Sega Forever – klassische Spiele auf Mobilgeräten

Sega Forever – klassische Spiele auf Mobilgeräten

Sega Fore­ver ist eine in Zukunft wei­ter wach­sen­de Samm­lung klas­si­scher Spie­le des Publishers, umge­setzt für moder­ne mobi­le Gerä­te, also Smart­pho­nes und Tablets.

Dabei sind etli­che der Spie­le in der Grund­ver­si­on kos­ten­los, blen­den aller­dings Wer­bung ein. Wer die los­wer­den oder Pro-Fea­tures frei­schal­ten möch­te, zahlt einen Obo­lus von zwei Dol­lar pro Spiel. Die­se Wer­bung erscheint nur beim Start des Spiels, im Start­s­creen oder auf High­score-Lis­ten, nicht aber im Spiel selbst, sie beein­flusst also das Game­play nicht.

Das Gan­ze star­tet heu­te in den App-Stores von Goog­le und Apple, zu den zum Launch erhält­li­chen Spie­len gehö­ren unter ande­rem Sonic The Hedge­hog, Phan­ta­sy Star II, Comix Zone, Kid Cha­me­le­on oder Alte­red Beast.

Wei­te­re details auch auf der offi­zi­el­len Home­page von Sega Fore­ver.

Pro­mo­gra­fik Copy­right Sega

Deutscher Computerspielepreis 2017: Die Gewinner und ein Eklat

Deutscher Computerspielepreis 2017: Die Gewinner und ein Eklat

Kei­ne Preis­ver­lei­hung ohne Bohei, das scheint der Stan­dard zu wer­den. Bei der Ver­lei­hung des Deut­schen Com­pu­ter­spie­le­prei­ses ges­tern Abend in Ber­lin soll­ten Mimi­mi Games für SHADOW TACTICS: BLADES OF THE SHOGUN den Preis für das bes­te Game­de­sign erhal­ten, immer­hin mit 44000 Euro dotiert (das sind Preis­gel­der, da kann man in der ach so wich­ti­gen Buch­bran­che nur von träu­men). Doch die ver­wei­ger­ten die Annah­me der Aus­zeich­nung ohne eine Begrün­dung zu nen­nen. Es wur­den Spe­ku­la­tio­nen laut, dass es wäh­rend der Abstim­mun­gen der Fach­ju­ry (bestehend aus »Exper­ten« und »Bran­chen­ken­nern«) zu Unre­gel­mä­ßig­kei­ten gekom­men war.

Zu den Dotie­run­gen: Das bes­te deut­sche Spiel erhält 110000 Euro, die bes­ten Kin­der- und Jugend­spie­le jeweils 75000 Euro, der Rest je 40000 Euro (bis auf die inter­na­tio­na­len Gewin­ner, die bekom­men nichts). Ins­ge­samt wer­den Preis­gel­der in Höhe von 550000 Euro aus­ge­schüt­tet. Ange­sichts sol­cher Beträ­ge kann sich die deut­sche Buch- und Ver­lags­bran­che, die so gern einen auf dicke Hose macht und das Buch für das wich­tigs­te Medi­um über­haupt hält, eigent­lich nur pein­lich schwei­gend in der Ecke ver­ste­cken.

Die Gewin­ner:

Bes­tes Deut­sches Spiel

Bes­tes Nach­wuchs­kon­zept

  • DYO – Fabi­an Golz, Oli­ver Lang­kow­ski, Josia Ron­can­cio, Rag­nar Thom­sen, Maxi­mi­li­an War­sin­ke (HTW Ber­lin)

Bes­tes Kin­der­spiel

Bes­tes Jugend­spiel

  • Code 7 – Epi­so­de 0: Allo­ca­ti­on – Good­wolf Stu­dio, Bonn

Bes­te Inno­va­ti­on

  • VR Coas­ter Rides and Coas­ta­li­ty App – VR Coas­ter, Kai­sers­lau­tern

Bes­te Insze­nie­rung

Bes­tes Serious Game

  • Orwell – Osmo­tic Stu­di­os, Ham­burg

Bes­tes Mobi­les Spiel

Bes­tes Game­de­sign

Bes­tes Inter­na­tio­na­les Spiel

Bes­tes Inter­na­tio­na­les Mul­ti­play­er-Spiel

Bes­te Inter­na­tio­na­le neue Spie­le­welt

Son­der­preis der Jury:

  • Com­pu­ter­spiele­mu­se­um

Publi­kums­preis

Pro­mo­gra­fik PORTAL KNIGHTS Copy­right Keen Games

Sony Multitouch-Projektor Xperia Touch

Sony Multitouch-Projektor Xperia Touch

Eigent­lich hört sich die Idee gut an: ein Pro­jek­tor mit Andro­id-Betriebs­sys­tem, der jede Flä­che zu einem Mul­ti­touch-fähi­gen Ein­ga­be­ge­rät macht. Sony bie­tet so etwas in Kür­ze unter dem Namen Xpe­ria Touch an. In einer Grö­ße zwi­schen 23 und 80 Zoll (58 – 203 cm) wird die Andro­id-Benut­zer­ober­flä­che auf bei­spiels­wei­se einen Tisch oder eine Wand pro­ji­ziert. Eine Annä­he­rungs­er­ken­nung weckt das Sys­tem aus dem Tief­schlaf, wenn man sich nähert. Wei­te­re Sen­so­ren erken­nen z.B. Umge­bungs­licht, Tem­pe­ra­tur, Luft­druck oder Luft­feuch­tig­keit.

Ins­be­son­de­re als Com­pu­ter­spie­ler oder für Gesell­schafts­spie­le, aber auch für zahl­lo­se ande­re Anwen­dun­gen kom­men einem sofort Unmen­gen coo­le Ide­en.

Lei­der gibt es Nach­tei­le. Akku­be­trie­ben hält das Gerät bei Video­wie­der­ga­be gera­de mal eine Stun­de durch (dage­gen hilft aller­dings bei loka­lem Betrieb ein Netz­teil). Die pro­ji­zier­te Auf­lö­sung beträgt gera­de mal 1366x768 Pixel, das ist heut­zu­ta­ge lächer­lich wenig.

Ange­sichts des­sen erscheint der von Sony ange­sag­te Preis für das Xpe­ria Touch maß­los über­trie­ben: 1600 Euro soll man bei Markt­ein­füh­rung dafür bezah­len. Das Gerät soll »dem­nächst« in Euro­pa erhält­lich sein.

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Pro­mo­gra­fik Xpe­ria Touch Copy­right Sony

Nintendos Klempner hüpft auf iOS: SUPER MARIO RUN

Nintendos Klempner hüpft auf iOS: SUPER MARIO RUN

Super Mario Run

Nin­ten­do hat­te sich mit Spie­len für Mobil­ge­rä­te bis­lang etwas schwer getan und eher auf sei­ne Hand­held-Kon­so­len gesetzt – und alle frag­ten sich: War­um nur? War­um las­sen sie die­sen poten­ti­ell mil­lio­nen­schwe­ren Markt außer acht? Nicht zuletzt der Erfolg von Poké­mon Go wird sie eines Bes­se­ren belehrt haben, denn am 15. Dezem­ber kommt die iko­ni­sche Nin­ten­do-Figur auf die Mobil­ge­rä­te: Klemp­ner Mario.

SUPER MARIO RUN wird das Spiel hei­ßen, in dem der Prot­ago­nist kon­ti­nu­ier­lich lau­fen wird, und der Spie­ler ihm durch Tip­pen dabei hel­fen kann, über Hin­der­nis­se zu sprin­gen oder coo­le Son­der­mo­ves aus­zu­füh­ren. Klingt bekannt. Dabei setzt man nicht auf die bei ande­ren anbie­tern so belieb­ten Mogel­pa­ckun­gen, abge­speck­te Spie­le umsonst oder güns­tig anzu­bie­ten und dann via »in-App-Käu­fen« oder DLC abzu­zo­cken. Bei SUPER MARIO RUN wird man eine Fas­sung, die die drei Spiel­mo­di anteasert, kos­ten­los her­un­ter­la­den kön­nen. Die Voll­ver­si­on schlägt dann mit 9,99 Dol­lar zu Buche – und ist kom­plett, also kei­ne ver­steck­ten Kos­ten.

Und das Bes­te: Chef­ent­wick­ler bei SUPER MARIO RUN ist Alt­meis­ter Shi­ge­ru Miya­mo­to him­s­elf.

Höchst unschön ist aller­dings, dass Nin­ten­dos Pres­se­mit­tei­lung das Spiel bis­her aus­schließ­lich für iOS-Gerä­te ankün­digt, also iPad und iPho­ne (ab iOS 8). Mehr Details auf einer offi­zi­el­len Web­sei­te.

Kein Andro­id? Aber sonst geht’s euch noch gut, Nin­ten­do? Ich hät­te euch sofort Geld hin­ter­her­ge­wor­fen.

Pro­mo­gra­fik SUPER MARIO RUN Copy­right Nin­ten­do

Niantic äußerst sich zu den POKÉMON GO-Datenschutzproblemen unter iOS

Niantic äußerst sich zu den POKÉMON GO-Datenschutzproblemen unter iOS

Promografik Pokemon Go

Nach dem furio­sen Start der Aug­men­ted Rea­li­ty-App POKÉMON GO, die von der Goog­le-Toch­ter Nian­tic (INGRESS) ent­wi­ckelt wur­de, kamen Nut­zer dar­auf, dass die App sich unter iOS anders als unter Andro­id umfang­rei­che Zugriffs­rech­te ein­räumt. Dabei scheint es sich um einen Feh­ler gehan­delt zu haben, zumin­dest kann man das einer Stel­lung­nah­me aus dem Hau­se Nian­tic ent­neh­men:

We recent­ly dis­co­ve­r­ed that the Poké­mon GO account crea­ti­on pro­cess on iOS erro­ne­ous­ly requests full access per­mis­si­on for the user’s Goog­le account. Howe­ver, Poké­mon GO only acces­ses basic Goog­le pro­fi­le infor­ma­ti­on (spe­ci­fi­cal­ly, your User ID and email address) and no other Goog­le account infor­ma­ti­on is or has been acces­sed or collec­ted. Once we beca­me awa­re of this error, we began working on a cli­ent-side fix to request per­mis­si­on for only basic Goog­le pro­fi­le infor­ma­ti­on, in line with the data that we actual­ly access.  Goog­le has veri­fied that no other infor­ma­ti­on has been recei­ved or acces­sed by Poké­mon GO or Nian­tic. Goog­le will soon redu­ce Poké­mon GO’s per­mis­si­on to only the basic pro­fi­le data that Poké­mon GO needs, and users do not need to take any actions them­sel­ves.

Das kann man nun glau­ben oder nicht. Pro­ble­ma­tisch blei­ben aber wei­ter­hin die Nut­zungs­be­din­gun­gen, die eine voll­stän­di­ge und frei­wil­li­ge Wei­ter­ga­be gesam­mel­ter Daten an Drit­te und ins­be­son­de­re auch an Sicher­heits­be­hör­den ein­räu­men, dar­un­ter ganz sicher auch Bewe­gungs­da­ten:

Wir arbei­ten mit der Regie­rung, mit Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder pri­va­ten Betei­lig­ten zusam­men, um das Gesetz durch­zu­set­zen und ein­zu­hal­ten. Wir könn­ten jeg­li­che Infor­ma­tio­nen über Sie (oder über das von Ihnen ermäch­tig­te Kind), die sich in unse­rem Besitz oder Kon­troll­be­reich befin­den, an Regie­run­gen oder Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder pri­va­te Betei­lig­te offen­le­gen, wenn wir es nach unse­rem eige­nen Ermes­sen für not­wen­dig und ange­mes­sen erach­ten: (a) um auf Ansprü­che, Gerichts­pro­zes­se (ein­schließ­lich Vor­la­dun­gen) zu reagie­ren; (b) um unser Eigen­tum, unse­re Rech­te und unse­re Sicher­heit, sowie das Eigen­tum, die Rech­te und die Sicher­heit von Drit­ten oder der all­ge­mei­nen Öffent­lich­keit zu schüt­zen; und © um jeg­li­che Akti­vi­tät, die wir als ille­gal, unethisch oder recht­lich anfecht­bar erach­ten, auf­zu­de­cken und zu stop­pen.

Das sieht für mich schon schwer danach aus, als sei­en die Nut­zungs­be­din­gun­gen nicht für die deut­schen Rechts­ver­hält­nis­se ange­passt wor­den. Eben­falls fin­det sich ein Pas­sus dar­in, der bei einem Ver­kauf von Nian­tic erlaubt, alle gesam­mel­ten Daten an den Käu­fer wei­ter zu geben.

Ob er oder sie zu die­sen Bedin­gun­gen POKÉMON GO wei­ter nut­zen möch­te, soll­te man sich über­le­gen.

Pro­mo­gra­fik POKÉMON GO Copy­right Nian­tic und Nin­ten­do

Epischer Trailer: THE HOBBIT – KINGDOMS OF MIDDLE EARTH

Epischer Trailer: THE HOBBIT – KINGDOMS OF MIDDLE EARTH

Wo wir gera­de bei Trai­lern sind. Es gibt auch Trai­ler für Spie­le und die bestehen nicht sel­ten aus ein paat ingame-Sze­nen oder kino­rei­fen Sequen­zen, die aller­dings geren­dert sind. Für das Spiel THE HOBBIT – KINGDOMS OF MIDDLE EARTH geht man einen ande­ren Weg. Einen ganz ande­ren. Episch. Dran­blei­ben.

Das Spiel gibt es für Andro­id und iOS, scheint laut den Wer­tun­gen auch ganz okay zu sein.

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=Jlh_7Zebha4[/ytv]

DUNGEON KEEPER: Electronic Arts mag nur fünf Sterne-Bewertungen

DUNGEON KEEPER: Electronic Arts mag nur fünf Sterne-Bewertungen

Screenshot_DungeonKeeper

Elec­tro­nic Arts zeich­net sich ja immer wie­der mal durch kun­den­feind­li­ches Ver­hal­ten aus. Die Grün­de sind man­nig­fal­tig: unzu­rei­chen­de DRM-Maß­nah­men, bocken­de Ser­ver oder all­ge­mein unsym­pa­thi­sches Ver­hal­ten. In den USA wur­de EA des­we­gen mehr­fach zum schlech­tes­ten Fir­ma des Jah­res gewählt. Der neu­es­te Stunt steht im Zusam­men­hang mit der Tablet-Ver­si­on des Com­pu­ter­spiel-Klas­si­kers DUNGEON KEEPER.

Inter­es­san­ter­wei­se hat das Game im Goog­le Play-Store hau­fen­wei­se fünf-Ster­ne-Wer­tun­gen, und das obwohl sich nicht eben weni­ge Nut­zer dar­über beschwe­ren, dass man durch ingame-Käu­fe abge­zockt wer­den soll, ohne die das Spiel kaum nutz­bar ist (50 Blö­cke um etwas zu bau­en kos­ten bei­spiels­wei­se laut Aus­sa­ge eines Nut­zers hef­ti­ge 90 Euro). Das ist ein­deu­tig eine ganz neue Aus­le­gung des Geschäfts­mo­dells »free2play«, mit dem das Game bewor­ben wird.

Wie EA an die guten Wer­tun­gen kommt ist krea­tiv – und eine Unver­schämt­heit: tätigt man einen der fast unum­gäng­li­chen Ingame-Käu­fe, erscheint ein Fens­ter, in dem man DUNGEON KEEPER bewer­ten kann. Klickt man auf fünf Ster­ne, wird die Bewer­tung sofort in den Play-Store über­nom­men. Klickt man ein bis vier Ster­ne, wird man auf eine Sei­te gelei­tet, auf der man »Feed­back« abge­ben kann. Die­se Wer­tung wird aber offen­bar nicht umge­hend in die Shop-Wer­tung über­nom­men. Will man ein bis vier Ster­ne ver­ge­ben, muss man das direkt im Store tun.

Wie gesagt: äußerst krea­tiv und allein durch die Art und Wei­se der Durch­füh­rung kann man sich leicht aus­rech­nen, dass man sich bei Elec­tro­nic Arts bereits vor­her über die Kun­den­re­ak­tio­nen zum Spiel bzw. die Abzo­cke durch über­teu­er­te Ingame-Käu­fe bewusst war und die Bewer­tung des­we­gen genau so imple­men­tiert hat. Die Alter­na­ti­ve wäre, EA Inkom­pe­tenz zu unter­stel­len – aber die­se Ant­wort hal­te ich für zu ein­fach. Offen agie­ren­de Unter­neh­men hät­ten sol­che pein­li­chen Win­kel­zü­ge nicht nötig.

Creative Commons License

Screen­shot DUNGEON KEEPER Copy­right Elec­tro­nic Arts

APOCALYPSIS III – dritte Staffel des Serienromans von Bastei

APOCALYPSIS III – dritte Staffel des Serienromans von Bastei

Cover Apokalypsis3[Spon­so­red Post] Mit APOCALYPSIS III erscheint bei Bas­tei Lüb­be soeben die drit­te Staf­fel des Seri­en­ro­mans, der in Form einer App, spe­zi­ell auf digi­ta­le End­ge­rä­te abge­stimmt ist. Audio­vi­su­el­le Ele­men­te, Tex­te sowie Illus­tra­tio­nen ver­schmel­zen damit zu einem Lese­er­leb­nis. Der Ver­lag schreibt dazu:

Man befin­det sich stän­dig im Zen­trum des Gesche­hens und fühlt sich den Ereig­nis­sen extrem nah. Mario Gior­da­no hat es geschafft einen packen­den End­zeit­thril­ler zu schaf­fen, der durch sei­ne mul­ti­me­dia­le Erschei­nungs­form das Lese­er­leb­nis noch ein­mal inten­si­viert.

Auch die drit­te Staf­fel der Best­sel­ler-Serie um die Haupt­fi­gur Peter Adam geht packend wei­ter. Papst Johan­nes Paul III. ist zurück­ge­tre­ten und spur­los ver­schwun­den. Der Col­le­ge­pro­fes­sor Peter Adam ver­liert sei­ne Frau sowie sei­ne klei­ne Toch­ter Maya bei einem Flug­zeug­ab­sturz. Sein Bru­der Niko­las eröff­net ihm, dass ihr Tod im Zusam­men­hang mit den Akti­vi­tä­ten eines okkul­ten Ordens ste­he. Peter stößt bei sei­nen Nach­for­schun­gen auf einen mys­te­riö­sen Orden, der sich dem Welt­un­ter­gang ver­schrie­ben hat. Dabei ahnt er nicht wel­che Bedeu­tung er für den Orden hat. Als selbst der neue Papst, Petrus II., von Dämo­nen beses­sen ist, schei­nen Peters rät­sel­haf­te Täto­wie­run­gen die letz­te Hoff­nung gegen die dro­hen­de Apo­ka­lyp­se zu sein. Kann er das Ende der Welt noch auf­hal­ten?

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­det man auf der Seri­en-Web­sei­te.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Bas­tei Lüb­be

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Das HUMBLE BUNDLE 5 – mit Android

Es gibt mal wie­der eine neu­es HUMBLY INDIE BUNDLE, dies­mal erhält man die Games nicht nur für Apple, Win­dows und Linux, son­dern zusätz­lich auch noch für Andro­id. Fei­ne Sache.

Das Drum­her­um ist wie immer: man zahlt einen belie­bi­gen Betrag und erhält dafür die Spie­le sowie eini­ge Sound­tracks dazu. Zahlt man mehr als den Durch­schnitt (zu die­sem Zeit­punkt ca. 6,70 Dol­lar), erhält man zwei wei­te­re Spie­le und mehr Musik.

Im fünf­ten Bund­le sind ent­hal­ten: BEAT HAZARD ULTRA, DYNAMITE JACK, SOLAR 2 und NIGHTSKY HD, im erwei­ter­ten Pack kom­men noch DUNGEON DEFENDERS und SUPER HEXAGON hin­zu. Wie immer geht ein teil der Ein­nah­men an die Childs Play Cha­ri­ty.

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CES: Lego Mindstorm EV3

Auf der CES in Las Vegas hat Lego die nächs­te Genera­ti­on sei­ner Robo­ter-Bau­sät­ze mit der Bezeich­nung »Mind­s­torm« vor­ge­stellt. Sie trägt den Namen »Mind­s­torm EV3«.

Der P‑Brick (sie­he links) ist der Kern aller damit zu erstel­len­den Robo­ter und basiert auf einem ARM9-Pro­zes­sor; der hat 16 MB Flash-Spei­cher und 64 MB RAM zur Ver­fü­gung und kann über die gra­fi­sche Benut­zer­ober­flä­che Lab­View von Natio­nal Instru­ments via PC pro­gram­miert wer­den. Sei­ne Firm­ware ist Linux-basiert, er ver­fügt unter ande­rem über eine USB-Schnitt­stel­le und einen Slot für SD-Kar­ten. Man soll den P‑Brick auch über iOS- oder Andro­id-Gerä­te steu­ern kön­nen. Dank der Kom­pa­ti­bi­li­tät mit dem Vor­gän­ger sind des­sen Bau­tei­le wei­ter­ver­wend­bar.

Die Bau­an­lei­tun­gen für die 17 Robo­ter des Basis­pa­kets lie­gen erst­mals auch in 3D-Fas­sun­gen vor, die man auf Tablets nut­zen kann. Dabei hat man die Mög­lich­keit, sich die Bau­stu­fen aus allen Rich­tun­gen anzu­se­hen.

Lego Mind­s­torms EV3 wird ab dem zwei­ten Halb­jahr 2013 für ca. 350 Euro erhält­lich sein. Neben der »nor­ma­len« Ver­si­on wird es auch beson­de­re Fas­sun­gen für Schu­len geben.

Creative Commons License

Pres­se­fo­to P‑Brick Copy­right Lego Group

Kickstarter: GIRL GENIUS AND THE RATS OF MECHANICSBURG

Wer sich mit Steam­punk beschäf­tigt, hat wahr­schein­lich auch schon ein­mal etwas über Phil und Kaja Fogli­os Web- und Print-Comic GIRL GENIUS gehört. Das Mot­to der Serie lau­tet:

»Adven­ture, Romance, MAD SCIENCE!«

GIRL GENIUS ver­folgt die Aben­teu­er einer jun­ge Hel­din namens Aga­tha Hete­ro­dy­ne in einem par­al­lel­welt­li­chen, vik­to­ria­ni­schen Steam­punk-Set­ting, oder auch einem »Gas­lamp-Style«, wie es die Autoren nen­nen.

Auf Kick­star­ter wur­de Ende letz­ter Woche ein Pro­jekt mit dem Titel GIRL GENIUS AND THE RATS OF MECHANICSBURG aus­ge­ru­fen. Hier sucht man Unter­stüt­zer für ein Spiel, das für iOS und Andro­id erschei­nen soll. Unter­stützt wer­den muss da inzwi­schen nichts mehr, denn das 7500-Dol­lar-Zeil wur­de nahe­zu in Null­zeit erreicht, bis  jetzt gin­gen fast 31000 Dol­lar ein. Spen­den kann man aller­dings wei­ter­hin, noch 19 Tage ste­hen zur Ver­fü­gung. Für gera­de mal 4 Dol­lar erhält man als Gegen­leis­tung die Andro­id-App – da habe zumin­dest ich nicht lan­ge über­legt … :)

Alles wei­te­re auf der Kick­star­ter-Pro­jekt­sei­te.

Creative Commons License

Pro­mo­gra­fik Copy­right Ste­phen Bee­man

Tolkien Estate verklagt Warner wegen Online-Inhalten

Ande­res als im obi­gen Screen­shot dräu­en düs­te­re Wol­ken über der vir­tu­el­len Mit­tel­er­de:

Eine Gemein­schaft aus dem Tol­ki­en-Esta­te (Nach­lass- und Rech­te­ver­wal­ter des Pro­fes­sors), sowie wei­te­ren Teil­neh­mern, hat War­ner Bros. und den Lizenz­in­ha­ber The Saul Zaentz Com­pa­ny ver­klagt, die Kla­ge­schrift wur­de beim Hol­ly­wood-Repor­ter ver­öf­fent­licht. Saul Zaentz hal­ten bereits seit 1969 bzw. 1975 Lizenz­rech­te an dem Mar­ken LORD OF THE RINGS und HOBBIT. Zen­tra­ler Punkt der Kla­ge ist, dass die Rech­te­inha­ber ihr Lizenz­recht uner­laubt auf nicht­phy­si­sche Pro­duk­te aus­ge­wei­tet zu haben sol­len. Damit sind ins­be­son­de­re »Glücks­spie­le« (bit­te?), aber auch »her­un­ter­lad­ba­re Spie­le« und Online-Games gemeint. Pri­mä­res Ziel ist hier offen­bar HERR DER RINGE ONLINE, es geht aber auch um Off­line-Spie­le, für die Down­load-Con­tent zur Ver­fü­gung gestellt wur­de.

Das Pikan­te dar­an: es wird nicht nur Scha­dens­er­satz in Höhe von 80 Mil­lio­nen Dol­lar gefor­dert, zusätz­lich ist eine For­de­rung ein Teil der Kla­ge, sämt­li­che »nicht­phy­si­schen« Pro­duk­te sofort ein­zu­stel­len und vom Markt zu neh­men.

Ein Aus­zug aus der Kla­ge­schrift:

Howe­ver, in recent years, and par­ti­cu­lar­ly in the after­math of the unpre­ce­den­ted finan­ci­al and cri­ti­cal suc­cess of the Films, defen­dants have, with increa­sing bold­ness, enga­ged in a con­ti­nuing and esca­la­ting pat­tern of usur­ping rights to which they are not ent­it­led — rights which belong exclu­si­ve­ly to plain­tiffs.

For examp­le, alt­hough their limi­ted mer­chan­di­sing licen­se only gives them the right to sell tan­gi­ble mer­chan­di­se, defen­dants have deve­lo­ped, licen­sed and/or sold (and con­ti­nue to deve­lop, licen­se and/or sell) down­load­a­ble video games based on The Lord of the Rings and The Hob­bit, avail­ab­le only by down­loa­ding and/or access via the Inter­net, via mobi­le apps, tablet apps or other simi­lar digi­tal dis­tri­bu­ti­on chan­nels, or through other online inter­con­nec­tivi­ty such as Face­book.  The­re is no phy­si­cal or tan­gi­ble item of mer­chan­di­se sold to the con­su­mer with the­se games.

Defen­dants also have asser­ted and con­ti­nue to assert that they have rights rela­ting to a wide varie­ty of goods and ser­vices bey­ond »arti­cles of tan­gi­ble per­so­nal pro­per­ty« and have regis­te­red trade­marks and/or filed »intent to use« app­li­ca­ti­ons in tho­se same cate­go­ries, inclu­ding wit­hout limi­ta­ti­on hotels, restau­rants, tra­vel agen­ci­es, ring­to­nes, online/downloadable games and housing deve­lop­ments — cate­go­ries of rights which plain­ly have not been gran­ted to them.

War­ner hat ver­ständ­li­cher­wei­se bis­lang nicht zu den Vor­wür­fen Stel­lung genom­men. Soll­te die Kla­ge Erfolg haben, wür­de das das Ende von LOTRO bedeu­ten, aller­dings ist davon aus­zu­ge­hen, dass der Kon­zern sei­ne gesam­te Rechts­ab­tei­lung akti­viert – und der Aus­gang sol­cher Kla­gen ist in den USA dank des ver­schwur­bel­ten Rechts­sys­tems alles ande­re als gewiss.

Ich wür­de mal ver­mu­ten, dass dem Tol­ki­en Esta­te inzwi­schen geschwant hat, dass sie schlecht ver­han­delt haben und Ver­brei­tungs­rech­te über das Inter­net nicht früh­zei­tig genug in die Ver­trä­ge ein­gin­gen. Jetzt möch­te man das nach­ho­len und kas­sie­ren – es ist wahr­schein­lich, dass sich Darth War­ner wie üblich hier­bei nicht son­der­lich frei­gie­big zei­gen woll­te. Ich gehe nicht davon aus, dass die Ver­ant­wort­li­chen der­art naiv sind zu glau­ben, wirk­lich eine Abschal­tung des Online­spiels errei­chen zu kön­nen. Mal ganz davon abge­se­hen soll­te ihnen klar sein, dass die Fan­ge­mein­de von HDRO ins­be­son­de­re seit­dem das Spiel zu free-2-play wur­de groß ist und die­se in hohem Maße erbost dar­über sein wür­de, wenn das erfolg­rei­che MMO auf­grund der Kla­ge so ein­fach abge­schal­tet wer­den müss­te – den Klä­gern dürf­te dann ein Shit­s­torm epi­schen Aus­ma­ßes ins Haus ste­hen. Ich den­ke, aller­dings, dass das Gan­ze auf einen Ver­gleich hin­aus­lau­fen wird, bei dem War­ner (zäh­ne­knir­schend) einen Betrag bezahlt und dafür die Online-Inhal­te bestehen blei­ben.

Inter­es­sant wird aller­dings sein zu sehen, ob die For­de­run­gen der Tol­ki­en-Erben gund­sätz­lich von Gerich­ten als vali­de ange­se­hen wer­den. Soll­te dem so sein, dürf­te das mög­li­cher­wei­se auch Aus­wir­kun­gen auf zahl­lo­se ande­re »Intel­lec­tu­al Pro­per­ties« haben.

Creative Commons License

Screen­shot LOTRO Copy­right Tur­bi­ne und War­ner Bros.