EA arbeitet offenbar an einem STAR WARS-Onlinespiel

EA arbeitet offenbar an einem STAR WARS-Onlinespiel

Vor ungefähr sechs Monaten hatte Darth Electronic Arts Visceral Games weggeaxt, die arbeiteten an einem Open World STAR WARS-Game im Stil von UNCHARTED, dessen Entwicklung an EA Vancouver weitergegeben wurde. Seitdem hat man davon nichts mehr gehört.

Jetzt sieht es so aus, als wolle man möglicherweise daraus ein Onlinespiel machen, denn laut einer Stellenanzeige sucht man für die Abteilung Vancouver nach einem “Online Lead Engineer” für einen AAA-STAR WARS-Titel, der sich mit “Matchmaking, asynchronen interaktionen und Live Services” auskennt.

Das weist darauf hin, dass man aus dem ursprünglichen Game von Visceral irgendwas in Sachen Multiplayer machen möchte. Das bestätigen frühere auch Aussagen des EA-Chefs Patrick Soderlund. Vermutlich wird es eher nicht etwas Ähnliches wie BATTLEFRONT II werden, um das nicht zu kannibalisieren.

Weitere Details dazu sind derzeit ebenso offen wie die Antwort auf die Frage, wie Electronic Arts diesmal versuchen werden, die Spieler abzuseihen.

Logo STAR WARS Copyright LucasFilm und Disney

STAR WARS BATTLEFRONT II-Shitstorm zwingt EA in die Knie

STAR WARS BATTLEFRONT II-Shitstorm zwingt EA in die Knie

Publisher Electronic Arts hat es nicht leicht. Immer wieder mal fielen die unangenehm dadurch auf, dass sie teure Vollpreisspiele unvollständig verkauften und man an das komplette Game nur heran kam, wenn man zusätzlich nochmal teuren Downloadcontent erwarb.

Bei STAR WARS BATTLEFRONT II trieben sie es nun dermaßen auf die Spitze, dass ein Shitstorm in einem Ausmaß über den Gierlappen ausgeschüttet wurde, wie bisher  noch nie zuvor. Siehe:

EA Posted a comment over at /r/StarWarsBattlefront that is now the most downvoted comment in reddit history with over 250,000 downvotes. you can find it here

(Mehr dazu auf reddit)

Hintergrund in Kürze: Man kauft das Spiel für 60 bis 70 Euro und muss dann völlig überzogen etliche Stunden lang dumm vor sich hin grinden, um weitere Inhalte freizuschalten, beispielsweise einen spielbaren Darth Vader. Oder man investiert zusätzlich zum ohnehin hohen Kaufpreis nicht geringe Summen an zusätzlichem Geld, um dasselbe schnell zu bekommen.

Das flog EA und DICE so grandios um die Ohren, dass sie gestern Nacht kurz vor dem Release zumindest teilweise zurückruderten:

Die Einsicht kommt allerdings spät, denn die Menge an stornierten Vorbestellungen ist offenbar gigantisch. Auch ich hatte meine PC-Version am vergangenen Montag storniert, da ich solch ein gieriges Verhalten eines Publishers auf keinen Fall unterstützen wollte.

Das Trauerspiel zeigt aber ein weiteres Mal, dass sich auch Electronic Arts heutzutage nicht mehr alles erlauben kann, und dass die Nutzer durch die über das Internet hergestellte Öffentlichkeit und dadurch entstandene negativ-PR über Möglichkeiten verfügen, sich gegen große Publisher durchzusetzen. Beim nächsten Mal darf es gern Ubisoft treffen.

Promo-Grafik BATTLEFRONT II Copyright Electronic Arts

STAR WARS BATTLEFRONT 2 – Noch ein Trailer, Release im November 2017

STAR WARS BATTLEFRONT 2 – Noch ein Trailer, Release im November 2017

Nach dem geleakten Trailer zu STAR WARS BATTLEFRONT 2 von Criterion Games, DICE und Motive gab es angesichts der STAR WARS Celebration in Orlando am vergangenen Wochenende natürlich noch weitere Informationen. Es wird neben Multiplayer auch einen Storymodus geben, der die Lücke zwischen den Episoden VI und VII überspannen soll. Man spielt darin eine imperiale Elitesoldatin. Das Spiel soll am 17. November 2017 erscheinen. Und auch diesmal möchte Electronic Arts die Spieler und Fans ordentlich abseihen, indem man diverse Inhalte nachkaufen muss, wenn man ein vollständiges Spiel möchte.

STAR WARS BATTLEFRONT 2 erscheint für Playstation 4, XBox One und PC via Origin.

Der Trailer ist allerdings kinoreif …

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E3: MASS EFFECT ANDROMEDA Official EA Play 2016 Video

E3: MASS EFFECT ANDROMEDA Official EA Play 2016 Video

Zur E3 zeigt BioWare ein neues Video zu MASS EFFECT ANDROMEDA. Natürlich erklärt Dir der Trailer, dass ME:A das beste Spiel aller Zeiten werden wird. Und was sie zeigen sieht auch tatsächlich sehr gut aus. Wären da nicht diese Zweifel. Erstens, dass sie wie schon bei MASS EFFECT die Story am Ende versauen und zweitens, dass Electronic Arts wieder nur ein halbes Spiel herausbringt, das man sich erst durch teure DLCs komplett kaufen muss.

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Verschoben: MASS EFFECT ANDROMEDA

Verschoben: MASS EFFECT ANDROMEDA

Promografik MASS EFFECT ANDROMEDA

Auch wenn BioWare in den Augen vieler Fans das Ende der MASS EFFECT-Trilogie arg versaut hat, ist die Erwartungshaltung für MASS EFFECT ANDROMEDA doch ziemlich hoch. Wie man Electronic Arts kennt, werden sie zudem möglicherweise erneut versuchen, nur ein halbfertiges Spiel zu verkaufen und die Spieler mit DLC ordentlich abzuseihen. Was höchst unschön wäre.

Wie auch immer: Der Erscheinungstermin von Commander Shepards neuen Abenteuern mit der SSV Normandy 2 in der Nachbargalaxis wurde soeben verschoben. Hieß es zuerst, das Spiel werde noch in 2016 erscheinen, wurde daraus jetzt “früh in 2017”. Ein Grund dafür könnte sein, dass Chefentwickler Chris Schlerf kürzlich zum Konkurrenten Bungie wechselte, um dort an DESTINY 2 zu arbeiten. Zudem möchte man sich laut einem EA-CEO in 2016 auf BATTLEFIELD, TITANFALL und die MIRRORS EDGE-Fortsetzung konzentrieren.

MASS EFFECT ANDROMEDA erscheint für Windows, Playstation 4 und XBox One.

Promografik MASS EFFECT ANDROMEDA Copyright BioWare und Electronic Arts

 

STAR WARS BATTLEFRONT: Jabbas Palast, Todesstern und Bespin

STAR WARS BATTLEFRONT: Jabbas Palast, Todesstern und Bespin

Poster Star Wars Battlefront

Ich war zuerst etwas unschlüssig, ob ich darüber schreiben soll. Denn eigentlich ist das, was Electronic Arts bei STAR WARS BATTLEFRONT mit seinen Kunden macht eine grobe Unverschämtheit. Man bekommt ein Spiel mit erschreckend wenigen Inhalten und soll dann ein Heidengeld für Downloadcontent ausgeben, der nach und nach reingepatched wird. Von den spielerischen Problemen wie völlig idiotischem Gespawne noch gar nicht gesprochen.

Auf der anderen Seite muss man ganz klar sagen, dass die grafische Präsentation des Spiels ein Knüller ist und die Szenarien eine Augenweide. Und für einen casual gamer wie mich ist das Game im Prinzip auch genau richtig: Laden, mal eben ´ne halbe Stunde Spaß in einem STAR WARS-Szenario haben und wieder beenden. Ich habe aber auch eine Presseversion und kein Heidengeld für ein Minispiel ausgegeben.

Sei´s drum, es kann sicherlich jeder entscheiden, ob er EA Geld in den Rachen werfen möchte, oder einfach mal ein halbes Jahr wartet und BATTLEFRONT dann zum Budget-Preis kauft.

Jetzt wurden auf jeden Fall DLCs angekündigt, die aufhorchen lassen – wenn sie denn gut gemacht sind. Im nächsten erscheinenden Pack gibt es eine neue Karte auf Tatooine: Jabbas Palast. Dass es ebenfalls eine weitere Karte umd die “Fabriken von Sullust” geben wird, interessiert dagegen eher keinen, da es sich nicht um einen Schauplatz aus einem der Filme handelt.

Für die Zukunft sind zudem Maps in der Wolkenstadt Bespin und im Inneren des Todessterns angekündigt. Zudem sind weitere Karten und Szenarien für die bereits vorhandenen Planeten angekündigt. Wenn das alles grafisch so aufwendig ist, wie bisher, bekommt der Fan viel zu gucken. Wenn er eine dicke Brieftasche hat und EAs kundenfeindliche DLC-Politik unterstützen möchte. Eigentlich ist das alles sehr schade, BATTLEFRONT hätte das Zeug zu einem Klassiker gehabt.

Promografik STAR WARS BATTLEFRONT Copyright Electronic Arts

Trailer zu MASS EFFECT: ANDROMEDA

Trailer zu MASS EFFECT: ANDROMEDA

Eigentlich war die Geschichte um Commander Shepard in MASS EFFECT ja vorbei … aber Electronic Arts und BioWare möchten mit dem Franchise natürlich weiterhin Geld verdienen, deswegen gibt es eine Fortsetzung. Ohne Shepard und in einer anderen Galaxis, nämlich Andromeda, deswegen heißt das Ganze auch MASS EFFECT: ANDROMEDA. Man wird abwarten müssen, ob es dennoch irgendwelche Bezüge zum Universum der ersten drei Inkarnationen geben wird. Und man wird auch abwarten müssen, inwieweit die Fans dem Entwickler die Entscheidungen zum Ende der Trilogie vergeben.

Für MASS EFFECT: ANDROMEDA gibt es auf jeden Fall anlässlich des N7-Days einen weiteren Trailer. Diesmal ohne Johnny Cash.

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STAR WARS: BATTLEFRONT – Leia, Han und Palpatine

STAR WARS: BATTLEFRONT – Leia, Han und Palpatine

Star Wars Battlefront Han SoloDer Shooter STAR WARS: BATTLEFRONT wird ja von Gamern mindestens ebenso sehnsüchtig erwartet, wie Episode VII. Wie bereits bekannt ist, kann man in diesem Spiel auch Charaktere aus den klassischen STAR WARS-Filmen übernehmen, als erstes offenbarte man Luke Skywalker. Nachdem Spieler einen Beta-Patch analysiert hatten, kommt EA nun mit offiziellen Informationen zu weiteren spielbaren Film-Figuren aus der Höhle. Und man zeigt auch Promobilder mit gerenderten Versionen der Helden.

Battlefront Han Solo

Han Solo ist eher der Einzelkämpfer und hat keine Aktionen, um andere Spieler zu unterstützen. Stattdessen ist er darauf ausgelegt, möglichst viel Schaden zu machen. “Lucky Shot” lädt den Blaster auf, um besonders viel Schaden zu machen, praktisch gegen Fahrzeuge. “Rapid Fire” ist eine schnelle Schussabfolge, mit der man mehrere Gegner gleichzeitig ausschalten kann – das hilft auch gegen Macht-Nutzer wie Darth Vader, der offenbar keine beliebige Menge Schüsse einfach reflektieren kann. Und schließlich gibt es noch den “Shoulder Charge”, mit dem man schnell in einen Kampf hinein, aber auch wieder aus ihm heraus kommen kann.

Battlefront Leia

Prinzessin Leia ist dagegen ein Unterstützungscharakter, der Gruppen um sie herum diverse Vorteil verschafft. Beispielsweise spawnen Spieler in ihrer Nähe als Mitglieder der alderaanischen Ehrengarde und machen mehr Schaden. “Enhanced Squad Shield” ist eine verstärkte Version des Energieschilds, das Soldaten aufbauen können, zudem schützt es vor Macht-Attacken. Durch das Schild kann sie den Schuss “Trooper Bane” anwenden, der Stormtrooper mit einem einzigen Treffer ausschaltet. Und dann beherrscht sie noch “Supply Drop”, dadurch erhalten Spieler in ihrer Nähe Power-Ups und werden geheilt.

BattlefrontPalpatine

Aber es gibt nicht nur die Guten: Imperator Palpatine persönlich kann in den Kampf eingreifen (und gespielt werden). Auch der ist eher ein unterstützender Charakter, beispielsweise kann er Spieler in seiner Nähe mittels “Imperial Support” mit Power-Ups, Goodies und Heilung versorgen. Aber natürlich kann er auch Schaden machen, entweder mit mit seinem Klassiker Force Lightning, oder auch mit einer erweiterten Variante namens Chain Lightning, die gleich mehrere Gegner “beschädigt”. Mittels “Force Dash” kann er seine Aktionen beschleunigen.

In der Vollversion kommen dann noch der bereits erwähnte Luke Skywalker, Boba Fett und natürlich auch Darth Vader hinzu.

Promofotos Copyright Electronic Arts

DUNGEON KEEPER: Electronic Arts mag nur fünf Sterne-Bewertungen

DUNGEON KEEPER: Electronic Arts mag nur fünf Sterne-Bewertungen

Screenshot_DungeonKeeper

Electronic Arts zeichnet sich ja immer wieder mal durch kundenfeindliches Verhalten aus. Die Gründe sind mannigfaltig: unzureichende DRM-Maßnahmen, bockende Server oder allgemein unsympathisches Verhalten. In den USA wurde EA deswegen mehrfach zum schlechtesten Firma des Jahres gewählt. Der neueste Stunt steht im Zusammenhang mit der Tablet-Version des Computerspiel-Klassikers DUNGEON KEEPER.

Interessanterweise hat das Game im Google Play-Store haufenweise fünf-Sterne-Wertungen, und das obwohl sich nicht eben wenige Nutzer darüber beschweren, dass man durch ingame-Käufe abgezockt werden soll, ohne die das Spiel kaum nutzbar ist (50 Blöcke um etwas zu bauen kosten beispielsweise laut Aussage eines Nutzers heftige 90 Euro). Das ist eindeutig eine ganz neue Auslegung des Geschäftsmodells “free2play”, mit dem das Game beworben wird.

Wie EA an die guten Wertungen kommt ist kreativ – und eine Unverschämtheit: tätigt man einen der fast unumgänglichen Ingame-Käufe, erscheint ein Fenster, in dem man DUNGEON KEEPER bewerten kann. Klickt man auf fünf Sterne, wird die Bewertung sofort in den Play-Store übernommen. Klickt man ein bis vier Sterne, wird man auf eine Seite geleitet, auf der man “Feedback” abgeben kann. Diese Wertung wird aber offenbar nicht umgehend in die Shop-Wertung übernommen. Will man ein bis vier Sterne vergeben, muss man das direkt im Store tun.

Wie gesagt: äußerst kreativ und allein durch die Art und Weise der Durchführung kann man sich leicht ausrechnen, dass man sich bei Electronic Arts bereits vorher über die Kundenreaktionen zum Spiel bzw. die Abzocke durch überteuerte Ingame-Käufe bewusst war und die Bewertung deswegen genau so implementiert hat. Die Alternative wäre, EA Inkompetenz zu unterstellen – aber diese Antwort halte ich für zu einfach. Offen agierende Unternehmen hätten solche peinlichen Winkelzüge nicht nötig.

Creative Commons License

Screenshot DUNGEON KEEPER Copyright Electronic Arts

Electronic Arts: Konsolenspiele für 100 Euro …

Electronic Arts: Konsolenspiele für 100 Euro …

Bei Electronic Arts haben sie ganz offensichtlich den Schuss nicht gehört, oder sie nehmen immer noch eher schlechte Drogen. Wie man auf Amazon sehen kann, ist man offenbar der Ansicht, dass man für Spiele auf den neuen Konsolen Playstation 4 und XBox One Preise im Bereich 100 Euro verlagen kann. Mir ist schon lange ein Rätsel, warum Konsolenspiele deutlich teurer daher kommen, als ihre PC-Varianten.

Electronic Arts geht es bekanntermaßen nicht wirklich gut, das ist meiner Ansicht nach hauptsächlich auf ihr Verhalten gegenüber den Kunden zurück zu führen. Ob die wirklich glauben, das mit Wucherpreisen kompensieren zu können?

Im Vergleich zum 100 Euro-Preis sind die Versionen für PS3 und XBox 360 mit 66 Euro immer noch teuer, aber um Längen preiswerter als die für die neuen Konsolen. Die PC-Fassung kostet sogar nur marktübliche 48 Euro. Mich würde wirklich interessieren, wie die Marketingfraggles bei EA diese Preisunterschiede begründen. Außer mit maßloser Gier und akutem Realitätsverlust, meine ich.

[Update 25.05.2013:] Auch Spiele anderer Anbeiter werden zu diesen Preisen angeboten. Was es nicht besser macht, ich möchte aber die Begriffe “Gier und Realitätsverlust” auf die restlichen Anbieter ausweiten, sollten sich die Preise tatsächlich als korrekt heraus stellen. Zudem gibt es Gerüchte, dass Microsoft beim Verkauf gebrauchter Spiele mitverdienen möchte, indem für Aktivierung derselben hohe “Lizenzgebühren” anfallen sollen. Microsoft dementiert halbherzig und weist darauf hin, das man den Handel mit gebrauchten Spielen auf alle Fälle ermöglichen möchte, äußert sich zu den “Lizenzgebühren” inhaltlich jedoch nicht.

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Electronic Arts in den USA wieder zur “schlechtesten Firma” gewählt

Na, da ist doch ein Hattrick möglich! Ist schon ein paar Tage her, aber mir gerade erst vor die virtuellen Füße gefallen: wie schon im Vorjahr kürte das Webportal The Consumerist Electronic Arts zur schlechtesten Firma der USA. The Consumerist gehört zur 1936 gegründeten Verbraucherschutzorganisation Consumer Reports und lässte seine Besucher im K.O.-Verfahren entscheiden, welches von 32 Unternehmen das mieseste ist. Schon im letzten Jahr konnte EA sich mit Abstand durchsetzen, sogar gegen die Bank Of America, das hat der Spielepublisher auch 2013 wieder geschafft. Mit fast 78% der Stimmen war Electronic Arts auch in diesem Jahr weit vor dem Rest.

Man sollte sich hierüber nicht zu sehr wundern, denn zum einen macht EA immer wieder Schlagzeilen durch kundenunfreundliche Aktionen wie Origin-Zwang, einem SIMCITY-Start mit vermutlich völlig überflüssigem always-on-DRM, bei dem dann die Server nicht funktionieren, oder durch andere unpopuläre Maßnahmen. Zum anderen muss man allerdings auch sehen, dass Computerspieler üblicherweise gut vernetzt sind und deswegen in meinen Augen größere Mengen an Abstimmenden mobilisieren können, als das bei anderen Kunden der Fall ist.

Wie auch immer: von mir hat Electronic Arts sicher kein Mitleid zu erwarten. Bis zum nächsten Jahr!

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Bild “Evil” von mir.

SIM CITY 5: Electronic Arts is evil V2.0

Wir hatten das alles irgendwie schon mal. Der ein oder andere wird vielleicht bereits mitbekommen haben, dass der Start von SIM CITY 5 mit “unrund” noch sehr freundlich beschrieben ist. Das Problem liegt wieder einmal in der Tatsache, dass man zum Spielen nicht nur eine Internetverbindung benötigt, sondern auch noch funktionierende EA-Server. Das war beim US-Start nicht gewährleistet und ist es bis heute nicht. Electronic Arts versprach hoch und heilig, dass es zum Deutschlandstart solche Probleme nicht geben würde. Geglaubt hat daran mit Sicherheit niemand und natürlich war dem auch nicht so. Kunden, die SIM CITY 5 erworben haben, können es aufgrund von Bugs und massiven Kapazitätsproblemen der Server nicht oder nicht sinnvoll nutzen. EA verspricht Abhilfe durch neue Server, wann die kommen ist ebenso unklar, wie eine Antwort darauf, wie schnell die Bugs beseitigt werden. Dass EA gern mal unfertige, völlig verbuggte Software als fertiges Produkt verkauft, ist auch nichts wirklich neues, ebenso wenig wie die Tatsache, dass deren Support insbesondere in Europa lächerlich ist.

Kunden, die sich in den Foren kritisch äußern, werden nach Informationen auf verschiedenen Webseiten (nicht nur) damit bedroht, dass man ihnen das Origin-Konto sperren könnte. Das würde bedeuten, dass man kein über den Onlinedienst erworbenes Spiel mehr nutzen kann, ebensowenig wie Spiele, die ein Origin-Konto voraussetzen.

Es kommt aber noch besser: in einer Pressemitteilung informierte EA in den USA darüber, dass unzufriedene Kunden das Spiel zurückgeben und ihr Geld zurückerhalten können. Das ist jedoch offensichtlich nur medienwirksames PR-Blabla gewesen, denn auch Kunden, die dem nachkommen und diesen Wunsch äußern, werden mit Kontensperrungen bedroht:

Und natürlich passiert das, was passieren muss: es hagelt haufenweise negative Bewertungen bei Amazon. Ich gehe davon aus, dass auch die Social Media-Seiten des “schlimmsten Unternehmens der USA” nicht gut aussehen dürften.

Die werden nicht schlau. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hatte in ähnlicher Causa erst Blizzard erfolgreich zur Abgabe einer Unterlassungserklärung aufgefordert, Electronic Arts dürfte als nächstes dran sein. Dieser always-on-DRM-Dreck muss endlich weg!

Update: Man wird inzwischen offenbar nicht mehr wie früher aus dem Origin-Konto ausgesperrt, wenn man einen Forenban erhält. Weiterhin hat EA gerade erst seine SIM CITY-EULA ändern müssen. In der letzten fand sich der Passus, dass man Betatester von Origin ausschließen könne, wenn diese Bugs nicht melden. Das negative Medienecho hierzu hat sie dann offenbar bewogen, diesen Bullshit zu entfernen.

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