Amazon entwickelt HERR DER RINGE-MMO

Amazon entwickelt HERR DER RINGE-MMO

Ama­zon ent­wi­ckelt zusam­men mit dem Publisher Ley­ou ein Mas­si­ve Mul­ti­play­er Online­game (MMO) auf Mit­tel­er­de; eben­falls mit im Boot sind Midd­le Earth Enter­pri­ses. Das Spiel soll »eine lan­ge Zeit« vor den Gescheh­nis­sen im HERR DER RINGE han­deln. Da könn­te man natür­lich anneh­men, dass das mit der Fern­seh­se­rie zusam­men­hängt, die eben­falls gera­de von Ama­zon ent­wi­ckelt wird, aller­dings gab man zu Pro­to­koll, dass die bei­den Pro­jek­te nichts mit­ein­an­der zu tun haben.

Der Pres­se­mit­tei­lung nach soll das Game »lan­ge vor dem Herrn der Rin­ge spie­len und sich um Län­der, Per­so­nen und Krea­tu­ren dre­hen, die kein Fan des Tol­ki­en-Uni­ver­sums je zuvor gese­hen hat«.

Dem Publisher Ley­ou gehört unter ande­rem Digi­tal Extre­mes, die ste­hen hin­ter WARFRAME und Ama­zon selbst ent­wi­ckelt gera­de das MMO NEW WORLD, man darf davon aus­ge­hen, dass Erkennt­nis­se aus letz­te­rem auch in die Ent­wick­lung des Mit­tel­er­de-MMO ein­flie­ßen dürf­ten.

Das Spiel soll free-to-play wer­den und soll für PC und Kon­so­len erschei­nen, einen Releaseter­min gibt es aller­dings noch nicht.

Wer sofort auf Mit­tel­er­de spie­len möch­te, für den gibt es nach wie vor das 2007 erschie­ne­ne LORD OF THE RINGS ONLINE, des­sen letz­te Erwei­te­rung gera­de erst an den Start ging.

Logo Ama­zon Copy­right Ama­zon

Daedalic Entertainment macht Gollum-Computerspiel

Daedalic Entertainment macht Gollum-Computerspiel

Die deut­sche Spie­le­schmie­de Daeda­lic Enter­tain­ment hat einen dicken … äh … Fisch an Land gezo­gen: In Zusam­men­ar­beit mit Midd­le-Earth Entre­pri­ses, den Rech­te­inha­bern vom HERR DER RINGE und dem HOBBIT, wer­den meh­re­re Spie­le aus dem Fan­ta­sy-Fran­chise ent­wi­ckelt wer­den.

Das ers­te davon wird GOLLUM sein, das sich wie der Name nicht nur andeu­tet um Smeagol/Gollum dre­hen wird, den Ring­trä­ger.

Daeda­lic-Chef und Mit­grün­der Cars­ten Fich­tel­mann sag­te gegen­über dem Hol­ly­wood Repor­ter:

Man hat ohne­hin die­sen gro­ßen Kon­flikt in dem Cha­rak­ter, bei dem stän­dig zwei Stim­men mit Dir spre­chen, des­we­gen gibt es schon gute Grün­de, in die­sem Spiel Ent­schei­dun­gen zu tref­fen: Die Ent­schei­dun­gen Sme­agols oder die Goll­ums.

Das Game soll im Jahr 2021 für »alle dann rele­van­ten Platt­for­men« erschei­nen.

Logo GOLLUM Copy­right Daeda­lic Enter­tain­ment

HUMBLE RPG BUNDLE: LORD OF THE RINGS

»One Ring to bring them all and in the darkness bund­le them.«

Das neus­te Ange­bot bei der Hum­ble Bund­le Inc. sind kei­ne Com­pu­ter­spie­le, son­dern für Pen- & Paper-Rol­len­spie­ler und Anhän­ger von JRR Tol­ki­en inter­es­sant.

Es han­delt sich beim HUMBLE RPG BUNDLE: LORD OF THE RINGS um einen Sta­pel Rol­len­spiel-Regel­wer­ke für das Sys­tem THE ONE RING. Für das Basis­werk (plus zusätz­li­chem Con­tent) wird gera­de mal ein Dol­lar fäl­lig. Für nur 15 Dol­lar bekommt man einen beein­dru­cken­den Sta­pel an Mate­ri­al und Quel­len­bü­chern, der nor­ma­ler­wei­se ca. 270 Dol­lar kos­ten wür­de.

Die Rol­len­spiel-Res­sour­cen lie­gen im PDF-For­mat vor und sind DRM-frei.

Wie immer geht ein teil der Ein­nah­men an einen guten Zweck, näm­lich Water Aid UK.

Amazons HERR DER RINGE-Serie könnte sich um den jungen Aragorn drehen

Amazons HERR DER RINGE-Serie könnte sich um den jungen Aragorn drehen

Es ist bis­her nicht offi­zi­ell bestä­tigt, aber theonering.net behaup­ten via Twit­ter, dass sie aus meh­re­ren siche­ren Quel­len erfah­ren haben, dass Ama­zons High-Bud­get-HERR DER RIN­GE-Serie sich um den jun­gen Ara­gorn dreht:

Abwe­gig ist das nicht, denn die Show soll vor den Gescheh­nis­sen in HERR DER RINGE han­deln und es gibt natür­lich jede Men­ge Sto­ry um den Cha­rak­ter zu ent­de­cken. Wei­ter­hin könn­ten dann wei­te­re nam­haf­te Figu­ren in Erschei­nung tre­ten, bei­spiels­wei­se sein Vater Ara­thorn, sei­ne Mut­ter Gil­ra­en, aber auch Elronds Söh­ne Ell­a­dan and Elrohir. Mate­ri­al gibt es in den Anhän­gen und in Tol­ki­ens Auf­zeich­nun­gen ohne Ende.

Ange­sichts der Popu­la­ri­tät, die durch die Dar­stel­lung der Figur durch Viggo Mor­ten­sen ent­stan­den ist, ist die­ses Schwert zwei­schnei­dig. Zum einen ist die Figur eben des­we­gen popu­lär und zum ande­ren könn­te genau das zu ver­mehr­ter Kri­tik an einer Neu­be­set­zung füh­ren.

Ama­zon plant eine Mul­ti­mil­lio­nen-Dol­lar schwe­re Pro­duk­ti­on über meh­re­re Staf­feln. Das Pro­jekt ist nicht risi­ko­los, denn hier kann man eine nicht gera­de klei­ne, welt­wei­te Fan­ge­mein­de, die meh­re­re Genera­tio­nen umspannt, ver­grät­zen.

Mehr dazu, wenn ich es erfah­re.

Es ist offiziell: LORD OF THE RINGS-Serie bei Amazon

Es ist offiziell: LORD OF THE RINGS-Serie bei Amazon

Neu­lich hat­te ich noch berich­tet, dass Ama­zon sich in Ver­hand­lun­gen mit War­ner Bros. und dem Tol­ki­en Esta­te befin­det, um eine Strea­ming­se­rie nach dem HERRN DER RINGE zu rea­li­sie­ren. Die­se Ver­hand­lun­gen waren offen­sicht­lich erfolg­reich.

Ama­zon mel­de­te offi­zi­ell, dass man ges­tern zu einer Eini­gung gekom­men sei, in deren Rah­men sie die welt­wei­ten TV-Rech­te an dem Stoff erhal­ten haben. Ama­zon bestä­tig­te wei­ter­hin, dass es sich dabei um einen Ver­trag über meh­re­re Staf­feln han­delt. Es pro­du­zie­ren Ama­zon, New Line Cine­ma (eine Toch­ter­fir­ma von War­ner Bros), Trust und das Tol­ki­en Esta­te.

Wie ich bereits ver­mu­tet hat­te, wird nicht die Tri­lo­gie DER HERR DER RINGE Inhalt der Serie sein, die­se wird vor den Büchern han­deln.

Das der Deal gera­de erst abge­schlos­sen wur­de feh­len natür­lich der­zeit noch jeg­li­che wei­te­ren Infor­ma­tio­nen zu bei­spiels­wei­se Showrun­ner oder Beset­zung. Die fol­gen sobald sie ver­öf­fent­licht wer­den.

Die Show wird exklu­siv bei Ama­zon Prime Video zu sehen sein.

Pro­mo­gra­fik LORD OF THE RINGS Copy­right War­ner Bros.

Amazon will LORD OF THE RINGS-Fernsehserie produzieren

Amazon will LORD OF THE RINGS-Fernsehserie produzieren

Im Rah­men sei­ner Offen­si­ve von auf­wen­dig pro­du­zier­ten Fern­seh­se­ri­en (sie­he z.B. RINGWORLD) hat Online­ver­käu­fer und Strea­ming­dienst Ama­zon nun auch das Werk von J.R.R. Tol­ki­en ins Auge gefasst. Man plant eine Fern­seh­se­rie nach der Tri­lo­gie HERR DER RINGE, zu die­sem Zweck befin­det man sich in Gesprä­chen mit War­ner Bros. Tele­vi­si­on und dem Tol­ki­en Esta­te. Dem Ver­neh­men nach ist Ama­zon-Chef Jeff Bezos selbst aktiv in die­se Ver­hand­lun­gen invol­viert.

Im Vor­feld wur­de eine mög­li­che Serie offen­bar von War­ner Tele­vi­si­on »her­um­ge­tra­gen« und Sen­dern zum Ver­kauf ange­bo­ten. Ob die Gesprä­che mit Ama­zon erfolg­reich sein wer­den, oder ob ein ande­rer Sen­der oder Strea­ming­dienst den Zuschlag bekommt, wird die Zukunft zei­gen.

Man kann nun spe­ku­lie­ren, wor­um es in der Serie gehen könn­te, denn die Fil­me sind im Prin­zip ja schon eine Refe­renz, gegen die schwer anzu­kom­men sein dürf­te. Mög­li­cher­wei­se wird eine Serie also nur auf Tol­ki­ens Wer­ken basie­ren, aber ande­re Hand­lun­gen und Prot­ago­nis­ten zei­gen.

Und kaum ist das ver­laut­bart (es gibt noch kei­ne Details), kom­men sie unter ihren Stei­nen her­vor­ge­kro­chen, die Trol­le, die schon genau wis­sen, dass das nur Schei­ße wer­den kann.

Springt doch alle in den Mount Doom!

Pro­mo­gra­fik LORD OF THE RINGS Copy­right War­ner Bros.

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Medieval Fantasy Convention am 26. und 27. August 2017 auf Schloss Burg

Medieval Fantasy Convention am 26. und 27. August 2017 auf Schloss Burg

Wie im ver­gan­ge­nen Jahr fin­det auch 2017 auf Schloss Burg in Solin­gen die Medi­eval Fan­ta­sy Con­ven­ti­on mit zahl­rei­chen Star­gäs­ten statt. Neben den Stars gibt es einen Mit­tel­al­ter­markt, Cos­play­er, Mer­chan­di­se, Gauk­ler und vie­les mehr.

Im ver­gan­ge­nen Jahr war das eine wirk­lich schö­ne Ver­an­stal­tung und ich freue mich, dass es sie 2017 erneut gibt.

Als Star­gäs­te kom­men unter ande­rem (das kann sich bis zur Ver­an­stal­tung natür­lich ändern, manch­mal müs­sen Schau­spie­ler halt auf­grund von Ter­mi­nen absa­gen): Sean Astin (HERR DER RINGE), David Wen­ham (HERR DER RINGE), Adam Brown (HOBBIT), Tom Hop­per (BLACK SAILS), Manu Ben­nett (ARROW), Corin Nemec (STARGATE), David Giun­to­li (der Grimm aus GRIMM), Bit­sie Tulloch (eben­falls GRIMM).

Alle Gäs­te und wei­te­re Infor­ma­tio­nen auf der Web­sei­te der Ver­an­stal­tung.

Pos­ter MFC Copy­right EPICON UG

Medieval Fantasy Convention 20. & 21. August 2016 auf Schloss Burg

Medieval Fantasy Convention 20. & 21. August 2016 auf Schloss Burg

Logo MFC

Zur Erin­ne­rung: Am kom­men­den Wochen­en­de, also dem 20. und 21. August 2016, fin­det auf Schloß Burg in Solin­gen die ers­te »Medi­eval Fan­ta­sy Con­ven­ti­on« statt. Und die kann mit diver­sen Star­gäs­ten auf­war­ten. Da sich das Lin­eup auf­grund von Ter­min­pro­ble­men ein­zel­ner Schau­spie­ler geän­dert hat, hier noch­mal die aktu­el­le Lis­te der Gäs­te aus ver­schie­de­nen Film- und Fern­seh­pro­fuk­tio­nen von LORD OF THE RINGS über GAME OF THRONES bis HARRY POTTER:

John Rhys-Davies, Craig Par­ker, James Cos­mo, Ian Beat­tie, Jef­fer­son Hall, Tadhg Mur­phy, Bre­nock O´Connor, Ker­ry Ingram, Adri­an Raw­lins und Nick Moran. Absa­gen muss­ten auf­grund ande­rer Ver­pflich­tun­gen lei­der Cla­ri­ce van Hou­ten, Tom Hop­per und Jon Cam­pling.

Neben den Star­gäs­ten wird es aber noch jede Men­ge wei­te­re Aus­stel­ler und Cos­play­er vor Ort geben. Bei­spiels­wei­se: Greif­vö­gel mit »Skyh­un­ters In Natu­re«, Met­Pau­sen sorgt für gekühl­te Keh­len, die Künst­le­rin Anne Sto­kes, Fabi­on Fan­ta­sy Swords bie­tet Repli­kas bekann­ter Film­waf­fen an, die Georgs Rit­ter, Event Fashion Koch bie­tet his­to­ri­sche Kos­tü­me und Fan­ta­sy-Gewan­dun­gen, die Horn­schnit­ze­rey, die Wah­re Ber­gi­sche Rit­ter­schaft, am Stand des Ver­lags »Edi­ti­on Roter Dra­che« fin­det man die Autorin Anja Bagus, Indu­via bie­tet selbst­ge­mach­te Klei­dung und Acces­soires aus den Berei­chen Mit­tel­al­ter, Wikin­ger, Kel­ten und Fan­ta­sy, Leben­di­ge Geschich­ten brin­gen Kunst, Kul­tur, Kos­tü­me und LARP, und noch vie­le ande­re mehr.

Alle Infor­ma­tio­nen und auch die gesam­te Aus­stel­ler­lis­te fin­det sich auf der Web­sei­te der Ver­an­stal­tung.

Ein wei­te­rer heim­li­cher Star­gast dürf­te der Thron aus GAME OF THRONES sein …

Spiegel Online am Ende: Auf dem Elfenbeinturm der Spießigkeit

Spiegel Online am Ende: Auf dem Elfenbeinturm der Spießigkeit

Facepalm

Spie­gel Online erweist sich bekann­ter­ma­ßen immer mal wie­der gern als Grund für aus­gie­bi­ges Gesichts­pal­mie­ren; der eine nennt es Qua­li­täts­jour­na­lis­mus, der ande­re »wir wol­len für die­sen Online­scheiß ein­fach kein Geld aus­ge­ben«. Aktu­ell darf sich ein gewis­ser Arno Frank pro­du­zie­ren (Titel: »Hob­bit« am Ende: Auf den Wol­ken­ku­ckucks­kon­ti­nen­ten der Fan­ta­sy), der sich selbst als »lei­den­schaft­li­cher Tol­ki­en-Ver­äch­ter« bezeich­net und mit den Fil­men um den HERRN DER RINGE und den HOBBIT »abrech­net«. Eigent­lich woll­te ich einen läng­li­chen Rant schrei­ben, aber das ist gar nicht nötig, da der Arti­kel sich in sei­ner plum­pen Art selbst als das ent­larvt, was er ist: Das (und ich möch­te an die­ser Stel­le Arno Frank zitie­ren) »gestelz­te Geschwätz« eines Wich­tig­tu­ers und selbst­ver­lieb­te Belei­di­gun­gen Anders­den­ken­der, und – an ers­ter Stel­le – plum­pe Traf­fi­cer­zeu­gung.

Ich möch­te nur kurz auf ein paar Punk­te ein­ge­hen:

Frank glaubt, dass es mit der Fan­ta­sy jetzt vor­bei ist, da der letz­te Teil des HOBBIT in die Kinos kommt. Ich weiß nicht, wie groß sein Hori­zont ist, aber er scheint nah am Tel­le­rand zu lie­gen, denn man soll­te ihn mal mit der für ihn sicher­lich erschre­cken­den Rea­li­tät kon­fron­tie­ren: Jener, dass Tol­ki­ens Werk mit­nich­ten die gesam­te Fan­ta­sy aus­macht. Tat­säch­lich gibt es mehr Bücher und Fil­me in die­sem Gen­re als jemals zuvor. Des­we­gen kau­fen Sie bes­ser eine grö­ße­re Men­ge Leber­kleis­ter, um sich zu betäu­ben, denn: Es ist nicht Schluss mit der Fan­ta­sy, Herr Frank, ganz im Gegen­teil.

Dann kommt das übli­che Eska­pis­mus­ge­bas­he, wie man es seit den 70ern aus den Rei­hen lin­ker Intel­lek­tu­el­ler immer wie­der ver­nimmt und zu dem man sich des­we­gen auch kaum äußernn muss, denn dazu ist bereits alles gesagt wor­den. Wer die­sen uralten The­sen in Über­schät­zung der eigen Mei­nung noch immer nach­hängt, und sich wei­gert, die Phan­tas­tik als lite­ra­ri­sches und kul­tu­rel­les Gen­re anzu­er­ken­nen, den kann man nur als evo­lu­ti­ons­re­sis­tent bezeich­nen.

Außer­dem kennt er offen­sicht­lich kei­ne Phan­tas­tik-Anhän­ger, wenn er pos­tu­liert, dass die­se sich in eine Fan­ta­sie­welt flüch­ten. Der weit­aus größ­te Teil von jenen, die ich ken­ne (und ich ken­ne im Gegen­satz zu Herrn Frank eine Men­ge) ist fest im Leben ver­an­kert, an der Rea­li­tät inter­es­siert und kann dif­fe­ren­zier­te Mei­nun­gen zu loka­len und welt­po­li­ti­schen Ereig­nis­sen äußern. Weit­aus dif­fe­ren­zier­ter und inhalt­lich fun­dier­ter übri­gens, als die­ser SpOn-Arti­kel zum The­ma Fan­ta­sy.

Am Ende lässt er sich dann schließ­lich noch über Rol­len­spie­ler und LAR­Per aus, »orga­ni­siert in illu­si­ons­för­dern­den Gemein­schaf­ten«, auch hier offen­sicht­lich, ohne irgend­ei­ne Art von Sach­kennt­nis zu besit­zen, des­we­gen neh­men wir auch das als das »gestelz­te Geschwätz«, das es ist. Frü­her muss­te man ja zumin­dest rudi­men­tä­re Ahnung über das haben, wor­über man schreibt, zu Zei­ten des Qua­li­täts­jour­na­lis­mus scheint das nicht mehr nötig zu sein.

Eins ist für mich ganz klar: in der farb- und fan­ta­sie­lo­sen Welt eines Spie­ßers wie Arno Frank möch­te ich wirk­lich nicht leben und bin der Ansicht, dass deut­lich mehr Fan­ta­sie und Visi­on in Poli­tik und Wirt­schaft nur gut tun könn­ten. Die­se sei­ne Welt hat aber wohl mit der von ihm so gelieb­ten Rea­li­tät auch nicht viel zu tun. Betrach­ten wir die­sen Arti­kel also als das, was er tat­säch­lich ist: der ver­zwei­fel­te Ver­such eines ster­ben­den Medi­ums, mit dem Ver­riss eines popu­lä­ren The­mas Traf­fic zu gene­rie­ren. Hier, ihr könnt gern von mir auch noch ein paar Mit­leidsklicks haben. Der Link steht oben.

p.s.: Ich per­sön­lich hal­te das Werk Tol­ki­ens übri­gens für über­be­wer­tet (dar­aus habe ich nie einen Hehl gemacht), kann mich aber den­noch an den Fil­men erfreu­en und auch ansons­ten Fan­ta­sy gut fin­den.

Edit: Auch die Autorin Ju Honisch hat eine Mei­nung zum Arti­kel.

»Face­palm« von San­tiago Gar­cía Pi­men­tel auf flickr, CC-BY-NC-SA

Gameplay-Video – MIDDLE EARTH: SHADOW OF MORDOR

Gameplay-Video – MIDDLE EARTH: SHADOW OF MORDOR

MIDDLE EARTH: SHADOW OF MORDOR ist ein neu­es Com­pu­ter­spiel, das zeit­lich zwi­schen dem HOBBIT und dem HERR DER RINGE ange­sie­delt ist. Die Hand­lung beginnt in der Nacht, in der Sau­ron nach Mordor zurück kehrt und sei­ne Gar­de die Wäch­ter des Schwar­zen Tors tötet. Die Spie­ler steu­ern Tali­on, einen Ran­ger, der in die­ser Nacht Fami­lie, Freun­de und sein Leben ver­liert. Er wird jedoch von einem mys­te­riö­sen Rache­geist ins Leben zurück geholt, und macht sich auf den Weg, um Ver­gel­tung zu üben. Dabei ent­deckt er die Her­kunft der Rin­ge der Macht und kon­fron­tiert am Ende sei­ne per­sön­li­che Neme­sis.

Das Video sieht danach aus, als käm eman nicht nur mit plat­tem Geklop­pe vor­an, son­dern im Stil der THIEF- oder ASSASSINS CREED-Rei­he auch mit Schlei­chen. Das wäre ein sehr wün­schens­wer­tes Fea­ture.

MIDDLE EARTH: SHADOW OF MORDOR soll für Play­Sta­ti­on 4, Xbox One, Play­Sta­ti­on 3, Xbox 360 und Win­dows PC erschei­nen, einen genau­en Releaseter­min gibt es offen­bar noch nicht, die Rede ist im Moment von »2014«.

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Tolkien Estate verklagt Warner wegen Online-Inhalten

Ande­res als im obi­gen Screen­shot dräu­en düs­te­re Wol­ken über der vir­tu­el­len Mit­tel­er­de:

Eine Gemein­schaft aus dem Tol­ki­en-Esta­te (Nach­lass- und Rech­te­ver­wal­ter des Pro­fes­sors), sowie wei­te­ren Teil­neh­mern, hat War­ner Bros. und den Lizenz­in­ha­ber The Saul Zaentz Com­pa­ny ver­klagt, die Kla­ge­schrift wur­de beim Hol­ly­wood-Repor­ter ver­öf­fent­licht. Saul Zaentz hal­ten bereits seit 1969 bzw. 1975 Lizenz­rech­te an dem Mar­ken LORD OF THE RINGS und HOBBIT. Zen­tra­ler Punkt der Kla­ge ist, dass die Rech­te­inha­ber ihr Lizenz­recht uner­laubt auf nicht­phy­si­sche Pro­duk­te aus­ge­wei­tet zu haben sol­len. Damit sind ins­be­son­de­re »Glücks­spie­le« (bit­te?), aber auch »her­un­ter­lad­ba­re Spie­le« und Online-Games gemeint. Pri­mä­res Ziel ist hier offen­bar HERR DER RINGE ONLINE, es geht aber auch um Off­line-Spie­le, für die Down­load-Con­tent zur Ver­fü­gung gestellt wur­de.

Das Pikan­te dar­an: es wird nicht nur Scha­dens­er­satz in Höhe von 80 Mil­lio­nen Dol­lar gefor­dert, zusätz­lich ist eine For­de­rung ein Teil der Kla­ge, sämt­li­che »nicht­phy­si­schen« Pro­duk­te sofort ein­zu­stel­len und vom Markt zu neh­men.

Ein Aus­zug aus der Kla­ge­schrift:

Howe­ver, in recent years, and par­ti­cu­lar­ly in the after­math of the unpre­ce­den­ted finan­ci­al and cri­ti­cal suc­cess of the Films, defen­dants have, with increa­sing bold­ness, enga­ged in a con­ti­nuing and esca­la­ting pat­tern of usur­ping rights to which they are not ent­it­led — rights which belong exclu­si­ve­ly to plain­tiffs.

For examp­le, alt­hough their limi­ted mer­chan­di­sing licen­se only gives them the right to sell tan­gi­ble mer­chan­di­se, defen­dants have deve­lo­ped, licen­sed and/or sold (and con­ti­nue to deve­lop, licen­se and/or sell) down­load­a­ble video games based on The Lord of the Rings and The Hob­bit, avail­ab­le only by down­loa­ding and/or access via the Inter­net, via mobi­le apps, tablet apps or other simi­lar digi­tal dis­tri­bu­ti­on chan­nels, or through other online inter­con­nec­tivi­ty such as Face­book.  The­re is no phy­si­cal or tan­gi­ble item of mer­chan­di­se sold to the con­su­mer with the­se games.

Defen­dants also have asser­ted and con­ti­nue to assert that they have rights rela­ting to a wide varie­ty of goods and ser­vices bey­ond »arti­cles of tan­gi­ble per­so­nal pro­per­ty« and have regis­te­red trade­marks and/or filed »intent to use« app­li­ca­ti­ons in tho­se same cate­go­ries, inclu­ding wit­hout limi­ta­ti­on hotels, restau­rants, tra­vel agen­ci­es, ring­to­nes, online/downloadable games and housing deve­lop­ments — cate­go­ries of rights which plain­ly have not been gran­ted to them.

War­ner hat ver­ständ­li­cher­wei­se bis­lang nicht zu den Vor­wür­fen Stel­lung genom­men. Soll­te die Kla­ge Erfolg haben, wür­de das das Ende von LOTRO bedeu­ten, aller­dings ist davon aus­zu­ge­hen, dass der Kon­zern sei­ne gesam­te Rechts­ab­tei­lung akti­viert – und der Aus­gang sol­cher Kla­gen ist in den USA dank des ver­schwur­bel­ten Rechts­sys­tems alles ande­re als gewiss.

Ich wür­de mal ver­mu­ten, dass dem Tol­ki­en Esta­te inzwi­schen geschwant hat, dass sie schlecht ver­han­delt haben und Ver­brei­tungs­rech­te über das Inter­net nicht früh­zei­tig genug in die Ver­trä­ge ein­gin­gen. Jetzt möch­te man das nach­ho­len und kas­sie­ren – es ist wahr­schein­lich, dass sich Darth War­ner wie üblich hier­bei nicht son­der­lich frei­gie­big zei­gen woll­te. Ich gehe nicht davon aus, dass die Ver­ant­wort­li­chen der­art naiv sind zu glau­ben, wirk­lich eine Abschal­tung des Online­spiels errei­chen zu kön­nen. Mal ganz davon abge­se­hen soll­te ihnen klar sein, dass die Fan­ge­mein­de von HDRO ins­be­son­de­re seit­dem das Spiel zu free-2-play wur­de groß ist und die­se in hohem Maße erbost dar­über sein wür­de, wenn das erfolg­rei­che MMO auf­grund der Kla­ge so ein­fach abge­schal­tet wer­den müss­te – den Klä­gern dürf­te dann ein Shit­s­torm epi­schen Aus­ma­ßes ins Haus ste­hen. Ich den­ke, aller­dings, dass das Gan­ze auf einen Ver­gleich hin­aus­lau­fen wird, bei dem War­ner (zäh­ne­knir­schend) einen Betrag bezahlt und dafür die Online-Inhal­te bestehen blei­ben.

Inter­es­sant wird aller­dings sein zu sehen, ob die For­de­run­gen der Tol­ki­en-Erben gund­sätz­lich von Gerich­ten als vali­de ange­se­hen wer­den. Soll­te dem so sein, dürf­te das mög­li­cher­wei­se auch Aus­wir­kun­gen auf zahl­lo­se ande­re »Intel­lec­tu­al Pro­per­ties« haben.

Creative Commons License

Screen­shot LOTRO Copy­right Tur­bi­ne und War­ner Bros.

Lindsey Stirling: LORD OF THE RINGS-Medley

Die »Gei­gen-Elfe« Lind­sey Stir­ling ken­nen wir schon von Ihrem ZEL­DA-Med­ley, nun spielt sie in pas­sen­der Kulis­se und mit Flat­ter­är­meln am wei­ßen Kleid ein Arran­ge­ment aus dem HERRN DER RINGE. Das ist schon pri­ma, aber mir sei die Anmer­kung erlaubt, dass es mit etwas spar­sa­me­ren Schnit­ten und weni­ger über­trie­be­nem Posing noch bes­ser wäre – wobei letz­te­res wohl ihr »Stil« ist.

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Dank an Frank für den Hin­weis