AVATAR-Fortsetzungen: Arbeit an Computereffekten beginnt

AVATAR-Fortsetzungen: Arbeit an Computereffekten beginnt

Auch wenn wir die er­ste der in­zwi­schen ins­ge­samt vier AVA­TAR-Fort­set­zun­gen erst im Jahr 2020 zu se­hen be­kom­men (falls sich das nicht noch­mal ver­schiebt), und da­mit sa­gen­haf­te elf Jah­re nach dem er­sten Teil, hat WETA nach ei­ge­nen An­ge­ben so­eben mit der Er­stel­lung der Com­pu­ter­ef­fek­te be­gon­nen.

Dass das so lan­ge dau­ern wird wun­dert ei­nen nicht, an­ge­sichts der Tat­sa­che, dass der weit­aus größ­te Teil der Fil­me aus dem Rech­ner kom­men wird.

Man darf da­von aus­ge­hen, dass die Dreh­ar­bei­ten und auch das Mo­ti­on-Cap­tu­ring da­mit ver­mut­lich ab­ge­schlos­sen sind und WETA Di­gi­tal das al­les nun in den SFX ver­wur­sten wird. Be­reits im er­sten Teil aus dem Jahr 2009 gab es bei­na­he kei­ne Sze­ne ohne com­pu­ter­ge­ne­rier­te Bil­der – und das wird ver­mut­lich in den näch­sten Tei­len eher noch mehr wer­den.

Wir wer­den bis zum De­zem­ber 2020 war­ten müs­sen, um mehr zu er­fah­ren, denn ver­mut­lich wer­den In­ter­net-Trai­ler nur sehr un­zu­rei­chend ab­bil­den kön­nen, was da auf den Ki­no­gän­ger zu­kommt.

Pro­mo­gra­fik AVA­TAR Co­py­right 20th Cen­tu­ry Fox

Spektakulär: »Interactive Dynamic Video« könnte das Filmemachen revolutionieren

Spektakulär: »Interactive Dynamic Video« könnte das Filmemachen revolutionieren

Das fol­gen­de Vi­deo ba­siert auf der PhD-Dis­ser­ta­ti­on von Abe Da­vis am MIT und zeigt auf be­ein­drucken­de Wei­se, wie kur­ze Film­auf­nah­men dazu ge­nutzt wer­den kön­nen, in Vi­de­os nach­träg­lich phy­si­ka­lisch kor­rekt ma­ni­pu­lier­ba­re Ob­jek­te zu er­schaf­fen. Alss et­was ent­fernt Ähn­li­ches wie das, was man heu­te schon in Af­ter Ef­fects mit­tels Pup­pet Warp er­rei­chen kann, aber eben nicht ma­nu­ell, son­dern au­to­ma­ti­siert. Ich fin­de das ziem­lich spek­ta­ku­lär. Weil sol­che Dis­ser­ta­tio­nen selbst­ver­ständ­lich im­mer ei­nen hoch­wis­sen­schaft­li­chen Na­men ha­ben müs­sen, lau­tet der voll­stän­di­ge Ti­tel: »Image-Space Mo­dal Ba­ses for Plau­si­ble Ma­ni­pu­la­ti­on of Ob­jects in Vi­deo«.

Mehr dazu auf der Web­sei­te zum Pro­jekt. Und das Vi­deo un­be­dingt bis zum Ende schau­en! So macht Wis­sen­schaft Spaß! :D

Science Fiction-Kurzfilm: TERGO

Science Fiction-Kurzfilm: TERGO

TER­GO ist ein klei­ner Ro­bo­ter in Lon­don, der hin­ter uns Men­schen her räumt und der in eine Exi­stenz­kri­se kommt.

TER­GO ist aber auch der fünf­te Kurz­film des Lon­do­ner Künst­ler­kol­lek­tivs Pal­las Pic­tures, al­ler­dings ihr er­ster, der ei­nen CGI-Cha­rak­ter als Haupt­fi­gur hat. Re­gie führ­te der Pal­las Pic­tures-Grün­der Charles Wil­cox.

Offizieller Trailer: MONSTER HUNT

Offizieller Trailer: MONSTER HUNT

Der Film MON­STER HUNT kommt aus Chi­na. Da mein Chi­ne­sisch nicht der Rede wert ist, kann ich des­we­gen auch nicht viel zu den Hin­ter­grün­den sa­gen (auch IMDB gibt nicht viel her). Al­ler­dings fand ich den Trai­ler dann doch so se­hens­wert, dass ich ihn hier mal zei­gen woll­te. Man darf ge­spannt sein, ob er we­nig­stens auf Sil­ber­schei­be sei­nen Weg hier­her fin­den wird. In Chi­na bricht der Strei­fen wohl ge­ra­de alle Kas­sen­re­kor­de, des­we­gen ist das durch­aus nicht un­wahr­schein­lich.

Dank an Hei­ko Nie­mei­er fürs Fin­den

Kommentar: Immer diese doofen Spezialeffekte!!!einself!

Kommentar: Immer diese doofen Spezialeffekte!!!einself!

Poster Jurassic WorldZu­erst wur­de es in die­sem You­tube-Vi­deo the­ma­ti­siert, in die­sel­be Ker­be schlägt die­ser Blog­bei­trag. Das möch­te ich im Fol­gen­den kom­men­tie­ren. Ein­zen­tra­ler Satz aus dem Blog:

Die un­säg­li­che Trüm­mer­flut der über­züch­te­ten Hol­ly­wood-Block­bu­ster-Ma­schi­ne ist nur noch lang­wei­lig und meist nar­ra­tiv dumm.

Das sehe ich völ­lig an­ders. Lei­der wird das auch in­halt­lich nicht be­legt, son­dern ein­fach mal so als Fakt auf­ge­stellt. Des­we­gen klingt das aus mei­ner Sicht wie ein­fa­ches Hol­ly­wood-Ge­bas­he, das ist im Mo­ment ge­ra­de auch bei ge­wis­sen Film­krit­kern der Feuil­le­tons ge­ra­de en vogue – wo­bei man na­tür­lich über­sieht, dass die deut­schen Stu­di­os und Ver­lei­her im Phan­ta­stik-Be­reich nicht nur nicht das Was­ser rei­chen kön­nen, son­dern sie seit Jah­ren kein Was­ser mehr se­hen. Weil sie phan­ta­sti­schen Stof­fen noch nicht mal eine Chan­ce ge­ben, Zu­schau­er zu fin­den, und al­les als Kin­der­kram eti­ket­tie­ren – wäh­rend Hol­ly­wood-Fil­me nach Co­mic­vor­la­gen auch durch Er­wach­se­ne Re­kord­ein­nah­men ver­zeich­nen. Spiel­berg, lass Hirn reg­nen.

Ge­gen­bei­spie­le gibt es reich­lich, ins­be­son­de­re AVEN­GERS 1 (und das gan­ze Ci­ne­ma­tic Uni­ver­se von Mar­vel), nimmt sich ja so­gar die Zeit, Hin­ter­grün­de und Cha­rak­te­re gleich in meh­re­ren Fil­men mit zum Teil so­gar in­ein­an­der­flie­ßen­den Hand­lungs­bö­gen auf­zu­bau­en. Ge­ra­de Joss Whe­don vor­zu­wer­fen, er wür­de nar­ra­tiv dum­me Fil­me ma­chen, ist in mei­nen Au­gen so da­ne­ben, dass ich die­sel­ben rol­len muss.

Ich habe mir ge­ra­de JU­PI­TER AS­CEN­DING an­ge­se­hen. Gran­di­os. Si­cher hat das Ding Plot­lö­cher, so groß, dass Ju­pi­ter durch­pas­sen wür­de, und ja, si­cher ist die Sto­ry an den Haa­ren hebei­ge­zo­gen. Ja und? So ei­nen Spaß hat­te ich beim An­se­hen ei­nes Films seit GUAR­DI­ANS OF THE GA­LA­XY nicht mehr. Weil sie mir mit den epi­schen und vi­su­ell äu­ßerst be­ein­drucken­den Spe­zi­al­ef­fek­ten ei­nen gi­gan­ti­schen sen­se of won­der ge­lie­fert ha­ben. Und da liegt mei­ner An­sicht auch ein zen­tra­ler Punkt bei der Kri­tik: Man muss sich auf das Ge­bo­te­ne ein­las­sen kön­nen und wol­len. Wenn das nicht von vor­ne­her­ein vor­han­den ist, wird na­tür­lich je­der Film sub­jek­tiv zu ei­ner An­ein­an­der­rei­hung von plat­ten Spe­zi­al­ef­fek­ten.

Ich fin­de in dem Zu­sam­men­hang üb­ri­gens wit­zig, dass bei­spiels­wei­se STAR WARS und da­mals auch JU­RAS­SIC PARK schon das­sel­be vor­ge­wor­fen wur­de. An­geb­lich nur Spe­zi­al­ef­fek­te ohne tie­fe­ren Sinn. Üb­ri­gens gab es ganz ähn­li­che Ar­gu­men­te auch bei der Ein­füh­rung des Ton­films und des Farb­films.

Si­cher gibt es Fil­me, bei de­nen es mit GCI über­trie­ben wird, aber das als all­ge­mei­nes Pro­blem dar­zu­stel­len ist in mei­nen Au­gen da­ne­ben. Au­ßer­dem kön­nen mit den mo­der­nen Mög­lich­kei­ten Rea­li­tä­ten im Kino er­schaf­fen wer­den, die es frü­her so nie ge­ge­ben hät­te. Zu­dem gibt es auch Fil­me, die ohne CGI schlecht sind. Und ab­schlie­ßend: Ich be­zah­le auch gern Geld für ei­nen Ki­no­be­such, wenn der Film mir aus­schließ­lich Pop­corn-Eyecan­dy um die Oh­ren haut. Im­mer ir­gend­ei­nen ne­bu­lö­sen An­spruch in Fil­men su­chen zu müs­sen, er­scheint mir ir­gend­wie ty­pisch deutsch. Der über­ra­gen­de Er­folg von JU­RAS­SIC WORLD an den Ki­no­kas­sen spricht eben­falls eine an­de­re Spra­che. Die Ki­no­be­su­cher schei­nen das al­les an­ders zu se­hen, zu­min­dest könn­te man das aus den Boxof­fice-Zah­len ent­neh­men. Im­mer wie­der.

Po­ster JU­RAS­SIC WORLD Co­py­right Uni­ver­sal In­ter­na­tio­nal Pic­tures

Kurzfilm: MURPHY

Kurzfilm: MURPHY

Der Kurz­film MUR­PHY wur­de von Stu­den­ten der ISART rea­li­siert, ei­ner re­nom­mier­ten Schu­le für di­gi­ta­le Kunst, also CGI, 3D-Ani­ma­ti­on und Com­pu­ter­spie­le in Pa­ris und Mon­tréal.

Im zwei­ten Welt­krieg stürzt ein Fall­schirm­jä­ger wäh­rend der In­va­si­on in ei­nem Wald in Frank­reich ab und trifft auf ein nied­li­ches my­sti­sches We­sen. Die Ge­schich­te zeigt zu­dem, was schlim­mer ist, als ur­bö­se: strunz­dumm.

 

THE BUTTERFLY EFFECT – Kurzfilm mit der Unity Engine 4.0

THE BUT­TER­FLY EF­FECT ist ein Kurz­film als Hom­mage an und im Stil von klas­si­schen ame­ri­ka­ni­schen Ac­tion­fil­men aus der Ära 1970er bis 1990er. Er wur­de rea­li­siert von Pas­si­on Pic­tures, ver­wen­det wur­de für die Rea­li­sie­rung die neu­este Ver­si­on 4.0 der Spie­le­en­gi­ne Uni­ty. Und die kann of­fen­bar was. Der Me­tal-Sound­track stammt von Ste­ve Grim­mett.

An or­di­na­ry loo­king guy wakes up one morning fee­ling the worse for wear and rea­li­ses he’s run out of milk. As he drags hims­elf out of the hou­se to go and buy some, an ex­tra­or­di­na­ry se­quence of events draws him into a jour­ney of may­hem on the stre­ets of San Fran­cis­co.

Animusic HD: RESONANT CHAMBER – Steampunk Musicbox

Ich weiß, es ist Mon­tag und die­ser Tag der Wo­che ist al­lent­hal­ben nicht son­der­lich be­liebt. Hier auf Phan­ta­News füh­len wir uns na­tür­lich ver­pflich­tet, den Start zu er­leich­tern, des­we­gen un­ten eine Com­pu­ter­ani­ma­ti­on von Ani­mu­sic HD, die ein Mu­sik­in­stru­ment zeigt, das der Traum ei­nes je­den Steam­punks sein dürf­te. Mehr zu Ani­mu­sic HD fin­det man auf der Face­book-Sei­te des Pro­jekts.

RUIN – computeranimierter Kurzfilm von OddBall Animation

Ohne Com­pu­ter und ins­be­son­de­re das In­ter­net wä­ren sol­che Klein­odi­en we­der mög­lich, noch könn­ten wir sie uns an­se­hen. RUIN ist eine kom­plett am Com­pu­ter ge­ne­rier­te Ver­si­on ei­ner post­apo­ka­lyp­ti­schen Zu­kunft, in der die Welt in Rui­nen liegt. Bril­li­ant. Die Sei­te von OddBall Ani­ma­ti­on ist de­fi­ni­tiv ei­nen Be­such wert und ich ver­mu­te, dass wir von die­sem Stu­dio noch hö­ren … äh … se­hen wer­den!

Dan­ke an Man­fred vom Fan­dom Ob­ser­ver für den Hin­weis!

Trailer: BRAVE

Walt Dis­ney Pic­tures und Pixar zei­gen ei­nen er­sten Trai­ler zu ih­rem neu­sten ani­mier­ten Aben­teu­er­film BRA­VE. Es spre­chen im Ori­gi­nal un­ter an­de­rem Kel­ly Mac­do­nald, Emma Thomp­son, Bil­ly Con­nol­ly, Ju­lie Wal­ters, Ke­vin McK­idd, Rob­bie Col­tra­ne und Craig Fer­gu­son. Mark An­drews und Bren­da Chap­man führ­ten Re­gie.

Sto­ry: Me­r­i­da ist eine tol­le Bo­gen­schüt­zin und die un­ge­hor­sa­me Toch­ter von Kö­nig Fer­gus und Kö­ni­gin Eli­nor. Ent­schlos­sen, ei­nen ei­ge­nen Weg im Le­ben zu fin­den, stemmt sie sich ge­gen ur­alte Tra­di­tio­nen im Kö­nig­reich. Ihre Hand­lun­gen stür­zen die­ses Kö­nig­reich je­doch schnell in Cha­os und Durch­ein­an­der und als sie sich an eine ex­zen­tri­sche alte Wei­se Frau wen­det, wird ihr ein Wunsch ge­währt, der or­dendlich schief geht. Me­r­i­da muss her­aus fin­den, wie sie den Fluch rück­gän­gig ma­chen kann, be­vor es zu spät ist …

Wie der Trai­ler zeigt, kommt ei­nem das al­les ziem­lich schot­tisch vor … :o)

US-Ki­no­start ist am 22. Juni 2012.

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