Steam Games: Mehr Streaming möglich

Steam Games: Mehr Streaming möglich

Val­ve hat­te für sei­ne Steam-Platt­form bereits Mög­lich­kei­ten geschaf­fen, mit Freun­den zusam­men zu spie­len. Von den nahe­lie­gen­den Mul­ti­play­er- oder CoOp-Games, bei denen das ohne­hin funk­tio­niert, reden wir hier nicht. Es ist bereits seit eini­ger Zeit mög­lich, auch Games, die eigent­lich nur lokal zusam­men spiel­bar sind, bei­spiels­wei­se via Hot­se­at oder Split­screen, zusam­men mit ent­fern­ten Freund°innen zu zocken. Das wur­de dann noch erwei­tert, so dass man auch mit Freun­den gamen konn­te, die kei­nen Steam-Account hat­ten, aller­dings immer nur mit einem. Jetzt funk­tio­niert Letz­te­res auch mit meh­re­ren. Abhän­gig ist die Anzahl der Spielteilnehmer°innen nur noch durch die Optio­nen des Spiels selbst, sowie der Band­brei­te der Internetverbindung.

Ganz neu ist eine wei­te­re Inno­va­ti­on: Ab sofort gibt es eine Linux-Ver­si­on der Steam Link-App, zu dem man ein Spiel von einem ande­ren Com­pu­ter im loka­len Netz­werk strea­men kann. Zusätz­lich zu Linux steht die App auch für Android und iOS bereit, zudem gibt es eine spe­zia­li­sier­te Fas­sung für den Raspber­ry Pi.

Wenn man also bei­spiels­wei­se den Games-Boli­den im Spie­le­zim­mer ste­hen hat, aber mal ein Spiel im Wohn­zim­mer vom Sofa aus zocken möch­te, kann man es zu einer Android-Set­top-Box oder einem RasPi strea­men, statt den Games-Rech­ner dort­hin zu schlep­pen, oder einen wei­te­ren Spie­le­re­ch­ner zu installieren.

Die Funk­ti­on befin­det sich der­zeit in einem Beta­test, wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu fin­det man bei Steam.

Logo Steam Link Copy­right Valve

Wikinger-Survival: VALHEIM

Wikinger-Survival: VALHEIM

Wenn ihr euch aktu­ell ein Spiel unbe­dingt mal anse­hen wollt, dann ist das wohl der Über­ra­schungs­er­folg VALHEIM. Es han­delt sich dabei um ein Sur­vi­val-Game, das auf den ers­ten Blick nicht außer­ge­wöhn­lich ist: Man spielt einen Nord­mann in einer Art Jen­seits, das aber ver­blüf­fend nach der bekann­ten Welt aus­sieht, aller­dings mit zusätz­li­chen über­na­tür­li­chen Vie­chern und Mini­göt­tern. Das Spiel­prin­zip ist Gen­re-typisch, man muss in der pro­ze­du­ral gene­rier­ten Welt Mate­ria­li­en sam­meln und kann damit bei­spiels­wei­se Aus­rüs­tung, Waf­fen und Unter­kunft bau­en. Die Gra­fik ist dabei auf den ers­ten Blick viel­leicht zehn Jah­re zurück, ins­be­son­de­re die Cha­rak­te­re sehen sehr grob­schläch­tig aus, auch das Inter­face könn­te eine wenig Lie­be ver­tra­gen. Auf den zwei­ten Blick erkennt man dann aber schon, dass ins­be­son­de­re die Land­schaft sehr hübsch ist. Das Gan­ze ist Mul­ti­play­er-fähig (PvE oder PvP) und erlaubt dedi­zier­te Ser­ver, man kann also allein mit sei­nen Freun­den vor sich hin bau­en, ohne Angst vor Griefern.

VALHEIM bricht auf Steam gera­de trotz sei­nes Sta­tus als »Ear­ly Access« jeden Rekord. Inner­halb von nur 17 Tagen wur­de das Game drei Mil­lio­nen Mal ver­kauft, das hat vor­her noch kein ande­res Spiel geschafft. Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag gab es laut Steam-Daten­bank 500000 gleich­zei­ti­ge Spie­ler. Am letz­ten Frei­tag erreich­te VALHEIM Platz fünf der meist­ge­spiel­ten Spie­le aller Zei­ten auf Val­ves Platt­form und reih­te sich bei Titeln wie AMONG US, LIFE IS STRANGE 2, FALLOUT 4 und TERRARIA ein. Und der Auf­wärts­trend hält an.

Ich hat­te es mir aus Inter­es­se und weil es gera­de im Sale war vor ca. zwei Wochen gekauft, als es den Hype noch nicht gab. Für mich ein Grund für den Erfolg: Im Gegen­satz zu ande­ren Sur­vi­val-Games ist VALHEIM fair mit sei­nen Spie­lern und nimmt sie bei der Hand, statt ihnen stän­dig im Weg her­um­zu­ste­hen oder mit stän­dig feh­len­der Nah­rung zu ner­ven. Es macht ein­fach sofort Spaß. Wie schreib ein Rezen­sent auf Steam: »Die­ses Gefühl hat­te ich nicht mehr, seit ich MINECRAFT ent­deck­te.«, ein ande­rer schrieb: »Ear­ly Access? Das fühlt sich bes­ser an, als man­ches fer­ti­ge Spiel.«

Das zeigt wie­der mal, dass Spiel­witz und Ideen glück­li­cher­wei­se immer noch mehr Erfolg haben kön­nen, als hoch­ge­züch­te­te Gra­fik auf Hig­hend-Maschi­nen, zuletzt hat­te das AMONG US bewie­sen, wobei des­sen Erfolg sicher auch der Pan­de­mie zuzu­schrei­ben ist. Ähn­li­ches könn­te für VALHEIM gel­ten, denn VoIP-unter­stütz­tes Mul­ti­play­er ist momen­tan eine Metho­de, um Freu­de zu treffen.

Iron Gate Stu­dio, das Pro­gram­mie­rer­team, besteht aus gera­de mal fünf Per­so­nen, die haben aber bereits ange­kün­digt, dass sie die Per­so­nal­de­cke auf­grund des Erfolgs auf­sto­cken wol­len und können.

Wenn SHADOWLANDS durch ist, wer­de ich wohl mal einen VAL­HEIM-Ser­ver für Freun­de aufsetzen.

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Pro­mo­gra­fik Copy­right Iron Gate

HALF LIFE-Remake BLACK MESA ist fertig

HALF LIFE-Remake BLACK MESA ist fertig

BLACK MESA star­te­te sei­ne Exis­tenz als Mod eines Video­spiels. Dar­aus wur­de ein voll­stän­di­ges HALF LIFE-Remake, das ab sofort aus der Ear­ly Access-Pha­se bei Steam raus ist. Die ers­te Vari­an­te begann als HALF LIFE 2‑Mod im Jahr 2012, das Pro­jekt ist bereits lan­ge in Tei­len spiel­bar. Val­ve erlaub­te den Machern von Crow­bar Collec­ti­ve auf­grund der äußerst posi­ti­ven Rück­mel­dun­gen zum Pro­jekt dann irgend­wann, ein kom­plet­tes Spiel dar­aus zu machen.

BLACK MESA erwei­tert das 1998 erschie­ne­ne HALF LIFE um neue Level, cle­vere­re Geg­ner und eine Qua­li­tät, die vor 22 Jah­ren noch lan­ge nicht in die­ser Form umsetz­bar war. Es han­delt sich somit nicht nur ein Remake des Ori­gi­nals, son­dern eine Verbesserung.

Die Ver­si­on 1.0 von BLACK MESA ist soeben erschie­nen, eine noch­mals erwei­ter­te »Defi­ni­ti­ve Edi­ti­on« ist in Arbeit. Man kann es bei Steam zum Preis von 17,99 Euro erwer­ben (inter­es­san­ter­wei­se ist es auf der deutsch­spra­chi­gen Steam-Sei­te noch im Ear­ly Access-Status).

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Humble Australia Fire Relief Bundle

Humble Australia Fire Relief Bundle

Nor­ma­ler­wei­se berich­te ich nur noch in außer­ge­wöhn­li­chen Aus­nah­me­fäl­len über neue Hum­ble Bund­les, die die inzwi­schen so zahl­reich gewor­den sind, dass sie nichts Beson­de­res mehr dar­stel­len. Das hier ist eine Ausnahme.

Hum­ble Bund­le inc hat sich mit diver­sen Publis­hern zusam­men getan, um ein Spie­le­pa­ket für Com­pu­ter zu schnü­ren. Für 25 Dol­lar bekommt man wirk­lich einen Hau­fen inter­es­san­ter Games, sage und schrei­be 29 Spie­le befin­den sich im Hum­ble Aus­tra­lia Fire Reli­ef Bund­le. Alle Spie­le kann man über Steam frei­schal­ten, ein paar davon ste­hen auch alter­na­tiv DRM-frei zur Ver­fü­gung. Die meis­ten Games sind für Win­dows PCs, ein paar aber auch für Mac oder Linux.

Bei­spie­le aus der Lis­te sind MACHINARIUM, HACKNET, SATELLITE REIGN UPLINK, ARMELLO oder HOLLOW KNIGHT.

Das Beson­de­re: Im Gegen­satz zu sonst, wenn nur ein Teil der Ein­nah­men an den jewei­li­gen wohl­tä­ti­gen Zweck fließt, geht in die­sem Fall das gesam­te Geld an Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen für Aus­tra­li­en, näm­lich WIRES, RSPCA und den World Wild­life Fund.

Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen auf der Web­sei­te zum Bund­le. Man hat noch knapp über sechs Tage Zeit, um mitzumachen.

Selbst­ver­ständ­lich darf man auch mehr als 25 Dol­lar geben.

PLAYCRAFT: Multiplayerspiele zum Selberbauen

PLAYCRAFT: Multiplayerspiele zum Selberbauen

Es tritt mal wie­der jemand an, der das Erstel­len von Mul­ti­play­er­spie­len ver­ein­fa­chen und für jeder­frau durch­führ­bar machen möch­te: PLAYCRAFT gibt es ab sofort als Ear­ly Access Game im Steam Store.

Con­trol your ava­tar in real time and build your own online mul­ti­play­er game with intui­ti­ve tools, no coding requi­red. In Play­craft, we want to show that the game deve­lo­p­ment crea­ti­on pro­cess is a lot of fun, and even bet­ter when you crea­te along­side your friends!

Wie so oft bei sol­chen Pro­jek­ten ver­spre­chen sie, dass das ohne Pro­gram­mie­ren geht, ich wür­de aber mal davon aus­ge­hen, dass die Opti­on ent­we­der trotz­dem vor­han­den ist, oder, wie so oft bei »code-free« mit­tels Pro­gramm­blö­cken umge­setzt wird.

Es wird kom­plett zer­stör­ba­re (offen­bar Vox­el-basier­te) Umge­bun­gen geben, KI-Geg­ner, Phy­si­ken­gi­ne und Zau­ber­sprü­che. Ich wer­de mir das ver­mut­lich mal anse­hen, um her­aus­zu­fin­den, ob sie das bes­ser lösen als LANDMARK oder DUAL UNIVERSE. Grund­sätz­lich bin ich ja sehr inter­es­siert an sol­chen Spie­len bzw. Ent­wick­lungs­um­ge­bun­gen, bei denen man selbst Spie­le und Spiel­sze­na­ri­en erstel­len kann. Nicht erst seit MINECRAFT ist abzu­se­hen, dass sol­cher User Gene­ra­ted Con­tent die Zukunft ist.

Mehr zu PLAYCRAFT bei Steam. Das Game selbst kos­tet nix, ein »Pro Pack« ist für 18 Euro erhältlich.

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Steam Remote Play – lokale Multiplayerspiele online nutzen

Steam Remote Play – lokale Multiplayerspiele online nutzen

Spie­le­ent­wick­ler Val­ve hat ein neu­es Fea­ture sei­nes Shops Steam als Beta frei­ge­schal­tet: Mit­tels »Steam Remo­te Play« wird man in die Lage ver­setzt, Spie­le, die nur einen loka­len Mul­ti­play­er­mo­dus haben, online mit Freun­den zu spie­len. Das funk­tio­niert mit bis zu vier Spie­lern (laut Val­ve »unter opti­ma­len Bedin­gun­gen mög­li­cher­wei­se auch mehr«) und der Knül­ler dar­an ist: Nur einer davon muss das Spiel besitzen.

Um die Funk­ti­on zu nut­zen, musst du an der Steam Cli­ent Beta teil­neh­men. Nach­dem man sich ange­mel­det hat, fin­det man in der Steam-Freun­des­lis­te in kom­pa­ti­blen loka­len Mehr­spie­ler­spie­len die Opti­on »Remo­te Play Tog­e­ther«. Nach der Ver­bin­dung ver­hält sich das Spiel so, als ob der Con­trol­ler jedes Spie­lers direkt an den Com­pu­ter ange­schlos­sen wäre, und laut Val­ve ist es auch mög­lich ist, die Steue­rung von Tas­ta­tur und Maus zu teilen.

Das Gan­ze soll sogar über Platt­for­men hin­weg funk­tio­nie­ren, es kön­nen also Nut­zer von Win­dows, Mac und Linux zusam­men spie­len. Latenz soll laut Val­ve kein The­ma sein, wenn alle Spie­ler eine halb­wegs schnel­le Inter­net­ver­bin­dung nutzen.

Pro­mo­gra­fik Copy­right Valve

THE ORVILLE INTERACTIVE FAN EXPERIENCE

THE ORVILLE INTERACTIVE FAN EXPERIENCE

Erin­nert ihr euch noch an die Fans, die eine begeh­ba­re Ver­si­on der USS Enter­pri­se NCC-1701‑D erstellt hat­ten und von CBS und Para­mount die Auf­for­de­rung erhiel­ten, das umge­hend off­line zu neh­men?

Seth Mac­Far­la­ne und die Macher hin­ter der SF-Serie THE ORVILLE zei­gen, wie sowas wirk­lich ablau­fen soll­te, denn die haben Mes­sy Desk Enter­tain­ment ganz offi­zi­ell die Erlaub­nis gege­ben, das Raum­schiff in der Unre­al Engi­ne nach­zu­bau­en. Das Ergeb­nis kann man sich seit ein paar Tagen bei Steam anse­hen, denn dort gibt es THE ORVILLE INTERACTIVE FAN EXPERIENCE als Ear­ly Access zum Down­load.

Das Gan­ze wur­de seit der Ankün­di­gung erstaun­lich schnell umge­setzt, ver­mut­lich weil die Macher tech­ni­sche Daten zur Ver­fü­gung gestellt haben. Aktu­ell kann man Berei­che des Schif­fes erfor­schen und es sogar von der Pilo­ten­kon­so­le aus flie­gen. Man kann sich auch an den Repli­ka­to­ren Din­ge her­stel­len las­sen, bei­spiels­wei­se einen Becher Kaf­fee. Und man kann auch mit einem VR-Head­set durch die Orvil­le laufen.

Im Gegen­satz zu den Spin­nern bei CBS und Para­mount haben die Macher von THE ORVILLE erkannt, dass ein begeh­ba­res Raum­schiff per­fek­te Wer­bung für die Show und purer Fan­ser­vice ist und sie haben das Pro­jekt aktiv unter­stützt, statt es weg­zu­kla­gen. Dar­an könn­ten sich CBS und Para­mount ein Bei­spiel neh­men (aber ich bezweif­le, dass es bei denen zu einem Umden­ken kom­men wird). Das Erstaun­li­che dar­an ist, dass Fox Tele­vi­si­on hin­ter der Serie steht – und die sind nor­ma­ler­wei­se auch strunzkonservativ.

Infor­ma­tio­nen zum Game fin­det man auch bei Mes­sy Desk Enter­tain­ment auf Face­book.

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wei­ter­le­sen →

Für lau: AGE OF WONDERS III bei Steam

Für lau: AGE OF WONDERS III bei Steam

Noch bis zum 15.07.2019 bekommt man bei Steam das Spiel AGE OD WONDERS III kos­ten­los. Vor­aus­set­zung ist natür­lich ein Steam-Konto.

Bei AGE OF WONDERS III han­delt es sich um ein run­den­ba­sier­tes 4X-Stra­te­gie­spiel vom nie­der­län­di­schen Ent­wick­ler Tri­umph Stu­di­os, das ursprüng­lich am 31. März 2014 erschien. Auf Met­acri­tic hat das Game einen Score von 80%.

AGE OF WONDERS III spielt in einem High Fan­ta­sy-Set­ting, man über­nimmt den Anfüh­rer einer Nati­on, die ihre Welt ent­de­cken will, dabei inter­agiert man mit ande­ren Rei­chen durch Diplo­ma­tie und Krieg. Man spielt dabei als Zau­be­rer, Schur­ke, Hohe­pries­ter, bru­ta­ler Kriegs­herr, Erz­drui­de oder Tech­no­lo­gie-ver­narr­ter Technokrat.

Cover AGE OF WONDERS III Copy­right Tri­umph Studios

TUROK mal ganz anders: ESCAPE FROM LOST VALLEY

TUROK mal ganz anders: ESCAPE FROM LOST VALLEY

TUROK war ursprüng­lich mal eine Rei­he von recht blu­ti­gen Egoshoo­tern in denen der Spie­ler es mit Dino­sau­ri­ern zu tun bekam. Des­we­gen könn­ten Fans der Serie ziem­lich ent­täuscht wer­den, wenn sie für die neu­es­te Inkar­na­ti­on TUROK: ESCAPE FOM LOST VALLEY das­sel­be erwarten.

Statt­des­sen bekommt man ein nied­lich und ziem­lich char­mant aus­se­hen­des Retro-Pixel Spiel, das ab dem 25. Juli 2019 auf Steam erhält­lich sein wird. Trotz der ver­gleichs­wei­se ein­fach aus­se­hen­den Gra­fik ver­braucht das Game 4 GB an Fest­plat­ten­platz, da fragt man sich: Wofür? Ist es so umfangreich?

Das Spiel mag nicht viel mit den N64-Games zu tun haben, aber es hält sich offen­bar eng an die Comics, auf denen die Rei­he basiert: Tur­ok muss mit sei­nem Bru­der Andar aus einer Dino-ver­seuch­ten Welt entkommen.

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Screen­shot Copy­right Pil­low Pig Games und Uni­ver­sal Stu­di­os Inter­ac­ti­ve Entertainment

Trailer: FROSTPUNK

Trailer: FROSTPUNK

End­lich mal wie­der eine neue Wort­kom­bi­na­ti­on mit »Punk«. ;)

Aber mal im Ernst: 11 bit stu­di­os zei­gen einen Game­play-Trai­ler zu ihrem Eis­zeit-Steam­punk-Auf­bau­spiel FROSTPUNK. Dabei ist die Prä­mis­se wie folgt (Über­set­zung von mir):

In einer gefro­re­nen Welt ent­wi­ckeln die Bewoh­ner dampf­ge­trie­be­ne Tech­no­lo­gien, um gegen die über­wäl­ti­gen­de Käl­te anzu­kom­men. Der Herr­scher über die Stadt muss sich sowohl um die Bewoh­ner küm­mern, aber auch die Infra­struk­tur aus­bau­en und instand hal­ten. Die tak­ti­schen Fähig­kei­ten des Anfüh­rers wer­den immer wie­der auf die Pro­be gestellt, regel­mä­ßig muss er sich mora­li­schen Fra­gen stel­len und was wir unter einer orga­ni­sier­ten Gesell­schaft ver­ste­hen. Opti­mie­rung und Res­sour­cen­ma­nage­ment ste­hen oft in direk­tem Gegen­satz zu Empa­thie und über­leg­ten Ent­schei­dun­gen. Wäh­rend anfangs die Ver­wal­tung von Stadt und Gesell­schaft im Vor­der­grund ste­hen, kommt irgend­wann die Erkun­dung der Umwelt hin­zu, um die Ver­gan­gen­heit zu erfor­schen, und was zum Zustand der Welt geführt hat.

FROSTPUNK ist ab dem 24. April bei Steam für PCs ver­füg­bar, man kann es aber auch bei Ama­zon bestel­len (dort aller­dings mit einem Erschei­nungs­ter­min am 17. Mai 2018), der Preis liegt dort bei 29,99 Euro.

Dank an Mathi­as Heil­mann für’s Finden.

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[aar­ti­kel titel=»Frostpunk« medium=»Computerspiel«]B07CF3HRYL[/aartikel]

Windows VR-Brillen bekommen Steam-Support

Windows VR-Brillen bekommen Steam-Support

Im ver­gan­ge­nen Monat erschie­nen nach dem letz­ten Win­dows 10-Update eine hand­voll VR-Bril­len für Micro­softs Betriebs­sys­tem, bei­spiels­wei­se von Acer, Asus oder Medi­on (wobei die Red­mon­der natür­lich wie­der eine Extra­wurst brie­ten und ihre Bril­len als »Mixed Rea­li­ty«, also »MR«, bezeichnen).

Das Pro­blem dabei: Kauft man eine sol­che Bril­le, ist der Spaß schnell an sei­nem Ende ange­langt, denn Soft­ware ist qua­si nonexis­tent. Das soll sich jetzt ändern, Micro­soft und Steam haben ange­kün­digt, dass man die dor­ti­gen VR-Spie­le ab dem 15. Novem­ber 2017 auch mit den Micro­soft-kom­pa­ti­blen Spie­len nut­zen kön­nen soll. Das bezeich­net man aller­dings erst­mal als »Pre­view«.

Kein Wun­der, denn für ein voll­stän­di­ges Funk­tio­nie­ren müs­sen die Ent­wick­ler die Games für das neue Sys­tem anpas­sen, ähn­lich wie es damals bereits bei der Unter­stüt­zung der Ocu­lus Rift not­wen­dig war. Man soll­te also direkt nach der Ein­füh­rung mit Pro­ble­men und der Not­wen­dig­keit von Bas­te­lei­en an den Ein­stel­lun­gen rechnen.

Wer eine Micro­soft-kom­pa­ti­ble MR-Bril­le (die aller­dings »auch nur« VR sind) aus­pro­bie­ren möch­te, soll­te genau hin­se­hen und eini­ge Tests lesen, denn die qua­li­ta­ti­ven Unter­schie­de zwi­schen den der­zeit erhält­li­chen Model­len sind groß, auch wenn die zugrun­de lie­gen­de Tech­nik bei allen Aus­füh­run­gen eigent­lich gleich ist. Für 400 bis 450 Euro erhält man ein Head­set und zwei Con­trol­ler, für letz­te­ren Preis (oder sogar güns­ti­ger ab 389 Euro) bekommt man inzwi­schen auch eine Ocu­lus Rift, eben­falls mit Controllern.

Pro­mo­fo­to Head­set Copy­right Dell

Steampunk Sandbox-Game als Early Access: STEAM HAMMER

Steampunk Sandbox-Game als Early Access: STEAM HAMMER

Sand­box-Games sind spä­tes­tens seit MINECRAFT der ganz gro­ße Hype, an den sich jeder hän­gen möch­te, der irgend­wie eine Game-Engi­ne beherrscht.

Ein wei­te­rer Ver­tre­ter nennt sich STEAM HAMMER und das geht auf Steam am 12. Mai 2017 in den »Ear­ly Access«-Status, sprich: es ist eine Vor­ver­si­on, die man durch Geld unter­stüt­zen kann und bei der das Feed­back der Unter­stüt­zer in die wei­te­re Ent­wick­lung ein­geht. Meistens.

Die Ent­wick­ler spre­chen in der Pres­se­mit­tei­lung von einem »Hard­core-Steam­punk-Rol­len­spiel«, das Ear­ly-Access-Video zeigt das Sam­meln von Res­sour­cen, Ent­wick­len von Tech­no­lo­gien und Craf­ting, aber auch Kämp­fe und Luft­schif­fe. Zitat:

Steam Ham­mer is the first hard­core sand­box RPG in a steam­punk set­ting fea­turing sur­vi­val elements.

The­re are no easy ways, but the­re is coö­pe­ra­ti­on. The­re are no clear bounda­ries – it all depends on your ima­gi­na­ti­on. You find yourself in a world free from rules and restric­tions, with no pre-defi­ned roles and impo­sed goals. This is your world.

Das sieht alles noch unfer­tig aus, aber das soll­te bei einer frü­hen Ver­si­on auch nie­man­den wun­dern. STEAM HAMMER könn­te eine Men­ge Poten­ti­al haben, wenn man über die der­zei­ti­gen offen­sicht­li­chen Defi­zi­te in Sachen Gra­fik hin­weg sieht. Und letzt­lich ist Gra­fik nicht alles, der Spiel­witz zählt mehr – wie man eben bei MINECRAFT sah.

Auf der offi­zi­el­len Web­sei­te kann man den Beta-Zugang bereits für 11,99 Dol­lar kau­fen, bei Steam dann ab dem 12. Mai.

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Pro­mo­gra­fik Copy­right Big Way