In Kürze erscheint: FIREFLY: BIG DAMN HERO

In Kürze erscheint: FIREFLY: BIG DAMN HERO

Titan Books hat­te eine Buch­tri­lo­gie ange­kün­digt, die sich um FIREFLY dreht, Joss Whe­dons Wes­tern- SF-Serie, die von Fox vor­zei­tig abge­setzt wur­de und längst Kult­sta­tus hat. Käu­fer dafür soll­ten somit eine siche­re Bank sein.

Der Roman FIREFLY: BIG DAMN HERO wur­de vom bri­ti­schen Autor James Love­gro­ve geschrie­ben, das Sto­ry­kon­zept stammt von Nan­cy Hol­der (BUFFY), er erscheint am 20. Novem­ber 2018 und kann bereits vor­be­stellt wer­den. Der Wer­be­text liest sich wie folgt:

The Batt­le of Sere­ni­ty Val­ley was the tur­ning point that led the Inde­pendents to their defeat at the hands of the Alli­an­ce. Yet the Brown­coats had held the val­ley for weeks against all odds, befo­re being orde­red to lay down their arms. Com­mand sta­ted they refu­sed to send in air­power becau­se the ground war was »too hot.« But the sol­di­ers who were the­re insist that was not true…
While picking up a new car­go on Per­se­pho­ne, Cap­tain Mal­colm Rey­nolds is kid­nap­ped by a bunch of embit­te­red vete­ran Brown­coats who suspect him of sabo­ta­ging the Inde­pendents during the war. As the rest of the crew strugg­le to loca­te him, Mal is pla­ced on tri­al for his life, figh­t­ing com­pel­ling evi­dence that someo­ne did inde­ed betray them to the Alli­an­ce all tho­se years ago. As old com­ra­des and old rivals crawl out of the wood­work, Mal must pro­ve his inno­cence, but his cap­tors are despe­ra­te and desti­tu­te, and will sett­le for not­hing less than the culprit’s blood.

Für das Hard­co­ver muss ein Brown­coat 16,99 Credits berap­pen, die Kind­le-Fas­sung kos­tet 9,16 Credits.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Titan Books

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst.
Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst.

EU-Finanzminister machen Weg für geringere Besteuerung von eBooks frei

EU-Finanzminister machen Weg für geringere Besteuerung von eBooks frei

Es war seit Jah­ren eine nicht nach­zu­voll­zie­hen­de Rege­lung: Auf Bücher fällt eine Mehr­wert­steu­er von 7% an (weil es sich um Kul­tur­gü­ter han­delt, sagt man), für eBooks und ande­re elek­tro­ni­sche Publi­ka­tio­nen wie bei­spiels­wei­se PDF-Aus­ga­ben von Zeit­schrif­ten fiel 19% MWSt an, weil die nicht als Bücher son­dern als Dienst­leis­tun­gen ein­ge­stuft wur­den.

Auf Anra­ten der EU-Kom­mis­si­on haben die EU-Finanz­mi­nis­ter heu­te beschlos­sen, dass es den Län­dern frei­ge­stellt wer­den soll, einen gerin­ge­ren Steu­er­satz auf eBooks & Co. zu ermög­li­chen. Schon vor unge­fähr einem Jahr hat­te das eU-Par­la­ment für die ver­rin­ger­ten Steu­er­sät­ze gestimmt. Finanz­mi­nis­ter Scholz hat bereits ange­kün­digt, dass er das im so schnell wie mög­lich umset­zen will.

Bis­her galt inner­halb der EU ein Min­dest­steu­er­satz von 15% auf eBooks und ähn­li­che Publi­ka­tio­nen.

Damit wer­den auch Bund­le­an­ge­bo­te für Print und eBook deut­lich ein­fa­cher anbiet­bar als bis­her, denn bis dato hat­te das wegen der unter­schied­li­chen Steu­er­sät­ze einen deut­li­chen Mehr­auf­wand bedeu­tet, so dass etli­che Anbie­ter dar­auf ver­zich­te­ten.

Ich wür­de übri­gens nicht davon aus­ge­hen, dass eBooks dadurch güns­ti­ger wer­den, son­dern dass ins­be­son­de­re die Groß­ver­la­ge sich die Dif­fe­renz ein­strei­chen wer­den.

Update: Pegasus und die eBooks …

Update: Pegasus und die eBooks …

Ich hat­te mich vor­ges­tern dar­über gewun­dert, dass man SHADO­WRUN-Roma­ne aus dem Pega­sus-Ver­lag nicht als eBooks bekom­men kann. Das war so pau­schal nicht ganz kor­rekt, wie ich auch schon im ursprüng­li­chen Arti­kel ergänzt hat­te. Die grund­sätz­li­che Fehl­ein­schät­zung ent­stand dar­aus, dass man a) auf den Sei­ten der Bücher auf der Ver­lags­home­page kei­ner­lei Hin­wei­se auf die eBooks fand (ohne­hin wirkt der Shop des Pega­sus Ver­lags, als sei er aus dem letz­ten Jahr­tau­send übrig geblie­ben) und b) auch bei Ama­zon nicht das Gerings­te zu fin­den war.

Ich wur­de dann von Drit­ten dar­auf hin­ge­wie­sen, dass es noch pegasusdigital.de gäbe. Das ist kor­rekt, es han­delt sich um einen Shop, der via Dri­veThruR­PG betrie­ben wird. Aber auch dort fand ich für etli­che der Roma­ne nur PDFs vor – und PDFs sind kein eBook-For­mat, son­dern ein Doku­men­ten­aus­tausch­for­mat und für die Nut­zung auf dedi­zier­ten eRe­adern unge­eig­net.

Ich frag­te bereits vor den Hin­wei­sen beim Ver­lag nach, war­um es kei­ne eBooks zu SHADO­WRUN-Roma­nen gebe. Die Ant­wort war kurz:

Alle unse­re Roma­ne gibt es als eBook, aller­dings der­zeit nur für Toli­no. Sie fin­den sie unter fol­gen­dem Link: (Link zu Tha­lia)

Aha. Dar­auf­hin frag­te ich nach und erhielt heu­te Ant­wor­ten:

1. Auf der Web­sei­te Ihres Ver­lags fin­de ich an den Print­ver­sio­nen kei­ner­lei Hin­wei­se auf eBook-Fas­sun­gen. War­um nicht?

Die Web­sei­te unse­res Ver­lags erfor­dert, dass wir die Links zu ebook-Fas­sun­gen per Hand ein­pfle­gen – was leicht in Ver­ges­sen­heit gerät. Das wer­den wir jetzt aller­dings nach­ho­len, vie­len Dank für den Hin­weis!

An die­ser Stel­le möch­te ich noch­mal den Hin­weis auf den alt­ba­cke­nen Shop wie­der­ho­len. Son­der­lich pro­fes­sio­nell wirkt das nicht.

2. Auf pegasusdigital.de fin­den sich für die meis­ten Bücher nur PDF-Fas­sun­gen, kei­ne ePub-Ver­sio­nen. War­um nicht?

Die Roma­ne gibt es als epub-Ver­sio­nen auf pegasusdigital.de. Rol­len­spie­le haben vie­le Illus­tra­tio­nen, Käs­ten, Schmuck­ele­men­te etc. Des­halb bevor­zu­gen wir ein sta­ti­sches For­mat – PDF -, das unab­hän­gig vom End­ge­rät des Users gleich aus­sieht.

Die­se Aus­sa­ge ist inkor­rekt, denn mache Roma­ne gibt es defi­ni­tiv auf pegasusdigital.de nur als PDF, bei­spiels­wei­se IWANS WEG oder FEUER UND FROST. Offen­bar ist also auch die­ser Shop schlecht gepflegt. Der Hin­weis auf Rol­len­spie­le macht an die­ser Stel­le über­haupt kei­nen Sinn, denn ich hat­te ja aus­drück­lich nach Roma­nen gefragt.

3. War­um wer­den die Roma­ne nicht für Ama­zons eRe­ader zur Ver­fü­gung gestellt, son­dern aus­schließ­lich im ePub-For­mat?

Die Umset­zung für Ama­zons eRe­ader ist in Arbeit, wobei sich jedoch lei­der noch kein genau­er Zeit­punkt für eine Ver­öf­fent­li­chung dafür nen­nen lässt.

Wie lan­ge gibt es jetzt in Deutsch­land eBooks via Ama­zon? Sogar Klein­ver­la­ge und Self­pu­blisher sind seit Jah­ren völ­lig pro­blem­los in der Lage, eBooks über Ama­zon bereit zu stel­len, aber Pega­sus kann das Ende des Jah­res 2018 immer noch nicht. Es gibt zahl­lo­se Dienst­leis­ter, die das für einen Ver­lag über­neh­men kön­nen, wenn der das nicht selbst machen will. Wäre es nicht so trau­rig, könn­te man lachen. Ich habe eher den Ein­druck, als sei es den Ver­ant­wort­li­chen beim Ver­lag völ­lig wum­pe, ob es die eBooks beim Markt­füh­rer gibt.

4. Heißt »nur für den Toli­no«, dass ande­re Lese­ge­rä­te als Toli­no nicht unter­stützt wer­den?

Kor­rekt, momen­tan sind unse­re eBooks nur für Toli­no-Lese­ge­rä­te und Gerä­te mit Toli­no-Lese-App ver­füg­bar.

Selt­sa­me Ant­wort, denn auf pega­sus­di­gi­tal sind expli­zit auch ande­re Lese­ge­rä­te genannt (Nook, Sony), solan­ge sie das For­mat ePub unter­stüt­zen. Ich habe kei­nen Test bei Tha­lia und Co gemacht, da ich auf einem Kind­le lese, aber ich gehe eigent­lich davon aus, dass man die ePubs auch abseits von Toli­no und des­sen Apps ein­fach her­un­ter laden und auf belie­bi­gen End­ge­rä­ten benut­zen kön­nen soll­te.

5. Sind die ePubs DRM-geschützt oder kann man sie nach Erwerb ins mobi-oder azw-For­mat kon­ver­tie­ren?

Die ebub-Ver­sio­nen unse­rer Roma­ne sind nicht DRM-geschützt.

Na immer­hin das, man könn­te also, wenn man unbe­dingt woll­te, die ePub-Fas­sung kau­fen und die mit­tels Calibre in eine mobi oder azw-Fas­sung umwan­deln, um sie auf dem Kind­le lesen zu kön­nen. Mit den übli­chen Pro­ble­men, die durch eine Kon­ver­tie­rung ent­ste­hen kön­nen.

6. Den Roman »Alter Ego« fin­de ich auch bei Tha­lia nicht als eBook.
War­um nicht?

Die Print­aus­ga­be von »Alter Ego« ist jüngst erschie­nen und die Toli­no-eBook-Aus­ga­be folgt in Kür­ze.

Auch das fin­de ich im Jahr 2018 eher befremd­lich. War­um steht eine eBook-Aus­ga­be nicht zeit­gleich zur Ver­fü­gung?

Bei klei­nen Klit­schen könn­te ich man­ches davon mit Mühe nach­voll­zie­hen, aber bei Pega­sus han­delt es sich um einen nam­haf­ten deut­schen Ver­lag aus dem Bereich Gesell­schafts- und Rol­len­spie­le. Dass die noch ana­lo­ger und rück­stän­di­ger zu sein schei­nen, als ihre Vet­tern aus der her­kömm­li­chen Buch­bran­che lässt mich bei­na­he fas­sungs­los zurück. Dass es dabei um SHADO­WRUN-Roma­ne aus einer tech­ni­sier­ten Zukunft geht, rückt das Dilem­ma sogar ins Komö­di­an­ti­sche. Die Ant­wor­ten las­sen zudem eine gewis­se Ahnungs­lo­sig­keit erken­nen, wenn es um eBooks geht.

Ich hat­te vor, SHADO­WRUN-eBooks zu kau­fen, aber das Kon­ver­tie­ren zu ePub und dann han­tie­ren mit USB-Kabel, um die eBooks vom Rech­ner auf den Kind­le zu bekom­men, ist mir zuviel Gener­ve. Es gibt aber mehr als genug eBooks ande­rer Anbie­ter als Alter­na­ti­ven, denen ich mein Geld hin­ter­her wer­fen kann, wenn Pega­sus es nicht haben möch­te.

Bild von mir, dar­in ein Face­palm von Alex E. Proi­mos, aus der Wiki­pe­diaCC BY

Willkommen im 21. Jahrhundert: Keine eBooks bei Pegasus

Willkommen im 21. Jahrhundert: Keine eBooks bei Pegasus

Edit: Es gibt ein Update in einem wei­te­ren Arti­kel.

Das Neu­land, unent­deck­te Tech­nik. Wir schrei­ben das 21. Jahr­hun­dert, und das immer­hin seit 18 Jah­ren, auch wenn man in Deutsch­land an all­zu vie­len Stel­len nichts davon bemerkt. Der Pega­sus-Ver­lag ist nicht nur für die deut­sche Fas­sung des Pen & Paper-Rol­len­spiels SHADOWRUN ver­ant­wort­lich, son­dern bringt auch neue Roma­ne von deut­schen Autoren dazu her­aus.

SHADOWRUN spielt in einer nahen Cyber­punk-Zukunft, zwar gar­niert mit Orks, Elfen, Zwer­gen und Magie, aber in sei­nem Kern trotz­dem hoch­tech­ni­siert, mit Netrun­nern, Rig­gern und Cyber­wa­re.

Gera­de bei die­sem High­tech-The­ma soll­te man eigent­lich davon aus­ge­hen, dass es die Roma­ne auch als eBooks bekom­men kann. Doch als ich gera­de einen neu erschie­nen Roman eines mir bekann­ten Autors bestel­len woll­te, muss­te ich Erschre­cken­des fest­stel­len: Es gibt nicht einen ein­zi­gen SHADO­WRUN-Roman aus dem Hau­se Pega­sus als eBook. Im 21. Jahr­hun­dert. Ernst­haft. Da blei­be ich völ­lig fas­sungs­los zurück. Jeder Klein­ver­lag ist heut­zu­ta­ge in der Lage, eBooks zu erstel­len oder erstel­len zu las­sen. Ich ken­ne einen Hau­fen Self­pu­blisher, die pro­blem­los vali­die­ren­de eBooks her­stel­len kön­nen (ich mache das ja mit den Steam­punk-Chro­ni­ken auch schon seit sie­ben Jah­ren). Inde­sign kann eBook-For­ma­te expor­tie­ren, eben­so wie Open­Of­fice (mit Plugin). Man kann auch spe­zia­li­sier­te Soft­ware wie Jutoh nut­zen, und die ist zudem spott­bil­lig.

Aber ein nam­haf­ter Ver­lag wie Pega­sus ist dazu nicht in der Lage? Ich kann es nicht fas­sen, fin­de das in hohem Maße pein­lich und auch ziem­lich trau­rig. Damit bin ich als Kun­de lei­der raus, denn ich lese inzwi­schen allein aus ergo­no­mi­schen Grün­den (kommt mal in mein Alter …) fast aus­schließ­lich eBooks; mei­nen ers­ten eRe­ader habe ich übri­gens bereits 2008 gekauft, also vor sagen­haf­ten zehn Jah­ren.

Ich wer­de mal ver­su­chen eine Stel­lung­nah­me von Pega­sus zu bekom­men.

Update: Nach­dem ich zuerst nur einen Roman im PDF-For­mat gefun­den hat­te, muss ich nach Hin­weis fest­stel­len, dass es auf pegasusdigital.de tat­säch­lich auch ePub-Fas­sun­gen von SHADO­WRUN-Büchern gibt (zwei Stück). Aller­dings offen­bar nur dort und Kind­le ist Fehl­an­zei­ge (als Kind­le-Nut­zer hat­te ich natür­lich bei Ama­zon geschaut). Aller­dings nur ein paar, man­che davon wer­den auch dort nur als PDFs ange­bo­ten. Offen ist ins­be­son­de­re die Fra­ge, war­um die Bücher nicht für den Kind­le ange­bo­ten wer­den. Ich war­te auf die Ant­wort von Pega­sus und hake dann nach.

Ich stel­le mir zudem die Fra­ge, war­um auf der »ana­lo­gen« Shop­sei­te, wo sie das Tot­holz anbie­ten, nicht auf die eBooks hin­ge­wie­sen wird, so dass der Ein­druck ent­ste­hen muss, es gäbe kei­ne?

Bild von mir, dar­in ein Face­palm von Alex E. Proi­mos, aus der Wiki­pe­dia, CC BY

Erschienen: Neuauflage von BLUTROTER STAHL

Erschienen: Neuauflage von BLUTROTER STAHL

Ich hat­te vor eini­ger Zeit schon über die von Ingo Schul­ze, Micha­el Quay und André Sko­ra her­aus­ge­ge­be­ne Sword & Sorce­ry-Antho­lo­gie BLUTROTER STAHL berich­tet. Die war bereits am 4. April 2016 erschie­nen, aber da der ers­te Ver­lag sich etwas schofe­lig benom­men hat, wech­sel­te die nun in einer erwei­ter­ten Neu­auf­la­ge und mit einem neu­en Cover zum Man­ti­ko­re-Ver­lag:

Wir sind der Schre­cken im Auge unse­rer Fein­de. Wir sind das Wis­pern ihrer ver­lo­re­nen See­len. Wir sind Blut und Stahl. Möget ihr unse­re Namen auch ver­ges­sen, unse­re Taten leben ewig!

Die­se span­nen­de Kurz­ge­schich­ten­samm­lung bie­tet einen ein­ma­li­gen Ein­blick in die viel­fäl­ti­ge deutsch­spra­chi­ge Fan­ta­sy-Sze­ne. Neue Talen­te und bekann­ten Grö­ßen der schrei­ben­den Zunft prä­sen­tie­ren fan­tas­ti­sche Geschich­ten aus dem sog. »Sword & Sorcery«-Genre. In 18 Kurz­ge­schich­ten tref­fen mar­tia­li­sche Ele­men­te auf klas­si­sche und düs­te­re Fan­ta­sy.

Mit Geschich­ten von Anja Bagus, B.C. Bolt, Tom Daut, Tors­ten Exter, Marc Gei­ger, Chris­ti­an Gün­ther, Peter Hoh­mann, Dani­el Isber­ner, Mike Krzy­wik-Groß, Thors­ten Küper, Glo­ria H. Man­der­feld, Kay Noa, Chris­tel Sche­ja, Judith & Chris­ti­an Vogt, Flo­ri­an Weh­ner, Domi­nik Schmel­ler, Jörg Ben­ne, Mario Stein­metz und Karl-Heinz Zapf.

Die neue Ver­si­on der Sto­ry­samm­lung BLUTROTER STAHL ist 440 Sei­ten stark und kos­tet als Taschen­buch 14,98 Euro. Für die eBook-Fas­sung wer­den 9,99 Euro fäl­lig.

Cover­ab­bil­dung BLUTROTER STAHL Copy­right Man­ti­ko­re-Ver­lag

Steampunk kostenlos als eBook: FROST & PAYNE Band eins und zwei

Steampunk kostenlos als eBook: FROST & PAYNE Band eins und zwei

Aktu­ell gibt es gera­de zwei Roma­ne aus der bei Gre­en­light Press erschie­ne­nen Steam­punk-Rehe FROST & PAYNE von der schwei­zer Autorin Lui­za Pfyl bei Ama­zon für lau. Der Klap­pen­text des ers­ten Ban­des liest sich wie folgt:

Die ehe­ma­li­ge Die­bin Lydia Frost eröff­net eine Agen­tur für Ver­lo­re­nes und Ver­miss­tes. Ihr neus­ter Auf­trag führt sie aus­ge­rech­net zurück zur berüch­tig­ten Madame Yueh und den »Dra­gons«, der Orga­ni­sa­ti­on, von der sie sich gera­de erst hart ihre Frei­heit erkämpft hat. Als gäbe das nicht schon genug Pro­ble­me, muss sie auch noch den Pin­ker­ton Jack­son Pay­ne aus­fin­dig machen. Doch der Ame­ri­ka­ner hat sei­ne eige­nen Auf­trä­ge.
Frost steht plötz­lich im Kreuz­feu­er und muss sich zwi­schen Pay­nes Leben und ihrer Frei­heit ent­schei­den.

Offen­bar ist die Hand­lungs­um­ge­bung ein chi­ne­sisch gepräg­tes Steam­punk-Lon­don. Span­nen­der Ansatz.

Nor­ma­ler­wei­se kos­ten die ca. 120 Sei­ten star­ken Roma­ne 2,49 Euro, erschie­nen sind ins­ge­samt 12 Bän­de. Kos­ten­los sind aktu­ell Aus­ga­be eins mit dem Titel DIE SCHLÜSSELMACHERIN und Num­mer zwei DIE MECHANISCHEN KINDER kos­ten­los zu haben.

Titel­ab­bil­dung Copy­right Gre­en­light Press.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst.
Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst.

Classic SciFi und Fantasy Hörbücher und eBooks bei Humble Bundle

Classic SciFi und Fantasy Hörbücher und eBooks bei Humble Bundle

Beim Hum­ble Bund­le bekom­men Fans von Sci­ence Fic­tion und Fan­ta­sy aktu­ell im neus­ten Paket nicht nur was auf die Ohren, son­dern auch eine Men­ge Elek­tro­bü­cher.

Denn das HUMBLE BOOK BUNDLE: CLASSIC SCI FI & FANTASY & AUDIOBOOKS ent­hält zum einen eBooks, und zum ande­ren, wie der Titel schon sug­ge­riert, auch Hör­bü­cher, natür­lich alles in eng­li­scher Spra­che.

Für einen Dol­lar bekommt man:

Für acht Dol­lar gibt es:

… und für 15 Dol­lar erhält man:

Die eBooks lie­gen als PDF, ePUB und MOBI vor und kön­nen somit auf bei­na­he jedem Lese­ge­rät ver­wen­det wer­den. Die Audio­books kom­men als mp3.

Screen­shots und Logo Copy­right Hum­ble Bund­le inc.

DAS DRACHENVOLK VON LEOTRIM jetzt als Sammelband

DAS DRACHENVOLK VON LEOTRIM jetzt als Sammelband

Bei O’Con­nell Press erschien C. M. Hafens Fan­ta­sy-Tri­lo­gie DAS DRACHENVOLK VON LEOTRIM. Die gibt es jetzt gesam­melt in einem Band, genau­er gesagt in einem eBook zum Ein­füh­rungs­preis. Der Ver­lag schreibt dazu:

C. M. Hafens All-Age-Dra­chen­sa­ga wur­de von den Lese­rin­nen und Lesern ganz beson­ders ins Herz geschlos­sen. Kein Wun­der, denn die Autorin ver­steht es wie kaum eine Ande­re ihrer Zunft, jene fili­gra­ne Zer­brech­lich­keit der Kind­heit mit all ihren herz­zer­rei­ßen­den Freund­schaf­ten über­aus detail­reich ein­zu­fan­gen, ohne dabei mora­li­sie­rend oder sen­ti­men­tal zu wer­den. Ein­ge­bet­tet in die fan­tas­ti­sche Welt von Leo­trim gehen die Hel­den auf eine unge­wöhn­li­che Ent­de­ckungs­rei­se, die sie für immer ver­än­dern wird.
Im Gegen­satz zu Geor­ge R. R. Mar­tins gewal­ti­gen Dra­chen aus Westeros sind jene von C. M. Hafen meist kei­ne rie­si­gen und furcht­erre­gen­den Feu­er­brin­ger, die gan­ze Städ­te in Schutt und Asche legen, son­dern sanf­te, nach­denk­li­che Wesen. Sie sind den Men­schen, mit denen sie ver­bun­den sind, oft­mals mora­lisch wie auch an Weis­heit über­le­gen.

Das Sam­mel-eBook ent­hält die Ein­zel­ro­ma­ne DRACHENBRÜDER, DRACHENSICHEL und DRACHENFRIEDEN, es kos­tet in der Ein­füh­rungs­pha­se nur 99 Cent, spä­ter wer­den 8,99 Euro fäl­lig. Der Umfang einer Print­aus­ga­be wäre 598 Sei­ten.

Cover­ab­bil­dung Copy­right O’Con­nell Press

[aar­ti­kel titel=»Das Dra­chen­volk von Leo­trim« medium=»eBook«]B07C3ZGQ59[/aartikel]

Erschienen: DARKWORLD von Tobias Rafael Junge

Erschienen: DARKWORLD von Tobias Rafael Junge

Ein gutes Jahr nach Tobi­as Jafa­el Jun­ges Jugend­ro­man-Debüt Dead­wa­ter. Das Log­buch, ist der Nach­fol­ger Dark­world. Der gehei­me Code im Dress­ler Ver­lag erschie­nen. Titel und Auf­ma­chung ähneln sich dabei nicht ganz zufäl­lig. Auch wenn es sich um kei­ne direk­te Fort­set­zung han­delt, spielt die Geschich­te doch in der­sel­ben Welt und zur sel­ben Zeit – näm­lich hier und jetzt. Außer­dem las­sen sich für auf­merk­sa­me Leser des Vor­gän­gers ein paar ver­streu­te Brot­kru­men fin­den, die zurück zu den Ereig­nis­sen im Öko­thril­ler Dead­wa­ter füh­ren.

Künst­li­che Intel­li­genz und mensch­li­cher Wahn­sinn
Im Leben des 15-jäh­ri­gen Anton läuft es ziem­lich rund. Er ist ein pas­sa­bler Schü­ler, hat eine hüb­sche Freun­din und sein Bas­ket­ball­ta­lent wird ihm frü­her oder spä­ter den Sprung aus der bran­den­bur­gi­schen Pro­vinz nach Ber­lin ermög­li­chen. Zwar hegen sei­ne Eltern eine ziem­li­che Abnei­gung gegen die Groß­stadt, aber das wird schon. Doch dann ist plötz­lich alles anders, alles weg. Eine Explo­si­on im Eltern­haus schleu­dert ihn in eine undurch­dring­li­che Dun­kel­heit, die zwi­schen Lügen und Geheim­nis­sen her­vor­quillt. Cyber­ter­ro­ris­ten und ein über­mäch­ti­ger Kon­zern schei­nen ein unheim­li­ches Inter­es­se an Anton zu ent­wi­ckeln. Fami­lie und Freun­de ver­ber­gen etwas. Wem kann er noch ver­trau­en? Oder spielt ihm sein zuneh­mend amok­lau­fen­der Ver­stand einen Streich? Bald wird jedoch eines klar: Der Schlüs­sel zu sei­ner Zukunft liegt in sei­ner Ver­gan­gen­heit. Dark­world ist ein atem­los span­nen­der Cyber-Thril­ler im Blog-Style. Mit Pixel­bil­dern, Memos, Schlag­zei­len und Sta­tis­ti­ken.

Die Illus­tra­tio­nen steu­er­te Nils Ander­sen bei.

Das 240 Sei­ten star­ke gebun­de­ne Jugend­buch im For­mat 13.4 x 20.3 cm belas­tet die Geld­bör­se gera­de mal mit zwölf Euro. Die eBook-Fas­sung kos­tet 9,99 Euro.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen auch auf der Web­sei­te des Ver­lags.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Dress­ler Ver­lag.

Endlich: REISEZIEL UTOPIA jetzt auch als eBook erhältlich

Endlich: REISEZIEL UTOPIA jetzt auch als eBook erhältlich

Es hat etwas gedau­ert, aber nun ist es soweit: Die von Phan­ta­News prä­sen­tier­te SF-Antho­lo­gie REISEZIEL UTOPIA gibt es jetzt end­lich auch als eBook. Als ePub war es bereits ein paar Tage in allen mög­li­chen Shops erhält­lich, aller­dings hat­te der »Dienst­leis­ter« Libre­ka es nicht geba­cken bekom­men, es auch in den Kind­le-Shop zu stel­len, das hat jetzt funk­tio­niert. Noch­mal zur Erin­ne­rung:

Sci­ence Fic­tion – das bedeu­te­te in den ver­gan­ge­nen Jah­ren lite­ra­risch schwer­punkt­mä­ßig Dys­to­pi­en. Das war ein­mal anders, im gol­de­nen Zeit­al­ter der SF und auch noch in den 1970ern sah das Gen­re The­men wie Tech­no­lo­gie oder gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen oft­mals aus einem posi­ti­ven Blick­win­kel, beschrieb ein lebens­wer­te, eine bes­se­re Zukunft. Die vor­lie­gen­de Samm­lung von Kurz­ge­schich­ten möch­te an die­se Tra­di­ti­on der Sci­ence Fic­tion anknüp­fen und einen Blick in eine bes­se­re Zukunft ermög­li­chen — aber auch posi­ti­ve Uto­pi­en sind immer eine Fra­ge des Betrach­tungs­win­kels … 

Mit Geschich­ten von:

Anja Bagus, Vic­tor Boden, Die­ter Bohn, Car­men Capi­ti, Paul Tobi­as Dah­l­mann, Jens Geh­res, Mar­cus R. Gil­man, Her­bert Gla­ser, Ger­hard Huber, Daliah Karp, Tho­mas Kod­nar, Yann Krehl, Ingo Muhs, A. L. Nor­gard, Andre­as Raa­be, Doro­the Rei­mann, Ger­not Schatz­dor­fer, Olaf Stieg­litz und Joa­chim Tabac­zek.

Das eBook liegt als epub oder für den Kind­le vor und kos­tet gera­de mal 3,99 Euro.

Nach wie vor ist natür­lich auch die Papier­aus­ga­be erhält­lich, die bekommt man für 14,95 Euro.

[aar­ti­kel medium=›eBook‹ titel=›ZEISEZIEL UTOPIA‹]B07BYCD9TK[/aartikel][aartikel titel=›ZEISEZIEL UTOPIA‹]3946425453[/aartikel]

lbm18: Die Buchkäufer – Ja wo laufen sie denn hin?

lbm18: Die Buchkäufer – Ja wo laufen sie denn hin?

Wie immer gab es zur Eröff­nung der Buch­mes­se Leip­zig sal­bungs­vol­le Wor­te vom Bör­sen­ver­eins-Vor­ste­her Hein­rich Rieth­mül­ler. Und wie eigent­lich immer bekom­me ich Griff­spu­ren im Gesicht, wenn ich Tei­le dar­aus lese, ange­sichts der Rea­li­täts­fer­ne, bezie­hungs­wei­se der Evo­lu­ti­ons­re­sis­tenz, die aus den Wor­ten spricht.

Den Text sei­ner Rede beim Bör­sen­blatt habe ich oben ver­linkt. Ich möch­te mal drei Punk­te her­aus grei­fen, um dar­auf ein­zu­ge­hen.

Aus­sa­ge eins: Zwi­schen 2013 und 2017 sind der Bran­che im Publi­kums­markt sechs­ein­halb Mil­lio­nen Buch­käu­fer ver­lo­ren gegan­gen, das ist ein Rück­gang um 18 Pro­zent.

Aus­sa­ge zwei: Den­noch waren die Umsät­ze in den letz­ten zehn Jah­ren sta­bil (was immer genau »sta­bil« auch hei­ßen mag ..?).

Aus­sa­ge drei: Die sozia­len Medi­en sind schuld!!einself!1!

Hal­ten wir mal fest: Der Buch­markt ver­liert laut Aus­sa­ge des Bör­sen­ver­eins-Chefs fast ein Fünf­tel sei­ner Kun­den und den­noch blei­ben die Umsät­ze sta­bil? Und ange­sichts des­sen hört man seit Jah­ren ein stän­di­ges Heu­len und Zäh­ne­klap­pern aus der Bran­che, wie schlecht doch alles gin­ge und wie böse die Welt sei? Da bleibt mir die Spu­cke weg. Ande­re Bran­chen hät­ten so einen Käu­fer­rück­gang nicht »mal eben so« ver­kraf­tet. Und man muss sich fra­gen, war­um trotz eines der­art dras­ti­schen Weg­bre­chens der Kun­den die Umsät­ze sta­bil blei­ben, denn das ist wohl die Kern­fra­ge? Weil Bücher mas­siv ver­teu­ert wur­den? Oder weil der Rest viel mehr kauft als vor­her? Letz­te­res hal­te ich für eher unwahr­schein­lich.

Zur Fra­ge »ja wo lau­fen sie denn hin?« sagt Rieth­mül­ler:

Gemein­sam mit Ver­la­gen, Buch­hand­lun­gen und Markt­for­schern unter­su­chen wir der­zeit die Moti­ve der Buch­ab­wan­de­rer. War­um grei­fen die Men­schen heu­te weni­ger zum Buch, was machen sie statt­des­sen?

Ja. Was – zum Teu­fel – machen die wohl statt­des­sen?

Ich habe bereits 2010 und 2014 the­ma­ti­siert, dass sich die­se Bran­che dar­über im Kla­ren sein muss, dass sie in direk­ter Kon­kur­renz mit ande­ren Medi­en steht, wenn es um die Auf­merk­sam­keit und Zeit der Kun­den geht. Das Inter­net nimmt immer mehr Raum im Leben der Men­schen ein, noch mehr, seit sozia­le Medi­en Ver­brei­tung gefun­den haben. Zumal »das Inter­net« ohne­hin für eine erheb­li­che Band­brei­te an unter­schied­li­chen Medi­en­for­men steht, für einen Pool aus Ange­bo­ten zur Infor­ma­ti­ons- und Inter­es­sens­be­frie­di­gung, sowie Unter­hal­tung. Es ist längst nicht mehr so, dass es allein um Web­sei­ten im WWW geht, son­dern um viel mehr. Das ist ein Teil die­ser omi­nö­sen »Digi­ta­li­sie­rung«.
Apps bie­ten eben­so wie Com­pu­ter- und Video­spie­le für Cent­be­trä­ge Unter­hal­tung für zahl­lo­se Stun­den, wohin­ge­gen man für ein Buch ver­gleichs­wei­se ein Ver­mö­gen aus­ge­ben muss. Die ers­te Nin­ten­do-Genera­ti­on hat die 50 über­schrit­ten und spielt bis heu­te wie selbst­ver­ständ­lich wei­ter­hin Com­pu­ter­spie­le, eben­falls eine direk­te Kon­kur­renz – die­se Bran­che hat es zudem geschafft, über Casu­al Games wie Farm­vil­le oder Bub­ble Witch auch noch ganz neue Per­so­nen­krei­se anzu­spre­chen, die bis­her nicht gera­de Video­spiel-affin waren. Und die Älte­ren, die damit so gar nichts anfan­gen kön­nen, sind nicht unsterb­lich …
Und seit­dem ich das damals schrieb, kam auch noch das Video­strea­ming hin­zu, das den Kon­su­men­ten unab­hän­gig vom Sen­de­plan linea­rer Fern­seh­an­bie­ter oder vom Besitz phy­si­scher Video­kon­ser­ven macht, es ste­hen Unmen­gen von Fil­men und Fern­seh­se­ri­en jeder­zeit zur Ver­fü­gung – und all das eben­falls zu ver­gleichs­wei­se güns­ti­gen Prei­sen, ver­gli­chen mit Büchern. Und wäh­rend man sich frü­her, wenn es »nichts im Fern­se­hen gab«, ein Buch gegrif­fen hat, klickt man sich heu­te durch Net­flix oder Ama­zon Video, da fin­det man immer was. Fin­det man auch da nichts, ist eine Run­de Beje­we­led auf dem Smart­pho­ne oder Tablet nur einen Hand­griff ent­fernt.
Und bei all die­sen zu kon­su­mie­ren­den Medi­en haben wir noch nicht ein­mal betrach­tet, dass es immer mehr Men­schen gibt, die in ihrer Frei­zeit selbst Din­ge gestal­ten oder Wer­ke erschaf­fen, die ihre Hob­bies durch eige­ne Sei­ten im Web ver­brei­ten. Eben­falls haben wir nicht betrach­tet, dass die Armut in Deutsch­land dra­ma­tisch ansteigt – wenn das Geld kom­plett für Nah­rungs­mit­tel und Woh­nung drauf geht, bleibt nun mal nichts mehr für Bücher übrig, aber eine App für 99 Cent geht viel­leicht.

Statt sich dar­über klar zu wer­den, dass es längst einen inten­si­ven Krieg vie­ler ver­schie­de­ner Anbie­ter um die Auf­merk­sam­keit der Men­schen gibt, ist das ein­zi­ge Sin­nen und Trach­ten die­ser Bran­che, Bücher noch teu­rer zu machen, um noch mehr Umsät­ze zu gene­rie­ren (wir erin­nern uns an wei­ter oben, ich fra­ge noch­mals: Wie sonst soll­te man erklä­ren, dass die Umsät­ze ange­sichts des dra­ma­ti­schen Käu­fer­rück­gangs »sta­bil« blei­ben?). Statt ihr Medi­um attrak­ti­ver zu machen, auf wel­chem Weg auch immer? Dass es die­sen Krieg um die Auf­merk­sam­keit gibt, hät­te man in den ver­gan­ge­nen Jah­ren mit­be­kom­men könn­ten, denn der ist alles ande­re als okkult, und wer sich mit Medi­en befasst, dem soll­te er eigent­lich längst bewusst sein. Statt­des­sen möch­te Rieth­mül­ler jetzt erst ein­mal »mit Markt­for­schern unter­su­chen« wohin die Kun­den gewan­dert sind. Bis es aus der Rich­tung Ergeb­nis­se gibt, die außer ihm eh jeder bereits kennt, beschul­digt er mal schnell die Sozia­len Medi­en?

Das ist mit »Rea­li­täts­fer­ne« noch sehr freund­lich umschrie­ben, und die Markt­for­schung gab es bereits, denn vor einem ganz ähn­li­chen Pro­blem ste­hen auch die Fern­seh­sen­der.

Die Sozia­len Medi­en? Rieth­mül­ler hat natür­lich, auch ohne auf die Ergeb­nis­se aus der »Markt­for­schung« zu war­ten, bereits einen Feind im Visier, den man für all die Unbill mit unwil­li­gen Buch­käu­fern ver­ant­wort­lich machen kann:

Ers­te Ergeb­nis­se von Befra­gun­gen zei­gen zwei­er­lei. Zum einen bestä­ti­gen die Befrag­ten, was wir alle wohl ver­mu­ten. Fast uni­so­no berich­ten sie von einer gro­ßen Zeit­knapp­heit und Über­for­de­rung im All­tag, nicht zuletzt durch Soci­al Media.

Hier völ­lig unre­flek­tiert die Soci­al Media-Sau durchs Dorf zu trei­ben, wie es der­zeit zu etli­chen Pro­ble­men bei Ahnungs­lo­sen beliebt zu sein scheint, ist der ein­fa­che Weg. Und er ist in die­ser Kon­se­quenz falsch. Ja, selbst­ver­ständ­lich erfor­dern auch Sozia­le Medi­en Auf­merk­sam­keit, die woan­ders fehlt, aber das ist nur ein Punkt in einer lan­gen Lis­te, die ich wei­ter oben ange­deu­tet habe (durch Job und die Not­wen­dig­keit der stän­di­gen Erreich­bar­keit gestress­te Men­schen suchen zudem mög­li­cher­wei­se auch leich­te­re, schnel­le­re Ablen­kung als aus­ge­rech­net ein Buch …). Die Schluss­fol­ge­rung, dass die Men­schen haupt­säch­lich durch Soci­al Media der­art mas­siv über­for­dert wer­den, dass sie des­we­gen kei­ne Bücher mehr lesen – ent­schul­di­gung – kau­fen, kann eigent­lich nur Per­so­nen ein­fal­len, die sich mit moder­nen Medi­en- und Unter­hal­tungs­for­men nicht wirk­lich aus­ein­an­der­set­zen, son­dern statt­des­sen nur schnell einen Buh­mann suchen. Und den in den Sozia­len Medi­en fin­den, die man in der Bran­che ohne­hin nicht ver­steht und für eine simp­le, uni­di­rek­tio­na­le Wer­be­flä­che hält, was zahl­lo­se Auf­trit­te von Ver­la­gen auf Face­book und Co. immer wie­der vor Augen füh­ren. Da wird nur Wer­bung raus­ge­pumpt, ech­te Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Fol­lo­wern über All­ge­mein­plät­ze und Wort­hül­sen hin­aus fin­det nicht statt. Das macht jeder Self­pu­blisher bes­ser.

Und es ist lei­der mei­ner Ansicht nach exem­pla­risch für eine rück­wärts­ge­wand­te, tech­nik-unaf­fi­ne, ana­lo­ge, – eben evo­lu­ti­ons­re­sis­ten­te – Bran­che, die ihre Kun­den mit einer untaug­li­chen Ver­kaufs-Platt­form nach der ande­ren ver­grault oder in Ama­zons Arme treibt, und mit feuch­ten Träu­men über Preis­er­hö­hun­gen für Bücher den Ast auf dem sie sitzt schon weit durch­ge­sägt hat.

Die Buch­bran­che hat den Auf­merk­sam­keits­krieg bereits ver­lo­ren, bevor sie über­haupt bemerkt hat, dass es einen gibt.

Bild: stockunlimited.com

Es ist da: REISEZIEL UTOPIA

Es ist da: REISEZIEL UTOPIA

Ges­tern tru­del­ten die druck­fri­schen Exem­pla­re beim Ver­lag ein, das bedeu­tet: ab sofort ist die von Phan­ta­News prä­sen­tier­te, von Ste­fan Holz­hau­er her­aus­ge­ge­be­ne und bei der Edi­ti­on Roter Dra­che erschie­ne­ne Sto­ry­samm­lung REISEZIEL UTOPIA erhält­lich.

Man erhält das Buch beim ein­schlä­gi­gen Buch­han­del, online wie off­line, es wäre aber ganz gran­di­os, wenn ihr das direkt beim Ver­lag bestellt, denn da hat der am meis­ten von – und Klein­ver­la­ge haben nun mal weder das Geld noch die Markt­macht wie gro­ße Publi­kums­ver­la­ge, da hilft eine Direkt­be­stel­lung ganz erheb­lich. Das Bes­te: Der Ver­sand inner­halb Deutsch­lands ist ver­sand­kos­ten­frei.

Zum Buch:

Sci­ence Fic­tion – das bedeu­te­te in den ver­gan­ge­nen Jah­ren lite­ra­risch schwer­punkt­mä­ßig Dys­to­pi­en. Das war ein­mal anders, im gol­de­nen Zeit­al­ter der SF und auch noch in den 1970ern sah das Gen­re The­men wie Tech­no­lo­gie oder gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen oft­mals aus einem posi­ti­ven Blick­win­kel, beschrieb ein lebens­wer­te, eine bes­se­re Zukunft. Die vor­lie­gen­de Samm­lung von Kurz­ge­schich­ten möch­te an die­se Tra­di­ti­on der Sci­ence Fic­tion anknüp­fen und einen Blick in eine bes­se­re Zukunft ermög­li­chen — aber auch posi­ti­ve Uto­pi­en sind immer eine Fra­ge des Betrach­tungs­win­kels … 

Mit Geschich­ten von:

Anja Bagus, Vic­tor Boden, Die­ter Bohn, Car­men Capi­ti, Paul Tobi­as Dah­l­mann, Jens Geh­res, Mar­cus R. Gil­man, Her­bert Gla­ser, Ger­hard Huber, Daliah Karp, Tho­mas Kod­nar, Yann Krehl, Ingo Muhs, A. L. Nor­gard, Andre­as Raa­be, Doro­the Rei­mann, Ger­not Schatz­dor­fer, Olaf Stieg­litz und Joa­chim Tabac­zek.

Die Print­fas­sung (ISBN: 978–3‑946425–45‑8) ist 366 Sei­ten stark und kos­tet 14,95 Euro. Die eBook-Ver­si­on erscheint in Kür­ze.