Kleines Update zu Beam eBooks und Trusted Shops: Kritik unerwünscht

Trusted Shops Beam eBooks

Ich hat­te an an­de­rer Stel­le über der­zeit of­fen­bar be­stehen­de Pro­ble­me mit dem Sup­port von Beam eBooks hin­ge­wie­sen. Down­loads funk­tio­nie­ren nicht, Der Ser­vice re­agiert nicht oder völ­lig un­zu­rei­chend auf An­fra­gen der Kun­den. Do­ku­men­tiert wur­de das durch die Be­wer­tun­gen auf der Platt­form »Tru­sted Shops«.

Seit heu­te kann man die Be­wer­tun­gen nicht mehr ein­se­hen, weil »der Shop für die Nut­zung des Be­wer­tungs­sy­stems nicht frei­ge­schal­tet ist«. Sie­he Bild­schirm­fo­to.

Das ist ge­ra­de­zu ein Mu­ster­bei­spiel, wie PR im Netz nicht funk­tio­niert. Da gibt es öf­fent­li­che Kri­tik an ei­nem On­line­shop – und statt sich der Feh­ler an­zu­neh­men und die­se zu be­he­ben, ver­sucht man sie zu ver­tu­schen. Das ist so ziem­lich der al­ler­fal­sche­ste Weg, den Lub­be in mei­nen Au­gen hat be­schrei­ten kön­nen. Kri­ti­sche Nut­zer­stim­men ein­fach ent­fer­nen zu las­sen, zeigt in mei­nen Au­gen, dass bei Beam eBooks tat­säch­lich ei­ni­ges im Ar­gen lie­gen muss. Wenn man be­grün­de­te ne­ga­ti­ve Kri­tik er­hält, dann be­sei­tigt man den Grund und nicht die Kri­tik.

[Up­date 18:06 Uhr]: Auf der Web­sei­te von Beam eBooks ist die ver­meint­lich gute Wer­tung »sehr gut« bei Tru­sted Shops im­mer noch zu se­hen. Ver­folgt man den Link, kommt man al­ler­dings auf die oben ge­zeig­te Feh­ler­sei­te. Nach mei­ner An­sicht grenzt das schon an Be­trug. Die an­de­re Mög­lich­keit ist na­tür­lich, dass da neu­er­dings je­mand für die Web­sei­te ver­ant­wort­lich ist, der vom #neu­land kei­ne Ah­nung hat.

Screenshot Beam

 

AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit na­tür­li­cher Af­fi­ni­tät zu Pi­xeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zu­viel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 on­line dar­über.

Ein Kommentar for “Kleines Update zu Beam eBooks und Trusted Shops: Kritik unerwünscht”

Christian

sagt:

Wie­so? Passt doch. Das vie­le Bran­chen im 21. Jahr­hun­dert im­mer nur an den Sym­pto­men her­um­dok­tern, statt das ei­gent­li­che Pro­blem zu lö­sen ist doch usus. Macht die Po­li­tik ja auch nicht an­ders…

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