Es ist offiziell: LORD OF THE RINGS-Serie bei Amazon

Es ist offiziell: LORD OF THE RINGS-Serie bei Amazon

Neu­lich hat­te ich noch be­rich­tet, dass Ama­zon sich in Ver­hand­lun­gen mit War­ner Bros. und dem Tol­ki­en Esta­te be­fin­det, um eine Strea­ming­se­rie nach dem HERRN DER RIN­GE zu rea­li­sie­ren. Die­se Ver­hand­lun­gen wa­ren of­fen­sicht­lich er­folg­reich.

Ama­zon mel­de­te of­fi­zi­ell, dass man ge­stern zu ei­ner Ei­ni­gung ge­kom­men sei, in de­ren Rah­men sie die welt­wei­ten TV-Rech­te an dem Stoff er­hal­ten ha­ben. Ama­zon be­stä­tig­te wei­ter­hin, dass es sich da­bei um ei­nen Ver­trag über meh­re­re Staf­feln han­delt. Es pro­du­zie­ren Ama­zon, New Line Ci­ne­ma (eine Toch­ter­fir­ma von War­ner Bros), Trust und das Tol­ki­en Esta­te.

Wie ich be­reits ver­mu­tet hat­te, wird nicht die Tri­lo­gie DER HERR DER RIN­GE In­halt der Se­rie sein, die­se wird vor den Bü­chern han­deln.

Das der Deal ge­ra­de erst ab­ge­schlos­sen wur­de feh­len na­tür­lich der­zeit noch jeg­li­che wei­te­ren In­for­ma­tio­nen zu bei­spiels­wei­se Showrun­ner oder Be­set­zung. Die fol­gen so­bald sie ver­öf­fent­licht wer­den.

Die Show wird ex­klu­siv bei Ama­zon Prime Vi­deo zu se­hen sein.

Pro­mo­gra­fik LORD OF THE RINGS Co­py­right War­ner Bros.

Amazon will LORD OF THE RINGS-Fernsehserie produzieren

Amazon will LORD OF THE RINGS-Fernsehserie produzieren

Im Rah­men sei­ner Of­fen­si­ve von auf­wen­dig pro­du­zier­ten Fern­seh­se­ri­en (sie­he z.B. RING­WORLD) hat On­line­ver­käu­fer und Strea­ming­dienst Ama­zon nun auch das Werk von J.R.R. Tol­ki­en ins Auge ge­fasst. Man plant eine Fern­seh­se­rie nach der Tri­lo­gie HERR DER RIN­GE, zu die­sem Zweck be­fin­det man sich in Ge­sprä­chen mit War­ner Bros. Te­le­vi­si­on und dem Tol­ki­en Esta­te. Dem Ver­neh­men nach ist Ama­zon-Chef Jeff Be­zos selbst ak­tiv in die­se Ver­hand­lun­gen in­vol­viert.

Im Vor­feld wur­de eine mög­li­che Se­rie of­fen­bar von War­ner Te­le­vi­si­on »her­um­ge­tra­gen« und Sen­dern zum Ver­kauf an­ge­bo­ten. Ob die Ge­sprä­che mit Ama­zon er­folg­reich sein wer­den, oder ob ein an­de­rer Sen­der oder Strea­ming­dienst den Zu­schlag be­kommt, wird die Zu­kunft zei­gen.

Man kann nun spe­ku­lie­ren, wor­um es in der Se­rie ge­hen könn­te, denn die Fil­me sind im Prin­zip ja schon eine Re­fe­renz, ge­gen die schwer an­zu­kom­men sein dürf­te. Mög­li­cher­wei­se wird eine Se­rie also nur auf Tol­ki­ens Wer­ken ba­sie­ren, aber an­de­re Hand­lun­gen und Prot­ago­ni­sten zei­gen.

Und kaum ist das ver­laut­bart (es gibt noch kei­ne De­tails), kom­men sie un­ter ih­ren Stei­nen her­vor­ge­kro­chen, die Trol­le, die schon ge­nau wis­sen, dass das nur Schei­ße wer­den kann.

Springt doch alle in den Mount Doom!

Pro­mo­gra­fik LORD OF THE RINGS Co­py­right War­ner Bros.

Medieval Fantasy Convention am 26. und 27. August 2017 auf Schloss Burg

Medieval Fantasy Convention am 26. und 27. August 2017 auf Schloss Burg

Wie im ver­gan­ge­nen Jahr fin­det auch 2017 auf Schloss Burg in So­lin­gen die Me­di­eval Fan­ta­sy Con­ven­ti­on mit zahl­rei­chen Star­gä­sten statt. Ne­ben den Stars gibt es ei­nen Mit­tel­al­ter­markt, Cosplay­er, Mer­chan­di­se, Gauk­ler und vie­les mehr.

Im ver­gan­ge­nen Jahr war das eine wirk­lich schö­ne Ver­an­stal­tung und ich freue mich, dass es sie 2017 er­neut gibt.

Als Star­gä­ste kom­men un­ter an­de­rem (das kann sich bis zur Ver­an­stal­tung na­tür­lich än­dern, manch­mal müs­sen Schau­spie­ler halt auf­grund von Ter­mi­nen ab­sa­gen): Sean Astin (HERR DER RIN­GE), Da­vid Wen­ham (HERR DER RIN­GE), Adam Brown (HOB­BIT), Tom Hop­per (BLACK SAILS), Manu Ben­nett (AR­ROW), Co­rin Ne­mec (STAR­GA­TE), Da­vid Gi­unto­li (der Grimm aus GRIMM), Bit­sie Tulloch (eben­falls GRIMM).

Alle Gä­ste und wei­te­re In­for­ma­tio­nen auf der Web­sei­te der Ver­an­stal­tung.

Po­ster MFC Co­py­right EPI­CON UG

Medieval Fantasy Convention 20. & 21. August 2016 auf Schloss Burg

Medieval Fantasy Convention 20. & 21. August 2016 auf Schloss Burg

Logo MFC

Zur Er­in­ne­rung: Am kom­men­den Wo­chen­en­de, also dem 20. und 21. Au­gust 2016, fin­det auf Schloß Burg in So­lin­gen die er­ste »Me­di­eval Fan­ta­sy Con­ven­ti­on« statt. Und die kann mit di­ver­sen Star­gä­sten auf­war­ten. Da sich das Lin­eup auf­grund von Ter­min­pro­ble­men ein­zel­ner Schau­spie­ler ge­än­dert hat, hier noch­mal die ak­tu­el­le Li­ste der Gä­ste aus ver­schie­de­nen Film- und Fern­seh­pro­fuk­tio­nen von LORD OF THE RINGS über GAME OF THRO­NES bis HAR­RY POT­TER:

John Rhys-Da­vies, Craig Par­ker, Ja­mes Cosmo, Ian Be­at­tie, Jef­fer­son Hall, Tadhg Mur­phy, Bren­ock O´Connor, Ker­ry In­gram, Adri­an Raw­lins und Nick Mo­ran. Ab­sa­gen muss­ten auf­grund an­de­rer Ver­pflich­tun­gen lei­der Cla­ri­ce van Hou­ten, Tom Hop­per und Jon Cam­pling.

Ne­ben den Star­gä­sten wird es aber noch jede Men­ge wei­te­re Aus­stel­ler und Cosplay­er vor Ort ge­ben. Bei­spiels­wei­se: Greif­vö­gel mit »Skyh­un­ters In Na­tu­re«, Met­Pau­sen sorgt für ge­kühl­te Keh­len, die Künst­le­rin Anne Sto­kes, Fa­bi­on Fan­ta­sy Swor­ds bie­tet Re­pli­kas be­kann­ter Film­waf­fen an, die Ge­orgs Rit­ter, Event Fa­shion Koch bie­tet hi­sto­ri­sche Ko­stü­me und Fan­ta­sy-Ge­wan­dun­gen, die Horn­schnit­ze­rey, die Wah­re Ber­gi­sche Rit­ter­schaft, am Stand des Ver­lags »Edi­ti­on Ro­ter Dra­che« fin­det man die Au­to­rin Anja Ba­gus, In­du­via bie­tet selbst­ge­mach­te Klei­dung und Ac­ces­soires aus den Be­rei­chen Mit­tel­al­ter, Wi­kin­ger, Kel­ten und Fan­ta­sy, Le­ben­di­ge Ge­schich­ten brin­gen Kunst, Kul­tur, Ko­stü­me und LARP, und noch vie­le an­de­re mehr.

Alle In­for­ma­tio­nen und auch die ge­sam­te Aus­stel­ler­li­ste fin­det sich auf der Web­sei­te der Ver­an­stal­tung.

Ein wei­te­rer heim­li­cher Star­gast dürf­te der Thron aus GAME OF THRO­NES sein …

Spiegel Online am Ende: Auf dem Elfenbeinturm der Spießigkeit

Spiegel Online am Ende: Auf dem Elfenbeinturm der Spießigkeit

Facepalm

Spie­gel On­line er­weist sich be­kann­ter­ma­ßen im­mer mal wie­der gern als Grund für aus­gie­bi­ges Ge­sichts­pal­mie­ren; der eine nennt es Qua­li­täts­jour­na­lis­mus, der an­de­re »wir wol­len für die­sen On­line­scheiß ein­fach kein Geld aus­ge­ben«. Ak­tu­ell darf sich ein ge­wis­ser Arno Frank pro­du­zie­ren (Ti­tel: »Hob­bit« am Ende: Auf den Wol­ken­kuckucks­kon­ti­nen­ten der Fan­ta­sy), der sich selbst als »lei­den­schaft­li­cher Tol­ki­en-Ver­äch­ter« be­zeich­net und mit den Fil­men um den HERRN DER RIN­GE und den HOB­BIT »ab­rech­net«. Ei­gent­lich woll­te ich ei­nen läng­li­chen Rant schrei­ben, aber das ist gar nicht nö­tig, da der Ar­ti­kel sich in sei­ner plum­pen Art selbst als das ent­larvt, was er ist: Das (und ich möch­te an die­ser Stel­le Arno Frank zi­tie­ren) »ge­stelz­te Ge­schwätz« ei­nes Wich­tig­tu­ers und selbst­ver­lieb­te Be­lei­di­gun­gen An­ders­den­ken­der, und – an er­ster Stel­le – plum­pe Traf­fi­cer­zeu­gung.

Ich möch­te nur kurz auf ein paar Punk­te ein­ge­hen:

Frank glaubt, dass es mit der Fan­ta­sy jetzt vor­bei ist, da der letz­te Teil des HOB­BIT in die Ki­nos kommt. Ich weiß nicht, wie groß sein Ho­ri­zont ist, aber er scheint nah am Tel­le­rand zu lie­gen, denn man soll­te ihn mal mit der für ihn si­cher­lich er­schrecken­den Rea­li­tät kon­fron­tie­ren: Je­ner, dass Tol­ki­ens Werk mit­nich­ten die ge­sam­te Fan­ta­sy aus­macht. Tat­säch­lich gibt es mehr Bü­cher und Fil­me in die­sem Gen­re als je­mals zu­vor. Des­we­gen kau­fen Sie bes­ser eine grö­ße­re Men­ge Le­ber­klei­ster, um sich zu be­täu­ben, denn: Es ist nicht Schluss mit der Fan­ta­sy, Herr Frank, ganz im Ge­gen­teil.

Dann kommt das üb­li­che Es­ka­pis­mus­ge­bas­he, wie man es seit den 70ern aus den Rei­hen lin­ker In­tel­lek­tu­el­ler im­mer wie­der ver­nimmt und zu dem man sich des­we­gen auch kaum äu­ßernn muss, denn dazu ist be­reits al­les ge­sagt wor­den. Wer die­sen ur­alten The­sen in Über­schät­zung der ei­gen Mei­nung noch im­mer nach­hängt, und sich wei­gert, die Phan­ta­stik als li­te­ra­ri­sches und kul­tu­rel­les Gen­re an­zu­er­ken­nen, den kann man nur als evo­lu­ti­ons­re­si­stent be­zeich­nen.

Au­ßer­dem kennt er of­fen­sicht­lich kei­ne Phan­ta­stik-An­hän­ger, wenn er po­stu­liert, dass die­se sich in eine Fan­ta­sie­welt flüch­ten. Der weit­aus größ­te Teil von je­nen, die ich ken­ne (und ich ken­ne im Ge­gen­satz zu Herrn Frank eine Men­ge) ist fest im Le­ben ver­an­kert, an der Rea­li­tät in­ter­es­siert und kann dif­fe­ren­zier­te Mei­nun­gen zu lo­ka­len und welt­po­li­ti­schen Er­eig­nis­sen äu­ßern. Weit­aus dif­fe­ren­zier­ter und in­halt­lich fun­dier­ter üb­ri­gens, als die­ser SpOn-Ar­ti­kel zum The­ma Fan­ta­sy.

Am Ende lässt er sich dann schließ­lich noch über Rol­len­spie­ler und LAR­Per aus, »or­ga­ni­siert in il­lu­si­ons­för­dern­den Ge­mein­schaf­ten«, auch hier of­fen­sicht­lich, ohne ir­gend­ei­ne Art von Sach­kennt­nis zu be­sit­zen, des­we­gen neh­men wir auch das als das »ge­stelz­te Ge­schwätz«, das es ist. Frü­her muss­te man ja zu­min­dest ru­di­men­tä­re Ah­nung über das ha­ben, wor­über man schreibt, zu Zei­ten des Qua­li­täts­jour­na­lis­mus scheint das nicht mehr nö­tig zu sein.

Eins ist für mich ganz klar: in der farb- und fan­ta­sie­lo­sen Welt ei­nes Spie­ßers wie Arno Frank möch­te ich wirk­lich nicht le­ben und bin der An­sicht, dass deut­lich mehr Fan­ta­sie und Vi­si­on in Po­li­tik und Wirt­schaft nur gut tun könn­ten. Die­se sei­ne Welt hat aber wohl mit der von ihm so ge­lieb­ten Rea­li­tät auch nicht viel zu tun. Be­trach­ten wir die­sen Ar­ti­kel also als das, was er tat­säch­lich ist: der ver­zwei­fel­te Ver­such ei­nes ster­ben­den Me­di­ums, mit dem Ver­riss ei­nes po­pu­lä­ren The­mas Traf­fic zu ge­ne­rie­ren. Hier, ihr könnt gern von mir auch noch ein paar Mit­leidsklicks ha­ben. Der Link steht oben.

p.s.: Ich per­sön­lich hal­te das Werk Tol­ki­ens üb­ri­gens für über­be­wer­tet (dar­aus habe ich nie ei­nen Hehl ge­macht), kann mich aber den­noch an den Fil­men er­freu­en und auch an­son­sten Fan­ta­sy gut fin­den.

Edit: Auch die Au­to­rin Ju Ho­nisch hat eine Mei­nung zum Ar­ti­kel.

»Face­palm« von San­tiago Gar­cía Pi­men­tel auf flickr, CC-BY-NC-SA

Gameplay-Video – MIDDLE EARTH: SHADOW OF MORDOR

Gameplay-Video – MIDDLE EARTH: SHADOW OF MORDOR

MIDD­LE EARTH: SHADOW OF MORDOR ist ein neu­es Com­pu­ter­spiel, das zeit­lich zwi­schen dem HOB­BIT und dem HERR DER RIN­GE an­ge­sie­delt ist. Die Hand­lung be­ginnt in der Nacht, in der Sau­ron nach Mordor zu­rück kehrt und sei­ne Gar­de die Wäch­ter des Schwar­zen Tors tö­tet. Die Spie­ler steu­ern Ta­li­on, ei­nen Ran­ger, der in die­ser Nacht Fa­mi­lie, Freun­de und sein Le­ben ver­liert. Er wird je­doch von ei­nem my­ste­riö­sen Ra­che­geist ins Le­ben zu­rück ge­holt, und macht sich auf den Weg, um Ver­gel­tung zu üben. Da­bei ent­deckt er die Her­kunft der Rin­ge der Macht und kon­fron­tiert am Ende sei­ne per­sön­li­che Ne­me­sis.

Das Vi­deo sieht da­nach aus, als käm eman nicht nur mit plat­tem Ge­klop­pe vor­an, son­dern im Stil der THIEF- oder AS­SAS­SINS CREED-Rei­he auch mit Schlei­chen. Das wäre ein sehr wün­schens­wer­tes Fea­ture.

MIDD­LE EARTH: SHADOW OF MORDOR soll für Play­Sta­ti­on 4, Xbox One, Play­Sta­ti­on 3, Xbox 360 und Win­dows PC er­schei­nen, ei­nen ge­nau­en Re­lease­ter­min gibt es of­fen­bar noch nicht, die Rede ist im Mo­ment von »2014«.

Tolkien Estate verklagt Warner wegen Online-Inhalten

An­de­res als im obi­gen Screen­shot dräu­en dü­ste­re Wol­ken über der vir­tu­el­len Mit­tel­er­de:

Eine Ge­mein­schaft aus dem Tol­ki­en-Esta­te (Nach­lass- und Rech­te­ver­wal­ter des Pro­fes­sors), so­wie wei­te­ren Teil­neh­mern, hat War­ner Bros. und den Li­zenz­in­ha­ber The Saul Za­entz Com­pa­ny ver­klagt, die Kla­ge­schrift wur­de beim Hol­ly­wood-Re­por­ter ver­öf­fent­licht. Saul Za­entz hal­ten be­reits seit 1969 bzw. 1975 Li­zenz­rech­te an dem Mar­ken LORD OF THE RINGS und HOB­BIT. Zen­tra­ler Punkt der Kla­ge ist, dass die Rech­te­inha­ber ihr Li­zenz­recht un­er­laubt auf nicht­phy­si­sche Pro­duk­te aus­ge­wei­tet zu ha­ben sol­len. Da­mit sind ins­be­son­de­re »Glücks­spie­le« (bit­te?), aber auch »her­un­ter­lad­ba­re Spie­le« und On­line-Ga­mes ge­meint. Pri­mä­res Ziel ist hier of­fen­bar HERR DER RIN­GE ON­LINE, es geht aber auch um Off­line-Spie­le, für die Down­load-Con­tent zur Ver­fü­gung ge­stellt wur­de.

Das Pi­kan­te dar­an: es wird nicht nur Scha­dens­er­satz in Höhe von 80 Mil­lio­nen Dol­lar ge­for­dert, zu­sätz­lich ist eine For­de­rung ein Teil der Kla­ge, sämt­li­che »nicht­phy­si­schen« Pro­duk­te so­fort ein­zu­stel­len und vom Markt zu neh­men.

Ein Aus­zug aus der Kla­ge­schrift:

Howe­ver, in re­cent ye­ars, and par­ti­cu­lar­ly in the af­ter­math of the un­pre­ce­den­ted fi­nan­ci­al and cri­ti­cal suc­cess of the Films, de­fen­dants have, with in­crea­sing bold­ness, en­ga­ged in a con­ti­nuing and es­ca­la­ting pat­tern of usur­ping rights to which they are not en­t­it­led — rights which be­long ex­clu­si­ve­ly to plain­tiffs.

For examp­le, alt­hough their li­mi­ted mer­chan­di­sing li­cen­se only gi­ves them the right to sell tan­gi­b­le mer­chan­di­se, de­fen­dants have de­ve­lo­ped, li­cen­sed and/or sold (and con­ti­nue to de­ve­lop, li­cen­se and/or sell) down­load­a­ble vi­deo ga­mes ba­sed on The Lord of the Rings and The Hob­bit, avail­able only by down­loa­ding and/or ac­cess via the In­ter­net, via mo­bi­le apps, ta­blet apps or other si­mi­lar di­gi­tal dis­tri­bu­ti­on chan­nels, or through other on­line in­ter­con­nec­tivi­ty such as Face­book.  The­re is no phy­si­cal or tan­gi­b­le item of mer­chan­di­se sold to the con­su­mer with the­se ga­mes.

De­fen­dants also have as­ser­ted and con­ti­nue to as­sert that they have rights re­la­ting to a wide va­rie­ty of goods and ser­vices beyond »ar­ti­cles of tan­gi­b­le per­so­nal pro­per­ty« and have re­gi­ste­red trade­marks and/or fi­led »in­tent to use« ap­p­li­ca­ti­ons in tho­se same ca­te­go­ries, in­clu­ding wi­thout li­mi­ta­ti­on ho­tels, re­stau­rants, tra­vel agen­ci­es, ring­to­nes, online/downloadable ga­mes and hou­sing de­ve­lop­ments — ca­te­go­ries of rights which plain­ly have not been gran­ted to them.

War­ner hat ver­ständ­li­cher­wei­se bis­lang nicht zu den Vor­wür­fen Stel­lung ge­nom­men. Soll­te die Kla­ge Er­folg ha­ben, wür­de das das Ende von LO­TRO be­deu­ten, al­ler­dings ist da­von aus­zu­ge­hen, dass der Kon­zern sei­ne ge­sam­te Rechts­ab­tei­lung ak­ti­viert – und der Aus­gang sol­cher Kla­gen ist in den USA dank des ver­schwur­bel­ten Rechts­sy­stems al­les an­de­re als ge­wiss.

Ich wür­de mal ver­mu­ten, dass dem Tol­ki­en Esta­te in­zwi­schen ge­schwant hat, dass sie schlecht ver­han­delt ha­ben und Ver­brei­tungs­rech­te über das In­ter­net nicht früh­zei­tig ge­nug in die Ver­trä­ge ein­gin­gen. Jetzt möch­te man das nach­ho­len und kas­sie­ren – es ist wahr­schein­lich, dass sich Darth War­ner wie üb­lich hier­bei nicht son­der­lich frei­gie­big zei­gen woll­te. Ich gehe nicht da­von aus, dass die Ver­ant­wort­li­chen der­art naiv sind zu glau­ben, wirk­lich eine Ab­schal­tung des On­line­spiels er­rei­chen zu kön­nen. Mal ganz da­von ab­ge­se­hen soll­te ih­nen klar sein, dass die Fan­ge­mein­de von HDRO ins­be­son­de­re seit­dem das Spiel zu free-2-play wur­de groß ist und die­se in ho­hem Maße er­bost dar­über sein wür­de, wenn das er­folg­rei­che MMO auf­grund der Kla­ge so ein­fach ab­ge­schal­tet wer­den müss­te – den Klä­gern dürf­te dann ein Shitstorm epi­schen Aus­ma­ßes ins Haus ste­hen. Ich den­ke, al­ler­dings, dass das Gan­ze auf ei­nen Ver­gleich hin­aus­lau­fen wird, bei dem War­ner (zäh­ne­knir­schend) ei­nen Be­trag be­zahlt und da­für die On­line-In­hal­te be­stehen blei­ben.

In­ter­es­sant wird al­ler­dings sein zu se­hen, ob die For­de­run­gen der Tol­ki­en-Er­ben gund­sätz­lich von Ge­rich­ten als va­li­de an­ge­se­hen wer­den. Soll­te dem so sein, dürf­te das mög­li­cher­wei­se auch Aus­wir­kun­gen auf zahl­lo­se an­de­re »In­tel­lec­tu­al Pro­per­ties« ha­ben.

Creative Commons License

Screen­shot LO­TRO Co­py­right Tur­bi­ne und War­ner Bros.

Lindsey Stirling: LORD OF THE RINGS-Medley

Die »Gei­gen-Elfe« Lind­sey Stir­ling ken­nen wir schon von Ih­rem ZEL­DA-Med­ley, nun spielt sie in pas­sen­der Ku­lis­se und mit Flat­ter­är­meln am wei­ßen Kleid ein Ar­ran­ge­ment aus dem HERRN DER RIN­GE. Das ist schon pri­ma, aber mir sei die An­mer­kung er­laubt, dass es mit et­was spar­sa­me­ren Schnit­ten und we­ni­ger über­trie­be­nem Po­sing noch bes­ser wäre – wo­bei letz­te­res wohl ihr »Stil« ist.

Dank an Frank für den Hin­weis

Auch J. R. R. Tolkiens Bücher jetzt für den Kindle erhältlich

Bis­lang gab es sie nicht auf Ama­zons eRe­ader, doch ab so­fort sind auch die Wer­ke von J. R. R: Tol­ki­en auf dem Kind­le zu be­kom­men. Ge­nau­er ge­sagt geht es um den HOB­BIT (der be­kann­ter­ma­ßen ge­ra­de von Pe­ter Jack­son ver­filmt wird), um DAS SIL­MA­RI­LI­ON und selbst­ver­ständ­lich um den HERRN DER RIN­GE so­wie noch wei­te­re Wer­ke des Pro­fes­sors, die man fort­an auch auf dem Le­se­ge­rät gou­tie­ren kann – in eng­li­scher, deut­scher und spa­ni­scher Spra­che.

Das hat ge­dau­ert, ich wür­de ver­mu­ten wol­len, dass die Ver­hand­lun­gen zwi­schen dem Tol­ki­en Esta­te bzw. den In­ha­bern der Nut­zungs­rech­te wie bei­spiels­wei­se Har­per Col­lins nicht ohne wa­ren und sich hin­zo­gen.

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Co­ver LET­TERS FROM FA­THER CHRIST­MAS Co­py­right Har­per Col­lins

Trailer: BORN OF HOPE

Am er­sten De­zem­ber ist es end­lich so weit: BORN OF HOPE, in die­sem Jahr be­reits der zwei­te HERR DER RIN­GE-Fan­film nach dem ge­lun­ge­nen HUNT FOR GOLLUM, wird on­line zu se­hen sein. Um die Zeit bis da­hin zu über­brücken spen­dier­te man noch­mal ei­nen Trai­ler, den ich euch nicht vor­ent­hal­ten möch­te: