Steampunk kostenlos als eBook: FROST & PAYNE Band eins und zwei

Steampunk kostenlos als eBook: FROST & PAYNE Band eins und zwei

Aktuell gibt es ger­ade zwei Romane aus der bei Green­light Press erschiene­nen Steam­punk-Rehe FROST & PAYNE von der schweiz­er Autorin Luiza Pfyl bei Ama­zon für lau. Der Klap­pen­text des ersten Ban­des liest sich wie fol­gt:

Die ehe­ma­lige Diebin Lydia Frost eröffnet eine Agen­tur für Ver­lorenes und Ver­mis­stes. Ihr neuster Auf­trag führt sie aus­gerech­net zurück zur berüchtigten Madame Yueh und den »Drag­ons«, der Organ­i­sa­tion, von der sie sich ger­ade erst hart ihre Frei­heit erkämpft hat. Als gäbe das nicht schon genug Prob­leme, muss sie auch noch den Pinker­ton Jack­son Payne aus­find­ig machen. Doch der Amerikan­er hat seine eige­nen Aufträge.
Frost ste­ht plöt­zlich im Kreuzfeuer und muss sich zwis­chen Paynes Leben und ihrer Frei­heit entschei­den.

Offen­bar ist die Hand­lung­sumge­bung ein chi­ne­sisch geprägtes Steam­punk-Lon­don. Span­nen­der Ansatz.

Nor­maler­weise kosten die ca. 120 Seit­en starken Romane 2,49 Euro, erschienen sind ins­ge­samt 12 Bände. Kosten­los sind aktuell Aus­gabe eins mit dem Titel DIE SCHLÜSSELMACHERIN und Num­mer zwei DIE MECHANISCHEN KINDER kosten­los zu haben.

Tite­lab­bil­dung Copy­right Green­light Press.

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Für umme: DRAGON BLOOD-Trilogie bei Amazon

Für umme: DRAGON BLOOD-Trilogie bei Amazon

Aktuell gibt es gle­ich einen Dreier­pack von Phan­tastik-eBooks für den Kin­dle kosten­los bei Ama­zon, näm­lich die DRAGON BLOOD-Trilo­gie von der Autorin Lind­say Buro­ker. Worum es geht? Darum:

A thou­sand years have passed since a drag­on has been seen in the world. Sci­ence and tech­nol­o­gy have replaced mag­ic, which has dwin­dled until it has become lit­tle more than an ele­ment of myth and leg­end.
There are those who still have drag­on blood flow­ing through their veins, dis­tant descen­dants of the mighty crea­tures of old. These rare humans have the pow­er to cast mag­ic, the pow­er to heal, and the pow­er to craft alchem­i­cal weapons capa­ble of start­ing wars… or end­ing them. But they are feared for those pow­ers, and in recent cen­turies, they have been hunt­ed near­ly to extinc­tion.
The few remain­ing sur­vivors must find a way to change how human­i­ty per­ceives them or be lost to the world for­ev­er.

Enthal­ten sind die drei Romane Bal­anced on the Blade’s EdgeDeath­mak­er und Blood Charged. Erhältlich sind die drei Romane am Stück in Ama­zons Kin­dle Shop. 15 Kun­den­be­w­er­tun­gen ergeben viere­in­halb Sterne. Ach ja: Das Ganze ist in englis­ch­er Sprache.

Box­cov­er­ab­bil­dung Copy­right Lind­say Buro­ker

Amazons Echo kann vorlesen

Amazons Echo kann vorlesen

Ama­zon hat für seinen Laut­sprech­er-Assis­ten­ten Echo (manche nen­nen ihn auch Alexa) eine neue Funk­tion freigeschal­tet: Ab sofort kann das Gerät Kin­dle eBooks vor­lesen, natür­lich nur solche, die sich in der Bib­lio­thek des Nutzers befind­en und für die die Vor­lese­funk­tion freigegeben ist.

Die dabei ver­wen­dete Speech-Engine ist offen­bar dieselbe, die auch bei der Kom­mu­nika­tion mit Echo ver­wen­det wird. Die Sprachqual­ität lässt derzeit zu wün­schen übrig, Beto­nun­gen und Pausen wis­sen derzeit nicht so recht zu überzeu­gen. Bleibt abzuwarten, ob Ama­zon das in Zukun­ft noch verbessert.

Die Vor­lese­funk­tion ist nur in der deutschen Fas­sung neu, bei der US-Ver­sion ist sie bere­its seit ca. einem Jahr freigeschal­tet.

Das in der kurzen Demo vorge­le­sene Buch ist RUHELOS von Anja Bagus.

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Pro­mo­grafik Ama­zon Echo Copy­right Ama­zon

Kindle-Besitzer: Noch ein Tag Zeit fürs Update!

Kindle-Besitzer: Noch ein Tag Zeit fürs Update!

Amazon TouchBesitzer älter­er Aus­gaben von Ama­zons eBook-Lesegerät Kin­dle soll­ten aufmerken: Noch bis mor­gen haben sie Zeit, ihr Gerät zu aktu­al­isieren, son­st ist das Autoup­date nicht mehr möglich und muss über einen Down­load manuell durchge­führt wer­den. Betrof­fen sind eBook-Read­er, die vor 2012 gekauft wur­den, genauer die fol­gen­den Geräte: Kin­dle 2. Gen­er­a­tion (2009), Kin­dle DX 2. Gen­er­a­tion (2009), Kin­dle Key­board 3. Gen­er­a­tion (2010) , Kin­dle 4. Gen­er­a­tion (2011), Kin­dle 5. Gen­er­a­tion (2012), Kin­dle Touch 4. Gen­er­a­tion (2011) und Kin­dle Paper­white 5. Gen­er­a­tion (2012).

Laut Ama­zon han­delt es sich um kri­tis­che Sicher­heits-Updates, welche genau das sind, dazu schweigt man sich bei Ama­zon lei­der aus (was ich rel­a­tiv unschön finde).

Wer das Update bis 22.03.2016 ver­passt, hat danach keinen Zugriff mehr auf seine eBooks in der Ama­zon-Cloud und andere Dien­ste. Man sieht dann im Dis­play fol­gende Mel­dung:

Bitte stellen Sie sich­er, dass Sie inner­halb der Reich­weite ein­er Draht­losverbindung liegen und ver­suchen Sie es erneut. Wenn das Prob­lem dauer­haft beste­hen bleiben sollte, dann starten Sie Ihren Kin­dle neu über das Menü in den Ein­stel­lun­gen und ver­suchen Sie es erneut.

Wie man dann trotz­dem noch manuell aktu­al­isieren kann, erläutert Ama­zon in Sup­port-Artikeln zum jew­eili­gen Gerät.

Harm­los dürften die Sicher­heit­slück­en nicht sein, wenn der Onliner­iese zu solche drastis­chen Maß­nah­men greift, wie die Geräte kom­plett von seinem Netz abzuhän­gen.

Pro­mo­fo­to Kin­dle Touch Copy­right Ama­zon

Neue Beta von Amazons Kindle-Previewer

Neue Beta von Amazons Kindle-Previewer

Screenshot Kindle Previewer

Wer eBook-Dateien für Ama­zons eRead­er Kin­dle erstellen möchte, kann dafür unter anderem den »Kin­dle Pre­view­er« ver­wen­den. Anders als der Name sug­geriert, kann der näm­lich nicht nur eine Vorschau anzeigen, son­dern tat­säch­lich auch ePubs nach mobi kon­vertieren, und das bess­er als die Konkur­renz. Was auch nicht ver­wun­dern sollte, wenn jemand das eigene For­mat ken­nt, dann Ama­zon.

Derzeit befind­et sich die neue Ver­sion des Kin­dle Pre­view­ers in einem Beta-Sta­tus, die Vorschauen simulieren derzeit nur Apps und Fire Tablets, die Anzeige »echter« Kin­dles soll aber in Kürze fol­gen. Die neue Ver­sion unter­stützt die verbesserten typografis­chen Funk­tio­nen (»Enhanced Type­set­ting«) und die Book­er­ly-Schrift, Auch die Bedi­enung soll sich verbessert haben. die Beta läuft ab Win­dows 7 und Mac OS 10.9.

 

 

Amazon führt Qualitätsprüfung für eBooks ein

Amazon führt Qualitätsprüfung für eBooks ein

faehlerIch wurde ger­ade auf das The­ma gestoßen, als ich eine Email von feiyr bekam, in der darauf hingewiesen wird, dass es ab Feb­ru­ar eine Qual­ität­sprü­fung für eBooks bei Ama­zon geben wird. Im Detail schreiben die:

Ab dem 03.02.2016 wird im Kin­dle-Shop auf den Detail­seit­en der eBooks mit mehreren bestätigten Qual­ität­sprob­le­men eine Warn­mel­dung für Kun­den einge­blendet.

Das fand ich bemerkenswert und habe ein wenig im Netz recher­chiert. Tat­säch­lich ist es zum ersten ange­blich nicht so, dass das nur eBooks von Self­pub­lish­ern bet­rifft, son­dern auch Ver­lage (aber da gibt es unter­schiedliche Infor­ma­tio­nen zu). Weit­er­hin geht es um Rechtschreib- und For­matierungs­fehler, also beispiel­sweise auch fehlende Zeilen­ab­stände oder über­flüs­sige. Ange­blich soll Ama­zon sog­ar auf die Bre­ite von Ein­rück­un­gen acht­en, wobei ich das für rel­a­tiv unwahrschein­lich halte. Zudem es bei den Gepflo­gen­heit­en, ger­ade was For­matierung ange­ht, deut­liche Unter­schiede zwis­chen den Län­dern gibt und auch bei Buch- bzw. eBook-Gestal­tung viele Para­me­ter fließend sind.

Ich bin ges­pan­nt, wie diese Qual­ität­sprü­fung von­stat­ten geht, ob es sich aus von Lesern gemeldete Fehler han­delt, oder einen Algo­rith­mus oder eine Mis­chung aus bei­dem.

Ob die prob­lema­tis­chen eBooks offline genom­men wer­den oder nicht, dazu gibt es unter­schiedliche Infor­ma­tio­nen. Das fol­gende Bild ist ange­blich echt, es würde bedeuten, dass die eBooks nicht mehr zu kaufen sind, das wäre natür­lich für viele ein her­ber Schlag.

(Klick für Vergrößerung)
(Klick für Ver­größerung)

Es wird aber auch dann, wenn die Büch­er NICHT offline gehen, auf den Detail­seit­en einen deut­lichen Hin­weis darauf geben, dass es Prob­leme mit dem Buch gibt. Allerd­ings wird Ama­zon diese Prob­leme konkret nen­nen, so dass man sie beseit­i­gen kann. Man darf allerd­ings über­aus ges­pan­nt sein, was genau vom Online­händler bemän­gelt wer­den wird. Möglicher­weise wird es auch ver­schiedene Abstu­fun­gen geben – bei manchen geht das eBook offline, bei anderen nicht, abhängig von der Schwere der Prob­leme.

Ich sehe schon jet­zt ein gewaltiges Wehk­la­gen, Heulen und Zäh­neklap­pern anheben, wenn jed­er Anal­pha­bet und sein Hund sich darüber beschw­eren, dass ihr von Rechtschreibfehlern strotzen­des Pam­phlet gekennze­ich­net und vielle­icht sog­ar offline genom­men wird. Und eine noch viel größere neg­a­tive Res­o­nanz wird – zu recht – fol­gen, wenn Ama­zon ein­fach US-Stan­dards auch für eBooks ander­er Län­der anlegt.

Und dann ist da noch der Punkt, dass ange­blich auch Ver­lags­büch­er gekennze­ich­net wer­den, auch das dürfte ganz sich­er für eine Menge Spaß sor­gen …

Ich hat­te schon vor län­ger­er Zeit darüber gesprochen, dass es bei eBooks irgend­wann ein­mal automa­tisierte Qual­ität­sprü­fun­gen geben wird, die die Spreu vom Weizen tren­nen. Ich hat­te allerd­ings eher auf Google getippt (adap­tierte Such­maschi­ne­nal­go­rith­men), aber selb­stver­ständlich hat auch Ama­zon die Infra­struk­tur und ver­mut­lich auch das Know How, um solche automa­tisierten Prü­fun­gen durchzuführen. Und ich gehe davon aus, dass es sich primär um solche han­delt, denn die Daten­menge durch die Myr­i­aden an eBooks ist immens. Soll­ten allerd­ings auch Mel­dun­gen von Nutzern in die Bew­er­tung einge­hen, wäre Ama­zon gut berat­en, diese zu prüfen, denn anson­sten kön­nten übelmeinende oder nei­dis­che Sub­jek­te Falschmel­dun­gen zu Konkur­renzbüch­ern abgeben. Ama­zon hat in der Hin­sicht ja bere­its ein gänz ähn­lich­es Prob­lem mit seinem Besprechungs- und Bewerungs-Sys­tem.

Ich bin über­aus ges­pan­nt darauf, was am 3. Feb­ru­ar passieren wird. Ich hol mir schon mal Pop­corn.

[Update:] Ama­zon selb­st stellt Kri­te­rien zur Ver­fü­gung.

[Update 2, 23.01.2016, 10:30:] Good eRead­er weiß mehr: Erstens versendet Ama­zon offen­bar jet­zt schon vor­ab Emails mit Fehler­mel­dun­gen an Ver­lage und Self­pub­lish­er. Zweit­ens funk­tion­iert das zweistu­fige Sys­tem wie fol­gt: Sind nur ein paat Typos drin, wird eine Warn­mel­dung geset­zt. Sind es viele und das eBook enthält zudem erhe­bliche For­matierungs­fehler, geht es offline. Die Fehler­mel­dun­gen sind rel­a­tiv detail­liert, wie ein englis­ches Beispiel zeigt:

FehlerlisteEs wird aber sehr inter­es­sant sein, zu sehen, wie gut Ama­zons Algo­rith­mus mit Phan­tastik-Büch­ern zurecht kommt, die bekan­nter­maßen eine Menge an nicht in Wörter­büch­ern ste­hen­den Worten enthal­ten kön­nen, oder was mit Slang oder Dialekt geschehen wird.

[Update 3, 23.01.2015, 11:16] Es scheint sich um einen zumin­d­est teil­weise automa­tisierten Vor­gang zu han­deln, denn es gibt auch »false pos­i­tives«, wie dieser Bericht von Eliz­a­beth S. Craig zeigt. man muss sich dann per Mail an den Sup­port wen­den und die sehen sich das an (wer bere­its mit Ama­zon zu tun hat­te, weiß was von deren Sup­port zu hal­ten ist). Wenn die Sache in ein paar Tagen akut wird, ist zudem abzuse­hen, dass der Sup­port alle Hände voll zu tun haben wird.

Bild von Mia5793, aus der Wikipedia, CC0

Tolino Media will den Begriff »Kindle« nicht in eBooks haben

Tolino Media will den Begriff »Kindle« nicht in eBooks haben

TolinoDie Self­pub­lish­er­plat­tform Toli­no Media war mit viel Tam­tam als Alter­na­tive zu Ama­zon propagiert wor­den. Der große Erfolg hat sich allerd­ings bish­er nicht so recht eingestellt, es gab zudem diverse Anlauf­prob­leme, vieles an der Plat­tform schien mit der heißen Nadel gestrickt (das wurde mir gegenüber auch genau so for­muliert) und es gibt bis heute tech­nis­che Prob­leme.

Deren Behe­bung scheint aber nicht das primäre Prob­lem der Betreiber zu sein. Vielmehr wer­den die hochge­lade­nen eBooks auf »uner­wün­schte« Worte durch­sucht. Das ist an sich schon eine Unver­schämtheit. Noch bess­er wird das Ganze allerd­ings, wenn sich irgend­wo im Buch der Begriff »Kin­dle« befind­et. Dann erhält man als Autor den Hin­weis, dass das Buch lei­der nicht online gehen kann und über­ar­beit­et wer­den muss, weil man nicht im Text »auf ein Mit­be­wer­ber-Pro­dukt Bezug nehmen darf«. Mit diesem Teufelswort im Text wollen sie das Buch nicht annehmen und demzu­folge auch nicht online stellen. Bei dem fraglichen eBook han­delt es sich übri­gens um einen Rat­ge­ber für Self­pub­lish­er – ob die Toli­no-Allianz nun alle Sach­büch­er auf das Unwort unter­sucht, und diese dann aus den Shops wer­fen wird? Möglicher­weise sog­ar die Print-Aus­gaben? Oder wer­den nur Self­pub­lish­er drangsaliert?

Es ist ein­fach unfass­bar. Dieses Ver­hal­ten ist so der­maßen lächer­lich und unpro­fes­sionell, dass es mir die Sprache ver­schlägt. Nach­dem das jahre­lange Ama­zon-Bash­ing der Branche keine Erfolge gezeigt hat, nun diese in hohem Maße frag­würdi­ge Aktion. Als Autor sollte man sich von ein­er in meinen Augen eher hal­b­garen Möchte­gern-Self­pub­lish­er­plat­tform nicht vorschreiben lassen, welche Wörter in den eBooks zu ste­hen haben und welche nicht. Ama­zon, Google Play und Kobo fil­tern das Wort »Toli­no« selb­stver­ständlich nicht.

Edit – Für diejeni­gen, die keinen Face­book-Zugang haben und auch keinen wollen:

tolinokindle

Dank an Alex Jahnke für den Hin­weis.

Update [15:00]: Auch bei Toli­no scheint man erkan­nt zu haben, dass das nicht eben schlau war, inzwis­chen wurde Frau Glomp großzügig erlaubt, das Wort Kin­dle im Text zu lassen. Das schafft natür­lich die grundle­gende Ver­weigerung nicht aus der Welt, man muss sich fra­gen warum es anfangs über­haupt zu dieser alber­nen Bean­stan­dung gekom­men ist.

Ein Mitar­beit­er von Toli­no kom­men­tiert unter diesem Artikel:

Dieses State­ment ist so nicht kor­rekt. Frau Glomp hat dies selb­st auch schon in der FB Gruppe, aus der dieser Post ist, zurück genom­men. Es wäre doch kor­rekt, hier bei­de Seit­en zu hören, bevor man als Blogin­hab­er tex­tet? Wir (toli­no media) ste­hen da gerne für zur Ver­fü­gung.

Und auch auf Face­book meldet man sich zu Wort.

Frau Glomp selb­st sieht das allerd­ings deut­lich anders als der Toli­no-Vertreter. die ursprüngliche Aus­sage der Auf­forderung, das Wort zu ent­fer­nen, hält sie aufrecht. Und auch andere Autoren reden ent­ge­gen der Aus­sagen der Toli­no-Vertreter von ein­er voll­ständi­gen Ablehnung, nicht von »Empfehlun­gen« wie behauptet.

[Update 26.06.15]: Ich hat­te Toli­no Media auf­grund ihres Kom­men­tars per eMail die Möglichkeit ange­boten, ihre Sicht der Dinge darzustellen, ich hätte diese dann hier wiedergegeben, hat­te allerd­ings um sub­stanziellere Infor­ma­tio­nen gebeten, als die durch­sichti­gen Aus­flüchte im Face­book-Thread. Kein­er­lei Reak­tion.

[Update 26.06.15, 11:00 Uhr] Wer den Links nach Face­book fol­gt, wird die Aus­sagen der Toli­no-Mitar­beit­er nicht mehr find­en, offen­bar wur­den diese gelöscht (ein Parade­beispiel aus dem Lehrbuch »Wie PR auf sozialen Medi­en nicht funk­tion­iert«). Wer das den­noch nachvol­lziehen möchte, hier ein Screen­shot, in dem die Kom­mentare noch zu sehen sind: https://drive.google.com/file/d/0B9wDueprgUX2bWJtM3cwZWR2aVk/view?usp=sharing

Bild Toli­no von Wosch21149, aus der Wikipedia, CC-BY, bear­beit­et von mir.

Lieber Buchreport: Kindle ist nicht gleich eBook

Lieber Buchreport: Kindle ist nicht gleich eBook

ereader buchhandlung

Der Buchre­port titelt in einem Artikel sein­er Onlinepräsenz »Kan­ni­bal­isiert Print jet­zt Dig­i­tal«, darüber die Teaserzeile »Water­stones: Print flo­ri­ert, Kin­dle ver­liert«. Liest man sich den Text dann durch, stellt man fest, dass es gar nicht um eBooks aus dem Ama­zon-Ökosys­tem geht, son­dern um eBooks all­ge­mein. Lieber Redak­teure, es mag euch ent­gan­gen sein, aber Kin­dle ist nicht gle­ich eBooks. Na gut, Ama­zon macht weitaus größere Umsätze in diesem Seg­ment, als die ver­schnar­chte restliche Branche, aber den­noch geht es bei den genan­nten Zahlen nicht auss­chließlich um eBooks für den Kin­dle, son­dern all­ge­mein. Was soll also diese ten­den­z­iöse For­mulierung? Nur um Ama­zon mal wieder einen zu ver­passen?

Die genan­nten Zahlen Water­stones sind dann auch ziem­liche Augen­wis­cherei. Da freut sich ein Unternehmen, das seit Jahren rote Zahlen schreibt, medi­en­wirk­sam über einen 5-Prozent-Zuwachs zum Wei­h­nachts­geschäft. Reines PR-Geschwurbel, das in meinen Augen nichts mit irgendwelchen »Neuaus­rich­tun­gen« zu tun hat, son­dern auss­chließlich mit dem Kaufrausch zu den Fest­ta­gen.

Außer­dem: Natür­lich kommt es zu Wei­h­nacht­en zu einem Zuwachs im Print-Bere­ich, schließlich lassen sich gedruck­te Büch­er nun­mal immer noch deut­lich leichter unter die Nord­man­ntanne leg­en, als eBooks, nicht wahr? Den Zusam­men­hang kann sog­ar noch jemand her­stellen, der bere­its mit Glüh­wein vollge­dröh­nt ist.

Der Artikel bezieht sich zudem nur auf den englis­chen Markt, der anders ist als der deutsche. Sin­nvoll wäre es gewe­sen, dem eBook-Absatz­zahlen im sel­ben Zeitraum gegenüberzustellen, um die fünf Prozent in Rela­tion dazu zustellen. Hier wie im Teas­er ein »Kin­dle ver­liert« zu pos­tulieren, ist arg weit herge­holt (ich weiß, die Aus­sage, dass die eBook-Absatz­zahlen zurück­ge­hen, stammt von Water­stones, aber der bek­loppte Teser ist vom Buchre­port).

Erschienen: FORTUNA – GESCHICHTEN AUS DER ÆTHERWELT

Erschienen: FORTUNA – GESCHICHTEN AUS DER ÆTHERWELT

Cover FortunaBei Ama­zon ist ab sofort eine Nov­el­le von Anja Bagus erhältlich, die in der Æther­welt spielt, also vor dem­sel­ben Hin­ter­grund wie ihre Romane ÆTHERHERTZ, ÆTHERRESONANZ und ÆTHERSYMPHONIE. Aus dem Inhalt:

Die For­tu­na ist ein fliegen­des Kasi­no, ein Luftschiff der Extrak­lasse. Man kann so lange mitreisen, wie man es sich leis­ten kann. Aber die exk­lu­sive Gesellschaft und der Luxus haben ihren Preis. Drei Män­ner gehen kurz nacheinan­der über Bord. Warum? Der blinde Adelige Claudius wird vom Amt für Aetherangele­gen­heit­en als Under­cov­er-Ermit­tler einge­set­zt. Was nie­mand weiß: er sieht Aether. Trotz­dem erken­nt er die Lösung erst, als es fast zu spät ist.

FORTUNA erhält man zum Preis von 99 Cent als eBook für den Kin­dle bei Ama­zon (ASIN: B00KWE1YTK). Laut Angaben dort wäre eine Print­aus­gabe etwa 69 Seit­en stark, wobei der Onlin­ev­ersender bei diesen Angaben  üblicher­weise untertreibt.

Cov­er­ab­bil­dung Copy­right Anja Bagus

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Amazon-Pressemitteilung: Buchhändler sollen direkt an Kindle-Verkäufen mitverdienen

Amazon-Pressemitteilung: Buchhändler sollen direkt an Kindle-Verkäufen mitverdienen

amazon-Logo

Soeben weist mich Cynx auf eine auf­se­hen­erre­gende Pressemit­teilung von Ama­zon hin. Der Onlin­ev­ersender bietet Buch­händlern an, dass sie Kin­dles verkaufen kön­nen. Auf alle über die jew­eili­gen Geräte verkauften eBooks erhält der Buch­händler danach für zwei Jahre einen Anteil von 10% des (Net­to-) Verkauf­spreis­es. Alter­na­tiv kann man auch die eRead­er und Tablets gün­stiger erhal­ten (und somit mehr über den Verkauf ver­di­enen), bekommt dann aber keine eBook-Absatz­beteili­gung.

Dabei ist die Erst­bestel­lung von Kin­dles für die Buch­händler völ­lig prob­lem­los, denn Ama­zon nimmt sie inner­halb von sechs Monat­en zum vollen Preis zurück, damit kön­nen die Betreiber der Buch­lä­den somit ohne Risiko testen, ob der Absatz funk­tion­iert.

Derzeit gibt es dieses Beteili­gungsmod­ell vor­erst nur in den USA, aber es ist abzuse­hen, dass Ama­zon es mit Sicher­heit auch hier in Deutsch­land ein­führen wird. Ist das der Ausweg aus dem eBook-Dilem­ma der Buch­händler? Erneut muss man dem Onlin­ev­ersender zugeste­hen, der Konkur­renz nicht um Jahre, son­dern um Äonen voraus zu sein. Zweck der Aktion ist es natür­lich, die eigene Vor­ma­cht­stel­lung noch weit­er auszubauen, allerd­ings ist das Konzept nicht anders als bahn­brechend zu nen­nen.

Würde das auch in Deutsch­land einge­führt, wäre das Zeter und Mor­dio-Geschrei ins­beson­dere des Groß- und Zwis­chen­han­dels sicher­lich tosend, denn das bräche uralte, starre (und zu nicht gerin­gen Teilen inzwis­chen auch über­flüs­sige) Buch­han­delsstruk­turen auf. Für den Buch­händler ist das im Prinzip eine feine Sache: nach dem Verkauf ver­di­ent er an jedem abge­set­zten eBook mit, ohne auch nur einen Fin­ger zu rühen.

Ich bin schon sehr ges­pan­nt, wie die hiesige Branche darauf reagieren wird, die alles andere als agil ist – erfahrungs­gemäß mit Gezeter … :)

Update

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Facepalm des Tages: Börsenblatt – Kindle ist nur aufgrund von »bizarren Literaturpornos« erfolgreich

Facepalm des Tages: Börsenblatt – Kindle ist nur aufgrund von »bizarren Literaturpornos« erfolgreich

Börsenblatt-ErotikDas neben­ste­hende Bild zeigt einen Kom­men­tar auf der Face­book-Seite des Börsen­blattes vom heuti­gen Tag, der auf einen Spiegel-Artikel von Frank Pat­a­long ver­weist. Ich möchte einen Satz nochmal ganz beson­ders her­vorheben:

Der Kin­dle ist nur erfol­gre­ich, weil Self­pub­lish­er bizarre Lit­er­atur­pornos unters Volk brin­gen.

Tja, liebe Kin­dle-Nutzer, das Börsen­blatt (Mag­a­zin des Börsen­vere­ins des Deutschen Buch­han­dels) hat euch gnaden­los ent­tarnt. Ihr hat das Ding vom Beelze­bub Ama­zon nur deswe­gen gekauft, damit ihr euch haufen­weise bizarre Dinosauri­er- und andere Soft- bis Mit­tel­pornos reinpfeifen kön­nt. Leug­nen ist zweck­los, ihr kön­nt es jet­zt ein­fach zugeben.

Es ist natür­lich völ­lig abwegig, dass der Kin­dle so erfol­gre­ich ist, weil die Nutzung im Ver­gle­ich zu dem DRM-verseucht­en eBooks der deutschen Ver­lage so unendlich viel ein­fach­er ist. Oder weil das Ange­bot ger­ade im Bere­ich Self­pub­lish­ing gigan­tisch daher kommt. Oder weil englis­chsprachige eBooks nur ein Drit­tel des Preis­es kosten, den deutsche eBook-Por­tale ansagen. Oder weil Ama­zon kun­de­nori­en­tiert, kun­den­fre­undlich und kulant ist.

Nein, alles falsch. Der Erfolg des Kin­dle liegt gemäß Börsen­blatt einzig und allein an »bizarren Lit­er­atur­pornos«.

Das kann man sich nicht aus­denken …

(Ach ja, das SpOn-Trak­tat kön­nte man übri­gens inhaltlich mal mit zwei Artikeln aus der Huff­Post ver­gle­ichen …)

Dank an Cynx für den Hin­weis.

Ich bin jet­zt weg. Habe keine Zeit, muss noch schnell ein paar usbekische Kon­ti­nen­talver­schiebungs-Pornos bei Ama­zon kaufen …

Creative Commons License

 

Kreatives – und legales – Entfernen von DRM bei eBooks

Kreatives – und legales – Entfernen von DRM bei eBooks

Habt ihr noch eine Kiste Lego auf dem Spe­ich­er ste­hen, oder gar Kinder, die es ger­ade nutzen? Pri­ma, dann kön­nt ihr dem Beispiel von Peter Pur­gath­ofer fol­gen. Der ist Pro­fes­sor für inter­ak­tive Sys­teme an der TU Wien und hat ein Sys­tem geschaf­fen, um bei eBooks (in diesem Fall via Kin­dle) das DRM zu umge­hen und das mit­tels dieser Kopier­schutz­maß­nahme kom­plett aus­ge­he­belte Recht auf Pri­vatkopie wieder zu ermöglichen, indem man die Seit­en scan­nt und über OCR wieder in Text umwan­delt. Bei Audio­dateien und Fil­men nen­nt man so etwas die »analoge Lücke«, denn auch dort sind beispiel­sweise Kopi­en, die nicht direkt dig­i­tal unter Umge­hung des Kopier­schutzes erfol­gen, son­dern am analo­gen Audioaus­gang abge­grif­f­en wer­den, erlaubt. Inspiri­ert wurde der find­i­ge Pro­fes­sor vom DIY-Bookscan­ner.

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