Wie könnte ein Phantastik-Publikumspreis aussehen?

Aufgrund der aktuellen Diskussionen um den Deutschen Phantastik-Preis habe ich mir einige Gedanken darum gemacht, wie denn die Ausrichtung eines solchen Preises aussehen könnte, und wie die Rahmenbedingungen sein müssten, damit Streit und Kontroversen minimiert werden und die Ausrichtung fair ist. Das sind an dieser Stelle – wie gesagt – erst einmal nur Ideen und Gedanken, die in konkreter Durchführung sicherlich noch optimiert werden können.

Worüber man sich bei jedem reinen Publikumspreis im Klaren sein muss: Es wird immer der- oder diejenige gewinnen, der oder die die meisten Fans aktivieren kann. Das ist so, und das ist auch durchaus nichts Schlimmes oder Negatives, und bei einem Publikumspreis immanent. Das macht deswegen nicht, weil man ohnehin nicht feststellen kann, ob irgendein Werk “das Beste” ist, denn eine qualitative Bewertung liegt immer im Auge des Betrachters.

Es sollte sich meiner Ansicht nach übrigens nicht um einen “deutschen” Preis handeln, sondern um einen, der deutschsprachige Werke auszeichnet, diese könnten selbstverständlich auch beispielsweise aus der Schweiz, Österreich oder Burkina Faso stammen. Der Name des Preises sollte das reflektieren.

Grundsätzliche Durchführung

Erste Phase

Auf einer Webseite können von beliebigen Personen in einem Onlineformular für alle zu vergebenden Kategorien (dazu später mehr) Vorschläge gemacht werden.

Die Anmeldung erfolgt über die Emailadresse. Das selbstverständlich mit einem rechtskonformen Double-Opt-In, mit der Opt-In-Mail kommt wie früher beim DPP ein Hash-Code, mit dem man sich später nochmal einloggen kann, falls man nicht alle Felder sofort ausfüllen möchte. Es müsste zudem ein Verfahren etabliert werden, mit dem Betrugsversuche erkannt werden können – das ist aber kein Hexenwerk, da dies kein neues Problem ist, gibt es dafür bereits Lösungen.

Bei den Vorschlägen kann man darüber nachdenken, ob jeder Teilnehmer nur einen Vorschlag pro Kategorie machen darf, oder für eine größere Diversität zwei oder drei. Wenn nur einen, ist soweit alles klar. Wenn mehrere, werden diese nach Punkten gewichtet. Man hat also einen Vorschlag, der drei Punkte bekommt, einen mit zwei und einen mit einem Punkt.

Über den Zeitraum der ersten Stufe werden alle Eintragungen – ggfs. mit Punkten – in einer Datenbank gesammelt. Am Ende dieser Phase wird das Formular zum Stichzeitpunkt automatisiert offline genommen.

Auswertung erste Phase

In der Datenbank kann man nun leicht die entweder am häufigsten vorkommenden Vorschläge pro Kategorie ersehen, oder aber diejenigen mit den meisten Punkten. Theoretisch könnte hier die erste Stufe erledigt sein, aber so einfach ist die Praxis üblicherweise nicht.

Zwei Dinge müssen beachtet werden:

1. Passen die Vorschläge zur Kategorie?

Es kann natürlich immer vorkommen, dass ein Werk in einer Kategorie benannt wird, die überhaupt nicht passt. Um solche Fälle (und andere Grenzfälle) zu entscheiden, muss es ein neutrales Gremium geben, bestehend aus einer ungeraden Anzahl an Personen (eine kleine Zahl, optimal wären vermutlich fünf oder sieben), die unklare Fälle per Abstimmung klären können. Nachdem die Ergebnisse aus der Datenbank vorliegen, prüft das Gremium diese und entscheidet ggfs. ob ein vorgeschlagenes Werk, das es in die Shortlist geschafft hätte, aber nicht passt, möglicherweise in eine andere Kategorie transferiert wird oder ob anders verfahren wird. Die genauen Modalitäten müssen vorab festgelegt werden.

Das Gremium ist bekannt und die MitgliederInnen werden namentlich genannt. Die Entscheidungen werden protokolliert und nach Preisvergabe ebenso offengelegt wie die Teilnehmerzahlen und ggfs. andere Informationen und Statistiken zur Stimmabgabe.

2. Was passiert bei Stimmengleichheit?

Es kann der Fall eintreten, dass x vorgeschlagene Werke oder Personen gleich viele Stimmen bekommen. Das ist dann kein Problem, wenn man die Shortlist variabel hält, und es eben egal ist, ob eine Kategorie fünf, zehn oder sogar 15 Nominierte mit gleichen Stimmenzahlen in der Shortlist hat. Üblicherweise sollten sich solche Fälle in Grenzen halten, kommt es zu einem außergewöhnlichen oder Grenzfall findet das Gremium einen Modus Operandi, um das zu lösen. Optimalerweise gibt es einen solchen bereits vor der Stimmabgabe.

Die Emailadressen und zugehörige Hashcodes werden gelöscht.

Zweite Phase

Auf der Webseite werden die in der ersten Phase ermittelten Werke und Personen zur Abstimmung gelistet. Wer abstimmen will meldet sich erneut mit Emailadresse an und erhält per Double-opt-in einen Hashcode, mit dem er/sie entweder für alle Kategorien stimmen kann, oder nur für einzelne, und später via neuem Login mit Emailadresse und Hashcode für die restlichen.

Jeder Abstimmende hat eine Stimme pro Kategorie. Die Stimmen werden in einer Datenbank gezählt.

Auswertung zweite Phase

Nach Ablauf der Frist wird das Formular automatisiert offline geschaltet. Die Datenbankeinträge werden ausgewertet. Die Werke/Personen mit den meisten Stimmen gewinnen. Bei Stimmengleichheit in einer Kategorie wird der Preis mehrfach vergeben. Bei irgendwelchen Unklarheiten oder Sonderfällen entscheidet das Gremium mit einfacher Mehrheit.

Die Sieger stehen fest. Eventuelle Entscheidungen des Gremiums werden protokolliert und nach Preisvergabe ebenso offengelegt wie die Teilnehmerzahlen und ggfs. andere Informationen und Statistiken zur Stimmabgabe.

Die Emailadressen und zugehörige Hashcodes werden gelöscht.

Kategorien

Gedanken muss man sich auch über Kategorien machen, die zum einen die klassischen Medienformen einschließen, aber zum anderen auch moderne, digitale Medien nicht ausschließen sollten. Teile dieser Kategorien sind selbstverständlich an den DPP angelehnt, aber das ist dem Thema geschuldet. Es wird kein Preis für internationale Werke vergeben, denn es handelt sich um einen “deutschen” (deutschsprachigen) Phantastik-Preis (und erfahrungsgemäß kommen ohnehin nie irgendwelche internationalen Autoren, um den Preis entgegenzunehmen – eine Preisverleihung ohne Preisträger ist immer arg antiklimatisch).

Nominiert werden können in den einzelnen Kategorien Werke oder Personen, die im Vorjahr erschienen sind (Beispiel: Bücher) oder Werke herausgebracht haben (Beispiel: Künstler).

Ach ja: Aufgrund des eher überschaubaren Werkepools gibt es keine Mehrfachpreisträger. Es kann also nicht ein Werk wie beim Oscar für den Besten Film, den Besten Schauspieler und die Beste Regie ausgezeichnet werden. Das halte ich aus Fairnessgründen für angebracht, die Werbewirkung ist auch bei nur einem Preis ausreichend.

Die Kategorien im einzelnen

Bester Roman (Verlag)

Selbsterklärend.

Bestes Debut (Verlag)

Bestes Werk eines Newcomers, der bis dato noch nichts veröffentlicht hat.

Bester Roman (Selfpublisher)

Bestes Werk eines Selfpublishers, also ein Roman, der nicht in einem Verlag erschienen ist, sondern vom Autor selbst veröffentlich wurde. Die beiden Selfpublisher-Kategorien tragen dem dramatisch veränderten Buchmarkt in diesem Bereich Rechnung. Selfpublisher verkaufen (nicht nur) bei Amazon inzwischen maßgebliche Mengen an Werken. Sie auszuschließen ist nicht mehr zeitgemäß.

Bestes Debut (Selfpublisher)

Bester Erstling eines Selfpublishers, der bis dato noch nichts veröffentlicht hat.

Beste Storysammlung

Selbsterklärend. Es gibt hier keine zusätzliche Kategorie “Selfpublisher”, da SP-Kurzgeschichtensammlungen eher selten sind.

Beste Kurzgeschichte

Selbsterklärend

Beste Serie

Selbsterklärend. Der Gewinner darf im nächsten Jahr nicht erneut nominiert werden. Damit vermeiden wir im Gegensatz zu Einzelwerken, dass zwölfmal hintereinander der “Erbe des Multiversums” (hust) gewinnt. Ähnliches gilt für andere Kategorien, in denen nicht ein konkretes Werk gekürt wird.

Bestes Hörbuch/Hörspiel

Selbsterklärend

Musik

Auszeichnung für ein herausragendes “Album” oder eine “Single” mit phantastischem Hintergrund.

Bestes Comic/ beste Graphic Novel

Selbsterklärend

Bestes Sekundärwerk

Selbsterklärend

Beste/r GrafikerIn

Selbsterklärend. Der Gewinner darf im nächsten Jahr nicht erneut nominiert werden.

Bewegtbild

Bester Film, beste TV-Serien oder Episode, beste Streamingserie, bestes Youtube-Video etc. Der Titel der Kategorie kann natürlich noch verbessert werden. Ich bin nicht der Ansicht, dass man mit der Begründung “es gibt eh nix Gutes an Genre in Deutschland” diese Kategorie nicht vergeben sollte, denn das ist einfach nicht wahr. Man verbaut sich durch das Wegfallen die Chance, großartige Projekte wie MARA oder DARTH MAUL APPRENTICE auszeichnen zu können, wenn es sie dann doch mal gibt. Gewinnt eine Serie, darf sie im nächsten Jahr nicht nominiert werden.

Beste Webseite (professionell)

Hier wird eine professionelle Webpräsenz ausgezeichnet, also eine, hinter der eine Firma steht. Der Gewinner darf im nächsten Jahr nicht erneut nominiert werden.

Beste Webseite (Fandom)

Hier wird eine nichtkommerzielle (Fan-/Fandom-) Webseite ausgezeichnet, die nicht auf die Erzielung von Gewinnen ausgelegt ist, bzw. die keine Firmenseite ist. Der Gewinner darf im nächsten Jahr nicht erneut nominiert werden.

Hintergrund für die Trennung der beiden Kategorien ist, dass firmenbetriebene Seiten ganz andere Personenzahlen und Werbebudgets hinter sich haben.

Brett-, Karten-, Rollen-, Gesellschaftspiel oder Tabletop

Auch im Bereich klassische Spiele erscheinen in jedem Jahr jede Menge bemerkenswerte Projekte in Deutschland, die einen phantastischen Hintergrund haben. Es ist schade, dass ein Phantastik-Preis diese ausblendet. Hier werden keine Reihen ausgezeichnet, sondern konkrete Einzelprodukte. Im Gegensatz zum Deutschen Spielepreis (den die großen Verlage üblicherweise unter sich ausmachen) hätten hier auch Produkte kleinerer Anbieter oder von Rollenspielverlagen Chancen. Eventuell unterteilt man noch zwischen klassischen Gesellschaftsspielen und Rollen- und Tabletopspielen, wobei die Trennung stellenweise schwierig werden dürfte, deswegen sollte man die Trennung vielleicht unterlassen.

Bestes Computerspiel

Wenngleich Deutschland auch bei Film und Fernsehen international nicht vorne mitspielt (noch nicht mal hinten), sieht das bei Computerspielen ganz anders aus. Es gibt in jedem Jahr zahllose bemerkenswerte und erfolgreiche Spieleproduktionen aus deutschen Landen und mit phantastischem Hintergrund. Auch das gehört definitiv zum Genre und sollte nicht außen vor gelassen werden.

Bestes LARP

In jedem Jahr finden in Deutschland und in deutschsprachigen Ländern zahllose LARPS statt, die ebenfalls eine Ausdrucksform der Phantastik darstellen. Es ist höchste Zeit, auch diese Kunstform auszuzeichnen. Der Gewinner darf im nächsten Jahr nicht erneut nominiert werden (damit nicht in jedem jahr erneut Con X mit den meisten Besuchern gewinnt).

Bestes Cosplay

Es gibt inzwischen haufenweise grandiose Cosplayer in Deutschland (und deutschsprachigem Umland). Auch deren Kunst darf ruhig gewürdigt werden. Der große Pluspunkt ist hierbei, dass sich sogar jeder Abstimmende anhand von Fotos ein Bild machen kann, bevor eine Stimme vergeben wird.

Sonderpreis

Der Sonderpreis wird vergeben für außergewöhnliche Werke, die in keiner andern Kategorie passen. Als Beispiele wären denkbar: multimediale eBooks, crossmediale Projekte oder völlig unbekannte, neue Ideen. Mir ist klar, dass es sich hierbei um eine äußerst diffizile Kategorie handelt. Ein Experiment. Und es müsste vermutlich das oben genannte Gremium in Zweifelsfällen entscheiden, ob es im jeweiligen Jahr einen Gewinner gibt.

Dotierung

Der Preis ist nicht dotiert. In meinen Augen ist eine Dotierung völlig überflüssig, sie schränkt nur die Menge der Kategorien unnötig ein. Der Preis soll Spaß und das Werk oder die Person bekannter machen. Eine Dotierung steigert in meinen Augen nur die Möglichkeit von Streit und Neid.

Verleihung

Der Preis wird auf einer zweitägigen Veranstaltung/Con verliehen. Die Verleihung findet am Samstag Spätnachmittag/Abend statt. Das hat den ungeheuren Charme, dass die Preisträger und deren Fans nicht direkt nach der Verleihung aus dem Gebäude gekehrt werden müssen, sondern noch gemeinsam feiern können. Optimalerweise wird diese Veranstaltung an einem Ort ausgerichtet, der keine Unmengen an Geld verschlingt (möglicherweise als Kulturveranstaltung gefördert), was es auch Klein- und Kleinstverlagen sowie Selfpublishern ermöglicht, für überschaubare Unkostenbeiträge Verkaufstische anzumieten und ihre Werke anbieten zu können, denn das ist wahre “Street-Cred” (statt horrender Standgebühren). Optimal wäre vermutlich eine Veranstaltung parallel zu einer anderen passenden, z.B. der Frankfurter Buchmesse (da halten sich Autoren und andere potentielle Preisträger ohnehin auf) oder der RPC (da treffen sich sämtliche Couleurs des Fandoms). In beiden Fällen wären viele Protagonisten vor Ort.

Risiken?

Eins der größten Risiken liegt wohl darin, dass sich herausstellen könnte, dass nur fuffzich Figuren Nominierungsvorschläge machen, oder nur 100 Interessierte tatsächlich für die Preisträger abgestimmt haben. Das würde zwar das Ergebnis nicht verändern, aber wäre natürlich fürs Renommé des Preises abträglich. In dem Fall lässt man den Preis einfach sein, ist aber besser als Intransparenz. Mit ein wenig Publicity an den richtigen Stellen sollte man aber schon annehmen, dass bei den Verkaufszahlen von Phantastik-Produkten allgemein in Deutschland brauchbare Teilnehmerzahlen zustande kommen sollten.

Abschlussbetrachtungen

Soweit meine Ideen und Betrachtungen zu einem Publikumspreis für deutschsprachige Phantastik-Werke. Das ist so niedergeschrieben, wie es mir in den Sinn kam, bzw. wie ich es aus notierten Stichwörtern der und Mindmapping-Software übernommen habe. Sicherlich sind Teile davon überarbeitungs- oder verbesserungswürdig, oder ergänzungfähig. Oder vielleicht auch nicht bis zuletzt durchdacht. Aber es sind konkrete, konstruktive Vorschläge.

Allerdings sehe ich in der vorgeschlagenen Durchführung eine Möglichkeit, die Diskussionen um solche Preise zu entstressen, und Durchführung und Verleihung fair, transparent und neutral zu gestalten, so dass es zu keinen Streitigkeiten, Mutmaßungen und Kontroversen im Fandom kommen muss. Klar ist selbstverständlich auch, dass man nie jeden zufrieden stellen kann, und im Zweifelsfall immer wer aus irgendwelchen Gründen unzufrieden sein könnte. So ist das Leben.

Die neuen Kategorien finde ich deswegen nötig und wichtig, weil sie zu einer Durchmischung führen. Bisher konzentrierte sich die Verleihung hauptsächlich auf Bücher und verwandte Gebiete. Das ist vorgestrig und rückwärtsgewandt. Eine Erweiterung führt eben zu einer Durchmischung verschiedener Fandom-Sub-Blasen und gegenseitigen Befruchtung, neue Leute lernen sich kennen. Es kommt zu Synergien (Bullshit-Bingo!), zu denen es nicht kommt, wenn die Bücherwürmer immer nur unter sich bleiben. Es gibt Schnittmengen zwischen den Fandom-Facetten, und die Informationen zum Preis und dessen Ausprägungen werden in diese verschiedenen Facetten des Hobbies getragen, was dazu führt, dass mehr Abstimmende teilnehmen, was einer solchen Auszeichnung nur gut tun kann.

Persönlich fände ich es, trotz aller Bedenken in Sachen “es gewinnt der/diejenige mit der/die die meisten Fans aktivieren kann” (was egal ist, wie ich oben ausführte), für wünschenswert, wenn es einen fairen, transparenten, konfliktfreien Publikumspreis für deutsche Werke aus den verschiedensten Medien gäbe, denn das wäre im Gegensatz zu Jurypreisen (die ebenfalls ihre Berechtigung haben können) echte Demokratie. Auch bei politischen Wahlen gewinnen letztlich die, die die meisten Anhänger mobilisieren können …

Bevor jemand mault: Ich propagiere hier keinen Gegenentwurf und keine Alternative zum Deutschen Phantastik-Preis. Meine Intention ist es aufzuzeigen, wie man einen solchen Publikumspreis konfliktfrei und fair ausrichten könnte und kann. Wenn die Ausrichter des DPP die Vorschläge übernehmen möchten: Super. Wenn nicht, könnte man vielleicht für die Zukunft über eine Alternative nachdenken.

Kommentare ausdrücklich erwünscht.

Stefan Holzhauer

AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.

Ein Kommentar for “Wie könnte ein Phantastik-Publikumspreis aussehen?”

sagt:

Also ich wüsste nicht, wo ich noch was kritisieren oder anmerken sollte. Klingt sehr, sehr gut und ja, auch wenn ich grundsätzlich gegen eine Trennung “SP”/”Verlag” bin… bei einem Publikumspreis, bei dem ich immer für die SP-Underdogs und Kleinverlagautoren bin und bei dem meine Lieblinge oft leer ausgehen, kann ich nur befürworten, dass dafür gesorgt wird, dass zwei SP-Autoren (M/W/sonstiges) auf alle Fälle einen Preis erhalten :).

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