THE DIVISION wird zum Kinofilm

THE DIVISION wird zum Kinofilm

Videospiel-Umsetzungen sind derzeit offenbar mal wieder das große Ding in Hollywood. Der neueste Aspirant für eine Adaption auf die große Leinwand ist Ubisofts THE DIVISION, basierend auf Romanen von Tom Clancy.

Im Spiel erkranken etliche Einwohner New Yorks schwer an einem künstlichen Virus und sterben. Nach fünf Tagen ist das Leben in der Stadt weitestgehend zum Erliegen gekommen und die Infrastruktur zusammengebrochen. Die Versorgung der Überlebenden ist nicht gesichert und Chaos herrscht. Deswegen entschließt sich die US-Regierung die Spezialeinheit “The Division” einzusetzen, um die Ordnung wiederherzustellen und Plündernde und Verbrecher zu bekämpfen, um die ordnung wiederherzustellen.

Als Regisseur für die Kinofassung ist jetzt David Leitch gesetzt. Der hat nicht nur Regie bei DEADPOOL 2 geführt, sondern das auch bei ATOMIC BLONDE getan und JOHN WICK mitproduziert. Die Hauptrollen sollen Jessica Chastain (INTERSTELLAR) und Jake Gyllenhaal (SOURCE CODE) spielen. Bis die Produktion startet könnte noch einige Zeit vergehen, denn der nächste Film auf Leitchs Agenda ist ein FAST AND FURIOUS-Spinoff mit Dwayne Johnson und Jason Statham.

Promografik THE DIVISION Copyright Ubisoft

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[E3] Grandios: Trailer zu BEYOND GOOD AND EVIL 2

[E3] Grandios: Trailer zu BEYOND GOOD AND EVIL 2

Es ist lange her, dass das Computerspiel BEYOND GOOD AND EVIL nach einer Idee von Michel Ancel erschien, das war im Jahr 2003. 2011 brachte man eine überarbeitete HD-Version heraus, auch das also schon sechs Jahre her. Angekündigt wurde die Fortsetzung vor ca. acht Jahren. Das hat gedauert.

Jetzt gibt es zur E3 einen Trailer zu BEYOND GOOD AND EVIL 2; man darf natürlich von einem Render-Vorgucker nicht auf die Qualität des Spiel schließen, aber das sieht schon verteufelt gut aus.

Einen Releasetermin gibt es noch nicht. Schade halt, dass es bei Ubisoft mit ihrem “always on”-Fetisch und den überteuerten DLCs erscheint …

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Ubisofts FOR HONOR: Komplettspiel nur gegen viel Geld oder viel Zeit

Ubisofts FOR HONOR: Komplettspiel nur gegen viel Geld oder viel Zeit

Es ist keine neue Art der Spieler-Abzocke, die Ubisoft hier zeigt, aber eine neue Dimension. Für das Burgenbelagerungs- und Scharmützel-Spiel FOR HONOR muss man 50 bis 70 Euro hinlegen. Es handelt sich somit um ein sogenanntes “Vollpreisspiel”, also auf den ersten Blick kein freemium- oder anderes free2play-Modell mit Ingame-Shop. Man würde nun erwarten, dass man für den Preis auch ein vollständiges Game erhält, doch das geht weit an der Realität vorbei, denn Ubisoft möchte noch ordentlich weiteres Geld abzocken generieren, indem man im Spiel Ausrüstungsgegenstände, Moves, Emotes und Rüstung erwerben kann.

Ein Spieler hat auf Reddit ausgerechnet, dass man zusätzlich zum Kaufpreis 732 USD (derzeit ca. 680 Euro) aufbringen muss, um alles freizuschalten. Man kann das auch über das Anhäufen von Ingame-Wahrung tun, dafür braucht man laut bystander007 auf Reddit allerdings als Casual Gamer, der an fünf bis sieben Tagen der Woche ein bis zwei Stunden spielt, ca. 2,5 Jahre. Aber auch Hardcore-Grinder werden duch die Spielmechanismen benachteiligt, die die ersten ein bis zwei Spielstunden eines Tages mit höherer Ausbeute der Währung “Steel” belohnen. Selbst so ein Hardcore-Spieler bräuchte bei 16 Stunden Spielzeit an sieben Tagen der Woche immer noch 46 Wochen, um alles freizuschalten.

Die Spielergemeinde ist nicht amüsiert und auch professionelle Publikationen äußern sich ob dieser für manche unkalkulierbare Kostenfalle eher kritisch. Es wäre angebracht, dass sich der Verbraucherschutz die kackendreiste Vorgehensweise bei FOR HONOR mal genauer ansieht.

Promografik FOR HONOR Copyright Ubisoft

Überraschung: STAR TREK BRIDGE CREW mit TOS-Brücke

Überraschung: STAR TREK BRIDGE CREW mit TOS-Brücke

Das für Ende letzten Jahres angekündigte und auf (inzwischen) Mai 2017 (ursprünglich März 2017) verschobene Virtual Reality-Spiel STAR TREK BRIDGE CREW ermöglicht es einem Team von vier Personen die Brückenbesatzung eines Sternenflottenschiffes zu spielen. Bisher zeigten die Demos dabei leider nur die Brücke der USS Aegis, eines Schiffs aus J. J. Abrams’ Reboot-Universum, also der sogenannten Kelvin-Zeitlinie.

Und jetzt die Überraschung: Der neueste Screenshot aus dem Hause Ubisoft beinhaltet eine Kommandozentrale im Stil der Originalserie, also die aus den 1960ern. Und das ist tatsächlich die Brücke der USS Enterprise. Man spielt allerdings nicht Kirk und Co, sondern eine andere Crew, aber egal!

Wie geil ist das denn?

STAR TREK BRIDGE CREW erscheint am 20. Mai 2017 für Playstation VR, Oculus Rift und HTC Vive. Man wird es online in Vierergruppen oder solo spielen können.

Shut up and take my money!

Promografik Copyright Ubisoft

ASSASSIN´S CREED UNITY Trailer und Ingame-Videos von der E3

ASSASSIN´S CREED UNITY Trailer und Ingame-Videos von der E3

[E3 2014] Ubisoft zeigte auf der aktuell laufenden E3 (Electronic Entertainment Expo) wie erwartet Details zu der nächsten Inkarnation der ASSASSIN´S CREED-Reihe mit dem Namen UNITY. Zum einen gab es einen cinematischen Trailer zu begutachten, zum anderen ein Gameplay-Video.

Eine der interessantesten Informationen zum neuen Spiel dürfte sein, dass es einen Coop-Modus besitzt, in dem vier Speiler gleichzeitig losschleichen und -klettern können. Im Trailer assistiert Held Arno den aufgebrachten Bürgern von Paris bei der Erstürmung der Bastille.

Alle Videos sind möglicherweise für Personen irgendeines Alters nicht geeignet.

https://www.youtube.com/watch?v=mM14LqBqx2Y

Im ersten ingame-Video muss Arno Captain Xavier meucheln.

https://www.youtube.com/watch?v=izoa3d3rMYs

Da war vom coop-Modus noch nichts zu sehen, glücklicherweise hat Ubisoft noch ein weiteres Video bereit gestellt, das darauf eingeht.

https://www.youtube.com/watch?v=r8IO1Yfjh24

Natürlich erscheint auch ASSASSIN´S CREED UNITY beim Erzschurken Electronic Arts und man muss sich überlegen, ob man bei denen was kaufen möchte …

Rant – Ubisoft-Chef Yves Guillemot: 95 Prozent Raubkopien

Manchmal fragt man sich ernsthaft, ob man mit anderen Personen dieselbe Realität teilt. Ubisoft-Chef Yves Guillemot ist aktuell so einer. Zur Erinnerung ein kleiner Exkurs: Ubisoft ist einer von den Publishern, die ihre Produkte dermaßen mit DRM und Onlinezwang vollmüllen, dass sie in diversen Fällen unbenutzbar wurden, weil die Lizenzserver nicht erreichbar waren. Mal ganz davon abgesehen, dass man sein Offlinespiel auch vielleichtmal ohne Onlineverbindung spielen möchte, beispielsweise auf Reisen – das ist dann dank der restriktiven und kundenfeindlichen Maßnahmen nicht möglich.

Yves Guillemot erläutert nun, dass man unbedingt auf free-to-play als primäres Geschäftsmodell umstellen möchte und als Hauptgrund dafür nennt er, “dass 93 – 95 % der Spieler ohnehin nur Raubkopien nutzen”.

Steile Ansage, insbesondere, da er die Zahlen einfach mal so in den Raum wirft und vorsichtshalber nicht mit Fakten unterlegt – wo sollten die auch herkommen? Glaubt der ernsthaft, dass man ihm diese frei erfundenen Zahlen einfach so abkauft, nur weil er der überaus wichtige und einflussreiche Obermurkel von Ubisoft ist? Wie kommen die Zahlen zustande? Ist das ein weltweiter Mittelwert, bei dem Milliarden Chinesen in einen Topf mit ein paar Millionen Europäern geworfen werden? Oder sind ihm die Zahlen etwa einfach nur nach dem hastigen Genuß einer Flasche Pastis eingefallen und er war der Ansicht, damit ohne Widerspruch an die Öffentlichkeit gehen zu können?

Eins sollte Herr Guillemot mal ganz deutlich sehen: nur die zahlenden und ehrlichen Kunden haben ein Problem mit seinem geliebten DRM, die müssen nämlich mit den überzogenen “Sicherheitsmaßnahmen leben. Wenn ich “aus Sicherheitsgründen” jedesmal nach dem Bezahlen des Eintritts in einen Vergnügungspark eine Rektaluntersuchung über mich ergehen lassen müsste, bevor ich rein darf, dann würde ich da eben nicht mehr hingehen. Fertig. Es gibt noch eine Menge anderer Vergnügungsparks, da sind zudem Eintritt und Bockwürste billiger. Und ganz ähnlich dürften es nicht wenige bisherige Ubisoft-Kunden sehen.

Sieht man sich die Verkaufszahlen von Spielen wie besipeilsweise WITCHER 2 an – immerhin vier Millionen Exemplare in kürzester Zeit – dann könnte man zudem auf die Idee verfallen, dass zudem etliche Ubisoft-Spiele einfach nicht attraktiv genug sind, wenn sie sich nicht verkaufen. Aber lieber mal pauschal alles auf die bösen, bösen, Raubkopierer schieben, das ist einfacher als sich mit Defiziten des eigenen Unternehmens bei der Software oder der Kundenfreundlichkeit auseinander zu setzen.

Eine Umstellung auf free-to-play wird Ubisoft nicht helfen, denn auch für Premium-Inhalte zahlt der Kunde nur, wenn er a) sich dafür nicht zuerst nackt ausziehen muss, um Zugang zum Spiel zu bekommen (also nicht persönliche Angaben bis hin zur Religion des Hamsters machen muss), es b) keine Rektalscans (Schnüffelsoftware) geben wird und c) das Spiel auch attraktiv genug ist, damit der Wunsch entsteht, im Cashshop etwas zu erwerben. Es gibt inzwischen mehr als genug gute f2p-Spiele in direkter Konkurrenz zu den von Ubisoft geplanten, aber man darf annehmen, dass wieder die Kunden schuld sind, wenn die der Franzosen dann wieder keiner spielen möchte …

Grund des Rants: Interview auf gamesindustry.biz

Creative Commons License

Bild: Competition Pro von Kshade, aus der Wikipedia, CC BY-SA, Jolly Roger von Calico Jack Rackham, Public Domain

Schwere Sicherheitslücke in Ubisofts DRM uPlay

DRM bestraft nur die ehrlichen Kunden. Ich weiß, ich sage das immer wieder und ich werde auch nicht damit aufhören. Der aktuelle Fall dreht sich um das DRM-System des Publishers Ubisoft mit dem Namen uPlay. Der Sicherheitsexperte Travis Ormandy hat darin eklatante Lücken entdeckt, die dazu führen, dass die Rechner der Kunden auf denen uPlay läuft verwundbar für etliche Malware-Angriffe werden. Die Behauptungen Ormandys wurden kurz darauf von diversen weiteren Experten bestätigt.

Es wurde seitens Ubisoft inzwischen ein Patch zur Verfügung gestellt, der die Probleme angeblich behebt. Ob das stimmt und ob es weitere Lücken in uPlay gibt, wird die nächste Zeit zeigen, denn es ist davon auszugehen, dass die Sicherheitsexperten jetzt gerade in diesem Fall am Ball bleiben. Das betroffene Plaugin kann allerdings laut Ubisoft nur dann aktualisiert werden, wenn gerade kein Browser geöffnet ist.

Auf Cinemablend weist man nicht ganz zu Unrecht darauf hin, dass Spieler mit raubkopierten Produkten keine Löcher in den Rechner geschlagen bekommen, sondern ausschließlich die ehrlichen zahlenden Kunden von den Sicherheitslücken in einer im Prinzip überflüssigen DRM-Software bedroht werden. Da man jedoch bei Ubisoft zu gleuben scheint, dass 90% ihrer Kunden Raubkopierer sind, wird sich am Verhalten des Publishers trotz diverser Probleme (wie beispielsweise Onlinezwang für Offlinespiele) nichts ändern. Raubkopieren kann natürlich nicht die Lösung sein, ein Boykott des Anbieter allerdings schon.

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uPlay-Logo Copyright Ubisoft

Michael Fassbender in ASSASSINS CREED

Ubisoft (das sind die mit den meiner Ansicht nach überzogenen und kundenfeindlichen DRM-Maßnahmen, ich wollte es nur nochmal sagen) wird zusammen mit dem Studio DMC Films eine Realverfilmung seiner ASSASSINS CREED-Reihe realisieren.

Wie gerade bekannt wurde, wird Michael Fassbender (X-MEN: FIRST CLASS) dabei nicht nur die Hauptrolle übernehmen, sondern auch co-produzieren. Fassbender und seinem Kumpel Conor McCaughan gehört zudem das neu gegründete DMC Films.

Die beiden Teile des Computerspiels ASSASSINS CREED konnten seit 2007 international über 30-Millionen Mal verkauft werden, die dritte Inkarnation soll im Oktober folgen. Der Plot dreht sich um einen Mann de feststellen muss, dass seine Vorfahren ausgebildete Assassinen waren und der von einer geheimen Organisation mit Verbindungen zu den Templern entführt und in der Zeit zurück geschickt wird, um dort Artefakte von historischer Bedeutung einzusammeln.

Ubisoft hatte ursprünglich geplant, den Film in Zusammenarbeit mit Sony Pictures zu produzieren, daraus wurde jedoch nichts und nun ist man offenbar auf die Idee verfallen, das Ganze als eine Art Indie-Projekt selbst umzusetzen. Ob das was wird …

Creative Commons License

Bild: Michael Fassbender 2009 in Cannes, von Georges Biard, aus der Wikipedia, CC BY-SA

Ubisoft: diverse Spiele nicht nutzbar

Ubisoft (Link führt zum Wikipedia-Artikel, ich mache garantiert keine werbung für die) ist ein Publisher, der bei Computerspielen auf besonders restiktives und kundenfeindliches DRM setzt – ich hatte bereits mehrfach darüber berichtet, dass auch offline-Spiele eine ständige Internetverbindung zum Lizenzserver benötigen um gespielt werden zu können. Und ich habe bereits mehrfach die Frage gestellt, was passiert, wenn die Lizenzserver irgendwann mal abgeschaltet werden.

Jetzt war das der Fall, wenn auch nicht dauerhaft. Ubisoft migriert gerade seine Server-Infrastruktur, angeblich auf eine leistungsfähigere (es hatte beim Launch von neuen Spielen immer wieder mal Engpässe gegeben). Das führte allerdings dazu, dass die Lizenzserver nicht erreichbar waren. Die zahlenden Kunden sind deswegen erneut die Dummen, denn sie konnten Spiele wie ANNO 2070, ASSASSINS CREED REVELATIONS, DIE SIEDLER 7, DRIVER SAN FRANCISCO oder SPLINTER CELL CONVICTION nicht nutzen. Der Publisher hatte vorab sogar explizit behauptet, dass ANNO 2070 und DRIVER nicht betroffen sein sollten. Das ging ordentlich schief.

Erneut ein Beweis dafür, dass solches Verhalten und solche Maßnahmen nicht hinnehmbar sind. Ich werde keine Ubisoft-Produkte kaufen, solange der Publisher solche DRM-Systeme einsetzt. Erneut bleibt nur die Erkenntnis, dass solche Nullnummern mit Sicherheit mehr Schaden anrichten, als alle Raubkopien zusammen. Der geprellte Kunde wird sich beim nächsten Mal überlegen, ob er den Mist wirklich kauft.

Logo Ubisoft Copyright Ubisoft

Ubisoft verstößt bei FROM DUST gegen Steams Nutzungsbedingungen

Ich weiß ja nicht, was die in den Chefetagen von Ubisoft so rauchen, aber was Gutes kann es nicht sein. Aus diversen Fällen, über die ich auch hier berichtet habe ist bekannt, dass man bei dem Publisher immer wieder mal Kopierschutzsysteme in Spiele einbaut, die den Nutzer zwingen, ständig eine Onlinverbindung zu haben, da die jeweiligen Produkte sonst nicht funktionieren. Das gilt auch für Offlinespiele oder Spiele mit Offline-Modus neben einem Online-Teil.

Bei Steam steht man auf derlei Nutzergängelung nicht und untersagt deswegen in den Nutzungsbedingungen für Publisher solche harte DRM-Maßnahmen sehr eindeutig. Bei Ubisoft hatte man deswegen ausgesagt, dass ihr Spiel FROM DUST auf Steam nicht über eine solche DRM-Maßnahme verfügen würde. Das war eine offensichtliche Falschaussage, denn wie sich herausstellte, war diese dann doch im Spiel versteckt vorhanden, was ein direkter Verstoß gegen die Steam-TOS war.

Bei Steam fackelte man nicht lange, als man das heraus fand und schmiss nicht nur das Spiel aus dem Store, sondern bot den Käufern auch sofort eine Rückgabe an, bei denen sie den Kaufpreis zurück erhielten. Es ist sicher davon auszugehen, dass Steam sich die entstandenen Kosten bei Ubisoft zurück holen wird, immerhin verstießen die vorsätzlich gegen die Nutzungsbedingungen.

Auch außerhalb von Steam brachte der Kopierschutz Ubisoft derart viel Ärger ein, dass sie jetzt zu Kreuze kriechen und angekündigt haben, innerhalb von zwei Wochen einen Patch zu veröffentlichen, der die völlig untaugliche DRM-Maßnahme entfernen wird. Das Ganze soll deswegen zwei Wochen dauern, weil man sicherstellen will, dass die Spieler ihre Spielstände weiter verwenden können.

Demnächst erscheint DRIVER SAN FRANCISCO für den PC, hier hat Ubisoft angekündigt, den Kopierschutz nicht in der bisher geplanten Form einzusetzen. Das muss allerdings nichts bedeuten, denn das hatten sie bei FROM DUST ebenfalls angekündigt und ihn dann doch heimlich eingeschmuggelt.

Nach wie vor stehe ich auf dem Standpunkt, dass ich von Ubisoft so lange keinerlei Produkte kaufen werde, bis sie damit aufhören, ehrliche Kunden zu verarschen.

Und Hut ab vor Steam, die zwar auch immer wieder kritisiert werden, aber immer wieder eindeutig zeigen, dass sie auf Seiten ihrer Kunden stehen; zuletzt hatten sie Electronic Arts wegen ähnlicher DRM-Sperenzchen rausgeschmissen. Steam sind im Vergleich mit den anderen Gierlappen der Branche eindeutig die Guten.

Ubisoft-Logo Copyright Ubisoft

Ich würde Ubisofts DRIVER SAN FRANCISCO nicht kaufen!

Tatsächlich würde ich Ubisoft auf in Sachen PC-Spielen sogar vollständig boykottieren. Warum? Aus den negativen Erfahrungen mit SIEDLER 7 oder SILENT HUNTER 5 scheint man bei dem Laden so überhaupt nichts gelernt zu haben.

Auch DRIVER SAN FRANCISCO ist nur dann spielbar, wenn es über eine ständige Internetverbindung verfügt, das gilt auch für den Singleplayer-Modus. Kommt es zu Problemen mit der Verbindung oder haben die Ubisoft-DRM-Server Schluckauf, dann kann man sein für teures Geld erworbenes Spiel einfach mal nicht nutzen. Ebenfalls fällt das Spielen auf dem Notebook ohne Internetverbindung (im Urlaub oder im Zug) völlig flach.

Die letzten Versuche mit SIEDLER, SILENT HUNTER oder ASSASSINS CREED 2 führten dazu, dass die Spieler aufgrund Nichterreichbarkeit der Server beispielsweise am Wochenende und insbesondere direkt nach Veröffentlichung der beiden Produkte diese nicht nutzen konnten. Ubisoft räumte natürlich keine technischen Probleme ein (mal davon abgesehen, dass man Wochenends offenbar in Sachen Serverwartung und Support nur mit einer Notcrew agiert), sondern behauptete, die Server seien aufgrund von “Hackerangriffen” ausgefallen. Na sicher…

Wie auch immer: mit dieser Art von Kopierschutzmaßnahme schaufeln sich die Publisher ihr eigenes Grab. Ich kann vom Kauf solcher verkrüppelter Software nur abraten und werde auch keine Ubisoft-Produkte mehr erwerben, solange die mit dieser – man vergebe mir das deutliche Wort – Kundenverarsche weiter machen. Es muss sichergestellt werden, dass man ein erworbenes Spiel überall und jederzeit nutzen kann!

Ach ja: Für die XBOX-, Wii- und PS3-Varianten gilt das nicht, die kann man auch offline zocken, allerdings kommt man hier mit dem “Uplay-Passport” in Kontakt. Man muss damit das Spiel für den Multiplayermodus aktivieren. Verkauft man es dann gebraucht weiter, muss der Käufer diesen Modus erneut gegen Entrichtung einer Ablassprämie von zehn Euro erneut freischalten.

DRIVER SAN FRANCISCO wird ab dem 1. September 2011 in den Regalen stehen: Finger weg!

Cover DRIVER SAN FRANCISCO Copyright Ubisoft (aber einen Link spendiere ich nicht, die Links oben führen auf Wikipedia-Artikel)

Spieleindustrie gegen Fans – die nächste Runde

DarkSydePhilAuf YouTube gab es einen Channel von DarkSydePhil. Darin hat der passionierte Spieler über die letzten Jahre ca. 7000 (!) Videos online gestellt, die Komplettlösungen von Computerspielen gezeigt hatten. DarkSydePhil hatte gecaptured, wie er sich durch angesagte Spiele arbeitet und dies mit – zum Teil bissigen – Kommentaren versehen; er hatte Kultstatus und das bescherte etlichen seiner Clips fünfstellige Zugriffszahlen.

Jetzt ist der Kanal weg. Unerwartet und ohne jegliche Vorankündigung oder Warnung wurde er seitens YouTube entfernt, ein Zugriff über Login/Paßwort ist nicht mehr möglich.

Phil vermutet, dass dies mit einem Video zu Ubisofts SPLINTER CELL CONVICTION zusammen hängt und der Publisher YouTube (aka Google) wegen eines angeblichen Urheberrechtsverstoßes aufgefordert hat, den Channel offline zu nehmen (Update: inzwischen ist es eine Gewissheit). Da fragt man sich natürlich: Warum ist ein Walkthrough zwingend eine Urheberrechtsverletzung und weswegen wird gleich der gesamte Channel des Nutzers entfernt statt ausschließlich das inkriminierte Video? <satire>Und was haben die bei Ubisoft für Drogen genommen?</satire>

In einem Video-Statement findet DarkSydePhil dann auch sehr deutliche Worte in Richtung YouTube:

“They don’t give a fuck about anyone who uses their website. All they care about is making money.” (das hätte man aber vorher wissen können… :o)

Hier das erste Video (natürlich auch auf auf YouTube, via gamecrashers.net), die anderen finden sich auf gamecrashers.net und man sollte sie sich mal ansehen, insbesondere dasjenige, in dem er über das Thema Urheberrechtsfragen bei Spielevideos spricht.

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Die Konsequenz ist einfach: Kauft keine Spiele von Ubisoft. Sie wollen euch zwingen zum Benutzen von Offline-Spielen online sein zu müssen und sie verhalten sich gegenüber der Spielergemeinde wie despotische [wegen potentieller Beleidigung selbstzensiert].

Bild: DarkSydePhil Copyright DarkSydePhil