Neu für den Amiga: WORTHY

Neu für den Amiga: WORTHY

Auch wenn er lange nicht mehr der ange­sagte Heim­com­put­er ist, der er mal war, hat der Ami­ga immer noch eine große Fange­meinde (darunter mich). Und so kom­men für ihn, genau für den kleineren Vorgänger C64 immer wieder mal neue Spiele her­aus.

So wie jet­zt WORTHY, ein Action-Puz­zler vom Entwick­ler Pix­el­glass. Der sieht auf den ersten Blick aus wie ein Amal­gam aus GAUNTLET und dem BOULDER DASH-Klon Emer­ald Mine. Man ren­nt mit einem kleinen Pix­el­helden durch ein Labyrinth und sam­melt dabei Dia­man­ten.

Pro­gram­miert wurde WORTHY für Stan­dard 1 MB PAL-Ami­gas, es sollte also auf noch vorhan­de­nen Orig­i­nal­geräten laufen, aber selb­stver­ständlich kann man das Game auch auf Emu­la­toren zock­en. Man erhält WORTHY auf amiga.net.pl (keine Sorge: englis­chsprachige Web­seite) in drei Optio­nen: Als Down­load (LHA, ISO und ADF, 9 Euro), auf CD (19 Euro) oder sog­ar auf CD in ein­er Box (23 Euro).

Gle­ich mal kaufen und aus­pro­bieren.

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Cov­er WORTHY Copy­right Pix­el­glass

Dokumentation DIE AMIGA STORY kostenlos bei Archive.org

Dokumentation DIE AMIGA STORY kostenlos bei Archive.org

Der Ami­ga war fra­g­los ein­er der wichtig­sten Com­put­er über­haupt und set­zte ab sein­er Ein­führung Mitte der 1980er, seine ver­schiede­nen Inkar­na­tio­nen wur­den allein in Deutsch­land bis ins Jahr 1993 über 1.5 Mil­lio­nen mal verkauft.

Wie es zum leg­endären Com­put­er kam, erläutert die Doku­men­ta­tion DIE AMIGA-STORY von Antho­ny und Nico­la Caulfield. Die kann man sich in der deutsch über­set­zten ZDF-Fas­sung jet­zt im Inter­net Archive anse­hen (alter­na­tiv find­et man sie auch noch in der ZDF-Mediathek, aber da weiß man halt nie, wie schnell »depub­liziert« wird).

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Amiga-Emulator ARMIGA ist lieferbar

Amiga-Emulator ARMIGA ist lieferbar

Armiga Full

Beim ARMIGA han­delt es sich um eine kleine, ARM-basierte Box (daher der Name), die so tut, als sei sie ein Ami­ga 500 mit Kick­start 1.3. Er ver­fügt über USB-Anschlüsse für han­del­sübliche Mäuse und Tas­taturen sowie einen SD-Karten-Slot vom dem aus man Disket­ten­im­ages starten kann und auf der sich auch Sys­tem­dateien befind­en kön­nen. Die Kick­start- und weit­ere Sys­tem­dateien sind beim Rechtein­hab­er Cloan­to lizen­siert.

Vom ARMIGA gibt es zwei Vari­anten. Die eine kann man als reine Spielkon­sole betra­cht­en, die andere ver­fügt über ein Amiga.kompatibles Flop­py-Laufw­erk. Das ist ziem­lich cool, denn das ermöglicht es, noch vorhan­dene, alte 3,5-Zoll-Disketten in ADF-Dateien zu ver­wan­deln.

Über den HDMI-Anschluss kann man Sig­nale in 16:9, 4:3 und nicht­lin­ear in 720p aus­geben.

Derzeit wird nur Kick 1.3 unter­stützt, AGA kön­nte noch fol­gen.

Armiga Small

Bei­de Ver­sio­nen wer­den mit HDMI-Kabel, Net­zteil, SD-Karte und 3D-gedruck­tem Gehäuse aus­geliefert. Die »Small Sized Edi­tion« (ohne Flop­py) kostet 119 Euro, die »Full Edi­tion« schlägt mit 169 Euro zu Buche (jew­eils plus 25 Euro Ver­sand in europäis­che Län­der).

Bestellen kann man ab sofort auf der offiziellen Web­seite des Pro­jek­ts, man sollte sich allerd­ings darüber im Klaren sein, dass es sich um Pro­to­typen han­delt.

Shut up and take my mon­ey. Die zigaret­ten­schachtel­große Small-Edi­tion habe ich sofort bestellt. ADF-Dateien kann ich micht meinen Ami­gas ohne­hin erzeu­gen.

Pro­mo­fo­tos Copy­right DARMA Projects

Neu für den Amiga: BLOCKY SKIES

Neu für den Amiga: BLOCKY SKIES

Moment mal? »Neu für den Ami­ga«? Der ist doch seit gefühlt Jahrzehn­ten tot? Nein, das stimmt so nicht ganz, denn es gibt immer noch eine aktive Retro-Szene, die sich mit diesem und anderen ver­meintlich ver­al­teten Com­put­ern beschäftigt. Und da wer­den auch immer noch und immer mal wieder neue Spiele für den Heim­com­put­er-Vet­er­a­nen pro­gram­miert.

Beispiel­sweise BLOCKY SKIES, das man auf der zuge­höri­gen Web­seite herunter laden kann. Das ist in ver­schiede­nen For­mat­en möglich, so dass man das Game sowohl auf einem Emu­la­tor, als auch auf echter Hard­ware spie­len kann. Die von ein­er Diskette oder einem Disket­ten­ab­bild zu boo­tende Ver­sion set­zt 512 kB Haupt­spe­ich­er voraus, die Fest­plat­ten­ver­sion 1 MB. Eine Fas­sung für CDTV/CD32 ste­ht eben­falls bere­it.

BLOCKY SKIES ist kosten­los. Ich muss es bei Gele­gen­heit mal auf eine SD-Karte wer­fen und im A500 aus­pro­bieren.

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=t1QjFusxew0[/ytv]

Amiga 500 läuft in Google Chrome

Amiga 500 läuft in Google Chrome

Workbench

Ab Mitte der 1980er bis in die 1990er war der Ami­ga von der lei­der glück­losen Fir­ma Com­modore ein­er der »Heim­com­put­er« über­haupt. Etliche Funk­tio­nen waren bahn­brechend, beispiel­sweise Grafikaus­gabe in 4096 Far­ben im HAM-Modus oder die Benutze­r­ober­fläche. Ich selb­st hat­te einen Ami­ga 500 und einen A4000, let­zter­er ste­ht nur leicht zer­legt hier neben mir und würde ver­mut­lich noch laufen, wenn ich die Fest­plat­ten wieder ein­baue (ich habe deren Inhalt auf einen PC über­tra­gen, wo mein alter Ami­ga im Emu­la­tor und hochau­flösend läuft wie ein Glöckchen).

Der Google-Entwick­ler Chris­t­ian Ste­fansen hat jet­zt das Unmögliche möglich gemacht. Er hat eine Web-App entwick­elt, die im Brows­er Chrome läuft und die den Ami­ga emuliert. Und das funk­tion­iert verblüf­fend gut, allerd­ings sollte man sich beim ersten Laden auf einige Wartezeit gefasst machen, denn da müssen einige dat­en geschaufelt wer­den. Die Soft­ware beste­ht aus 400000 Pro­gram­mzeilen, geschrieben in C, das läuft dann via Chromes Portable Native Client (PNa­Cl) im Brows­er. Dem Augen­schein nach stand (Win)UAE Pate, ich gehe davon aus, dass auch Code des Emu­la­tors Ver­wen­dung fand. Der Native Client ermöglicht es, Soft­ware bess­er laufen lassen zu kön­nen, die für bes­timmte Prozes­soren geschrieben wurde. Bish­er wur­den X86-CPUs unter­stützt, neuerd­ings aber auch Motoro­las 68000er-Fam­i­lie, die tickt im Ami­ga.

Austesten kann man den guten alten Ami­ga im PC auf der Web­seite des Pro­jek­ts. Der emulierte Ami­ga 500 bringt bere­its einige Demos mit, offen­bar kann man aber auch Disket­ten­im­ages laden und es wer­den neben der oblig­a­torischen Maus auch Joy­sticks erkan­nt. Grandios!

Dank an Falko fürs find­en, via CNet

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Ab morgen soll es wieder Commodore-Rechner geben…

Neuer C64 mit Atom CPU und CD-LaufwerkIch hat­te bere­its darauf hingewiesen (allerd­ings lei­der nur in der inzwis­chen nicht mehr exis­ten­ten Side­bar), dass der Tra­di­tion­sre­iche Name »Com­modore«, der nach der Insol­venz der ursprünglichen Fir­ma durch ungezählte Hände ging, von ein­er amerikanis­chen Fir­ma erwor­ben wurde, die inter­es­sante Pläne damit ver­fol­gten. Beispiel­sweise sollte es eine Art Neuau­flage des Klas­sik­ers C64 geben, mit aktuellem Innen­leben basierend auf ein­er Atom-CPU mit inte­gri­ertem Emu­la­tor, um die alte Soft­ware abspie­len zu kön­nen. Zudem bewirbt man auf der Web­seite Kom­pakt-PCs im Tas­taturge­häuse oder Com­put­erge­häuse mit Namen wie »Ami­ga 1000« oder »Ami­ga 2000«.

Commodore Phoenix

Ich hat­te zugegeben­er­maßen etwas Sorge, ob es sich hier­bei um Vapor­ware han­deln würde, ins­beson­dere da man nach ein paar inter­es­san­ten Ankündi­gun­gen Ende 2010 nichts weit­er ver­nahm, auch nicht auf der Face­book-Seite des Unternehmens »Com­modore USA«.

Heute jedoch kam genau über diese Face­book-Seite eine Mel­dung: ab mor­gen (!) sollen erste neue Pro­duk­te erhältlich sein – man ist zudem eine Koop­er­a­tion und Cross-Pro­mo­tion mit Dis­ney (!!) einge­gan­gen, offen­bar wer­den die neuen Geräte zusam­men mit der Blu­Ray-Veröf­fentlichung von TRON: LEGACY in den USA bewor­ben.

Ich bin sehr ges­pan­nt, was der morgige Tag bringt! Bei entsprechen­der Preis­gestal­tung ist der neue C64 allein schon auf­grund des Cool­ness-Fak­tors ein Muss!

Creative Commons License

Pro­duk­t­bilder Copy­right Com­modore USA