Erschienen: PHANTAST 19 – Märchen

Erschienen: PHANTAST 19 – Märchen

Zu Weih­nach­ten ist be­reits die 19. Aus­ga­be des von literatopia.de her­aus­ge­ge­be­nen Phan­ta­stik-Ma­ga­zins PHAN­TAST er­schie­nen. Dies­mal dreht sich auf 138 Sei­ten al­les um Mär­chen. Ent­hal­ten sind:

- In­ter­views mit Jan­na Ruth und Jen­ni­fer Ali­ce Ja­ger
– Kurz­in­ter­views mit Fa­bi­en­ne Sieg­mund, Ju­lia Zieschang, Re­gi­na Meiß­ner,
Alex­an­dra Fuchs, Nina MacK­ay und Nora Bendzko
– Werk­statt­be­richt zu »Ro­sen und Kno­chen« von Chri­sti­an Han­del
– ein Ar­ti­kel zu den Mär­chen aus 1001 Nacht von Akram El-Ba­hay
– Ein­blicke in Mär­chen ver­schie­de­ner Kul­tu­ren
– Ar­ti­kel zu den Kunst­mär­chen von Os­car Wil­de und Hans Chri­sti­an An­der­sen
– eine Le­se­pro­be aus »Die Bi­blio­thek der flü­stern­den Schat­ten« von Akram
El-Ba­hay
– di­ver­se Re­zen­sio­nen zum The­ma

PHAN­TAST 19 kann auf der Li­te­ra­to­pia-Web­sei­te ko­sten­los her­un­ter ge­la­den wer­den. Auch eine Über­sicht über alle Aus­ga­ben kann man auf der Web­sei­te fin­den.

Co­ver­ab­bil­dung PHAN­TAST 19 Co­py­right literatopia.de

Trailer: DAS KALTE HERZ

Trailer: DAS KALTE HERZ

We­nig ver­wun­der­lich ist es, wenn eine deut­sche Film­pro­duk­ti­on aus dem Gen­re-Be­reich kein neu­er Stoff ist, son­dern eine Mär­chen-Ad­ap­ti­on, näm­lich DAS KAL­TE HERZ. Ist man doch in der Bran­che of­fen­sicht­lich der An­sicht, dass Phan­ta­stik nur was für Kin­der ist, des­we­gen greift man auf sol­che Stof­fe zu­rück, wenn man dann schon­mal was macht. Aber egal, man muss ja für al­les, was aus dem Be­reich pro­du­ziert, wird dank­bar sein.

Der mit­tel­lo­se Pe­ter sucht aus Lie­be zu der schö­nen Lis­beth, die aus gu­tem Hau­se stammt, ei­nen Weg um reich zu wer­den. In sei­ner Ver­zweif­lung lässt er sich auf ei­nen Pakt mit dem dia­bo­li­schen Hol­län­der-Mi­chel ein, der ihm an­stel­le sei­nes Her­zens ei­nen Stein in die Brust setzt. Be­freit von jeg­li­chem Mit­ge­fühl ge­langt Pe­ter schnell zu Reich­tum und An­se­hen. Doch Lis­beth er­kennt ih­ren einst so gut­mü­ti­gen Pe­ter in dem skru­pel­lo­sen Ge­schäfts­mann nicht mehr wie­der und stellt sich ge­gen ihn. Um Lis­beth zu­rück zu ge­win­nen, muss Pe­ter um sein Herz kämp­fen.

Es spie­len un­ter an­de­rem: Fre­de­rick Lau (Pe­ter Munk), Hen­ri­et­te Con­fu­ri­us (Lis­beth), Mi­lan Pe­schel (Glas­männ­chen), Mo­ritz Bleib­treu (Hol­län­der-Mi­chel) und Se­ba­sti­an Blom­berg (Löbl). Re­gie führt Jo­han­nes Na­ber nach ei­nem Dreh­buch von Chri­sti­an Zip­per­le.

Trailer: JACK THE GIANT SLAYER

Der Re­gis­seur, Dreh­buch­au­tor und Pro­du­zent Bryan Sin­ger, den ken­nen wir von Knül­lern wie X-MEN aber auch eher mä­ßi­gen Fil­men wie SU­PER­MAN RE­TURNS (wo­bei man da durch­aus den An­spruch an­er­ken­nen muss, eine Fort­set­zung der Rei­he aus den 80ern ma­chen zu wol­len – das kam dann halt nicht an), ar­bei­tet der­zeit an JACK THE GI­ANT SLAY­ER, ei­ner mo­der­nen Ver­si­on des bri­ti­schen Mär­chens HANS UND DIE BOH­NEN­RANKE.

Es spie­len un­ter an­de­rem Ni­cho­las Hoult, Elea­nor Tom­lin­son, Stan­ley Tuc­ci, Ian McSha­ne, Bill Nig­hy und Ewan Mc­G­re­gor. Das Dreh­buch stammt von Dar­ren Lem­ke, Chri­sto­pher Mc­Quar­rie und Dan Stud­ney, es pro­du­zie­ren Neal H. Mo­ritz, Da­vid Do­b­kin, Bryan Sin­ger und Pa­trick Mc­Cor­mick für (un­ter an­de­rem) New Line Ci­ne­ma und Le­gen­da­ry Pic­tures, Dis­tri­bu­tor ist War­ner. Deut­scher Ki­no­start ist am 21. März 2013.

GRIMM-Featurette »The Making Of A Monster«

Die Mär­chen-Se­rie GRIMM um ei­nen Po­li­zi­sten, der her­aus­fin­den muss, dass er der letz­te Spröß­ling aus ei­ner lan­gen Rei­he von Mon­ster­jä­gern ist, war in den USA so er­folg­reich, dass die zwei­te Staf­fel be­reits ge­neh­migt wur­de. Ein zen­tra­ler Punkt sind die zahl­lo­sen Krea­tu­ren, die sich in der Welt von GRIMM so tum­meln. Ich hat­te bis­lang an­ge­nom­men, dass die im Com­pu­ter rea­li­siert wer­den, aber tat­säch­lich gibt es auch ganz her­kömm­li­che Mas­ken, wie man in ei­ner Fea­turet­te der NBC se­hen kann.

Ausschreibung: Andersens Märchen reloaded

Der Ma­chan­del-Ver­lag sucht Ge­schich­ten, die die Mär­chen von Hans Chri­sti­an An­der­sen neu in­ter­pre­tie­ren. Un­ter dem Mot­to »Die klei­ne Meer­jung­frau weint nicht um ih­ren Prin­zen« sol­len ein­ge­reicht wer­den, die aus den Gen­re-Be­rei­chen Phan­ta­stik, Sa­gen, Ur­ban Fan­ta­sy, Fan­ta­sy, Dark Fan­ta­sy, Hor­ror, klas­si­sche Mär­chen stam­men – al­ler­dings sind zu­dem ex­pli­zit auch An­nä­he­run­gen an das The­ma er­laubt, die ohne phan­ta­sti­sche Ele­men­te aus­kom­men.

Die Län­ge ist frei­ge­stellt, von ul­tra­kurz bis Kurz­ro­man ist al­les er­laubt. Be­vor­zugt wer­den al­ler­dings, bei an­son­sten gleich gu­tem In­halt, die län­ge­ren Mär­chen. Kurz­ge­schich­ten und Kurz­ro­ma­ne wer­den in ei­ner An­tho­lo­gie zu­sam­men­ge­fasst, Kurz­ro­ma­ne mit mehr als 150 Sei­ten ge­ge­be­nen­falls auch als ei­gen­stän­di­ges Werk her­aus­ge­ge­ben.

Die dar­aus ent­ste­hen­den Bü­cher sol­len so­wohl als ge­druck­te Fas­sung, wie auch als eBooks er­schei­nen.

Alle De­tails zur Aus­schrei­bung fin­den sich auf der zu­ge­hö­ri­gen Sei­te des Ver­lags, sie läuft bis zum 31.12.2012.

Bild: Hans Chri­sti­an An­der­sen im Jahr 1867, Tho­ra Hal­la­ger, ge­mein­frei, aus der Wi­ki­pe­dia