DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 648

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 648

Der Sep­tem­ber ist vor­bei und Erik Schrei­ber lie­fert ei­nen neu­en PHAN­TA­STI­SCHEN BÜ­CHER­BRIEF, er trägt die Num­mer 648. Dar­in wie im­mer hau­fen­wei­se Be­spre­chun­gen von Bü­chern und an­de­ren Me­di­en.

Wei­ter­hin fin­det man ei­nen Nach­ruf auf den am 8. Sep­tem­ber ver­stor­be­nen Sci­ence-Fic­tion-Au­tor Jer­ry Pour­nel­le (DER SPLIT­TER IM AUGE GOT­TES) so­wie ei­nen Be­richt über das Sci­ence Fic­tion-Tref­fen im  Tech­nik Mu­se­um Spey­er.

Die Be­spre­chun­gen dre­hen sich dies­mal um Me­di­en aus den Be­rei­chen deut­sche und in­ter­na­tio­na­le Phan­ta­stik, Kri­mi & Thril­ler, so­wie Hör­spie­le.

DER PHAN­TA­STI­SCHE BÜ­CHER­BRIEF 648 liegt wie im­mer als PDF-Da­tei vor, und kann hier ko­sten­los her­un­ter ge­la­den wer­den.

Bü­cher­brief 648 Sep­tem­ber 2017 (PDF, ca. 1,3 MB)

Spieleklassiker: der C64 Mini

Spieleklassiker: der C64 Mini

Nach­dem Nin­ten­do die Kon­so­len-Neu­auf­la­gen NES Clas­sic Mini und SNES Clas­sic Mini in viel zu klei­nen Stück­zah­len auf den Markt ge­wor­fen hat, folgt jetzt ein an­de­rer Klas­si­ker aus dem Com­pu­ter­spie­le-Be­reich:

Der C64 Mini hat un­ge­fähr die hal­be Grö­ße des Ori­gi­nals und kommt mit ei­nem HDMI-Aus­gang, so­wie zwei USB-An­schlüs­sen. Schließt man dort eine Ta­sta­tur an, hat man ei­nen voll­wer­ti­gen Com­pu­ter (wor­aus ich ent­neh­me, dass das Key­board am Ge­rät nur ein Fake ist und nicht be­dien­bar). Eben­falls im Lie­fer­um­fang be­fin­det sich ein Joy­stick in der Op­tik ei­nes Com­pe­ti­ti­on Pro, aber mit zu­sätz­li­chen Knöp­fen (die ver­mut­lich die F-Ta­sten emu­lie­ren), ein HDMI-Ka­bel und eine An­lei­tung. Ein Strom­ver­sor­gungs­ka­bel liegt bei, eine Strom­ver­sor­gung fehlt, da ver­wen­det man wie auch bei den Nin­ten­do-Kon­so­len ein han­dels­üb­li­ches USB-Netz­teil. Man kann die Bild­aus­ga­be über ver­schie­de­ne Shader ma­ni­pu­lie­ren: scharf, Röh­ren­fern­se­her, Scan­line Emu­la­ti­on.

Vor­in­stal­liert sind 64 Spie­le, dar­un­ter Klas­si­ker wie Uri­di­um, Pa­r­adro­id, Haw­keye, Ne­bu­lus, WIN­TER GA­MES oder IM­POS­SI­BLE MIS­SI­ON.

Der C64 Mini kann an­geb­lich ab so­fort vor­be­stellt wer­den, al­ler­dings zeigt die Shop­sei­te auf der Pro­jekt­web­sei­te nur ein »co­m­ing soon«. Ko­sten soll die Re­tro-Kon­so­le 70 Dol­lar.

Pro­mo­fo­tos Co­py­right © 2017 Re­tro Ga­mes Ltd

In Arbeit: MEN IN BLACK-Spinoff

In Arbeit: MEN IN BLACK-Spinoff

Nach­dem Sony sein Vor­ha­ben, ein Cross­over zwi­schen MEN IN BLACK und dem neu­en 21 JUMP STREET glück­li­cher­wei­se auf Eis ge­legt hat, ar­bei­ten sie jetzt mit Hoch­druck an ei­nem Spin­off der Film­se­rie um die Ali­en-Ein­rei­se­be­hör­de.

Beim Spin­off sol­len neue Prot­ago­ni­sten die Haupt­rol­le spie­len, und eine jün­ge­re Gar­de die schwar­zen An­zü­ge über­zie­hen (man kann sich aber gut Gast­auf­trit­te von Smith oder Jo­nes vor­stel­len).

Das Dreh­buch wird ge­schrie­ben von Matt Hol­lo­way und Art Mar­cum (IRON MAN), wie schon beim er­sten Teil soll Ste­ven Spiel­berg als aus­füh­ren­der Pro­du­zent agie­ren, es pro­du­zie­ren Wal­ter F. Par­kes und Lau­rie Mac­Do­nald zu­sam­men mit Da­vid Beau­bai­re von Sony. Ei­nen Aspi­ran­ten für den Job des Re­gis­seurs gibt es noch nicht, da­für ei­nen Start­ter­min: am 17. Mai 2019 soll der noch un­be­nann­te Strei­fen in die US-Ki­nos kom­men.

Die Film­rei­he ba­siert auf gleich­na­mi­gen Co­mics aus dem Air­cel (die von Ma­li­bu Co­mics ge­kauft wur­den, die in­zwi­schen Mar­vel ge­hö­ren). Der er­ste Ki­no­film kam im Jahr 1997 in die Ki­nos, das ist also auch schon 20 Jah­re her …

Pro­mo­fo­to MEN IN BLACK Co­py­right Sony Pic­tures & Co­lum­bia

Crowdfunding: TSUKUYUMI – FULL MOON DOWN

Crowdfunding: TSUKUYUMI – FULL MOON DOWN

Neu­lich hat­ten wir hier ei­nen Spiel­be­richt von Anja Ba­gus zum Ge­sell­schafts­spielt TSUKUYU­MI – FULL MOON DOWN von Fe­lix Mer­ti­kat und King Rac­coon Ga­mes.

Seit Ende letz­ter Wo­che kann man die Rea­li­sie­rung die­ses Spiels über ein Crowd­fun­ding bei Kick­star­ter un­ter­stüt­zen.

TSUKUYU­MI ist ein stra­te­gi­sches Brett­spiel für drei bis fünf Spie­ler, das voll­stän­dig auf Glück oder Zu­fall ver­zich­tet. Das mo­du­la­re Spiel­feld re­päs­en­tiert den aus­ge­trock­ne­ten Bo­den des Pa­zi­fi­schen Oze­ans, auf dem bis zu vier­zig sechs­ecki­ge Spiel­fel­der platz­iert wer­den kön­nen, die Res­sour­cen, Ge­winn­punk­te, un­durch­quer­ba­re Sek­tio­nen und Kon­ta­mi­nie­run­gen dar­stel­len. Das Ziel ist es, so vie­le Punk­te wie mög­lich zu sam­meln, in­dem man Be­rei­che er­obert und durch­quert – und da­mit die do­mi­nan­te Spe­zi­es auf dem Spiel­feld wird. Jede der Frak­tio­nen ver­fügt da­bei über spe­zi­el­le Ei­gen­schaf­ten, da­durch wird das Spiel im­mer wie­der an­ders, je nach­dem wel­che die­ser Spe­zi­es auf­ein­an­der tref­fen.

Un­ter­stüt­zen kann man TSUKUYU­MI auf Kick­star­ter, da­für hat man noch 34 Tage Zeit. Wer das Spiel ha­ben möch­te, muss 59 Euro in die Hand neh­men, wer we­ni­ger in­ve­stiert, er­hält ei­nen Co­mic zum Game.

Logo Co­py­right King Rac­coon Ga­mes

Science Fiction-Kurzfilm: SEAM

Science Fiction-Kurzfilm: SEAM

Von Ma­ster Key Films stammt der SF-Kurz­film SEAM. Der zeigt eine nicht zu fer­ne Zu­kunft, in der ein brü­chi­ger Frie­den zwi­schen den Men­schen und er­staun­lich men­schen­ähn­li­chen Ma­schi­nen be­steht, von de­nen ei­ni­ge noch nicht ein­mal wis­sen, dass sie sol­che sind. Es kommt zu ei­ner Zer­reiß­pro­be, als man­che die­ser Syn­the­tics ohne of­fen­sicht­li­chen Grund ex­plo­die­ren. Ein mi­li­tä­ri­sches Team be­ginnt nach die­sen un­wis­sen­den Selbst­mord­at­ten­tä­tern zu su­chen.

Re­gie führ­ten die Brü­der Élan und Ra­jeev Das­sa­ni, es spie­len un­ter an­de­rem Oded Fehr, Ra­ke­en Saad, Kha­led al Gh­wai­ri, Ulka Si­mo­ne Mo­han­ty und Ste­phen Au.

Mehr dazu auch auf der Face­book­sei­te des Films.

In Kürze: ABSINTH – GESCHICHTEN IM RAUSCH DER GRÜNEN FEE

In Kürze: ABSINTH – GESCHICHTEN IM RAUSCH DER GRÜNEN FEE

Im Art Skript Phan­ta­stik Ver­lag ist die Sto­ry­samm­lung AB­SINTH – GE­SCHICH­TEN IM RAUSCH DER GRÜ­NEN FEE er­schie­nen. Dar­in fin­den sich 12 Ge­schich­ten rund um das Ge­tränk der Künst­ler und Krea­ti­ven, her­aus­ge­ge­ben von Grit Rich­ter. Klap­pen­text:

Ab­sinth – Das Ge­tränk der Künst­ler
Gleich­sam un­ver­zicht­ba­re In­spi­ra­ti­ons­quel­le und ver­locken­de Fal­le.
Die­se An­tho­lo­gie ent­führt Sie ins Reich der Grü­nen Fee, durch ei­nen Stru­del von Far­ben und Ge­füh­len an den Rand des Wahn­sinns und über die ei­ge­ne Welt­an­schau­ung hin­aus. In 12 Ge­schich­ten ler­nen Sie die Per­so­ni­fi­zie­rung des grü­nen Ge­trän­kes ken­ne. Doch Vor­sicht! Je­dem er­scheint die Fee in ei­ner an­de­ren Ge­stalt und manch­mal of­fen­bart sie sich erst beim letz­ten Trop­fen.

Mit da­bei sind fol­gen­de Ge­schich­ten und Au­to­ren:

Ein Schloss aus In­spi­ra­ti­on und Wahn­sinn // San­dra Bol­len­ba­cher
Scheiß auf Nemo – ret­tet die Nau­ti­lus // Mar­kus Cre­mer
Der Fluch der Blu­me // Mar­tin Rüsch
Rien Né Va Plus // M. W. Lud­wig
Das drit­te Glas // Nele Sickel
Honigmann&Breuer: Lou­che // Ro­bert von Cube
Der letz­te Trop­fen // Me­la­nie Vo­gltanz
Traum und Wahr­heit // Jac­que­line May­er­ho­fer
Hip­ster van Gogh // Nina Tel­ler
Der Lärm in mei­nem Kopf // Fa­bi­an Dom­brow­ski
Der Tod des Sher­lock Hol­mes // Car­men Hüb­ner
Blut­feu­er // Chri­sti­ne Ba­thelt

Die Co­ver-Il­lu­stra­ti­on steu­er­te Ire­en Bow bei. Das Buch ist 232 Sei­ten stark und kann zum Preis von 12,80 Euro bei­spiels­wei­se bei Ama­zon vor­be­stellt wer­den. Der Er­schei­nungs­ter­min ist der 14. Ok­to­ber 2017. Ob es eine eBook-Fas­sung ge­ben wird, ging aus der Pres­se­mit­tei­lung lei­der nicht her­vor, auf Ama­zon kann ich zu­min­dest kei­ne fin­den.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Art Skript Phan­ta­stik

Erschienen: EVE VALKYRIE WARZONE

Erschienen: EVE VALKYRIE WARZONE

WAR­ZO­NE ist der Ti­tel der neu­esten Er­wei­te­rung für den Welt­raum-Shoo­ter EVE VAL­KY­RIE. Der war usprüng­lich als VR-Spiel für die Ocu­lus Rift kon­zi­piert, spä­ter ka­men nicht nur HTC Vive und Play­sta­ti­on VR hin­zu, das Game wur­de auch für Spie­ler ohne VR-Bril­le ge­öff­net.

Mit dem Up­date WAR­ZO­NE kön­nen jetzt alle ge­gen­ein­an­der spie­len, also egal ob PC oder Play­sta­ti­on 4, egal ob mit oder ohne VR-Head­set

Wei­ter­hin bringt das Up­date neue Schif­fe und ver­bess­sert die Ei­gen­schaf­ten der be­reits vor­han­de­nen. Neu ist bei­spiels­wei­se die ver­deckt agie­ren­de Co­vert-Klas­se. Als Spiel­mo­di sind vor­han­den: Team De­ath­match, Con­trol, Car­ri­er As­s­ault, Worm­ho­les, und der neue Ex­trac­tion-Mo­dus. Eben­falls neu sind zwei Maps und ein ver­än­der­tes Pro­gres­si­ons-Sy­stem für die Schif­fe.

WAR­ZO­NE ist für Be­sit­zer von EVE VAL­KY­RIE ko­sten­los. Wer mit ein­stei­gen möch­te, muss zwi­schen 30 und 35 Euro auf den Tisch le­gen. Aus per­sön­li­cher Er­fah­rung kann ich sa­gen, dass der Space-Shoo­ter ins­be­son­de­re mit VR-Bril­le ei­nen rie­si­gen Spaß macht und man auch als al­ter Sack ge­gen Young­sters mit viel schnel­le­ren Re­fle­xen eine Chan­ce hat.

Der Launch-Trai­ler:

Pro­mo­gra­fik Co­py­right CCP Ga­mes

In Entwicklung: UNDERWORLD-Fernsehserie

In Entwicklung: UNDERWORLD-Fernsehserie

Nach fünf Ki­no­fil­men wan­dert das UN­DER­WORLD-Fran­chise um Vam­pi­re und Wer­wöl­fe mög­li­cher­wei­se ins Pan­tof­fel­ki­no oder auf ei­nen Strea­ming­dienst.

Er­fin­der Len Wi­se­man (Re­gis­seur der er­sten bei­den Fil­me, Au­tor bei den drei er­sten, Pro­du­zent bei al­len) ar­bei­tet mit sei­ner Pro­duk­ti­ons­fir­ma Sketch Films an der Um­set­zung des The­mas in eine Fern­seh­se­rie, Ge­rüch­te dazu gab es be­reits seit län­ge­rer Zeit. Wi­se­man sag­te dazu, dass die we­ni­ger co­mi­c­ar­tig sein wer­de, eher ein er­wach­se­nes Pu­bli­kum an­spre­chen soll, und sich deut­lich von den Fil­men un­ter­schei­den wird.

Wi­se­man wird als aus­füh­ren­der Pro­du­zent agie­ren, zu­sam­men mit Tom Ro­sen­berg und Gary Luc­che­si von Lakeshore En­ter­tain­ment.  Wei­te­re De­tails, so­bald ich sie er­fah­re.

Schon wie­der Vam­pi­re? Gähn. Bei ei­ner TV-Se­rie wird man mehr an Cha­rak­ter­tie­fe auf­bie­ten müs­sen, als Kate Beck­in­sa­les haut­enges Le­de­rout­fit …

STAR TREK DISCOVERY – Pilot (spoilerfrei)

STAR TREK DISCOVERY – Pilot (spoilerfrei)

Seit ge­stern kann man die er­sten bei­den Epi­so­den, also den Pi­lo­ten, der neu­en STAR TREK-Se­rie DIS­CO­VERY an­se­hen. Ganz le­gal, ei­nen Tag nach der US-Aus­strah­lung, Net­flix sei es ge­dankt. Was hät­ten wir Fans uns das in den 80ern oder 90ern ge­wünscht, heu­te ist es Rea­li­tät.

Auf den er­sten Blick wird klar: DIS­CO­VERY un­ter­schei­det sich in Ci­ne­ma­to­gra­phie und auch er­zäh­le­risch grund­le­gend von dem, was man man frü­her von STAR TREK-Se­ri­en kann­te. Und lei­der igno­riert man auch zahl­lo­se als ge­ge­ben an­ge­nom­me­ne Eck­punk­te und Hi­sto­rie des Fran­chise. Das stößt dem Fan sau­er auf, aber die Show ist eben nicht nur für Fans ge­macht, son­dern soll die heu­ti­gen TV-Zu­schau­er all­ge­mein an­spre­chen.

wei­ter­le­sen →

Erschienen: DRÚDIR – DAMPF UND MAGIE

Erschienen: DRÚDIR – DAMPF UND MAGIE

Am 19. Sep­tem­ber 2017 ist bei Edi­ti­on Ro­ter Dra­che Swant­je Nie­manns Steam­fan­ta­sy-Ro­man DRÚ­DIR – DAMPF UND MA­GIE er­schie­nen. Wer­be­text:

Dampf­kraft und die ge­nia­len Ma­schi­nen der zwer­gi­schen Er­fin­der ha­ben die Welt un­wi­der­ruf­lich ver­än­dert. Ma­gie gilt als Re­likt ei­ner Zeit, in der Zau­be­rei und Re­li­gi­on Werk­zeu­ge der Un­ter­drückung wa­ren. Des­halb ist es dem jun­gen Uhr­ma­cher Drú­dir na­he­zu un­mög­lich, sei­ne ma­gi­sche Be­ga­bung zu ak­zep­tie­ren. Doch als sein be­ster Freund er­mor­det wird, kann er nicht ta­ten­los blei­ben.
Die Su­che nach der Wahr­heit führt ihn in die un­ter­ir­di­sche See­stadt Schwarz­spie­gel. Dort be­geg­net er un­er­war­te­ten Ver­bün­de­ten und ent­deckt, wie fra­gil der in­ne­re Frie­den der neu­ge­grün­de­ten Zwer­gen­re­pu­blik ist. Sei­ne Er­mitt­lun­gen brin­gen ihn auf die Spur ei­ner Ver­schwö­rung, die die Frei­heit al­ler be­droht. Drú­dir muss in eine Welt der Ge­heim­nis­se, In­tri­gen und Ge­walt ein­tau­chen, um das Un­heil ab­zu­wen­den …

DRÚ­DIR kom­bi­niert eine von Ma­gie und ur­alten My­then durch­drun­ge­ne Fan­ta­sy­welt in der Tra­di­ti­on Tol­ki­ens mit de­zen­ten Steam­punk-Ele­men­ten und ent­wirft sein ganz ei­ge­nes Zwer­gen­bild. Die Hand­lung ent­fal­tet sich vor ei­nem kom­ple­xen Hin­ter­grund so­zia­ler und po­li­ti­scher Span­nun­gen, der an das Eu­ro­pa des aus­ge­hen­den 19. Jahr­hun­der­tes er­in­nert.

Der Ro­man ist 412 Sei­ten stark und zum Preis von 16,95 zu ha­ben. Ein eBook soll eben­falls fol­gen, da feh­len al­ler­dings noch wei­ter­ge­hen­de In­for­ma­tio­nen.

Man kann den Ro­man ver­sand­ko­sten­frei (beim Ver­sand nach Deutsch­land) beim Ver­lag be­stel­len.

WATCHMEN-Fernsehserie: HBO bestellt Piloten

WATCHMEN-Fernsehserie: HBO bestellt Piloten

Im Ge­spräch ist sie schon län­ger, eine Fern­seh­se­rie nach dem Co­mic WATCH­MEN von Au­tor Alan Moo­re und Zeich­ner Dave Gib­bons, jetzt wird es kon­kre­ter.

Ka­bel­sen­der HBO (GAME OF THRO­NES) hat ei­nen Pi­lo­ten ge­or­dert, nach Be­gut­ach­tung des­sel­ben wird ent­schie­den, ob die Se­rie pro­du­ziert wer­den wird.

Showrun­ner und ei­ner der Au­to­ren ist Da­mon Lin­del­of (LOST, WORLD WAR Z) des­sen HBO-My­ste­ry-Dra­ma THE LEF­TOVERS ge­ra­de erst eine Men­ge Lob ern­te­te. Es pro­du­ziert War­ner Bros. TV, die auch für THE LEF­TOVERS ver­ant­wort­lich wa­ren.

Die Co­mic­se­rie WATCH­MEN wur­de 2009 von Zack Sny­der in ei­nen Ki­no­film um­ge­setzt, der ist al­ler­dings an der ge­plan­ten Fern­seh­se­rie nicht be­tei­ligt.

Pro­mo­gra­fik WATCH­MEN Co­py­right DC Co­mics

EU hält unerwünschte Piraterie-Studie unter Verschluss

EU hält unerwünschte Piraterie-Studie unter Verschluss

 

Der im EU-Par­la­ment sit­zen­den Pi­ra­tin Ju­lia Reda (die dort von den mei­sten lei­der un­be­merkt im­mer wie­der groß­ar­ti­ge Ar­beit lei­stet) ha­ben wir es zu ver­dan­ken, dass eine von der EU-Kom­mis­si­on in Auf­trag ge­ge­be­ne und un­ter Ver­schluss ge­hal­te­ne Stu­die end­lich ans Ta­ges­licht kommt.

Grund für die Ge­heim­hal­tung, die jetzt durch eine An­fra­ge im Rah­men des In­for­ma­ti­ons­frei­heits­ge­set­zes be­en­det wur­de: Die Er­geb­nis­se der Stu­die pass­ten der EU-Kom­mis­si­on of­fen­bar nicht ins Kon­zept und wi­der­spre­chen der von Ver­wer­tern im­mer wie­der man­tra­ar­tig wie­der­hol­ten Aus­sa­ge, dass Pi­ra­te­rie die Um­sät­ze schmä­lert oder so­gar weg­bre­chen lässt. Zi­tat:

In ge­ne­ral, the re­sults do not show ro­bust sta­tis­ti­cal evi­dence of dis­pla­ce­ment of sa­les by on­line co­py­right in­frin­ge­ments.

Pi­kant ist dar­an, dass die EU-Kom­mis­si­on plan­te und im­mer noch plant, auf­grund an­geb­li­cher Ein­bu­ßen der Ver­wer­ter – und auf de­ren Be­trei­ben hin – die Ur­he­ber­rech­te deut­lich zu un­gun­sten der Bür­ger und Nut­zer zu ver­schär­fen oder so­gar Zen­su­rin­fra­struk­tu­ren ein­zu­füh­ren. Da kann man nach­voll­zie­hen, dass ei­nem eine sol­che Stu­die nicht in den Kram passt. Man könn­te auch sa­gen, dass ih­nen die Rea­li­tät nicht passt. Oder dass sie lie­ber wei­ter die von Lob­by­isten dik­tier­ten Ge­set­ze ver­ab­schie­den wol­len.

Denn den Ver­such, die Stu­die ge­heim zu hal­ten, hal­te ich für kacken­d­rei­ste Lob­by­po­li­tik. Da soll sich noch­mal ein EU-Po­li­ti­ker der eta­blier­ten Par­tei­en wun­dern, dass man ih­nen nicht über den Weg traut …

Das soll­te al­ler­dings ins­be­son­de­re auch all den­je­ni­gen Au­to­ren, die im­mer laut­stark über ihre ach so gro­ßen ver­meint­li­chen Ein­bu­ßen durch Pi­ra­te­rie jam­mern, zu den­ken ge­ben, weil sie schwer da­ne­ben lie­gen (wie ich es schon im­mer sag­te). Ja – es gibt Pi­ra­te­rie. Nein, ihr wür­det nicht ein Buch mehr ver­kau­fen, gäbe es sie nicht. Nein, ihr wärt ohne Raub­ko­pi­en nicht reich, egal wie oft ihr euch das auch ein­re­den mögt.

[Edit]: Im Licht die­ser Er­kennt­nis­se wird na­tür­lich auch das Ge­schäfts­mo­dell der Dienst­lei­ster, die Pi­ra­te­rie-Ge­gen­maß­nah­men ge­gen zum Teil hor­ren­de Ko­sten an­bie­ten, ziem­lich frag­wür­dig.

Mehr De­tails dazu auf netzpolitik.org, wo ich das The­ma ge­fun­den habe.

Wer die Stu­die le­sen möch­te, kann das hier tun, sie liegt als PDF-Da­tei vor (ca. 3,4 MB).

Gra­fik »Pi­ra­te­rie« von mir, CC-BY