In nur knapp einer Woche ist es so weit: Ein Film aus dem deutlich rarer gewordenen Marvel Cinematic Universe kommt in die Lichtspielhäuser. Erneut übernimmt Tom Holland die Rolle des freundlichen Netzschwingers aus der Nachbarschaft und dass der in Wirklichkeit Peter Parker heißt, daran kann sich niemand mehr erinnern. Warum, wissen Spidey-Anhängerinnen aus dem letzten Film.
Und natürlich ist es abzusehen, dass er seine Geheimidentität nicht wirklich lange verbergen kann – zumindest vor gewissen Personen.
Regie füht Destin Daniel Cretton??? (SHANG-SHI, NARUTO) nach einem Drehbuch von Chris McKenna & Erik Sommers. Neben Holland spielen u.a. ??Zendaya, ??Sadie Sink, ??Jacob Batalon, ??Jon Bernthal, ??Tramell Tillman, ??Michael Mando uand Mark Ruffalo.
Deutschlandstart ist am kommenden Mittwoch, also dem 29.07.2026.
englisch:
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deutsch:
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Dass Tom Holland in den Filmen um das Marvel Cinematic Universe den freundlichen Netzschwinger aus der Nachbarschaft darstellt, ist einem besonderen Deal zwischen Marvel und Sony zu verdanken, denn letztere halten seit 1998 die Rechte an SPIDER-MAN und allen zu ihm gehörenden weiteren Figuren und Böswatzen.
Mit SPIDER-MAN: NO WAY HOME kommt im Dezember – so Covid will – der dritte Spinnenmann-Film aus diesem Umfeld in die Kinos, damit ist eine Trilogie abgeschlossen.
Amy Pascal, Produzentin bei Sony auch für das Thema Spider-Man, sagte gegenüber Fandango, dass es weitere Filme zusammen mit Marvel und mit Tom Holland in der Titelrolle geben wird:
This is not the last movie that we are going to make with Marvel – [this is not] the last Spider-Man movie. We are getting ready to make the next Spider-Man movie with Tom Holland and Marvel, it just isn’t part of… we’re thinking of this as three films, and now we’re going to go onto the next three. This is not the last of our MCU movies.
Dass sie bei Sony über drei Filme »nachdenken«, muss natürlich nicht heißen, dass es auch eine neue Trilogie werden wird, Marvel ist für Überraschungen gut – und neben Peter Parker gibt es ja auch noch Miles Morales oder Spider-Gwen.
Disney hatte gerade erst CentFox gekauft, um (unter anderem) an Rechte in Sachen STAR WARS, Fantastic Four und X‑Men zu kommen. Dass sie auch noch Sony schlucken, um die Lizenzen an Spider-Man und dessen Umfeld zurück zu Marvel zu bekommen, ist eher unwahrscheinlich, da zu teuer. Allerdings könnte man sich einen Rückkauf der Rechte durchaus vorstellen, auch der ist allerdings in meinen Augen unwahrscheinlich, da sich Sony nicht die Lizenz zum Geld Drucken wird abnehmen lassen wollen.
Promofoto Tom Holland in SPIDER-MAN: NO WAY HOME Copyright Marvel Studios & Columbia Pictures
Für gestern war der neue Trailer zum anstehenden Marvel Cinematic Universe-Spektakel SPIDER-MAN: NO WAY HOME angekündigt, er kam leicht verspätet vor ca. sechs Stunden und damit für ein europäisches Publikum maximal unpassend getimed.
Und tatsächlich sehen wir offensichtlich noch mehr Böswatze aus prä-MCU-SPIDER-MAN-Filmen. Ich gehe davon aus, dass Marvel noch nicht alle Überraschungen des Streifens in den Trailer gepackt hat, es gibt da ja gewisse im Internet kursierende Gerüchte, von denen ich annehme, dass sie zumindest in Teilen korrekt sein dürften, denn warum sollte man nur die Supervillains aus anderen Universen importieren?
SPIDER-MAN: NO WAY HOME startet am 16. Dezember 2021 in den deutschen Kinos, zumindest wenn wir bis dahin in diesem Teil des Multiversums Corona in den Griff bekommen. Leider haben wir keine Avengers, nur Politiker.
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Nach einer Woche Urlaub (muss auch mal sein), geht’s hier auf PhantaNews weiter, vor drei Tagen erschien der erste ausführliche Trailer zur Kinofassung der Computerspielereihe UNCHARTED, die ursprünglich exklusiv für Playstation verfügbar war.
Das sieht halt nach einem Action-Adventure nach der Vorlage aus, Ob das Drehbuch etwas taugt werden wir sehen, wenn der Film erscheint, aus Trailern kann man das nicht entnehmen und Filme nach Computerspielen haben eine eher traurige Historie.
UNCHARTED soll am 18. Februar 2022 in die deutschen Kinos kommen.
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Für den nächsten SPIDER-MAN-Film mit Tom Holland scheint man sich auf einiges vorbereiten zu müssen, denn offensichtlich will man Content aus verschiedenen vergangenen Prä-MCU-Kino-Inkarnationen des freundlichen Netzschwingers aus der Nachbarschaft mischen.
Bereits bekannt ist, dass Jamie Foxx die Rolle als Electro wieder aufnehmen wird. Die hatte er 2014 in AMAZING SPIDER-MAN 2 – RISE OF ELECTRO gespielt, damals hatte Andrew Garfield die Titelrolle gespielt, musste diese aber wieder abgeben, als sich Marvel und Sony hinsichtlich von SPIDER-MAN im Marvel Cinematic Universe einigten.
Und jetzt kommts: Wie der Hollywood Reporter meldet, wird Alfred Molina erneut die Rolle von Otto Octavio alias Doctor Octopus übernehmen. Der hatte die mit großer Anerkennung durch die Fans in Sam Raimis 2004 veröffentlichten SPIDER-MAN 2 gespielt, damals wurde der Titelheld durch Tobey Maguire dargestellt. Rausgekommen war Molinas Teilnahme, nachdem er bei Dreharbeiten gesehen wurde.
Übrigens gibt es auch – bislang unbestätige – Gerüchte aus üblicherweise vertrauenswürdigen Quellen, dass Garfield und Maguire die Rolle im nächsten SPIDER-MAN-Film ebenfalls nochmal übernehmen sollen. Denkbar sind Überschneidungen verschiedener Realitäten – für Marvel nun wahrlich nichts Neues.
Wer jetzt immer noch keinen Bock auf den Film hat, dem ist vermutlich nicht mehr zu helfen. ;)
Update: Laut Collider soll Kirsten Dunst ihre Rolle als Mary-Jane wieder aufnehmen und Emma Stone wird als Gwen Stacy zurückkehren.
CHAOS WALKING ist ein Science Fiction-Film mit Daisy Ridley und Tom Holland, der im Februar in die deutschen Kinos kommen soll (oder auch nicht). Ridleys Protagonistin stürzt auf einem Planeten ab, auf dem nur noch Männer leben und man kann deren Gedanken durch ein Phänomen namens »the noise« sehen. Klingt schrägt? In der Tat …
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Seit Jahren versucht Sony jetzt eine Kinoadaption der Computerspielereihe UNCHARTED auf die Leinwand zu bringen, das Projekt war von einigen Problemen begleitet und hob nie so richtig ab.
Jetzt kündigt man einen neuen Regisseur an, nämlich Travis Knight, den kennt man vom überraschend guten TRANSFORMERS-Spinoff BUMBLEBEE. Damit ist er der sechste, der für den Job gesetzt wird, vor ihm waren es David O. Russell, Neil Burger, Seth Gordon, Shawn Levy und Dan Trachtenberg, die alle irgendwann wieder ausstiegen.
Als Nathan Drake ist übrigens nicht wie von den Fans Nathan Fillion gesetzt, sondern erstaunlicherweise Spider-Man Tom Holland, was darauf hinweist, dass es sich um einen Origin-Film handeln dürfte, der die jungen Jahre des Abenteurers zeigt.
Das Drehbuch haben Joe Carnahan und Rafe Judkins schon länger geschrieben (es gab frühere Versionen von anderen autoren), die Produktion soll nun endlich im nächsten Jahr beginnen – falls nicht wieder mal der Regisseur abspringt …
Das erste Spiel der Reihe war UNCHARTED: DRAKE’S FORTUNE, es folgten drei Fortsetzung, ein Prequel, ein Spinoff in Form eines ekeltronischen Kartenspiels und mit UNCHARTED: LOST LEGACY ein Ableger mit einer weiblichen Hauptfigur. Publisher bei allen Spielen war Sony Interactive Entertainment.
Promografik UNCHARTED Copyright Sony Interactive Entertainment
Wie ich es erwartet habe, möchten weder Sony noch Marvel und Disney die Lizenz zum Geld drucken abgeben. Man hat sich über einen Verbleib des freundlichen Netzschwingers aus der Nachbarschaft im MCU geeinigt. Marvel Co-Chef und Produzent Kevin Feige sagte gegenüber Variety zum Deal:
I am thrilled that Spidey’s journey in the MCU will continue, and I and all of us at Marvel Studios are very excited that we get to keep working on it. Spider-Man is a powerful icon and hero whose story crosses all ages and audiences around the globe. He also happens to be the only hero with the superpower to cross cinematic universes, so as Sony continues to develop their own Spidey-verse, you never know what surprises the future might hold.
Da Sony die Rechte an Spider-Man (und weiteren Figuren aus dessen Umfeld) hält ist der Deal, dass die eigentlichen Rechteinhaber, also Marvel und Disney, fünf Prozent der Einnahmen aus Filmen und Merchandise erhalten. Vor gut einem Monat war bekannt geworden, dass die nun aber 50% forderten, darauf wollte Sony nicht eingehen.
Detail wie der getroffene Deal um Spidey im MCU zu behalten jetzt aussieht, sind nicht bekannt und die wollen die Verhandlungspartner offenbar auch unter Verschluss halten.
Promografik Spider-Man Copyright Sony Pictures
Es gibt einen europäischen Superhelden und sein Name ist: THE NIGHT MONKEY. Dazu präsentiert Sony jetzt einen offiziellen Trailer.
Tatsächlich ist das natürlich eine verdammt witzige Idee, um Werbung für den BlueRay-Release von SPIDER-MAN: FAR FROM HOME zu machen. In den USA, bei uns kommt die erst am 14. November.
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Es war zu befürchten, dass so etwas passieren könnte: Sony und Disney bzw. Marvel streiten sich um Verteilung der Einnahmen aus SPIDER-MAN-Filmen und den Auftritten des Charakters in anderen MCU-Filmen.
Die Gemengelage ist schwierig, denn Sony Pictures hält die Filmrechte an der Figur Spider-Man. Deswegen kam es vor ein paar Jahren zu einem Agreement, um den Charakter – eine der zentralen und bekanntesten Marvel-Figuren – zu einem Teil des MCU machen zu können. Es war eigentlich eine win-win-Situation für beide Seiten.
Das Problem: Disney möchte offenbar, dass zukünftige SPIDER-MAN-Filme eine 50/50-Coproduktion zwischen den Firmen werden. Das würde bedeuten, dass Disney mehr als nur die bisherigen fünf Prozent der Einnahmen an den Kinokassen und vom Merchandising bekommen würde. Damit war man bei Sony offenbar nicht einverstanden, was dazu führte, dass Marvel-Chef Kevin Feige sich als Produzent aus weiteren Filmen mit dem Netzspinner zurückgezogen hat. Das würde für die Zukunft bedeuten, dass es zwar weitere Kinoabenteuer mit Spidey geben kann, allerdings keine Crossover von MCU-Figuren und keine Auftritte Spider-Mans in MCU-Filmen.
We hope this might change in the future, but understand that the many new responsibilities that Disney has given him – including all their newly added Marvel properties – do not allow time for him to work on IP they do not own.
Der Hinweis, dass Disney die IP nicht besitzen ist an der Stelle schon ziemlich deutlich – wenn auch nicht ganz korrekt, denn selbstverständlich hält Marvel die Rechte am Charakter, nur eben nicht die Filmrechte, die fielen vor etlichen Jahren durch diverse Übernahmen für ein Taschengeld an Columbia bzw. Sony Pictures.
SPIDER-MAN: FAR FROM HOME war mit über einer Milliarde Dollar Einnahmen an den Kinokassen Sonys erfolgreichster Film aller Zeiten, das dürfte auch der Grund sein, warum Disney mehr vom Kuchen abhaben möchte, was Sony verweigert. Offenbar ist man der Ansicht, dass man auch ohne das MCU weiterhin erfolgreiche Filme um den Protagonisten machen kann. Das halte ich für zumindest fragwürdig, denn ohne den schieren Erfolg der Marvel-Filmreihe wären Sonys SPIDER-MAN-Streifen ganz sicher nicht ebenfalls dermaßen erfolgreich geworden. Und man sollte auch die Fangemeinde nicht außer acht lassen, die es sicherlich nicht gerade gnädig aufnehmen würde, wenn Peter Parker (und damit potentiell noch haufenweise weitere Figuren aus dem Spidey-Umfeld, die Teil des ursprünglichen Deals waren) nicht mehr Teil des MCU wäre.
Angesichts des im allgemeinen sehr milden Tons zum Thema seitens Sony, die sich laut weiteren Tweets offenbar eine weitere Zusammenarbeit wünschen, steht zu hoffen, dass sich die Streithähne einigen können. Am Ende sitzen meiner Ansicht nach Disney und Marvel am deutlich längeren Hebel.
Update: Text zu den Einnahmen korrigiert, Dank an Sven Scholz für den Hinweis.
Promofoto SPIDER-MAN: FAR FROM HOME Copyright Sony Pictures
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