Amazons Echo kann vorlesen

Amazons Echo kann vorlesen

Ama­zon hat für sei­nen Laut­spre­cher-As­si­sten­ten Echo (man­che nen­nen ihn auch Ale­xa) eine neue Funk­ti­on frei­ge­schal­tet: Ab so­fort kann das Ge­rät Kind­le eBooks vor­le­sen, na­tür­lich nur sol­che, die sich in der Bi­blio­thek des Nut­zers be­fin­den und für die die Vor­le­se­funk­ti­on frei­ge­ge­ben ist.

Die da­bei ver­wen­de­te Speech-En­gi­ne ist of­fen­bar die­sel­be, die auch bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Echo ver­wen­det wird. Die Sprach­qua­li­tät lässt der­zeit zu wün­schen üb­rig, Be­to­nun­gen und Pau­sen wis­sen der­zeit nicht so recht zu über­zeu­gen. Bleibt ab­zu­war­ten, ob Ama­zon das in Zu­kunft noch ver­bes­sert.

Die Vor­le­se­funk­ti­on ist nur in der deut­schen Fas­sung neu, bei der US-Ver­si­on ist sie be­reits seit ca. ei­nem Jahr frei­ge­schal­tet.

Das in der kur­zen Demo vor­ge­le­se­ne Buch ist RU­HE­LOS von Anja Ba­gus.

Pro­mo­gra­fik Ama­zon Echo Co­py­right Ama­zon

Kindle-Besitzer: Noch ein Tag Zeit fürs Update!

Kindle-Besitzer: Noch ein Tag Zeit fürs Update!

Amazon TouchBe­sit­zer äl­te­rer Aus­ga­ben von Ama­zons eBook-Le­se­ge­rät Kind­le soll­ten auf­mer­ken: Noch bis mor­gen ha­ben sie Zeit, ihr Ge­rät zu ak­tua­li­sie­ren, sonst ist das Au­toup­date nicht mehr mög­lich und muss über ei­nen Down­load ma­nu­ell durch­ge­führt wer­den. Be­trof­fen sind eBook-Re­ader, die vor 2012 ge­kauft wur­den, ge­nau­er die fol­gen­den Ge­rä­te: Kind­le 2. Ge­ne­ra­ti­on (2009), Kind­le DX 2. Ge­ne­ra­ti­on (2009), Kind­le Key­board 3. Ge­ne­ra­ti­on (2010) , Kind­le 4. Ge­ne­ra­ti­on (2011), Kind­le 5. Ge­ne­ra­ti­on (2012), Kind­le Touch 4. Ge­ne­ra­ti­on (2011) und Kind­le Pa­per­white 5. Ge­ne­ra­ti­on (2012).

Laut Ama­zon han­delt es sich um kri­ti­sche Si­cher­heits-Up­dates, wel­che ge­nau das sind, dazu schweigt man sich bei Ama­zon lei­der aus (was ich re­la­tiv un­schön fin­de).

Wer das Up­date bis 22.03.2016 ver­passt, hat da­nach kei­nen Zu­griff mehr auf sei­ne eBooks in der Ama­zon-Cloud und an­de­re Dien­ste. Man sieht dann im Dis­play fol­gen­de Mel­dung:

Bit­te stel­len Sie si­cher, dass Sie in­ner­halb der Reich­wei­te ei­ner Draht­los­ver­bin­dung lie­gen und ver­su­chen Sie es er­neut. Wenn das Pro­blem dau­er­haft be­stehen blei­ben soll­te, dann star­ten Sie Ih­ren Kind­le neu über das Menü in den Ein­stel­lun­gen und ver­su­chen Sie es er­neut.

Wie man dann trotz­dem noch ma­nu­ell ak­tua­li­sie­ren kann, er­läu­tert Ama­zon in Sup­port-Ar­ti­keln zum je­wei­li­gen Ge­rät.

Harm­los dürf­ten die Si­cher­heits­lücken nicht sein, wenn der On­line­rie­se zu sol­che dra­sti­schen Maß­nah­men greift, wie die Ge­rä­te kom­plett von sei­nem Netz ab­zu­hän­gen.

Pro­mo­fo­to Kind­le Touch Co­py­right Ama­zon

Neue Beta von Amazons Kindle-Previewer

Neue Beta von Amazons Kindle-Previewer

Screenshot Kindle Previewer

Wer eBook-Da­tei­en für Ama­zons eRe­ader Kind­le er­stel­len möch­te, kann da­für un­ter an­de­rem den »Kind­le Pre­view­er« ver­wen­den. An­ders als der Name sug­ge­riert, kann der näm­lich nicht nur eine Vor­schau an­zei­gen, son­dern tat­säch­lich auch ePubs nach mobi kon­ver­tie­ren, und das bes­ser als die Kon­kur­renz. Was auch nicht ver­wun­dern soll­te, wenn je­mand das ei­ge­ne For­mat kennt, dann Ama­zon.

Der­zeit be­fin­det sich die neue Ver­si­on des Kind­le Pre­view­ers in ei­nem Beta-Sta­tus, die Vor­schau­en si­mu­lie­ren der­zeit nur Apps und Fire Ta­blets, die An­zei­ge »ech­ter« Kind­les soll aber in Kür­ze fol­gen. Die neue Ver­si­on un­ter­stützt die ver­bes­ser­ten ty­po­gra­fi­schen Funk­tio­nen (»En­han­ced Ty­peset­ting«) und die Boo­ker­ly-Schrift, Auch die Be­die­nung soll sich ver­bes­sert ha­ben. die Beta läuft ab Win­dows 7 und Mac OS 10.9.

 

 

Amazon führt Qualitätsprüfung für eBooks ein

Amazon führt Qualitätsprüfung für eBooks ein

faehlerIch wur­de ge­ra­de auf das The­ma ge­sto­ßen, als ich eine Email von feiyr be­kam, in der dar­auf hin­ge­wie­sen wird, dass es ab Fe­bru­ar eine Qua­li­täts­prü­fung für eBooks bei Ama­zon ge­ben wird. Im De­tail schrei­ben die:

Ab dem 03.02.2016 wird im Kind­le-Shop auf den De­tail­sei­ten der eBooks mit meh­re­ren be­stä­tig­ten Qua­li­täts­pro­ble­men eine Warn­mel­dung für Kun­den ein­ge­blen­det.

Das fand ich be­mer­kens­wert und habe ein we­nig im Netz re­cher­chiert. Tat­säch­lich ist es zum er­sten an­geb­lich nicht so, dass das nur eBooks von Self­pu­blishern be­trifft, son­dern auch Ver­la­ge (aber da gibt es un­ter­schied­li­che In­for­ma­tio­nen zu). Wei­ter­hin geht es um Recht­schreib- und For­ma­tie­rungs­feh­ler, also bei­spiels­wei­se auch feh­len­de Zei­len­ab­stän­de oder über­flüs­si­ge. An­geb­lich soll Ama­zon so­gar auf die Brei­te von Ein­rückun­gen ach­ten, wo­bei ich das für re­la­tiv un­wahr­schein­lich hal­te. Zu­dem es bei den Ge­pflo­gen­hei­ten, ge­ra­de was For­ma­tie­rung an­geht, deut­li­che Un­ter­schie­de zwi­schen den Län­dern gibt und auch bei Buch- bzw. eBook-Ge­stal­tung vie­le Pa­ra­me­ter flie­ßend sind.

Ich bin ge­spannt, wie die­se Qua­li­täts­prü­fung von­stat­ten geht, ob es sich aus von Le­sern ge­mel­de­te Feh­ler han­delt, oder ei­nen Al­go­rith­mus oder eine Mi­schung aus bei­dem.

Ob die pro­ble­ma­ti­schen eBooks off­line ge­nom­men wer­den oder nicht, dazu gibt es un­ter­schied­li­che In­for­ma­tio­nen. Das fol­gen­de Bild ist an­geb­lich echt, es wür­de be­deu­ten, dass die eBooks nicht mehr zu kau­fen sind, das wäre na­tür­lich für vie­le ein her­ber Schlag.

(Klick für Vergrößerung)
(Klick für Ver­grö­ße­rung)

Es wird aber auch dann, wenn die Bü­cher NICHT off­line ge­hen, auf den De­tail­sei­ten ei­nen deut­li­chen Hin­weis dar­auf ge­ben, dass es Pro­ble­me mit dem Buch gibt. Al­ler­dings wird Ama­zon die­se Pro­ble­me kon­kret nen­nen, so dass man sie be­sei­ti­gen kann. Man darf al­ler­dings über­aus ge­spannt sein, was ge­nau vom On­line­händ­ler be­män­gelt wer­den wird. Mög­li­cher­wei­se wird es auch ver­schie­de­ne Ab­stu­fun­gen ge­ben – bei man­chen geht das eBook off­line, bei an­de­ren nicht, ab­hän­gig von der Schwe­re der Pro­ble­me.

Ich sehe schon jetzt ein ge­wal­ti­ges Weh­kla­gen, Heu­len und Zäh­ne­klap­pern an­he­ben, wenn je­der An­alpha­bet und sein Hund sich dar­über be­schwe­ren, dass ihr von Recht­schreib­feh­lern strot­zen­des Pam­phlet ge­kenn­zeich­net und viel­leicht so­gar off­line ge­nom­men wird. Und eine noch viel grö­ße­re ne­ga­ti­ve Re­so­nanz wird – zu recht – fol­gen, wenn Ama­zon ein­fach US-Stan­dards auch für eBooks an­de­rer Län­der an­legt.

Und dann ist da noch der Punkt, dass an­geb­lich auch Ver­lags­bü­cher ge­kenn­zeich­net wer­den, auch das dürf­te ganz si­cher für eine Men­ge Spaß sor­gen …

Ich hat­te schon vor län­ge­rer Zeit dar­über ge­spro­chen, dass es bei eBooks ir­gend­wann ein­mal au­to­ma­ti­sier­te Qua­li­täts­prü­fun­gen ge­ben wird, die die Spreu vom Wei­zen tren­nen. Ich hat­te al­ler­dings eher auf Goog­le ge­tippt (ad­ap­tier­te Such­ma­schi­nen­al­go­rith­men), aber selbst­ver­ständ­lich hat auch Ama­zon die In­fra­struk­tur und ver­mut­lich auch das Know How, um sol­che au­to­ma­ti­sier­ten Prü­fun­gen durch­zu­füh­ren. Und ich gehe da­von aus, dass es sich pri­mär um sol­che han­delt, denn die Da­ten­men­ge durch die My­ria­den an eBooks ist im­mens. Soll­ten al­ler­dings auch Mel­dun­gen von Nut­zern in die Be­wer­tung ein­ge­hen, wäre Ama­zon gut be­ra­ten, die­se zu prü­fen, denn an­son­sten könn­ten übel­m­ei­nen­de oder nei­di­sche Sub­jek­te Falsch­mel­dun­gen zu Kon­kur­renz­bü­chern ab­ge­ben. Ama­zon hat in der Hin­sicht ja be­reits ein gänz ähn­li­ches Pro­blem mit sei­nem Be­spre­chungs- und Be­we­rungs-Sy­stem.

Ich bin über­aus ge­spannt dar­auf, was am 3. Fe­bru­ar pas­sie­ren wird. Ich hol mir schon mal Pop­corn.

[Up­date:] Ama­zon selbst stellt Kri­te­ri­en zur Ver­fü­gung.

[Up­date 2, 23.01.2016, 10:30:] Good eRe­ader weiß mehr: Er­stens ver­sen­det Ama­zon of­fen­bar jetzt schon vor­ab Emails mit Feh­ler­mel­dun­gen an Ver­la­ge und Self­pu­blisher. Zwei­tens funk­tio­niert das zwei­stu­fi­ge Sy­stem wie folgt: Sind nur ein paat Ty­pos drin, wird eine Warn­mel­dung ge­setzt. Sind es vie­le und das eBook ent­hält zu­dem er­heb­li­che For­ma­tie­rungs­feh­ler, geht es off­line. Die Feh­ler­mel­dun­gen sind re­la­tiv de­tail­liert, wie ein eng­li­sches Bei­spiel zeigt:

FehlerlisteEs wird aber sehr in­ter­es­sant sein, zu se­hen, wie gut Ama­zons Al­go­rith­mus mit Phan­ta­stik-Bü­chern zu­recht kommt, die be­kann­ter­ma­ßen eine Men­ge an nicht in Wör­ter­bü­chern ste­hen­den Wor­ten ent­hal­ten kön­nen, oder was mit Slang oder Dia­lekt ge­sche­hen wird.

[Up­date 3, 23.01.2015, 11:16] Es scheint sich um ei­nen zu­min­dest teil­wei­se au­to­ma­ti­sier­ten Vor­gang zu han­deln, denn es gibt auch »fal­se po­si­ti­ves«, wie die­ser Be­richt von Eliza­beth S. Craig zeigt. man muss sich dann per Mail an den Sup­port wen­den und die se­hen sich das an (wer be­reits mit Ama­zon zu tun hat­te, weiß was von de­ren Sup­port zu hal­ten ist). Wenn die Sa­che in ein paar Ta­gen akut wird, ist zu­dem ab­zu­se­hen, dass der Sup­port alle Hän­de voll zu tun ha­ben wird.

Bild von Mi­a5793, aus der Wi­ki­pe­dia, CC0

Tolino Media will den Begriff »Kindle« nicht in eBooks haben

Tolino Media will den Begriff »Kindle« nicht in eBooks haben

TolinoDie Self­pu­blisher­platt­form To­li­no Me­dia war mit viel Tam­tam als Al­ter­na­ti­ve zu Ama­zon pro­pa­giert wor­den. Der gro­ße Er­folg hat sich al­ler­dings bis­her nicht so recht ein­ge­stellt, es gab zu­dem di­ver­se An­lauf­pro­ble­me, vie­les an der Platt­form schien mit der hei­ßen Na­del ge­strickt (das wur­de mir ge­gen­über auch ge­nau so for­mu­liert) und es gibt bis heu­te tech­ni­sche Pro­ble­me.

De­ren Be­he­bung scheint aber nicht das pri­mä­re Pro­blem der Be­trei­ber zu sein. Viel­mehr wer­den die hoch­ge­la­de­nen eBooks auf »un­er­wünsch­te« Wor­te durch­sucht. Das ist an sich schon eine Un­ver­schämt­heit. Noch bes­ser wird das Gan­ze al­ler­dings, wenn sich ir­gend­wo im Buch der Be­griff »Kind­le« be­fin­det. Dann er­hält man als Au­tor den Hin­weis, dass das Buch lei­der nicht on­line ge­hen kann und über­ar­bei­tet wer­den muss, weil man nicht im Text »auf ein Mit­be­wer­ber-Pro­dukt Be­zug neh­men darf«. Mit die­sem Teu­fels­wort im Text wol­len sie das Buch nicht an­neh­men und dem­zu­fol­ge auch nicht on­line stel­len. Bei dem frag­li­chen eBook han­delt es sich üb­ri­gens um ei­nen Rat­ge­ber für Self­pu­blisher – ob die To­li­no-Al­li­anz nun alle Sach­bü­cher auf das Un­wort un­ter­sucht, und die­se dann aus den Shops wer­fen wird? Mög­li­cher­wei­se so­gar die Print-Aus­ga­ben? Oder wer­den nur Self­pu­blisher drang­sa­liert?

Es ist ein­fach un­fass­bar. Die­ses Ver­hal­ten ist so der­ma­ßen lä­cher­lich und un­pro­fes­sio­nell, dass es mir die Spra­che ver­schlägt. Nach­dem das jah­re­lan­ge Ama­zon-Bashing der Bran­che kei­ne Er­fol­ge ge­zeigt hat, nun die­se in ho­hem Maße frag­wür­di­ge Ak­ti­on. Als Au­tor soll­te man sich von ei­ner in mei­nen Au­gen eher halb­ga­ren Möch­te­gern-Self­pu­blisher­platt­form nicht vor­schrei­ben las­sen, wel­che Wör­ter in den eBooks zu ste­hen ha­ben und wel­che nicht. Ama­zon, Goog­le Play und Kobo fil­tern das Wort »To­li­no« selbst­ver­ständ­lich nicht.

Edit – Für die­je­ni­gen, die kei­nen Face­book-Zu­gang ha­ben und auch kei­nen wol­len:

tolinokindle

Dank an Alex Jahn­ke für den Hin­weis.

Up­date [15:00]: Auch bei To­li­no scheint man er­kannt zu ha­ben, dass das nicht eben schlau war, in­zwi­schen wur­de Frau Glomp groß­zü­gig er­laubt, das Wort Kind­le im Text zu las­sen. Das schafft na­tür­lich die grund­le­gen­de Ver­wei­ge­rung nicht aus der Welt, man muss sich fra­gen war­um es an­fangs über­haupt zu die­ser al­ber­nen Be­an­stan­dung ge­kom­men ist.

Ein Mit­ar­bei­ter von To­li­no kom­men­tiert un­ter die­sem Ar­ti­kel:

Die­ses State­ment ist so nicht kor­rekt. Frau Glomp hat dies selbst auch schon in der FB Grup­pe, aus der die­ser Post ist, zu­rück ge­nom­men. Es wäre doch kor­rekt, hier bei­de Sei­ten zu hö­ren, be­vor man als Blog­in­ha­ber tex­tet? Wir (to­li­no me­dia) ste­hen da ger­ne für zur Ver­fü­gung.

Und auch auf Face­book mel­det man sich zu Wort.

Frau Glomp selbst sieht das al­ler­dings deut­lich an­ders als der To­li­no-Ver­tre­ter. die ur­sprüng­li­che Aus­sa­ge der Auf­for­de­rung, das Wort zu ent­fer­nen, hält sie auf­recht. Und auch an­de­re Au­to­ren re­den ent­ge­gen der Aus­sa­gen der To­li­no-Ver­tre­ter von ei­ner voll­stän­di­gen Ab­leh­nung, nicht von »Emp­feh­lun­gen« wie be­haup­tet.

[Up­date 26.06.15]: Ich hat­te To­li­no Me­dia auf­grund ih­res Kom­men­tars per eMail die Mög­lich­keit an­ge­bo­ten, ihre Sicht der Din­ge dar­zu­stel­len, ich hät­te die­se dann hier wie­der­ge­ge­ben, hat­te al­ler­dings um sub­stan­zi­el­le­re In­for­ma­tio­nen ge­be­ten, als die durch­sich­ti­gen Aus­flüch­te im Face­book-Thread. Kei­ner­lei Re­ak­ti­on.

[Up­date 26.06.15, 11:00 Uhr] Wer den Links nach Face­book folgt, wird die Aus­sa­gen der To­li­no-Mit­ar­bei­ter nicht mehr fin­den, of­fen­bar wur­den die­se ge­löscht (ein Pa­ra­de­bei­spiel aus dem Lehr­buch »Wie PR auf so­zia­len Me­di­en nicht funk­tio­niert«). Wer das den­noch nach­voll­zie­hen möch­te, hier ein Screen­shot, in dem die Kom­men­ta­re noch zu se­hen sind: https://drive.google.com/file/d/0B9wDueprgUX2bWJtM3cwZWR2aVk/view?usp=sharing

Bild To­li­no von Wo­sch21149, aus der Wi­ki­pe­dia, CC-BY, be­ar­bei­tet von mir.

Lieber Buchreport: Kindle ist nicht gleich eBook

Lieber Buchreport: Kindle ist nicht gleich eBook

ereader buchhandlung

Der Buch­re­port ti­telt in ei­nem Ar­ti­kel sei­ner On­line­prä­senz »Kan­ni­ba­li­siert Print jetzt Di­gi­tal«, dar­über die Teaser­zei­le »Wa­terstones: Print flo­riert, Kind­le ver­liert«. Liest man sich den Text dann durch, stellt man fest, dass es gar nicht um eBooks aus dem Ama­zon-Öko­sy­stem geht, son­dern um eBooks all­ge­mein. Lie­ber Re­dak­teu­re, es mag euch ent­gan­gen sein, aber Kind­le ist nicht gleich eBooks. Na gut, Ama­zon macht weit­aus grö­ße­re Um­sät­ze in die­sem Seg­ment, als die ver­schnarch­te rest­li­che Bran­che, aber den­noch geht es bei den ge­nann­ten Zah­len nicht aus­schließ­lich um eBooks für den Kind­le, son­dern all­ge­mein. Was soll also die­se ten­den­ziö­se For­mu­lie­rung? Nur um Ama­zon mal wie­der ei­nen zu ver­pas­sen?

Die ge­nann­ten Zah­len Wa­terstones sind dann auch ziem­li­che Au­gen­wi­sche­rei. Da freut sich ein Un­ter­neh­men, das seit Jah­ren rote Zah­len schreibt, me­di­en­wirk­sam über ei­nen 5-Pro­zent-Zu­wachs zum Weih­nachts­ge­schäft. Rei­nes PR-Ge­schwur­bel, das in mei­nen Au­gen nichts mit ir­gend­wel­chen »Neu­aus­rich­tun­gen« zu tun hat, son­dern aus­schließ­lich mit dem Kauf­rausch zu den Fest­ta­gen.

Au­ßer­dem: Na­tür­lich kommt es zu Weih­nach­ten zu ei­nem Zu­wachs im Print-Be­reich, schließ­lich las­sen sich ge­druck­te Bü­cher nun­mal im­mer noch deut­lich leich­ter un­ter die Nord­mann­tan­ne le­gen, als eBooks, nicht wahr? Den Zu­sam­men­hang kann so­gar noch je­mand her­stel­len, der be­reits mit Glüh­wein voll­ge­dröhnt ist.

Der Ar­ti­kel be­zieht sich zu­dem nur auf den eng­li­schen Markt, der an­ders ist als der deut­sche. Sinn­voll wäre es ge­we­sen, dem eBook-Ab­satz­zah­len im sel­ben Zeit­raum ge­gen­über­zu­stel­len, um die fünf Pro­zent in Re­la­ti­on dazu zu­stel­len. Hier wie im Teaser ein »Kind­le ver­liert« zu po­stu­lie­ren, ist arg weit her­ge­holt (ich weiß, die Aus­sa­ge, dass die eBook-Ab­satz­zah­len zu­rück­ge­hen, stammt von Wa­terstones, aber der be­klopp­te Te­ser ist vom Buch­re­port).

Erschienen: FORTUNA – GESCHICHTEN AUS DER ÆTHERWELT

Erschienen: FORTUNA – GESCHICHTEN AUS DER ÆTHERWELT

Cover FortunaBei Ama­zon ist ab so­fort eine No­vel­le von Anja Ba­gus er­hält­lich, die in der Æther­welt spielt, also vor dem­sel­ben Hin­ter­grund wie ihre Ro­ma­ne ÆTHER­HERTZ, ÆT­HER­RE­SO­NANZ und ÆTHER­SYM­PHO­NIE. Aus dem In­halt:

Die For­tu­na ist ein flie­gen­des Ka­si­no, ein Luft­schiff der Ex­tra­klas­se. Man kann so lan­ge mit­rei­sen, wie man es sich lei­sten kann. Aber die ex­klu­si­ve Ge­sell­schaft und der Lu­xus ha­ben ih­ren Preis. Drei Män­ner ge­hen kurz nach­ein­an­der über Bord. War­um? Der blin­de Ade­li­ge Clau­di­us wird vom Amt für Ae­ther­an­ge­le­gen­hei­ten als Un­der­co­ver-Er­mitt­ler ein­ge­setzt. Was nie­mand weiß: er sieht Ae­ther. Trotz­dem er­kennt er die Lö­sung erst, als es fast zu spät ist.

FOR­TU­NA er­hält man zum Preis von 99 Cent als eBook für den Kind­le bei Ama­zon (ASIN: B00K­WE1YTK). Laut An­ga­ben dort wäre eine Prin­t­aus­ga­be etwa 69 Sei­ten stark, wo­bei der On­line­ver­sen­der bei die­sen An­ga­ben  üb­li­cher­wei­se un­ter­treibt.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Anja Ba­gus

Amazon-Pressemitteilung: Buchhändler sollen direkt an Kindle-Verkäufen mitverdienen

Amazon-Pressemitteilung: Buchhändler sollen direkt an Kindle-Verkäufen mitverdienen

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So­eben weist mich Cynx auf eine auf­se­hen­er­re­gen­de Pres­se­mit­tei­lung von Ama­zon hin. Der On­line­ver­sen­der bie­tet Buch­händ­lern an, dass sie Kind­les ver­kau­fen kön­nen. Auf alle über die je­wei­li­gen Ge­rä­te ver­kauf­ten eBooks er­hält der Buch­händ­ler da­nach für zwei Jah­re ei­nen An­teil von 10% des (Net­to-) Ver­kaufs­prei­ses. Al­ter­na­tiv kann man auch die eRe­ader und Ta­blets gün­sti­ger er­hal­ten (und so­mit mehr über den Ver­kauf ver­die­nen), be­kommt dann aber kei­ne eBook-Ab­satz­be­tei­li­gung.

Da­bei ist die Erst­be­stel­lung von Kind­les für die Buch­händ­ler völ­lig pro­blem­los, denn Ama­zon nimmt sie in­ner­halb von sechs Mo­na­ten zum vol­len Preis zu­rück, da­mit kön­nen die Be­trei­ber der Buch­lä­den so­mit ohne Ri­si­ko te­sten, ob der Ab­satz funk­tio­niert.

Der­zeit gibt es die­ses Be­tei­li­gungs­mo­dell vor­erst nur in den USA, aber es ist ab­zu­se­hen, dass Ama­zon es mit Si­cher­heit auch hier in Deutsch­land ein­füh­ren wird. Ist das der Aus­weg aus dem eBook-Di­lem­ma der Buch­händ­ler? Er­neut muss man dem On­line­ver­sen­der zu­ge­ste­hen, der Kon­kur­renz nicht um Jah­re, son­dern um Äo­nen vor­aus zu sein. Zweck der Ak­ti­on ist es na­tür­lich, die ei­ge­ne Vor­macht­stel­lung noch wei­ter aus­zu­bau­en, al­ler­dings ist das Kon­zept nicht an­ders als bahn­bre­chend zu nen­nen.

Wür­de das auch in Deutsch­land ein­ge­führt, wäre das Ze­ter und Mor­dio-Ge­schrei ins­be­son­de­re des Groß- und Zwi­schen­han­dels si­cher­lich to­send, denn das brä­che ur­alte, star­re (und zu nicht ge­rin­gen Tei­len in­zwi­schen auch über­flüs­si­ge) Buch­han­dels­struk­tu­ren auf. Für den Buch­händ­ler ist das im Prin­zip eine fei­ne Sa­che: nach dem Ver­kauf ver­dient er an je­dem ab­ge­setz­ten eBook mit, ohne auch nur ei­nen Fin­ger zu rü­hen.

Ich bin schon sehr ge­spannt, wie die hie­si­ge Bran­che dar­auf re­agie­ren wird, die al­les an­de­re als agil ist – er­fah­rungs­ge­mäß mit Ge­ze­ter … :)

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Facepalm des Tages: Börsenblatt – Kindle ist nur aufgrund von »bizarren Literaturpornos« erfolgreich

Facepalm des Tages: Börsenblatt – Kindle ist nur aufgrund von »bizarren Literaturpornos« erfolgreich

Börsenblatt-ErotikDas ne­ben­ste­hen­de Bild zeigt ei­nen Kom­men­tar auf der Face­book-Sei­te des Bör­sen­blat­tes vom heu­ti­gen Tag, der auf ei­nen Spie­gel-Ar­ti­kel von Frank Pa­t­a­long ver­weist. Ich möch­te ei­nen Satz noch­mal ganz be­son­ders her­vor­he­ben:

Der Kind­le ist nur er­folg­reich, weil Self­pu­blisher bi­zar­re Li­te­ra­tur­por­nos un­ters Volk brin­gen.

Tja, lie­be Kind­le-Nut­zer, das Bör­sen­blatt (Ma­ga­zin des Bör­sen­ver­eins des Deut­schen Buch­han­dels) hat euch gna­den­los ent­tarnt. Ihr hat das Ding vom Beel­ze­bub Ama­zon nur des­we­gen ge­kauft, da­mit ihr euch hau­fen­wei­se bi­zar­re Di­no­sau­ri­er- und an­de­re Soft- bis Mit­tel­por­nos rein­pfei­fen könnt. Leug­nen ist zweck­los, ihr könnt es jetzt ein­fach zu­ge­ben.

Es ist na­tür­lich völ­lig ab­we­gig, dass der Kind­le so er­folg­reich ist, weil die Nut­zung im Ver­gleich zu dem DRM-ver­seuch­ten eBooks der deut­schen Ver­la­ge so un­end­lich viel ein­fa­cher ist. Oder weil das An­ge­bot ge­ra­de im Be­reich Self­pu­bli­shing gi­gan­tisch da­her kommt. Oder weil eng­lisch­spra­chi­ge eBooks nur ein Drit­tel des Prei­ses ko­sten, den deut­sche eBook-Por­ta­le an­sa­gen. Oder weil Ama­zon kun­den­ori­en­tiert, kun­den­freund­lich und ku­lant ist.

Nein, al­les falsch. Der Er­folg des Kind­le liegt ge­mäß Bör­sen­blatt ein­zig und al­lein an »bi­zar­ren Li­te­ra­tur­por­nos«.

Das kann man sich nicht aus­den­ken …

(Ach ja, das SpOn-Trak­tat könn­te man üb­ri­gens in­halt­lich mal mit zwei Ar­ti­keln aus der Huff­Post ver­glei­chen …)

Dank an Cynx für den Hin­weis.

Ich bin jetzt weg. Habe kei­ne Zeit, muss noch schnell ein paar us­be­ki­sche Kon­ti­nen­tal­ver­schie­bungs-Por­nos bei Ama­zon kau­fen …

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Kreatives – und legales – Entfernen von DRM bei eBooks

Kreatives – und legales – Entfernen von DRM bei eBooks

Habt ihr noch eine Ki­ste Lego auf dem Spei­cher ste­hen, oder gar Kin­der, die es ge­ra­de nut­zen? Pri­ma, dann könnt ihr dem Bei­spiel von Pe­ter Pur­ga­t­ho­fer fol­gen. Der ist Pro­fes­sor für in­ter­ak­ti­ve Sy­ste­me an der TU Wien und hat ein Sy­stem ge­schaf­fen, um bei eBooks (in die­sem Fall via Kind­le) das DRM zu um­ge­hen und das mit­tels die­ser Ko­pier­schutz­maß­nah­me kom­plett aus­ge­he­bel­te Recht auf Pri­vat­ko­pie wie­der zu er­mög­li­chen, in­dem man die Sei­ten scannt und über OCR wie­der in Text um­wan­delt. Bei Au­dio­da­tei­en und Fil­men nennt man so et­was die »ana­lo­ge Lücke«, denn auch dort sind bei­spiels­wei­se Ko­pi­en, die nicht di­rekt di­gi­tal un­ter Um­ge­hung des Ko­pier­schut­zes er­fol­gen, son­dern am ana­lo­gen Au­dio­aus­gang ab­ge­grif­fen wer­den, er­laubt. In­spi­riert wur­de der fin­di­ge Pro­fes­sor vom DIY-Book­scan­ner.

Amazon startet »Kindle Singles« in Deutschland

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So um 2010 und 2011 war Ama­zons Pro­gramm »Kind­le Sin­gles« schon mal ein The­ma im vir­tu­el­len Blät­ter­wald des #Neu­lands, da­mals wur­de das Pro­gramm vor­ge­stellt und kurz dar­auf dann auch in den USA ge­star­tet. Mit et­was Ver­zö­ge­rung – wie im­mer – wur­de das Kon­zept nun auch nach Deutsch­land trans­plan­tiert, denn seit heu­te ist eine Kind­le Sin­gles-Sei­te bei Amazon.de zu er­rei­chen.

Kind­le Sin­gles das sind kür­ze­re Tex­te, die man für ver­gleichs­wei­se klei­nes Geld er­wer­ben kann. Der Um­fang liegt bei ca. 5000 bis 30000 Wor­ten, Ama­zon um­schreibt das mit »län­ger als ein Ar­ti­kel, kür­zer als ein Ro­man«.

Der Plan ist na­tür­lich nicht dumm, denn ca. 10 Sei­ten Kind­le-eBook ent­spre­chen grob ei­nem Hef­t­ro­man und da­mit ei­ner einst­mals er­folg­rei­chen Text­form, die sich für die schnel­le Lek­tü­re »zwi­schen­durch« eig­ne­te. Es gibt ei­gent­lich kei­nen Grund, war­um sie nicht auch in eBook-Form er­folg­reich sein soll­te. Die Prei­se für die Kind­le Sin­gles be­gin­nen bei 0,99 Euro und ge­hen bis 1,99 Euro, je nach Um­fang des Wer­kes. Mich per­sön­lich wun­dert, dass Ama­zon sich da­mit so lan­ge Zeit ge­las­sen hat.

Es lie­gen üb­ri­gens der­zeit er­staun­lich vie­le Sach­tex­te vor, ich hät­te mit mehr Bel­le­tri­stik ge­rech­net. Ne­ben der mo­men­tan noch ver­gleichs­wei­se über­schau­ba­ren An­zahl an deut­schen Ti­teln (40 Stück), kann man selbst­ver­ständ­lich auch eng­lisch­spra­chi­ge Sin­gles be­kom­men (der­zeit 400). Be­son­ders in­ter­es­sant ist hier­bei auch, dass Ama­zon selbst eng­lisch­spra­chi­ge Ti­tel aus dem ei­ge­nen Pro­gramm ins Deut­sche über­set­zen ließ, um sie zum Start der Platt­form an­bie­ten zu kön­nen. Im Rah­men des Pro­gramms »Ama­zon Crossing« wur­den bis­lang fast aus­schließ­lich fremd­spra­chi­ge Ti­tel ins Eng­li­sche über­setzt, jetzt soll das auch für den Weg »Eng­lisch in an­de­re Spra­chen« for­ciert wer­den.

Ich kann al­ler­dings nicht nach­voll­zie­hen, war­um ge­ra­de in Deutsch­land jetzt auf ein­mal so ein Hype um das For­mat ge­macht wird, denn auch an­de­re Ver­la­ge be­tä­ti­gen sich be­reits im Be­reich so­ge­nann­ter »Sin­gles«, die ja letzt­end­lich auch nix an­de­res sind als Tex­te im Hef­t­ro­man­u­m­fang und die­ses For­mat ist nun wahr­lich nix Neu­es. Ob es nun als Heft oder eBook vor­liegt ist ja erst ein­mal zweit­ran­gig. Na­tür­lich wa­ren die Hef­t­ro­ma­ne im­mer das un­ge­lieb­te Li­te­ra­tur­kind und wur­den als Schund ab­ge­tan. Das ist viel­leicht der Grund, war­um die hie­si­gen Ver­la­ge sich be­mü­hen, die­sen Ver­gleich erst gar nicht auf­kom­men zu las­sen.

Ich fin­de das merk­wür­dig, denn letzt­end­lich han­delt es sich um schnell zu kon­su­mie­ren­de Tex­te, dar­an kann ich nichts Ver­werf­li­ches er­ken­nen. Pro­fa­ne Kitsch-Ro­man­ta­sy, wie sie zu­hauf von den Ver­la­gen auf den Markt ge­wor­fen wur­de, fin­de ich per­sön­lich schlim­mer, weil sie eine Mo­no­kul­tur im Phan­ta­stik-Be­reich schuf, die nicht je­dem ge­fällt und die die rest­li­chen phan­ta­sti­schen Gen­res kan­ni­ba­li­siert hat.

Die ver­mut­lich er­folg­reich­sten »Sin­gles« gibt es in Deutsch­land im eBook-Be­reich üb­ri­gens be­reits seit Jah­ren, sie nen­nen sich PER­RY RHO­DAN.

Creative Commons License

Logo Kind­le Sin­gles Co­py­right Ama­zon

Am Mittwoch kostenlos für den Kindle: AETHERHERTZ

Am Mittwoch kostenlos für den Kindle: AETHERHERTZ

Cover "Aetherhertz"Re­gel­mä­ßi­ge Phan­ta­News-Le­ser ken­nen Anga Ba­gus´ Steam­punk-Ro­man AE­THER­HERTZ selbst­ver­ständ­lich schon, denn den habe ich neu­lich hier ab­ge­fei­ert und auch ein In­ter­view mit der Au­to­rin ver­öf­fent­licht. Am Mitt­woch, den 26.07.2013, kann man sich selbst ein Bild ma­chen, denn dann gibt es den Ro­man er­neut ko­sten­los als Kind­le-eBook bei Ama­zon. Klap­pen­text:

Seit der Jahr­hun­dert­wen­de steigt grü­ner Ne­bel über den Flüs­sen auf. Æther ist für die In­du­strie ein Se­gen, für die Men­schen ein Fluch. Luft­schif­fe er­obern den Him­mel, Mon­ster be­völ­kern die Auen.
Wir schrei­ben das Jahr 1910: Im mon­dä­nen Ba­den-Ba­den scheint die Welt noch in Ord­nung. Doch wäh­rend die Kur­gä­ste aus al­ler Welt durch die Al­le­en und den Kur­park fla­nie­ren, ster­ben jun­ge Frau­en an ei­ner my­ste­riö­sen Ver­gif­tung.
Das Fräu­lein An­na­bel­le Ro­sen­herz ver­sucht die Ur­sa­che her­aus­zu­fin­den und ge­rät da­bei selbst in gro­ße Ge­fahr, denn sie hat schon lan­ge ein Ge­heim­nis. Als sie der Wahr­heit zu nahe kommt, nimmt man sie ge­fan­gen.
Auf den fin­ste­ren Hö­hen des Schwarz­walds ver­liert sie fast ih­ren Ver­stand und es ent­schei­det sich, ob An­na­bel­le sich selbst ak­zep­tie­ren kann, und ihre er­ste Lie­be stark ge­nug ist, den Wi­der­stän­den der Ge­sell­schaft zu trot­zen.

Nor­ma­ler­wei­se ko­stet das eBook EUR 4,64, schon das ist für den Zie­gel­stein ein Dum­ping-Preis …

AE­THER­HERTZ
An­na­belle Ro­sen­herz 1
Anja Ba­gus
Steam­punk-Ro­man
Ta­schen­buch und eBook
6. Mai 2013
432 Sei­ten,  20,2 x 13,2 x 3,2 cm
Ta­schen­buch:
10,70 Euro
ISBN-10: 1484903536
ISBN-13: 978–1484903537
eBook (Kind­le):
4,64 Euro (nor­ma­ler­wei­se)
ASIN: B00CP6V0D8
Selbst­ver­lag / Crea­teSpace / KDP

Co­ver AE­THER­HERTZ Co­py­right Anja Ba­gus