Ubisoft: SKULL & BONES wird zur Fernsehserie

Ubisoft: SKULL & BONES wird zur Fernsehserie

SKULL & BONES ist ein ange­kün­dig­tes Spiel von Ubi­soft Sin­g­a­po­re für Com­pu­ter und Kon­so­len, das sich, wie der Titel andeu­tet, um Pira­ten dreht. Doch man will das The­ma offen­bar mul­ti­me­di­al ange­hen, denn wie der Hol­ly­wood Repor­ter mel­det, wird eine beglei­ten­de Fern­seh­se­rie glei­chen Titels pro­du­ziert.

Dafür hat man sich mit Atlas Enter­tain­ment zusam­men getan, die kennt der Comic­fan von den DC-Film­ad­ap­tio­nen WONDER WOMAN und SUICIDE SQUAD. Als Showrun­ne­rin wird Aman­da Segel (pas­sen­der Name) fun­gie­ren, die arbei­te­te zuvor an Seri­en wie The Mist, Per­son Of Inte­rest, Niki­ta, The Good Wife oder Wit­hout A Trace, sie schreibt den Pilo­ten und ist aus­füh­ren­de Pro­du­zen­tin, zusam­men mit Andy Hor­witz und Richard Suck­le von Atlas. Für Ubi­soft sind Dani­el­le Krei­nik und Jason Alt­man dabei.

Details zur SKULL & BONES-Serie gibt es noch nicht, aller­dings gab man zu Pro­to­koll, dass es es eine weib­li­che Prot­ago­nis­tin als Haupt­rol­le geben wird und dass die Show im gol­de­nen Zeit­al­ter der Pira­te­rie um 1700 han­deln soll.

Die Pro­duk­ti­on der Show soll noch vor dem Release des Games »irgend­wann in 2019« begin­nen.

Hier der Trai­ler zum Spiel, das sieht beein­dru­ckend aus …:

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THE DIVISION wird zum Kinofilm

THE DIVISION wird zum Kinofilm

Video­spiel-Umset­zun­gen sind der­zeit offen­bar mal wie­der das gro­ße Ding in Hol­ly­wood. Der neu­es­te Aspi­rant für eine Adap­ti­on auf die gro­ße Lein­wand ist Ubi­softs THE DIVISION, basie­rend auf Roma­nen von Tom Clan­cy.

Im Spiel erkran­ken etli­che Ein­woh­ner New Yorks schwer an einem künst­li­chen Virus und ster­ben. Nach fünf Tagen ist das Leben in der Stadt wei­test­ge­hend zum Erlie­gen gekom­men und die Infra­struk­tur zusam­men­ge­bro­chen. Die Ver­sor­gung der Über­le­ben­den ist nicht gesi­chert und Cha­os herrscht. Des­we­gen ent­schließt sich die US-Regie­rung die Spe­zi­al­ein­heit »The Divi­si­on« ein­zu­set­zen, um die Ord­nung wie­der­her­zu­stel­len und Plün­dern­de und Ver­bre­cher zu bekämp­fen, um die ord­nung wie­der­her­zu­stel­len.

Als Regis­seur für die Kino­fas­sung ist jetzt David Leitch gesetzt. Der hat nicht nur Regie bei DEADPOOL 2 geführt, son­dern das auch bei ATOMIC BLONDE getan und JOHN WICK mit­pro­du­ziert. Die Haupt­rol­len sol­len Jes­si­ca Chastain (INTERSTELLAR) und Jake Gyl­len­haal (SOURCE CODE) spie­len. Bis die Pro­duk­ti­on star­tet könn­te noch eini­ge Zeit ver­ge­hen, denn der nächs­te Film auf Leitchs Agen­da ist ein FAST AND FURIOUS-Spin­off mit Dway­ne John­son und Jason Stat­ham.

Pro­mo­gra­fik THE DIVISION Copy­right Ubi­soft

[aar­ti­kel titel=»The Divi­si­on« medium=»Computerspiel«]B00DBT0A5W[/aartikel]

[E3] Grandios: Trailer zu BEYOND GOOD AND EVIL 2

[E3] Grandios: Trailer zu BEYOND GOOD AND EVIL 2

Es ist lan­ge her, dass das Com­pu­ter­spiel BEYOND GOOD AND EVIL nach einer Idee von Michel Ancel erschien, das war im Jahr 2003. 2011 brach­te man eine über­ar­bei­te­te HD-Ver­si­on her­aus, auch das also schon sechs Jah­re her. Ange­kün­digt wur­de die Fort­set­zung vor ca. acht Jah­ren. Das hat gedau­ert.

Jetzt gibt es zur E3 einen Trai­ler zu BEYOND GOOD AND EVIL 2; man darf natür­lich von einem Ren­der-Vor­gu­cker nicht auf die Qua­li­tät des Spiel schlie­ßen, aber das sieht schon ver­teu­felt gut aus.

Einen Releaseter­min gibt es noch nicht. Scha­de halt, dass es bei Ubi­soft mit ihrem »always on«-Fetisch und den über­teu­er­ten DLCs erscheint …

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Ubisofts FOR HONOR: Komplettspiel nur gegen viel Geld oder viel Zeit

Ubisofts FOR HONOR: Komplettspiel nur gegen viel Geld oder viel Zeit

Es ist kei­ne neue Art der Spie­ler-Abzo­cke, die Ubi­soft hier zeigt, aber eine neue Dimen­si­on. Für das Bur­gen­be­la­ge­rungs- und Schar­müt­zel-Spiel FOR HONOR muss man 50 bis 70 Euro hin­le­gen. Es han­delt sich somit um ein soge­nann­tes »Voll­preis­spiel«, also auf den ers­ten Blick kein fre­emi­um- oder ande­res free2­play-Modell mit Ingame-Shop. Man wür­de nun erwar­ten, dass man für den Preis auch ein voll­stän­di­ges Game erhält, doch das geht weit an der Rea­li­tät vor­bei, denn Ubi­soft möch­te noch ordent­lich wei­te­res Geld abzo­cken gene­rie­ren, indem man im Spiel Aus­rüs­tungs­ge­gen­stän­de, Moves, Emo­tes und Rüs­tung erwer­ben kann.

Ein Spie­ler hat auf Red­dit aus­ge­rech­net, dass man zusätz­lich zum Kauf­preis 732 USD (der­zeit ca. 680 Euro) auf­brin­gen muss, um alles frei­zu­schal­ten. Man kann das auch über das Anhäu­fen von Ingame-Wah­rung tun, dafür braucht man laut bystander007 auf Red­dit aller­dings als Casu­al Gamer, der an fünf bis sie­ben Tagen der Woche ein bis zwei Stun­den spielt, ca. 2,5 Jah­re. Aber auch Hard­core-Grin­der wer­den duch die Spiel­me­cha­nis­men benach­tei­ligt, die die ers­ten ein bis zwei Spiel­stun­den eines Tages mit höhe­rer Aus­beu­te der Wäh­rung »Steel« beloh­nen. Selbst so ein Hard­core-Spie­ler bräuch­te bei 16 Stun­den Spiel­zeit an sie­ben Tagen der Woche immer noch 46 Wochen, um alles frei­zu­schal­ten.

Die Spiel­er­ge­mein­de ist nicht amü­siert und auch pro­fes­sio­nel­le Publi­ka­tio­nen äußern sich ob die­ser für man­che unkal­ku­lier­ba­re Kos­ten­fal­le eher kri­tisch. Es wäre ange­bracht, dass sich der Ver­brau­cher­schutz die kacken­dreis­te Vor­ge­hens­wei­se bei FOR HONOR mal genau­er ansieht.

Pro­mo­gra­fik FOR HONOR Copy­right Ubi­soft

Überraschung: STAR TREK BRIDGE CREW mit TOS-Brücke

Überraschung: STAR TREK BRIDGE CREW mit TOS-Brücke

Das für Ende letz­ten Jah­res ange­kün­dig­te und auf (inzwi­schen) Mai 2017 (ursprüng­lich März 2017) ver­scho­be­ne Vir­tu­al Rea­li­ty-Spiel STAR TREK BRIDGE CREW ermög­licht es einem Team von vier Per­so­nen die Brü­cken­be­sat­zung eines Ster­nen­flot­ten­schif­fes zu spie­len. Bis­her zeig­ten die Demos dabei lei­der nur die Brü­cke der USS Aegis, eines Schiffs aus J. J. Abrams‹ Reboot-Uni­ver­sum, also der soge­nann­ten Kel­vin-Zeit­li­nie.

Und jetzt die Über­ra­schung: Der neu­es­te Screen­shot aus dem Hau­se Ubi­soft beinhal­tet eine Kom­man­do­zen­tra­le im Stil der Ori­gi­nal­se­rie, also die aus den 1960ern. Und das ist tat­säch­lich die Brü­cke der USS Enter­pri­se. Man spielt aller­dings nicht Kirk und Co, son­dern eine ande­re Crew, aber egal!

Wie geil ist das denn?

STAR TREK BRIDGE CREW erscheint am 20. Mai 2017 für Play­sta­ti­on VR, Ocu­lus Rift und HTC Vive. Man wird es online in Vie­rer­grup­pen oder solo spie­len kön­nen.

Shut up and take my money!

Pro­mo­gra­fik Copy­right Ubi­soft

ASSASSIN´S CREED UNITY Trailer und Ingame-Videos von der E3

ASSASSIN´S CREED UNITY Trailer und Ingame-Videos von der E3

[E3 2014] Ubi­soft zeig­te auf der aktu­ell lau­fen­den E3 (Elec­tro­nic Enter­tain­ment Expo) wie erwar­tet Details zu der nächs­ten Inkar­na­ti­on der ASSASSIN´S CREED-Rei­he mit dem Namen UNITY. Zum einen gab es einen cine­ma­ti­schen Trai­ler zu begut­ach­ten, zum ande­ren ein Game­play-Video.

Eine der inter­es­san­tes­ten Infor­ma­tio­nen zum neu­en Spiel dürf­te sein, dass es einen Coop-Modus besitzt, in dem vier Spei­ler gleich­zei­tig los­schlei­chen und ‑klet­tern kön­nen. Im Trai­ler assis­tiert Held Arno den auf­ge­brach­ten Bür­gern von Paris bei der Erstür­mung der Bas­til­le.

Alle Vide­os sind mög­li­cher­wei­se für Per­so­nen irgend­ei­nes Alters nicht geeig­net.

https://www.youtube.com/watch?v=mM14LqBqx2Y

Im ers­ten ingame-Video muss Arno Cap­tain Xavier meu­cheln.

https://www.youtube.com/watch?v=izoa3d3rMYs

Da war vom coop-Modus noch nichts zu sehen, glück­li­cher­wei­se hat Ubi­soft noch ein wei­te­res Video bereit gestellt, das dar­auf ein­geht.

https://www.youtube.com/watch?v=r8IO1Yfjh24

Natür­lich erscheint auch ASSASSIN´S CREED UNITY beim Erz­schur­ken Elec­tro­nic Arts und man muss sich über­le­gen, ob man bei denen was kau­fen möch­te …

Rant – Ubisoft-Chef Yves Guillemot: 95 Prozent Raubkopien

Manch­mal fragt man sich ernst­haft, ob man mit ande­ren Per­so­nen die­sel­be Rea­li­tät teilt. Ubi­soft-Chef Yves Guil­lemot ist aktu­ell so einer. Zur Erin­ne­rung ein klei­ner Exkurs: Ubi­soft ist einer von den Publishern, die ihre Pro­duk­te der­ma­ßen mit DRM und Online­zwang voll­müllen, dass sie in diver­sen Fäl­len unbe­nutz­bar wur­den, weil die Lizenz­ser­ver nicht erreich­bar waren. Mal ganz davon abge­se­hen, dass man sein Off­line­spiel auch viel­leicht­mal ohne Online­ver­bin­dung spie­len möch­te, bei­spiels­wei­se auf Rei­sen – das ist dann dank der restrik­ti­ven und kun­den­feind­li­chen Maß­nah­men nicht mög­lich.

Yves Guil­lemot erläu­tert nun, dass man unbe­dingt auf free-to-play als pri­mä­res Geschäfts­mo­dell umstel­len möch­te und als Haupt­grund dafür nennt er, »dass 93 – 95 % der Spie­ler ohne­hin nur Raub­ko­pi­en nut­zen«.

Stei­le Ansa­ge, ins­be­son­de­re, da er die Zah­len ein­fach mal so in den Raum wirft und vor­sichts­hal­ber nicht mit Fak­ten unter­legt – wo soll­ten die auch her­kom­men? Glaubt der ernst­haft, dass man ihm die­se frei erfun­de­nen Zah­len ein­fach so abkauft, nur weil er der über­aus wich­ti­ge und ein­fluss­rei­che Ober­mur­kel von Ubi­soft ist? Wie kom­men die Zah­len zustan­de? Ist das ein welt­wei­ter Mit­tel­wert, bei dem Mil­li­ar­den Chi­ne­sen in einen Topf mit ein paar Mil­lio­nen Euro­pä­ern gewor­fen wer­den? Oder sind ihm die Zah­len etwa ein­fach nur nach dem has­ti­gen Genuß einer Fla­sche Pas­tis ein­ge­fal­len und er war der Ansicht, damit ohne Wider­spruch an die Öffent­lich­keit gehen zu kön­nen?

Eins soll­te Herr Guil­lemot mal ganz deut­lich sehen: nur die zah­len­den und ehr­li­chen Kun­den haben ein Pro­blem mit sei­nem gelieb­ten DRM, die müs­sen näm­lich mit den über­zo­ge­nen »Sicher­heits­maß­nah­men leben. Wenn ich »aus Sicher­heits­grün­den« jedes­mal nach dem Bezah­len des Ein­tritts in einen Ver­gnü­gungs­park eine Rek­tal­un­ter­su­chung über mich erge­hen las­sen müss­te, bevor ich rein darf, dann wür­de ich da eben nicht mehr hin­ge­hen. Fer­tig. Es gibt noch eine Men­ge ande­rer Ver­gnü­gungs­parks, da sind zudem Ein­tritt und Bock­würs­te bil­li­ger. Und ganz ähn­lich dürf­ten es nicht weni­ge bis­he­ri­ge Ubi­soft-Kun­den sehen.

Sieht man sich die Ver­kaufs­zah­len von Spie­len wie besi­peils­wei­se WITCHER 2 an – immer­hin vier Mil­lio­nen Exem­pla­re in kür­zes­ter Zeit – dann könn­te man zudem auf die Idee ver­fal­len, dass zudem etli­che Ubi­soft-Spie­le ein­fach nicht attrak­tiv genug sind, wenn sie sich nicht ver­kau­fen. Aber lie­ber mal pau­schal alles auf die bösen, bösen, Raub­ko­pie­rer schie­ben, das ist ein­fa­cher als sich mit Defi­zi­ten des eige­nen Unter­neh­mens bei der Soft­ware oder der Kun­den­freund­lich­keit aus­ein­an­der zu set­zen.

Eine Umstel­lung auf free-to-play wird Ubi­soft nicht hel­fen, denn auch für Pre­mi­um-Inhal­te zahlt der Kun­de nur, wenn er a) sich dafür nicht zuerst nackt aus­zie­hen muss, um Zugang zum Spiel zu bekom­men (also nicht per­sön­li­che Anga­ben bis hin zur Reli­gi­on des Hams­ters machen muss), es b) kei­ne Rek­tal­scans (Schnüf­fel­soft­ware) geben wird und c) das Spiel auch attrak­tiv genug ist, damit der Wunsch ent­steht, im Cash­shop etwas zu erwer­ben. Es gibt inzwi­schen mehr als genug gute f2p-Spie­le in direk­ter Kon­kur­renz zu den von Ubi­soft geplan­ten, aber man darf anneh­men, dass wie­der die Kun­den schuld sind, wenn die der Fran­zo­sen dann wie­der kei­ner spie­len möch­te …

Grund des Rants: Inter­view auf gamesindustry.biz

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Bild: Com­pe­ti­ti­on Pro von Ksha­de, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA, Jol­ly Roger von Cali­co Jack Rack­ham, Public Domain

Schwere Sicherheitslücke in Ubisofts DRM uPlay

DRM bestraft nur die ehr­li­chen Kun­den. Ich weiß, ich sage das immer wie­der und ich wer­de auch nicht damit auf­hö­ren. Der aktu­el­le Fall dreht sich um das DRM-Sys­tem des Publishers Ubi­soft mit dem Namen uPlay. Der Sicher­heits­ex­per­te Tra­vis Orman­dy hat dar­in ekla­tan­te Lücken ent­deckt, die dazu füh­ren, dass die Rech­ner der Kun­den auf denen uPlay läuft ver­wund­bar für etli­che Mal­wa­re-Angrif­fe wer­den. Die Behaup­tun­gen Orman­dys wur­den kurz dar­auf von diver­sen wei­te­ren Exper­ten bestä­tigt.

Es wur­de sei­tens Ubi­soft inzwi­schen ein Patch zur Ver­fü­gung gestellt, der die Pro­ble­me angeb­lich behebt. Ob das stimmt und ob es wei­te­re Lücken in uPlay gibt, wird die nächs­te Zeit zei­gen, denn es ist davon aus­zu­ge­hen, dass die Sicher­heits­ex­per­ten jetzt gera­de in die­sem Fall am Ball blei­ben. Das betrof­fe­ne Plau­gin kann aller­dings laut Ubi­soft nur dann aktua­li­siert wer­den, wenn gera­de kein Brow­ser geöff­net ist.

Auf Cinem­ablend weist man nicht ganz zu Unrecht dar­auf hin, dass Spie­ler mit raub­ko­pier­ten Pro­duk­ten kei­ne Löcher in den Rech­ner geschla­gen bekom­men, son­dern aus­schließ­lich die ehr­li­chen zah­len­den Kun­den von den Sicher­heits­lü­cken in einer im Prin­zip über­flüs­si­gen DRM-Soft­ware bedroht wer­den. Da man jedoch bei Ubi­soft zu gleu­ben scheint, dass 90% ihrer Kun­den Raub­ko­pie­rer sind, wird sich am Ver­hal­ten des Publishers trotz diver­ser Pro­ble­me (wie bei­spiels­wei­se Online­zwang für Off­line­spie­le) nichts ändern. Raub­ko­pie­ren kann natür­lich nicht die Lösung sein, ein Boy­kott des Anbie­ter aller­dings schon.

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uPlay-Logo Copy­right Ubi­soft

Michael Fassbender in ASSASSINS CREED

Ubi­soft (das sind die mit den mei­ner Ansicht nach über­zo­ge­nen und kun­den­feind­li­chen DRM-Maß­nah­men, ich woll­te es nur noch­mal sagen) wird zusam­men mit dem Stu­dio DMC Films eine Real­ver­fil­mung sei­ner ASSASSINS CREED-Rei­he rea­li­sie­ren.

Wie gera­de bekannt wur­de, wird Micha­el Fass­ben­der (X‑MEN: FIRST CLASS) dabei nicht nur die Haupt­rol­le über­neh­men, son­dern auch co-pro­du­zie­ren. Fass­ben­der und sei­nem Kum­pel Conor McCaug­han gehört zudem das neu gegrün­de­te DMC Films.

Die bei­den Tei­le des Com­pu­ter­spiels ASSASSINS CREED konn­ten seit 2007 inter­na­tio­nal über 30-Mil­lio­nen Mal ver­kauft wer­den, die drit­te Inkar­na­ti­on soll im Okto­ber fol­gen. Der Plot dreht sich um einen Mann de fest­stel­len muss, dass sei­ne Vor­fah­ren aus­ge­bil­de­te Assas­si­nen waren und der von einer gehei­men Orga­ni­sa­ti­on mit Ver­bin­dun­gen zu den Temp­lern ent­führt und in der Zeit zurück geschickt wird, um dort Arte­fak­te von his­to­ri­scher Bedeu­tung ein­zu­sam­meln.

Ubi­soft hat­te ursprüng­lich geplant, den Film in Zusam­men­ar­beit mit Sony Pic­tures zu pro­du­zie­ren, dar­aus wur­de jedoch nichts und nun ist man offen­bar auf die Idee ver­fal­len, das Gan­ze als eine Art Indie-Pro­jekt selbst umzu­set­zen. Ob das was wird …

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Bild: Micha­el Fass­ben­der 2009 in Can­nes, von Geor­ges Biard, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

Ubisoft: diverse Spiele nicht nutzbar

Ubi­soft (Link führt zum Wiki­pe­dia-Arti­kel, ich mache garan­tiert kei­ne wer­bung für die) ist ein Publisher, der bei Com­pu­ter­spie­len auf beson­ders res­tik­ti­ves und kun­den­feind­li­ches DRM setzt – ich hat­te bereits mehr­fach dar­über berich­tet, dass auch off­line-Spie­le eine stän­di­ge Inter­net­ver­bin­dung zum Lizenz­ser­ver benö­ti­gen um gespielt wer­den zu kön­nen. Und ich habe bereits mehr­fach die Fra­ge gestellt, was pas­siert, wenn die Lizenz­ser­ver irgend­wann mal abge­schal­tet wer­den.

Jetzt war das der Fall, wenn auch nicht dau­er­haft. Ubi­soft migriert gera­de sei­ne Ser­ver-Infra­struk­tur, angeb­lich auf eine leis­tungs­fä­hi­ge­re (es hat­te beim Launch von neu­en Spie­len immer wie­der mal Eng­päs­se gege­ben). Das führ­te aller­dings dazu, dass die Lizenz­ser­ver nicht erreich­bar waren. Die zah­len­den Kun­den sind des­we­gen erneut die Dum­men, denn sie konn­ten Spie­le wie ANNO 2070, ASSASSINS CREED REVELATIONS, DIE SIEDLER 7, DRIVER SAN FRANCISCO oder SPLINTER CELL CONVICTION nicht nut­zen. Der Publisher hat­te vor­ab sogar expli­zit behaup­tet, dass ANNO 2070 und DRIVER nicht betrof­fen sein soll­ten. Das ging ordent­lich schief.

Erneut ein Beweis dafür, dass sol­ches Ver­hal­ten und sol­che Maß­nah­men nicht hin­nehm­bar sind. Ich wer­de kei­ne Ubi­soft-Pro­duk­te kau­fen, solan­ge der Publisher sol­che DRM-Sys­te­me ein­setzt. Erneut bleibt nur die Erkennt­nis, dass sol­che Null­num­mern mit Sicher­heit mehr Scha­den anrich­ten, als alle Raub­ko­pi­en zusam­men. Der geprell­te Kun­de wird sich beim nächs­ten Mal über­le­gen, ob er den Mist wirk­lich kauft.

Logo Ubi­soft Copy­right Ubi­soft

Ubisoft verstößt bei FROM DUST gegen Steams Nutzungsbedingungen

Ich weiß ja nicht, was die in den Chef­eta­gen von Ubi­soft so rau­chen, aber was Gutes kann es nicht sein. Aus diver­sen Fäl­len, über die ich auch hier berich­tet habe ist bekannt, dass man bei dem Publisher immer wie­der mal Kopier­schutz­sys­te­me in Spie­le ein­baut, die den Nut­zer zwin­gen, stän­dig eine Onlin­ver­bin­dung zu haben, da die jewei­li­gen Pro­duk­te sonst nicht funk­tio­nie­ren. Das gilt auch für Off­line­spie­le oder Spie­le mit Off­line-Modus neben einem Online-Teil.

Bei Steam steht man auf der­lei Nutzer­gän­ge­lung nicht und unter­sagt des­we­gen in den Nut­zungs­be­din­gun­gen für Publisher sol­che har­te DRM-Maß­nah­men sehr ein­deu­tig. Bei Ubi­soft hat­te man des­we­gen aus­ge­sagt, dass ihr Spiel FROM DUST auf Steam nicht über eine sol­che DRM-Maß­nah­me ver­fü­gen wür­de. Das war eine offen­sicht­li­che Falsch­aus­sa­ge, denn wie sich her­aus­stell­te, war die­se dann doch im Spiel ver­steckt vor­han­den, was ein direk­ter Ver­stoß gegen die Steam-TOS war.

Bei Steam fackel­te man nicht lan­ge, als man das her­aus fand und schmiss nicht nur das Spiel aus dem Store, son­dern bot den Käu­fern auch sofort eine Rück­ga­be an, bei denen sie den Kauf­preis zurück erhiel­ten. Es ist sicher davon aus­zu­ge­hen, dass Steam sich die ent­stan­de­nen Kos­ten bei Ubi­soft zurück holen wird, immer­hin ver­stie­ßen die vor­sätz­lich gegen die Nut­zungs­be­din­gun­gen.

Auch außer­halb von Steam brach­te der Kopier­schutz Ubi­soft der­art viel Ärger ein, dass sie jetzt zu Kreu­ze krie­chen und ange­kün­digt haben, inner­halb von zwei Wochen einen Patch zu ver­öf­fent­li­chen, der die völ­lig untaug­li­che DRM-Maß­nah­me ent­fer­nen wird. Das Gan­ze soll des­we­gen zwei Wochen dau­ern, weil man sicher­stel­len will, dass die Spie­ler ihre Spiel­stän­de wei­ter ver­wen­den kön­nen.

Dem­nächst erscheint DRIVER SAN FRANCISCO für den PC, hier hat Ubi­soft ange­kün­digt, den Kopier­schutz nicht in der bis­her geplan­ten Form ein­zu­set­zen. Das muss aller­dings nichts bedeu­ten, denn das hat­ten sie bei FROM DUST eben­falls ange­kün­digt und ihn dann doch heim­lich ein­ge­schmug­gelt.

Nach wie vor ste­he ich auf dem Stand­punkt, dass ich von Ubi­soft so lan­ge kei­ner­lei Pro­duk­te kau­fen wer­de, bis sie damit auf­hö­ren, ehr­li­che Kun­den zu ver­ar­schen.

Und Hut ab vor Steam, die zwar auch immer wie­der kri­ti­siert wer­den, aber immer wie­der ein­deu­tig zei­gen, dass sie auf Sei­ten ihrer Kun­den ste­hen; zuletzt hat­ten sie Elec­tro­nic Arts wegen ähn­li­cher DRM-Spe­renz­chen raus­ge­schmis­sen. Steam sind im Ver­gleich mit den ande­ren Gier­lap­pen der Bran­che ein­deu­tig die Guten.

Ubi­soft-Logo Copy­right Ubi­soft

Ich würde Ubisofts DRIVER SAN FRANCISCO nicht kaufen!

Tat­säch­lich wür­de ich Ubi­soft auf in Sachen PC-Spie­len sogar voll­stän­dig boy­kot­tie­ren. War­um? Aus den nega­ti­ven Erfah­run­gen mit SIEDLER 7 oder SILENT HUNTER 5 scheint man bei dem Laden so über­haupt nichts gelernt zu haben.

Auch DRIVER SAN FRANCISCO ist nur dann spiel­bar, wenn es über eine stän­di­ge Inter­net­ver­bin­dung ver­fügt, das gilt auch für den Sin­gle­play­er-Modus. Kommt es zu Pro­ble­men mit der Ver­bin­dung oder haben die Ubi­soft-DRM-Ser­ver Schluck­auf, dann kann man sein für teu­res Geld erwor­be­nes Spiel ein­fach mal nicht nut­zen. Eben­falls fällt das Spie­len auf dem Note­book ohne Inter­net­ver­bin­dung (im Urlaub oder im Zug) völ­lig flach.

Die letz­ten Ver­su­che mit SIEDLER, SILENT HUNTER oder ASSASSINS CREED 2 führ­ten dazu, dass die Spie­ler auf­grund Nicht­er­reich­bar­keit der Ser­ver bei­spiels­wei­se am Wochen­en­de und ins­be­son­de­re direkt nach Ver­öf­fent­li­chung der bei­den Pro­duk­te die­se nicht nut­zen konn­ten. Ubi­soft räum­te natür­lich kei­ne tech­ni­schen Pro­ble­me ein (mal davon abge­se­hen, dass man Wochen­ends offen­bar in Sachen Ser­ver­war­tung und Sup­port nur mit einer Not­crew agiert), son­dern behaup­te­te, die Ser­ver sei­en auf­grund von »Hacker­an­grif­fen« aus­ge­fal­len. Na sicher…

Wie auch immer: mit die­ser Art von Kopier­schutz­maß­nah­me schau­feln sich die Publisher ihr eige­nes Grab. Ich kann vom Kauf sol­cher ver­krüp­pel­ter Soft­ware nur abra­ten und wer­de auch kei­ne Ubi­soft-Pro­duk­te mehr erwer­ben, solan­ge die mit die­ser – man ver­ge­be mir das deut­li­che Wort – Kun­den­ver­ar­sche wei­ter machen. Es muss sicher­ge­stellt wer­den, dass man ein erwor­be­nes Spiel über­all und jeder­zeit nut­zen kann!

Ach ja: Für die XBOX‑, Wii- und PS3-Vari­an­ten gilt das nicht, die kann man auch off­line zocken, aller­dings kommt man hier mit dem »Uplay-Pass­port« in Kon­takt. Man muss damit das Spiel für den Mul­ti­play­er­mo­dus akti­vie­ren. Ver­kauft man es dann gebraucht wei­ter, muss der Käu­fer die­sen Modus erneut gegen Ent­rich­tung einer Ablas­s­prä­mie von zehn Euro erneut frei­schal­ten.

DRIVER SAN FRANCISCO wird ab dem 1. Sep­tem­ber 2011 in den Rega­len ste­hen: Fin­ger weg!

Cover DRIVER SAN FRANCISCO Copy­right Ubi­soft (aber einen Link spen­die­re ich nicht, die Links oben füh­ren auf Wiki­pe­dia-Arti­kel)