STAR WARS BATTLEFRONT II – Single Player Trailer

STAR WARS BATTLEFRONT II – Single Player Trailer

Was man bis­her von STAR WARS BATTLE­FRONT II se­hen konn­te – so­wohl in Trai­lern, als auch in der Beta neu­lich – sieht schon al­les ver­dammt gut aus. Und im Ge­gen­satz zum er­sten Teil hat die Fort­set­zung ei­nen Sin­gle­play­er-Mo­dus, in dem man die Aben­teu­er ei­ner im­pe­ria­len Sol­da­tin nach der Zer­stö­rung des To­des­sterns über dem Wald­mond En­dor ver­fol­gen kann.

Zu die­ser Ein­zel­spie­ler­mis­si­on gibt es jetzt ei­nen Trai­ler: Be­son­ders be­mer­kens­wert: Al­les was man sieht ist In-en­gi­ne – wo­bei man al­ler­dings be­den­ken soll­te, dass die bei Cri­te­ri­on da­für das Be­ste an Hard­ware ein­set­zen dürf­ten, was man für Geld kau­fen kann … Aber den­noch sieht das schon ver­teu­felt gut aus.

STAR WARS BATTLE­FRONT II kommt im No­vem­ber, vor­be­stel­len kann man es be­reits jetzt, in­klu­si­ve Gim­micks für Früh­ent­schlos­se­ne.

BATTLEFIELD wird zur Fernsehserie – vielleicht

BATTLEFIELD wird zur Fernsehserie – vielleicht

Promografik Battlefield

Se­ri­en zu Com­pu­ter­spie­len sind nicht so wirk­lich groß an­ge­sagt in Hol­ly­wood, da ver­legt man sich der­zeit of­fen­bar lie­ber auf Re­boots und Re­makes. Doch die Tat­sa­che, dass WAR­CRAFT an den Ki­no­kas­sen zu­min­dest au­ßer­halb der USA der­zeit halb­wegs er­folg­reich ist, führt of­fen­bar dazu, dass sich man­che Sen­der mal an­se­hen, was man so ma­chen kann.

Dar­un­ter Pa­ra­mount Te­le­vi­si­on, und wenn man die­sen Na­men liest, dann weiß man so­fort, dass aus den Plä­nen nicht un­be­dingt et­was wer­den muss, oder dass sie Scheiß­haus­ak­tio­nen star­ten, wie in Sa­chen STAR TREK und Fan­fil­me, bei­spiels­wei­se Let’s Plays ver­bie­ten wol­len oder ähn­li­chen Mist.

Aber wor­um geht es ei­gent­lich? Pa­ra­mount will zu­sam­men mit An­ony­mous Con­tent Elec­tro­nic Arts’ und Di­ces BATTLE­FIELD eine Fern­seh­se­rie ma­chen und ha­ben da­für die Rech­te ge­kauft. Wie ge­nau das um­ge­setzt wer­den, soll, also bei­spiels­wei­se als Re­al­se­rie oder viel­leicht Com­pu­ter­ani­ma­ti­on ist der­zeit auf­grund der frü­hen Pro­jekt­pha­se noch un­klar. Wenn das Gan­ze Fahrt auf­nimmt, sol­len Mi­cha­el Su­gar (SPOT­LIGHT, MA­NI­AC) und Ash­ley Zal­ta (Sher­lock Hol­mes: A Game of Shadows) als aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten und ver­mut­lich auch Showrun­ner agie­ren.

Im Jahr 2002 er­schien mit BATTLE­FIELD 1942 die er­ste Fas­sung des Spiels, es folg­ten di­ver­se Ite­ra­tio­nen, im Ok­to­ber die­ses Jah­res soll eine wei­te­re er­schei­nen, die im er­sten Welt­krieg han­delt.

Es gibt so vie­le Com­pu­ter­spie­le, aus de­nen man Fern­seh­se­ri­en ma­chen könn­te. War­um ge­ra­de BATTLE­FIELD?

Pro­mo­gra­fik BATTLE­FIELD Co­py­right DICE und Elec­tro­nic Arts

STAR WARS BATTLEFRONT: Jabbas Palast, Todesstern und Bespin

STAR WARS BATTLEFRONT: Jabbas Palast, Todesstern und Bespin

Poster Star Wars Battlefront

Ich war zu­erst et­was un­schlüs­sig, ob ich dar­über schrei­ben soll. Denn ei­gent­lich ist das, was Elec­tro­nic Arts bei STAR WARS BATTLE­FRONT mit sei­nen Kun­den macht eine gro­be Un­ver­schämt­heit. Man be­kommt ein Spiel mit er­schreckend we­ni­gen In­hal­ten und soll dann ein Hei­den­geld für Down­load­con­tent aus­ge­ben, der nach und nach rein­ge­patched wird. Von den spie­le­ri­schen Pro­ble­men wie völ­lig idio­ti­schem Ge­spaw­ne noch gar nicht ge­spro­chen.

Auf der an­de­ren Sei­te muss man ganz klar sa­gen, dass die gra­fi­sche Prä­sen­ta­ti­on des Spiels ein Knül­ler ist und die Sze­na­ri­en eine Au­gen­wei­de. Und für ei­nen ca­su­al ga­mer wie mich ist das Game im Prin­zip auch ge­nau rich­tig: La­den, mal eben ´né hal­be Stun­de Spaß in ei­nem STAR WARS-Sze­na­rio ha­ben und wie­der be­en­den. Ich habe aber auch eine Pres­se­ver­si­on und kein Hei­den­geld für ein Mi­ni­spiel aus­ge­ge­ben.

Sei´s drum, es kann si­cher­lich je­der ent­schei­den, ob er EA Geld in den Ra­chen wer­fen möch­te, oder ein­fach mal ein hal­bes Jahr war­tet und BATTLE­FRONT dann zum Bud­get-Preis kauft.

Jetzt wur­den auf je­den Fall DLCs an­ge­kün­digt, die auf­hor­chen las­sen – wenn sie denn gut ge­macht sind. Im näch­sten er­schei­nen­den Pack gibt es eine neue Kar­te auf Ta­tooi­ne: Jabbas Pa­last. Dass es eben­falls eine wei­te­re Kar­te umd die »Fa­bri­ken von Sul­lust« ge­ben wird, in­ter­es­siert da­ge­gen eher kei­nen, da es sich nicht um ei­nen Schau­platz aus ei­nem der Fil­me han­delt.

Für die Zu­kunft sind zu­dem Maps in der Wol­ken­stadt Be­s­pin und im In­ne­ren des To­des­sterns an­ge­kün­digt. Zu­dem sind wei­te­re Kar­ten und Sze­na­ri­en für die be­reits vor­han­de­nen Pla­ne­ten an­ge­kün­digt. Wenn das al­les gra­fisch so auf­wen­dig ist, wie bis­her, be­kommt der Fan viel zu gucken. Wenn er eine dicke Brief­ta­sche hat und EAs kun­den­feind­li­che DLC-Po­li­tik un­ter­stüt­zen möch­te. Ei­gent­lich ist das al­les sehr scha­de, BATTLE­FRONT hät­te das Zeug zu ei­nem Klas­si­ker ge­habt.

Pro­mo­gra­fik STAR WARS BATTLE­FRONT Co­py­right Elec­tro­nic Arts

GamesCom: STAR WARS BATTLEFRONT »Luftkampf«

GamesCom: STAR WARS BATTLEFRONT »Luftkampf«

[Ga­mes­Com] EA zeigt zur Ga­mes­Com ein neu­es Vi­deo zur neu­esten In­kar­na­ti­on von STAR WARS: BATTLE­FRONT, das uns dies­mal den »Luft­kampf« nä­her bringt. Da­bei kann man so­wohl in die vir­tu­el­len Cock­pits von X-Wings oder A-Wings stei­gen, aber auch fürs Im­pe­ri­um kämp­fen und da­mit TIE-Figh­ter oder TIE-In­ter­cep­tors steu­ern. Das Gan­ze gran­dio­ser­wei­se in Kämp­fen mit bis zu 20 Spie­lern. Mit ei­nem be­son­de­ren Power­up wird man in »Hel­den­schif­fe« ver­setzt, die bes­se­re Fä­hig­kei­ten ha­ben, bei den Re­bel­len steu­ert man die Mil­le­ni­um Fal­con, auf im­pe­ria­ler Sei­te Boba Fetts Slave 1.

Das Spiel sieht im­mer bes­ser aus und ist für STAR WARS-Fans of­fen­sicht­lich ein must have.

 

E3: Trailer zu MASS EFFECT ANDROMEDA

E3: Trailer zu MASS EFFECT ANDROMEDA

MASS EF­FECT 2 war ei­nes der be­sten Ga­mes, die ich je ge­spielt habe. Da stimm­te ein­fach al­les, Dra­ma­tur­gie, Prä­sen­ta­ti­on, Hand­ha­bung und Cha­rak­te­re. Des­we­gen hat­te ich mich auch sehr auf ME3 ge­freut. Aber wie fast im­mer bei neu­en Spie­len war­te­te ich erst ein­mal ab, denn bei Elec­tro­nic Arts muss man auf ne­ga­ti­ve Über­ra­schun­gen ge­fasst sein. Doch bei ME3 grif­fen sie so rich­tig ins Klo: Aus­schließ­lich nutz­bar via Ori­gin, On­line­zwang, eine Kon­tro­ver­se um ein mie­ses Ende und ko­sten­pflich­ti­ger Down­load-Con­tent, der sich be­reits auf dem Da­ten­trä­ger der Re­tail-Ver­si­on be­fand. Ich habe dar­auf­hin auf den Kauf ver­zich­tet.

Des­we­gen: An­ge­sichts ME2 soll­te ich mich über den Trai­ler zu MASS EF­FECT: AN­DRO­ME­DA freu­en. Auch die Hin­ter­le­gung mit John­ny Cashs GHOST RI­DERS ist eine coo­le Idee. Aber an­ge­sichts der Spiel­chen, die Bio­Wa­re und Elec­tro­nic Arts so be­trie­ben ha­ben – und im­mer noch be­trei­ben -, will sich kei­ne rech­te Freu­de ein­stel­len. ME4 soll Weih­nach­ten 2016 für PC, XBox One und PS4 er­schei­nen.

Ach ja: Hat­te man bei Bio­Wa­re nicht laut­hals er­zählt, MASS EF­FECT sei eine Tri­lo­gie und da­nach sei end­gül­tig Schluss. »Künst­le­ri­sche Er­wä­gun­gen« und so?

Electronic Arts in den USA wieder zur »schlechtesten Firma« gewählt

Na, da ist doch ein Hat­trick mög­lich! Ist schon ein paar Tage her, aber mir ge­ra­de erst vor die vir­tu­el­len Füße ge­fal­len: wie schon im Vor­jahr kür­te das Web­por­tal The Con­su­me­rist Elec­tro­nic Arts zur schlech­te­sten Fir­ma der USA. The Con­su­me­rist ge­hört zur 1936 ge­grün­de­ten Ver­brau­cher­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on Con­su­mer Re­ports und läss­te sei­ne Be­su­cher im K.O.-Verfahren ent­schei­den, wel­ches von 32 Un­ter­neh­men das mie­se­ste ist. Schon im letz­ten Jahr konn­te EA sich mit Ab­stand durch­set­zen, so­gar ge­gen die Bank Of Ame­ri­ca, das hat der Spie­le­pu­blisher auch 2013 wie­der ge­schafft. Mit fast 78% der Stim­men war Elec­tro­nic Arts auch in die­sem Jahr weit vor dem Rest.

Man soll­te sich hier­über nicht zu sehr wun­dern, denn zum ei­nen macht EA im­mer wie­der Schlag­zei­len durch kun­de­n­un­freund­li­che Ak­tio­nen wie Ori­gin-Zwang, ei­nem SIM­CI­TY-Start mit ver­mut­lich völ­lig über­flüs­si­gem al­ways-on-DRM, bei dem dann die Ser­ver nicht funk­tio­nie­ren, oder durch an­de­re un­po­pu­lä­re Maß­nah­men. Zum an­de­ren muss man al­ler­dings auch se­hen, dass Com­pu­ter­spie­ler üb­li­cher­wei­se gut ver­netzt sind und des­we­gen in mei­nen Au­gen grö­ße­re Men­gen an Ab­stim­men­den mo­bi­li­sie­ren kön­nen, als das bei an­de­ren Kun­den der Fall ist.

Wie auch im­mer: von mir hat Elec­tro­nic Arts si­cher kein Mit­leid zu er­war­ten. Bis zum näch­sten Jahr!

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Bild »Evil« von mir.

SIMCITY 5 Beta Tutorial Video

Ma­xis und EA ver­öf­fent­li­chen (wahr­schein­lich) im März eine wei­te­re Va­ri­an­te ih­rer er­folg­rei­chen SIM­CI­TY-Rei­he (wir wis­sen aber, dass Ma­xis gern ver­schiebt). Am näch­sten Wo­chen­en­de be­ginnt eine clo­sed Beta, für die man sich noch an­mel­den kann, man muss da­für aber zwin­gend über ein Kon­to bei EAs um­strit­te­nen On­line­dienst Ori­gin ver­fü­gen.

Ne­ben dem be­kann­ten Sche­ma, dass man eine Stadt grün­det und wach­sen lässt, hat SC5 eine On­line-Op­ti­on, bei der man mit an­de­ren Gamern zu­sam­men eine Re­gi­on be­spie­len kann – und bei der man auch sei­ne mit-Bür­ger­mei­ster durch Ka­ta­stro­phen »un­ter­stüt­zen« kön­nen soll.

Selbst­ver­ständ­lich gibt es für die Beta-Spie­ler eine Ver­schwie­gen­heits­ver­ein­ba­rung (NDA), an die sich (min­de­stens) ei­ner nicht ge­hal­ten hat, wes­we­gen es ein zehn­mi­nü­ti­ges Tu­to­ri­al-Vi­deo gibt. Wer weiß, wie lan­ge …

Teaser: NEED FOR SPEED – THE RUN

Nach­dem ein bri­ti­scher On­line­shop of­fen­bar aus Ver­se­hen und viel zu früh eine Sei­te zu ei­nem Spiel na­mens NEED FOR SPEED – THE RUN on­line ge­stellt hat, muss­te Elec­tro­nic Art Far­be be­ken­nen – bis­her gab es nur Ge­rüch­te – und hat dann schnell mal ei­nen Teaser-Trai­ler be­reit ge­stellt. Der neu­este Ab­le­ger der NFS-Rei­he (die in­zwi­schen of­fen­bar schnel­ler ite­riert als ein Tribb­le) soll wie­der über ei­nen Sto­ry­mo­dus ver­fü­gen.

Wird es ein neues ULTIMA-MMO geben?

UL­TI­MA ON­LINE war mit sei­nem Start im Jahr 1997 ei­ner der Vor­rei­ter der heu­ti­gen MMO-Wel­le. Auch wenn die iso­me­tri­sche An­sicht und die Tech­nik all­ge­mein heut­zu­ta­ge kei­nen mehr aus der In­stanz her­vor­locken, sähe die On­line­spiel-Welt heu­te ohne die­ses Game si­cher­lich an­ders aus.

Es ver­dich­ten sich nun laut Game­front die An­zei­chen, dass Elec­tro­nic Arts (die die Mar­ke 1992 von Ori­gin er­war­ben) und Bio­wa­re ir­gend et­was »gro­ßes« mit UL­TI­MA vor ha­ben. Paul Bar­nett, Krea­tiv-Di­rek­tor bei Bio­Wa­re-My­thic hat meh­re­re kryp­ti­sche Tweets ver­öf­fent­licht, die von ei­nem »Ge­heim­pro­jekt« (oder so­gar meh­re­ren) spre­chen. Wei­ter­hin hat EA vor Kur­zem da­mit an­ge­fan­gen, ge­gen Fan­sei­ten vor­zu­ge­hen, die Fan-Re­makes von UL­TI­MA 4 (aus dem Jah­re 1985 !) an­bo­ten. Ori­gin hat­te An­fang der 90er da­mit be­gon­nen UL­TI­MA 4 ko­sten­los frei zu ver­tei­len, auch das wur­de von Elec­tro­nic Arts ge­stoppt.

Plus: Elec­tro­nic Arts ar­bei­tet an ei­nem neu­en MMO, das ent­nimmt man ei­nem Stel­len­an­ge­bot des Pu­blishers auf Ga­ma­su­tra, man sucht kon­kret nach ei­nem »MMO Web Ar­chi­tect«; man kann in der An­zei­ge le­sen:

What we have in store is a chal­len­ge for you? It will be huge. It will be mo­nu­men­tal and the tech­ni­cal chal­len­ges from the size, vo­lu­me, and touch points will be awe­so­me. You’ll love it and be eager to get to work each day. You’ll get to try out new tech­no­lo­gies, build things on the cloud and work on sy­stems that touch the bounda­ries of both the game sy­stems and web ser­vices lay­ers.

Zählt man eins und eins (und eins) zu­sam­men, könn­te man tat­säch­lich auf den Ge­dan­ken ver­fal­len, dass EA ir­gend et­was mit dem UL­TI­MA-Fran­chise vor­hat. Span­nend!

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Screen­shot Ul­ti­ma on­line Co­py­right 2006 Elec­tro­nic Arts

Electronic Arts und Crytek wollen Geld für Spieledemos

Logo Electronic ArtsIm­mer wie­der auf der Su­che nach neu­en Ein­nah­me­quel­len ko­chen Spie­le­pu­blisher ja bis­wei­len selt­sa­me Ide­en aus. Ins­be­son­de­re Ko­pier­schutz­maß­nah­men, die dem Spie­ler ef­fek­tiv die Kon­trol­le über das er­wor­be­ne Pro­dukt ent­zie­hen, es ihn gar nicht erst spie­len las­sen (sie­he den »al­ways on«-Kopierschutz von Ubi­soft, der im­mer wie­der mit stun­den­lan­gen Ser­ver­aus­fäl­len zeigt, wie kun­den­feind­lich er ist) oder über eine Re­gi­strie­rung ei­nen Wei­ter­ver­kauf un­mög­lich ma­chen sol­len. Da das ver­mut­lich die Um­satz­zah­len ver­rin­gert (und nicht etwa, wie be­haup­tet, die bö­sen Raub­mord­ko­pier­ter­ro­ri­sten ), sucht man neue Wege, dem Kun­den sei­ne Koh­le aus der Ta­sche zu zie­hen.

Die neu­este Schnaps­idee kommt von Elec­tro­nic Arts und Crytek, man kann auch hier nur ver­mu­ten, dass sie im De­li­ri­um nach dem ha­sti­gen Ge­nuss ei­ner Fla­sche Hörner­tee im Rah­men der Eu­pho­rie um Cry­sis 2 ent­stan­den ist: man will dem Kun­den für Spie­le­de­mos ab so­fort Geld ab­knöp­fen. Im Ge­spräch sind pro Demo 10 bis 15 Euro, die selbst­ver­ständ­lich nicht auf den Kauf der Voll­ver­si­on an­ge­rech­net wer­den sol­len. Dem­nach sol­len Spie­ler also die­se Men­ge Geld aus­ge­ben, um fest­stel­len zu kön­nen, ob das Pro­dukt für sie über­haupt ge­eig­net ist, so­mit kon­kret für Wer­bung zah­len? Das ist ja mal ein bahn­bre­chen­des Ge­schäfts­mo­dell. Sind des­halb als vor­be­rei­ten­de Test­maß­nah­me für die­sen Un­sinn Spie­le­de­mos schon seit Jah­ren mit Ko­pier­schutz ver­seucht? Man könn­te es an­neh­men.

Für mich stel­len De­mo­ver­sio­nen von Spie­len schon seit Jah­ren ein wich­ti­ges Kri­te­ri­um für eine Kauf­ent­schei­dung dar. Kann ich das Spiel nicht vor­ab aus­pro­bie­ren, kau­fe ich es nicht (oder erst spä­ter vom Grab­bel­tisch). In so ziem­lich je­dem Fall, in dem ich dar­auf ver­zich­tet hab, war das ein Rein­fall. Soll­ten Elec­tro­nic Arts und Crytek das also tat­säch­lich so durch­füh­ren, wer­den sie ihre Spie­le an mich nicht mehr ver­kau­fen. Da man ver­mu­ten darf, dass auch an­de­re Kun­den so den­ken wer­den, wird das di­rekt an den Um­satz­zah­len knab­bern. Aber dar­an sind dann na­tür­lich wie­der die an­geb­li­chen Raub­ko­pi­en schuld, mit de­nen kann man ja of­fen­bar jede Fehl­ent­schei­dung des Ma­nage­ments ka­schie­ren.

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