Amazons Echo kann vorlesen

Amazons Echo kann vorlesen

Ama­zon hat für seinen Laut­sprech­er-Assis­ten­ten Echo (manche nen­nen ihn auch Alexa) eine neue Funk­tion freigeschal­tet: Ab sofort kann das Gerät Kin­dle eBooks vor­lesen, natür­lich nur solche, die sich in der Bib­lio­thek des Nutzers befind­en und für die die Vor­lese­funk­tion freigegeben ist.

Die dabei ver­wen­dete Speech-Engine ist offen­bar dieselbe, die auch bei der Kom­mu­nika­tion mit Echo ver­wen­det wird. Die Sprachqual­ität lässt derzeit zu wün­schen übrig, Beto­nun­gen und Pausen wis­sen derzeit nicht so recht zu überzeu­gen. Bleibt abzuwarten, ob Ama­zon das in Zukun­ft noch verbessert.

Die Vor­lese­funk­tion ist nur in der deutschen Fas­sung neu, bei der US-Ver­sion ist sie bere­its seit ca. einem Jahr freigeschal­tet.

Das in der kurzen Demo vorge­le­sene Buch ist RUHELOS von Anja Bagus.

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Pro­mo­grafik Ama­zon Echo Copy­right Ama­zon

eReader für Blinde von Intel

Intel ReaderLesegeräte für elek­tro­n­is­che Büch­er (neudeutsch: eRead­er) haben densel­ben Nachteil wie herkömm­liche Büch­er: Blinde kön­nen mit Ihnen erst­mal nichts anfan­gen. Intel hat jet­zt einen eRead­er vorgestellt, der Behin­derten mit stark­er Sehschwäche, Dyslex­ie oder Blind­heit ermöglicht, Schrift­stücke den­noch kon­sum­ieren zu kön­nen. Das Konzept ist so sim­pel wie genial: Intels Read­er erfasst den Text und gibt ihn dann gesprochen wieder, das klappt über das Ein­scan­nen mit der einge­baut­en Kam­era (und dahin­ter ste­hen­der Tex­ter­fas­sungssoft­ware) genau­so gut, wie mit herun­terge­lade­nen Inhal­ten. Die müssen dann aber im schlicht­en TXT-For­mat vor­liegen, Doc oder PDF beherrscht das Gerät nicht.

Der Intel Read­er läuft mit einem Intel Atom Prozes­sor (wie er auch in aktuellen Net­books oder Net­tops Ver­wen­dung find­et) unter dem Lin­ux-basierten Betrieb­ssys­tem Moblin.

Möglicher­weise liegt hier aber auch erneut Ärg­er in der Luft, denn Ama­zon musste seinem Kin­dle die Fähigkeit Büch­er mit ein­er syn­thetis­chen Stimme zu ver­lesen nach Protesten der Con­tentver­w­ert­er (alt­deutsch: Ver­lage) wieder entziehen.

Der Preis für das spezial­isierte Gerät ist nicht ganz ohne: 1499 Dol­lar muss der Inter­essierte berap­pen.

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Bild: Intel Read­er, Copy­right 2009 Intel