Electronic Arts und die Lootboxen, diesmal: FIFA 19

Die Evo­lu­ti­ons­re­sis­ten­ten bei Elec­tro­nic Arts haben aus dem STAR WARS BATTLEFRONT II-Desas­ter offen­bar so gar nix gelernt und ver­su­chen wei­ter­hin, den Spie­lern die Koh­le über Loot­bo­xen aus der Tasche zu zie­hen. Dies­mal geht es um das Bäl­le­tre­ter­spiel FIFA 19. Die ver­su­chen ohne­hin bereits, den Hard­core-Fans in jedem Jahr mit einer neu auf­ge­wärm­ten Ver­si­on mit jeweils mini­ma­len Inno­va­tio­nen abzu­sei­hen. Dies­mal kann mann gegen Geld Loot­bo­xen erwer­ben und wenn man Glück hat, fin­den sich beson­de­re Spie­ler und ähn­li­cher Krem­pel dar­in. Also pay-2-win. Zusätz­lich natür­lich zum Kauf­preis in Höhe von 60 Euro­nen.

Euro­ga­mer hat sich jetzt mal die Mühe gemacht, die Chan­ce aus­zu­rech­nen, die man hat an super rare Kar­ten wie Ronal­do zu kom­men. Die Wahr­schein­lich­keit dafür liegt zwi­schen 0.001% und 0.9%. Es ist also mög­lich, dass man ein­hun­dert FUT Packs gekauft hat und noch immer kei­ne der sel­te­nen Kar­ten dar­in war.

Ich hof­fe dass zwei Din­ge pas­sie­ren: Ers­tens die Spie­ler Elec­tro­nic Arts erneut abstra­fen (die nega­ti­ven Bewer­tun­gen bei Ama­zon begin­nen bereits zu spru­deln, aller­dings eher des­we­gen, weil das Spiel schlecht ist und im Ver­gleich zum Vor­gän­ger nichts ver­bes­sert, eher im Gegen­teil) und zwei­tens, dass nach Bel­gi­en und den Nie­der­lan­den wei­te­re Län­der EA wegen uner­laub­ten Glücks­spiels in den Fokus neh­men.

Stefan Holzhauer

AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit natür­li­cher Affi­ni­tät zu Pixeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online dar­über.

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