THE ORVILLE INTERACTIVE FAN EXPERIENCE

THE ORVILLE INTERACTIVE FAN EXPERIENCE

Erin­nert ihr euch noch an die Fans, die eine begeh­ba­re Ver­si­on der USS Enter­pri­se NCC-1701‑D erstellt hat­ten und von CBS und Para­mount die Auf­for­de­rung erhiel­ten, das umge­hend off­line zu neh­men?

Seth Mac­Far­la­ne und die Macher hin­ter der SF-Serie THE ORVILLE zei­gen, wie sowas wirk­lich ablau­fen soll­te, denn die haben Mes­sy Desk Enter­tain­ment ganz offi­zi­ell die Erlaub­nis gege­ben, das Raum­schiff in der Unre­al Engi­ne nach­zu­bau­en. Das Ergeb­nis kann man sich seit ein paar Tagen bei Steam anse­hen, denn dort gibt es THE ORVILLE INTERACTIVE FAN EXPERIENCE als Ear­ly Access zum Down­load.

Das Gan­ze wur­de seit der Ankün­di­gung erstaun­lich schnell umge­setzt, ver­mut­lich weil die Macher tech­ni­sche Daten zur Ver­fü­gung gestellt haben. Aktu­ell kann man Berei­che des Schif­fes erfor­schen und es sogar von der Pilo­ten­kon­so­le aus flie­gen. Man kann sich auch an den Repli­ka­to­ren Din­ge her­stel­len las­sen, bei­spiels­wei­se einen Becher Kaf­fee. Und man kann auch mit einem VR-Head­set durch die Orvil­le laufen.

Im Gegen­satz zu den Spin­nern bei CBS und Para­mount haben die Macher von THE ORVILLE erkannt, dass ein begeh­ba­res Raum­schiff per­fek­te Wer­bung für die Show und purer Fan­ser­vice ist und sie haben das Pro­jekt aktiv unter­stützt, statt es weg­zu­kla­gen. Dar­an könn­ten sich CBS und Para­mount ein Bei­spiel neh­men (aber ich bezweif­le, dass es bei denen zu einem Umden­ken kom­men wird). Das Erstaun­li­che dar­an ist, dass Fox Tele­vi­si­on hin­ter der Serie steht – und die sind nor­ma­ler­wei­se auch strunzkonservativ.

Infor­ma­tio­nen zum Game fin­det man auch bei Mes­sy Desk Enter­tain­ment auf Face­book.

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THE ORVILLE – Interactive Fan Experience

THE ORVILLE – Interactive Fan Experience

Manch einer erin­nert sich viel­leicht an das Fan­pro­jekt »Sta­ge 9«, in des­sen Rah­men eine Grup­pe Ent­wick­ler namens Mes­sy Desk ver­sucht hat­te, eine Nach­bil­dung des Inne­ren der USS Enter­pri­se, NCC-1701‑D, zu rea­li­sie­ren. Das sahen die Rech­te­inha­ber bei CBS und Para­mount nicht gern und haben die Macher gezwun­gen, die Daten aus dem Netz zu neh­men. Das Vor­ge­hen der Rech­te­inha­ber hal­te ich bis heu­te für voll­kom­men idio­tisch, denn wie so vie­le Fan­pro­jek­te war auch die­ses letzt­end­lich nur kos­ten­lo­se Wer­bung und man hät­te ande­re Lösun­gen fin­den müs­sen, ins­be­son­de­re, wenn kei­ner­lei Geld damit erwirt­schaf­tet wird.

Dass es auch anders geht, zei­gen Fuz­zy Door Pro­duc­tions, die Fir­ma hin­ter der SF-Serie THE ORVILLE, und Seth Mac­Far­la­ne. Denn die haben Mes­sy Desk ganz offi­zi­ell die Erlaub­nis gege­ben, das Raum­schiff Orvi­le in der Unre­al Engi­ne umzu­set­zen. Umso ver­blüf­fen­der dar­an fin­de ich, dass der Sen­der Fox hin­ter der Serie steht, und die sind nor­ma­ler­wei­se auch nicht eben Fan-freundlich.

Aller­dings ist es so, dass die Macher hin­ter THE ORVILLE im Gegen­satz dazu als äußerst Fan-freund­lich bekannt sind – und davon könn­ten sich die Copy­right-Trol­le bei CBS und Para­mount pla­ne­ten­gro­ße Schei­ben abschneiden.

Auf der Fan­sei­te Orvil­le Cen­tral fin­det man ein Inter­view mit Dan Govier von Mes­sy Desk.

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