Dokumentation DIE AMIGA STORY kostenlos bei Archive.org

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Der Amiga war fraglos einer der wichtigsten Computer überhaupt und setzte ab seiner Einführung Mitte der 1980er, seine verschiedenen Inkarnationen wurden allein in Deutschland bis ins Jahr 1993 über 1.5 Millionen mal verkauft.

Wie es zum legendären Computer kam, erläutert die Dokumentation DIE AMIGA-STORY von Anthony und Nicola Caulfield. Die kann man sich in der deutsch übersetzten ZDF-Fassung jetzt im Internet Archive ansehen (alternativ findet man sie auch noch in der ZDF-Mediathek, aber da weiß man halt nie, wie schnell “depubliziert” wird).

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Trailer zur deutschen Mystery-Serie WISHLIST

Trailer zur deutschen Mystery-Serie WISHLIST

WISHLIST ist eine Mystery-Serie, die die Youtuber hinter VIVI&DENNY und HELLO CHRISSY für “funk”, das neue “jugendliche” ‘Programm von ARD und ZDF produziert haben, und die am 27. Oktober 2017 starten soll. Es handelt sich um eine Produktion von “Outside the Club” im Auftrag von Radio Bremen und dem MDR für funk, gedreht in Wuppertal.

Der Trailer überzeugt mich nicht, er ist deutlich zu lang und stopft zu viele überflüssige Szenen und Sequenzen, die zusammenhanglos und zusammengestoppelt wirken, hintereinander. Eigentlich beinahe schon ein Paradebeispiel, wie ein Trailer nicht aussehen sollte. Zusammengekürzt auf eine Minute, oder etwas länger, hätte er vermutlich gut werden können, so wirkt er auf mich irgendwann nervig, weil nur irgendwelche Bilder sinnfrei aneinander gereiht werden.

Das Konzept an sich klingt okay, man wird abwarten müssen, ob es das Versprochene wird halten können. Bemerkenswert ist dabei übrigens, dass die Macher nur sehr wenig Budget zur Verfügung hatten und deswegen unter schwierigen Bedingungen drehen mussten. Offenbar möchten ARD und ZDF ihr Jugendlichen-Programm “funk” gern billig halten und die Rundfunkgebühren lieber anderswo verwenden. Dafür werden dann junge  Filmemacher ausgenutzt und mies bezahlt. Typisch.

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Wait – what? ARD & ZDF produzieren Mysteryserie?

Wait – what? ARD & ZDF produzieren Mysteryserie?

Wishlist

Als ARD und ZDF bekannt gaben, dass sei eine neues Programm für Jugendliche an den Start bringen wollen habe ich gelacht. Und angesichts des Durchschnittsalters der Zuschauer von 63 Jahren vermutet, dass sie damit die 50-jährigen meinen. Aber Sarkasmus beiseite.

Für das bis dato unbenannte neuen “Junge Angebot” der Sender, das im Oktober starten soll, wird soeben in Wuppertal eine Mystery-Serie gedreht. Ja, ich habe auch gedacht, ich kann meinen Augen nicht trauen, als ich das las. Sie trägt den Titel WISHLIST und handelt von einer Welt, in der plötzlich jeder Wunsch in Erfüllung geht:

Jeder Wunsch geht in Erfüllung – aber alles hat seinen Preis. Eine Gruppe von Freunden lotet in der Serie die Grenzen zwischen Selbstverwirklichung und Moral aus. Und bringt dabei sich und andere in Gefahr.

Regie führt Marc Schießer, es spielen u.a. Vita Tepel, Michael Glantschnig, Yung Ngo, Nele Schepe, Marcel Becker-Neu und Charles Rettinghaus. Das Drehbuch schrieben Marc Schießer und Marcel Becker-Neu, die Redaktion liegt bei Radio Bremen.

Wer jetzt allerdings glaubt, das werde eine Fernsehserie in normaler Länge, der täuscht sich. Die Episoden werden 15 Minuten lang sein, damit darf man annehmen, dass sie als Webvideos erscheinen werden. Das muss grundsätzlich nichts Schlechtes sein, allerdings finde ich, dass Story und Dramaturgie bei solch kurzen Formaten im Gegensatz zu 45 oder 60 Minuten leiden.

Man darf gespannt sein, ob die üblichen Strukturen aus Neid und Filz bei den öffentlich-rechtlichen Sendern in der Lage sein werden, etwas Brauchbares zu produzieren. Aber man muss ja dankbar sein, dass sie sich wenigstens mal im Genre-Bereich versuchen.

[Update 13:45] Ja, skeptisch bin ich auch, aber zumindest willens, dem mal eine Chance zu geben. Wenn ich sehe, was auf den sozialen Medien schon wieder für ein haltloses Vorabgehate losgeht, könnte ich kotzen.

Promografik WISHLIST Copyright Radio Bremen

TIMM THALER wird verfilmt

TIMM THALER wird verfilmt

Arved FrieseVor vielen, vielen Jahren, als das deutsche Fernsehen noch Sehenswertes hervorbrachte gab es einen erfolgreichen Mehrteiler namens TIMM THALER, der die Geschichte eines Jungen erzählte, der sein Lachen verkaufte. Die Romanvorlage stammt von James Krüss.

Die Constantin macht daraus jetzt einen Kinofilm. der 12-jährige Berliner Arved Friese (DER NANNY) übernimmt die Titelrolle, den Gegenspieler Baron Lefuet spielt Justus von Dohnányi (FRAU MÜLLER MUSS WEG, DAS EXPERIMENT). In weiteren Rollen sind zu sehen: Axel Prahl, Charly Hübner, Steffi Kühnert, Nadja Uhl, Bjarne Mädel,
Andreas Schmidt, Milan Peschel, Fritzi Haberlandt, Harald Schmidt, Heinz-Rudolf Kunze und Thomas Ohrner, der die Rolle des Timm in der TV-Serie spielte.

Das Drehbuch verfasste Alexander Adolph, es produziert Oliver Berben, das Ganze entsteht in Co-Produktion mit dem ZDF. Kinostart wird am 22. Dezember 2016 sein.

Statt neue Stoffe zu produzieren setzt man hier bei Constantin und ZDF offenbar auf den Nostalgiefaktor, um auch ältere Kinogänger in die Lichtspielhäuser zu bekommen. Sollten sie die Werbung aber wieder so versauen wie bei MARA, sehe ich erneut schwarz.

Promofoto Arved Friese Copyright Constantin Film Verleih GmbH

Renaissance des “Groschenromans” in digitaler Form

Renaissance des “Groschenromans” in digitaler Form

Wie wiederhole ich noch gleich seit Jahren Mantra-artig? “Das eBook wird der Heftroman des 21. Jahrhunderts.”

Der Elektrische Reporter im ZDF aktuell zum Thema:

“Digitale Groschenromane: Das als Wegwerfliteratur gescholtene Genre erlebt im Netz gerade eine Renaissance.”

Sag ich doch! :)

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Der Elektrische Reporter zu Fan-Fiction

Der Elektrische Reporter zu Fan-Fiction

Die übliche Zielgruppe des ZDF wird vermutlich nur “Bahnhof” verstehen, bei einem aktuellen Clip des Elektrischen Reporters, denn laut Aussage einer hohen Repräsentantin des Senders möchte der Intendant sich darum bemühen, das Durchschnittsalter der Zuschauer von 61 auf 60 Jahre (!) zu senken (dazu fällt mir echt nix mehr ein). Davon abgesehen ist der Clip über das Phänomen Fan-Fiction wirklich treffend und durchaus sehenswert.

Ich gehe persönlich davon aus, dass Fan-Fiction in Zukunft kein Thema mehr bleiben wird, das sich unbeachtet in Nischen des Internets abspielt. Allein die Tatsache, dass Amazon auf den Zug aufgesprungen ist, zeigt, dass es Potentiale geben könnte. Im Weg steht wie immer das Urheberrecht, das (Mantra on) dringend an die Realitäten des Internet-Zeitalters angepasst werden muss – und nicht umgekehrt (Mantra off).

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Er ist zurück: IJON TICHY – Held von Kosmos

Das ZDF hatte uns vor einiger Zeit mit der skurrilen Umsetzung von Stanislaw Lems Antihelden Ijon Tichy aus den STERNTAGEBÜCHERN überrascht, der in seiner Wohnung in seinem mehr oder weniger wohnlichen Raumschiff durchs All reist und dabei allerlei Abenteuer erlebt. Die unkonventionelle Serie konnte dabei aufgrund ihrer Machart und ihres Humors eine Fangemeinde versammeln. Neben Oliver Jahn in der Titelrolle, war auch Nora Tschirmer als leicht zickige “analoge Halluzinelle” zu bewundern.

Ab heute strahlt das ZDF neue Folgen aus, die sich laut Aussage des Senders von den vorherigen dadurch unterscheiden, dass sie deutlich aufwendiger produziert sind. Hoffen wird, dass dabei nicht Witz und Kult-Charakter auf der Strecke bleiben.

Die Erstausstrahlung geschieht auf ZDF Neo, wer den rein digitalen Sender nicht empfangen kann wartet entweder auf die Wiederholung bei 3Sat oder sieht sich die Episoden völlig zeitunabhänig in der ZDF-Mediathek an – da ist die erste Folge sogar bereits zu betrachten.

Creative Commons License

Promofoto Ijon Tichy Copyright ZDF/Randa Chahoud

Und dafür soll man Rundfunkgebühren zahlen?

Sorry, ein wenig offtopic, aber ich habe ja auch den Gebührenzwang der öffentlich-rechtlichen Sender hier bereits ein paar Mal thematisiert.

Zeitweilig war die Webseite des ZDF gar nicht zu erreichen, die Mediathek bekommt es offensichtlich immer noch nicht gebacken, das Spiel Deutschland – Serbien zu streamen. Kein Wunder, denn man kann sich leicht ausrechnen, wieviel Bandbreite da zusammenkommt, wenn ein paar hunderttausend Zuschauer versuchen, das Spiel online zu sehen. Es ist aber abzusehen, dass sie damit argumentieren werden, die Gebühren dringend zu benötigen, um die Infrastruktur auszubauen. Warum man aber bereits heute für ein offensichtlich völlig unzureichendes Angebot zahlen soll, kann mir keiner glaubwürdig machen.

Man sollte auch mal darüber nachdenken, warum die öffentlich-rechtlichen 700 Personen vor Ort haben, Sky aber mit einem Fünftel davon auskommt, alle Begegnungen überträgt, statt nur 54, und die Qualität auch nicht schlechter ist…

Creative Commons License

Druck Dir Deine Welt

Während Musik- und Filmindustrie schon länger lamentieren, kommen die Verleger soeben erst auf den Trichter: mit dem Internet wird alles anders. Es zeichnet sich aber bereits jetzt ab, dass das Web und die sich damit bietenden Möglichkeiten in nächster Zukunft auch Auswirkungen auf physisch vorhandene Güter haben könnte. Denn mittels “Fabbing” oder “Rapid Prototyping” kann man sich im Prinzip schon jetzt “Gegenstände ausdrucken”. Das ist die nächste Revolution und man muss kein Augure sein, um vorherzusehen, dass viele davon Betroffene sie verschlafen werden. Und dann selbstverständlich von den Regierungen Bestandsschutz einfordern werden.

Wenn man nur mal kurz über die Möglichkeiten insbesondere für den Endnutzer nachdenkt, wird einem schwindelig…

Links dazu: Makerbot & Thingiverse

Auch wenn mir Sixtus meist eher auf die Nerven geht, hier der sehr sehenswerte Bericht des “Elektrischen Reporters”:

Update: Und weil der “Elektrische Reporter” nicht in der Lage ist, funktionierende Embed-Links zur Verfügung zu stellen, bis zur Problemlösung der Link zur Webseite mit dem Video.

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Elektrischer Reporter – Fabbing: Ich drucke mir meine Welt

via Cynx