Der BEOWULF nach Tolkien
BösÂwilÂlig könnÂte man nun annehÂmen, dass Sohn ChrisÂtoÂpher, der die ĂśberÂsetÂzung auch ĂĽberÂarÂbeiÂteÂte, im RahÂmen des durch die HOBÂBIT-VerÂfilÂmunÂgen wieÂder einÂmal gestieÂgeÂnen InterÂesÂses am VerÂfasÂser des HERR DER RINGE nutÂzen möchÂte, um mit dieÂser VerÂöfÂfentÂliÂchung ein paar Pfund extra zu verÂdieÂnen. MögÂliÂcherÂweiÂse aber auch nicht …
Dass TolÂkiÂen sich nicht nur von der Edda, sonÂdern auch von BEOWULF »inspiÂrieÂren« lieĂź, als er MitÂtelÂerÂde und den HERR DER RINGE schuf, ist nichts NeuÂes, man kann insÂbeÂsonÂdeÂre beim HobÂbit deutÂliÂche ParÂalÂleÂlen erkenÂnen.
AngeÂreiÂchert wird die ĂśberÂsetÂzung mit einiÂgen VorÂleÂsunÂgen, die TolÂkiÂen in den 1930ern zum TheÂma an der UniÂverÂsiÂtät Oxford hielt. ErscheiÂnen soll dieÂse FasÂsung des BEOWULF am 22. Mai 2014 bei HarÂper CollÂins. Der Preis fĂĽr das HardÂcoÂver wird ca. 20 Euro betraÂgen, das eBook soll bei AmaÂzon ca. 13 Euro kosÂten.
AnmerÂkung: Ich wurÂde mehrÂfach darÂauf hinÂgeÂwieÂsen, dass es eine TolÂkiÂen-ĂśberÂsetÂzung des BEOWULF schon seit 2001 bei Klett-CotÂta gäbe. Das ist nicht korÂrekt. Da steht zwar groĂź »TolÂkiÂen« drauf, tatÂsächÂlich ist dieÂse ĂśberÂsetÂzung aber nicht von ihm (die stammt von Georg PayÂsen PeterÂsen und ist aus dem JahÂre 1901), sonÂdern nur die AnmerÂkunÂgen dazu. Klett-CotÂta hat da meiÂner Ansicht nach mit dem Namen EtiÂketÂtenÂschwinÂdel betrieÂben.
Bild: TolÂkiÂen-BĂĽsÂte in Oxford, von sumÂmoÂnedÂbyÂfells auf flickr, aus der WikiÂpeÂdia, CC BY
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