Im September – DOCTOR WHO: THE EDGE OF TIME VR Game

Im September – DOCTOR WHO: THE EDGE OF TIME VR Game

Im Sep­tem­ber brin­gen die Ent­wick­ler von Maze Theo­ry und die Publisher bei Play­stack ein Vir­tu­al Rea­li­ty Spiel auf den Markt, das auf der BBC-Kult­se­rie DOCTOR WHO basiert. Dabei bekommt man es nicht nur mit Daleks und den Wee­ping Angels, son­dern auch mit neu­en Geg­nern zu tun, den Hydro­rks.

Im VR Game über­nimmt man die Rol­le eines Com­pa­n­ions, Frau Dok­tor wird gespro­chen von Jodie Whit­taker, die auch in der Serie die aktu­el­le Inkar­na­ti­on des zeit­rei­sen­den Timel­ords, äh, ent­schul­di­gung, der Time­la­dy spielt.

DOCTOR WHO: THE EDGE OF TIME erscheint im Sep­tem­ber für Play­Sta­ti­on VR, Ocu­lus Rift, Ocu­lus Quest, HTC Vive und HTC Vive Cos­mos.

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VADER IMMORTAL

VADER IMMORTAL

Seit ges­tern kann man sie bekom­men, die neue Vir­tu­al Rea­li­ty Expe­ri­ence VADER IMMORTAL aus dem Hau­se Lucas­film, genau­er gesagt von ILMx­LAB, der Abtei­lung, die sich unter ande­rem inten­siv mit VR befasst. Als alter STAR WARS-Fan muss­te ich natür­lich einen Blick wer­fen.

Und man muss zuge­ste­hen, die Macher bei ILMx­LAB zei­gen auf beein­dru­cken­de Wei­se, wie Sto­ry­tel­ling in der VR funk­tio­nie­ren muss. Man schlüpft in die Rol­le einer  Schmugg­le­rin, die zusam­men mit einem vor­lau­ten Droi­den namens ZO-E3 (»Zoe«) fried­lich durchs all cru­ist und in den Hyper­raum springt. Doch der Sprung wird unter­bro­chen und man fin­det sich dort, wo man über­haupt nicht hin woll­te: Über dem Pla­ne­ten Mus­ta­far, auf dem bekannt­lich Sith Lord Darth Vader sein (nicht ganz so) beschei­de­nes Domi­zil errich­tet hat. Man wird dann auch von impe­ria­len Trup­pen auf­ge­bracht und zum Lan­den gezwun­gen. Es stellt sich schnell her­aus, dass man sich nicht ganz zufäl­lig dort befin­det, Vader hat wohl etwas mit einem vor.

Das alles ist gran­di­os und vor allem dra­ma­tur­gisch sau­ber in Sze­ne gesetzt, als STAR WARS-Fan hat man eine Gän­se­haut nach der ande­ren, wenn man sich durch die Gän­ge und War­tungs­schäch­te von Vaders Fes­tung arbei­tet und mit dem Hydro­span­ner an Din­gen her­um­ma­ni­pu­liert. Und dann bekommt man auch noch ein Laser­schwert …

Auch das ist übri­gens ziem­lich groß­ar­tig gelöst und durch ein »Tuto­ri­al« mit einem Trai­nings­ro­bo­ter wird man an die Hand­ha­bung der Waf­fe her­an­ge­führt ohne dass das die Sto­ry oder Immer­si­on bricht – ganz im Gegen­teil.

Und tat­säch­lich wird in VADER Imor­tal eine Sto­ry erzählt, die offen­bar zwi­schen den Epi­so­den II und IV der Kino­rei­he han­delt. Die ist durch­aus kei­ne an den Haa­ren her­bei­ge­zo­ge­ne, man kann sich gut vor­stel­len, dass sie sogar Canon sein könn­te.

Noch­mal: Die Macher zei­gen allen Kon­kur­ren­ten wie Sto­ry­tel­ling in der VR inner­halb eines bekann­ten Fran­chises aus­zu­se­hen hat und wie man mit dem Medi­um dem Spie­ler ein Erleb­nis bie­tet, das nah am Holo­deck ist. Gran­di­os.

Man kann zwi­schen ver­schie­de­nen Steue­rungs­mög­lich­kei­ten wäh­len, die auf unter­schied­li­che poten­ti­el­le Überl­keits­le­vel beim Spie­ler zuge­schnit­ten sind, ich habe die kom­for­ta­be­le gewählt, bei der man nicht läuft, son­dern von Punkt zu Punkt hüpft, was aber die Immer­si­on nicht ver­rin­gert. Ein­zig in einer Sze­ne in der man auf einer win­zi­gen Skiff-Platt­form durch eine gigan­ti­sche Höhe fliegt frag­te mich mein Gleich­ge­wichts­sinn, ob ich sie eigent­lich noch alle auf dem Brett habe. Für Übel­keit reich­te das den­noch nicht, aber emp­find­li­che­re Per­so­nen mögen hier durch­aus Schwie­rig­kei­ten bekom­men.

Tech­nisch ist VADER IMMORTAL ver­blüf­fend auf­wen­dig umge­setzt, Ent­wick­ler von VR-Spie­len ver­zich­ten auf­grund der tech­ni­schen Defi­zi­te der Platt­form (nöti­ge Rechen­leis­tung für die Dar­stel­lung hoch­auf­lö­sen­der Inhal­te) ja gern mal auf Details und Auf­lö­sung, aber sogar wenn man ganz nah an Zoe her­an geht, sieht man detail­liert jede Schrau­be am Droi­den­kör­per. Hin­ter­grün­de und man­che Sze­na­ri­en sind natür­lich nicht so hoch­auf­lö­send und detail­reich wie man das ansons­ten von Games in der Unre­al Engi­ne kennt, aber die Pro­gram­mie­rer und Künst­ler bei ILMxLABS haben auch das gekonnt umge­setzt, so dass man wäh­rend des stän­di­gens Stau­nens gar kei­ne Zeit hat, man­che feh­len­den Details wahr­zu­neh­men.

Nicht ganz so gran­di­os fin­de ich den Preis: zehn Euro für eine Epi­so­de an der man gera­de mal unge­fähr eine Stun­de spielt hal­te ich für völ­lig über­zo­gen, denn wenn man ehr­lich ist wur­den hier bereits vor­han­de­ne Tech­no­lo­gi­en ein­fach nur geschickt ein­ge­setzt, streng genom­men hat man kein Rad neu erfun­den, son­dern nur bereits vor­han­de­ne tech­ni­sche Ver­satz­stü­cke genom­men und – zuge­ge­be­ner­ma­ßen gekonnt – neu ver­knüpft. Und auch wenn das Sto­ry­tel­ling so bis­her noch nicht gezeigt wur­de ist der Preis in mei­nen Augen nicht gerecht­fer­tigt. Zumal es auch kei­nen Staf­fel­pass gibt und man ver­mut­lich für jede wei­te­re Epi­so­de wie­der zehn Euro berap­pen soll.

Fazit: Gran­dio­ses STAR WAR-Aben­teu­er in der VR bei dem der Spaß durch den über­zo­ge­nen Preis lei­der etwas getrübt wird. Aber so etwas muss man als Ear­ly Adop­ter dum­mer­wei­se erwar­ten, erst recht beim The­ma STAR WARS und bei der noch über­schau­ba­ren Ziel­grup­pe an VR-Spie­le­rIn­nen welt­weit, die die Pro­duk­ti­ons­kos­ten wie­der ein­spie­len müs­sen. Bemer­kens­wert die Frei­ga­be ab 16. Die dürf­te aller­dings eher auf Gru­sel als auf über­zo­ge­ne Gewalt­dar­stel­lung zurück­zu­füh­ren sein.

Trotz der Ein­schrän­kung durch den Preis ins­be­son­de­re für STAR WARS-Fans mit einer Ocu­lus Rift oder Quest abso­lut emp­feh­lens­wert. Aller­dings dürf­ten Strip­pen an der Bril­le beim Ablauf des Spiels äußerst hin­der­lich sein. Die Geg­ner kom­men aus allen Rich­tun­gen … Und das Zim­mer soll­te auch nicht zu klein sein …

VADER IMMORTAL zeigt auf beein­dru­cken­de Wei­se, was in Sachen VR noch alles auf uns zukom­men könn­te.

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Logo VADER IMMORTAL Copy­right Lucas­Film & Dis­ney

VADER IMMORTAL – A STAR WARS VR Series – Episode I Official Trailer

VADER IMMORTAL – A STAR WARS VR Series – Episode I Official Trailer

Noch in die­sem Monat (um den 21. Mai her­um) erscheint die ers­te Fol­ge der VR-Serie VADER IMMORTAL für die dann neu erschei­nen­de VR-Bril­le Ocu­lus Quest (und auch für den Vor­gän­ger Rift). Die Show wur­de von ILMx­LAB pro­du­ziert und wirft den Zuschau­er so wie es aus­sieht in einen inter­ak­ti­ven Film rund um den Sith Lord auf dem Pla­ne­ten Mus­ta­far, wo der sein Feri­en­häus­chen hat.

Ich bin schon sehr gespannt, wie das umge­setzt wur­de.

Regie führt Ben Snow (SFX-Super­vi­sor bei diver­sen MCU-Fil­men), es spre­chen unter ande­rem Ste­ve BlumKeith Fer­gu­sonPablo Hidal­goMaya Rudolph und Scott Law­rence als Darth Vader.

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NO MAN’S SKY geht in die virtuelle Realität

NO MAN’S SKY geht in die virtuelle Realität

Ein wei­te­res neu­es Fea­ture des SF-Ent­de­ckungs­spiels NO MAN’S SKY wird Vir­tu­al Rea­li­ty sein. Mehr als zwei Jah­re nach dem leicht miss­glück­ten Start des Spiels, das inzwi­schen eine Men­ge Stre­cke auf­ge­holt hat, wird es in die­sem Som­mer VR-Fas­sun­gen für Play­sta­ti­on und Steam geben.

Es wird kein neu­er VR-Modus sein, man soll exakt das­sel­be Spiel wie bis­her dann eben in der Vir­tu­al Rea­li­ty erle­ben kön­nen. Man darf gespannt sein, wie gut das umge­setzt wur­de, denn wie zuletzt SKYRIM bemer­ken muss­te, ist es mit einer simp­len VR-Kame­ra nicht getan, es sind deut­lich mehr Anpas­sun­gen nötig, um das Spiel­erleb­nis in das neue Medi­um zu über­tra­gen.

Damit sind zwei der drei ange­kün­dig­ten »neu­en Säu­len« von NO MAN’S SKY bekannt, die ers­te war erheb­lich auf­ge­bohr­te Mul­ti­play­er-Fea­tures, die drit­te wird noch ange­kün­digt. Ver­mut­lich in Kür­ze.

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Nintendo macht in Virtual Reality – und das falsch

Nintendo macht in Virtual Reality – und das falsch

Nin­ten­do hat sich bis­her aus dem Vir­tu­al Rea­li­ty Geschäft fern­ge­hal­ten – »Hype« kann man das nun wahr­lich nicht nen­nen, weil es noch kei­ne Kil­ler­ap­pli­ka­ti­on gibt und die Bril­len nach wie vor zu teu­er und zu klo­big sind. Was wir also brau­chen sind Gerä­te und Anwen­dun­gen, die die Akzep­tanz des gran­dio­sen Medi­ums erhö­hen. Bis­her war so ziem­lich jeder, dem ich die Tech­nik demons­triert habe, von den Mög­lich­kei­ten begeis­tert.

Nin­ten­do will jetzt eine Labo-Vari­an­te her­aus­brin­gen, die die Switch zur Hilfs-VR-Bril­le macht. Man bekommt einen Papp­kar­ton mit Lin­sen, in die man die Switch vor­ne ein­klemmt. Das funk­tio­niert ähn­lich wie die diver­sen Smart­pho­ne-Lösun­gen

Und es ist eine gro­ße Schnaps­idee, denn die Auf­lö­sung von Nin­ten­dos Kon­so­le ist viel zu gering für ein auch nur halb­wegs brauch­ba­res VR-Erleb­nis, zudem kann ich mir nicht vor­stel­len, dass das Head­t­racking auch nur annä­hernd sinn­voll funk­tio­niert, somit ist Simu­la­tor Sick­ness vor­pro­gram­miert. Wenn ihr an Vir­tu­al Rea­li­ty inter­es­siert seid, dann hal­tet euch davon fern und besucht lie­ber eine Demo einer ech­ten Lösung (HTV Vive, Ocu­lus Rift, Ocu­lus Go oder Play­sta­ti­on VR), oder eins der Holo­ca­fés, bei­spiels­wei­se in Düs­sel­dorf. Dort kann man aus­pro­bie­ren, wie VR wirk­lich geht, statt solch eine halb­ga­re Lösung zu kau­fen, die auf­grund der tech­ni­schen Unzu­läng­lich­kei­ten eher abschre­cken als begeis­tern wird.

Den Kit mit den Lin­sen bekommt man ab Mit­te April für ca. 40 Euro. Lasst die Fin­ger davon.

Pro­mo­fo­to Nin­ten­do Labo VR Copy­right Nin­ten­do

VR-Film: DOCTOR WHO – THE RUNAWAY

VR-Film: DOCTOR WHO – THE RUNAWAY

Die BBC hat kei­ne Angst vor neu­en Medi­en und arbei­tet an einem VR-Film um DOCTOR WHO. Der soll 12 Minu­ten lang wer­den und dreht sich um den aktu­el­len Doc­tor, gespielt von Jodie Whit­taker. Oder bes­ser: gespro­chen, denn es han­delt sich um ein ani­mier­tes Fea­ture. Regie führt Mathi­as Che­le­bourg (ALICE, THE VR PLAY und THE REAL THING VR).

Man wird dabei offen­bar qua­si zum Com­pa­n­ion des Doc­tors wer­den und kann unter ande­rem die T.A.R.D.I.S. besu­chen.

DOCTOR WHO: RUNAWAY ist eine Copro­duk­ti­on von BBC’s Digi­tal Dra­ma Team, BBC VR Hub und Pas­si­on Ani­ma­ti­on Stu­di­os. Das Pro­jekt befin­det sich in abschlie­ßen­den arbei­ten, unklar ist noch, für wel­che VR-Platt­for­men es erschei­nen wird, und soll »sehr bald« auf die Fans los­ge­las­sen wer­den. Zumin­dest auf die mit einer VR-Bril­le. Ich wärm‹ die schon mal vor … :)

Pro­mo­gra­fik DOCTOR WHO: THE RUNAWAY Copy­right BBC

Zum Download: Playstation VR »Demo Disc«

Zum Download: Playstation VR »Demo Disc«

Frü­her gab es bei­spiels­wei­se auf Zeit­schrif­ten CDs mit Spie­le­de­mos. In Zei­ten schnel­ler Inter­net­zu­gän­ge ist das wei­test­ge­hend ein­ge­schla­fen. Für Sonys Vir­tu­al Rea­li­ty Sys­tem gibt es jetzt eine soge­nann­te »Demo Disc« zum Her­un­ter­la­den.

Die ent­hält ver­schie­de­ne VR-Spie­le­de­mos: ASTRO BOT RESCUE MISSION, SUPERHOT VR,  Batt­le­zo­ne, Head­mas­ter, Job Simu­la­tor, Moss, Kit­chen, The Per­sis­tence und Thum­per.

Logi­scher­wei­se benö­tig man für den Test das Play­sta­ti­on VR Head­set, Move Con­trol­ler sind aller­dings optio­nal. Man kann die »Demo Disc« aus dem Play­sta­ti­on Net­work her­un­ter laden. Der Down­load ist 12 GB groß, man soll­te also im Schmalband-#neuland ein wenig Zeit dafür ein­pla­nen.

Dabei lohnt sich ins­be­son­de­re ein Blick auf ASTRO BOT RESCUE MISSION, denn das ist frag­los eins der bes­ten VR-Spie­le auf der Platt­form, wenn nicht sogar eins der bes­ten VR-Games über­haupt.

Pro­mo­gra­fik ASTRO BOT RESCUE MISSION Copy­right SIE Japan Studio/Sony Inter­ac­tive Enter­tain­ment

VR-Handschuh: Gegenstände in der virtuellen Realität anfassen

VR-Handschuh: Gegenstände in der virtuellen Realität anfassen

Wis­sen­schaft­ler von der EPFL (Éco­le poly­tech­ni­que fédé­ra­le de Lau­sanne) und ETH Zürich haben einen Hand­schuh vor­ge­stellt, mit dem es mög­lich ist, Gegen­stän­de in der vir­tu­el­len Rea­li­tät anzu­fas­sen, und wie rea­le Din­ge zu füh­len. Das Sys­tem soll angeb­lich extrem rea­lis­ti­sches hap­ti­sches Feed­back erzeu­gen. Der Hand­schuh ist dabei mit gera­de mal acht Gramm pro Fin­ger ultra­leicht.

Das ist im Moment natür­lich noch eine Test­ver­si­on und ich ver­mu­te, es wird noch etwas dau­ern, bis eine Con­su­mer-Ver­si­on davon auf den Markt kom­men wird, aber es ist eine wei­te­re fas­zi­nie­ren­de Ent­wick­lung im Bereich VR.

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FIREFLY: Die Serenity in VR

FIREFLY: Die Serenity in VR

Nerds muss man nicht erklä­ren, was FIREFLY ist: Eine Wild­west-Sci­ence Fic­tion-Serie von Anfang der 2000er, rea­li­siert von Joss Whe­don, die der Dep­pen­sen­der Fox nach nur einer Staf­fel absetz­te, und die Kult wur­de.

Ein Fan haben sich jetzt dar­an gemacht, die Sere­ni­ty, das Raum­schiff aus der Show, in vir­tu­el­ler Rea­li­tät für VR-Head­sets umzu­set­zen. Kaveh Tabar hat das gesam­te Schiff in Unity rea­li­siert, man kann es sich mit jeder VR-Bril­le anse­hen, die Steam VR unter­stützt. Tabar arbei­tet seit vier Jah­ren dar­an und hat es soeben ver­öf­fent­licht.

Inter­es­sier­te kön­nen sich die VR-Sere­ni­ty auf der itch.io-Seite des Machers her­un­ter laden, der Down­load ist ca. ein Giga­byte groß.

Das Video zeigt, wie das gan­ze aus­sieht.

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Kurztest: LAND’S END für die Oculus Go

Kurztest: LAND’S END für die Oculus Go

»Ein Spiel von den Machern von MONUMENT VALLEY« – war einer der Teaser­sprü­che für die App LAND’S END für die Ocu­lus Go. Da ich das Head­set neu habe, und zum Tes­ten ein Game kau­fen woll­te, griff ich für 4,99 Euro zu. Wenn es von ust­wo games ist, kann es so übel nicht sein – dach­te ich.

Tat­säch­lich ist das Spiel an sich nicht schlecht. Man bewegt sich per Kurz­te­le­por­ta­tio­nen durch eine sti­li­sier­te aber ziem­lich stim­mungs­vol­le low-poly-Land­schaft und muss hier ver­schie­de­ne Rät­sel lösen, die zum einen dar­in bestehen, Punk­te mit Power­li­ni­en zu ver­bin­den, um irgend­was zu akti­vie­ren, das einen dann im Spiel wei­ter bringt. Bis­wei­len muss man auch Stei­ne her­um­le­vi­tie­ren, um die­se Ver­bin­dun­gen mög­lich zu machen. Was sich jetzt rela­tiv sim­pel anhört, könn­te ein ganz gran­dio­ses Game sein.

War­um nur »könn­te«?

Weil man für 4,99 gera­de mal fünf Level bekommt und die hat­te ich ohne gro­ße Eile und mit Her­um­pro­bie­ren an den Rät­seln in knapp 40 Minu­ten durch, das hal­te ich für eine Frech­heit. Man kann das höchs­tens als Demo ein­stu­fen, als Appe­ti­zer – und dafür ist es zu teu­er. LAND’S END wirkt für mich, als habe man ust­wo games gesagt: »Macht mal schnell was zum Launch der Ocu­lus Go, das kön­nen wir dann teu­er ver­ti­cken!« Aber das stimmt nicht, denn es gab das Game bereits für die Gear VR – da kos­te­te es sogar 7,99 Euro.

Wäre es ein voll­stän­di­ges Spiel mit mehr Leveln wür­de ich für die Rea­li­sie­rung, Stim­mung, Musik und vor allem die cle­ve­re VR-Steue­rung ver­mut­lich fünf Ster­ne ver­ge­ben. Für Preis/Leistung kann ich aller­dings nur einen Stern gewäh­ren, und das nur mit viel Wohl­wol­len für das eigent­lich net­te Spiel­prin­zip und die Umset­zung auf der Ocu­lus Go.

Und des­we­gen ist der Kurz­test ein Kurz­test: weil das Spiel zu kurz ist …

Inves­tiert euer Geld lie­ber woan­ders oder war­tet dar­auf, dass LAND’S END im Ange­bot ist. 99 Cent hiel­te ich für ange­mes­sen. Sowas klop­pen Indie-Ent­wick­ler ver­mut­lich an einem Wochen­en­de in Unity zusam­men.

Pro­mo­gra­fik LAND’S END Copy­right ust­wo games

Erster Eindruck: Virtual Reality mit der Oculus Go

Erster Eindruck: Virtual Reality mit der Oculus Go

Ich war äußerst skep­tisch, als ich von der Ocu­lus Go hör­te, einem stan­da­lo­ne VR-Head­set mit ein­ge­bau­tem Andro­id-Mini­com­pu­ter, das Vir­tu­al Rea­li­ty ohne Strip­pen ermög­li­chen soll. Denn ich besit­ze auch eine Ocu­lus Rift und ken­ne deren Leis­tungs­an­for­de­run­gen für den Rech­ner und auch die Pro­ble­me durch die exter­nen Sen­so­ren, die das Spiel­erleb­nis an vie­len Stel­len doch so erheb­lich ein­schrän­ken, dass ich die Bril­le lei­der trotz eigent­lich groß­ar­ti­ger VR-Erfah­rung kaum noch nut­ze.

Nach den ers­ten Rück­mel­dun­gen zur Go-Vari­an­te war ich dann doch neu­gie­rig und habe eine geor­dert. das geht aktu­ell nur über die offi­zi­el­le Ocu­lus-Sei­te, für Euro­pa wer­den die Head­sets aus den Nie­der­lan­den gelie­fert und die Bril­le war ratz­fatz da (ich gehe aber davon aus, dass es die Bril­le dem­nächst auch bei Ama­zon und Co geben wird). Der Preis liegt bei 220 Euro für die 32 GB-Vari­an­te und 270 Euro für die 64 GB-Ver­si­on. Die Spei­cher­an­ga­be sagt wie beim Smart­pho­ne, wie vie­le Apps auf das Gerät pas­sen.

Die Ocu­lus Go kommt in grau­em Finish und erfreu­lich kom­pakt daher. Als Bril­len­trä­ger hat­te ich arge Sor­gen, ob die Seh­hil­fe dar­un­ter passt, aber hier hat man ganz offen­sicht­lich von der Rift gelernt: Man kann einen zusätz­li­chen Abstand­hal­ter ein­set­zen und mit dem passt mei­ne Bril­le völ­lig pro­blem­los unter die Mas­ke. Auch ansons­ten hat man in Sachen Bequem­lich­keit von den Erfah­run­gen mit den Vor­gän­ger­mo­del­len offen­sicht­lich gelernt.

Um das Gerät kon­fi­gu­rie­ren zu kön­nen, benö­tigt man zwin­gend ein Smart­pho­ne und eine App, die gibts für Andro­id und iOS, sowie einen Account bei Ocu­lus. Hier­bei soll­te der Daten-Para­noi­ker immer beden­ken, dass hin­ter dem Unter­neh­men Face­boook steht, und dass mit Sicher­heit Daten über den Nut­zer und die Nut­zung gesam­melt wer­den, auch wenn man an den Berech­ti­gun­gen und den Pri­vat­sphä­re-Ein­stel­lun­gen schrau­ben kann.
Die App führt den Nut­zer dann auch durch die Erst­in­stal­la­ti­on und gibt ein paar Bedien­hin­wei­se, das geht dann nach dem Auf­set­zen naht­los in der VR wei­ter.

Der Ocu­lus Go liegt ein mini­ma­lis­ti­scher Con­trol­ler bei. Zumin­dest wirkt der auf den ers­ten Blick mini­ma­lis­tisch, tat­säch­lich hat man eine erstaun­li­che Men­ge an Funk­tio­nen in das klei­ne Gerät gesteckt, neben drei Knöp­fen auch ein Game­pad mit Touch-Funk­ti­on, damit kann man eine Men­ge machen.

Was mir als ers­tes auf­fiel: Das Head­t­racking und die Erken­nung des Con­trol­ler sind fast schon erschre­ckend gut, und das ohne jeg­li­che exter­ne Sen­so­ren. Als zwei­tes muss ich äußerst ver­blüfft die Ton­wie­der­ga­be nen­nen. Obwohl kei­ne Kopf­hö­rer oder Laut­spre­cher zu erken­nen sind, wird der Sound ziem­lich prä­zi­se auf die Ohren pro­ji­ziert und das in einer für die­se Tech­nik erstaun­lich guten, wenn auch etwas mit­ten­las­ti­gen, Qua­li­tät. Wer etwas Ela­bo­rier­te­res möch­te, kann einen Kopf­hö­rer anschlie­ßen.
Beim Head­t­racking wird der VR-Vete­ran fest­stel­len, dass bei man­chen Situa­tio­nen dann die exter­nen Sen­so­ren oder ein Raum­tracking doch feh­len, denn man kann bei­spiels­wei­se nicht durch Bewe­gung des Kop­fes »an Objek­ten vor­bei schau­en«, oder zumin­dest nur sehr rudi­men­tär, aber das kann man durch cle­ve­re Pro­gram­mie­rung der Apps wie­der wett machen.

Was die Bril­le für die­sen Preis bie­tet ist abso­lut über­zeu­gend und könn­te einen wei­te­ren Schritt zum Durch­bruch von VR-Lösun­gen dar­stel­len. Gut: Bei einem mobi­len Rech­ner muss man Ein­bu­ßen bei der Gra­fik­qua­li­tät hin­neh­men, aber wie wir wis­sen, ist der Spiel­witz letzt­end­lich wich­ti­ger als hoch­auf­lö­sen­de Kil­ler­gra­fik. audio­vi­su­el­le Stim­mung und geschick­tes Game­play sind für die Immer­si­on oft aus­schlag­ge­ben­der.

Die Aus­wahl an Apps ist der­zeit noch etwas beschränkt, aber ich bin ziem­lich sicher, dass sich das schnell ändern wird, denn auch für die Ocu­lus Go kann man ein­fachst mit den übli­chen Ent­wick­lungs­um­ge­bun­gen Spie­le erstel­len.
Neben Spie­len gibt es diver­se »Expe­ri­en­ces«, bei­spiels­wei­se 3D-Fil­me, unter denen lei­der auch etli­che mit gerin­ger Auf­lö­sung, die man sich nicht wirk­lich geben möch­te. Auch Net­flix kann man mit der Bril­le im Kino­for­mat anse­hen, wenn man unbe­dingt möch­te.
Neben den spe­zi­ell für die Go kon­zi­pier­ten Apps hat man zudem Zugriff auf sol­che, die eigent­lich für Sam­sungs Gear VR gedacht waren, hier mög­li­cher­wei­se mit ein­ge­schränk­ten Mög­lich­kei­ten, da nicht für die Go opti­miert.

Her­aus­he­ben möch­te ich noch die Soci­al Fea­tures, denn die Soft­ware bie­tet die Mög­lich­keit, sich einen Raum ein­zu­rich­ten, in dem man sich mit Freun­den (die eben­falls eine Go besit­zen) tref­fen und ver­schie­de­nen Akti­vi­tä­ten nach­ge­hen kann, bei­spiels­wei­se zusam­men Vide­os schau­en, oder (im Moment noch sehr simp­le) Games zusam­men zu spie­len. Hier erhascht man aber schon mal einen klei­nen Aus­blick auf das, was hier mög­lich sein könn­te, nicht nur bei Spie­len, son­dern auch in Sachen Tele­prä­senz oder Zusam­men­ar­bei­ten über Ent­fer­nun­gen.

Mein bei­na­he ein­zi­ger Kri­tik­punkt ist die Akku­lauf­zeit, denn der wird durch die Games doch ordent­lich leer­ge­so­gen (nach einer Stun­de Nut­zung mit Spie­len ist der Akku halb leer). Dem kann man durch eine Power­bank ent­ge­gen­wir­ken, dann ist man auch wei­ter­hin nicht mit einem Netz­ge­rät ver­ka­belt. Zwei­ter klei­ner Kri­tik­punkt ist genau das feh­len­de Netz­teil, aber man kann jedes Han­dy­lade­ge­rät mit Micro-USB-Ste­cker ver­wen­den, und davon lie­gen heut­zu­ta­ge in jedem Haus­halt eh meh­re­re her­um.

Alles in allem ist die Ocu­lus Go im Erstein­druck ein ganz groß­ar­ti­ges Stück Hard­ware, ins­be­son­de­re für die­sen Preis, das mit sei­nen aus­ge­klü­gel­ten Fea­tures und ergo­no­mi­scher Bedie­nung auch nicht-Nerds bei ers­ten Aus­flü­gen in die VR glück­lich machen dürf­te. Und das gilt ins­be­son­de­re auch wegen der Frei­heit, das Ding ohne jeg­li­che Ver­ka­be­lung qua­si über­all nut­zen zu kön­nen.

Nach­trag: Per USB an den Rech­ner ange­schlos­sen mel­det sich das Ding als Mas­sen­spei­cher, man kann also Medi­en wie Fotos oder Fil­me direkt dar­auf laden, ohne den Umweg über die App gehen zu müs­sen. Und ich hof­fe, dass man dar­über auch eige­ne Expe­ri­men­te in Unity oder ande­ren Game Engi­nes auf die Kis­te bekommt, ohne über den Ocu­lus Appsto­re gehen zu müs­sen. Mal sehen, was die Spe­zia­lis­ten auf Red­dit dazu sagen.

Fotos von mir

Virtual Reality-Serie bei NBC: REVERIE

Virtual Reality-Serie bei NBC: REVERIE

Am 30. Mai star­tet beim US-Sen­der NBC eine neue Serie, die sich mit vir­tu­el­ler Rea­li­tät beschäf­tigt, sie trägt den Titel REVERIE.

Die Prä­mis­se:

Sarah Shahi spielt Mara Kint eine ehe­ma­li­ge Unter­händ­le­rin bei Gei­sel­nah­men und Spe­zia­lis­tin für mensch­li­ches Ver­hal­ten. Sie wur­de zur Col­le­ge-Pro­fes­so­rin und wird von ihrem frü­he­ren Chef für einen neu­en Job ange­heu­ert: Sie soll Per­so­nen ret­ten, die in einer Art »elek­tro­ni­schem Koma« gefan­gen sind, nach­dem sie sich in einer hoch­ent­wi­ckel­ten vir­tu­el­len Rea­li­tät ver­lo­ren haben.

In wei­te­ren Rol­len sind zu sehen: Den­nis Hays­bert (24), Kathryn Mor­ris (Mino­ri­ty Report), Send­hil Rama­mur­thy (Heroes) und Jes­si­ca Lu (Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry).

Aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Showrun­ner Mickey Fisher, den kennt man von Seri­en wie EXTANT oder der Vam­pir­show THE STRAIN, sowie Jus­tin Fal­veyDar­ryl Frank und Brook­lyn Wea­ver. Die Pro­duk­ti­ons­fir­men hin­ter der Serie sind Uni­ver­sal Tele­vi­si­on und Amblin Tele­vi­si­on.

REVERIE star­tet in den USA am 30. Mai 2018 bei NBC. Bei uns greift hof­fent­lich ein Strea­ming­dienst zu. Man darf gespannt sein, wie das The­ma VR kon­kret umge­setzt wer­den wird.

Pro­mo­fo­to REVERIE Copy­right NBC