DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 650 – November 2017

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 650 – November 2017

Der letz­te PHAN­TA­STI­SCHE BÜ­CHER­BRIEF für das Jahr 2017 ist da. Wie im­mer be­spricht Erik Schrei­ber ver­schie­de­ne Me­di­en aus den Be­rei­chen in­ter­na­tio­na­le und deut­sche Phan­ta­stik, Ju­gend­li­te­ra­tur, Kri­mi & Thril­ler, Hör­spie­le und Se­kun­där­li­te­ra­tur.

Da­bei bei­spiels­wei­se:  GRAY­SON STEEL UND DER VER­HAN­GE­NE RAT VON LON­DON von Tor­sten Weit­ze, Guy Ga­vri­el Kays AM FLUSS DER STER­NE, der STAR WARS-Ro­man LEIA – PRIN­ZES­SIN VON AL­DER­A­AN oder ein Hör­spiel zu H. G. Wells’ DAS IM­PE­RI­UM DER AMEI­SEN.

DER PHAN­TA­STI­SCHE BÜ­CHER­BRIEF 650 liegt als PDF-Da­tei vor und kann hier wie im­mer ko­sten­los her­un­ter ge­la­den wer­den.

Bü­cher­brief 650 No­vem­ber 2017 (PDF, ca. 2MB)

Der PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 645 und 646

Der PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 645 und 646

Dies­mal gibt es DEN PHAN­TA­STI­SCHEN BÜ­CHER­BRIEF gleich zwei­mal. Im er­sten mit der Num­mer 645 fin­det sich eine um­fang­rei­che Be­spre­chung zu VA­LE­RI­AN UND DIE STADT DER TAU­SEND PLA­NE­TEN, die den Um­fang ei­nes nor­ma­len Bü­cher­briefs ge­sprengt hät­te.

In der Num­mer 646 fin­det man dann wie ge­wohnt Erik Schrei­bers Be­spre­chun­gen zu Pu­bli­ka­tio­nen, dies­mal aus den Be­rei­chen In­ter­na­tio­na­le Phan­ta­stik, Kri­mi & Thril­ler, Co­mic und Se­kun­där­li­te­ra­tur.

Bei­de PHAN­TA­STI­SCHE BÜ­CHER­BRIE­FE lie­gen wie im­mer im PDF-For­mat vor und kön­nen hier ko­sten­los her­un­ter ge­la­den wer­den.

Bü­cher­brief 654 Va­le­ri­an (PDF, ca. 1,6 MB)

Bü­cher­brief 646 Juli 2017 (PDF, ca. 1 MB)

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 641

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 641

Ei­ge­nen Aus­sa­gen zu­fol­ge hat­te Erik Schrei­ber im März 2017 we­ni­ger Zeit zum Le­sen, da er auf di­ver­sen Buch­mes­sen war. Trotz­dem sind wie­der ei­ni­ge Be­spre­chun­gen für den PHAN­TA­STI­SCHEN BÜ­CHER­BRIEF mit der Num­mer 641 zu­sam­men ge­kom­men.

Be­spro­chen wer­den dies­mal un­ter an­de­rem Wer­ke aus den Be­rei­chen deut­sche und in­ter­na­tio­na­le Phan­ta­stik, Ju­gend­li­te­ra­tur, Kri­mi & Thril­ler, Co­mics und Hör­spie­le.

Dar­un­ter zum Bei­spiel SEE­LEN­SPLIT­TER von Ju Ho­nisch, SCHWER­TER UND SCHWIND­LER von Juli Knight, Pe­ter Splitts EI­FEL­WAHN oder Irena Brig­nulls DIE PRO­PHE­ZEI­HUNG DER HAWK­WEED.

Den PHAN­TA­STI­SCHEN BÜ­CHER­BRIEF 641, der als PDF vor­liegt, kann man wie im­mer hier ko­sten­los her­un­ter la­den.

Bü­cher­brief 641 März 2017 (PDF, ca. 1 MB)

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 640

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 640

Und da ist er, der neue PHAN­TA­STI­SCHE BÜ­CHER­BRIEF mit der Num­mer 640, von Erik Schrei­ber, der auch im letz­ten Mo­nat wie­der viel ge­le­sen hat.

Dies­mal um­fas­sen die The­men sei­ner Be­spre­chun­gen die Ge­bie­te deut­sche und in­ter­na­tio­na­le Phan­ta­stik, Ju­gend­li­te­ra­tur, Kri­mi & Thril­ler Fan­zines und Ma­ga­zi­ne, so­wie Hör­spie­le.

Dies­mal un­ter an­de­rem mit da­bei:  Ar­thur Phil­ipps Die Dun­kel­ma­gie­rin,  Har­ry Con­nol­lys Die Saat der Schat­ten,  Elea­nor Her­mans Schat­ten­kro­ne,  Fio­na Cumm­ins’ Der Kno­chen­samm­ler – Die Ern­te, so­wie die Fol­ge DAS JU­PI­TER­RI­SI­KO aus der Hör­spiel-Rei­he MARK BRAN­DIS RAUM­KA­DETT.

DER PHAN­TA­STI­SCHE BÜ­CHER­BRIEF liegt als PDF-Da­tei vor und kann ko­sten­los her­un­ter ge­la­den wer­den.

Bü­cher­brief 640 Fe­bru­ar 2017 (PDF, ca. 1 MB)

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 636

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 636

Cover BücherbriefAuch im Ok­to­ber hat Erik Schrei­ber wie­der re­kord­mä­ßig vie­le Bü­cher ge­le­sen und lässt uns in sei­nem PHAN­TA­STI­SCHEN BÜ­CHER­BRIEF dar­an teil­ha­ben, wie er sie fand. Wie im­mer fin­den sich Be­spre­chun­gen über ver­schie­de­ne Me­di­en des Gen­res Phan­ta­stik und Kri­mi. Dies­mal sind so­gar zwei Con­be­rich­te da­bei.

An­son­sten gibt es dies­mal Be­spre­chun­gen zu den The­men: Deut­sche und in­ter­na­tio­na­le Phan­ta­stik, Ju­gend­li­te­ra­tur, Kri­mi & Thril­ler, DVD, Fan­zines & Ma­ga­zi­ne, Hör­spie­le, Co­mics und Se­kun­där­li­te­ra­tur.

DER PHAN­TA­STI­SCHE BÜ­CHER­BRIEF liegt als PDF-Da­tei vor und kann hier ko­sten­los her­un­ter ge­la­den wer­den.

Bü­cher­brief 636 Ok­to­ber 2016 (PDF, ca. 500 kB)

Der PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 634

Der PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 634

Cover Bücherbrief 634Am Frei­tag ist die Aus­ga­be 634 des PHAN­TA­STI­SCHEN BÜ­CHER­BRIEFs von Erik Schrei­ber ein­ge­tru­delt. Auch die­se Aus­ga­be ent­hält Be­spre­chun­gen von Pu­bli­ka­tio­nen aus dem Be­reich SF, Fan­ta­sy, Phan­ta­stik und Krimi/Thriller.

Dies­mal un­ter an­de­rem mit Jo Waltons IN EI­NER AN­DE­REN WELT (deut­sche Phan­ta­stik), Marc Ha­ma­chers Fun­ta­stik (Kurz­ge­schich­ten), Ca­the­ri­en She­pherds Krä­hen­mut­ter (Kri­mi & Thril­ler), BLÄT­TER FÜR VOLKS­LI­TE­RA­TUR (Fan­zines & Ma­ga­zi­ne), Mi­cha­el Bü­kers ICH WAR NOCH NIE­MALS AUF SA­TURN (Sach­bü­cher), SHER­LOCK HOL­MES 25 –  DER AN­GE­STELL­TE DES BÖR­SEN­MAK­LERS (Hör­spie­le) und die HAR­LEY QUINN AN­THO­LO­GIE (Co­mics).

Der Bü­cher­brief liegt im PDF-For­mat vor und kann wie im­mer hier her­un­ter ge­la­den wer­den.

Bü­cher­brief 634 Au­gust 2016 (PDF, ca. 2,5 MB)

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 630

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 630

Cover Buecherbrief 630Wie im­mer hat Erik Schrei­ber im April 2016 vie­le, vie­le Bü­cher ge­le­sen und lässt uns alle in sei­nem PHAN­TA­STI­SCHEN BÜ­CHER­BRIEF dar­an teil ha­ben.

Ne­ben den Buch­be­spre­chun­gen um die The­men Deut­sche Phan­ta­stik (dies­mal der ero­ti­schen Spiel­art), In­ter­na­tio­na­le Phan­ta­stik, Ju­gend­li­te­ra­tur, Spie­le, Spiel­ebü­cher, Kurz­ge­schich­ten und Hef­t­ro­ma­ne fin­det sich auch ein Be­richt zum dies­jäh­ri­gen Mar­bug-Con und lei­der auch ein Nach­ruf auf den Zeich­ner, Au­tor, Lek­tor, Über­set­zer und Her­aus­ge­ber Mal­te S. Sembten.

DER PHAN­TA­STI­SCHE BÜ­CHER­BRIEF 630 liegt wie im­mer als PDF-Da­tei vor und kann hier ko­sten­los her­un­ter ge­la­den wer­den.

Bü­cher­brief 630 April 2016 (PDF, ca 800 kB)

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 627

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 627

Cover Verlorene WeltenAuch im er­sten Mo­nat des Jah­res 2016 hat Erik Schrei­ber wie­der jede Men­ge Bü­cher ge­le­sen und schreibt dar­über in sei­nem PHAN­TA­STI­SCHEN BÜ­CHER­BRIEF mit der Num­mer 627.

Die The­men­be­rei­che um­fas­sen dies­mal In­ter­na­tio­na­le Phan­ta­stik, Ju­gend­li­te­ra­tur, Kri­mi & Thril­ler, Hef­t­ro­ma­ne, Co­mics und ab­seits des pa­pier­nen Me­di­ums auch eine DVD.

Her­vor­he­ben möch­te ich als al­ter STAR WARS-Fan die Be­spre­chung zu Clau­dia Grays Ro­man VER­LO­RE­NE WEL­TEN, in der laut Erik zum er­sten mal glaub­wür­dig be­schrie­ben wird, aus wel­chen Mo­ti­va­tio­nen her­aus man sich dem Im­pe­ri­um an­schlie­ßen könn­te. Das wer­de ich wohl mal le­sen müs­sen, al­ler­dings lie­ber im eng­li­schen Ori­gi­nal, da trägt der Ro­man den Ti­tel LOST STARS.

DER PHAN­TA­STI­SCHE BÜ­CHER­BRIEF 627 kann hier wie im­mer ko­sten­los im PDF-For­mat her­un­ter ge­la­den wer­den.

Bü­cher­brief 627 Ja­nu­ar 2016 (PDF, ca 1,2 MB)

Co­ver­ab­bil­dung VER­LO­RE­NE WEL­TEN Co­py­right Pa­ni­ni

PHANTASTISCHER BÜCHERBRIEF 625

PHANTASTISCHER BÜCHERBRIEF 625

Cover Bücherbrief 625Be­reits ge­stern tru­del­te Erik Schrei­bers PHAN­TA­STI­SCHER BÜ­CHER­BRIEF mit der Num­mer 625 ein. Er be­inhal­tet Be­spre­chun­gen von Bü­chern, die der Ver­fas­ser im No­vem­ber ge­le­sen hat. Dar­in wie im­mer Re­zen­sio­nen von Wer­ken der deut­schen und in­ter­na­tio­na­len Phan­ta­stik, dies­mal in den Me­di­en Buch, Hör­spiel und Co­mic.

Dies­mal wer­den im Be­reich deut­sche Phan­ta­stik un­ter an­de­rem be­spro­chen: Das nicht mehr bei Hey­ne son­dern bei Gol­kon­da er­schei­nen­de SCI­ENCE FIC­TION JAHR 2015, P. E. Jo­nes´ SPACE TRO­O­PERS, Ralf Boldts ZU SPÄT oder BIS­SE von Ju Ho­nisch.

Bei der in­ter­na­tio­na­len Phan­ta­stik fin­den wir bei­spiels­wei­se STAR WARS – IM SCHAT­TEN von Mi­cha­el Rea­ves und Maya Kaathryn Bohn­hoff, Mrs Brad­shaws nütz­li­ches Hand­buch von Ter­ry Prat­chett oder Ro­mi­na Rus­sells Zo­diac.

Der Bü­cher­brief liegt im PDF-For­mat vor und kann wie im­mer hier her­un­ter ge­la­den wer­den.

Bü­cher­brief 625 No­vem­ber 2015 (PDF, ca. 1,2 MB)

 

»Rezensentenmafia« – mal wieder …

Auch beim Buch­re­port ist das (an­geb­li­che?) Ma­ni­pu­lie­ren von Re­zen­sio­nen ein The­ma. In ei­nem Ar­ti­kel be­rich­tet man über Un­re­gel­mä­ßig­kei­ten bei den Be­spre­chun­gen selbst­pu­bli­zier­ter Bü­cher.

Ja, es kann durch­aus sein, dass es hier Ma­ni­pu­la­tio­nen gibt, ich kann al­ler­dings nicht nach­voll­zie­hen, war­um die In­die-Au­to­ren mal wie­der im Mit­tel­punkt ste­hen. Aus­sa­ge­kräf­ti­ge Zah­len, die be­le­gen wür­den, in wel­chem Um­fang so et­was ge­schieht gibt es nicht, Buch­re­port spricht nur ne­bu­lös von »In­si­dern«, und so müs­sen alle Vor­wür­fe pure Spe­ku­la­ti­on blei­ben und soll­ten des­we­gen auch deut­lich als sol­che ge­kenn­zeich­net wer­den, statt pau­schal in Rich­tung Self­pu­blisher zu pö­beln. Zu­dem ist es ein of­fe­nes Ge­heim­nis, dass auch Ver­la­ge nicht da­vor zu­rück­schrecken, Buch­wer­tun­gen und Re­zen­sio­nen zu ih­ren Gun­sten zu »be­ein­flus­sen«, auch des­we­gen er­scheint mir das »Ein­schie­ßen« auf die In­dies als arg ma­ni­pu­la­to­risch.

Das Pro­blem ma­ni­pu­lier­ter Be­wer­tun­gen im Netz ist nun wirk­lich kein neu­es und es be­schränkt sich auch nicht wirk­lich auf Ama­zon. Ähn­li­che Schwie­rig­kei­ten wer­den seit Jah­ren aus an­de­ren Bran­chen be­rich­tet, die ähn­li­che Crowd-Ab­stim­mungs­sy­ste­me nut­zen (pro­mi­nent sind hier Rei­sen und Ho­tels zu nen­nen, es sind aber be­reits aus den gu­ten al­ten Vi­nyl-Zei­ten Vor­komm­nis­se be­kannt, in de­ren Rah­men Plat­ten­fir­men ihre ei­ge­nen Pro­duk­te in gro­ßem Um­fang kauf­ten, um die Ver­kaufs­zah­len nach oben an­zu­pas­sen und ih­ren Song da­mit in die Charts zu schau­keln).

Eine deut­lich Ver­bes­se­rung wür­de ein­tre­ten, wenn alle An­bie­ter (nicht nur Ama­zon) nur noch Be­spre­chun­gen und Wer­tun­gen von Per­so­nen ak­zep­tie­ren wür­den, die das Buch auch tat­säch­lich er­wor­ben ha­ben. Das ist selbst­ver­ständ­lich eben­falls kein All­heil­mit­tel, ge­ra­de bei eBooks nicht, wür­de die Si­tua­ti­on aber be­reits deut­lich ver­bes­sern. Ama­zon ist so­gar den er­sten Schritt be­reits ge­gan­gen und mar­kiert Wer­tun­gen mit »von Ama­zon be­stä­tig­ter Kauf«.

Das grund­sätz­li­che Pro­blem wird sich nicht durch La­men­tie­ren lö­sen las­sen, eben­so we­nig durch pau­scha­les Fin­ger­zei­gen auf In­de­pen­dent-Au­to­ren. Wenn die Bran­che ein Pro­blem sieht, soll­te sie auch auf ih­ren On­line-Ver­kaufs-Platt­for­men da­für sor­gen, dass nur Per­so­nen Wer­tun­gen ab­ge­ben kön­nen, die das Buch auch tat­säch­lich ge­kauft ha­ben. Na­tür­lich ist es viel schö­ner (und ein­fa­cher), wenn die ver­meint­li­chen Kun­den ei­nem den In­halt für die Web­sei­te schrei­ben …

On­line­käu­fer müs­sen sich selbst­ver­ständ­lich dar­über im Kla­ren sein, dass man bei Be­spre­chun­gen zwei­mal hin­schau­en muss, ob nun bei Bü­chern oder an­de­ren Wa­ren. Das soll­te sich aber in­zwi­schen her­um ge­spro­chen ha­ben, oder? Bei Ama­zon be­schränkt man sich halt auf Be­spre­chun­gen be­stä­tig­ter Käu­fer. Doch so ein­fach.

Und Asht wird sich ver­mut­lich freu­en, dass sein be­klopp­ter Be­griff »Re­zen­si­ons­ma­fia« Ein­zug in die Bran­chen­no­men­kla­tur fin­det (face­palm).

Nach­trag: was soll ei­gent­lich die­ses Her­um­rei­ten auf An­dre­as Ad­lon? Wel­chen Sinn hat es, ei­nen Self­pu­blisher in die­ser Form in dem Ar­ti­kel her­aus zu grei­fen und an den Pran­ger zu stel­len? Um das zu be­ant­wor­ten: kei­nen, man hät­te die Ver­mu­tun­gen auch ohne Na­mens­nen­nung äu­ßern kön­nen. In mei­nen Au­gen ist so et­was übel­ster Schmie­ren­jour­na­lis­mus.
Merk­wür­dig auch, dass man sich auf den Ar­ti­kel bei literaturcafe.de be­zieht, der ohne Quel­len oder Zah­len vor­zu­le­gen be­haup­tet hat­te, Ama­zon habe die Best­sel­ler­li­sten »be­rei­nigt«, und das in ei­ner Form tut, der die­se Be­haup­tun­gen als Fak­ten ver­kau­fen will. Bei­de Ar­ti­kel kom­men üb­ri­gens ohne Au­to­ren­nen­nung da­her. Soll­te uns das zu den­ken ge­ben? Mit Si­cher­heit!

Laß andere doch die Arbeit machen…

Über ein Fre­e­lan­cer­por­tal, bei dem ich mich an­ge­mel­det hat­te und das mir auf Wunsch per Email Job­an­ge­bo­te für mei­nen Bröt­chen­be­ruf als Web­de­ve­l­oper schickt, kam ge­stern ein »An­ge­bot« von rezension.org, auf das man heu­te ver­blüf­fen­der­wei­se auch auf perry-rhodan.net hin­weist:

Im Rah­men ei­nes Wett­be­werbs soll man Re­zen­sio­nen ver­fas­sen und hat dann die Mög­lich­keit, ei­nen von drei Ama­zon-Gut­schei­nen in Höhe von 40, 60 und 100 Euro zu ge­win­nen. Um teil­neh­men zu kön­nen muss man sich den »Re­geln« un­ter­wer­fen. Das hört sich ja erst­mal ganz gut an, aber in den De­tails steckt Pi­kan­tes.

Für das Ver­fas­sen von Re­zen­sio­nen zahlt das Por­tal grund­sätz­lich ei­nen Euro (in­klu­si­ve MWSt, muss man die ab­füh­ren blei­ben nur noch 81 Cent) pro Ar­ti­kel. Das ist ins­be­son­de­re dann we­nig, wenn man in den Be­din­gun­gen le­sen darf, dass der Be­trei­ber sich da­für ein ex­klu­si­ves Nut­zungs­recht ein­räu­men möch­te (Man muss wenn man sei­ne ver­fass­ten Re­zen­sio­nen ab­rech­nen möch­te un­ter­schrei­ben: »Hier­mit über­tra­ge ich die ex­klu­si­ven Nut­zungs­rech­te, der in der Rech­nung auf­ge­führ­ten Re­zen­sio­nen, an den in der Rech­nungs­adres­se ge­nann­ten Be­trei­ber von Rezension.org«). Die Ar­gu­men­ta­ti­on lau­tet, dass das doch ein schö­ner Ne­ben­er­werb sei. Fragt sich nur für wen…

Re­zen­si­ons­ex­em­pla­re er­hält man üb­ri­gens nicht.

Liest man sich die Be­din­gun­gen wei­ter durch, wird schnell klar, wor­auf das Gan­ze tat­säch­lich hin­aus läuft: den Euro be­kommt man ex­pli­zit nur dann, wenn die Re­zen­si­on sich um ei­nen Ar­ti­kel (Buch oder Film) dreht, den man bei Ama­zon be­stel­len kann. Of­fen­sicht­lich um so Ein­nah­men zu ge­ne­rie­ren ist der Be­trei­ber bzw. die Sei­te beim Part­ner­pro­gramm von Ama­zon an­ge­mel­det.

Das bin ich auch, aber sich sei­ne Wer­be-In­hal­te ei­ner of­fen­sicht­lich rein kom­mer­zi­el­len Web­sei­te voll­stän­dig von Drit­ten schrei­ben zu las­sen, die dann mit Pea­nuts ab­zu­spei­sen und ins­be­son­de­re sich für ei­nen lum­pi­gen Euro ex­klu­si­ve Nut­zungs­rech­te für die Ar­ti­kel ein­räu­men zu wol­len ist mei­ner An­sicht nach schon der­be.