Die Eröffnungssequenz aus SKYFALL

In mei­ner Bespre­chung von SKYFALL hat­te ich ja die Titel­se­quenz abge­fei­ert, die ich ein­fach groß­ar­tig fin­de. Die stammt von Dani­el Klein­man von der Pro­duk­ti­ons­fir­ma Ratt­ling Stick, der in den letz­ten Jah­ren für die­se Ope­ning Sequen­ces der Bond-Fil­me ver­ant­wort­lich war – und den man aus irgend­wel­chen Grün­den bei A QUANTUM OF SOLACE über­gan­gen hat­te. Jetzt ist er zurück – und hat wun­der­ba­re Arbeit abge­lie­fert.

Auf Vimeo stell­te Klein­man selbst nun sei­ne Arbeit online. Sie­he unten. Ich bin gespannt, wie lan­ge es dau­ert, bis irgend­ein über­eif­ri­ger Rech­te­inha­ber das auf­grund der Musik sper­ren lässt.

Update: und sie­he da – weg ist das Video …

http://vimeo.com/53442121
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AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit natür­li­cher Affi­ni­tät zu Pixeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online dar­über.

2 Kommentare for “Die Eröffnungssequenz aus SKYFALL”

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Bandit

sagt:

Ein Künst­ler stellt sei­ne Arbeit für die All­ge­mein­heit zur Ansicht.
Natür­lich sind Film und Aus­schnit­te Eigen­tum von Sony, aber
ein nicht ein­mal 5 Minu­ten lan­ger Clip eines Films muss dem krea­ti­ven
Kopf hin­ter die­ser Sequenz ver­gönnt sein. Noch dazu ein von
Spoi­lern frei­er Clip (solan­ge man den Film nicht kennt).

Ein guter Freund von mir hat mir die neue CD sei­ner Band geschenkt.
Aller­dings wird die auch über I-Tunes ver­trie­ben. Ich stel­le mir gera­de
vor, das Apple bei mir an der Tür steht und ent­we­der die CD von
mir ein­for­dert, oder Geld dafür ver­langt.
Nicht ganz der pas­sen­de Ver­gleich, aber ist doch irgend­wie ähn­lich.
Wann kapiert eigent­lich der Kapi­tal-ver­seuch­te Rest der Welt, dass
wir unum­gäng­lich im Inter­net-Zeit­al­ter ange­kom­men sind.

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Stefan Holzhauer

sagt:

Abso­lut kor­rekt.

Man muss sich jetzt fra­gen, wo das Pro­blem lag? Bei der Titel­se­quenz oder bei der Musik? Bei­des aber kei­ne hin­rei­chen­de Erklä­rung für das off­line-Neh­men. eher eine unver­schämt­heit.

Nach deut­schem Urhe­ber­rechts­ge­setz kann man sei­ne Urhe­ber­recht nie kom­plett auf­ge­ben, man bleibt immer der Urhe­ber, kann allen­falls Nut­zungs­rech­te ver­ge­ben (lei­der auch exklu­si­ve). In den USA ist das anders. Hier kann man per Ver­trag gezwun­gen wer­den, ALLE Rech­te abzu­ge­ben. Wenn wir nicht auf­pas­sen, wird das hier auch so kom­men – Buy­Out-Ver­trä­ge gibt es schon seit Lan­gem …

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