Deutscher Entwicklerpreis 2017: Die Gewinner

Deutscher Entwicklerpreis 2017: Die Gewinner

Der Deut­sche Ent­wick­ler­preis 2017 wur­de ge­stern Abend in Köln ver­lie­hen. Wer hier eine Aus­zeich­nung mit nach Hau­se nimmt, der ist auch für den Deut­schen Spie­le­preis ganz gut ge­setzt.

Gro­ßer Ge­win­ner ist das Stu­dio Deck 13, die gleich drei der Aus­zeich­nun­gen ent­ge­gen neh­men konn­ten, dar­un­ter das be­ste deut­sche Spiel für THE SUR­GE, das auch noch zwei wei­te­re Prei­se ein­heim­sen konn­te (be­ste Gra­fik und be­stes PC/Konsolenspiel).

Da­eda­lic ging er­staun­li­cher­wei­se trotz hau­fen­wei­se No­mi­nie­rung für THE LONG JOUR­NEY HOME ohne Preis für die­ses Game aus, da­für er­hiel­ten sie ei­nen für DIE SÄU­LEN DER ERDE.

Wer noch nach Weih­nachts­ge­schen­ken im Be­reich Com­pu­ter­spie­le sucht, soll­te sich die Ge­win­ner und No­mi­nier­ten mal ge­nau­er an­se­hen, auch wenn THE SUR­GE ver­mut­lich eher kei­ne weih­nacht­li­che Stim­mung ver­brei­ten dürf­te … ;)

Alle Ge­win­ner und No­mi­nier­ten wie folgt:

Bestes deutsches Spiel:

The Surge (Deck 13)

No­mi­niert:
ELEX (Pi­ran­ha Bytes)
Or­well (Os­mo­tic Stu­di­os)
The In­ner World: Der letz­te Wind­mönch (Stu­dio Fiz­bin)
The Long Jour­ney Home (Da­eda­lic En­ter­tain­ment)

Beste Grafik: 

The Surge (Deck 13)

No­mi­niert:
Dre­ad­nought (Ya­ger)
Die Säu­len der Erde (Da­eda­lic En­ter­tain­ment)
Ro­bin­son: The Jour­ney (Crytek)
Witch It (Bar­rel Roll Ga­mes)

Bestes PC-/Konsolenspiel:

The Surge (Deck 13)

No­mi­niert:
Dre­ad­nought (Ya­ger)
ELEX (Pi­ran­ha Bytes), Ever­space (Rock­fish Ga­mes)
The Long Jour­ney Home (Da­eda­lic En­ter­tain­ment)

Bestes Game Design:

Card Thief (Tinytouchtales)

No­mi­niert:
An­gry Birds Evo­lu­ti­on (Chi­me­ra En­ter­tain­ment)
ELEX (Pi­ran­ha Bytes)
Or­well (Os­mo­tic Stu­di­os)
The Sur­ge (Deck 13)

Beste technische Leistung:

Dreadnought (Yager)

No­mi­niert:
Al­bi­on On­line (Sand­box In­ter­ac­tive)
Ro­bin­son: The Jour­ney (Crytek)
The Sur­ge (Deck 13)

Beste Story:

Orwell (Osmotic Studios)

No­mi­niert:
Code 7 – Epi­so­de 1: Threa­ding (Good­wolf Stu­dio)
Pho­n­ing Home (ION Lands)
The In­ner World: Der letz­te Wind­mönch (Stu­dio Fiz­bin)
The Sur­ge (Deck 13)

Bester Sound:

Die Säulen der Erde (Daedalic Entertainment)

No­mi­niert:
The Sur­ge (Deck 13)
The Long Jour­ney Home (Da­eda­lic En­ter­tain­ment)

Bestes Mobile Game:

Angry Birds Evolution (Chimera Entertainment)

No­mi­niert:
Glitchs­kier (Shel­ly Alon)
Idle Mi­ner Ty­coon (Fluffy Fai­ry Ga­mes)
Nel­ly Coo­t­a­lot: The Fowl Fleet
The In­ner World: Der letz­te Wind­mönch (Stu­dio Fiz­bin)

Bestes VR-Game:

Late for Work (Salmi Games)

No­mi­niert:
Batt­le Pla­net (THREAKS)
Cha­os Com­man­do (Ho­lo­ca­fé)
HUX­LEY (EXIT Ad­ven­tures)
Vi­king Rage (N-Gon En­ter­tain­ment)

Bestes Indie Game:

The Inner World: Der letzte Windmönch (Studio Fizbin)

No­mi­niert:
Ben and Ed: Blood Par­ty (Slug­ger­fly)
Or­well (Os­mo­tic Stu­di­os)
Pho­n­ing Home (ION Lands)
The Long Jour­ney Home (Da­eda­lic En­ter­tain­ment)

Innovationspreis:

Orwell (Osmotic Studios)

No­mi­niert:
Ro­bin­son: The Jour­ney (Crytek)
The Long Jour­ney Home (Da­eda­lic En­ter­tain­ment)
Vo­ca­bi­Car (Quant­um­frog)

Bester Publisher:

Headup Games

No­mi­niert:
Ae­ro­soft
Astra­gon En­ter­tain­ment
FDG En­ter­tain­ment
THQ Nor­dic

Bestes Studio:

King Art Games

No­mi­niert:
Ga­ming Minds Stu­di­os
Me­ga­gon In­du­stries
Threaks
Fluffy Fai­ry Ga­mes

Most Wanted:

Witch It (Barrel Roll Games)

No­mi­niert:
Black Mir­ror (King Art Ga­mes)
Ha­rold Ha­li­but: A Hand­ma­de Ad­ven­ture Game (Slow Bros.)
Rise of Le­gi­ons (Bro­ken Ga­mes)
Spell­force 3 (Grim­lo­re Ga­mes)

Ubisoft Blue Byte Newcomer Award (Studierende):

Realm of the Machines – Enigma Workshops (Mediadesign Hochschule München)

No­mi­niert:
Creeps – Uni­corn Ga­mes (S4G School for Ga­mes)
Ky­klos Code – Cube Fac­to­ry (Co­lo­gne Ga­me­lab)

Ubisoft Blue Byte Newcomer Award (Gründer):

Viking Rage – N-Gon Entertainment (SAE Institute Cologne)

No­mi­niert:
The Par­al­lax – Den­nis Ni­co­las Perzl (Uni­ver­si­tät Re­gens­burg)
Vir­tu­al Space Sta­ti­on ViSP (Vis­per Games/HTW Ber­lin)

Sonderpreis für soziales Engagement:

Outreach (Electronic Arts)

No­mi­niert:
Die Blunies (Hoch­schu­le Trier)
Tim Plö­ger

Hall of Fame:

Linda Breitlauch, Stefan Marcinek, Tom Putzki

Beste Marketing-Aktion:

Pizza Conncection 3 / Pizza Creator Gewinnspiel – Gentlymad / Assemble Entertainment

No­mi­niert:
Ubi­soft Bal­ler­mann (Ubi­soft)
Ha­rold Ha­li­but Kick­star­ter-Kam­pa­gne (Slow Bros.)
King of the Pit (Pi­xel Ma­ni­acs)

Händler des Jahres:

Alpha Tonträger Vertriebs GmbH

Pro­mo­gra­fik THE SUR­GE Co­py­right Deck 13

Ryan Reynolds wird zum Pokémon Pikachu

Ryan Reynolds wird zum Pokémon Pikachu

Ryan Rey­nolds ist spä­te­stens seit DEAD­POOL si­cher ei­ner der ganz gro­ßen Na­men in Hol­ly­wood. Dass der im­mer für ei­nen Spaß zu ha­ben ist, weiß man nicht erst seit den Kurz­trai­lern zum Co­mic-An­ti­hel­den.

Dazu passt, dass er im Film DE­TEC­TIVE PI­KA­CHU die Rol­le des gel­ben Po­ké­mons spie­len soll. Nein, Rey­nolds wird nicht gelb an­ge­malt, es geht um sei­ne Stim­me und um Mo­ti­on Cap­tu­ring.

Der Film ba­siert auf dem Com­pu­ter­spiel GRE­AT DE­TEC­TIVE PI­KA­CHU. In wei­te­ren Rol­len wer­den Ju­sti­ce Smith (JU­RAS­SIC WORLD: FAL­LEN KING­DOM) und Kathryn New­ton (BIG LITT­LE LIES) zu se­hen sein. Re­gie führt Rob Let­ter­man (MON­STERS VS ALI­ENS). Das Dreh­buch ver­fass­ten Alex Hirsch und Ni­co­le Perl­man.

De­tek­tiv Pi­ka­chu muss ran, als der Va­ter von Ju­sti­ce Smith’ Film­cha­rak­ter ent­führt wird, Kathryn New­ton spielt eine Jour­na­li­stin, die sie un­ter­stützt.

Die Dreh­ar­bei­ten sol­len im Ja­nu­ar in Lon­don star­ten.

Bild Ryan Rey­nolds (2009) von Grant Brum­mett, aus der Wi­ki­pe­diaCC BY-SA

Lobbylutscherei: eBooks vom Geoblocking-Verbot ausgenommen

Lobbylutscherei: eBooks vom Geoblocking-Verbot ausgenommen

Die Eu­ro­päi­sche Uni­on ar­bei­tet be­reits seit län­ge­rem an Ver­ord­nun­gen, die da­für sor­gen, dass es kein Geo­blocking von Kun­den mehr gibt. Da­mit könn­te man dann eu­ro­pa­weit Ge­rä­te und Dienst­lei­stun­gen ein­kau­fen, ohne dass ei­nem da­bei Fil­ter in die Que­re kom­men, die ei­nen ba­siert auf dem Land, aus dem man stammt, blockie­ren. Man nennt die­sen Vor­gang Geo­blocking.

Das soll an­ge­sichts der Rea­li­tä­ten in ei­ner di­gi­ta­li­sier­ten, glo­ba­li­sier­ten In­ter­net­welt ab­ge­schafft wer­den, und das ist auch gut so, denn es ist nicht ein­zu­se­hen, war­um eu­ro­päi­scher Bin­nen­markt oder Glo­ba­li­sie­rung im­mer nur Fir­men zu­gu­te kom­men sol­len, aber nicht Ver­brau­chern.

Doch dank mas­si­ver Lob­by­ar­beit un­ter an­de­rem des Bör­sen­ver­eins des Deut­schen Buch­han­dels, sol­len eBooks ex­pli­zit von der Geo­blocking-Ver­ein­ba­rung aus­ge­schlos­sen blei­ben. Ei­nen sach­li­chen Grund da­für gibt es au­ßer Pfrün­de­si­che­rung nicht, au­ßer viel­leicht die Angst, dass die fos­si­le und längst über­flüs­sig ge­wor­de­ne Buch­preis­bin­dung auf­ge­weicht wer­den könn­te.

Als Be­grün­dung wird da­bei un­ter an­de­rem tat­säch­lich an­ge­bracht, dass

»auf­grund na­tür­li­cher Sprach­bar­rie­ren zwi­schen den Län­dern Ver­käu­fe über Gren­zen hin­aus oh­ne­hin ge­ring blie­ben, und die not­wen­di­gen tech­ni­schen In­ve­sti­tio­nen, um über Gren­zen hin­weg zu ver­kau­fen zu hoch wä­ren«

… und da­durch klei­ne und mitt­le­re Un­ter­neh­men ge­zwun­gen wür­den, aus dem Ver­kauf von Bü­chern aus­zu­stei­gen.

Das ist na­tür­lich dum­mes Ge­schwätz, denn die Pro­ble­me, über Gren­zen hin­weg Wa­ren zu ver­kau­fen, hat jede Bran­che, nicht nur der Buch­han­del. Und wenn die grenz­über­grei­fen­den Ver­käu­fe tat­säch­lich nicht ins Ge­wicht fal­len, wäre das in mei­nen Au­gen so­gar eher ein Grund da­für, eu­ro­pa­wei­tes Ver­kau­fen von eBooks zu er­mög­li­chen. Das mit den klei­nen Un­ter­neh­men ist Au­gen­wi­sche­rei und falsch, im Rah­men des grenz­über­grei­fenen An­bie­tens von Dienst­lei­stun­gen, das vor ei­ni­gen Jah­ren ein­ge­führt wur­de, hat der Ge­setz­ge­ber oh­ne­hin ver­ein­fach­te Mög­lich­kei­ten für klei­ne An­bie­ter ge­schaf­fen, um mit den ge­setz­li­chen Vor­ga­ben bei­spiels­wei­se in Sa­chen Um­satz­steu­er zu­recht zu kom­men (Stich­wort: One-Stop-Shop). Und wenn so ziem­lich je­der klei­ne Krau­ter das in­zwi­schen kann, dann soll­ten es auch Buch­händ­ler auf die Ket­te be­kom­men kön­nen. Aber die ver­schla­fen ja lie­ber auf ih­rem sanf­ten Kis­sen na­mens Buch­preis­bin­dung wei­ter­hin die Di­gi­ta­li­sie­rung – und die­se Ein­fluss­nah­me auf EU-Ver­ord­nun­gen soll da­für sor­gen, dass sie auch nicht auf­wa­chen müs­sen.

Grund für die Ein­wir­kung auf die Po­li­tik dürf­te in mei­nen Au­gen eher sein, dass nicht-deutsch­spra­chi­ge eBooks in Deutsch­land maß­los über­teu­ert sind, und in an­de­ren Län­dern er­heb­lich gün­sti­ger ge­kauft wer­den könn­ten, so­gar zum Teil noch gün­sti­ger als hier­zu­lan­de oh­ne­hin be­reits bei Ama­zon.

Dass die EU-Po­li­tik vor der Buch­lob­by ein­ge­knickt ist, fin­de ich of­fen ge­sagt zum Kot­zen.

p.s.: Mit der Hil­fe von VPNs kann man Geo­blocking mehr oder we­ni­ger le­gal um­ge­hen (mög­li­cher­wei­se un­ter­sa­gen die AGB des je­wei­li­gen An­bie­ters das).

Lesempfehlung: Adrian Tchaikowsky – CHILDREN OF TIME

Lesempfehlung: Adrian Tchaikowsky – CHILDREN OF TIME

Auch wenn die Fan­ta­sy der­zeit nicht nur ge­fühlt mas­siv in der Über­zahl ist, was Phan­ta­stik in Deutsch­land an­geht (in man­chen Buch­hand­lun­gen wur­de die SF-Ab­tei­lung so­gar voll­stän­dig ab­ge­schafft), und die gro­ßen Ver­la­ge of­fen­bar der An­sicht sind, dass das Gen­re Sci­ence Fic­tion nie­man­den mehr in­ter­es­siert, sieht das in­ter­na­tio­nal glück­li­cher­wei­se ganz an­ders aus. Und wenn man in der Lage ist, im eng­li­schen Ori­gi­nal le­sen zu kön­nen, dann be­kommt man wirk­lich jede Men­ge Ma­te­ri­al ab­seits der aus­ge­tre­te­nen Pfa­de der deut­schen Pu­bli­kums­ver­la­ge. Und manch­mal ist ein ech­tes Klein­od dar­un­ter. Ein sol­ches ist CHILD­REN OF TIME von Adri­an Tchai­kow­sky.

wei­ter­le­sen →

Knüller: Trailer und Startdatum – Netflix’ ALTERED CARBON

Knüller: Trailer und Startdatum – Netflix’ ALTERED CARBON

Be­reits im Ja­nu­ar 2016 hat­te ich dar­über be­rich­tet, dass Net­flix eine Cy­ber­punk-Fern­seh­se­rie nach Ri­chard H. Mor­gans Ro­man AL­TE­RED CAR­BON (deutsch: DAS UN­STERB­LICH­KEITS­PRO­GRAMM) bei Sky­dance in Auf­trag ge­ge­ben hat­te, und da­für ein er­heb­li­ches Bud­get zur Ver­fü­gung stell­te. Seit­dem gab es mehr In­for­ma­tio­nen dazu, bei­spiels­wei­se, dass Noël Kin­na­man (RO­BO­COP, SUI­CI­DE SQUAD), die Haupt­rol­le spie­len soll­te, ei­nen Eli­te-Sol­da­ten im 25. Jahr­hun­dert, in dem die Mensch­heit sich nach der Ent­deckung von Ali­en-Ar­te­fak­ten auf dem Mars über das Uni­ver­sum aus­ge­brei­tet hat. Des­sen Ich wird in den Kör­per ei­nes in Un­gna­de ge­fal­le­nen Cops im­plan­tiert, um eine gi­gan­ti­sche Ver­schwö­rung auf­zu­decken.

In wei­te­ren Rol­len sind zu se­hen: Ja­mes Pu­re­foyChris Con­nerAto Es­sand­ohMar­le­ne For­teRe­née Eli­se Golds­ber­ry und Mar­tha Hi­ga­re­da. Die Dreh­bü­cher schrei­ben La­e­ta Ka­logri­dis und Da­vid H. Good­man. Aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Ste­ve Black­manMike Me­da­voyAr­nold Mes­ser und Ralph Win­ter. Sky­dance Stu­di­os pro­du­zier­ten.

Jetzt gibt es ei­nen er­sten Trai­ler dazu, so­wie ein Re­lease­da­tum. AL­TE­RED CAR­BON wird be­reits ab dem 2. Fe­bru­ar 2018 beim Strea­ming­dienst zu se­hen sein.

Sorry, Redshirts: Tarantino will STAR TREK-Film machen

Sorry, Redshirts: Tarantino will STAR TREK-Film machen

Re­gis­seur Quen­tin Ta­ran­ti­no möch­te gern ei­nen STAR TREK-Film ma­chen. Wie ver­schie­de­ne US-Quel­len (bei­spiels­wei­se THR und Dead­line) be­rich­ten, hat er be­reits bei J.J. Ab­rams eine Sto­ry ein­ge­reicht, der war äu­ßerst an­ge­tan, und an­geb­lich stel­len die bei­den ge­ra­de ei­nen Writer’s Room von Au­to­ren zu­sam­men, die dar­aus ein Dreh­buch ma­chen sol­len. Soll­te es dazu kom­men, wird Ta­ran­ti­no Re­gie füh­ren und Ab­rams pro­du­zie­ren, man darf da­von aus­ge­hen, dass mit dem Film die Ki­no­aben­teu­er in der Kel­vin-Zeit­li­nie fort­ge­setzt wer­den.

Ta­ran­ti­no be­zeich­net sich selbst als gro­ßen STAR TREK-Fan. Den­noch ist es un­ge­wöhn­lich für ihn, bei ei­nem exi­stie­ren­den Fran­chise die Re­gie zu über­neh­men, bis­her rea­li­sier­te er zu­min­dest beim Film nur ei­ge­ne, ori­gi­na­le Pro­jek­te. Im Fern­se­hen führ­te er al­ler­dings be­reits Re­gie bei Se­ri­en wie CSI oder EMER­GEN­CY ROOM.

Auch wenn die Ki­no­fil­me der Ab­rams-Ära deut­lich ac­tion­rei­cher da­her kom­men, als die frü­he­ren STAR TREK-In­kar­na­tio­nen, soll­te man nicht da­von aus­ge­hen, dass man ei­nen ty­pi­schen Ta­ran­ti­no zu se­hen be­kommt, denn die Rech­te­inha­ber dürf­ten ge­wis­se Gren­zen set­zen.

Pa­ra­mount hat Kom­men­ta­re dazu ab­ge­lehnt.

Ich höre die alt­ein­ges­se­nen, ver­bohr­ten Hard­core-Fans und Ab­rams-Has­ser schon to­ben … :)

Pro­mo­gra­fik STAR TREK Co­py­right Pa­ra­mount Pic­tures

Run! Teaser zu JURASSIC WORLD 2 – FALLEN KINGDOM

Run! Teaser zu JURASSIC WORLD 2 – FALLEN KINGDOM

Nach dem Er­folg von JU­RAS­SIC WORLD war klar, dass es eine Fort­set­zung ge­ben wür­de. Der heißt JU­RAS­SIC WORLD 2 – FAL­LEN KING­DOM, star­tet am 7. Juni 2018 in den deut­schen Ki­nos und es gibt ei­nen Teaser.

Re­gie führt J.A. Ba­yo­na (PEN­NY DREAD­FUL) nach ei­nem Dreh­buch von Co­lin Tre­vor­row und De­rek Con­nol­ly, es spie­len Chris PrattBryce Dal­las HowardBD WongToby Jo­nesJa­mes Crom­well und Ge­ral­di­ne Chap­lin. Eben­falls mal wie­der mit da­bei: Jeff Gold­blum als Ian Mal­colm (da darf man sich hof­fent­lich auf trocke­ne Kom­men­ta­re freu­en).

Hexe Sabrina wird rebootet

Hexe Sabrina wird rebootet

Von 1996 bis 2000 wur­de die Sit­com SA­BRI­NA, THE TEENAGE WITCH pro­du­ziert, die lief im deut­schen Fern­se­hen auf Pro7 un­ter dem Ti­tel SA­BRI­NA – TO­TAL VER­HEXT. Die Fi­gur stammt aus der Co­mi­c­rei­he AR­CHIE bei Ar­chie-Co­mics, bzw. aus dem dar­aus ent­stan­de­nen Ab­le­ger The Chil­ling Ad­ven­tures of Sa­bri­na (eine Neu­auf­la­ge er­schien ab 2014 bei Mar­vel).

Die Se­rie dreh­te sich um den Teen­ager Sa­bri­na Spell­man, die bei ih­ren Tan­ten Hil­da und Zel­da wohnt, und zu ih­rem 16. Ge­burts­tag er­fah­ren muss, dass sie eine Halb­he­xe ist. Dar­um, dass sie ver­sucht, ihre Kräf­te zu kon­trol­lie­ren und Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, dre­hen sich die Epi­so­den der Sit­coms. Und um ih­ren spre­chen­den Ka­ter Sa­lem.

Nach­dem die AR­CHIE-Co­mics von The CW als Fern­seh­se­rie RI­VER­DA­LE ad­ap­tiert wur­den, ging schnell die Kun­de um, dass auch SA­BRI­NA neu auf­ge­legt wer­den soll­te. Ur­sprüng­lich war ge­plant, dass auch der Ab­le­ger bei CW läuft, jetzt hat aber of­fen­bar Net­flix dem Pro­du­zen­ten Greg Ber­lan­ti das bes­se­re An­ge­bot ge­macht und gleich zwei Staf­feln á zehn Epi­so­den ge­kauft.

Dem Ver­neh­men nach wird die Neu­auf­la­ge kei­ne Sit­com, son­dern durch­aus ernst­haft und gru­se­lig an­ge­legt sein.

Der RI­VER­DA­LE-Showrun­ner Ro­ber­to Aguir­re-Sa­ca­sa wird das Dreh­buch zum Pi­lo­ten ver­fas­sen, Re­gie führt Lee To­land Krie­ger (FÜR IM­MER ADA­LI­NE). Wei­te­re aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Greg Ber­lan­ti, Sa­rah Schech­ter und Jon Gold­water, die kennt man al­le­samt von den DC-Se­ri­en bei The CW.

Ei­nen Start­ter­min gibt es noch nicht.

Logo Net­flix Co­py­right Net­flix

DESTINY 2 mit Amazon Echo steuern

DESTINY 2 mit Amazon Echo steuern

In Ac­tivi­si­ons neu­em Com­pu­ter­spiel DE­STI­NY 2 hat der Spie­ler eine Droh­ne nah­mens »Ghost« an sei­ner Sei­te. Wie der Pu­blisher und Ama­zon an­kün­di­gen, kann man die­se nach dem In­stal­lie­ren ei­nes ent­spre­chen­den Skills über den per­sön­li­chen As­si­sten­ten Echo (ali­as Ale­xa) steu­ern.

Ähn­li­ches gab es be­reits als selbst­ge­strick­te Lö­sun­gen von Fans, bei­spiels­wei­se zeig­te ein ELI­TE: DAN­GE­ROUS-Spie­ler, wie er auf die­sem Wege sei­nem Raum­schiff Be­feh­le wie »Schil­de hoch« oder »be­schleu­ni­gen« gab.

Der Skill für DE­STI­NY 2 ist al­ler­dings mei­nes Wis­sens die er­ste of­fi­zi­el­le Sprach­steue­rungs­er­gän­zung via Echo für ein nen­nens­wer­tes Game. Zu­sätz­lich kann man ab Mit­te De­zem­ber für 90 Dol­lar ei­nen Laut­spre­cher im Ghost-De­sign er­wer­ben, der auf Spie­leran­fra­gen ant­wor­tet. Auch der funk­tio­niert al­ler­dings nur dann, wenn man ir­gend­ein Echo-Ge­rät im Haus­halt hat.

Er­ste Tests er­ga­ben al­ler­dings er­nüch­tern­de Er­geb­nis­se, of­fen­bar sind die Mög­lich­kei­ten der Sprach­steue­rung eng be­grenzt. Wei­ter­hin soll es Pres­se­mit­tei­lun­gen zu­fol­ge den Skill nur in den USA und Eng­land ge­ben. Das hal­te ich für falsch, denn wenn man Ama­zon Echo auf eng­lisch um­stellt, kann man sehr wohl Skills aus dem eng­lisch­spra­chi­gen Shop nut­zen.

Pro­mo­fo­to Ghost-Laut­spre­cher Co­py­right Ac­tivi­si­on

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 650 – November 2017

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 650 – November 2017

Der letz­te PHAN­TA­STI­SCHE BÜ­CHER­BRIEF für das Jahr 2017 ist da. Wie im­mer be­spricht Erik Schrei­ber ver­schie­de­ne Me­di­en aus den Be­rei­chen in­ter­na­tio­na­le und deut­sche Phan­ta­stik, Ju­gend­li­te­ra­tur, Kri­mi & Thril­ler, Hör­spie­le und Se­kun­där­li­te­ra­tur.

Da­bei bei­spiels­wei­se:  GRAY­SON STEEL UND DER VER­HAN­GE­NE RAT VON LON­DON von Tor­sten Weit­ze, Guy Ga­vri­el Kays AM FLUSS DER STER­NE, der STAR WARS-Ro­man LEIA – PRIN­ZES­SIN VON AL­DER­A­AN oder ein Hör­spiel zu H. G. Wells’ DAS IM­PE­RI­UM DER AMEI­SEN.

DER PHAN­TA­STI­SCHE BÜ­CHER­BRIEF 650 liegt als PDF-Da­tei vor und kann hier wie im­mer ko­sten­los her­un­ter ge­la­den wer­den.

Bü­cher­brief 650 No­vem­ber 2017 (PDF, ca. 2MB)

Netflix bestellt dritte Staffel von STRANGER THINGS

Netflix bestellt dritte Staffel von STRANGER THINGS

Nach dem über­ra­gen­den Er­folg der zwei­ten Staf­fel STRAN­GER THINGS, die noch zu­dem in der Lage war, die er­ste so­gar noch zu über­tref­fen, wun­dert es ver­mut­lich nie­man­den, aber es ist den­noch schön zu er­fah­ren:

Net­flix hat eine drit­te Staf­fel der von den Duf­fer-Brü­dern er­son­ne­nen My­ste­ry-Se­rie be­stellt. Die er­klär­ten be­reits, dass es nicht ganz ein­fach ist, hier bei der Stan­ge zu blei­ben, weil die Haupt­dar­stel­ler eben Kin­der sind, die schnell äl­ter wer­den, und man das eben auch deut­lich sieht. Des­we­gen wird es ei­nen Zeit­sprung von der zwei­ten zur drit­ten Staf­fel ge­ben.

Bei der drit­ten Se­a­son von STRAN­GER THINGS wer­den wie­der da­bei sein: Wi­no­na Ry­der (Joy­ce, Da­vid Har­bour (Jim), Finn Wolf­hard (Mike), Noah Schnapp (Will), Mil­lie Bob­by Brown (Ele­ven), Ca­l­eb McLaugh­lin (Lu­cas), Gaten Ma­taraz­zo (Du­stin), Cara Buo­no (Ka­ren), Na­ta­lia Dyer (Nan­cy), Char­lie Hea­ton (Jo­na­than), Joe Kee­ry (Ste­ve), Da­c­re Mont­go­me­ry (Bil­ly) und Sa­die Sink (Max).

Un­klar ist noch wie vie­le Epi­so­den die näch­ste Staf­fel um­fas­sen wird; die er­ste hat­te acht, die zwei­te neun Fol­gen. Im näch­sten Jahr wis­sen wir mehr.

Pro­mo­gra­fik STRAN­GER THINGS Co­py­right Net­flix

Erschienen: HEXER STANLEY CHRONIKEN IV

Erschienen: HEXER STANLEY CHRONIKEN IV

Em­me­rich Books & Me­dia hat die HE­XER STAN­LEY CHRO­NI­KEN IV ver­öf­fent­licht, ein wei­te­rer Band aus der Werk­aus­ga­be H. J. Müg­gen­burgs. Die Ori­gi­nal­ro­ma­ne er­schie­nen zwi­schen 1973 und 1981 im Zau­ber­kreis-Ver­lag.

Vier Jahr­zehn­te schlum­mer­ten die Ma­nu­skrip­te in den »Grüf­ten« der Ar­chi­ve.
Nun wer­den sie zu neu­em Le­ben er­weckt! Sir Stan­ley, Groß­mei­ster der
Wei­ßen Loge, be­kämpft das or­ga­ni­sier­te Böse welt­weit! Un­ter­stützt von
sei­ner Frau Anne und dem But­ler Ge­or­ge, ih­rer­seits Adep­ten der ma­gi­schen
Zünf­te, schickt er sei­ne dä­mo­ni­schen Wi­der­sa­cher dort­hin zu­rück, wo sie
hin­ge­hö­ren – und zwar end­gül­tig. Die Ro­ma­ne wa­ren schon zu Zei­ten der
Erst­ver­öf­fent­li­chung in den 70er-Jah­ren ein Ge­heim­tipp. Denn wo gab es
das schon: Hu­mor im Hor­ror-Gen­re!

Die To­des­zel­le des Dok­tor Quin­tus (»Im Hor­ror­kä­fig des Dr. Quin­tus« -
Sil­ber Gru­sel-Kri­mi Nr. 97, Zau­ber­kreis-Ver­lag, Ra­statt, 12.08.1975) ist
der sieb­te Ro­man der Rei­he und zeit­lich im Ja­nu­ar 1975 an­ge­sie­delt.
Mit­te Sep­tem­ber 1974 fand bei Chri­sties, dem welt­be­rühm­ten Lon­do­ner
Auk­ti­ons­haus, eine Ver­stei­ge­rung statt. Un­ter den Ham­mer kam der Nach­laß
ei­nes eng­li­schen Ari­sto­kra­ten. Der alte Herr hat­te we­ni­ge Tage zu­vor mit
sei­nem Le­ben ab­ge­schlos­sen, und sei­ne Er­ben konn­ten mit der
Hin­ter­las­sen­schaft nichts an­fan­gen. Also ver­sil­ber­ten sie sie. Un­ter der
Erb­mas­se be­fan­den sich ei­ni­ge Bü­cher von un­schätz­ba­rem Wert. Ei­nes da­von
war die Schwar­ze Ma­gie von Ro­bert Ca­ven­dish. Die­ses Werk fand für sage
und schrei­be tau­send­sechs­hun­dert Pfund ei­nen Lieb­ha­ber. All das stand am
näch­sten Tag in den Zei­tun­gen, doch es war nicht in Er­fah­rung zu
brin­gen, wer das Buch er­wor­ben hat­te. Der be­tuch­te Käu­fer blieb an­onym …

Die Pup­pen (»Die Mon­ster­pup­pen« – Sil­ber Gru­sel-Kri­mi Nr. 92,
Zau­ber­kreis-Ver­lag, Ra­statt, 03.06.1975)
Das Aben­teu­er wur­de bei Zau­ber­kreis als vier­ter Ro­man in­ner­halb der
Se­rie ver­öf­fent­licht. Da die Hand­lung im Ori­gi­nal­ma­nu­skript auf Mai 1975
da­tiert ist, brin­gen wir ihn in­ner­halb der Chro­ni­ken an ach­ter Stel­le.
Das Ding krab­bel­te Ecke Fifth Ave­nue und 34. Stra­ße aus ei­nem Gul­ly. Das
war di­rekt vor dem Schau­fen­ster Num­mer ein­und­vier­zig von Macy’s, in dem
eine elek­tro­ni­sche Schau­fen­ster­pup­pe ge­ra­de ihre Knie­beu­gen mach­te. Das
Ding hat­te al­ler­dings kei­ne Au­gen für die­ses Wun­der der mo­der­nen
De­ko­ra­ti­ons­tech­nik. Es blick­te sich statt­des­sen wild und ge­hetzt um. Es
war fast vier Uhr mor­gens, und die Stra­ßen in New York wa­ren um die­se
Zeit recht leer. Aus der Fer­ne er­klang das Mo­to­ren­ge­brumm ei­ner
Kehr­ma­schi­ne. Das Ding wisch­te sich übers Ge­sicht und setz­te sich in
Be­we­gung. Mit trip­peln­den Schrit­ten lief es über den Asphalt. Die Stra­ße
war an die­ser Stel­le fast fünf­zig Me­ter breit. Als das Ding in der Mit­te
der Fahr­bahn an­ge­kom­men war, pas­sier­te es …

Das Buch ent­hält ein Vor­wort von H. H. von All­wör­den, in den An­hän­gen fin­det man Ab­drucke der Ori­gi­nal-Ti­tel­bil­der, ein Kurz­por­trait des Au­tors, so­wie ein Kurz­por­trait der Co­ver-Il­lu­stra­to­rin Bea­te Ro­cholz.

Die Print­fas­sung hat ei­nen Um­fang von 20,3 x 12,7 x 1,6 cm und ist 256 Sei­ten stark, man er­hält sie di­rekt beim Ver­lag oder via Ama­zon zum Preis von 12,95 Euro. Die eBook-Fas­sung gibt es bei Ama­zon, sie ko­stet 4,95 Euro.

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