär, aber das kann man durch cle­vere Pro­gram­mierung der Apps wieder wett machen.

Was die Brille für diesen Preis bietet ist abso­lut überzeu­gend und kön­nte einen weit­eren Schritt zum Durch­bruch von VR-Lösun­gen darstellen. Gut: Bei einem mobilen Rech­n­er muss man Ein­bußen bei der Grafikqual­ität hin­nehmen, aber wie wir wis­sen, ist der Spiel­witz let­z­tendlich wichtiger als hochau­flösende Kil­ler­grafik. audio­vi­suelle Stim­mung und geschick­tes Game­play sind für die Immer­sion oft auss­chlaggeben­der.

Die Auswahl an Apps ist derzeit noch etwas beschränkt, aber ich bin ziem­lich sich­er, dass sich das schnell ändern wird, denn auch für die Ocu­lus Go kann man ein­fachst mit den üblichen Entwick­lung­sumge­bun­gen Spiele erstellen.
Neben Spie­len gibt es diverse »Expe­ri­ences«, beispiel­sweise 3D-Filme, unter denen lei­der auch etliche mit geringer Auflö­sung, die man sich nicht wirk­lich geben möchte. Auch Net­flix kann man mit der Brille im Kino­for­mat anse­hen, wenn man unbe­d­ingt möchte.
Neben den speziell für die Go konzip­ierten Apps hat man zudem Zugriff auf solche, die eigentlich für Sam­sungs Gear VR gedacht waren, hier möglicher­weise mit eingeschränk­ten Möglichkeit­en, da nicht für die Go opti­miert.

Her­ausheben möchte ich noch die Social Fea­tures, denn die Soft­ware bietet die Möglichkeit, sich einen Raum einzuricht­en, in dem man sich mit Fre­un­den (die eben­falls eine Go besitzen) tre­f­fen und ver­schiede­nen Aktiv­itäten nachge­hen kann, beispiel­sweise zusam­men Videos schauen, oder (im Moment noch sehr sim­ple) Games zusam­men zu spie­len. Hier erhascht man aber schon mal einen kleinen Aus­blick auf das, was hier möglich sein kön­nte, nicht nur bei Spie­len, son­dern auch in Sachen Telepräsenz oder Zusam­me­nar­beit­en über Ent­fer­nun­gen.

Mein beina­he einziger Kri­tikpunkt ist die Akku­laufzeit, denn der wird durch die Games doch ordentlich leerge­so­gen (nach ein­er Stunde Nutzung mit Spie­len ist der Akku halb leer). Dem kann man durch eine Power­bank ent­ge­gen­wirken, dann ist man auch weit­er­hin nicht mit einem Net­zgerät verk­a­belt. Zweit­er klein­er Kri­tikpunkt ist genau das fehlende Net­zteil, aber man kann jedes Handy­ladegerät mit Micro-USB-Steck­er ver­wen­den, und davon liegen heutzu­tage in jedem Haushalt eh mehrere herum.

Alles in allem ist die Ocu­lus Go im Erstein­druck ein ganz großar­tiges Stück Hard­ware, ins­beson­dere für diesen Preis, das mit seinen aus­gek­lügel­ten Fea­tures und ergonomis­ch­er Bedi­enung auch nicht-Nerds bei ersten Aus­flü­gen in die VR glück­lich machen dürfte. Und das gilt ins­beson­dere auch wegen der Frei­heit, das Ding ohne jegliche Verk­a­belung qua­si über­all nutzen zu kön­nen.

Nach­trag: Per USB an den Rech­n­er angeschlossen meldet sich das Ding als Massen­spe­ich­er, man kann also Medi­en wie Fotos oder Filme direkt darauf laden, ohne den Umweg über die App gehen zu müssen. Und ich hoffe, dass man darüber auch eigene Exper­i­mente in Uni­ty oder anderen Game Engines auf die Kiste bekommt, ohne über den Ocu­lus App­store gehen zu müssen. Mal sehen, was die Spezial­is­ten auf Red­dit dazu sagen.

Fotos von mir

Virtual Reality-Serie bei NBC: REVERIE

Virtual Reality-Serie bei NBC: REVERIE

Am 30. Mai startet beim US-Sender NBC eine neue Serie, die sich mit virtueller Real­ität beschäftigt, sie trägt den Titel REVERIE.

Die Prämisse:

Sarah Shahi spielt Mara Kint eine ehe­ma­lige Unter­händ­lerin bei Geisel­nah­men und Spezial­istin für men­schlich­es Ver­hal­ten. Sie wurde zur Col­lege-Pro­fes­sorin und wird von ihrem früheren Chef für einen neuen Job ange­heuert: Sie soll Per­so­n­en ret­ten, die in ein­er Art »elek­tro­n­is­chem Koma« gefan­gen sind, nach­dem sie sich in ein­er hochen­twick­el­ten virtuellen Real­ität ver­loren haben.

In weit­eren Rollen sind zu sehen: Den­nis Hays­bert (24), Kathryn Mor­ris (Minor­i­ty Report), Send­hil Rama­murthy (Heroes) und Jes­si­ca Lu (Amer­i­can Hor­ror Sto­ry).

Aus­führende Pro­duzen­ten sind Showrun­ner Mick­ey Fish­er, den ken­nt man von Serien wie EXTANT oder der Vam­pir­show THE STRAIN, sowie Justin FalveyDar­ryl Frank und Brook­lyn Weaver. Die Pro­duk­tions­fir­men hin­ter der Serie sind Uni­ver­sal Tele­vi­sion und Amblin Tele­vi­sion.

REVERIE startet in den USA am 30. Mai 2018 bei NBC. Bei uns greift hof­fentlich ein Stream­ing­di­enst zu. Man darf ges­pan­nt sein, wie das The­ma VR konkret umge­set­zt wer­den wird.

Pro­mo­fo­to REVERIE Copy­right NBC

Virtual Reality Update für die WIPEOUT OMEGA COLLECTION

Virtual Reality Update für die WIPEOUT OMEGA COLLECTION

2017 erschien für Sonys Playsta­tion 4 die WIPEOUT OMEGA COLLECTION, eine Samm­lung mit remas­terten Ver­sio­nen der futur­is­tis­chen Rac­er WipE­out HD (2008), WipE­out HD Fury (2009) und WipE­out 2048 (2012). Das erste Spiel der Rei­he (eben WIPEOUT) wurde bere­its 1995 für die erste Playsta­tion veröf­fentlicht.

Wer die ver­schiede­nen WIPE­OUT-Inkar­na­tio­nen ken­nt, der weiß, dass es da schnell zur Sache geht und schnelle Reflexe gefragt sind.

Besitzer der PS4-Samm­lung die auch über ein PSVR-Head­set ver­fü­gen kön­nen sich freuen, denn jet­zt gibt es ein kosten­freies VR-Update dafür. Dabei sind die hohen Geschwindigkeit­en und schar­fen Kur­ven natür­lich eigentlich ein Garant für Übelkeit durch Sim­u­la­tor Sick­ness. Bei der Adap­tion für VR ver­suchte man das allerd­ings abzu­mildern. Zum einen gibt es diverse Kom­fort-Ein­stel­lun­gen, zum anderen hat man die Präsen­ta­tion verän­dert, beispiel­sweise sieht man in der VR-Fas­sung ein Cock­pit, welch­es sich auch noch unab­hängig vom restlichen Schiff drehen kann, was das Ren­ngeschehen nochmal abmildert.

Wer das Spiel besitzt muss ein­fach nur ein Update aus­führen, um an die PSVR-Ver­sion zu bekom­men. Wer den Sale bei Aldi ver­passt hat, kann das Spiel aktuell für ca. 30 Euro kaufen.

Die WIPEOUT OMEGA COLLECTION ste­ht hier im Schrank, ich werde das VR-Update mal aus­pro­bieren und dann bericht­en, wie schnell es zum ersten Erbrechen kam … :)

Pro­mo­grafik Copy­right Sony Com­put­er Enter­tain­ment

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Science Fiction-Kurzfilm THE WOO

Science Fiction-Kurzfilm THE WOO

THE WOO ist ein SF-Kurz­film von David Howe, der sich um virtuelle Real­ität und Avatare dreht. Die offizielle Zusam­men­fas­sung klingt wie fol­gt:

THE WOO is a sto­ry about iso­la­tion, depen­dence, and obses­sion that blurs the line between vir­tu­al and real­i­ty. Felix is an intro­vert­ed pot deal­er liv­ing alone in The Goodall Wooten; a decay­ing, claus­tro­pho­bic high-rise. Fol­low­ing a breakup, Felix becomes addict­ed to a vir­tu­al real­i­ty avatar of his ex-girl­friend Dani, who has moved just down the hall. While the world car­ries on around him, Felix feels trapped in his own mind, all while the build­ing mys­te­ri­ous­ly refus­es to let him leave.

Regie und Drehbuch: David Howe, Kam­era: Gideon De Vil­liers, Kam­er­aas­sis­tenz: Justin Howe, Sound und Ton­mis­chung: Schuyler Hupp, Set Design: Nate Bell, Schnitt: David Howe.

Es spie­len unter anderem: Wyatt Tall, Bloom Davis, Bri­an Beavers, David Howe, Andrew Ryder, Gideon De Vil­liers und Leslie Cur­tice.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen unter monolithfiji.com.

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TRON wird vielleicht zum Virtual Reality-Film

TRON wird vielleicht zum Virtual Reality-Film

Lei­der hat­te Dis­ney alle Pläne für eine Fort­set­zung für TRON: LEGACY (2010) weggeaxt, und das obwohl der Streifen halb­wegs erfol­gre­ich und wirk­lich nicht schlecht war. Trotz­dem gibt es Hoff­nung auf eine Fort­set­zung, zumin­d­est für all jene, die ein VR-Head­set besitzen (und das kön­nten mit dem näch­sten Win­dows 10-Update deut­lich mehr wer­den).

Regis­seur Joseph Kosin­s­ki und Fly­nn-Schaus­piel­er Jeff Bridges geben zu Pro­tokoll, dass offen­bar ein solch­er VR-Film in Arbeit ist. Laut Bridges hat Kosin­s­ki das Drehbuch bere­its fer­tig, und er selb­st hätte gern, dass Olivia Wilde wieder die Rolle von Qor­ra übern­immt.

Weit­er ist das Pro­jekt allerd­ings offen­bar bish­er lei­der nicht gediehen. Mehr dazu, wenn ich es erfahre …

Pro­mo­grafik TRON: LEGACY Copy­right Walt Dis­ney Pic­tures

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Projekt Sansar geht in die Open Beta

Projekt Sansar geht in die Open Beta

Seit heute befind­et sich Lin­den Labs‹ Project Sansar in der offe­nen Betat­est­phase. Sansar ist der desig­nierte Nach­fol­ger des betagten und tech­nisch hoff­nungs­los ver­al­teten Vet­er­a­nen Sec­ond Life (2003), der sich allerd­ings bis heute eine (im Ver­gle­ich mit anderen virtuellen Wel­ten über­schaubare) Fange­meinde bewahrt hat, und in der im deutschsprachi­gen Raum beispiel­sweise regelmäßig Autoren­le­sun­gen stat­tfind­en.

Sansar set­zt auf soge­nan­nte »Expe­ri­ences«, das sind vom Nutzer gestalt­bare Vir­tu­al Real­i­ty-Umge­bun­gen. Und wenn ich VR schreibe, dann meine ich damit auch einen deut­lichen Schw­er­punkt auf VR-Head­sets wie Ocu­lus Rift oder HTC Vive, selb­st wenn man die Umge­bun­gen natür­lich auch ohne solche Geräte nutzen kann, denn Lin­den Labs haben selb­stver­ständlich kein Inter­esse daran, irgendwelche Per­so­n­en auszuschließen. Die Konzen­tra­tion auf die Entwick­lung von Sansar und die Unter­stützung von VR-HMDs dürfte auch der Grund dafür sein, dass die mehrfach angekündigte Ocu­lus Rift-Unter­stützung für Sec­ond Life bis heute fehlt.

Ich bin seit Monat­en Teil­nehmer der geschlosse­nen Beta und kann bericht­en, dass das Erstellen von Con­tent für Sansar nicht triv­ial ist. Wie bei ein­er Game Engine (darum han­delt es sich ja let­ztlich auch) muss man Inhalte in exter­nen Mod­el­ling- und Grafikpro­gram­men erstellen, und kann diese dann in die »Expe­ri­ences« importieren.

Das Erstellen von bis zu drei »Expe­ri­ences« ist kosten­los, für mehr wer­den monatliche Kosten ab 9,99 Dol­lar fäl­lig.

Weit­ere Details und auch einen Atlas bere­its existieren­der Expe­ri­ences find­et man auf der offiziellen Web­seite.

Demografik: 114 Har­vest von drax­tor

Ankündigungstrailer: MARVEL POWERS UNITED VR

Ankündigungstrailer: MARVEL POWERS UNITED VR

Exk­lu­siv für Ocu­lus Rift plus Touch Con­troller kommt ein Spiel aus dem Mar­vel-Uni­ver­sum, bei dem man in der virtuellen Real­ität Super­helden darstellt, die in Egosicht gegen Böswatze kämpfen. Der Trail­er zeigt beispiel­sweise Rock­et Rac­coon, Cap­tain Mar­vel oder den Hulk, es sind aber auch jede Menge andere Helden möglich.

Einen Releaseter­min haben sie noch nicht genan­nt.

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Massless Pen: Präzises Arbeiten in der VR

Massless Pen: Präzises Arbeiten in der VR

Die Ocu­lus Touch-Con­troller kön­nen dank der Kam­eras mil­lime­ter­ge­nau getrackt wer­den, was auch tat­säch­lich gut funk­tion­iert und es ermöglicht, Abbil­dun­gen der eige­nen Hände in der VR sehen und nutzen zu kön­nen. Zulet­zt hat STAR TREK BRIDGE CREW ein­drucksvoll gezeigt, dass man auf diese Weise sog­ar Touch-Kon­trollen in der VR per virtuellem Fin­ger­tipp bedi­enen kann.

Für manche Anwen­dun­gen ist das allerd­ings deut­lich zu unge­nau, deswe­gen hat es sich das britis­che Start­up Mass­less auf die Fahne geschrieben, einen stift zu entwick­eln, der deut­lich genauer ist. Dank eines zusät­zlichen Track­ers löst das Gerät bis auf eine Genauigkeit von 0,05 Mil­lime­ter auf, das geschieht 60 mal in der Sekunde. Einge­baute Vibra­tion teilt dem Nutzer mit, wenn man in der VR etwas mit dem Stift berührt.

Ange­blich erscheint der Mass­less Pen noch in diesem Jahr und wird mit Ocu­lus Rift und HTC Vive kom­pat­i­bel sein.

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Überraschung: STAR TREK BRIDGE CREW mit TOS-Brücke

Überraschung: STAR TREK BRIDGE CREW mit TOS-Brücke

Das für Ende let­zten Jahres angekündigte und auf (inzwis­chen) Mai 2017 (ursprünglich März 2017) ver­schobene Vir­tu­al Real­i­ty-Spiel STAR TREK BRIDGE CREW ermöglicht es einem Team von vier Per­so­n­en die Brück­enbe­satzung eines Ster­nen­flot­ten­schiffes zu spie­len. Bish­er zeigten die Demos dabei lei­der nur die Brücke der USS Aegis, eines Schiffs aus J. J. Abrams‹ Reboot-Uni­ver­sum, also der soge­nan­nten Kelvin-Zeitlin­ie.

Und jet­zt die Über­raschung: Der neueste Screen­shot aus dem Hause Ubisoft bein­hal­tet eine Kom­man­dozen­trale im Stil der Orig­i­nalserie, also die aus den 1960ern. Und das ist tat­säch­lich die Brücke der USS Enter­prise. Man spielt allerd­ings nicht Kirk und Co, son­dern eine andere Crew, aber egal!

Wie geil ist das denn?

STAR TREK BRIDGE CREW erscheint am 20. Mai 2017 für Playsta­tion VR, Ocu­lus Rift und HTC Vive. Man wird es online in Vier­ergrup­pen oder solo spie­len kön­nen.

Shut up and take my mon­ey!

Pro­mo­grafik Copy­right Ubisoft

LAWNMOWER MAN kommt als Fernsehserie zurück – in der Virtuellen Realität

LAWNMOWER MAN kommt als Fernsehserie zurück – in der Virtuellen Realität

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Auch wenn er im Kino eher durch­schnit­tlich abschnitt, ist der Film THE LAWNMOWER MAN (deutsch: DER RASENMÄHERMANN) aus dem Jahr 1992 mit Pierce Bros­nan und Jeff Fahey längst ein Kult-Klas­sik­er gewor­den. Es gibt eine Kurzgeschichte gle­ichen Namens von Stephen King, auf der der Film ange­blich beruhte, er hat­te dann aber so wenig damit zu tun, dass King sog­ar gegen die Nutzung des Titels klagte. Es gab Fort­set­zun­gen mit anderen Pro­duzen­ten und Schaus­piel­ern, in denen Matt Frew­er (MAX HEADROOM) die Rolle des Rasen­mäher­manns Jobe über­nahm.

Die Fir­ma Jaunt macht »Cin­e­mat­ic Vir­tu­al Real­i­ty«, also filmis­che Medi­en für VR-Brillen. Die haben die Rechte am Film­stoff erwor­ben, um eine TV-Serie daraus zu machen, die man nur mit einem entsprechen­den Head­set voll­ständig erfahren kann. Rechtein­hab­er Jim How­ell sagte, dass man die bahn­brechen­den Darstel­lung ein­er virtuellen Real­ität im Film auf zeit­gemäße Weise in die jet­zt tat­säch­lich existieren­den VR-Tech­nolo­gie über­tra­gen möchte.

Wenn man sich den Trail­er des Kinofilms ansieht ist es erstaunlich, wie nahe das Head­set-Design aus dem Jahr 1992 an den aktuellen VR-Brillen ist.

Man darf ges­pan­nt sein. Der Durch­satz an VR-Brillen im heimis­chen Wohnz­im­mer ist nach wie vor dünn, allerd­ings kön­nte für so eine Serie auch eine sim­ple Lösung wie Google Card­board und Nach­fol­ger aus­re­ichen. Und dafür benötigt man tat­säch­lich nur einen Plas­tikhal­ter und ein halb­wegs potentes Smart­phone.

Mehr dazu wenn ich mehr erfahre.

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