Es ist offiziell: LORD OF THE RINGS-Serie bei Amazon

Es ist offiziell: LORD OF THE RINGS-Serie bei Amazon

Neu­lich hat­te ich noch berich­tet, dass Ama­zon sich in Ver­hand­lun­gen mit War­ner Bros. und dem Tol­ki­en Esta­te befin­det, um eine Strea­ming­se­rie nach dem HERRN DER RINGE zu rea­li­sie­ren. Die­se Ver­hand­lun­gen waren offen­sicht­lich erfolg­reich.

Ama­zon mel­de­te offi­zi­ell, dass man ges­tern zu einer Eini­gung gekom­men sei, in deren Rah­men sie die welt­wei­ten TV-Rech­te an dem Stoff erhal­ten haben. Ama­zon bestä­tig­te wei­ter­hin, dass es sich dabei um einen Ver­trag über meh­re­re Staf­feln han­delt. Es pro­du­zie­ren Ama­zon, New Line Cine­ma (eine Toch­ter­fir­ma von War­ner Bros), Trust und das Tol­ki­en Esta­te.

Wie ich bereits ver­mu­tet hat­te, wird nicht die Tri­lo­gie DER HERR DER RINGE Inhalt der Serie sein, die­se wird vor den Büchern han­deln.

Das der Deal gera­de erst abge­schlos­sen wur­de feh­len natür­lich der­zeit noch jeg­li­che wei­te­ren Infor­ma­tio­nen zu bei­spiels­wei­se Showrun­ner oder Beset­zung. Die fol­gen sobald sie ver­öf­fent­licht wer­den.

Die Show wird exklu­siv bei Ama­zon Prime Video zu sehen sein.

Pro­mo­gra­fik LORD OF THE RINGS Copy­right War­ner Bros.

Spiegel Online am Ende: Auf dem Elfenbeinturm der Spießigkeit

Spiegel Online am Ende: Auf dem Elfenbeinturm der Spießigkeit

Facepalm

Spie­gel Online erweist sich bekann­ter­ma­ßen immer mal wie­der gern als Grund für aus­gie­bi­ges Gesichts­pal­mie­ren; der eine nennt es Qua­li­täts­jour­na­lis­mus, der ande­re »wir wol­len für die­sen Online­scheiß ein­fach kein Geld aus­ge­ben«. Aktu­ell darf sich ein gewis­ser Arno Frank pro­du­zie­ren (Titel: »Hob­bit« am Ende: Auf den Wol­ken­ku­ckucks­kon­ti­nen­ten der Fan­ta­sy), der sich selbst als »lei­den­schaft­li­cher Tol­ki­en-Ver­äch­ter« bezeich­net und mit den Fil­men um den HERRN DER RINGE und den HOBBIT »abrech­net«. Eigent­lich woll­te ich einen läng­li­chen Rant schrei­ben, aber das ist gar nicht nötig, da der Arti­kel sich in sei­ner plum­pen Art selbst als das ent­larvt, was er ist: Das (und ich möch­te an die­ser Stel­le Arno Frank zitie­ren) »gestelz­te Geschwätz« eines Wich­tig­tu­ers und selbst­ver­lieb­te Belei­di­gun­gen Anders­den­ken­der, und – an ers­ter Stel­le – plum­pe Traf­fi­cer­zeu­gung.

Ich möch­te nur kurz auf ein paar Punk­te ein­ge­hen:

Frank glaubt, dass es mit der Fan­ta­sy jetzt vor­bei ist, da der letz­te Teil des HOBBIT in die Kinos kommt. Ich weiß nicht, wie groß sein Hori­zont ist, aber er scheint nah am Tel­le­rand zu lie­gen, denn man soll­te ihn mal mit der für ihn sicher­lich erschre­cken­den Rea­li­tät kon­fron­tie­ren: Jener, dass Tol­ki­ens Werk mit­nich­ten die gesam­te Fan­ta­sy aus­macht. Tat­säch­lich gibt es mehr Bücher und Fil­me in die­sem Gen­re als jemals zuvor. Des­we­gen kau­fen Sie bes­ser eine grö­ße­re Men­ge Leber­kleis­ter, um sich zu betäu­ben, denn: Es ist nicht Schluss mit der Fan­ta­sy, Herr Frank, ganz im Gegen­teil.

Dann kommt das übli­che Eska­pis­mus­ge­bas­he, wie man es seit den 70ern aus den Rei­hen lin­ker Intel­lek­tu­el­ler immer wie­der ver­nimmt und zu dem man sich des­we­gen auch kaum äußernn muss, denn dazu ist bereits alles gesagt wor­den. Wer die­sen uralten The­sen in Über­schät­zung der eigen Mei­nung noch immer nach­hängt, und sich wei­gert, die Phan­tas­tik als lite­ra­ri­sches und kul­tu­rel­les Gen­re anzu­er­ken­nen, den kann man nur als evo­lu­ti­ons­re­sis­tent bezeich­nen.

Außer­dem kennt er offen­sicht­lich kei­ne Phan­tas­tik-Anhän­ger, wenn er pos­tu­liert, dass die­se sich in eine Fan­ta­sie­welt flüch­ten. Der weit­aus größ­te Teil von jenen, die ich ken­ne (und ich ken­ne im Gegen­satz zu Herrn Frank eine Men­ge) ist fest im Leben ver­an­kert, an der Rea­li­tät inter­es­siert und kann dif­fe­ren­zier­te Mei­nun­gen zu loka­len und welt­po­li­ti­schen Ereig­nis­sen äußern. Weit­aus dif­fe­ren­zier­ter und inhalt­lich fun­dier­ter übri­gens, als die­ser SpOn-Arti­kel zum The­ma Fan­ta­sy.

Am Ende lässt er sich dann schließ­lich noch über Rol­len­spie­ler und LAR­Per aus, »orga­ni­siert in illu­si­ons­för­dern­den Gemein­schaf­ten«, auch hier offen­sicht­lich, ohne irgend­ei­ne Art von Sach­kennt­nis zu besit­zen, des­we­gen neh­men wir auch das als das »gestelz­te Geschwätz«, das es ist. Frü­her muss­te man ja zumin­dest rudi­men­tä­re Ahnung über das haben, wor­über man schreibt, zu Zei­ten des Qua­li­täts­jour­na­lis­mus scheint das nicht mehr nötig zu sein.

Eins ist für mich ganz klar: in der farb- und fan­ta­sie­lo­sen Welt eines Spie­ßers wie Arno Frank möch­te ich wirk­lich nicht leben und bin der Ansicht, dass deut­lich mehr Fan­ta­sie und Visi­on in Poli­tik und Wirt­schaft nur gut tun könn­ten. Die­se sei­ne Welt hat aber wohl mit der von ihm so gelieb­ten Rea­li­tät auch nicht viel zu tun. Betrach­ten wir die­sen Arti­kel also als das, was er tat­säch­lich ist: der ver­zwei­fel­te Ver­such eines ster­ben­den Medi­ums, mit dem Ver­riss eines popu­lä­ren The­mas Traf­fic zu gene­rie­ren. Hier, ihr könnt gern von mir auch noch ein paar Mit­leidsklicks haben. Der Link steht oben.

p.s.: Ich per­sön­lich hal­te das Werk Tol­ki­ens übri­gens für über­be­wer­tet (dar­aus habe ich nie einen Hehl gemacht), kann mich aber den­noch an den Fil­men erfreu­en und auch ansons­ten Fan­ta­sy gut fin­den.

Edit: Auch die Autorin Ju Honisch hat eine Mei­nung zum Arti­kel.

»Face­palm« von San­tiago Gar­cía Pi­men­tel auf flickr, CC-BY-NC-SA

Der BEOWULF nach Tolkien

Der BEOWULF nach Tolkien

Tolkien-BüsteBereits im Jahr 1926 been­de­te J. R. R. Tol­ki­en eine eige­ne Über­set­zung des BEOWULF-Epos, ursprüng­lich ein Gedicht aus dem 8. oder 9. Jahr­hun­dert. Jetzt, fast 90 Jah­re nach die­ser Über­set­zung, soll das Werk ver­öf­fent­licht wer­den.

Bös­wil­lig könn­te man nun anneh­men, dass Sohn Chris­to­pher, der die Über­set­zung auch über­ar­bei­te­te, im Rah­men des durch die HOB­BIT-Ver­fil­mun­gen wie­der ein­mal gestie­ge­nen Inter­es­ses am Ver­fas­ser des HERR DER RINGE nut­zen möch­te, um mit die­ser Ver­öf­fent­li­chung ein paar Pfund extra zu ver­die­nen. Mög­li­cher­wei­se aber auch nicht …

Dass Tol­ki­en sich nicht nur von der Edda, son­dern auch von BEOWULF »inspi­rie­ren« ließ, als er Mit­tel­er­de und den HERR DER RINGE schuf, ist nichts Neu­es, man kann ins­be­son­de­re beim Hob­bit deut­li­che Par­al­le­len erken­nen.

Ange­rei­chert wird die Über­set­zung mit eini­gen Vor­le­sun­gen, die Tol­ki­en in den 1930ern zum The­ma an der Uni­ver­si­tät Oxford hielt. Erschei­nen soll die­se Fas­sung des BEOWULF am 22. Mai 2014 bei Har­per Col­lins. Der Preis für das Hard­co­ver wird ca. 20 Euro betra­gen, das eBook soll bei Ama­zon ca. 13 Euro kos­ten.

Anmer­kung: Ich wur­de mehr­fach dar­auf hin­ge­wie­sen, dass es eine Tol­ki­en-Über­set­zung des BEOWULF schon seit 2001 bei Klett-Cot­ta gäbe. Das ist nicht kor­rekt. Da steht zwar groß »Tol­ki­en« drauf, tat­säch­lich ist die­se Über­set­zung aber nicht von ihm (die stammt von Georg Pay­sen Peter­sen und ist aus dem Jah­re 1901), son­dern nur die Anmer­kun­gen dazu. Klett-Cot­ta hat da mei­ner Ansicht nach mit dem Namen Eti­ket­ten­schwin­del betrie­ben.

Bild: Tol­ki­en-Büs­te in Oxford, von sum­mo­ned­by­fells auf flickr, aus der Wiki­pe­dia, CC BY

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HOBBIT – THE DESOLATION OF SMAUG: Sneak Peek

HOBBIT – THE DESOLATION OF SMAUG: Sneak Peek

Zum Film muss ich wohl nicht mehr vie­le Wor­te ver­lie­ren, er star­tet im Dezem­ber. Es gibt Rie­sen­spin­nen, Wald­el­fen, Orlan­do Bloom, Evan­ge­li­ne Lil­ly und Sher­lock Hol­mes als Smaug.

Es spie­len: Ian McKel­len, Mar­tin Free­man, Richard Armi­ta­ge, Bene­dict Cum­ber­batch, Evan­ge­li­ne Lil­ly, Lee Pace, Luke Evans, Ken Stott, James Nes­bitt, Orlan­do Bloom, John Bell, Manu Ben­nett, Law­rence Mako­are, Jed Bro­phy, Adam Brown, John Cal­len, Ryan Gage, Mark Had­low, Peter Ham­ble­ton, Ste­phen Hun­ter, Wil­liam Kir­cher, Syl­ves­ter McCoy, Gra­ham McTa­vish, Dean O’Gorman, Mika­el Pers­brandt, Ant­o­ny Sher, and Aidan Tur­ner. Regie führt Peter Jack­son.

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Neuer Trailer: HOBBIT: THE DESOLATION OF SMAUG

Neuer Trailer: HOBBIT: THE DESOLATION OF SMAUG

Peter Jack­son him­s­elf hat soeben auf Face­book auf den neu­en Trai­ler zum zwei­ten Teil der HOB­BIT-Ver­fil­mung hin­ge­wie­sen, die trägt bekannt­lich den Titel THE DESOLATION OF SMAUG oder im Deut­schen: SMAUGS EINÖDE.

Kino­start ist am 13.Dezember 2013, also nicht mehr lang hin.

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Produktionsvideo Nummer neun: THE HOBBIT

Kurz vor dem anste­hen­den Kino­start gibt es noch­mal eins der Pro­duk­ti­ons­vi­de­os zu Peter Jack­sons Ver­fil­mung des HOB­BITs. Der Meis­ter per­sön­lich führt durch die letz­ten Tage der Post­pro­duk­ti­on.

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Rant: Tolkien, Warner und die Qualitätsmedien

Lie­be Qua­li­täts­me­di­en. Habt ihr wie­der alle bei der dpa abge­schrie­ben? Oder bei einer ande­ren Agen­tur? Anders kann ich es mir eigent­lich nicht erklä­ren, dass ich allent­hal­ben im Web die Über­schrift »Tol­ki­en-Erben kla­gen gegen HOB­BIT-Pro­du­zen­ten« und Varia­tio­nen davon lesen muss. Bei­spiels­wei­se beim Focus, beim Tages­spie­gel, bei Der Wes­ten, Ber­li­ner Zei­tung, fr-online, Bör­sen­blatt (wo ich das zum ers­ten Mal fand) und zahl­lo­sen mehr (lie­be Leser, wenn ihr nach »Tol­ki­en« und »Pro­du­zen­ten« goog­let, fin­det ihr reich­lich Tref­fer).

Ihr müsst jetzt ganz stark sein: nein, lie­be Qua­li­täts­me­di­en, das stimmt so nicht.

Kor­rekt ist, dass das Tol­ki­en-Esta­te (und noch ein paar mehr) War­ner Bros. Enter­tain­ment wegen angeb­lich uner­laub­ter digi­ta­ler Ver­wer­tung im Rah­men von »Glücks­spie­len« und Online-Games wie LOTRO, sowie der »Schä­di­gung des Anse­hens Tol­ki­ens und sei­ner Wer­ke« vor einem kali­for­ni­schen Gericht ver­klagt hat. Bis hier­hin nicht schlecht.

Inkor­rekt ist aber, dass War­ner Bros. Pro­du­zent des HOBBITS ist. War­ner Bros. ist viel­mehr der Dis­tri­bu­tor. Die pro­du­zie­ren­den Fir­men der Film­rei­he sind: New Line Cine­ma, Metro-Gold­wyn-May­er (MGM), Wing­Nut Films und 3Foot7. War­ner pro­du­ziert zwar auch Fil­me, aber in die­sem Fall nicht direkt, son­dern höchs­tens indi­rekt über die Fir­men, die ihm gehö­ren – sie tre­ten aber defi­ni­tiv nicht offi­zi­ell als Pro­du­zent der HOB­BIT-Ver­fil­mung auf. Der War­ner-Kon­zern macht aber auch noch eine gan­ze Men­ge ande­rer Din­ge, bei­spiels­wei­se durch sei­ne Mar­ke War­ner Bros. Inter­ac­tive – die ste­hen letzt­lich auch hin­ter dem bemän­gel­ten HERR DER RINGE ONLINE und unter ande­rem wegen die­ses MMORPGs (ich habe den Begriff für euch ver­linkt, falls ihr den nicht kennt) ist der Kon­zern ver­klagt wor­den. War­um muss dann in der Schlag­zei­le was vom »HOB­BIT-Pro­du­zen­ten« ste­hen? Weil das The­ma HOBBIT so ange­sagt ist und garan­tier­te Hits ver­spricht? Weil irgend­ei­ne Agen­tur, bei der ihr alle copy&pastet, es so ver­lau­ten ließ?

DER HOBBIT und des­sen Pro­duk­ti­on hat mit der Kla­ge erst ein­mal exakt nichts zu tun – höchs­tens indi­rekt, weil das Tol­ki­en-Esta­te eine Pro­mo-Sei­te mit einem Slot­ma­chi­ne-Spiel, in dem Kon­ter­feis der Hel­den aus HOBBIT und HERR DER RINGE auf­tauch­ten, idio­ti­scher­wei­se als »Glücks­spiel« bezeich­ne­te und bemän­gel­te. War­ner pro­du­ziert den HOBBIT nicht. Kor­rekt wäre es also gewe­sen, wenn die Schlag­zei­le bei­spiels­wei­se gelau­tet hät­te: »Tol­ki­en-Erben ver­kla­gen War­ner Bros.«. So wie bei mir ges­tern.

Aber ihr lest das hier ja eh nicht. :)

Update: auf eini­gen Web­sei­ten ändern die Zei­tun­gen die Titel inzwi­schen, in den Goog­le Ergeb­nis­sen fin­den sich aber noch die alten Über­schrif­ten.

Creative Commons License

Bild Pro­du­zent – Dis­tri­bu­tor von mir. CC BY-NC-SA.

HOBBIT: Deutscher Trailer

Zum Jack­sons HOB­BIT-Ver­fil­mung gibt es nun auch einen deut­schen Trai­ler. Sie­he unten. Erschre­ckend, um vie­viel die eng­li­sche Fas­sung atmo­sphä­ri­scher ist…

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Auch J. R. R. Tolkiens Bücher jetzt für den Kindle erhältlich

Bis­lang gab es sie nicht auf Ama­zons eRe­ader, doch ab sofort sind auch die Wer­ke von J. R. R: Tol­ki­en auf dem Kind­le zu bekom­men. Genau­er gesagt geht es um den HOBBIT (der bekann­ter­ma­ßen gera­de von Peter Jack­son ver­filmt wird), um DAS SILMARILION und selbst­ver­ständ­lich um den HERRN DER RINGE sowie noch wei­te­re Wer­ke des Pro­fes­sors, die man fort­an auch auf dem Lese­ge­rät gou­tie­ren kann – in eng­li­scher, deut­scher und spa­ni­scher Spra­che.

Das hat gedau­ert, ich wür­de ver­mu­ten wol­len, dass die Ver­hand­lun­gen zwi­schen dem Tol­ki­en Esta­te bzw. den Inha­bern der Nut­zungs­rech­te wie bei­spiels­wei­se Har­per Col­lins nicht ohne waren und sich hin­zo­gen.

Creative Commons License

Cover LETTERS FROM FATHER CHRISTMAS Copy­right Har­per Col­lins

Und da ist der Teaser-Trailer: THE HOBBIT

Über ein Jahr vor dem Kino­start des ers­ten Teils von Peter Jack­sons zwei­tei­li­ger Kino-Umset­zung des Tol­ki­en-Romans THE HOBBIT gibt es seit letz­ter Nacht bereits einen Trai­ler zum Spek­ta­kel. Ich neh­me an, dass ich dem geneig­ten Leser weder zu Toli­en noch zu Mit­tel­er­de an die­se Stel­le noch viel erzäh­len muss …

Es spie­len: Ian McKel­len (Gan­dalf the Gray), Mar­tin Free­man (Bil­bo Baggins), Andy Ser­kis (Gol­lum), Richard Armi­ta­ge (Tho­rin), Aidan Tur­ner, Dean O’Gorman, Gra­ham McTa­vish, John Cal­len, Ste­phen Hun­ter, Mark Had­low, Peter Ham­ble­ton, James Nes­bitt, Adam Brown, Cate Blan­chett (Galadri­el), Ken Stott (Balin), Syl­ves­ter McCoy (Radagast the Brown), Mika­el Pers­brandt (Beorn), Eli­jah Wood (Fro­do Baggins), Chris­to­pher Lee (Sar­uman), Ian Holm (Old Bil­bo Baggins), Hugo Wea­ving (Elrond), Lee Pace, Orlan­do Bloom (Lego­las), Evan­ge­li­ne Lil­ly (Tau­ri­el), Bar­ry Hum­phries (Gob­lin King), Bene­dict Cum­ber­batch (voice of Smaug), Luke Evans (Bard).

Regie führt Peter Jack­son, der auch pro­du­ziert, zusam­men mit Fran Walsh, Phil­lip­pa Boy­ens und Caro­lyn­ne Cun­ning­ham. Das Drech­buch wur­de ver­fasst von Peter Jack­son, Phil­ip­pa Boy­ens, Fran Walsh und Guil­ler­mo del Toro.

US-Kino­start (und wahr­schein­lich auch im Rest der Welt) ist im Dezem­ber 2012.

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Pro­mo­fo­to Mar­tin Free­man als Bil­bo Copy­right War­ner Bros., New Line Cine­ma, MGM und Wing­nut Films

Neuveröffentlichung: DAS BUCH DER VERSCHOLLENEN GESCHICHTEN

Nicht nur die GRRM-Fans wer­den glück­lich gemacht, auch die Tol­ki­en-Anhän­ger kom­men auf ihre Kos­ten (wobei die wah­ren Fans das wahr­schein­lich ohne­hin im Regal ste­hen haben wer­den). Klett-Cot­ta bringt am 24.03.2011 eine Neu­auf­la­ge von DAS BUCH DER VERSCHOLLENEN GESCHICHTEN in zwei Bän­den her­aus. Ent­hal­ten sind frü­he Sto­ries, die der Meis­ter ab 1916 schrieb und die qua­si die »Göt­ter- und Hel­den­sa­gen« Mit­tel­er­des dar­stel­len – auf etli­che davon wird im HERR DER RINGE Bezug genom­men.

Klap­pen­text (Aus­zug):

Einst lan­de­te Eri­ol der See­fah­rer im fer­nen Wes­ten auf Tol Eres­sa, der Ein­sa­men Insel, wo die Elben woh­nen. Gast­freund­schaft wur­de ihm gern gewährt, denn sel­ten fand ein Sterb­li­cher den ver­bor­ge­nen Weg und kei­ner kennt die Wun­der, wel­che seit Anbe­ginn der Welt gescha­hen. Am abend­li­chen Feu­er lausch­te er begie­rig den Geschich­ten von Ilúvatar und sei­nem Welt­plan, von der Musik der Ainur, von der Ankunft der Valar und der Grün­dung ihres Segens­rei­ches, von Mel­ko, der sich mit der Spin­ne­rin der Nacht ver­bün­de­te und gro­ßes Leid über die Welt gebracht hat, von der Ankunft der Elben und der Erbau­ung Kôrs, der glän­zen­den Stadt, von den Nold­o­li und ihrer Unzu­frie­den­heit, von Aules gro­ßer Arbeit, von der Ver­hül­lung Vali­nors und der Ankunft der Men­schen.

Unzäh­li­ge Geschich­ten hat Tol­ki­en erdacht, als er die Göt­ter- und Hel­den­sa­gen von Mit­tel­er­de nie­der­schrieb. Und oft fin­den sich nur Spu­ren von ihnen, oft nur fremd­klin­gen­de Namen wie fer­ne Echos ver­gan­ge­ner Zei­ten im »Herrn der Rin­ge«, der ein­zi­gen gro­ßen Geschich­te, die er voll­endet hat. Es waren Geschich­ten, die damals, als die Hob­bits auf Mit­tel­er­de leb­ten, bereits als ver­lo­ren gal­ten.

Die bei­den Hard­co­ver haben zusam­men 1100 Sei­ten und sol­len zusam­men 45 Euro kos­ten. DAS BUCH DER VERSCHOLLENEN GESCHICHTEN erschien auf Deutsch zuletzt 1999, eben­falls bei Klett-Cot­ta.

Cover DAS BUCH DER VERSCHOLLENEN GESCHICHTEN Copy­right 2011 Klett-Cot­ta, vor­be­stell­bar bei Ama­zon