Erschienen: GHOSTSITTER-Hörspiel Staffel 2

Erschienen: GHOSTSITTER-Hörspiel Staffel 2

 

Die GHOST­SIT­TER-Hör­spie­le nach den Büchern von Mul­ti­ta­lent Tom­my Krapp­weis gehen in die nächs­te Run­de, denn ab sofort ist die von Bumm Film pro­du­zier­te zwei­te Staf­fel bei Audi­ble und Ama­zon Music DE erhält­lich.

Geeig­net für jung, alt, mit­tel­alt und untot!

 

Zum Inhalt:

Tom und sei­ne geis­ter­haf­ten Freun­de sind zurück! Der vier­zehn­jäh­ri­ge Tom Rös­chen­berg hat eine Geis­ter­bahn geerbt und alle Unto­ten dar­in sind höchst leben­dig! Und es bleibt span­nend für unse­ren jun­gen Ghost­sit­ter: Nicht nur, dass sich Vam­pir Vla­rad auf­grund über­mä­ßi­gen Kon­sums von Hams­ter­blut in einen sol­chen ver­wan­delt hat; nun steht auch noch der hun­derts­te Getods­tag von Wom­bie dem Zom­bie an. Dass dafür ein Voo­doo­dolch, ein magi­scher Ring und ein Zau­ber­kes­sel gebraucht wer­den und Wom­bie ohne das Ritu­al zu Staub zer­fal­len wird, macht die Sache nicht ein­fa­cher, Tom aber umso ner­vö­ser.

Natür­lich sind alle wild ent­schlos­sen, das aben­teu­er­li­che Ren­nen gegen die Zeit zu gewin­nen, um den gut­mü­ti­gen Wom­bie vor dem Zer­fall zu ret­ten. Zudem muss Tom all sei­ne detek­ti­vi­schen Fähig­kei­ten ein­set­zen, um das Rät­sel um die ver­schwun­de­ne Best­sel­ler­au­torin Tif­fa­ny Schus­ter zu lösen. Steckt sein Erz­feind Zor­acz dahin­ter? Und was hat der geheim­nis­vol­le, mecha­ni­sche Clown im Inne­ren des Spie­gel­ka­bi­netts damit zu tun?

Als Stim­men konn­ten erneut nam­haf­te deut­sche Spre­cher gewon­nen wer­den, näm­lich zum Bei­spiel Hugo Egon Bal­der, Felix Strü­ven, Wigald Boning, Pau­li­na Rüm­me­lein, Chris­toph Maria Herbst, Det­lev Tams, Joseph Han­nes­schlä­ger, Karim El Kam­mou­chi, Carin C. Tiet­ze, David Gro­mer, Sabi­ne Lorenz, Nor­man Cös­ter und Sabi­ne Bohl­mann.

Zur Fei­er der Ver­öf­fent­li­chung gibt es die kom­plet­te ers­te Staf­fel für Ama­zon Prime-Kun­den umsonst – und das sind über acht Stun­den an Hör­ma­te­ri­al.

Pro­mo­gra­fik GHOSTSITTER Copy­right Ama­zon

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Tommy Krappweis‹ GHOSTSITTER-Hörspiel bei Audible

Tommy Krappweis‹ GHOSTSITTER-Hörspiel bei Audible

Tom­my Krapp­weis schreibt bekann­ter­ma­ßen an einer Jugenbuch­rei­he mit dem Titel GHOSTSITTER. Die soll es zukünf­tig nicht nur auf Papier, son­dern auch auf die Ohren geben. Ama­zon Music und Audi­ble pro­du­zie­ren ein Hör­spiel – und das mit durch­aus bekann­ten Stim­men:

Unter ande­rem wur­den zusam­men­ge­trom­melt: Chris­toph Maria Herbst (STROMBERG), Bern­hard Hoë­cker (SWITCH), Wigald Boning (RTL SAMSTAG NACHT), Hugo Egon Bal­der (GENIAL DANEBEN), Josef Han­nes­schlä­ger (ROSENHEIM COPS) und Carin C. Tiet­ze (SOKO STUTTGART). Und auch Tom­my Krapp­weis selbst wird eine Rol­le spre­chen.

Der Online­händ­ler Ama­zon rea­li­siert über sei­ne Hör­spiel­spar­te Audi­ble ein acht­tei­li­ges Hör­spiel mit Epi­so­den von 60 – 75 Minu­ten Län­ge, die ab Okto­ber 2017 erhält­lich sein wer­den. Man wir es sowohl über Ama­zon Music gestreamt und zum Down­load bekom­men kön­nen, wie über Audi­ble als Stream.

Zur Sto­ry:

Tom (Felix Strü­ven) hat eine Geis­ter­bahn mit quick­le­ben­di­gen Geis­tern geerbt! Und die im Zaum und geheim zu hal­ten, ist gar nicht so ein­fach: Vam­pir Vla­rad (Chris­toph Maria Herbst) mutiert dum­mer­wei­se bei Blut­kon­sum zum jewei­li­gen Spen­der­we­sen, meis­tens zu Meer­schwein­chen. Mit Zom­bie Wom­bie (Tom­my Krapp­weis) ist nicht zu spa­ßen, wenn man sei­nem Plüsch­häs­chen zu nahe kommt, und Hop-Tep (Karim El Kam­mou­chi), die Mumie, kann auf­grund der Ban­da­gen um den Kopf nur tele­pa­thisch kom­mu­ni­zie­ren. Außer­dem wären da noch Wer­wolf Welf (Det­lef Tams), dem man bei Voll­mond bes­ser nicht begeg­net, und Gespens­ter­mäd­chen Mimi (Pau­li­na Rüm­me­lein). Bei die­ser geis­ter­haf­ten Cha­os­trup­pe ist echt ein Pro­fi gefragt – und Tom ist das genaue Gegen­teil. Dass er aber trotz­dem genau der Rich­ti­ge für den Job als »Ghost­sit­ter« ist, beweist er ein ums ande­re Mal mit viel Witz und Ein­falls­reich­tum.

Noch bis zum 4. Mai 2017 hat man Zeit, ein Bewer­bungs­vi­deo auf Insta­gram mit dem Hash­tag #ghost­sit­ter hoch­zu­la­den. Wer die meis­ten Likes erhält, bekommt eine Spre­cher­rol­le. Vor­aus­set­zung: Min­dest­al­ter 16 Jah­re. Alle Details bei Ama­zon.

Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung Ama­zon, Pro­mo­gra­fik Copy­right Ama­zon Music & Audi­ble

Anderson und Duchovny in X‑FILES-Hörspielen bei Audible

Anderson und Duchovny in X‑FILES-Hörspielen bei Audible

Zwar sind die Ver­hand­lun­gen mit Fox um neue Fol­gen des Revi­vals der Kult-Mys­te­ry-Serie X‑FILES (AKTE X) noch nicht zu einem Ergeb­nis gekom­men, wei­te­re Aben­teu­er um die FBI-Agen­ten Mul­der und Scul­ly wird es aller­dings als Hör­spie­le geben. An denen kann man sich erfreu­en falls man der eng­li­schen Spra­che mäch­tig ist.

Audi­ble Stu­di­os wird unter dem Titel X‑FILES: COLD CASES neue Fäl­le, die es nicht in eine TV-Epi­so­de geschafft haben, als Hör­spie­le ver­öf­fent­li­chen. Die Epi­so­den basie­ren auf den von Joe Har­ris geschrie­be­nen Comics und sol­len nach dem Kino­film I WANT TO BELIEVE han­deln. Eben­falls als »Crea­ti­ve Direc­tor« dabei ist Seri­en­schöp­fer Chris Car­ter. Die Audio-Adap­ti­on stammt von Dirk Maggs (THE HITCHHIKER’S GUIDE TO THE GALAXY).

Gil­li­an Ander­son und David Duchov­ny über­neh­men erneut die Rol­len von Dana Scul­ly und Fox Mul­der. Wei­ter­hin sind mit dabei: Mitch Pileg­gi als Direc­tor Skin­ner, Wil­liam B. Davis als Krebs­kan­di­dat, sowie Tom Braid­wood, Dean Hag­lund und Bruce Har­wood als die Lone Gun­men.

Der Start X‑FILES: COLD CASES bei Audi­ble ist am 18. Juli 2017 (bei Ama­zon Deutsch­land sind sie aller­dings noch nicht gelis­tet)

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Pro­mo­gra­fik X‑FILES: COLD CASES Copy­right Audible/Amazon

Börsenverein, Amazon, Hörbücher und das Bundeskartellamt

Börsenverein, Amazon, Hörbücher und das Bundeskartellamt

Audible LogoEs ging in den ver­gan­ge­nen Tagen nicht nur durch den vir­tu­el­len Blät­ter­wald, da sich natür­lich auch die Tot­holz­me­di­en dar­auf gestürzt haben: Der Bör­sen­ver­ein des Deut­schen Buch­han­dels hat durch­ge­boxt, dass sich das Bun­des­kar­tell­amt mit Apple, Audi­ble und Ama­zon befasst. Man beklagt, wie immer laut­hals, dass Ama­zon 90% der nicht­phy­si­schen Hör­bü­cher ver­kauft (eben auch via Apple, die durch Audi­ble belie­fert wer­den). Und dass des­we­gen alle ster­ben wer­den, vor allem der Buch­han­del.

Da fra­ge ich mich natür­lich als Aller­ers­tes: In wel­cher Buch­hand­lung kann ich denn MP3s oder Streams von Hör­bü­chern kau­fen? (und kommt mir bit­te nicht damit, dass es auch CDs gibt, auf denen sich MP3s befin­den)

Alex­an­der Ski­pis, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Bör­sen­ver­eins, sag­te:

Hör­buch­ver­la­ge brau­chen eine adäqua­te Mög­lich­keit, ihre Hör­bü­cher auch unab­hän­gig von Audi­ble ver­trei­ben zu kön­nen. Das ist in der der­zei­ti­gen Kon­stel­la­ti­on nicht mög­lich

Wenn wir mal ehr­lich sind, ist die Tat­sa­che, dass Ama­zon 90% der Hör­buch-Down­loads in Deutsch­land ver­tickt, nur eines: eine pein­li­che Bank­rott­erklä­rung der Bran­che. Die zeigt, dass die auch bei die­sem Medi­um die Ent­wick­lung und den Medi­en­wan­del aber sowas von voll­stän­dig im tiefs­ten Schlum­mer ver­passt hat.

Pikant ist dabei vor allem eins: Der deut­sche Able­ger von Audi­ble gehör­te zu nicht gerin­gen Tei­len Holtz­brink, Lueb­be und Ran­dom House (ali­as Ber­tels­mann), und die haben Ama­zon ihre Antei­le 2009 ver­kauft, ver­mut­lich mit Dol­lar­zei­chen in den Augen, und froh dar­über, die ver­meint­lich schwä­cheln­de Fir­ma los­zu­wer­den? Nein, denn bereits 2009 war Audi­ble einer der erfolg­reichs­ten Hör­buch-Anbie­ter in Deutsch­land (wenn nicht sogar der erfolg­reichs­te). Und der könn­te noch heu­te Holtz­brink, Lueb­be und Ran­dom House gehö­ren, wenn sie ihn nicht an … Moment mal, wer war das noch gleich? Ach ja! Ama­zon ver­tickt hät­ten.

Und gegen Ama­zon kommt man in Sachen Hör­buch natür­lich nur durch eine Beschwer­de beim Bun­des­kar­tell­amt an …

Merkt ihr selbst, oder?

Audi­ble-Logo Copy­right Ama­zon

Nachtrag zu »Amazon will Buchhandelsstrukturen zerstören«

Nachtrag zu »Amazon will Buchhandelsstrukturen zerstören«

audiobookGes­tern schrieb ich etwas über das Gejam­me­re des Bör­sen­ver­eins des Deut­schen Buch­han­dels zum The­ma Audi­ble bzw. Ama­zon und deren Vor­ha­ben, ein Flat­rate­mo­dell für Hör­bü­cher ein­zu­füh­ren. Dazu habe ich in der Wiki­pe­dia noch ein amü­san­tes Detail gefun­den:

Das deut­sche Unter­neh­men, die Audi­ble GmbH wur­de 2004 als Joint Ven­ture von der Audi­ble Inc. sowie den Ver­lags­grup­pen Holtz­brinck Ven­tures GmbH und Ran­dom House GmbH gegrün­det. 2006 kauf­te sich die Ver­lags­grup­pe Lüb­be GmbH eben­falls als Gesell­schaf­ter bei der Audi­ble GmbH ein. Die Audi­ble Inc. wur­de 2008 von der Amazon.com Inc. (NASDAQ: AMZN) zum Preis von 300 Mio. US$ gekauft. 2009 kauf­te Ama­zon die Antei­le der ande­ren Part­ner des deut­schen Joint Ven­ture auf.

Quel­le

Wir las­sen uns das auf der Zun­ge zer­ge­hen: Nam­haf­te deut­sche Ver­la­ge waren Mit­in­ha­ber von Audi­ble, haben aber an Ama­zon ver­tickt – über die Grün­de könn­te man jetzt spe­ku­lie­ren …

Bild: Au­dio­book von Jeff_Golden auf flickr, CC BY-SA

Börsenverein: »Amazon will Buchhandelsstrukturen zerstören« – mit anderen Worten: Mimimi!

Börsenverein: »Amazon will Buchhandelsstrukturen zerstören« – mit anderen Worten: Mimimi!

audiobookLaut einem Arti­kel auf Bör­sen­blatt Online will der Bör­sen­ver­ein des Deut­schen Buch­han­dels gegen Plä­ne von Ama­zon bzw. deren Toch­ter Audi­ble vor­ge­hen, ein Flat­rate-Modell für Hör­bü­cher ein­zu­füh­ren. Man habe sich des­halb beim Bun­des­kar­tell­amt und der EU-Kom­mis­si­on über die­ses Ver­hal­ten beschwert. Bör­sen­ver­sins-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Alex­an­der Ski­pis sag­te: »Das Geschäfts­mo­dell von Ama­zon und Audi­ble zielt dar­auf ab, die aus­ge­zeich­ne­ten Buch­han­dels­struk­tu­ren in Deutsch­land zu zer­stö­ren.«

Aha. Ich weiß ja nicht, ob irgend­je­mand in den höhe­ren Eta­gen des Bör­sen­ver­eins bis­wei­len Musik hört. Falls ja, könn­te den­je­ni­gen auf­ge­fal­len sein, dass die Anzahl an Plat­ten­lä­den in den Innen­städ­ten dra­ma­tisch zurück­ge­gan­gen ist, man bekommt Ton­trä­ger inzwi­schen fast aus­schließ­lich bei gro­ßen Ket­ten wie Saturn oder Media Markt – wenn über­haupt. Grund: Es ist viel ein­fa­cher und beque­mer, sich sei­ne Musik als mp3-Datei online zu kau­fen und her­un­ter­zu­la­den. Auch wenn man beim Bör­sen­ver­ein viel­leicht meint, dass Hör­bü­cher aber doch etwas künst­le­risch und kul­tu­rel­les beson­ders Wert­vol­les sei­en (träumt wei­ter, sie sind auch nur Medi­en wie alle ande­ren), blei­ben sie doch letzt­end­lich nur Audio­da­tei­en. Und für die gilt das­sel­be: Man kauft sie eher online als off­line. Das bie­tet Audi­ble an. Offen­bar bes­ser als der Rest, denn sie haben 90% Markt­an­teil bei Hör­bü­chern in Deutsch­land (weil sie auch App­les iTu­nes belie­fern).

Und wer sonst noch? Auch hier hat die Bran­che wie schon bei den eBooks wie­der mal seit Jah­ren kom­plett ver­schla­fen, ein brauch­ba­res Alter­na­tiv­an­ge­bot auf die Bei­ne zu stel­len. Und auch den Buch­händ­lern hät­te mal auf­ge­hen kön­nen, dass Hör­bü­cher den­sel­ben Weg wie die CD nicht nur gehen könn­ten, son­dern muss­ten. Statt sich selbst für die­se ekla­tan­ten Unter­las­sun­gen zu kri­ti­sie­ren, ist mal wie­der Ama­zon der Böse – weil die ein erfolg­rei­ches Geschäfts­mo­dell haben. Und weil die Bran­che auf­grund ihrer Ver­säum­nis­se nicht nur kein Alter­na­tiv­an­ge­bot hat, son­dern auch in abseh­ba­rer Zeit keins am Hori­zont zu sehen ist. Das Pro­blem ist erneut kom­plett selbst­ge­macht.

Mimi­mi.

[Update 22.09.2015] Es gibt einen Nach­trag zu die­ser Nach­richt.

Bild: Audio­book von Jeff_Golden auf flickr, CC BY-SA