Erster Eindruck: Virtual Reality mit der Oculus Go

Erster Eindruck: Virtual Reality mit der Oculus Go

Ich war äußerst skep­tisch, als ich von der Ocu­lus Go hörte, einem stand­alone VR-Head­set mit einge­bautem Android-Mini­com­put­er, das Vir­tu­al Real­i­ty ohne Strip­pen ermöglichen soll. Denn ich besitze auch eine Ocu­lus Rift und kenne deren Leis­tungsan­forderun­gen für den Rech­n­er und auch die Prob­leme durch die exter­nen Sen­soren, die das Spiel­er­leb­nis an vie­len Stellen doch so erhe­blich ein­schränken, dass ich die Brille lei­der trotz eigentlich großar­tiger VR-Erfahrung kaum noch nutze.

Nach den ersten Rück­mel­dun­gen zur Go-Vari­ante war ich dann doch neugierig und habe eine geordert. das geht aktuell nur über die offizielle Ocu­lus-Seite, für Europa wer­den die Head­sets aus den Nieder­lan­den geliefert und die Brille war ratz­fatz da (ich gehe aber davon aus, dass es die Brille dem­nächst auch bei Ama­zon und Co geben wird). Der Preis liegt bei 220 Euro für die 32 GB-Vari­ante und 270 Euro für die 64 GB-Ver­sion. Die Spe­icherangabe sagt wie beim Smart­phone, wie viele Apps auf das Gerät passen.

Die Ocu­lus Go kommt in grauem Fin­ish und erfreulich kom­pakt daher. Als Bril­len­träger hat­te ich arge Sor­gen, ob die Sehhil­fe darunter passt, aber hier hat man ganz offen­sichtlich von der Rift gel­ernt: Man kann einen zusät­zlichen Abstand­hal­ter ein­set­zen und mit dem passt meine Brille völ­lig prob­lem­los unter die Maske. Auch anson­sten hat man in Sachen Bequem­lichkeit von den Erfahrun­gen mit den Vorgänger­mod­ellen offen­sichtlich gel­ernt.

Um das Gerät kon­fig­uri­eren zu kön­nen, benötigt man zwin­gend ein Smart­phone und eine App, die gibts für Android und iOS, sowie einen Account bei Ocu­lus. Hier­bei sollte der Dat­en-Para­noik­er immer bedenken, dass hin­ter dem Unternehmen Face­boook ste­ht, und dass mit Sicher­heit Dat­en über den Nutzer und die Nutzung gesam­melt wer­den, auch wenn man an den Berech­ti­gun­gen und den Pri­vat­sphäre-Ein­stel­lun­gen schrauben kann.
Die App führt den Nutzer dann auch durch die Erstin­stal­la­tion und gibt ein paar Bedi­en­hin­weise, das geht dann nach dem Auf­set­zen naht­los in der VR weit­er.

Der Ocu­lus Go liegt ein min­i­mal­is­tis­ch­er Con­troller bei. Zumin­d­est wirkt der auf den ersten Blick min­i­mal­is­tisch, tat­säch­lich hat man eine erstaunliche Menge an Funk­tio­nen in das kleine Gerät gesteckt, neben drei Knöpfen auch ein Gamepad mit Touch-Funk­tion, damit kann man eine Menge machen.

Was mir als erstes auffiel: Das Head­track­ing und die Erken­nung des Con­troller sind fast schon erschreck­end gut, und das ohne jegliche externe Sen­soren. Als zweites muss ich äußerst verblüfft die Ton­wieder­gabe nen­nen. Obwohl keine Kopfhör­er oder Laut­sprech­er zu erken­nen sind, wird der Sound ziem­lich präzise auf die Ohren pro­jiziert und das in ein­er für diese Tech­nik erstaunlich guten, wenn auch etwas mit­ten­lasti­gen, Qual­ität. Wer etwas Ela­bori­ert­eres möchte, kann einen Kopfhör­er anschließen.
Beim Head­track­ing wird der VR-Vet­er­an fest­stellen, dass bei manchen Sit­u­a­tio­nen dann die exter­nen Sen­soren oder ein Raum­track­ing doch fehlen, denn man kann beispiel­sweise nicht durch Bewe­gung des Kopfes »an Objek­ten vor­bei schauen«, oder zumin­d­est nur sehr rudi­men­tär, aber das kann man durch cle­vere Pro­gram­mierung der Apps wieder wett machen.

Was die Brille für diesen Preis bietet ist abso­lut überzeu­gend und kön­nte einen weit­eren Schritt zum Durch­bruch von VR-Lösun­gen darstellen. Gut: Bei einem mobilen Rech­n­er muss man Ein­bußen bei der Grafikqual­ität hin­nehmen, aber wie wir wis­sen, ist der Spiel­witz let­z­tendlich wichtiger als hochau­flösende Kil­ler­grafik. audio­vi­suelle Stim­mung und geschick­tes Game­play sind für die Immer­sion oft auss­chlaggeben­der.

Die Auswahl an Apps ist derzeit noch etwas beschränkt, aber ich bin ziem­lich sich­er, dass sich das schnell ändern wird, denn auch für die Ocu­lus Go kann man ein­fachst mit den üblichen Entwick­lung­sumge­bun­gen Spiele erstellen.
Neben Spie­len gibt es diverse »Expe­ri­ences«, beispiel­sweise 3D-Filme, unter denen lei­der auch etliche mit geringer Auflö­sung, die man sich nicht wirk­lich geben möchte. Auch Net­flix kann man mit der Brille im Kino­for­mat anse­hen, wenn man unbe­d­ingt möchte.
Neben den speziell für die Go konzip­ierten Apps hat man zudem Zugriff auf solche, die eigentlich für Sam­sungs Gear VR gedacht waren, hier möglicher­weise mit eingeschränk­ten Möglichkeit­en, da nicht für die Go opti­miert.

Her­ausheben möchte ich noch die Social Fea­tures, denn die Soft­ware bietet die Möglichkeit, sich einen Raum einzuricht­en, in dem man sich mit Fre­un­den (die eben­falls eine Go besitzen) tre­f­fen und ver­schiede­nen Aktiv­itäten nachge­hen kann, beispiel­sweise zusam­men Videos schauen, oder (im Moment noch sehr sim­ple) Games zusam­men zu spie­len. Hier erhascht man aber schon mal einen kleinen Aus­blick auf das, was hier möglich sein kön­nte, nicht nur bei Spie­len, son­dern auch in Sachen Telepräsenz oder Zusam­me­nar­beit­en über Ent­fer­nun­gen.

Mein beina­he einziger Kri­tikpunkt ist die Akku­laufzeit, denn der wird durch die Games doch ordentlich leerge­so­gen (nach ein­er Stunde Nutzung mit Spie­len ist der Akku halb leer). Dem kann man durch eine Power­bank ent­ge­gen­wirken, dann ist man auch weit­er­hin nicht mit einem Net­zgerät verk­a­belt. Zweit­er klein­er Kri­tikpunkt ist genau das fehlende Net­zteil, aber man kann jedes Handy­ladegerät mit Micro-USB-Steck­er ver­wen­den, und davon liegen heutzu­tage in jedem Haushalt eh mehrere herum.

Alles in allem ist die Ocu­lus Go im Erstein­druck ein ganz großar­tiges Stück Hard­ware, ins­beson­dere für diesen Preis, das mit seinen aus­gek­lügel­ten Fea­tures und ergonomis­ch­er Bedi­enung auch nicht-Nerds bei ersten Aus­flü­gen in die VR glück­lich machen dürfte. Und das gilt ins­beson­dere auch wegen der Frei­heit, das Ding ohne jegliche Verk­a­belung qua­si über­all nutzen zu kön­nen.

Nach­trag: Per USB an den Rech­n­er angeschlossen meldet sich das Ding als Massen­spe­ich­er, man kann also Medi­en wie Fotos oder Filme direkt darauf laden, ohne den Umweg über die App gehen zu müssen. Und ich hoffe, dass man darüber auch eigene Exper­i­mente in Uni­ty oder anderen Game Engines auf die Kiste bekommt, ohne über den Ocu­lus App­store gehen zu müssen. Mal sehen, was die Spezial­is­ten auf Red­dit dazu sagen.

Fotos von mir

Ankündigungstrailer: MARVEL POWERS UNITED VR

Ankündigungstrailer: MARVEL POWERS UNITED VR

Exk­lu­siv für Ocu­lus Rift plus Touch Con­troller kommt ein Spiel aus dem Mar­vel-Uni­ver­sum, bei dem man in der virtuellen Real­ität Super­helden darstellt, die in Egosicht gegen Böswatze kämpfen. Der Trail­er zeigt beispiel­sweise Rock­et Rac­coon, Cap­tain Mar­vel oder den Hulk, es sind aber auch jede Menge andere Helden möglich.

Einen Releaseter­min haben sie noch nicht genan­nt.

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Massless Pen: Präzises Arbeiten in der VR

Massless Pen: Präzises Arbeiten in der VR

Die Ocu­lus Touch-Con­troller kön­nen dank der Kam­eras mil­lime­ter­ge­nau getrackt wer­den, was auch tat­säch­lich gut funk­tion­iert und es ermöglicht, Abbil­dun­gen der eige­nen Hände in der VR sehen und nutzen zu kön­nen. Zulet­zt hat STAR TREK BRIDGE CREW ein­drucksvoll gezeigt, dass man auf diese Weise sog­ar Touch-Kon­trollen in der VR per virtuellem Fin­ger­tipp bedi­enen kann.

Für manche Anwen­dun­gen ist das allerd­ings deut­lich zu unge­nau, deswe­gen hat es sich das britis­che Start­up Mass­less auf die Fahne geschrieben, einen stift zu entwick­eln, der deut­lich genauer ist. Dank eines zusät­zlichen Track­ers löst das Gerät bis auf eine Genauigkeit von 0,05 Mil­lime­ter auf, das geschieht 60 mal in der Sekunde. Einge­baute Vibra­tion teilt dem Nutzer mit, wenn man in der VR etwas mit dem Stift berührt.

Ange­blich erscheint der Mass­less Pen noch in diesem Jahr und wird mit Ocu­lus Rift und HTC Vive kom­pat­i­bel sein.

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EVE: VALKYRIE – CARRIER ASSAULT

EVE: VALKYRIE – CARRIER ASSAULT

Das Vir­tu­al Real­i­ty Wel­traum-Dog­fight Spiel EVE: VALKYRIE für die Ocu­lus Rift hat seit gestern seine erste Erweiterung. Die nen­nt sich CARRIER ASSAULT und bringt angreif­bare Träger­schiffe ins Game. Man wirbt auch ganz offen mit ein­er Art »Trench Run«, wie man ihn aus einem gewis­sen Sci­ence Fic­tion-Klas­sik­er ken­nt. Ich werde das heute abend mal aus­pro­bieren.

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=IwznFUJ0ejY[/ytv]

Ansehen – Trailer zu STAR TREK: BRIDGE CREW

Ansehen – Trailer zu STAR TREK: BRIDGE CREW

Logo Star Trek: Bridge Crew

Nach dem Leak ist es jet­zt offiziell: Ubisoft bringt ein Co-op-Game für vier Spiel­er namens STAR TREK: BRIDGE CREW, in man die Rolle von vier Brückenof­fizieren eines Ster­nen­flot­ten­spiels übernehmen kann. Und das mit­tels Ocu­lus Rift, HTC Vive oder Playsta­tion VR in der virtuellen Real­ität des Raum­schiffs USS Aegis. Jed­er STAR TREK-Fan bekommt einen sofor­ti­gen Nerdgasm.

In einem Trail­er zur E3 wurde das jet­zt wie erwartet offizell bestätigt. Aber man hat sich für diesen Vorguck­er etwas Beson­deres aus­gedacht – man ließ BRIDGE CREW durch Per­so­n­en testen, die einem nicht ganz unbekan­nt vorkom­men dürften: Jeri Ryan (Sev­en of Nine), LeVar Bur­ton (Geordie LaForge) und Karl Urban (Leonard McCoy) .

STAR TREK BRIDGE CREW soll im Herb­st erscheinen (ver­mut­lich nach der Veröf­fentlichung der Ocu­lus-Rift-Con­troller).

Man darf ges­pan­nt sein, wie gut das zu Mod­den ist … Alter­na­tive Brück­e­nan­sicht­en, beispiel­sweise aus TOS oder TNG gibt es aus Mods zu anderen Spie­len bere­its zuhauf …

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=romB8e5nMp8[/ytv]

Logo BRIDGE CREW Copy­right Ubisoft

Interaktive VR-Dokumentation über Chernobyl

Interaktive VR-Dokumentation über Chernobyl

Gestern war der 30. Jahrestag des Super-GAUs im Atom­kraftwerk von Cher­nobyl. The Farm 51 ist ein Spieleen­twick­ler, der an ein­er inter­ak­tiv­en Vir­tu­al Real­i­ty-Doku­men­ta­tion über das Ereig­nis arbeit­et. Im Rah­men der Doku wird man mit ein­er VR-Brille bewaffnet durch die verseuchte Stadt Pripy­at stromern dür­fen. Man kann sich die Katas­tro­phen­zone so anse­hen, wie sie heute existiert. Dabei bekommt man auch echte, aktuelle 360-Grad-Bilder von dort zu sehen.

Erneut ein Beweis für meine These, dass es zu kurz gegrif­f­en ist, wenn man im Zusam­men­hang mit den VR-Brillen nur an Spiele denkt. Die VR-Doku­men­ta­tion Cher­nobyl VR Project 360 soll im Juni für die Ocu­lus Rift erscheinen. Mehr dazu auch auf der Pro­jek­tweb­seite, hier ist ein Trail­er:

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=LrivExmHYxM[/ytv]

MEDIUM: Erschaffen in der virtuellen Realität

MEDIUM: Erschaffen in der virtuellen Realität

Dass es viel mehr Anwen­dungs­ge­bi­ete für die aktuelle Gen­er­a­tion von Vir­tu­al Real­i­ty-Brillen geben wird, als nur Spiele oder Achter­bahn-Demos hat­te ich schon öfter ange­sprochen. Ocu­lus VR zeigt mit MEDIUM, dass auch das Erschaf­fen von Kun­st oder dig­i­tal­en Inhal­ten direkt in der virtuellen Real­ität möglich sind. Und das ist nur der Anfang. Auch andere Anbi­eter beispiel­sweise von Game Engine haben bere­its angekündigt, dass man Inhalte für Spiele dem­nächst direkt in der VR wird erschaf­fen kön­nen. Wenn das benutzer­fre­undlich umge­set­zt wird, ermöglicht es natür­lich auch weit­eren Con­tent über Spiele hin­aus, vorstellen kann man sich beispiel­sweise auch Schu­lungsin­halte.

MEDIUM wird später in diesem Jahr zusam­men mit dem Touch-Con­troller aus­geliefert (falls sie bei der Fer­tig­stel­lung nicht eben­fals auf solche Prob­leme stoßen, wie bei der Con­sumer Ver­sion der Ocu­lus Rift).

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=yaXI_P50MbU[/ytv]

Oculus Rift: Oculus VR und Facebook patzen massiv

Oculus Rift: Oculus VR und Facebook patzen massiv

noriftFace­book und Ocu­lus VR haben den Mund offen­bar deut­lich zu voll genom­men, was die Aus­liefer­ung ihrer VR-Brille Ocu­lus Rift ange­ht. Am Tag der Bestel­lung waren die Serv­er der­art über­lastet, dass ich die Brille erst mit deut­lich­er Verzögerung bestellen kon­nte. Damals hieß es, ich bekäme sie deswe­gen nicht Ende März, son­dern erst Anfang April. Na gut, damit hätte ich leben kön­nen.

Heute erhalte ich eine Email, in der ein Ver­sandter­min angekündigt wird. Und der ist dann doch eher eine Lach­num­mer. Zwis­chen dem 30. Mai und dem 9. Juni soll das Ding nun versendet wer­den. Also glat­te zwei Monate später, als angekündigt. In ein­er Mail von vor ein paar Wochen hieß es, der Ver­sand verzögere sich auf­grund von fehlen­den Kom­po­nen­ten »ein wenig« auf den 12. April, das wäre heute. Davon ist nun keine Rede mehr.

versand

Das ist schon eine Ebene an Unpro­fes­sion­al­ität, die ich bemerkenswert finde, ins­beson­dere angesichts der Tat­sache, dass hin­ter Ocu­lus VR Face­book mit sein­er Finanzkraft ste­ht (und die sich auch noch her­aus­nehmen wollen, über die OR-Soft­ware massen­weise Dat­en über mich abzu­greifen). Palmer Luck­ey und Face­book wird es allerd­ings nicht die Bohne inter­essieren, wann ihre Kun­den das Gerät bekom­men.

Wenn das schon der­art schief geht, kön­nen wir uns vorstellen, dass die angekündigten Con­troller ver­mut­lich nicht Mitte des Jahres erhältlich sein wer­den, son­dern ver­mut­lich irgend­wann in 2020.

Wer eine VR-Brille möchte, sollte sich vielle­icht für die HTC Vive entschei­den, die ist ange­blich liefer­bar (die bekommt man allerd­ings auch früh­estens im Mai, wenn man jet­zt bestellt. Ordert man eine Ocu­lus, kommt die früh­estens im Juli).

Pro­mo­grafik Ocu­lus Rift Copy­right Ocu­lus VR

Oculus Rift: Facebook beim Datenabgreifen erwischt

Oculus Rift: Facebook beim Datenabgreifen erwischt

Oculus Rift

Es gab laute kri­tis­che Stim­men, die Bedenken hat­ten, als Datenkrake Face­book die VR-Brille Ocu­lus Rift erwarb. Wie sich jet­zt zeigt, waren diese Bedenken offen­bar gerecht­fer­tigt, denn wie einige User nach der Instal­la­tion der zum Betrieb der ger­ade frisch aus­geliefer­ten Geräte notwendi­gen Soft­ware fest­stell­ten, sendet diese in nicht geringem Umfang Dat­en an Face­book-Serv­er. Hin­weise darauf find­en sich auch in den Nutzungs­be­din­gun­gen, die natür­lich nie­mand kom­plett durch­li­est. Soge­nan­nte »Shrink Wrap-Lizen­zen« mit für Kun­den uner­warteten Klauseln sind in Deutsch­land ohne­hin ungültig.

Es existiert zu dem The­ma ein Thread auf Red­dit, in dem aus­giebig disku­tiert wird. Diverse namhafte Onlineme­di­en haben deswe­gen bere­its bei Ocu­lus VR nachge­fragt, die hüllen sich allerd­ings in Schweigen, was ihnen erfahrungs­gemäß nicht gut bekom­men wird. Ins­beson­dere etliche der ursprünglichen Unter­stützer auf Kick­starter fühlen sich doch nach­haltig ver … arscht.

Kri­tisch dabei ist nicht nur, dass massen­haft Infor­ma­tio­nen über den Rech­n­er auf dem die Ocu­lus-Soft­ware über­tra­gen wer­den, Face­book räumt sich ange­blich sog­ar das Recht ein, das Mikro­fon zu überwachen und die gesproch­enen Worte abzu­greifen und überträgt sog­ar die Kör­per­größe des Nutzers. All das, um auf den Nutzer zugeschnit­tene Wer­bung bere­it­stellen zu kön­nen.

Sollte man deswe­gen seine Bestel­lung stornieren und stattdessen auf eine inzwis­chen eben­falls liefer­bare HTV Vive zurück­greifen? Das muss jed­er mit sich selb­st aus­machen, aber es gibt auch tech­nis­che Maß­nah­men, um Face­book seinen dreis­ten Umgang mit den User­dat­en zu vergällen.

Bei der Instal­la­tion der Soft­ware vorher die Inter­netverbindung tren­nen (beispiel­sweise den zuge­höri­gen Net­zw­erkadapter deak­tivieren). Danach den bei­den Dien­sten OVRServer_x64.exe und OVRServiceLauncher.exe in der Win­dows-Fire­wall den Inter­net­zu­gruff ver­bi­eten. Das ver­hin­dert erst ein­mal eine Datenüber­tra­gung und scheint beim son­sti­gen Betrieb zu kaum Prob­le­men zu führen.

Einen Besuch im offiziellen Sup­port­fo­rum wegen des Prob­lems kann man sich übri­gens sparen, denn dort haben Fan­bois und Voll­honks über­hand genom­men.

Das ist das bere­its dritte Prob­lem mit dem Launch der via Kick­starter finanzierten VR-Brille Ocu­lus Rift. Zuerst stellte sich her­aus, dass man die Soft­ware und alle Apps (Spiele) auss­chließlich auf C: instal­lieren kann. Wer eine eher kleine SSD betreibt und darauf nicht genug Platz hat, kommt schnell in Schwierigkeit­en, es gibt einen Workaround mit Sym­links. Weit­er­hin wur­den Vorbesteller in ein­er Mail kurz vor dem let­zten Woch­enende darauf hingewiesen, dass sich die Aus­liefer­ung verzögern wer­den, weil es »Kom­po­nen­tenknap­pheit« gibt. All das verdirbt Ocu­lus-Chef Palmer Luck­ey aber ver­mut­lich nicht den Schlaf, denn der hat sein finanzielles Schäfchen durch den Verkauf an Face­book ja längst im Trock­e­nen.

Pro­mo­fo­to Ocu­lus Rift Copy­right Ocu­lus VR

APOLLO 11 VR EXPERIENCE

APOLLO 11 VR EXPERIENCE

Wer die Reise der Astro­naut­en von Apol­lo 11 nachempfind­en möchte, sollte bess­er eine Ocu­lus Rift, Playsta­tion VR oder HTC Vive ordern. Im Spiel APOLLO 11 VR EXPERIENCE tritt der Spiel­er die Reise zum Erd­tra­ban­ten an. Dabei kon­nten die Entwick­ler orig­i­nale NASA-Dat­en nutzen, um das Spiel möglichst authen­tisch zu machen. Die Ver­sio­nen für die ver­schiede­nen VR-Plat­tfor­men sollen zur Ver­fü­gung ste­hen, wenn diese auch erhältlich sind. In Sachen Ocu­lus Rift bedeutet das: Noch im März.

Ein Trail­er zeigt, was auf die Spiel­er zukommt – und das sieht ganz grandios aus. Mehr Infor­ma­tio­nen auf der Web­seite der Entwick­ler.

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=OBzvUYZranc[/ytv]

Trailer: ADR1FT

Trailer: ADR1FT

ADR1FT ist ein Com­put­er­spiel, in dem man eine Astro­nautin spielt. Man befind­et sich in ein­er Raum­sta­tion, in der offen­bar ein Unglück passiert ist, aber wenn man aus der Bewusst­losigkeit erwacht, kann man sich an nichts erin­nern. Nun muss man her­aus­find­en, was geschehen ist – allerd­ings sollte man als allererstes ver­suchen, den eige­nen Rau­manzug zu repari­eren, der Luft ver­liert. Der offizielle Waschzettel liest sich wie fol­gt:

ADR1FT ist ein Spiel aus Egop­er­spek­tive, das dich in die Rolle ein­er Astro­nautin in Not schlüpfen lässt. In der Stille des Wel­traums in einem stark beschädigten EVA-Anzug umher­schwebend, umgeben von den Trüm­merteilen ein­er zer­störten Raum­sta­tion und ohne Erin­nerun­gen, ver­suchst du als einzige Über­lebende die Gründe für den Katas­tro­phen­fall her­auszufind­en, der allen Men­schen an Bord das Leben gekostet hat. Du kämpf­st ums Über­leben, indem du in Wrack­teilen nach kost­baren Ressourcen suchst und allen Gefahren der erbar­mungslosen Umge­bung trotzt, um das beschädigte Not­fall­flucht­fahrzeug zu repari­eren und sich­er nach Hause zurück­zukehren.

Als ich den Trail­er sah, dachte ich sofort: Vir­tu­al Real­i­ty! Und tat­säch­lich soll ADR1FT von Start weg auch VR-Head­sets wie die Ocu­lus Rift unter­stützen.

ADR1FT erscheint am 28. März auf Steam für Win­dows. Und das sieht alles richtig gut aus.

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=b98j9w7Pet4[/ytv]

SyFy macht Virtual Reality-Copserie für die Oculus Rift

SyFy macht Virtual Reality-Copserie für die Oculus Rift

Oculus Rift

Da bin ich doch schon wieder zufrieden, dass ich mir die Con­sumer-Ver­sion der Ocu­lus Ruft bestellt habe. SyFy zeigt sich als inno­v­a­tiv­er Sender und hat beim kanadis­chen Stu­dio Secret Loca­tion eine Fernsehserie geordert, bei der es Episo­den geben wird, die man sich nur mit der VR-Brille anse­hen kann.

Der Titel der Show ist HALCYON, sie spielt im Jahr 2058 und es han­delt sich dabei um eine Krim­is­erie in ein­er Welt, in der virtuelle Real­ität so nor­mal ist, wie heute Smart­phones. Die Show dreht sich um Detec­tive Julie Dover, die arbeit­et bei der VR Crimes Unit und muss den ersten Mord unter­suchen, der in der VR verübt wurde.

Zehn der 15 Fol­gen wer­den ganz nor­male TV-Episo­den sein, fünf allerd­ings wird man sich nur mit der Ocu­lus Rift anse­hen kön­nen (und möglicher­weise auch anderen VR-Brillen). Für die Zuschauer, die keine entsprechende Hard­ware besitzen, wird es Zusam­men­fas­sun­gen der VR-Fol­gen geben.

Regie führt Ben­jamin Arf­mann, die Pro­duk­tion hat bere­its in Toron­to begonnen. Wann HALCYON gesendet wer­den und wie die Dis­tri­b­u­tion der VR-Fol­gen real­isiert wer­den wird, ist derzeit noch unklar.

Pro­mo­fo­to Ocu­lus Rift Copy­right Ocu­lus VR