Kurzbesprechung: STAR WARS SQUADRONS

Kurzbesprechung: STAR WARS SQUADRONS

#ff0000;«>Ent­hält einen mit­tel­leich­ten Spoi­ler

Als STAR WARS: SQUADRONS ange­kün­digt wur­de, war ich skep­tisch. Das hat­te ver­schie­de­ne Grün­de: zum einen ist Elec­tro­nic Art dafür bekannt, sehr frag­wür­di­ge Aktio­nen im Zusam­men­hang mit AAA-Spie­len durch­zu­füh­ren, um noch mehr Geld mit Lizenz­ti­teln zu schef­feln, bei­spiels­wei­se Loo­t­bo­xen im Glücks­spiel-Stil oder Wer­bung mit­ten in Sport­spie­len. Das hat­ten die in der Ver­gan­gen­heit so weit getrie­ben, dass man bei Lucas­Film und Dis­ney auf­grund des Image­scha­dens bereits laut dar­über nach­dach­te, EA die STAR WARS-Lizenz zu ent­zie­hen. Außer­dem war SQUADRONS als Mul­ti­play­er­spiel ange­kün­digt wor­den und ich hat­te befürch­tet, dass die Ein­zel­spie­ler­kam­pa­gne wie in der Ver­gan­gen­heit oft erlebt nur halb­her­zig sein wür­de und ange­flanscht wirkt

wei­ter­le­sen →

STAR WARS BATTLEFRONT II – Single Player Trailer

STAR WARS BATTLEFRONT II – Single Player Trailer

Was man bis­her von STAR WARS BATTLEFRONT II sehen konn­te – sowohl in Trai­lern, als auch in der Beta neu­lich – sieht schon alles ver­dammt gut aus. Und im Gegen­satz zum ers­ten Teil hat die Fort­set­zung einen Sin­gle­play­er-Modus, in dem man die Aben­teu­er einer impe­ria­len Sol­da­tin nach der Zer­stö­rung des Todes­sterns über dem Wald­mond Endor ver­fol­gen kann.

Zu die­ser Ein­zel­spie­ler­mis­si­on gibt es jetzt einen Trai­ler: Beson­ders bemer­kens­wert: Alles was man sieht ist In-engi­ne – wobei man aller­dings beden­ken soll­te, dass die bei Cri­ter­ion dafür das Bes­te an Hard­ware ein­set­zen dürf­ten, was man für Geld kau­fen kann … Aber den­noch sieht das schon ver­teu­felt gut aus.

STAR WARS BATTLEFRONT II kommt im Novem­ber, vor­be­stel­len kann man es bereits jetzt, inklu­si­ve Gim­micks für Früh­ent­schlos­se­ne.

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BATTLEFIELD wird zur Fernsehserie – vielleicht

BATTLEFIELD wird zur Fernsehserie – vielleicht

Promografik Battlefield

Seri­en zu Com­pu­ter­spie­len sind nicht so wirk­lich groß ange­sagt in Hol­ly­wood, da ver­legt man sich der­zeit offen­bar lie­ber auf Reboots und Remakes. Doch die Tat­sa­che, dass WARCRAFT an den Kino­kas­sen zumin­dest außer­halb der USA der­zeit halb­wegs erfolg­reich ist, führt offen­bar dazu, dass sich man­che Sen­der mal anse­hen, was man so machen kann.

Dar­un­ter Para­mount Tele­vi­si­on, und wenn man die­sen Namen liest, dann weiß man sofort, dass aus den Plä­nen nicht unbe­dingt etwas wer­den muss, oder dass sie Scheiß­haus­ak­tio­nen star­ten, wie in Sachen STAR TREK und Fan­fil­me, bei­spiels­wei­se Let’s Plays ver­bie­ten wol­len oder ähn­li­chen Mist.

Aber wor­um geht es eigent­lich? Para­mount will zusam­men mit Anony­mous Con­tent Elec­tro­nic Arts‹ und Dices BATTLEFIELD eine Fern­seh­se­rie machen und haben dafür die Rech­te gekauft. Wie genau das umge­setzt wer­den, soll, also bei­spiels­wei­se als Real­se­rie oder viel­leicht Com­pu­ter­ani­ma­ti­on ist der­zeit auf­grund der frü­hen Pro­jekt­pha­se noch unklar. Wenn das Gan­ze Fahrt auf­nimmt, sol­len Micha­el Sugar (SPOTLIGHT, MANIAC) und Ash­ley Zal­ta (Sher­lock Hol­mes: A Game of Shadows) als aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten und ver­mut­lich auch Showrun­ner agie­ren.

Im Jahr 2002 erschien mit BATTLEFIELD 1942 die ers­te Fas­sung des Spiels, es folg­ten diver­se Ite­ra­tio­nen, im Okto­ber die­ses Jah­res soll eine wei­te­re erschei­nen, die im ers­ten Welt­krieg han­delt.

Es gibt so vie­le Com­pu­ter­spie­le, aus denen man Fern­seh­se­ri­en machen könn­te. War­um gera­de BATTLEFIELD?

Pro­mo­gra­fik BATTLEFIELD Copy­right DICE und Elec­tro­nic Arts

STAR WARS BATTLEFRONT: Jabbas Palast, Todesstern und Bespin

STAR WARS BATTLEFRONT: Jabbas Palast, Todesstern und Bespin

Poster Star Wars Battlefront

Ich war zuerst etwas unschlüs­sig, ob ich dar­über schrei­ben soll. Denn eigent­lich ist das, was Elec­tro­nic Arts bei STAR WARS BATTLEFRONT mit sei­nen Kun­den macht eine gro­be Unver­schämt­heit. Man bekommt ein Spiel mit erschre­ckend weni­gen Inhal­ten und soll dann ein Hei­den­geld für Down­load­con­tent aus­ge­ben, der nach und nach rein­ge­patched wird. Von den spie­le­ri­schen Pro­ble­men wie völ­lig idio­ti­schem Gespaw­ne noch gar nicht gespro­chen.

Auf der ande­ren Sei­te muss man ganz klar sagen, dass die gra­fi­sche Prä­sen­ta­ti­on des Spiels ein Knül­ler ist und die Sze­na­ri­en eine Augen­wei­de. Und für einen casu­al gamer wie mich ist das Game im Prin­zip auch genau rich­tig: Laden, mal eben ´ne hal­be Stun­de Spaß in einem STAR WARS-Sze­na­rio haben und wie­der been­den. Ich habe aber auch eine Pres­se­ver­si­on und kein Hei­den­geld für ein Mini­spiel aus­ge­ge­ben.

Sei´s drum, es kann sicher­lich jeder ent­schei­den, ob er EA Geld in den Rachen wer­fen möch­te, oder ein­fach mal ein hal­bes Jahr war­tet und BATTLEFRONT dann zum Bud­get-Preis kauft.

Jetzt wur­den auf jeden Fall DLCs ange­kün­digt, die auf­hor­chen las­sen – wenn sie denn gut gemacht sind. Im nächs­ten erschei­nen­den Pack gibt es eine neue Kar­te auf Tatooi­ne: Jab­bas Palast. Dass es eben­falls eine wei­te­re Kar­te umd die »Fabri­ken von Sul­lust« geben wird, inter­es­siert dage­gen eher kei­nen, da es sich nicht um einen Schau­platz aus einem der Fil­me han­delt.

Für die Zukunft sind zudem Maps in der Wol­ken­stadt Bespin und im Inne­ren des Todes­sterns ange­kün­digt. Zudem sind wei­te­re Kar­ten und Sze­na­ri­en für die bereits vor­han­de­nen Pla­ne­ten ange­kün­digt. Wenn das alles gra­fisch so auf­wen­dig ist, wie bis­her, bekommt der Fan viel zu gucken. Wenn er eine dicke Brief­ta­sche hat und EAs kun­den­feind­li­che DLC-Poli­tik unter­stüt­zen möch­te. Eigent­lich ist das alles sehr scha­de, BATTLEFRONT hät­te das Zeug zu einem Klas­si­ker gehabt.

Pro­mo­gra­fik STAR WARS BATTLEFRONT Copy­right Elec­tro­nic Arts

GamesCom: STAR WARS BATTLEFRONT »Luftkampf«

GamesCom: STAR WARS BATTLEFRONT »Luftkampf«

#ff0000;«>[Games­Com] EA zeigt zur Games­Com ein neu­es Video zur neu­es­ten Inkar­na­ti­on von STAR WARS: BATTLEFRONT, das uns dies­mal den »Luft­kampf« näher bringt. Dabei kann man sowohl in die vir­tu­el­len Cock­pits von X‑Wings oder A‑Wings stei­gen, aber auch fürs Impe­ri­um kämp­fen und damit TIE-Figh­ter oder TIE-Inter­cep­tors steu­ern. Das Gan­ze gran­dio­ser­wei­se in Kämp­fen mit bis zu 20 Spie­lern. Mit einem beson­de­ren Power­up wird man in »Hel­den­schif­fe« ver­setzt, die bes­se­re Fähig­kei­ten haben, bei den Rebel­len steu­ert man die Mil­le­ni­um Fal­con, auf impe­ria­ler Sei­te Boba Fetts Slave 1.

Das Spiel sieht immer bes­ser aus und ist für STAR WARS-Fans offen­sicht­lich ein must have.

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=yjqqwZGNHPg[/ytv]

 

E3: Trailer zu MASS EFFECT ANDROMEDA

E3: Trailer zu MASS EFFECT ANDROMEDA

MASS EFFECT 2 war eines der bes­ten Games, die ich je gespielt habe. Da stimm­te ein­fach alles, Dra­ma­tur­gie, Prä­sen­ta­ti­on, Hand­ha­bung und Cha­rak­te­re. Des­we­gen hat­te ich mich auch sehr auf ME3 gefreut. Aber wie fast immer bei neu­en Spie­len war­te­te ich erst ein­mal ab, denn bei Elec­tro­nic Arts muss man auf nega­ti­ve Über­ra­schun­gen gefasst sein. Doch bei ME3 grif­fen sie so rich­tig ins Klo: Aus­schließ­lich nutz­bar via Ori­gin, Online­zwang, eine Kon­tro­ver­se um ein mie­ses Ende und kos­ten­pflich­ti­ger Down­load-Con­tent, der sich bereits auf dem Daten­trä­ger der Retail-Ver­si­on befand. Ich habe dar­auf­hin auf den Kauf ver­zich­tet.

Des­we­gen: Ange­sichts ME2 soll­te ich mich über den Trai­ler zu MASS EFFECT: ANDROMEDA freu­en. Auch die Hin­ter­le­gung mit John­ny Cashs GHOST RIDERS ist eine coo­le Idee. Aber ange­sichts der Spiel­chen, die Bio­Wa­re und Elec­tro­nic Arts so betrie­ben haben – und immer noch betrei­ben -, will sich kei­ne rech­te Freu­de ein­stel­len. ME4 soll Weih­nach­ten 2016 für PC, XBox One und PS4 erschei­nen.

Ach ja: Hat­te man bei Bio­Wa­re nicht laut­hals erzählt, MASS EFFECT sei eine Tri­lo­gie und danach sei end­gül­tig Schluss. »Künst­le­ri­sche Erwä­gun­gen« und so?

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=uG8V9dRqSsw[/ytv]

Electronic Arts in den USA wieder zur »schlechtesten Firma« gewählt

Na, da ist doch ein Hat­trick mög­lich! Ist schon ein paar Tage her, aber mir gera­de erst vor die vir­tu­el­len Füße gefal­len: wie schon im Vor­jahr kür­te das Web­por­tal The Con­su­me­rist Elec­tro­nic Arts zur schlech­tes­ten Fir­ma der USA. The Con­su­me­rist gehört zur 1936 gegrün­de­ten Ver­brau­cher­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on Con­su­mer Reports und läss­te sei­ne Besu­cher im K.O.-Verfahren ent­schei­den, wel­ches von 32 Unter­neh­men das mie­ses­te ist. Schon im letz­ten Jahr konn­te EA sich mit Abstand durch­set­zen, sogar gegen die Bank Of Ame­ri­ca, das hat der Spie­le­pu­blis­her auch 2013 wie­der geschafft. Mit fast 78% der Stim­men war Elec­tro­nic Arts auch in die­sem Jahr weit vor dem Rest.

Man soll­te sich hier­über nicht zu sehr wun­dern, denn zum einen macht EA immer wie­der Schlag­zei­len durch kun­den­un­freund­li­che Aktio­nen wie Ori­gin-Zwang, einem SIMCITY-Start mit ver­mut­lich völ­lig über­flüs­si­gem always-on-DRM, bei dem dann die Ser­ver nicht funk­tio­nie­ren, oder durch ande­re unpo­pu­lä­re Maß­nah­men. Zum ande­ren muss man aller­dings auch sehen, dass Com­pu­ter­spie­ler übli­cher­wei­se gut ver­netzt sind und des­we­gen in mei­nen Augen grö­ße­re Men­gen an Abstim­men­den mobi­li­sie­ren kön­nen, als das bei ande­ren Kun­den der Fall ist.

Wie auch immer: von mir hat Elec­tro­nic Arts sicher kein Mit­leid zu erwar­ten. Bis zum nächs­ten Jahr!

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Bild »Evil« von mir.

SIMCITY 5 Beta Tutorial Video

Maxis und EA ver­öf­fent­li­chen (wahr­schein­lich) im März eine wei­te­re Vari­an­te ihrer erfolg­rei­chen SIM­CI­TY-Rei­he (wir wis­sen aber, dass Maxis gern ver­schiebt). Am nächs­ten Wochen­en­de beginnt eine clo­sed Beta, für die man sich noch anmel­den kann, man muss dafür aber zwin­gend über ein Kon­to bei EAs umstrit­te­nen Online­dienst Ori­gin ver­fü­gen.

Neben dem bekann­ten Sche­ma, dass man eine Stadt grün­det und wach­sen lässt, hat SC5 eine Online-Opti­on, bei der man mit ande­ren Gamern zusam­men eine Regi­on bespie­len kann – und bei der man auch sei­ne mit-Bür­ger­meis­ter durch Kata­stro­phen »unter­stüt­zen« kön­nen soll.

Selbst­ver­ständ­lich gibt es für die Beta-Spie­ler eine Ver­schwie­gen­heits­ver­ein­ba­rung (NDA), an die sich (min­des­tens) einer nicht gehal­ten hat, wes­we­gen es ein zehn­mi­nü­ti­ges Tuto­ri­al-Video gibt. Wer weiß, wie lan­ge …

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Teaser: NEED FOR SPEED – THE RUN

Nach­dem ein bri­ti­scher Online­shop offen­bar aus Ver­se­hen und viel zu früh eine Sei­te zu einem Spiel namens NEED FOR SPEED – THE RUN online gestellt hat, muss­te Elec­tro­nic Art Far­be beken­nen – bis­her gab es nur Gerüch­te – und hat dann schnell mal einen Tea­ser-Trai­ler bereit gestellt. Der neu­es­te Able­ger der NFS-Rei­he (die inzwi­schen offen­bar schnel­ler ite­riert als ein Tribb­le) soll wie­der über einen Sto­ry­mo­dus ver­fü­gen.

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Wird es ein neues ULTIMA-MMO geben?

ULTIMA ONLINE war mit sei­nem Start im Jahr 1997 einer der Vor­rei­ter der heu­ti­gen MMO-Wel­le. Auch wenn die iso­me­tri­sche Ansicht und die Tech­nik all­ge­mein heut­zu­ta­ge kei­nen mehr aus der Instanz her­vor­lo­cken, sähe die Online­spiel-Welt heu­te ohne die­ses Game sicher­lich anders aus.

Es ver­dich­ten sich nun laut Game­front die Anzei­chen, dass Elec­tro­nic Arts (die die Mar­ke 1992 von Ori­gin erwar­ben) und Bio­wa­re irgend etwas »gro­ßes« mit ULTIMA vor haben. Paul Bar­nett, Krea­tiv-Direk­tor bei Bio­Wa­re-Mythic hat meh­re­re kryp­ti­sche Tweets ver­öf­fent­licht, die von einem »Geheim­pro­jekt« (oder sogar meh­re­ren) spre­chen. Wei­ter­hin hat EA vor Kur­zem damit ange­fan­gen, gegen Fan­sei­ten vor­zu­ge­hen, die Fan-Remakes von ULTIMA 4 (aus dem Jah­re 1985 !) anbo­ten. Ori­gin hat­te Anfang der 90er damit begon­nen ULTIMA 4 kos­ten­los frei zu ver­tei­len, auch das wur­de von Elec­tro­nic Arts gestoppt.

Plus: Elec­tro­nic Arts arbei­tet an einem neu­en MMO, das ent­nimmt man einem Stel­len­an­ge­bot des Publis­hers auf Gama­su­tra, man sucht kon­kret nach einem »MMO Web Archi­tect«; man kann in der Anzei­ge lesen:

What we have in store is a chal­len­ge for you? It will be huge. It will be monu­men­tal and the tech­ni­cal chal­len­ges from the size, volu­me, and touch points will be awe­so­me. You’ll love it and be eager to get to work each day. You’ll get to try out new tech­no­lo­gies, build things on the cloud and work on sys­tems that touch the bounda­ries of both the game sys­tems and web ser­vices lay­ers.

Zählt man eins und eins (und eins) zusam­men, könn­te man tat­säch­lich auf den Gedan­ken ver­fal­len, dass EA irgend etwas mit dem ULTI­MA-Fran­chise vor­hat. Span­nend!

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Screen­shot Ulti­ma online Copy­right 2006 Elec­tro­nic Arts

Electronic Arts und Crytek wollen Geld für Spieledemos

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Immer wie­der auf der Suche nach neu­en Ein­nah­me­quel­len kochen Spie­le­pu­blis­her ja bis­wei­len selt­sa­me Ideen aus. Ins­be­son­de­re Kopier­schutz­maß­nah­men, die dem Spie­ler effek­tiv die Kon­trol­le über das erwor­be­ne Pro­dukt ent­zie­hen, es ihn gar nicht erst spie­len las­sen (sie­he den »always on«-Kopierschutz von Ubi­soft, der immer wie­der mit stun­den­lan­gen Ser­ver­aus­fäl­len zeigt, wie kun­den­feind­lich er ist) oder über eine Regis­trie­rung einen Wei­ter­ver­kauf unmög­lich machen sol­len. Da das ver­mut­lich die Umsatz­zah­len ver­rin­gert (und nicht etwa, wie behaup­tet, die bösen Raub­mord­ko­pier­ter­ro­ris­ten ), sucht man neue Wege, dem Kun­den sei­ne Koh­le aus der Tasche zu zie­hen.

Die neu­es­te Schnaps­idee kommt von Elec­tro­nic Arts und Cry­tek, man kann auch hier nur ver­mu­ten, dass sie im Deli­ri­um nach dem has­ti­gen Genuss einer Fla­sche Hörner­tee im Rah­men der Eupho­rie um Cry­sis 2 ent­stan­den ist: man will dem Kun­den für Spie­le­de­mos ab sofort Geld abknöp­fen. Im Gespräch sind pro Demo 10 bis 15 Euro, die selbst­ver­ständ­lich nicht auf den Kauf der Voll­ver­si­on ange­rech­net wer­den sol­len. Dem­nach sol­len Spie­ler also die­se Men­ge Geld aus­ge­ben, um fest­stel­len zu kön­nen, ob das Pro­dukt für sie über­haupt geeig­net ist, somit kon­kret für Wer­bung zah­len? Das ist ja mal ein bahn­bre­chen­des Geschäfts­mo­dell. Sind des­halb als vor­be­rei­ten­de Test­maß­nah­me für die­sen Unsinn Spie­le­de­mos schon seit Jah­ren mit Kopier­schutz ver­seucht? Man könn­te es anneh­men.

Für mich stel­len Demo­ver­sio­nen von Spie­len schon seit Jah­ren ein wich­ti­ges Kri­te­ri­um für eine Kauf­ent­schei­dung dar. Kann ich das Spiel nicht vor­ab aus­pro­bie­ren, kau­fe ich es nicht (oder erst spä­ter vom Grab­bel­tisch). In so ziem­lich jedem Fall, in dem ich dar­auf ver­zich­tet hab, war das ein Rein­fall. Soll­ten Elec­tro­nic Arts und Cry­tek das also tat­säch­lich so durch­füh­ren, wer­den sie ihre Spie­le an mich nicht mehr ver­kau­fen. Da man ver­mu­ten darf, dass auch ande­re Kun­den so den­ken wer­den, wird das direkt an den Umsatz­zah­len knab­bern. Aber dar­an sind dann natür­lich wie­der die angeb­li­chen Raub­ko­pien schuld, mit denen kann man ja offen­bar jede Fehl­ent­schei­dung des Manage­ments kaschie­ren.

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