Ankündigungstrailer: MARVEL POWERS UNITED VR

Ankündigungstrailer: MARVEL POWERS UNITED VR

Ex­klu­siv für Ocu­lus Rift plus Touch Con­trol­ler kommt ein Spiel aus dem Mar­vel-Uni­ver­sum, bei dem man in der vir­tu­el­len Rea­li­tät Su­per­hel­den dar­stellt, die in Ego­sicht ge­gen Bös­wat­ze kämp­fen. Der Trai­ler zeigt bei­spiels­wei­se Rocket Rac­coon, Cap­tain Mar­vel oder den Hulk, es sind aber auch jede Men­ge an­de­re Hel­den mög­lich.

Ei­nen Re­lease­ter­min ha­ben sie noch nicht ge­nannt.

Massless Pen: Präzises Arbeiten in der VR

Massless Pen: Präzises Arbeiten in der VR

Die Ocu­lus Touch-Con­trol­ler kön­nen dank der Ka­me­ras mil­li­me­ter­ge­nau ge­trackt wer­den, was auch tat­säch­lich gut funk­tio­niert und es er­mög­licht, Ab­bil­dun­gen der ei­ge­nen Hän­de in der VR se­hen und nut­zen zu kön­nen. Zu­letzt hat STAR TREK BRIDGE CREW ein­drucks­voll ge­zeigt, dass man auf die­se Wei­se so­gar Touch-Kon­trol­len in der VR per vir­tu­el­lem Fin­ger­tipp be­die­nen kann.

Für man­che An­wen­dun­gen ist das al­ler­dings deut­lich zu un­ge­nau, des­we­gen hat es sich das bri­ti­sche Start­up Mass­less auf die Fah­ne ge­schrie­ben, ei­nen stift zu ent­wickeln, der deut­lich ge­nau­er ist. Dank ei­nes zu­sätz­li­chen Trackers löst das Ge­rät bis auf eine Ge­nau­ig­keit von 0,05 Mil­li­me­ter auf, das ge­schieht 60 mal in der Se­kun­de. Ein­ge­bau­te Vi­bra­ti­on teilt dem Nut­zer mit, wenn man in der VR et­was mit dem Stift be­rührt.

An­geb­lich er­scheint der Mass­less Pen noch in die­sem Jahr und wird mit Ocu­lus Rift und HTC Vive kom­pa­ti­bel sein.

EVE: VALKYRIE – CARRIER ASSAULT

EVE: VALKYRIE – CARRIER ASSAULT

Das Vir­tu­al Rea­li­ty Welt­raum-Dog­fight Spiel EVE: VAL­KY­RIE für die Ocu­lus Rift hat seit ge­stern sei­ne er­ste Er­wei­te­rung. Die nennt sich CAR­RI­ER AS­S­AULT und bringt an­greif­ba­re Trä­ger­schif­fe ins Game. Man wirbt auch ganz of­fen mit ei­ner Art »Trench Run«, wie man ihn aus ei­nem ge­wis­sen Sci­ence Fic­tion-Klas­si­ker kennt. Ich wer­de das heu­te abend mal aus­pro­bie­ren.

Ansehen – Trailer zu STAR TREK: BRIDGE CREW

Ansehen – Trailer zu STAR TREK: BRIDGE CREW

Logo Star Trek: Bridge Crew

Nach dem Leak ist es jetzt of­fi­zi­ell: Ubi­soft bringt ein Co-op-Game für vier Spie­ler na­mens STAR TREK: BRIDGE CREW, in man die Rol­le von vier Brücken­of­fi­zie­ren ei­nes Ster­nen­flot­ten­spiels über­neh­men kann. Und das mit­tels Ocu­lus Rift, HTC Vive oder Play­sta­ti­on VR in der vir­tu­el­len Rea­li­tät des Raum­schiffs USS Ae­gis. Je­der STAR TREK-Fan be­kommt ei­nen so­for­ti­gen Nerd­gasm.

In ei­nem Trai­ler zur E3 wur­de das jetzt wie er­war­tet of­fi­zell be­stä­tigt. Aber man hat sich für die­sen Vor­gucker et­was Be­son­de­res aus­ge­dacht – man ließ BRIDGE CREW durch Per­so­nen te­sten, die ei­nem nicht ganz un­be­kannt vor­kom­men dürf­ten: Jeri Ryan (Se­ven of Nine), Le­Var Bur­ton (Ge­or­die LaF­or­ge) und Karl Ur­ban (Leo­nard Mc­Coy) .

STAR TREK BRIDGE CREW soll im Herbst er­schei­nen (ver­mut­lich nach der Ver­öf­fent­li­chung der Ocu­lus-Rift-Con­trol­ler).

Man darf ge­spannt sein, wie gut das zu Mod­den ist … Al­ter­na­ti­ve Brücken­an­sich­ten, bei­spiels­wei­se aus TOS oder TNG gibt es aus Mods zu an­de­ren Spie­len be­reits zu­hauf …

Logo BRIDGE CREW Co­py­right Ubi­soft

Interaktive VR-Dokumentation über Chernobyl

Interaktive VR-Dokumentation über Chernobyl

Ge­stern war der 30. Jah­res­tag des Su­per-GAUs im Atom­kraft­werk von Cher­no­byl. The Farm 51 ist ein Spie­le­ent­wick­ler, der an ei­ner in­ter­ak­ti­ven Vir­tu­al Rea­li­ty-Do­ku­men­ta­ti­on über das Er­eig­nis ar­bei­tet. Im Rah­men der Doku wird man mit ei­ner VR-Bril­le be­waff­net durch die ver­seuch­te Stadt Pri­pyat strom­ern dür­fen. Man kann sich die Ka­ta­stro­phen­zo­ne so an­se­hen, wie sie heu­te exi­stiert. Da­bei be­kommt man auch ech­te, ak­tu­el­le 360-Grad-Bil­der von dort zu se­hen.

Er­neut ein Be­weis für mei­ne The­se, dass es zu kurz ge­grif­fen ist, wenn man im Zu­sam­men­hang mit den VR-Bril­len nur an Spie­le denkt. Die VR-Do­ku­men­ta­ti­on Cher­no­byl VR Pro­ject 360 soll im Juni für die Ocu­lus Rift er­schei­nen. Mehr dazu auch auf der Pro­jekt­web­sei­te, hier ist ein Trai­ler:

MEDIUM: Erschaffen in der virtuellen Realität

MEDIUM: Erschaffen in der virtuellen Realität

Dass es viel mehr An­wen­dungs­ge­bie­te für die ak­tu­el­le Ge­ne­ra­ti­on von Vir­tu­al Rea­li­ty-Bril­len ge­ben wird, als nur Spie­le oder Ach­ter­bahn-De­mos hat­te ich schon öf­ter an­ge­spro­chen. Ocu­lus VR zeigt mit ME­DI­UM, dass auch das Er­schaf­fen von Kunst oder di­gi­ta­len In­hal­ten di­rekt in der vir­tu­el­len Rea­li­tät mög­lich sind. Und das ist nur der An­fang. Auch an­de­re An­bie­ter bei­spiels­wei­se von Game En­gi­ne ha­ben be­reits an­ge­kün­digt, dass man In­hal­te für Spie­le dem­nächst di­rekt in der VR wird er­schaf­fen kön­nen. Wenn das be­nut­zer­freund­lich um­ge­setzt wird, er­mög­licht es na­tür­lich auch wei­te­ren Con­tent über Spie­le hin­aus, vor­stel­len kann man sich bei­spiels­wei­se auch Schu­lungs­in­hal­te.

ME­DI­UM wird spä­ter in die­sem Jahr zu­sam­men mit dem Touch-Con­trol­ler aus­ge­lie­fert (falls sie bei der Fer­tig­stel­lung nicht eben­fals auf sol­che Pro­ble­me sto­ßen, wie bei der Con­su­mer Ver­si­on der Ocu­lus Rift).

Oculus Rift: Oculus VR und Facebook patzen massiv

Oculus Rift: Oculus VR und Facebook patzen massiv

noriftFace­book und Ocu­lus VR ha­ben den Mund of­fen­bar deut­lich zu voll ge­nom­men, was die Aus­lie­fe­rung ih­rer VR-Bril­le Ocu­lus Rift an­geht. Am Tag der Be­stel­lung wa­ren die Ser­ver der­art über­la­stet, dass ich die Bril­le erst mit deut­li­cher Ver­zö­ge­rung be­stel­len konn­te. Da­mals hieß es, ich be­kä­me sie des­we­gen nicht Ende März, son­dern erst An­fang April. Na gut, da­mit hät­te ich le­ben kön­nen.

Heu­te er­hal­te ich eine Email, in der ein Ver­sand­ter­min an­ge­kün­digt wird. Und der ist dann doch eher eine Lach­num­mer. Zwi­schen dem 30. Mai und dem 9. Juni soll das Ding nun ver­sen­det wer­den. Also glat­te zwei Mo­na­te spä­ter, als an­ge­kün­digt. In ei­ner Mail von vor ein paar Wo­chen hieß es, der Ver­sand ver­zö­ge­re sich auf­grund von feh­len­den Kom­po­nen­ten »ein we­nig« auf den 12. April, das wäre heu­te. Da­von ist nun kei­ne Rede mehr.

versand

Das ist schon eine Ebe­ne an Un­pro­fes­sio­na­li­tät, die ich be­mer­kens­wert fin­de, ins­be­son­de­re an­ge­sichts der Tat­sa­che, dass hin­ter Ocu­lus VR Face­book mit sei­ner Fi­nanz­kraft steht (und die sich auch noch her­aus­neh­men wol­len, über die OR-Soft­ware mas­sen­wei­se Da­ten über mich ab­zu­grei­fen). Pal­mer Luckey und Face­book wird es al­ler­dings nicht die Boh­ne in­ter­es­sie­ren, wann ihre Kun­den das Ge­rät be­kom­men.

Wenn das schon der­art schief geht, kön­nen wir uns vor­stel­len, dass die an­ge­kün­dig­ten Con­trol­ler ver­mut­lich nicht Mit­te des Jah­res er­hält­lich sein wer­den, son­dern ver­mut­lich ir­gend­wann in 2020.

Wer eine VR-Bril­le möch­te, soll­te sich viel­leicht für die HTC Vive ent­schei­den, die ist an­geb­lich lie­fer­bar (die be­kommt man al­ler­dings auch frü­he­stens im Mai, wenn man jetzt be­stellt. Or­dert man eine Ocu­lus, kommt die frü­he­stens im Juli).

Pro­mo­gra­fik Ocu­lus Rift Co­py­right Ocu­lus VR

Oculus Rift: Facebook beim Datenabgreifen erwischt

Oculus Rift: Facebook beim Datenabgreifen erwischt

Oculus Rift

Es gab lau­te kri­ti­sche Stim­men, die Be­den­ken hat­ten, als Da­ten­kra­ke Face­book die VR-Bril­le Ocu­lus Rift er­warb. Wie sich jetzt zeigt, wa­ren die­se Be­den­ken of­fen­bar ge­recht­fer­tigt, denn wie ei­ni­ge User nach der In­stal­la­ti­on der zum Be­trieb der ge­ra­de frisch aus­ge­lie­fer­ten Ge­rä­te not­wen­di­gen Soft­ware fest­stell­ten, sen­det die­se in nicht ge­rin­gem Um­fang Da­ten an Face­book-Ser­ver. Hin­wei­se dar­auf fin­den sich auch in den Nut­zungs­be­din­gun­gen, die na­tür­lich nie­mand kom­plett durch­liest. So­ge­nann­te »Shrink Wrap-Li­zen­zen« mit für Kun­den un­er­war­te­ten Klau­seln sind in Deutsch­land oh­ne­hin un­gül­tig.

Es exi­stiert zu dem The­ma ein Thread auf Red­dit, in dem aus­gie­big dis­ku­tiert wird. Di­ver­se nam­haf­te On­line­me­di­en ha­ben des­we­gen be­reits bei Ocu­lus VR nach­ge­fragt, die hül­len sich al­ler­dings in Schwei­gen, was ih­nen er­fah­rungs­ge­mäß nicht gut be­kom­men wird. Ins­be­son­de­re et­li­che der ur­sprüng­li­chen Un­ter­stüt­zer auf Kick­star­ter füh­len sich doch nach­hal­tig ver … arscht.

Kri­tisch da­bei ist nicht nur, dass mas­sen­haft In­for­ma­tio­nen über den Rech­ner auf dem die Ocu­lus-Soft­ware über­tra­gen wer­den, Face­book räumt sich an­geb­lich so­gar das Recht ein, das Mi­kro­fon zu über­wa­chen und die ge­spro­che­nen Wor­te ab­zu­grei­fen und über­trägt so­gar die Kör­per­grö­ße des Nut­zers. All das, um auf den Nut­zer zu­ge­schnit­te­ne Wer­bung be­reit­stel­len zu kön­nen.

Soll­te man des­we­gen sei­ne Be­stel­lung stor­nie­ren und statt­des­sen auf eine in­zwi­schen eben­falls lie­fer­ba­re HTV Vive zu­rück­grei­fen? Das muss je­der mit sich selbst aus­ma­chen, aber es gibt auch tech­ni­sche Maß­nah­men, um Face­book sei­nen drei­sten Um­gang mit den User­da­ten zu ver­gäl­len.

Bei der In­stal­la­ti­on der Soft­ware vor­her die In­ter­net­ver­bin­dung tren­nen (bei­spiels­wei­se den zu­ge­hö­ri­gen Netz­werk­ad­ap­ter de­ak­ti­vie­ren). Da­nach den bei­den Dien­sten OVRServer_x64.exe und OVRServiceLauncher.exe in der Win­dows-Fire­wall den In­ter­net­zu­g­ruff ver­bie­ten. Das ver­hin­dert erst ein­mal eine Da­ten­über­tra­gung und scheint beim son­sti­gen Be­trieb zu kaum Pro­ble­men zu füh­ren.

Ei­nen Be­such im of­fi­zi­el­len Sup­port­fo­rum we­gen des Pro­blems kann man sich üb­ri­gens spa­ren, denn dort ha­ben Fan­bo­is und Vollhonks über­hand ge­nom­men.

Das ist das be­reits drit­te Pro­blem mit dem Launch der via Kick­star­ter fi­nan­zier­ten VR-Bril­le Ocu­lus Rift. Zu­erst stell­te sich her­aus, dass man die Soft­ware und alle Apps (Spie­le) aus­schließ­lich auf C: in­stal­lie­ren kann. Wer eine eher klei­ne SSD be­treibt und dar­auf nicht ge­nug Platz hat, kommt schnell in Schwie­rig­kei­ten, es gibt ei­nen Work­a­round mit Sym­links. Wei­ter­hin wur­den Vor­be­stel­ler in ei­ner Mail kurz vor dem letz­ten Wo­chen­en­de dar­auf hin­ge­wie­sen, dass sich die Aus­lie­fe­rung ver­zö­gern wer­den, weil es »Kom­po­nen­ten­knapp­heit« gibt. All das ver­dirbt Ocu­lus-Chef Pal­mer Luckey aber ver­mut­lich nicht den Schlaf, denn der hat sein fi­nan­zi­el­les Schäf­chen durch den Ver­kauf an Face­book ja längst im Trocke­nen.

Pro­mo­fo­to Ocu­lus Rift Co­py­right Ocu­lus VR

APOLLO 11 VR EXPERIENCE

APOLLO 11 VR EXPERIENCE

Wer die Rei­se der Astro­nau­ten von Apol­lo 11 nach­emp­fin­den möch­te, soll­te bes­ser eine Ocu­lus Rift, Play­sta­ti­on VR oder HTC Vive or­dern. Im Spiel APOL­LO 11 VR EX­PE­RI­ENCE tritt der Spie­ler die Rei­se zum Erd­tra­ban­ten an. Da­bei konn­ten die Ent­wick­ler ori­gi­na­le NASA-Da­ten nut­zen, um das Spiel mög­lichst au­then­tisch zu ma­chen. Die Ver­sio­nen für die ver­schie­de­nen VR-Platt­for­men sol­len zur Ver­fü­gung ste­hen, wenn die­se auch er­hält­lich sind. In Sa­chen Ocu­lus Rift be­deu­tet das: Noch im März.

Ein Trai­ler zeigt, was auf die Spie­ler zu­kommt – und das sieht ganz gran­di­os aus. Mehr In­for­ma­tio­nen auf der Web­sei­te der Ent­wick­ler.

Trailer: ADR1FT

Trailer: ADR1FT

ADR1FT ist ein Com­pu­ter­spiel, in dem man eine Astro­nau­tin spielt. Man be­fin­det sich in ei­ner Raum­sta­ti­on, in der of­fen­bar ein Un­glück pas­siert ist, aber wenn man aus der Be­wusst­lo­sig­keit er­wacht, kann man sich an nichts er­in­nern. Nun muss man her­aus­fin­den, was ge­sche­hen ist – al­ler­dings soll­te man als al­ler­er­stes ver­su­chen, den ei­ge­nen Raum­an­zug zu re­pa­rie­ren, der Luft ver­liert. Der of­fi­zi­el­le Wasch­zet­tel liest sich wie folgt:

ADR1FT ist ein Spiel aus Ego­per­spek­ti­ve, das dich in die Rol­le ei­ner Astro­nau­tin in Not schlüp­fen lässt. In der Stil­le des Welt­raums in ei­nem stark be­schä­dig­ten EVA-An­zug um­her­schwe­bend, um­ge­ben von den Trüm­mer­tei­len ei­ner zer­stör­ten Raum­sta­ti­on und ohne Er­in­ne­run­gen, ver­suchst du als ein­zi­ge Über­le­ben­de die Grün­de für den Ka­ta­stro­phen­fall her­aus­zu­fin­den, der al­len Men­schen an Bord das Le­ben ge­ko­stet hat. Du kämpfst ums Über­le­ben, in­dem du in Wrack­tei­len nach kost­ba­ren Res­sour­cen suchst und al­len Ge­fah­ren der er­bar­mungs­lo­sen Um­ge­bung trotzt, um das be­schä­dig­te Not­fall­flucht­fahr­zeug zu re­pa­rie­ren und si­cher nach Hau­se zu­rück­zu­keh­ren.

Als ich den Trai­ler sah, dach­te ich so­fort: Vir­tu­al Rea­li­ty! Und tat­säch­lich soll ADR1FT von Start weg auch VR-Head­sets wie die Ocu­lus Rift un­ter­stüt­zen.

ADR1FT er­scheint am 28. März auf Steam für Win­dows. Und das sieht al­les rich­tig gut aus.

SyFy macht Virtual Reality-Copserie für die Oculus Rift

SyFy macht Virtual Reality-Copserie für die Oculus Rift

Oculus Rift

Da bin ich doch schon wie­der zu­frie­den, dass ich mir die Con­su­mer-Ver­si­on der Ocu­lus Ruft be­stellt habe. SyFy zeigt sich als in­no­va­ti­ver Sen­der und hat beim ka­na­di­schen Stu­dio Se­cret Lo­ca­ti­on eine Fern­seh­se­rie ge­or­dert, bei der es Epi­so­den ge­ben wird, die man sich nur mit der VR-Bril­le an­se­hen kann.

Der Ti­tel der Show ist HAL­CYON, sie spielt im Jahr 2058 und es han­delt sich da­bei um eine Kri­mi­se­rie in ei­ner Welt, in der vir­tu­el­le Rea­li­tät so nor­mal ist, wie heu­te Smart­pho­nes. Die Show dreht sich um De­tec­tive Ju­lie Do­ver, die ar­bei­tet bei der VR Cri­mes Unit und muss den er­sten Mord un­ter­su­chen, der in der VR ver­übt wur­de.

Zehn der 15 Fol­gen wer­den ganz nor­ma­le TV-Epi­so­den sein, fünf al­ler­dings wird man sich nur mit der Ocu­lus Rift an­se­hen kön­nen (und mög­li­cher­wei­se auch an­de­ren VR-Bril­len). Für die Zu­schau­er, die kei­ne ent­spre­chen­de Hard­ware be­sit­zen, wird es Zu­sam­men­fas­sun­gen der VR-Fol­gen ge­ben.

Re­gie führt Ben­ja­min Arf­mann, die Pro­duk­ti­on hat be­reits in To­ron­to be­gon­nen. Wann HAL­CYON ge­sen­det wer­den und wie die Dis­tri­bu­ti­on der VR-Fol­gen rea­li­siert wer­den wird, ist der­zeit noch un­klar.

Pro­mo­fo­to Ocu­lus Rift Co­py­right Ocu­lus VR

Über 180000 gemeinfreie Bilder in der New York Public Library – und was meine Oculus Rift damit zu tun hat

Über 180000 gemeinfreie Bilder in der New York Public Library – und was meine Oculus Rift damit zu tun hat

mountvernon

Die New York Pu­blic Li­bra­ry hat aus ih­rem Be­stand über 187000 ge­mein­freie (pu­blic do­main) Bil­der aus al­len mög­li­chen Jahr­hun­der­ten be­reit­ge­stellt. Der Steam­punk freut sich da­bei auch über zahl­lo­se Dar­stel­lun­gen aus dem spä­ten 19. und frü­hen 20. Jahr­hun­dert. Glück­li­cher­wei­se kann man die schie­re Men­ge nach Zeit und Gen­res fil­tern, denn die ist über­wäl­ti­gend. Auch Spiel­lei­ter, die mit ih­ren Rol­len­spiel­grup­pen CALL OF CT­HUL­HU oder eben steam­pun­ki­ges spie­len, kom­men für Cha­rak­ter­bil­der oder Han­douts voll auf ihre Ko­sten.

Un­ter die­sen Bil­dern sind auch zahl­lo­se frü­he ste­reo­sko­pi­sche Auf­nah­men, denn »3D-Bil­der« im side-by-side-Ver­fah­ren sind äl­ter, als die mei­sten von uns an­neh­men wür­den. Als ich die ge­se­hen habe, kam mir so­fort mein Ocu­lus Rift DK2 in den Sinn. Ei­gent­lich müss­te es doch mög­lich sein, sich die al­ten 3D-Bil­der dar­in an­se­hen zu kön­nen, ei­nen Lin­sen­hal­ter für den die Bil­der ge­dacht sind auf­zu­trei­ben dürf­te nicht ganz ein­fach sein. Ein we­nig Re­cher­che för­der­te den View­er Whir­li­gig zu­ta­ge, der mit ver­schie­den­sten 3D-For­ma­ten zu­recht kommt (stil­le wie be­weg­te Bil­der) und die Dar­stel­lung für die OR um­fang­reich pa­ra­me­tri­sie­ren kann.

stjames

Wirft man dann al­ler­dings die al­ten Bil­der in­klu­si­ve ih­rer Rah­men in den View­er, funk­tio­niert das nicht, denn der stört den 3D-Ef­fekt, weil in der side-by-side 3D-Dar­stel­lung der Rah­men ein­mal links und ein­mal rechts ist. Sie­he obi­ge Ab­bil­dung, die ein voll­stän­di­ges ste­reo­sko­pi­sches Bild zeigt.

Aber wo­für hat man Pho­to­shop. Man muss ein we­nig Auf­wand trei­ben, da die Bil­der zum Teil ver­zo­gen sind oder Lin­sen­ver­zer­run­gen durch ihre Ar­chi­vie­rung auf­wei­sen, die man eben­so ent­fer­nen soll­te, wie Feh­ler (oben rechts der Fleck im Him­mel bei­spiels­wei­se). Je ge­nau­er man hier ar­bei­tet, de­sto bes­ser ist hin­ter­her der Ef­fekt.

St James Episcopal Church

Wirft man das in Whir­li­gig und be­trach­tet es in der Ocu­lus Rift ist der Ef­fekt schon er­staun­lich. Man kann zahl­lo­se Fo­to­gra­fi­en aus dem 19. Jahr­hun­dert in 3D be­trach­ten, wenn man ge­willt ist, et­was Zeit in die Nach­be­ar­bei­tung zu in­ve­stie­ren. Was die Qua­li­tät an­geht, muss man sich na­tür­lich dar­über im Kla­ren sein, wie alt die Bil­der sind …

p.s.: Hat man ei­nen Com­pu­ter mit 3D-Mo­ni­tor, ei­nen 3D-Fern­se­her oder 3D-taug­li­chen Bea­mer, klappt das mit ei­ner ent­spre­chen­den App oder Soft­ware selbst­ver­ständ­lich auch ohne Ocu­lus Rift.