STAR WARS BATTLEFRONT 2 – Noch ein Trailer, Release im November 2017

STAR WARS BATTLEFRONT 2 – Noch ein Trailer, Release im November 2017

Nach dem ge­le­ak­ten Trai­ler zu STAR WARS BATTLE­FRONT 2 von Cri­te­ri­on Ga­mes, DICE und Mo­ti­ve gab es an­ge­sichts der STAR WARS Ce­le­bra­ti­on in Or­lan­do am ver­gan­ge­nen Wo­chen­en­de na­tür­lich noch wei­te­re In­for­ma­tio­nen. Es wird ne­ben Mul­ti­play­er auch ei­nen Sto­ry­mo­dus ge­ben, der die Lücke zwi­schen den Epi­so­den VI und VII über­span­nen soll. Man spielt dar­in eine im­pe­ria­le Eli­te­sol­da­tin. Das Spiel soll am 17. No­vem­ber 2017 er­schei­nen. Und auch dies­mal möch­te Elec­tro­nic Arts die Spie­ler und Fans or­dent­lich ab­sei­hen, in­dem man di­ver­se In­hal­te nach­kau­fen muss, wenn man ein voll­stän­di­ges Spiel möch­te.

STAR WARS BATTLE­FRONT 2 er­scheint für Play­sta­ti­on 4, XBox One und PC via Ori­gin.

Der Trai­ler ist al­ler­dings ki­no­reif …

E3: MASS EFFECT ANDROMEDA Official EA Play 2016 Video

E3: MASS EFFECT ANDROMEDA Official EA Play 2016 Video

Zur E3 zeigt Bio­Wa­re ein neu­es Vi­deo zu MASS EF­FECT AN­DRO­ME­DA. Na­tür­lich er­klärt Dir der Trai­ler, dass ME:A das be­ste Spiel al­ler Zei­ten wer­den wird. Und was sie zei­gen sieht auch tat­säch­lich sehr gut aus. Wä­ren da nicht die­se Zwei­fel. Er­stens, dass sie wie schon bei MASS EF­FECT die Sto­ry am Ende ver­sau­en und zwei­tens, dass Elec­tro­nic Arts wie­der nur ein hal­bes Spiel her­aus­bringt, das man sich erst durch teu­re DLCs kom­plett kau­fen muss.

Verschoben: MASS EFFECT ANDROMEDA

Verschoben: MASS EFFECT ANDROMEDA

Promografik MASS EFFECT ANDROMEDA

Auch wenn Bio­Wa­re in den Au­gen vie­ler Fans das Ende der MASS EF­FECT-Tri­lo­gie arg ver­saut hat, ist die Er­war­tungs­hal­tung für MASS EF­FECT AN­DRO­ME­DA doch ziem­lich hoch. Wie man Elec­tro­nic Arts kennt, wer­den sie zu­dem mög­li­cher­wei­se er­neut ver­su­chen, nur ein halb­fer­ti­ges Spiel zu ver­kau­fen und die Spie­ler mit DLC or­dent­lich ab­zu­sei­hen. Was höchst un­schön wäre.

Wie auch im­mer: Der Er­schei­nungs­ter­min von Com­man­der She­par­ds neu­en Aben­teu­ern mit der SSV Nor­man­dy 2 in der Nach­bar­ga­la­xis wur­de so­eben ver­scho­ben. Hieß es zu­erst, das Spiel wer­de noch in 2016 er­schei­nen, wur­de dar­aus jetzt »früh in 2017«. Ein Grund da­für könn­te sein, dass Chef­ent­wick­ler Chris Schlerf kürz­lich zum Kon­kur­ren­ten Bun­gie wech­sel­te, um dort an DE­STI­NY 2 zu ar­bei­ten. Zu­dem möch­te man sich laut ei­nem EA-CEO in 2016 auf BATTLE­FIELD, TITAN­FALL und die MIR­RORS EDGE-Fort­set­zung kon­zen­trie­ren.

MASS EF­FECT AN­DRO­ME­DA er­scheint für Win­dows, Play­sta­ti­on 4 und XBox One.

Pro­mo­gra­fik MASS EF­FECT AN­DRO­ME­DA Co­py­right Bio­Wa­re und Elec­tro­nic Arts

 

STAR WARS BATTLEFRONT: Jabbas Palast, Todesstern und Bespin

STAR WARS BATTLEFRONT: Jabbas Palast, Todesstern und Bespin

Poster Star Wars Battlefront

Ich war zu­erst et­was un­schlüs­sig, ob ich dar­über schrei­ben soll. Denn ei­gent­lich ist das, was Elec­tro­nic Arts bei STAR WARS BATTLE­FRONT mit sei­nen Kun­den macht eine gro­be Un­ver­schämt­heit. Man be­kommt ein Spiel mit er­schreckend we­ni­gen In­hal­ten und soll dann ein Hei­den­geld für Down­load­con­tent aus­ge­ben, der nach und nach rein­ge­patched wird. Von den spie­le­ri­schen Pro­ble­men wie völ­lig idio­ti­schem Ge­spaw­ne noch gar nicht ge­spro­chen.

Auf der an­de­ren Sei­te muss man ganz klar sa­gen, dass die gra­fi­sche Prä­sen­ta­ti­on des Spiels ein Knül­ler ist und die Sze­na­ri­en eine Au­gen­wei­de. Und für ei­nen ca­su­al ga­mer wie mich ist das Game im Prin­zip auch ge­nau rich­tig: La­den, mal eben ´né hal­be Stun­de Spaß in ei­nem STAR WARS-Sze­na­rio ha­ben und wie­der be­en­den. Ich habe aber auch eine Pres­se­ver­si­on und kein Hei­den­geld für ein Mi­ni­spiel aus­ge­ge­ben.

Sei´s drum, es kann si­cher­lich je­der ent­schei­den, ob er EA Geld in den Ra­chen wer­fen möch­te, oder ein­fach mal ein hal­bes Jahr war­tet und BATTLE­FRONT dann zum Bud­get-Preis kauft.

Jetzt wur­den auf je­den Fall DLCs an­ge­kün­digt, die auf­hor­chen las­sen – wenn sie denn gut ge­macht sind. Im näch­sten er­schei­nen­den Pack gibt es eine neue Kar­te auf Ta­tooi­ne: Jabbas Pa­last. Dass es eben­falls eine wei­te­re Kar­te umd die »Fa­bri­ken von Sul­lust« ge­ben wird, in­ter­es­siert da­ge­gen eher kei­nen, da es sich nicht um ei­nen Schau­platz aus ei­nem der Fil­me han­delt.

Für die Zu­kunft sind zu­dem Maps in der Wol­ken­stadt Be­s­pin und im In­ne­ren des To­des­sterns an­ge­kün­digt. Zu­dem sind wei­te­re Kar­ten und Sze­na­ri­en für die be­reits vor­han­de­nen Pla­ne­ten an­ge­kün­digt. Wenn das al­les gra­fisch so auf­wen­dig ist, wie bis­her, be­kommt der Fan viel zu gucken. Wenn er eine dicke Brief­ta­sche hat und EAs kun­den­feind­li­che DLC-Po­li­tik un­ter­stüt­zen möch­te. Ei­gent­lich ist das al­les sehr scha­de, BATTLE­FRONT hät­te das Zeug zu ei­nem Klas­si­ker ge­habt.

Pro­mo­gra­fik STAR WARS BATTLE­FRONT Co­py­right Elec­tro­nic Arts

Trailer zu MASS EFFECT: ANDROMEDA

Trailer zu MASS EFFECT: ANDROMEDA

Ei­gent­lich war die Ge­schich­te um Com­man­der She­pard in MASS EF­FECT ja vor­bei … aber Elec­tro­nic Arts und Bio­Wa­re möch­ten mit dem Fran­chise na­tür­lich wei­ter­hin Geld ver­die­nen, des­we­gen gibt es eine Fort­set­zung. Ohne She­pard und in ei­ner an­de­ren Ga­la­xis, näm­lich An­dro­me­da, des­we­gen heißt das Gan­ze auch MASS EF­FECT: AN­DRO­ME­DA. Man wird ab­war­ten müs­sen, ob es den­noch ir­gend­wel­che Be­zü­ge zum Uni­ver­sum der er­sten drei In­kar­na­tio­nen ge­ben wird. Und man wird auch ab­war­ten müs­sen, in­wie­weit die Fans dem Ent­wick­ler die Ent­schei­dun­gen zum Ende der Tri­lo­gie ver­ge­ben.

Für MASS EF­FECT: AN­DRO­ME­DA gibt es auf je­den Fall an­läss­lich des N7-Days ei­nen wei­te­ren Trai­ler. Dies­mal ohne John­ny Cash.

 

STAR WARS: BATTLEFRONT – Leia, Han und Palpatine

STAR WARS: BATTLEFRONT – Leia, Han und Palpatine

Star Wars Battlefront Han SoloDer Shoo­ter STAR WARS: BATTLE­FRONT wird ja von Gamern min­de­stens eben­so sehn­süch­tig er­war­tet, wie Epi­so­de VII. Wie be­reits be­kannt ist, kann man in die­sem Spiel auch Cha­rak­te­re aus den klas­si­schen STAR WARS-Fil­men über­neh­men, als er­stes of­fen­bar­te man Luke Sky­wal­ker. Nach­dem Spie­ler ei­nen Beta-Patch ana­ly­siert hat­ten, kommt EA nun mit of­fi­zi­el­len In­for­ma­tio­nen zu wei­te­ren spiel­ba­ren Film-Fi­gu­ren aus der Höh­le. Und man zeigt auch Pro­mo­bil­der mit ge­ren­der­ten Ver­sio­nen der Hel­den.

Battlefront Han Solo

Han Solo ist eher der Ein­zel­kämp­fer und hat kei­ne Ak­tio­nen, um an­de­re Spie­ler zu un­ter­stüt­zen. Statt­des­sen ist er dar­auf aus­ge­legt, mög­lichst viel Scha­den zu ma­chen. »Lucky Shot« lädt den Bla­ster auf, um be­son­ders viel Scha­den zu ma­chen, prak­tisch ge­gen Fahr­zeu­ge. »Ra­pid Fire« ist eine schnel­le Schuss­ab­fol­ge, mit der man meh­re­re Geg­ner gleich­zei­tig aus­schal­ten kann – das hilft auch ge­gen Macht-Nut­zer wie Darth Va­der, der of­fen­bar kei­ne be­lie­bi­ge Men­ge Schüs­se ein­fach re­flek­tie­ren kann. Und schließ­lich gibt es noch den »Shoul­der Char­ge«, mit dem man schnell in ei­nen Kampf hin­ein, aber auch wie­der aus ihm her­aus kom­men kann.

Battlefront Leia

Prin­zes­sin Leia ist da­ge­gen ein Un­ter­stüt­zungs­cha­rak­ter, der Grup­pen um sie her­um di­ver­se Vor­teil ver­schafft. Bei­spiels­wei­se spaw­nen Spie­ler in ih­rer Nähe als Mit­glie­der der al­der­aa­ni­schen Eh­ren­gar­de und ma­chen mehr Scha­den. »En­han­ced Squad Shield« ist eine ver­stärk­te Ver­si­on des En­er­gie­schilds, das Sol­da­ten auf­bau­en kön­nen, zu­dem schützt es vor Macht-At­tacken. Durch das Schild kann sie den Schuss »Tro­oper Bane« an­wen­den, der Storm­t­ro­oper mit ei­nem ein­zi­gen Tref­fer aus­schal­tet. Und dann be­herrscht sie noch »Sup­ply Drop«, da­durch er­hal­ten Spie­ler in ih­rer Nähe Power-Ups und wer­den ge­heilt.

BattlefrontPalpatine

Aber es gibt nicht nur die Gu­ten: Im­pe­ra­tor Pal­pa­ti­ne per­sön­lich kann in den Kampf ein­grei­fen (und ge­spielt wer­den). Auch der ist eher ein un­ter­stüt­zen­der Cha­rak­ter, bei­spiels­wei­se kann er Spie­ler in sei­ner Nähe mit­tels »Im­pe­ri­al Sup­port« mit Power-Ups, Goodies und Hei­lung ver­sor­gen. Aber na­tür­lich kann er auch Scha­den ma­chen, ent­we­der mit mit sei­nem Klas­si­ker Force Light­ning, oder auch mit ei­ner er­wei­ter­ten Va­ri­an­te na­mens Chain Light­ning, die gleich meh­re­re Geg­ner »be­schä­digt«. Mit­tels »Force Dash« kann er sei­ne Ak­tio­nen be­schleu­ni­gen.

In der Voll­ver­si­on kom­men dann noch der be­reits er­wähn­te Luke Sky­wal­ker, Boba Fett und na­tür­lich auch Darth Va­der hin­zu.

Pro­mo­fo­tos Co­py­right Elec­tro­nic Arts

DUNGEON KEEPER: Electronic Arts mag nur fünf Sterne-Bewertungen

DUNGEON KEEPER: Electronic Arts mag nur fünf Sterne-Bewertungen

Screenshot_DungeonKeeper

Elec­tro­nic Arts zeich­net sich ja im­mer wie­der mal durch kun­den­feind­li­ches Ver­hal­ten aus. Die Grün­de sind man­nig­fal­tig: un­zu­rei­chen­de DRM-Maß­nah­men, bocken­de Ser­ver oder all­ge­mein un­sym­pa­thi­sches Ver­hal­ten. In den USA wur­de EA des­we­gen mehr­fach zum schlech­te­sten Fir­ma des Jah­res ge­wählt. Der neu­este Stunt steht im Zu­sam­men­hang mit der Ta­blet-Ver­si­on des Com­pu­ter­spiel-Klas­si­kers DUN­GE­ON KEE­PER.

In­ter­es­san­ter­wei­se hat das Game im Goog­le Play-Store hau­fen­wei­se fünf-Ster­ne-Wer­tun­gen, und das ob­wohl sich nicht eben we­ni­ge Nut­zer dar­über be­schwe­ren, dass man durch ingame-Käu­fe ab­ge­zockt wer­den soll, ohne die das Spiel kaum nutz­bar ist (50 Blöcke um et­was zu bau­en ko­sten bei­spiels­wei­se laut Aus­sa­ge ei­nes Nut­zers hef­ti­ge 90 Euro). Das ist ein­deu­tig eine ganz neue Aus­le­gung des Ge­schäfts­mo­dells »fre­e2­play«, mit dem das Game be­wor­ben wird.

Wie EA an die gu­ten Wer­tun­gen kommt ist krea­tiv – und eine Un­ver­schämt­heit: tä­tigt man ei­nen der fast un­um­gäng­li­chen Ingame-Käu­fe, er­scheint ein Fen­ster, in dem man DUN­GE­ON KEE­PER be­wer­ten kann. Klickt man auf fünf Ster­ne, wird die Be­wer­tung so­fort in den Play-Store über­nom­men. Klickt man ein bis vier Ster­ne, wird man auf eine Sei­te ge­lei­tet, auf der man »Feed­back« ab­ge­ben kann. Die­se Wer­tung wird aber of­fen­bar nicht um­ge­hend in die Shop-Wer­tung über­nom­men. Will man ein bis vier Ster­ne ver­ge­ben, muss man das di­rekt im Store tun.

Wie ge­sagt: äu­ßerst krea­tiv und al­lein durch die Art und Wei­se der Durch­füh­rung kann man sich leicht aus­rech­nen, dass man sich bei Elec­tro­nic Arts be­reits vor­her über die Kun­den­re­ak­tio­nen zum Spiel bzw. die Ab­zocke durch über­teu­er­te Ingame-Käu­fe be­wusst war und die Be­wer­tung des­we­gen ge­nau so im­ple­men­tiert hat. Die Al­ter­na­ti­ve wäre, EA In­kom­pe­tenz zu un­ter­stel­len – aber die­se Ant­wort hal­te ich für zu ein­fach. Of­fen agie­ren­de Un­ter­neh­men hät­ten sol­che pein­li­chen Win­kel­zü­ge nicht nö­tig.

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Screen­shot DUN­GE­ON KEE­PER Co­py­right Elec­tro­nic Arts

Electronic Arts: Konsolenspiele für 100 Euro …

Electronic Arts: Konsolenspiele für 100 Euro …

Bei Elec­tro­nic Arts ha­ben sie ganz of­fen­sicht­lich den Schuss nicht ge­hört, oder sie neh­men im­mer noch eher schlech­te Dro­gen. Wie man auf Ama­zon se­hen kann, ist man of­fen­bar der An­sicht, dass man für Spie­le auf den neu­en Kon­so­len Play­sta­ti­on 4 und XBox One Prei­se im Be­reich 100 Euro ver­la­gen kann. Mir ist schon lan­ge ein Rät­sel, war­um Kon­so­len­spie­le deut­lich teu­rer da­her kom­men, als ihre PC-Va­ri­an­ten.

Elec­tro­nic Arts geht es be­kann­ter­ma­ßen nicht wirk­lich gut, das ist mei­ner An­sicht nach haupt­säch­lich auf ihr Ver­hal­ten ge­gen­über den Kun­den zu­rück zu füh­ren. Ob die wirk­lich glau­ben, das mit Wu­cher­prei­sen kom­pen­sie­ren zu kön­nen?

Im Ver­gleich zum 100 Euro-Preis sind die Ver­sio­nen für PS3 und XBox 360 mit 66 Euro im­mer noch teu­er, aber um Län­gen preis­wer­ter als die für die neu­en Kon­so­len. Die PC-Fas­sung ko­stet so­gar nur markt­üb­li­che 48 Euro. Mich wür­de wirk­lich in­ter­es­sie­ren, wie die Mar­ke­ting­frag­gles bei EA die­se Preis­un­ter­schie­de be­grün­den. Au­ßer mit maß­lo­ser Gier und aku­tem Rea­li­täts­ver­lust, mei­ne ich.

[Up­date 25.05.2013:] Auch Spie­le an­de­rer An­bei­ter wer­den zu die­sen Prei­sen an­ge­bo­ten. Was es nicht bes­ser macht, ich möch­te aber die Be­grif­fe »Gier und Rea­li­täts­ver­lust« auf die rest­li­chen An­bie­ter aus­wei­ten, soll­ten sich die Prei­se tat­säch­lich als kor­rekt her­aus stel­len. Zu­dem gibt es Ge­rüch­te, dass Mi­cro­soft beim Ver­kauf ge­brauch­ter Spie­le mit­ver­die­nen möch­te, in­dem für Ak­ti­vie­rung der­sel­ben hohe »Li­zenz­ge­büh­ren« an­fal­len sol­len. Mi­cro­soft de­men­tiert halb­her­zig und weist dar­auf hin, das man den Han­del mit ge­brauch­ten Spie­len auf alle Fäl­le er­mög­li­chen möch­te, äu­ßert sich zu den »Li­zenz­ge­büh­ren« in­halt­lich je­doch nicht.

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Electronic Arts in den USA wieder zur »schlechtesten Firma« gewählt

Na, da ist doch ein Hat­trick mög­lich! Ist schon ein paar Tage her, aber mir ge­ra­de erst vor die vir­tu­el­len Füße ge­fal­len: wie schon im Vor­jahr kür­te das Web­por­tal The Con­su­me­rist Elec­tro­nic Arts zur schlech­te­sten Fir­ma der USA. The Con­su­me­rist ge­hört zur 1936 ge­grün­de­ten Ver­brau­cher­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on Con­su­mer Re­ports und läss­te sei­ne Be­su­cher im K.O.-Verfahren ent­schei­den, wel­ches von 32 Un­ter­neh­men das mie­se­ste ist. Schon im letz­ten Jahr konn­te EA sich mit Ab­stand durch­set­zen, so­gar ge­gen die Bank Of Ame­ri­ca, das hat der Spie­le­pu­blisher auch 2013 wie­der ge­schafft. Mit fast 78% der Stim­men war Elec­tro­nic Arts auch in die­sem Jahr weit vor dem Rest.

Man soll­te sich hier­über nicht zu sehr wun­dern, denn zum ei­nen macht EA im­mer wie­der Schlag­zei­len durch kun­de­n­un­freund­li­che Ak­tio­nen wie Ori­gin-Zwang, ei­nem SIM­CI­TY-Start mit ver­mut­lich völ­lig über­flüs­si­gem al­ways-on-DRM, bei dem dann die Ser­ver nicht funk­tio­nie­ren, oder durch an­de­re un­po­pu­lä­re Maß­nah­men. Zum an­de­ren muss man al­ler­dings auch se­hen, dass Com­pu­ter­spie­ler üb­li­cher­wei­se gut ver­netzt sind und des­we­gen in mei­nen Au­gen grö­ße­re Men­gen an Ab­stim­men­den mo­bi­li­sie­ren kön­nen, als das bei an­de­ren Kun­den der Fall ist.

Wie auch im­mer: von mir hat Elec­tro­nic Arts si­cher kein Mit­leid zu er­war­ten. Bis zum näch­sten Jahr!

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Bild »Evil« von mir.

SIM CITY 5: Electronic Arts is evil V2.0

Wir hat­ten das al­les ir­gend­wie schon mal. Der ein oder an­de­re wird viel­leicht be­reits mit­be­kom­men ha­ben, dass der Start von SIM CITY 5 mit »un­rund« noch sehr freund­lich be­schrie­ben ist. Das Pro­blem liegt wie­der ein­mal in der Tat­sa­che, dass man zum Spie­len nicht nur eine In­ter­net­ver­bin­dung be­nö­tigt, son­dern auch noch funk­tio­nie­ren­de EA-Ser­ver. Das war beim US-Start nicht ge­währ­lei­stet und ist es bis heu­te nicht. Elec­tro­nic Arts ver­sprach hoch und hei­lig, dass es zum Deutsch­land­start sol­che Pro­ble­me nicht ge­ben wür­de. Ge­glaubt hat dar­an mit Si­cher­heit nie­mand und na­tür­lich war dem auch nicht so. Kun­den, die SIM CITY 5 er­wor­ben ha­ben, kön­nen es auf­grund von Bugs und mas­si­ven Ka­pa­zi­täts­pro­ble­men der Ser­ver nicht oder nicht sinn­voll nut­zen. EA ver­spricht Ab­hil­fe durch neue Ser­ver, wann die kom­men ist eben­so un­klar, wie eine Ant­wort dar­auf, wie schnell die Bugs be­sei­tigt wer­den. Dass EA gern mal un­fer­ti­ge, völ­lig ver­bug­gte Soft­ware als fer­ti­ges Pro­dukt ver­kauft, ist auch nichts wirk­lich neu­es, eben­so we­nig wie die Tat­sa­che, dass de­ren Sup­port ins­be­son­de­re in Eu­ro­pa lä­cher­lich ist.

Kun­den, die sich in den Fo­ren kri­tisch äu­ßern, wer­den nach In­for­ma­tio­nen auf ver­schie­de­nen Web­sei­ten (nicht nur) da­mit be­droht, dass man ih­nen das Ori­gin-Kon­to sper­ren könn­te. Das wür­de be­deu­ten, dass man kein über den On­line­dienst er­wor­be­nes Spiel mehr nut­zen kann, eben­so­we­nig wie Spie­le, die ein Ori­gin-Kon­to vor­aus­set­zen.

Es kommt aber noch bes­ser: in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung in­for­mier­te EA in den USA dar­über, dass un­zu­frie­de­ne Kun­den das Spiel zu­rück­ge­ben und ihr Geld zu­rück­er­hal­ten kön­nen. Das ist je­doch of­fen­sicht­lich nur me­di­en­wirk­sa­mes PR-Bla­bla ge­we­sen, denn auch Kun­den, die dem nach­kom­men und die­sen Wunsch äu­ßern, wer­den mit Kon­ten­sper­run­gen be­droht:

Und na­tür­lich pas­siert das, was pas­sie­ren muss: es ha­gelt hau­fen­wei­se ne­ga­ti­ve Be­wer­tun­gen bei Ama­zon. Ich gehe da­von aus, dass auch die So­ci­al Me­dia-Sei­ten des »schlimm­sten Un­ter­neh­mens der USA« nicht gut aus­se­hen dürf­ten.

Die wer­den nicht schlau. Der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­band hat­te in ähn­li­cher Cau­sa erst Bliz­zard er­folg­reich zur Ab­ga­be ei­ner Un­ter­las­sungs­er­klä­rung auf­ge­for­dert, Elec­tro­nic Arts dürf­te als näch­stes dran sein. Die­ser al­ways-on-DRM-Dreck muss end­lich weg!

Up­date: Man wird in­zwi­schen of­fen­bar nicht mehr wie frü­her aus dem Ori­gin-Kon­to aus­ge­sperrt, wenn man ei­nen Fo­ren­ban er­hält. Wei­ter­hin hat EA ge­ra­de erst sei­ne SIM CITY-EULA än­dern müs­sen. In der letz­ten fand sich der Pas­sus, dass man Be­ta­te­ster von Ori­gin aus­schlie­ßen kön­ne, wenn die­se Bugs nicht mel­den. Das ne­ga­ti­ve Me­di­en­echo hier­zu hat sie dann of­fen­bar be­wo­gen, die­sen Bull­shit zu ent­fer­nen.

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STAR WARS – THE OLD REPUBLIC: von wegen »free to play«

Der Wech­sel des Fi­nan­zie­rungs­sy­stems für das MMO STAR WARS – THE OLD RE­PU­BLIC steht kurz be­vor, be­reits mor­gen soll man die Spiel­ga­la­xis un­ter ei­nem free-to-play-Mo­dell er­kun­den kön­nen. Ein Blick auf die Sei­te mit Er­läu­te­run­gen zum neu­en Mo­dell ist al­ler­dings er­nüch­ternd: tat­säch­lich han­delt es sich an­ge­sichts der zahl­lo­sen und völ­lig über­trie­be­nen Ein­schrän­kun­gen für f2p-Spie­ler kei­nes­wegs um ein free-to-play-Spiel, son­dern ma­xi­mal um ei­nen er­wei­ter­ten Test­mo­dus.

Dass der Zu­giff auf War­zo­nes und In­stan­zen pro Wo­che ein­ge­schränkt ist, kann man viel­leicht noch ver­ste­hen. Völ­lig un­ver­ständ­lich sind je­doch Ein­schrän­kun­gen wie die­je­ni­ge, dass man auch nur drei Raum­mis­sio­nen pro Wo­che flie­gen darf. Die­se mi­se­ra­blen und tech­nisch über­hol­ten Rails­hoo­ter-Mis­sio­nen wa­ren schon zu Abo-Zei­ten eine Zu­mu­tung, jetzt darf man die nur be­schränkt spie­len? Nur fünf­ma­li­ges Wie­der­be­le­ben an Med-Cen­tern, dann soll man zah­len? Kein Aus­rü­sten von lila Ge­gen­stän­den, die man fin­det? Ope­ra­ti­ons nur denn, wenn man da­für ei­nen Wo­chen­pass kauft? Be­schränk­tes In­ven­tar? Deut­li­che Ein­schrän­kun­gen beim Craf­ting?

Übersicht f2p-Einschränkungen
Über­sicht f2p-Ein­schrän­kun­gen

Mir als Vor­be­stel­ler und zeit­wei­li­gem Abon­nen­ten ist zu­dem noch nicht klar, was mein Sta­tus sein wird? Be­hal­te ich die Boons, die ich be­reits hat­te (Fleet Pass, mehr Platz im In­ven­tar, Cha­rak­ter­er­schaf­fungs­op­tio­nen), oder wer­den mir die ab­erkannt? Oder er­hal­te ich tat­säch­lich nur die paar pop­li­gen Car­tel-Points und soll mir Din­ge, für die ich schon ein­mal be­zahlt habe noch­mals kau­fen? Und das, nach­dem sie die Drei­stig­keit be­sa­ßen, mir be­reits ein un­fer­ti­ges, ver­bug­gtes Game ohne aus­rei­chen­den Con­tent und mit grau­sa­mer Cli­ent-Per­for­mance vor­zu­set­zen?

Al­les in al­lem sieht das deut­lich da­nach aus, als wol­le Elec­tro­nic Arts auch beim so­ge­nann­ten free-to-play (das in Wirk­lich­keit ein Fre­e­mi­um-Mo­dell ist) so rich­tig ab­sah­nen und für so ziem­lich al­les kas­sie­ren, was nicht schnell ge­nug auf dem Baum ist. Viel­leicht hät­ten sie vor­her mal bei an­de­ren An­bie­tern nach­se­hen sol­len, wie so et­was geht … Die­se Ab­zocke ist kein f2p und wird nicht da­für sor­gen, dass es dau­er­haft neue Kun­den ge­ben wird, die das MMO nach­hal­tig er­folg­reich ge­stal­ten. Man darf die Spie­ler durch­aus zur Kas­se bit­ten, das be­wei­sen GUILD WARS 2 oder HERR DER RIN­GE ON­LINE in be­ein­drucken­der Wei­se, – man darf aber nicht ver­su­chen, sie zu mel­ken, in­dem man fürs Luft ho­len ex­tra be­zah­len soll.

Und sie soll­ten nicht be­haup­ten, das Spiel sei free-to-play, wenn es sich tat­säch­lich nur um eine Art er­wei­ter­te Demo für die Abo-Ver­si­on han­delt.

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Screen­shot SW­TOR und Screen­shot Web­sei­te Co­py­right Bio­Wa­re & Lu­cas­Arts

STAR WARS – THE OLD REPUBLIC wird free-2-play

Ich hat­te es be­reits des Öf­te­ren ge­weis­sagt, aber man muss­te wirk­lich nicht macht­sen­si­tiv sein, um das vor­aus­se­hen zu kön­nen: Bio­Wa­re, Lu­cas­Arts und Elec­tro­nic Arts stel­len das STAR WARS-MMO THE OLD RE­PU­BLIC auf ein free-2-play- oder viel­leicht bes­ser ein Fre­e­mi­um-Mo­dell um (Fre­e­mi­um = freie In­hal­te und zu­sätz­li­cher Pre­mi­um-Con­tent ge­gen Be­zah­lung). Das wur­de ge­stern durch eine EA-Pres­se­mel­dung be­kannt. Beim Pu­blisher ist man üb­ri­gens von den Abon­nen­ten­zah­len »ent­täuscht«, zu­min­dest äu­ßer­te das »Mar­ken­chef« Frank Gi­beau; die Zahl der ak­ti­ven Spie­ler ist un­ter eine Mil­li­on ge­sun­ken, laut frü­he­ren An­ga­ben ist SW­TOR ab 500000 Spie­lern ren­ta­bel. EA möch­te al­ler­dings na­tür­lich kein »ren­ta­bles« Spiel, son­dern eins das rich­tig Koh­le ab­wirft. De­tails zur Um­stel­lung fin­det man auf swtor.com.

Ab No­vem­ber wird man ohne Abo­ge­büh­ren bis Le­vel 50 spie­len kön­nen. Will man mehr oder neue Spiel­in­hal­te, dann muss man die­se über »Car­tel Co­ins« erst er­wer­ben, die­se Mün­zen be­kommt man ntür­lich nur ge­gen ech­tes Geld. Al­ter­na­tiv kann man aber auch nach wie vor abon­nie­ren und er­hält da­durch ge­wis­se Vor­tei­le ge­gen­über den Free-Spie­lern, bei­spiels­wei­se mo­nat­li­che Zu­wen­dun­gen an Car­tel Co­ins oder mehr Op­tio­nen bei der Cha­rak­ter­er­schaf­fung. Wer das Spiel ge­kauft hat­te und eine zeit­lang Abon­nent war, er­hält für je­den be­zahl­ten Mo­nat 150 der Mün­zen. Wie­viel das tat­säch­lich in Ge­gen­wert ist, bleibt ab­zu­war­ten. Gleich­zei­tig zur Um­stel­lung wird der Preis des Spiels auf 15 Dol­lar ge­senkt, dar­in ist ein Mo­nat Pre­mi­um ent­hal­ten. Mehr zu den Gim­micks für ehe­ma­li­ge Abon­nen­ten fin­det man ebe­falls auf swtor.com.

Gleich­zei­tig zur An­kün­di­gung des Ge­schäfts­mo­dell-Wech­sels hat Bio­Wa­re an­ge­kün­digt, in Zu­kunft häu­fi­ger Con­ten­t­up­dates zur Ver­fü­gung zu stel­len. Das ist auch bit­ter nö­tig, denn auch bei ei­nem free-2-play-Spiel bleibt man nicht, wenn es nichts mehr zu tun gibt.

Da­mit muss er­neut ein Pre­mi­um-Spiel in­ner­halb des er­sten Jah­res nach sei­nem Start das Ge­schäfts­mo­dell wech­seln. Vie­le An­bie­ter über­se­hen ein­fach, dass eine Li­zenz oder ein coo­les Set­ting ein­fach nicht rei­chen, um dau­er­haft Kun­den zu bin­den, es muss auch ge­nug zu tun sein, sonst wan­dern die Spie­ler schnell wie­der ab. Im Fal­le von SW­TOR ist der Um­stieg mei­ner An­sicht nach ein schlau­er Plan, der das Be­stehen des Spiels si­chern könn­te, hat bei an­de­ren ja auch funk­tio­niert, bei LO­TRO und D&D ON­LINE so­gar groß­ar­tig. Den­noch bleibt in Sa­chen STAR WARS das Pro­blem man­geln­der In­hal­te, hier müs­sen Bio­Wa­re und Lu­cas­Arts schnell nach­bes­sern, sonst wird auch die Um­stel­lung nur ein Stroh­feu­er.

Ich wer­de auf je­den fall spä­te­stens im No­vem­ber noch­mal nach­se­hen, was sich bei die­sem MMO ge­tan hat – wenn ich dann nicht noch tief in GUILD WARS 2 stecke oder ge­ra­de Pan­da­ria mit ei­nem adi­pö­sen Schwarz­weiß­bä­ren er­kun­de …

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Screen­shot von mir, In­hal­te Co­py­right Bio­Wa­re, Lu­cas­Arts und EA