Dokumentation DIE AMIGA STORY kostenlos bei Archive.org

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Der Ami­ga war frag­los ei­ner der wich­tig­sten Com­pu­ter über­haupt und setz­te ab sei­ner Ein­füh­rung Mit­te der 1980er, sei­ne ver­schie­de­nen In­kar­na­tio­nen wur­den al­lein in Deutsch­land bis ins Jahr 1993 über 1.5 Mil­lio­nen mal ver­kauft.

Wie es zum le­gen­dä­ren Com­pu­ter kam, er­läu­tert die Do­ku­men­ta­ti­on DIE AMI­GA-STO­RY von An­tho­ny und Ni­co­la Caul­field. Die kann man sich in der deutsch über­setz­ten ZDF-Fas­sung jetzt im In­ter­net Ar­chi­ve an­se­hen (al­ter­na­tiv fin­det man sie auch noch in der ZDF-Me­dia­thek, aber da weiß man halt nie, wie schnell »de­pu­bli­ziert« wird).

Amiga-Emulator ARMIGA ist lieferbar

Amiga-Emulator ARMIGA ist lieferbar

Armiga Full

Beim AR­MI­GA han­delt es sich um eine klei­ne, ARM-ba­sier­te Box (da­her der Name), die so tut, als sei sie ein Ami­ga 500 mit Kick­start 1.3. Er ver­fügt über USB-An­schlüs­se für han­dels­üb­li­che Mäu­se und Ta­sta­tu­ren so­wie ei­nen SD-Kar­ten-Slot vom dem aus man Dis­ket­ten­images star­ten kann und auf der sich auch Sy­stem­da­tei­en be­fin­den kön­nen. Die Kick­start- und wei­te­re Sy­stem­da­tei­en sind beim Rech­te­inha­ber Clo­an­to li­zen­siert.

Vom AR­MI­GA gibt es zwei Va­ri­an­ten. Die eine kann man als rei­ne Spiel­kon­so­le be­trach­ten, die an­de­re ver­fügt über ein Amiga.kompatibles Flop­py-Lauf­werk. Das ist ziem­lich cool, denn das er­mög­licht es, noch vor­han­de­ne, alte 3,5-Zoll-Disketten in ADF-Da­tei­en zu ver­wan­deln.

Über den HDMI-An­schluss kann man Si­gna­le in 16:9, 4:3 und nicht­li­ne­ar in 720p aus­ge­ben.

Der­zeit wird nur Kick 1.3 un­ter­stützt, AGA könn­te noch fol­gen.

Armiga Small

Bei­de Ver­sio­nen wer­den mit HDMI-Ka­bel, Netz­teil, SD-Kar­te und 3D-ge­druck­tem Ge­häu­se aus­ge­lie­fert. Die »Small Si­zed Edi­ti­on« (ohne Flop­py) ko­stet 119 Euro, die »Full Edi­ti­on« schlägt mit 169 Euro zu Bu­che (je­weils plus 25 Euro Ver­sand in eu­ro­päi­sche Län­der).

Be­stel­len kann man ab so­fort auf der of­fi­zi­el­len Web­sei­te des Pro­jekts, man soll­te sich al­ler­dings dar­über im Kla­ren sein, dass es sich um Pro­to­ty­pen han­delt.

Shut up and take my mo­ney. Die zi­ga­ret­ten­schach­tel­gro­ße Small-Edi­ti­on habe ich so­fort be­stellt. ADF-Da­tei­en kann ich micht mei­nen Ami­gas oh­ne­hin er­zeu­gen.

Pro­mo­fo­tos Co­py­right DAR­MA Pro­jects

Neu für den Amiga: BLOCKY SKIES

Neu für den Amiga: BLOCKY SKIES

Mo­ment mal? »Neu für den Ami­ga«? Der ist doch seit ge­fühlt Jahr­zehn­ten tot? Nein, das stimmt so nicht ganz, denn es gibt im­mer noch eine ak­ti­ve Re­tro-Sze­ne, die sich mit die­sem und an­de­ren ver­meint­lich ver­al­te­ten Com­pu­tern be­schäf­tigt. Und da wer­den auch im­mer noch und im­mer mal wie­der neue Spie­le für den Heim­com­pu­ter-Ve­te­ra­nen pro­gram­miert.

Bei­spiels­wei­se BLOCKY SKI­ES, das man auf der zu­ge­hö­ri­gen Web­sei­te her­un­ter la­den kann. Das ist in ver­schie­de­nen For­ma­ten mög­lich, so dass man das Game so­wohl auf ei­nem Emu­la­tor, als auch auf ech­ter Hard­ware spie­len kann. Die von ei­ner Dis­ket­te oder ei­nem Dis­ket­ten­ab­bild zu boo­ten­de Ver­si­on setzt 512 kB Haupt­spei­cher vor­aus, die Fest­plat­ten­ver­si­on 1 MB. Eine Fas­sung für CDTV/CD32 steht eben­falls be­reit.

BLOCKY SKI­ES ist ko­sten­los. Ich muss es bei Ge­le­gen­heit mal auf eine SD-Kar­te wer­fen und im A500 aus­pro­bie­ren.

Amiga 500 läuft in Google Chrome

Amiga 500 läuft in Google Chrome

Workbench

Ab Mit­te der 1980er bis in die 1990er war der Ami­ga von der lei­der glück­lo­sen Fir­ma Com­mo­do­re ei­ner der »Heim­com­pu­ter« über­haupt. Et­li­che Funk­tio­nen wa­ren bahn­bre­chend, bei­spiels­wei­se Gra­fik­aus­ga­be in 4096 Far­ben im HAM-Mo­dus oder die Be­nut­zer­ober­flä­che. Ich selbst hat­te ei­nen Ami­ga 500 und ei­nen A4000, letz­te­rer steht nur leicht zer­legt hier ne­ben mir und wür­de ver­mut­lich noch lau­fen, wenn ich die Fest­plat­ten wie­der ein­baue (ich habe de­ren In­halt auf ei­nen PC über­tra­gen, wo mein al­ter Ami­ga im Emu­la­tor und hoch­auf­lö­send läuft wie ein Glöck­chen).

Der Goog­le-Ent­wick­ler Chri­sti­an Ste­fan­sen hat jetzt das Un­mög­li­che mög­lich ge­macht. Er hat eine Web-App ent­wickelt, die im Brow­ser Chro­me läuft und die den Ami­ga emu­liert. Und das funk­tio­niert ver­blüf­fend gut, al­ler­dings soll­te man sich beim er­sten La­den auf ei­ni­ge War­te­zeit ge­fasst ma­chen, denn da müs­sen ei­ni­ge da­ten ge­schau­felt wer­den. Die Soft­ware be­steht aus 400000 Pro­gramm­zei­len, ge­schrie­ben in C, das läuft dann via Chro­mes Por­ta­ble Na­ti­ve Cli­ent (PNaCl) im Brow­ser. Dem Au­gen­schein nach stand (Win)UAE Pate, ich gehe da­von aus, dass auch Code des Emu­la­tors Ver­wen­dung fand. Der Na­ti­ve Cli­ent er­mög­licht es, Soft­ware bes­ser lau­fen las­sen zu kön­nen, die für be­stimm­te Pro­zes­so­ren ge­schrie­ben wur­de. Bis­her wur­den X86-CPUs un­ter­stützt, neu­er­dings aber auch Mo­to­ro­las 68000er-Fa­mi­lie, die tickt im Ami­ga.

Aus­te­sten kann man den gu­ten al­ten Ami­ga im PC auf der Web­sei­te des Pro­jekts. Der emu­lier­te Ami­ga 500 bringt be­reits ei­ni­ge De­mos mit, of­fen­bar kann man aber auch Dis­ket­ten­images la­den und es wer­den ne­ben der ob­li­ga­to­ri­schen Maus auch Joy­sticks er­kannt. Gran­di­os!

Dank an Fal­ko fürs fin­den, via CNet

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Ab morgen soll es wieder Commodore-Rechner geben…

Neuer C64 mit Atom CPU und CD-LaufwerkIch hat­te be­reits dar­auf hin­ge­wie­sen (al­ler­dings lei­der nur in der in­zwi­schen nicht mehr exi­sten­ten Si­de­bar), dass der Tra­di­ti­ons­rei­che Name »Com­mo­do­re«, der nach der In­sol­venz der ur­sprüng­li­chen Fir­ma durch un­ge­zähl­te Hän­de ging, von ei­ner ame­ri­ka­ni­schen Fir­ma er­wor­ben wur­de, die in­ter­es­san­te Plä­ne da­mit ver­folg­ten. Bei­spiels­wei­se soll­te es eine Art Neu­auf­la­ge des Klas­si­kers C64 ge­ben, mit ak­tu­el­lem In­nen­le­ben ba­sie­rend auf ei­ner Atom-CPU mit in­te­grier­tem Emu­la­tor, um die alte Soft­ware ab­spie­len zu kön­nen. Zu­dem be­wirbt man auf der Web­sei­te Kom­pakt-PCs im Ta­sta­tur­ge­häu­se oder Com­pu­ter­ge­häu­se mit Na­men wie »Ami­ga 1000« oder »Ami­ga 2000«.

Commodore Phoenix

Ich hat­te zu­ge­ge­be­ner­ma­ßen et­was Sor­ge, ob es sich hier­bei um Va­por­wa­re han­deln wür­de, ins­be­son­de­re da man nach ein paar in­ter­es­san­ten An­kün­di­gun­gen Ende 2010 nichts wei­ter ver­nahm, auch nicht auf der Face­book-Sei­te des Un­ter­neh­mens »Com­mo­do­re USA«.

Heu­te je­doch kam ge­nau über die­se Face­book-Sei­te eine Mel­dung: ab mor­gen (!) sol­len er­ste neue Pro­duk­te er­hält­lich sein – man ist zu­dem eine Ko­ope­ra­ti­on und Cross-Pro­mo­ti­on mit Dis­ney (!!) ein­ge­gan­gen, of­fen­bar wer­den die neu­en Ge­rä­te zu­sam­men mit der Blu­Ray-Ver­öf­fent­li­chung von TRON: LE­GA­CY in den USA be­wor­ben.

Ich bin sehr ge­spannt, was der mor­gi­ge Tag bringt! Bei ent­spre­chen­der Preis­ge­stal­tung ist der neue C64 al­lein schon auf­grund des Cool­ness-Fak­tors ein Muss!

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Pro­dukt­bil­der Co­py­right Com­mo­do­re USA