James Cameron: AVATAR 2 – 3D ohne Brille

James Cameron: AVATAR 2 – 3D ohne Brille
Kei­ne 3D-Bril­le? Da schaut die Na’vi genau­so ungläu­big wie ich

Mit sei­nem Film AVATAR hat Regis­seur James Came­ron frag­los das Kino revo­lu­tio­niert und 3D hof­fä­hig gemacht (dass nicht jeder danach pro­du­zier­te Film zwin­gend das Ver­fah­ren hät­te nut­zen müs­sen steht auf einem ande­ren Blatt). Seit 2009 war­ten wir nun auf die ange­kün­dig­ten Fort­set­zun­gen, die inzwi­schen tat­säch­lich am Hori­zont erschei­nen.

Die War­te­zeit könn­te einen ganz bestimm­ten Grund haben. Came­ron hat ange­kün­digt, dass man die wei­te­ren Fil­me der Serie selbst­ver­ständ­lich eben­falls in 3D wird sehen kön­nen, aller­dings ohne dafür eine Bril­le tra­gen zu müs­sen.

Das ist mal eine Ansa­ge. Der Regis­seur hat sich hier­für mit der Fir­ma Chris­tie Digi­tal zusam­men getan, die haben ein Laser-Pro­jek­ti­ons­sys­tem, das bei selbst hohen Frame­ra­ten auf erstaun­li­che 60000 Lumen kommt. Bran­chen­quel­len reden dar­über, dass bril­len­lo­ses 3D »noch nicht ganz fer­tig« sei. Aller­dings ist Came­ron dafür bekannt, tech­ni­schen Novi­tä­ten gegen­über nicht nur auf­ge­schlos­sen zu sein, son­dern sie zu nut­zen und zu för­dern. Und sie haben noch Zeit, der Dreh­be­ginn von AVATAR 2 soll »in den nächs­ten Wochen« sein.

Ob wir alle zum Start von AVATAR 2 in den Genuss von bril­len­lo­sem 3D kom­men wer­den wage ich aller­dings zu bezwei­feln, denn die sicher nicht ganz bil­li­ge Tech­nik müss­te zuerst ein­mal flä­chen­de­ckend in den Kinos instal­liert wer­den.

Pro­mo­gra­fik AVATAR Copy­right Twen­tieth Cen­tu­ry Fox

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst.
Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst.

STAR WARS-Prequels in 3D: Disney zieht den Stecker

Eigent­lich hät­ten nach THE PHANTOM MENACE auch noch ATTACK OF THE CLONES und REVENGE OF THE SITH in 3D kon­ver­tiert neu in die Kinos kom­men sol­len. Das hat Dis­ney jetzt laut Dead­line gestoppt, obwohl es sogar bereits Start­ter­mi­ne gab, wird es nicht dazu kom­men. Der Grund dafür ist mei­ner Ansicht nach: Epi­so­de eins spiel­te zum 3D-Kino­re­lease in den USA gera­de mal lum­pi­ge 23 Mil­lio­nen Dol­lar ein. Zum einen sind die ers­ten drei Epi­so­den lan­ge nicht so popu­lär wie IV bis VI, zum ande­ren wur­den Stim­men laut, dass das nur ein wei­te­rer leicht durch­schau­ba­rer Ver­such von Onkel Geor­ge sei, noch mal schnell ein wenig mehr Koh­le mit den Fil­men abzu­grei­fen.

In mei­nen Augen macht das Sinn: es wird bes­ser sein, sich auf die Zukunft zu kon­zen­trie­ren, statt Fil­me zu pfle­gen, die ohne­hin nicht so gut ange­kom­men sind. Eine 3D-Kon­ver­tie­rung bedeu­tet eine Men­ge Arbeit und ver­ur­sacht des­we­gen einen Hau­fen Kos­ten, zumin­dest, wenn sie ver­nünf­tig gemacht wer­den soll und nicht nur hin­ge­schlu­dert, wie man das lei­der all­zu oft sieht.

Der Arti­kel spricht übri­gens nur von den Pre­quels, damit bleibt offen, ob es die »wah­ren« ers­ten drei Epi­so­den (also A NEW HOPE, THE EMPIRE STRIKES BACK und RETURN OF THE JEDI) viel­leicht doch noch mal in 3D zu sehen gibt. Ich hal­te auch das aller­dings nicht wirk­lich für not­wen­dig. Macht lie­ber die­se Fern­seh­se­rie. Oder gebt mir »Classic«-Fassungen von IV bis VI auf Blu­eR­ay (was zumin­dest bei A NEW HOPE auf­grund der Fox-Rech­te schwie­rig wer­den dürf­te).

Creative Commons License

Pos­ter THE PHANTOM MENACE 3D Copy­right The Walt Dis­ney Com­pa­ny & Lucas­Film

Ein Wunder? THE PHANTOM MENACE spielt eine Milliarde US-Dollar ein. Oder?

Wie jetzt? Drei­zehn Jah­re nach dem Kino­start von THE PHANTOM MENACE ali­as STAR WARS EPISODE I wird aktu­ell gemel­det, dass die Ein­nah­men an den Kino­kas­sen eine Mil­li­ar­de Dol­lar über­schrit­ten haben und der Film sich damit auf Platz 11 der Bes­ten­lis­te der Strei­fen mit den höchs­ten Ein­spiel­ergeb­nis­sen befin­det. Wenn er noch­mal 1.5 Mil­lio­nen Bucks ein­spielt, über­holt er sogar THE DARK KNIGHT.

Wie kann das sein? Die Lösung ist auf den ers­ten Blick die Tat­sa­che, dass THE PHANTOM MENACE jetzt in einer 3D-Fas­sung wie­der neu in die Kinos gekom­men ist. Onkel Geor­ge benutzt einen Jedi-Trick, um eine der­ar­ti­ge Pres­se­mel­dung raus­hau­en zu kön­nen: man zählt die Ein­nah­men von damals und die von jetzt – also der 3D-Fas­sung – ein­fach zusam­men, und – schwupps – kommt man auf die beein­dru­cken­de Zahl von einer Mil­li­ar­de Dol­lar. Ob das infla­ti­ons­be­rei­nigt ist oder nicht – wen inter­es­siert das schon ..?

Wirk­lich inter­es­sant wären Zah­len dar­über, wie sich die 3D-Fas­sung in den Kinos schlägt, alles ande­re ist mei­nen Augen pure Pro­pa­gan­da. Aber man muss Onkel Geor­ge schon Respekt dafür zol­len, wie er sei­nen Fans auf immer wie­der neue Wei­se die Koh­le aus der Tasche zieht. Als nächs­tes dann für die 3D-Fas­sun­gen auf Blu­eR­ay, erst als ein­zel­ne Schei­ben (mit neu­en Sze­nen), dann im Set (mit neu­en Sze­nen). Blargh!

Creative Commons License

Kino­pla­kat THE PHANTOM MENACE 3D Copy­right Lucas­Film Limi­ted

Au weia: STAR TREK 12 in nachträglichem 3D

Der Fach­mann weiß es, der Laie ver­mu­tet es: Fil­me in 3D sind in aller Regel nur dann erträg­lich, wenn sie von vor­ne her­ein in die­ser Tech­nik pro­du­ziert wur­den. Die soge­nann­te »Post-Con­ver­si­on«, bei der in her­kömm­li­chem 2D gedreh­tes Mate­ri­al nach­träg­lich am Com­pu­ter auf Räum­lich­keit hoch­ge­rech­net wird, führt meist zu man­gel­haf­ten Ergeb­nis­sen. Das haben wir bereits mehr­fach sehen »dür­fen«, bei­spiels­wei­se bei ALICE oder CLASH OF THE TITANS

Para­mount möch­te zwar unbe­dingt, dass der nächs­te STAR TREK-Film in 3D in die Kinos kommt, die erhöh­ten Pro­duk­ti­ons­kos­ten für einen Dreh in der Tech­nik möch­te man aber offen­bar nicht aus­ge­ben. Laut J. J. Abrams wird in 2D gedreht und der Film dann in der Nach­be­ar­bei­tung auf 3D getrimmt. Mög­li­cher­wei­se ist der Grund hier­für auch dar­in zu suchen, dass der Regis­seur kei­ner­lei Erfah­rung mit der Tech­nik hat – ursprüng­lich woll­te Abrams ohne­hin auf Drei­di­men­sio­na­li­tät ver­zich­ten, aber Para­mount bestand dar­auf.

Um Him­mels Wil­len… Auch wenn es Fil­me gibt, bei denen die Post-Con­ver­si­on halb­wegs brauch­bar funk­tio­niert hat (POTTER, GREEN HORNET, LION KING), dann ist das doch im Gro­ßen und Gan­zen eine ziem­lich schlech­te Nach­richt, eben weil ein nach­träg­lich kon­ver­tier­ter Film nie­mals die Qua­li­tät errei­chen kann, wie ein nativ in 3D pro­du­zier­ter.

Die gute Nach­richt ist, dass im Moment über­legt wird, auch für IMAX zu dre­hen. Abrams sagt selbst, dass er ein gro­ßer Fan des IMAX-For­mats ist und sich per­sön­lich sehr daür­ber freu­en wür­de. Soll­te das alles stim­men, kann man sich zur Pre­miè­re die 3D-Fas­sung spa­ren und gleich in ein IMAX-Kino gehen.

Creative Commons License

Pro­mo-Foto STAR TREK 11 Copy­right Paramount/CBS

Tim Burton: DARK SHADOWS nicht in 3D

Man bekommt den Ein­druck, dass die Stu­di­os heut­zu­ta­ge jeden, aber auch wirk­lich jeden Gen­re-Film in 3D pro­du­zie­ren las­sen. Nicht, weil das aus künst­le­ri­schen Erwä­gun­gen not­wen­dig wäre, son­dern weil man den Besu­chern an den Kino­kas­sen mal eben ein paar Euro zusätz­lich aus der Tasche zie­hen kann.

Ein gutes Bei­spiel ist Tim Bur­tons ALICE IN WONDERLAND, der sogar mit her­kömm­li­chen Kame­ras gedreht und um des zusätz­li­chen Geld­ab­grei­fens Wil­len nach­träg­lich am Com­pu­ter auf 3D getrimmt wur­de – was man auch sah. Das fiel offen­sicht­lich sogar den Kino­be­su­chern auf, denn ein wirk­li­cher Erfolg war der Film nicht – und der ver­rück­te Hut­ma­cher sah aus wie ein Papp­ka­me­rad vor einem Green­screen-Won­der­land.

Für sein aktu­el­les Pro­jekt DARK SHADOWS mit John­ny Depp und Jackie Ear­le Haley will der Regis­seur glück­li­cher­wei­se voll­stän­dig auf 3D ver­zich­ten. Das macht ins­be­son­de­re des­we­gen Sinn, weil der Strei­fen auf einer TV-Serie glei­chen Namens aus den 1960ern basiert und wenn Bur­ton den Stil und Ton der Serie nach­emp­fin­den will, dann wäre 3D das Fal­sches­te was er tun könn­te. Der Regis­seur äußer­te in einem Inter­view, dass er nichts davon hal­te, den Zuschau­ern 3D auf­zu­zwin­gen, jeder sol­le die Wahl haben, einen Film auch in 2D anzu­se­hen.

DARK SHADOWS soll am 11. Mai 2011 in den US-Kinos star­ten, neben den oben Genann­ten spie­len Eva Green, Hele­na Bon­ham Car­ter, Lily Col­lins, Michel­le Pfeif­fer, Jon­ny Lee Mil­ler, Chloe Moretz, and Bel­la Hea­th­cote.

Bild: Tim Bur­ton, by Otter­Freak on Flickr, CC BY-NC-ND 3.0

Bilder aus THE THREE MUSKETEERS (3D)

Sum­mit Enter­tain­ment stellt neue Pro­mo-Fotos aus der neu­es­ten Fas­sung der Aben­teu­er der Mus­ke­tie­re zur Ver­fü­gung. Inter­es­sant an die­sem Strei­fen ist, dass er zu gro­ßen Tei­len in Deutsch­land gedreht wur­de, unter ande­rem an Orten, an denen nor­ma­ler­wei­se kei­ne Dreh­erlaub­nis erteilt wird. Es han­delt sich hier­bei um einen euro­päi­schen Film und nicht – wie oft fälsch­lich behaup­tet – um eine ame­ri­ka­ni­sche Pro­duk­ti­on. Con­stan­tin hat sei­ne Hän­de im Spiel und deut­sche Film­för­de­run­gen haben finan­zi­ell unter­stützt.

Es spie­len neben Mat­thew Mac­fa­dy­en (Athos), Logan Ler­man (D›Artagnan), Ray Ste­ven­son (Port­hos) und Luke Evans (Ara­mis) in den Titel­rol­len auch noch Chris­toph Waltz (Riche­lieu!), Mil­la Jovo­vich (M›lady de Win­ter!), Mads Mikkel­sen (Roche­fort), Orlan­do Bloom (Her­zog von Buck­ing­ham!) und James Cor­den (Plan­chet). Regie führt Paul W.S. Ander­son nach einem Dreh­buch von Andrew Davies und Alex Lit­valk. Kino­start in Deutsch­land ist am 11. Sep­tem­ber 2011, in den USA erst am 14, Okto­ber.

Pro­mo­fo­tos Copy­right 2011 Sum­mit Enter­tain­ment

3D MUSKETEERS – erstes Bild

Selbst­ver­ständ­lich blei­ben auch Dumas´ klas­si­sche Hel­den nicht davon ver­schont, im Kino eine drei­di­men­sio­na­le Auf­er­ste­hung zu fei­ern. Sum­mit Enter­tain­ment – seit TWILIGHT mit genug mone­tä­ren Mit­teln aus­ge­stat­tet – pro­du­zie­ren die plas­ti­sche Man­tel & Degen-Vari­an­te mit Mat­thew Mac­fa­dy­en (ROBIN HOOD), Logan Ler­man (PERCY JACKSON), Ray Ste­ven­son (BOOK OF ELI) und Luke Evans (CLASH OF THE TITANS) in den Titel­rol­len. Auch der Rest der Beset­zung kann sich durch­aus sehen las­sen, denn es geben sich unter ande­rem Chris­toph Waltz, Mil­la Jovo­vich, Mads Mikkel­sen, Orlan­do Bloom und James Cor­den ein Stell­dich­ein (Bloom woll­te ich per­sön­lich seit sei­nem ers­ten Auf­tritt als Will Tur­ner in einem Mus­ke­tier-Film sehen…). Den Regie­de­gen schwingt Paul W.S. Ander­son (EVENT HORIZON, RESIDENT EVIL) nach einem Dre­buch von Andrew Davies und Alex Lit­valk.

US-Kino­start des Werks mit dem geplan­ten Titel THE MUSKETEERS 3D ist am 14. Okto­ber 2011. War noch was? Ach ja, das Bild:

Creative Commons License

Pro­mo­fo­to Copy­right 2010 Sum­mit Enter­tain­ment

Disney und 3D – und Hase

Der Kon­zern mit den Maus-Ohren wit­tert offen­bar Bares im Zusam­men­hang mit aktu­el­len 3D-Tech­ni­ken. Nach­dem bereits durch­ge­si­ckert war, dass man BEAUTY AND THE BEAST zum drei­di­men­sio­na­len For­mat kon­ver­tie­ren will, bestä­tig­te Pro­du­zent Don Hahn gegen­über Empi­re, dass man auch LION KING die­se Über­ar­bei­tung ange­dei­hen las­sen will. Man kann jetzt spe­ku­lie­ren, wel­che Dis­ney-Klas­si­ker noch in die­ser Form »über­ar­bei­tet« wer­den sol­len.

Hahn sprach von einem Kino­de­but des 3D-ifi­zier­ten KÖNIGS DER LÖWEN irgend­wann in 2011. Wei­ter­hin äußer­te er sich zu den Gerüch­ten zu einer Fort­set­zung oder einem Nach­fol­ger von WHO FRAMED ROGER RABBIT (1988). Dazu sag­te er: »Wenn Du ein Fan davon bist, dann wirst Du sehr bald sehr, sehr, sehr glück­lich sein!«.

Wahr­schein­lich auch in 3D. Man ver­ge­be mir, wenn mein Enthu­si­as­mus hin­sicht­lich der Umwand­lung von in 2D pro­du­zier­ten Fil­men in 3D begrenzt ist, denn das sieht in aller Regel nicht gut aus, weil es bei der Pro­duk­ti­on nicht so gedacht war und die nach­träg­li­che Bear­bei­tung ist bes­ten­falls eine High­tech-Krü­cke…

Creative Commons License

DVD-Cover LION KING Copy­right Dis­ney

Nintendo goes 3D

[E3] Auf einer Pres­se­kon­fe­renz in Los Ange­les stell­te Nin­ten­do im Rah­men der Mes­se E3 sei­ne bereits ange­kün­dig­te Hand­held-Kon­so­le 3DS vor. Im Prin­zip ähnelt das Aus­se­hen dem der DSi, die neue 3DS bie­tet aber beim obe­ren Bild­schirm mit einer Auf­lö­sung von 800 × 240 Pixeln (400 × 240 für jedes Auge) bei 3,53 Zoll Dia­go­na­le ech­te Auto­ste­reo­sko­pie ohne Bril­le. Der 3D-Effekt lässt sich über einen Schie­be­reg­ler in der Stär­ke vari­ie­ren und auch kom­plett abschal­ten. Der unte­re Bild­schirm mit drei Zoll Dia­go­na­le und 320 × 240 Pixeln ist ein Touch­screen und bie­tet kei­ne 3D-Wie­der­ga­be, laut Nin­ten­do-Chef Saturo Iwa­ta »ver­tra­gen sich Touch und 3D nicht«. Nach Aus­sa­gen von Anwe­sen­den sah die 3D-Dar­stel­lung sehr gut aus.

An Steue­rungs­mög­lich­kei­ten bie­tet das 3Ds ein digi­ta­les Steu­er­pad und ein klas­si­sches ana­lo­ges Steu­er­kreuz sowie vier Knöp­fe, zusätz­lich einen Beschleu­ni­gungs­sen­sor und ein Gyro­skop, das bei­spiels­wei­se bei Egoshoo­tern ein zwei­tes Steu­er­kreuz für die Kame­ra­steue­rung erset­zen soll.

Die neue Kon­so­le ver­fügt über eine Innen- und zwei Außen­ka­me­ras, die letz­te­ren sind so ange­ord­net, dass das Schie­ßen von ste­reo­sko­pi­schen (3D-) Fotos mög­lich ist; die Kame­ras haben eine Auf­lö­sung von 640 x 480 Pixeln. Selbst­ver­ständ­lich kann 3DS über WiFi (WLAN) mit ande­ren Gerä­ten ver­netzt wer­den. Die Spie­le-Car­tridges fas­sen bis zu zwei Giga­byte, was genü­gend Platz auch für auf­wen­di­ge Inhal­te bie­ten soll­te. Ein Kopf­hö­rer­an­schluss ist obli­ga­to­risch.

Nin­ten­do hat ange­ge­ben, mit Hol­ly­wood-Stu­di­os wie bei­spiels­wei­se Dis­ney, War­ner und Dream­works zusam­men­ar­bei­ten zu wol­len, um 3D-Fil­me auch für die 3DS anbie­ten zu kön­nen. Ob das auf dem klei­nen Dis­play Sinn macht ist eine ande­re Fra­ge.

Bei der auf der Pres­se­kon­fe­renz gezeig­ten Kon­so­le han­delt es sich um einen funk­ti­ons­fä­hi­gen Pro­to­ty­pen, der aller­dings noch klei­ne­re Macken auf­wies.

Zum Ter­min der Markt­ein­füh­rung und zum Preis mach­te man bei Nin­ten­do noch kei­ne Anga­ben, sprach aber von einem »Gerät für die Mas­sen«, was auf einen Kampf­preis hin­deu­ten dürf­te.

Creative Commons License

Pres­se­fo­to 3DS Copy­right 2010 Nin­ten­do.

Cameron und Emmerich drehen FANTASTIC VOYAGE-Remake

Poster Fantastic VoyageUnd schon wie­der Came­ron: Wie soeben berich­tet, arbei­tet der AVA­TAR-Regis­seur an einem noch unbe­nann­ten SF-Pro­jekt. Wei­ter­hin wur­de aber jetzt sei­tens Varie­ty bestä­tigt, dass er ein Remake von FANTASTIC VOYAGE (1966, dt.: DIE PHANTASTISCHE REISE) pro­du­zie­ren wird. Regie soll dabei Roland Emme­rich (2012) über­neh­men. Bei dem Pro­jekt sol­len die­sel­ben 3D- und Com­pu­ter­gra­fik-Tech­ni­ken ver­wen­det wer­den, die bereits bei AVATAR Anwen­dung fan­den; das Dreh­buch wird von Mari­an­ne Wib­ber­ley und Cor­mac Wib­ber­ley (NATIONAL TREASURE 1 & 2, G-FORCE) ver­fasst.

Kon­zept: Wie schon im Ori­gi­nal mit Raquel Welch und Donald Plea­sance soll ein Wis­sen­schaft­ler der an einem Blut­ge­rinn­sel lei­det geret­tet wer­den, indem man ein U-Boot mit­samt fünf sei­ner Kol­le­gen minia­tu­ri­siert und in sei­nen Blut­kreis­lauf schießt. Dort kämpft man gegen Anti­kör­per und einen Sabo­teur in den eige­nen Rei­hen.

Kino­pla­kat FANTASTIC VOYAGE (1966) Copy­right 20th Cen­tu­ry Fox

wei­ter­le­sen →